Sag zum Abschied leise Servus


Geschrieben am Freitag, 16. Februar 2007 von Thomas Kilian

Entgegen der Aufforderung der Schlagerwelt von Peter Alexander ist eine leise Verabschiedung bei Werbebriefen nicht sinnvoll. Studien haben gezeigt, dass rund 80 Prozent der Leser das Postscriptum (P.S.:) zuerst lesen.

Der Querdenker-Blog beschreibt vier Wege, um Werbebriefe mit einem P.S. erfolgreicher zu machen.

1. Prämie, Geschenk oder ein anderes Extra für die Antwort.
2. Produkt-, Preis- oder Service-Garantie.
3. Wiederholung der 3-4 wesentlichen Vorteile (Kundennutzen).
4. Erinnerung an Fristablauf bei einem zeitlich begrenzten Angebot.

Bereits im Artikel “Pimp my Werbebrief” haben wir auf die Wichtigkeit eines guten Postscriptums hingewiesen. So lässt sich durch einen besonderen Vorteil die Aufmerksamkeit des Lesers steigern und die Response erhöhen.

Einige Praxisbeispiele von Werbebriefen, die unsere Agentur in den vergangenen Tagen erreicht haben:

  • Vergessen Sie nicht, die Wunschfarbe Ihres “iPod Shuffle”, Ihren Gravur-Wunsch und Ihre Lieferadresse anzugeben. (Siehe 1.)
  • Näheres zur nummerierten Printauflage finden Sie auf Seite 2 unserer aktuellen Kundenzeitung. (Siehe 3.)
  • Die ersten 10 Besteller erhalten je ein xy-Masshemd, ebenso wie unsere Adressen präzise auf Ihre Bedürfnisse zugeschnitten. (Siehe 4.)
  • Welche Form des P.S. für Ihren Werbebrief am Sinnvollsten ist, hängt natürlich vom Inhalt und von der Zielgruppe ab. Verzichten sollten Sie auf diesen Wirkungs-Tuner aber in keinem Fall.

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