Sich der Presse erfolgreich mitteilen


Geschrieben am Donnerstag, 01. März 2007 von Franziska Hengstenberg

Journalisten haben meistens zu wenig Zeit, um alle eingehenden Pressemitteilungen  sorgfältig durchzulesen. Daher gibt es einige Regeln, die beim Verfassen dringend beachtet werden müssen, damit eine reelle Chance auf Veröffentlichung besteht.

1. Aktualität
Ein Artikel muss einen konkreten, presserelevanten Anlass haben, der am momentanen Zeitgeschehen orientiert ist.

2. Kürze
Es reicht völlig, sich auf die Beantwortung der wichtigsten W-Fragen (Wer?, Wann?, Wo? Was? Wie? Warum?) zu konzentrieren und zusätzlich einige Hintergrundinformationen einzustreuen. Wichtig ist, alles nur einmal zu erwähnen.

3. Struktur
Auf die aussagekräftige Überschrift folgt ein kurzer Abschnitt mit den wichtigsten Informationen. Der restliche Text sollte in nachvollziehbare Absätze gegliedert sein.

4. Sachlichkeit und Verständlichkeit
Demnach sollte offensichtliche Eigenwerbung genauso vermieden werden wie Abkürzungen, unnötige Fremdwörter und komplizierte Formulierungen.
 
5. Formatierung
Eine gut lesbare Schriftart ohne Fett- oder Kursivdruck ist zu empfehlen. Außerdem sollte der Zeilenabstand 1,5-zeilig sein.
 
6. Attraktivität
Zitate, Zahlen und Bilder werten einen Artikel auf. Damit Informationen für den Redakteur überprüfbar bleiben, sollten zitierte Personen immer mit Vor- und Nachnamen (eventuell auch Position) angegeben werden. Außerdem müssen Zitate in Anführungszeichen gesetzt werden. Bei Bildern oder statistischen Werten ist es wichtig, die Quelle zu nennen.

Einen zusätzlichen Bonus verschafft sich, wer vor Versenden des Artikels telefonisch Kontakt zur Redaktion knüpft und sich über Ansprechpartner und den besten Versandweg erkundigt. Eine Pressemitteilung, die nach den genannten Kriterien verfasst ist, wird auch im hektischen Redaktionsalltag gut wahrgenommen werden.

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