Was ist eigentlich ein Qualitätsblog?


Geschrieben am Dienstag, 08. Mai 2007 von Thomas Kilian

Sigi Bütefisch / Frischfisch WeblogSigi Bütefisch stellt uns für den Business-Blog-Karneval eine fünfteilige Themenreihe zur Verfügung. Im vierten Teil geht es um die Frage der Qualität und des Rücklaufs, den ein Weblog erzeugt. Der Original-Artikel ist im Frischfisch-Weblog zu finden. Sigi Bütefisch ist Dipl. Grafik-Designer, Trainer und Coach. In seinem Weblog bietet er Fangfrisches zum Thema Ressourcen-Entwicklung, Wissensmanagement, Zielfindung, Strategie und Kommunikation.

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Zunächst eine Wikipedia-Definition: „Obgleich die Bezeichnung „Qualität“ an sich keine Bewertung beinhaltet, wird der Begriff im Alltag oft wertend gebraucht … Tatsächlich hat sich der Begriff „Qualität“ im wirtschaftlichen Alltag als ein allgemeiner Wertmaßstab etabliert, der die Zweckangemessenheit eines Produkts, einer Dienstleistung oder eines Prozesses zum Ausdruck bringen soll.”

Zweckangemessenheit – ich persönlich sage dazu „Ziele”. Stimmt diese Definition, macht es Sinn zuerst über Ziele und  erst dann über Qualität reden. Sinnvoll empfinde ich es auch, zunächst über sich und erst danach über andere nachzudenken und zu reden (der berühmte Balken im eigenen Auge…). Also konkret über Frischfisch-Ziele und Frischfischqualität. Bei der Blog-Vorstellung im best-practice-blog habe ich folgende Ziele formuliert:

  1. Praxis ist besser als Theorie, deshalb blogge ich…
  2. Grundsätzlich bin ich neugierig und motiviert etwas neues anzufangen und dann durchzuziehen…
  3. Interessante Themen für Kunden und Leser anbieten, die sonst untergehen…
  4. Klar Geld verdienen, meine Firma voranzubringen, dass wäre schön…
  5. Ach so, etwas Informationshygiene bedeutet für mich mein Blog auch. Nicht nur konsumieren, sondern auch etwas von-sich-geben…

Nach ca. drei Monaten Bloggen, kann ich folgende Qualitäts-Zwischenstands-Noten geben:

  1. Habe einiges gelernt, erkenne aber immer deutlicher welche Defizite noch vorhanden sind. Qualitäts-Note: 3
  2. Ich bin noch gerne dabei, ohne Durchhänger. Spassfaktor und Qualitäts-Note: 2
  3. Rückmeldungen sind positiv, Menge und „Tiefe” der Kommentare wird besser. Freut mich besonders. Qualitäts-Note: 2
  4. Noch keine direkten Ergebnisse. Habe es aber auch (noch) nicht erwartet. Qualitäts-Note: 4
  5. Ist für mich hilfreich, aber investiere mehr Zeit als ursprünglich geplant. Chronos lässt grüssen. Qualitäts-Note: 3

Das war jetzt „Innensicht”, also meine Ziele im Fokus. Aber der (Frisch)Fisch sollte den Lesern schmecken – also Euch. Es geht um Eure Ziele und Euren Qualitätsanspruch. Als motivierter „Frischfischverkäufer”, der beste Qualität über die Theke reichen möchte, brauche ich „Kundenfeedback”, also  möglichst viele (Qualitäts)kommentare.

Spannend fände ich auch, wie Ihr Eure eigene Qualität (in Beziehung zu Euren Zielen) einschätzt. Ist es „schwierig” und ungewohnt für Euch, über eigene Qualität zu sprechen?

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1 KOMMENTAR(E)
zum Beitrag “Was ist eigentlich ein Qualitätsblog?”
Kopfschüttler
Am 8. Mai 2007 um 14:25 Uhr

Für mich war es nicht so schwierig, einen thematischen “roten Faden” für mein Blog zu finden.
Deutlich schwerer ist es, diesen roten Faden auch konsequent durchzuhalten.
Ich glaube, dass der rote Faden wichtig ist, damit ein Blog einen Charakter und ein Gesicht bekommt. Und damit auch Qualität.

Schlussendlich glaube ich aber, dass nur die Leser bestimmen, was Qualität ist, und was nicht.

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