Web 2.0 unter der Lupe


Geschrieben am Dienstag, 06. März 2007 von Franziska Hengstenberg

Die Web 2.0-Bewegung ist nicht aufzuhalten und wird zukünftig noch an Bedeutung gewinnen. Diesen Trend fing das Markt- und Meinungsforschungsinstitut result research im vergangenen Monat in einer umfangreiche Studie zum Thema „Web 2.0“ auf. Vor allem die Auswirkungen von Web 2.0 auf die klassische Mediennutzung aber auch auf Unternehmen werden umfassend dargestellt.

Die Studie benennt als wichtigste Dimensionen von Web 2.0 den Gestaltungs- und Kommunikationsgrad. Mit Gestaltungsgrad sind die zahlreichen Möglichkeiten gemeint, Inhalte aktiv beizutragen, zu bewerten und zu kommentieren.  Der Kommunikationsgrad schließt die individuellen und öffentlichen Wege ein, sich mitzuteilen und mit anderen zu vernetzen. Der überwiegende Teil der Nutzer versteht die Web 2.0-Angebote als Gelegenheit, die Internetlandschaft aktiv mitzugestalten und seine Anliegen öffentlich zu kommunizieren. Aber auch der Anteil nur konsumierender User darf nicht unterschätzt werden, da auch ihr Interesse die Inhalte beeinflusst.

Wollen Firmen im Web 2.0 erfolgreich sein, müssen sie beide Dimensionen ausschöpfen und die Interessen der passiven und aktiven Nutzer beachten. Mit einem interessanten Angebot, das für sich allein stehen kann und gleichzeitig zu Reaktionen animiert, lässt sich das erreichen, wie etwa folgendes Beispiel zeigt:

Die Firma Walther’s ist spezialisiert auf gesunde Obstsäfte (Apfelsaft, Orangensaft und viele andere) und bedient dabei Kunden aus dem gesamten Bundesgebiet. Um neue Kunden zu gewinnen, hat sie ein Weblog gestartet und veröffentlicht dort regelmäßig Beiträge zu Themen wie Gesundheit, Obst und Öffentlichkeit. Außerdem werden Mitarbeiter, Kunden und Lieferanten vorgestellt und kuriose Ereignisse einfach „nebenbei bemerkt“. Dieses Weblog erregt sowohl die Aufmerksamkeit der aktiven als auch der passiven Internetnutzer und bietet damit eine ideale Plattform, um im Web 2.0 erfolgreich zu sein.

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