Noch ein Linkbuilding-Tipp hinterhergeschoben …


Geschrieben am Donnerstag, 15. November 2012 von Thomas Kilian (3 Antworten)

Bei den Jungs von AKM3 gibts 44, nein mittlerweile sogar 47 Linkbuilding-Tipps, die ebenfalls schon wieder einen neuen Linkbuilding-Tipp ausmachen – denn wer über 40 SEOs dazu bringt, einige echt kreative Ansätze zu verraten, wird natürlich ebenfalls verlinkt. Das hatte auch bei meinem Artikel “Worauf es nun ankommt” funktioniert, in dem ich einige Vertreter zu den tierischen Entwicklungen von Google befragt hatte.

Das geht alles in die Richtung “Rampenlicht-Strategie“, die ich als weiteren Linkbuilding-Tipp mit einer persönlichen Erfahrung ergänzen möchte …

Linkbuilding mit der Rampenlicht-Strategie

Aus meiner Erfahrung heraus funktioniert die Rampenlicht-Strategie deshalb so hervorragend für den Linkaufbau, weil sie nicht in erster Linie die Verlinkungen im Sinn hat, sondern Mehrwerte für die eigenen Leser sowie die betreffende Person bietet, die ich ins Rampenlicht stelle. Zentraler Gedanke für viele Linkbuilder ist der Link ansich; das halte ich für die völlig falsche Herangehensweise – sofern es um authentische und freiwillige Verlinkungen geht. Also einmal den Schalter im Kopf umlegen, über die Nutzen-orientierte Ansprache Gedanken machen und andere (Multiplikatoren, Meinungsführer, Macher) mit ins Boot holen.

Meine Erfahrung: Je aufwändiger das Format ist, desto höher die Chance, langfristig und nachhaltig im Gespräch zu bleiben. So haben wir mit unserem Neukunden-Podcast vor etwa zwei Jahren rund vierzig Experten zum Thema Akquise befragt, die nach Veröffentlichung „ihrer“ Folge fast alle kräftig für das Interview getrommelt haben – in den meisten Fällen in Form einer Verlinkung im eigenen Blog oder auf einer Presseseite.

Dadurch dass die einzelnen Folgen auch über iTunes, Podcast-Verzeichnisse und andere Dienste zu erreichen sind, haben sich im Laufe der Zeit mehrere tausend Abrufe pro Folge eingestellt. Mit diesem Pfund lässt sich nun auch aktiv wuchern – einfach thematisch passende Episoden zusammenfassen und als „Bundle“ in Form von Gastbeiträgen veröffentlichen oder in Sozialen Netzwerken posten.

Auch heute noch kann ich bei passender Gelegenheit einen Link zum Podcast unterbringen, da die Mehrwerte zeitlos sind und durch bekannte Interviewpartner auch hohes Vertrauen erzeugt wird. Noch besser als schriftliche oder akustische Interviews sind natürlich Videoaufzeichnungen, wobei ich eine kritische Masse in der Anzahl für wichtig halte, um nachhaltigen Erfolg zu erzielen. Vierzig Podcasts sind aus meiner Erfahrung besser als vier Videos, auch wenn der (technische) Aufwand vermutlich gleich groß sein dürfte.

Hochwertige Gestaltung und Aufbereitung zieht

Noch ein Hinweis bzw. eine Erfahrung, die ich gemacht habe: Die wertige Gestaltung der Podcast-Seite und die Übersichtsfunktion der veröffentlichten Folgen halte ich mittlerweile für sehr wichtig, wenn es um Link-Empfehlungen geht. Das dürfte auch der Grund sein, warum selbst die nichts-sagendsten Infografiken permanent durchs Dorf getrieben werden. Am Anfang haben wir die Folgen in Form von typischen Blog-Beiträgen veröffentlicht, nicht mal mit Blätterfunktion und ziemlich lieblos. So waren immer nur die aktuellsten Beiträge zu sehen. Heute haben wir das Layout aufwändiger gestaltet, die Interviewpartner stehen mit ihren Fotos im Mittelpunkt des Angebots und die Inhalte lassen sich auf einen Blick erschließen. Das erleichtert nicht nur die Akquise weiterer Gesprächspartner, sondern verbessert auch die Chancen zur Verlinkung (Schalter wieder auf der Ausgangsstellung) …

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E-Branding mit PR und SEO


Geschrieben am Dienstag, 13. November 2012 von Thomas Kilian (1 Antwort)

Wenn ich nicht zum Bloggen komme, freue ich mich immer über spannende Gastbeiträge. Nachdem der letzte Artikel von Ralph Günther schon zwei Monate zurück liegt (*hüstel*), war Ulf-Hendrik Schrader so nett, mir neues Futter zu liefern. Er ist geschäftsführender Gesellschafter der Aufgesang Public Relations GmbH, einer PR-Agentur in Niedersachsen. Zuvor war er Leiter E-Commerce eines Webhosting-Unternehmens, Inhaber einer Internetagentur sowie Lehrbeauftragter im Studiengang Public Relations an der FH Hannover. Er ist Herausgeber des Online-PR-Newsletters sowie Mitveranstalter des ConventionCamps. Geballte PR-Power also, die sich auch im Thema des heutigen Beitrags niederschlägt … 

