Noch ein Linkbuilding-Tipp hinterhergeschoben …


Geschrieben am Donnerstag, 15. November 2012 von Thomas Kilian (3 Antworten)

Bei den Jungs von AKM3 gibts 44, nein mittlerweile sogar 47 Linkbuilding-Tipps, die ebenfalls schon wieder einen neuen Linkbuilding-Tipp ausmachen – denn wer über 40 SEOs dazu bringt, einige echt kreative Ansätze zu verraten, wird natürlich ebenfalls verlinkt. Das hatte auch bei meinem Artikel “Worauf es nun ankommt” funktioniert, in dem ich einige Vertreter zu den tierischen Entwicklungen von Google befragt hatte.

Das geht alles in die Richtung “Rampenlicht-Strategie“, die ich als weiteren Linkbuilding-Tipp mit einer persönlichen Erfahrung ergänzen möchte …

Linkbuilding mit der Rampenlicht-Strategie

Aus meiner Erfahrung heraus funktioniert die Rampenlicht-Strategie deshalb so hervorragend für den Linkaufbau, weil sie nicht in erster Linie die Verlinkungen im Sinn hat, sondern Mehrwerte für die eigenen Leser sowie die betreffende Person bietet, die ich ins Rampenlicht stelle. Zentraler Gedanke für viele Linkbuilder ist der Link ansich; das halte ich für die völlig falsche Herangehensweise – sofern es um authentische und freiwillige Verlinkungen geht. Also einmal den Schalter im Kopf umlegen, über die Nutzen-orientierte Ansprache Gedanken machen und andere (Multiplikatoren, Meinungsführer, Macher) mit ins Boot holen.

Meine Erfahrung: Je aufwändiger das Format ist, desto höher die Chance, langfristig und nachhaltig im Gespräch zu bleiben. So haben wir mit unserem Neukunden-Podcast vor etwa zwei Jahren rund vierzig Experten zum Thema Akquise befragt, die nach Veröffentlichung „ihrer“ Folge fast alle kräftig für das Interview getrommelt haben – in den meisten Fällen in Form einer Verlinkung im eigenen Blog oder auf einer Presseseite.

Dadurch dass die einzelnen Folgen auch über iTunes, Podcast-Verzeichnisse und andere Dienste zu erreichen sind, haben sich im Laufe der Zeit mehrere tausend Abrufe pro Folge eingestellt. Mit diesem Pfund lässt sich nun auch aktiv wuchern – einfach thematisch passende Episoden zusammenfassen und als „Bundle“ in Form von Gastbeiträgen veröffentlichen oder in Sozialen Netzwerken posten.

Auch heute noch kann ich bei passender Gelegenheit einen Link zum Podcast unterbringen, da die Mehrwerte zeitlos sind und durch bekannte Interviewpartner auch hohes Vertrauen erzeugt wird. Noch besser als schriftliche oder akustische Interviews sind natürlich Videoaufzeichnungen, wobei ich eine kritische Masse in der Anzahl für wichtig halte, um nachhaltigen Erfolg zu erzielen. Vierzig Podcasts sind aus meiner Erfahrung besser als vier Videos, auch wenn der (technische) Aufwand vermutlich gleich groß sein dürfte.

Hochwertige Gestaltung und Aufbereitung zieht

Noch ein Hinweis bzw. eine Erfahrung, die ich gemacht habe: Die wertige Gestaltung der Podcast-Seite und die Übersichtsfunktion der veröffentlichten Folgen halte ich mittlerweile für sehr wichtig, wenn es um Link-Empfehlungen geht. Das dürfte auch der Grund sein, warum selbst die nichts-sagendsten Infografiken permanent durchs Dorf getrieben werden. Am Anfang haben wir die Folgen in Form von typischen Blog-Beiträgen veröffentlicht, nicht mal mit Blätterfunktion und ziemlich lieblos. So waren immer nur die aktuellsten Beiträge zu sehen. Heute haben wir das Layout aufwändiger gestaltet, die Interviewpartner stehen mit ihren Fotos im Mittelpunkt des Angebots und die Inhalte lassen sich auf einen Blick erschließen. Das erleichtert nicht nur die Akquise weiterer Gesprächspartner, sondern verbessert auch die Chancen zur Verlinkung (Schalter wieder auf der Ausgangsstellung) …

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Interview mit Ruben Timmermann vom “Amazon des Lernens”, der Online-Plattform Springest


