Alles Pinguin, oder was? (+ Gewinnspiel!)


Geschrieben am Freitag, 21. Februar 2014 von Thomas Kilian (8 Antworten)

Meine erste persönliche Begegnung mit Pinguinen hatte ich 1998 bei einem fünfwöchigen Aufenthalt in Südafrika. In der Nähe von Kapstadt gibt es einen (recht touristischen) Strandabschnitt, wo die schwarz-weiß-gefleckten Seevögel zuhause sind und man ihnen ganz nahe kommen kann. Das Meet & Greet mit Pinguinen hat mich nachhaltig beeindruckt. Hier die verpixelte Originalaufnahme von vor 16 Jahren:

penguins

Auch Google mag Pinguine

Mein zweites Zusammentreffen mit den possierlichen Tierchen erfolgte 14 Jahre später, im Frühjahr 2012, jedoch auf virtueller Ebene. Im folgenden Video von der SEO Campixx 2013 plaudere ich dazu aus dem Nähkästchen (ab 5:10 direkt einsteigen):

Worauf es seitdem ankommt, mag jeder in der SEO-Szene unterschiedlich für sich bewerten. Manche haben sich komplett aus dem Geschäft zurückgezogen / zurückziehen müssen, andere reiten die Content-Marketing-Sau bis zum Umfallen durchs Stoppelfeld, andere nutzen Social-Media- oder Linkless-Strategien. Insgesamt ist der Trend zu mehr Qualität, zu mehr Nutzerorientierung und einer erhöhten Sensibilität für nachhaltige Maßnahmen zu spüren.

Mein Gastbeitrag: Alles Pinguin, oder was?

In einem Fachartikel für das Printmagazin unternehmer WISSEN, das in der vergangenen Woche in den Handel gekommen ist, habe ich über die Auswirkungen der Google-Updates geschrieben. Hier eine kurze Kostprobe:

Linkaufbau ist keine Einbahnstraße, sondern die fortlaufende Optimierung der Backlinks gehört zur Suchmaschinen-Optimierung wie die Aktualisierung der eigenen Website. Manchmal sind ehemals starke Websites verwaist, haben einen anderen thematischen Fokus erhalten oder sind durch ein Redesign nicht mehr passend zum eigenen Angebot. Hier empfiehlt es sich grundsätzlich, die Linkstruktur zu überwachen und immer mal wieder „auszumisten“. Ein solcher Frühjahrsputz verschafft zudem Klarheit über die weitere Linkaufbau-Strategie. Wer sich mit seinen Jugendsünden nicht beschäftigt, kann es in Zukunft auch nicht besser machen.

unternehmerwissen

Gewinnspiel: 1 von 5 kostenfreien Exemplaren von unternehmer WISSEN

Ich habe vom Verlag fünf zusätzliche Hefte der Erstausgabe erhalten, die ich unter meinen Lesern verlosen möchte. Wer Interesse an einer kostenfreien Zusendung hat, hinterlässt hier im Blogbeitrag bis zum 28. Februar 2014 um 12.00 Uhr (Mittags) einen Kommentar mit einer kurzen Begründung, wieso er/sie die Zusendung verdient hat und wozu er sein neu gewonnenes WISSEN nutzen möchte.

Es gibt (siehe Box links auf dem Foto) noch 7 Tipps für den erfolgreichen Linkaufbau dazu sowie natürlich weitere Fachbeiträge aus den Bereichen Management, Finanzen und Marketing. Die fünf charmantesten, witzigsten oder nettesten Bewertungen wähle ich aus, maile Euch an und sende Euch dann Anfang März die kostenfreie Ausgabe per Post zu. Good Luck! :)

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Warum ich keine Gabeln in Gastartikel stecken werde


Geschrieben am Dienstag, 21. Januar 2014 von Thomas Kilian (8 Antworten)

Große Aufregung in SEO-Hausen! Der Meister hat gesprochen und Gastartikel für tot erklärt. Die letzte Bastion des verkaufbaren Linkbuildings ist gefallen, Rückzug Leute, Rückzug! Lasst uns die Content-Marketing-Sau noch mehr durch die Dörfer treiben, uns auf “das Wesentliche” besinnen (was auch immer das ist) oder die Zwillinge WDF und IDF kitzeln bis zum Umfallen. SEO funktioniert auch ohne Linkaufbau, das Thema ist Geschichte, aus, vorbei, Ende, Finito!

gabel-update
(Quelle: Flickr / bilderheld)

Google zieht die Daumenschrauben an und lässt nun auch Gastartikel nicht mehr gelten. Searchengineland.com zitiert Matt Cutts: “Stick a fork in it! Guest Blogging is done!” – was übersetzt so viel heißt wie “Es ist alles gesagt, Gastartikel sind nix mehr wert!” Also lasst das bleiben mit den Gastartikeln! Hört auf, Gastartikel zu veröffentlichen. Konzentriert Euch auf Eure eigenen Seiten, sonst wird Euch mächtiges Unheil drohen. Google wird Euch mit dem Gabel-Update härter bestrafen als mit Pandas, Pinguinen und Kolibris zusammen! Muhahahar!!!

