Virales Marketing weckt Lebensgeister


Geschrieben am Donnerstag, 09. August 2007 von Henning Franke

Virales Marketing

Virales Marketing ist mittlerweile fast jedem ein Begriff. Eine gut durchdachte Kampagne hat wahrscheinlich einen Werbeeffekt, mit dem herkömmliche Methoden nur schwer – wenn überhaupt – mithalten können.

Was aber, wenn das Ganze nach hinten losgeht? Der Werbeclip verbreitet sich zwar wie gewollt, hat aber einen ganz anderen Effekt und zieht ein negatives Image nach sich. Einmal in Gang gesetzt, lässt sich so eine Kampagne nicht mehr stoppen.

Über den Ursprung von viralem Marketing, den eben angesprochenen Flops und extrem erfolgreiche Kampagnen, wie die des K-Fee Herstellers, geht es in folgendem Beitrag von 3Sat, den ich Euch nicht vorenthalten möchte. Mit etwas über sieben Minuten nicht wirklich lang, bietet er aber auf jedenfall grundlegende und interessante Informationen rund um das Thema.

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4 KOMMENTAR(E)
zum Beitrag “Virales Marketing weckt Lebensgeister”
Christian Wilfer
Am 10. August 2007 um 09:33 Uhr

Hallo Henning,
Risiken bleiben ohne Zweifel immer, deshalb bedarf es einer sorgsamen Planung. Kampagnenbausteine, Mechaniken, Inhalt, Container, Brutgrund und Verbreitungskonzept mu?ssen optimal aufeinander und auf die Zielgruppendefinition abgestimmt sein, um die Verbreitung in die richten Bahnen zu lenken und um das gewu?nschte Ergebnis zu erzielen. Arbeitet Ihr bei Thoxan viel mit viraler Kommunikation? Beste Grüße, Christian

Thomas Kilian
Am 14. August 2007 um 16:27 Uhr

Hi Christian, sorry dass wir uns noch nicht gemeldet haben (zur Zeit läuft es auch unviral viral ganz gut…). Du hast schon recht: Auch beim viralen Marketing reicht es nicht, aus der Hüfte zu schießen. Beim StudiVZ-Skandal, der zur Zeit in der Blogosphäre heiß diskutiert wird, sieht man ja, wie schnell das geht. Insofern unterscheiden sich klassische und neue Werbeformen nicht voneinander: Beide benötigen gute Vorbereitung und strategische Durchführung, um ein optimales Ergebnis zu erzielen. Spannend finde ich allerdings, dass virale Kampagnen auch im Low-Budget-Sektor möglich und damit für KMU erschwinglich sind. In diesem Sinne versuchen wir im Grunde JEDE Werbung so interessant zu gestalten, dass sie (wenn auch z.T. nur regional begrenzt), für virale Effekte sorgt. Ist im Grunde auch eine spannende Frage: Wo hört Mundpropaganda auf und wo fängt Virales Marketing an? Gruß, Thomas#

Christian Wilfer
Am 11. Januar 2008 um 10:59 Uhr

Komme gerade von deinem neuen Artikel und merke, dass ich unseren Dialog gar nicht fortgeführt habe. Sorry! Zunächst mal mag ich die Unterscheidungen zwischen Viral- Word Of Mouth, Virus- oder Buzz-Marketing nicht sonderlich. Wichtig ist für mich, dass immer die Empfehlung im Mittelpunkt steht. Ob eine Empfehlung über das Produkt, über den guten Austausch zum Unternehmen oder über die Weiterleitung einer kommunikativen Maßnahme hervorgerufen wird, ist dabei eigentlich egal. Manche streiten ja hier über die unterschiedlichen Qualitäten der Empfehlung…
Allerdings würde ich die Kosten für die von Dir aktuell erwähnten Toom Kampagne nicht unterschätzen. Die Kreation und Produktion wird sicher einiges gekostet haben. Nur fallen die Mediakosten um ein vielfaches geringer aus.

dandara
Am 20. September 2008 um 16:59 Uhr

Interessant zum Virales Marketing:

“Erst inspirieren, dann spielen”

Frank Magdans 19.07.2008
Die Macher des Internetpuzzles Aladygma über Indie-Games, Netzkunst und Virales Marketing
http://www.heise.de/tp/r4/artikel/28/28298/1.html

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[...] viele nicht wissen: Eine virale Kampagne lässt sich strategisch planen und durchführen. Nicht jeder Versuch ist erfolgreich, aber dafür sind die Kosten für solche Maßnahmen auch deutlich geringer, als [...]