Virales Marketing ist ansteckend


Geschrieben am Freitag, 11. Januar 2008 von Thomas Kilian

“Die Kampagne hat einen guten Aufhänger und kann richtig was werden.”

Da hat der Michael Jung absolut recht – anfangs war ich skeptisch, aber der Clip (“Toom Bumper“) hat mich überrascht. Ich finde den Spot klasse gemacht und musste herzlich lachen.


[Video bei sevenload]

Und genau das ist der Trick am “viralen Marketing”. Es breitet sich aus wie ein Virus und übermittelt unterbewusst die passende Werbebotschaft. So ist Werbung mit einem vergleichsweise geringen Budget möglich (im Vergleich zur teuren Schaltung im TV) und erzielt dennoch erstaunliche Wirkung.

Virales Marketing baut meistens auf lustigen oder kuriosen Geschichten auf, die im Internet häufig über Bilder oder Videos transportiert werden. Vor allem Jugendliche, aber auch Arbeitskollegen und Internet-Poweruser sorgen für die massenhafte Verbreitung per Email, Weiterempfehlungslink oder Messenger.

Was viele nicht wissen: Eine virale Kampagne lässt sich strategisch planen und durchführen. Nicht jeder Versuch ist erfolgreich, aber dafür sind die Kosten für solche Maßnahmen auch deutlich geringer, als für eine gefloppte Fernsehwerbung oder Anzeige, die bundesweit in Tageszeitungen geschaltet werden muss. Insofern ist virales Marketing auch für kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) interessant, sofern diese sich an die breite Zielgruppe wenden (B2C) und aufgeschlossen für neue Medien sind.

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[...] stößt mich (den Kunden “Thomas Kilian”) eher ab als an. Aber der Toom Bumper hat mich herzlich zum Lachen gebracht und meine Symphatie für das werbende Unternehmen [...]