Warum mir das Gabel-Update am Allerwertesten vorbeigeht

Kunden rufen aufgeregt an, fragen nach den Hintergründen, beschuldigen uns der Irreführung: Ihr habt doch immer gesagt, dass wir über Gastartikel an tolle Verlinkungen kommen, dass dies heute eine der wenigen Möglichkeiten zum natürlichen Linkaufbau darstellt. Soll das denn jetzt alles vorbei sein? Müssen wir nun auch die vorhandenen Gastartikel löschen? Gastartikel-Abbau an allen Fronten?

Meine Antwort: Klickklick!

Bitte mal richtig lesen, nicht nur Panik verbreiten!

Matt Cutts schüttet das Kind doch gar nicht mit dem Bade aus, wie er selbst ergänzt:

“It seems like most people are getting the spirit of what I was trying to say, but I’ll add a bit more context. I’m not trying to throw the baby out with the bath water. There are still many good reasons to do some guest blogging (exposure, branding, increased reach, community, etc.). Those reasons existed way before Google and they’ll continue into the future. And there are absolutely some fantastic, high-quality guest bloggers out there. I changed the title of this post to make it more clear that I’m talking about guest blogging for search engine optimization (SEO) purposes.

Es gibt nach wie vor gute Gründe für Gastartikel und gemeint ist ausschließlich Gast-Bloggen aus SEO-Gründen. Wenn Ihr unter einen 200-Wörter-Billig-Artikel schreibt: “Dies war ein Gastartikel vom Lila-Laune-Bär, der ideale Partner für den Kreditvergleich im Netz”, dann macht das aus einem Misthaufen noch keinen hochwertigen Beitrag. Auch die massenhafte E-Mail-Ansprache von Webmastern mit den ewig gleichen Platitüden ist gemeint:

“Ich würde gerne auf Ihrer Webseite einen themenrelevanten und hochwertigen Artikel mit Mehrwert für den Leser veröffentlichen, in dem ein Link auf meine Webseite eingebaut ist. Im Gegenzug können Sie auf eine meiner Webseiten ebenfalls einen Gastartikel mit einem Link auf Ihre Webseite veröffentlichen. Hierzu stehen Ihnen eine Vielzahl an hochwertigen Webseiten zum Thema Finanzen/Kredite sowie auch Seiten mit weiteren Themenbereichen zur Verfügung.”

SEO-Spam bleibt SEO-Spam, auch wenn Du es “Gastartikel” nennst.

Also konzentriert Euch auf Mehrwerte, auf Informationen, die andere Leser wirklich weiterbringen, auf Reputation und auf Gastartikel-Plätze, die auch eine Leserschaft haben. Nutzt Gastartikel, um Reichweite zu erzielen, nicht vordergründig fürs Linkbuilding. Dann ist alles gut. Und das bleibt es auch. Da bin ich sicher. Ziemlich.

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Inventur der Online-Akquise zum Jahreswechsel


Geschrieben am Freitag, 01. Februar 2013 von Thomas Kilian (2 Antworten)

Das neue Jahr ist schon wieder einen Monat älter; dass mein letzter Blogpost mehr als zwei nass-kalte Monate zurückliegt, ist ja wohl eine Unverschämtheit! Also mal kurz ran an die Tasten …

media-treff

Heute hatte ich die aktuelle media-treff-Zeitschrift im Postkarten, für die ich einen Gastbeitrag beigesteuert habe: “Inventur der Online-Akquise zum Jahreswechsel” – leider gibt’s den Beitrag noch nicht online (Link liefere ich nach!), aber ein paar Fragen können einem ganz schön das Wochenende versauensüßen:

  • Wie gut ist Ihr “Elevator Pitch”? Können Sie innerhalb weniger Sekunden überzeugend auf den Punkt bringen, wieso neue Kunden ausgerechnet Sie beauftragen sollten?
  • Sind Ihre Online-Aktivitäten profilscharf und bieten Sie Ihrer Zielgruppe einen konkreten Nutzen?
  • Welche Kanäle nutzen Sie bereits systematisch, um neue Kunden zu finden? Reizen Sie die Möglichkeiten dieser Kanäle vollständig aus?
  • Wo finden Sie Multiplikatoren und Schlüsselpersonen, die Sie bei der Online-Akquise unterstützen können?
  • Schaffen Sie es, täglich (oder zumindest regelmäßig) Zeit in die Akquise zu investieren? Was hindert Sie daran?

Wer meint, es würde genügen, einfach ein paar Werbegeschenke bedrucken zu lassen, mal wieder einen Werbebrief zu verschicken, zum Telefonhörer zu greifen und Alt-Kunden anzurufen, einen Pressebericht zur nächsten Messe zu verfassen oder auf XING nach Opfern zu suchen, der sollte sich vielleicht intensiver mit den Fragen beschäftigen. Denn am Ende zählen – wie aufmerksame Leser des Neukunden-Magnet Weblogs wissen – nur diese drei:

  1. Profilierung
  2. Sichtbarkeit
  3. Kontinuität

Haben Sie diese Aspekte noch im Griff oder sind sie im Lager verstaubt? Machen Sie am Wochenende noch einfach mal wieder eine Inventur – es lohnt sich!

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