Eine starke Marke: E-Branding mit PR und SEO

Der Aufbau und die Führung einer Marke ist keine ausschließlich werbliche Disziplin, sondern eine Querschnittaufgabe des gesamten Marketings, zu dem nach meinem Verständnis auch die Public Relations zählen. Deswegen wundere ich mich immer wieder, wenn Werbekampagnen angeschoben werden, ohne auch Public Relations (PR) und Suchmaschinenoptimierung (SEO) in Betracht zu ziehen. Dabei können PR und SEO wunderbar zusammenwirken, um die Sichtbarkeit einer Marke stark zu erhöhen und die gewünschte Markenaussage zu unterstützen.

Nehmen wir zum Beispiel eine Apotheke, die sich ergänzend zum Ladengeschäft verstärkt auch im Internet positionieren möchte. Dies ist insofern ein Sonderfall, als das Heilmittelwerbegesetz bestimmte Werbeformen und -methoden verbietet. Daher liegt hier außergewöhnlich klar auf der Hand, welchen Wert ein gelungenes E-Branding hat. Denn mittels PR und SEO lassen sich sehr wohl bestimmte Aspekte der Marke “Apotheke A” herausarbeiten und einer breiteren Öffentlichkeit (online wie offline) zugänglich machen.

Die Rolle der PR

Die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit bedient sich üblicherweise wirksamer Meinungs-Multiplikatoren, allen voran – aber keineswegs ausschließlich – Redaktionen der schreibenden Presse. Unter anderem könnte sich eine Online-Apotheke – besser noch die damit beauftragte PR-Agentur – darum bemühen, publikumswirksam aufbereitete Fachinformationen in den Medien zu lancieren. Ich will aber nicht behaupten, dass genau dieser Weg optimal wäre. Das wäre leichtfertig, denn jede Branche ist einzigartig und jedes Unternehmen einmalig. Nur ein PR-Konzept kann festlegen, mit welchen individuellen Methoden eine Marke entwickelt werden sollte.

Wir alle nutzen immer häufiger das Netz, um uns zu informieren. Hat eine Apotheke ein spezifisches Profil festgelegt, dann sollten im Netz auch gut lesbare und nützliche Inhalte aufzufinden sein, die das Apotheken-Image und die Informationswünsche der potenziellen Kunden gleichermaßen befriedigen. Aber wie profiliert eine Firma sich selbst als einzigartige Marke?

Oft genug hat ein Unternehmen seinen Markenkern noch gar nicht definiert und das PR-Konzept ist die erste Gelegenheit, dieses Versäumnis nachzuholen.

Diese Aspekte, also die Definierung, Bearbeitung und Profilierung einer Marke, entsprechen genau den Kernkompetenzen der PR. Hierin ist Presse- und Öffentlichkeitsarbeit besonders gut, besser noch als in der vordergründigen Vertriebssteigerung. Ich erlebe in unserer Agentur recht häufig, dass sich Kunden eine schnelle Steigerung der Abverkäufe wünschen. Dieser Wunsch ist natürlich verständlich und bei geeigneten Produkten durchaus erfüllbar. In vielen Fällen bewegt PR aber andere Hebel und wirkt damit langfristiger und nachhaltiger.

Online-PR erzeugt Inhalte – Suchmaschinen-Optimierung positioniert sie

Besondere Chancen bieten sich bei der Online-PR, jenem Teilbereich der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, der die Meinungskanäle, Multiplikatoren und technischen Möglichkeiten des Internets nutzt. Obgleich dieses Medium im Ruf steht, flüchtiger als die “reale Welt” und die gedruckten Medien zu sein, ist oft das genaue Gegenteil der Fall: Viele Texte, Informationen und Bilder werden für die digitale Ewigkeit archiviert, da Suchmaschinen wie Google in alle Winkel des Web vordringen und die gefundenen Inhalte permanent zugänglich halten. Darin liegen allerdings Fluch und Segen gleichzeitig, denn nicht nur die positiven, dem Markenkern entsprechenden Botschaften finden so ihren Weg zum Verbraucher, sondern auch die negative Kunden- oder Medienkritik. In unserem Fall der Online-Apotheke könnten zum Beispiel ein aufwändig lancierter Ratgebertext und ein kritischer Forenbeitrag über lange Lieferzeiten direkt untereinander in den Suchergebnissen erscheinen.