Geschrieben am Mittwoch, 13. Juni 2012 von Thomas Kilian Kommentare deaktiviert

Von Zeit zu Zeit stelle ich hier im Blog neue Startups und Online-Projekte vor und Frage die Gründer nach Ihren Erfahrungen in der Vermarktung und Kundengewinnung. Heute steht mir Ruben Timmermann, CEO der Weiterbildungs-Plattform Springest Rede und Antwort. Der 31-jährige hatte 2007 die Idee während einer frustrierenden Weiterbildungssuche im Netz. Davor hatte er mehrere Jahre als Search Marketing und User Experience Consultant bei einem erfolgreichen Marketingblog in den Niederlanden gearbeitet. Sein Studium hat er abgebrochen, um mehrere kleine Internet Start-ups zu gründen – spannender Werdegang und deshalb sicher ebenfalls spannend, was Ruben zu sagen hat …

Ruben, Euer Portal Springest soll frischen Wind in die Weiterbildungsszene bringen – beschreib doch mal, was Euch von vorhandenen Angeboten unterscheidet!

Die beiden wichtigsten: Wir haben ein Bewertungssystem, in dem unsere User absolvierte Weiterbildungen bewerten können und ein kostenloses Business-Modell für unsere  Kursanbieter. Das funktioniert sehr gut für uns und wir sind dadurch ständig am Wachsen. Außerdem sind wir immer dabei, unsere Webseite zu verbessern. Dazu haben wir ein eigenes Team von Developern, die unter anderem dafür sorgen, dass die Seite fünf Mal am Tag upgedatet wird. Wir legen auch viel Wert auf Nutzerfreundlichkeit, und lassen die User die Seite ständig testen, um diese so optimal wie möglich zu gestalten. Unser Ziel ist es eines Tages das “Amazon des Lernens” zu werden. Und wir haben nicht nur Kurse auf unserer Webseite, sondern auch Artikel, Tests, Fragen und Antworten, und bald kommt noch vieles mehr …

Ein Start-up zu gründen, erscheint für viele eine ziemliche Herausforderung – wie und warum hast Du Dich dieser Herausforderung gestellt und was waren Eure ersten Erlebnisse in diesem Bereich?

Um ehrlich zu sein, kenne ich es nicht anders. Ich habe nie richtig für einen Boss gearbeitet, außer bei Nebenjobs. Danach habe ich eine kleine Webdesign-Firma gegründet, dann einen Computerladen für Studenten in vier verschiedenen Städten, dann eine Online Marketing Agentur, bei der sogar 15 Menschen angestellt waren, und aus der dann die Idee zu Springest entstanden ist.

Welche Kanäle nutzt Ihr zur Vermarktung Eures Portals, wie kommt Ihr an neue Kunden?

Das meiste läuft bei uns vor allem organisch ab, wir glauben, dass unser Produkt für sich die beste Werbung ist. Viele Anbieter kommen von selbst auf uns zu, aber natürlich kontaktieren wir auch interessante Partner. Und auch die Social Media werden immer wichtiger. Für unser Marketing investieren wir aber auch gerne, wie zum Beispiel in unser Video, um uns von der grauen Masse abzuheben.

Was würdest Du jungen Gründern in Hinblick auf die Kundengewinnung empfehlen, was können Sie falsch und was sollten sie richtig machen?

Auf das Produkt konzentrieren, keine Angst vor Niederlagen haben und so früh wie möglich Feedback zu sammeln. Auf diese Art fühlen sich potentielle Kunden mit dir verbunden und man kann später leichter verkaufen. Außerdem haben sie so Einfluss auf das Produkt. Dann muss sich so auch nicht alles selber ausdenken – und das Produkt wird natürlich dadurch verbessert. Unsere Kunden, die Bildungsanbieter sind z.B. alle mit unserem Admin-Bereich extrem zufrieden, weil er so einfach zu bedienen ist. Oder vielleicht, weil wir ihn für sie bedienen, wenn sie wollen …

Wenn Du Dir Springest in fünf Jahren vorstellst – wo seid Ihr gelandet und worauf dürfen wir uns freuen?

In fünf Jahren sind wir in 10 Ländern aktiv, weltweit bekannt als das “Amazon des Lernens”. Dann kann man bei uns noch mehr Weiterbildungen finden, vergleichen, bewerten und auch buchen. Außerdem haben wir dann Artikel, Tests, E-learning Angebote und Bücher. Man kann das alles in seinem Profil auf unserer Seite speichern und einfach in den sozialen Netzwerken teilen. Wir haben dann 50 Angestellte und sind immer noch in einem großartigen Gebäude im Zentrum von Amsterdam zu Hause. Daneben haben wir kleine regionale Büros, die in den größeren Ländern mit Sales, Marketing, Kundenservice und Events beschäftigt sind.

Ein (offenes) Wort zum Schluss?

Gerade in Deutschland läuft Springest sehr gut und wir sind sehr stolz darauf, was wir bis jetzt erreicht haben. Auch die Medien sind sehr an uns interessiert und wir freuen uns über jeden Artikel und jedes Interview. Und wir freuen uns auch immer, wenn wir nach Deutschland fahren können, um Partner zu besuchen …

Ruben, vielen Dank für Deine Antworten und weiterhin viel Erfolg!

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Kommentare deaktiviert Existenzgruender Internet Web 2.0

Interview mit SEO-Texter Sebastian Geominy


Geschrieben am Montag, 07. Mai 2012 von Thomas Kilian Kommentare deaktiviert

Sebastian GeominySchon seit einiger Zeit bin ich mit Sebastian Geominy auf XING vernetzt, der sich selbst gerne als “Klassiker & Texter 2.0″ bezeichnet. Er möchte damit zum Ausdruck bringen, dass er sowohl für Texte der klassischen Werbung, als auch für Texte im Online-Marketing zuständig ist. Er hat wie ich ein abgeschlossenes Linguistik-Studium und ist seit zwei Jahren als Texter selbständig. Wieso gute Texte für die Suchmaschinen-Optimierung und das Thema Marketing allgemein interessant sind, verrät der Online-Redakteur im Kurz-Interview …

Sebastian, Du bezeichnest Dich selbst als “SEO Texter” – was verstehst Du genau darunter und was zeichnet Dich aus?

Ja, ich bezeichne mich mitunter auch als SEO Texter, was soviel bedeutet, wie suchmaschinenoptimierte Texte schreiben zu können. Das wiederum heißt, sich an vorgegebenen Schlüsselbegriffen entlang zu hangeln und sie zu einem leserlichen Text zu verbinden. Phrasen wie ‚Wer [Keyword A], der muss [Keyword B]’ werden Sie bei mir nicht finden. Ich liefere qualitative SEO Texte, über die sich auch Google viel mehr freut.

Wieso sind professionelle Texte in der Suchmaschinen-Optimierung denn so wichtig?

Wie eben angedeutet: Google freut sich über hochwertigen Content mit Mehrwert, auch für den menschlichen Leser. Letzte Updates scheinen dies zu bestätigen, denn sinnfreies Blabla und Keyword-Ketten werden wohl so langsam ignoriert oder gar abgestraft.

Was sind Deine Lieblingsthemen und worüber schreibst Du gar nicht gern?

Ich sage immer: ‚Ich kann mich in jedes Thema rein recherchieren.’ Das ist sicherlich auch ein etwas akademischer Ansatz, in der Uni schreibt ja auch nicht jeder gerne eine 40-seitige Hausarbeit.

Ich habe schon über sehr viele Themen geschrieben, von Zahntechnik bis Lampentechnik oder von Wohnmobil bis Mobiltelefon. Daher mache ich mal eine Top 3 “gerne”:

  • Online-Marketing
  • Selbstständigkeit
  • Lampen

Top 3 “ungerne”:

  • Branchen-News
  • Finanzen
  • Versicherungen

Was tust Du selbst, um neue Kunden zu gewinnen?

SEO ;-)

50 Wörter für ein Schlusswort!

Ich überlege jetzt schon länger, was hier genau stehen soll … Vielleicht soviel: Ich möchte alle Leser des hervorragenden Blogs vom Kollegen Kilian grüßen und alle herzlich auf meine Website einladen. Damit ich jetzt auch auf die geforderten 50 Wörter komme, schreibe ich noch diesen Satz zu Ende. ;-)

Na dann, weiterhin viel Erfolg und vielen Dank für Deine Antworten!

Noch einige Fragen an meine Leser: Wie geht Ihr mit Texten fürs Web oder für den Marketing-Bereich um? Schreibt Ihr alles selbst, beauftragt Ihr externe Textagenturen oder habt Ihr dafür spezielle Mitarbeiter im Unternehmen? Ist das Thema “Texte” vielleicht noch gar kein Thema bei Euch? Bin gespannt auf Eure Erfahrungen!

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