Aus dieser Doppelgesichtigkeit ergeben sich zwei strategische Aufgaben: Einerseits soll die Marke mit ihren positiven Eigenschaften gut sichtbar sein; sie soll also bei passenden Suchbegriffen auf der ersten Suchergebnisseite erscheinen. Und anderseits sollten störende Beiträge von eben jener ersten Suchergebnisseite getilgt werden. Spätestens an diesem Punkt endet die Kunst der Online-PR für sich alleine genommen. Wer hier weiterkommen will, benötigt zusätzlich Kenntnisse im Online-Reputation-Management und in der Suchmaschinenoptimierung. Die Online-PR erzeugt dann “Good News” und markenkonforme Inhalte für das Web, während die SEO für ein gutes Ranking dieser Inhalte sorgt.

Mit Linkaufbau zum Ziel

Damit die Allianz von PR und SEO in der Praxis aufgeht, sollten die Maßnahmen gut koordiniert sein und im besten Fall in einer Hand liegen. Wer schon bei der Erstellung und Verbreitung eines PR-Textes eine Ahnung davon hat, wie dieser von der Suchmaschine verarbeitet und im Ranking eingestuft wird, verringert die Nacharbeit. Diese besteht vor allem in einem gezielten Linkaufbau für einzelne Inhalte, die im Ranking gepusht werden sollen. So könnten grundsätzlich die Fachartikel oder Ratgebertexte unserer Online-Apotheke so lange gestärkt werden, bis sie den negativen Blogbeitrag auf eine hintere Position verdrängen. Ob dies tatsächlich gelingt, hängt nicht zuletzt vom Know-how und dem Engagement der beteiligten SEO-Agentur ab.

Selbstverständlich (und eigentlich zum Glück!) ist Google nicht vollständig berechenbar. Gerade in den zurückliegenden Monaten haben wir erlebt, wie Googles Algorithmusänderungen das Ranking mehrfach durcheinander gewürfelt haben. Hinzu kommt, dass weder die Mitbewerber noch die Verbraucher schlafen, sondern immer wieder neu ihre Meinung online äußern, ihrerseits PR beitreiben und neue Konkurrenzprodukte an den Markt bringen. Und so ist auch das E-Branding durch (Online-)PR und SEO ein fortwährender Prozess, der immer neu auf die Probe gestellt wird.

Gegen das Unwetter, das Google anrichten kann, ist nur ein Kraut gewachsen: das Zuhören in Sozialen Netzwerken und Medien, welche Themen wie diskutiert werden und der strategische Umgang mit diesem Wissen. Manchmal muss man Wellen reiten und zu anderen Zeiten sollte man sie erzeugen. Denn auch die Suchmaschine ist darauf angewiesen, dass hilfreiche Texte im Netz erscheinen. Sie können Nutzer auf die eigene Website lenken. Wenn sie dort etwas wirklich Nützliches finden, übermitteln sie sogar Adresse und E-Mail. Dazu muss man einen angemessenen Umgang mit der Zielgruppe pflegen: genau das ist die Kernaufgabe von Public Relations.

Fazit zum Thema E-Branding:

Gute Texte orientieren sich am Interesse des Lesers. Das schließt nicht aus, dass sich Firmen an genau dieser Stelle individuell positionieren. Suchmaschinen wiederum mögen Inhalte, die diskutiert werden. Dazu müssen die Inhalte im Netz bekannt werden. Das kann über Soziale Netzwerke oder Online-Magazine mit hoher Reputation geschehen. Magazine veröffentlichen externe Inhalte, wenn sie für die eigene Leserschaft nützlich sind. Nutzer verbreiten die Inhalte, wenn sie überzeugend sind. Mit etwas Geduld steigt dann das Ranking der eigenen Seite und damit die Klickraten. Langfristig erarbeitet sich die Firma Vertrauen bei den Themen, die den Markenkern berühren. Online-PR liefert für dieses Vorgehen das konzeptionelle und strategische Gerüst sowie das Handwerkszeug, diese Maßnahmen umzusetzen.

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Interview mit Ralph Günther über Risiken und Nebenwirkungen in der Akquise


Geschrieben am Donnerstag, 13. September 2012 von Thomas Kilian (1 Antwort)

Heute rief mich eine Kundin an, die wegen eines Textes auf ihrer Website Post vom Anwalt bekommen hatte – Schadensersatzforderung wegen eines unerlaubt genutzten Zitats. Entgegen ihrer Vermutung stellte sich heraus, dass wir als Agentur keinen Anteil an dem Text hatten – er stammte aus dem eigenen Hause. Ansonsten hätte es teuer für mich werden können. Risiken und rechtliche Stolperfallen lauern (leider) an jeder Ecke – aus diesem Grund freue ich mich über das heutige Interview, das ich mit exali-Gründer und Blogger-Kollege Ralph Günther zu diesem Thema führen konnte.

Ralph, in Deiner Praxis als Experte für Vermögensschäden stehst Du viel mit Freiberuflern in Kontakt. Bevor es ans Eingemachte geht, stell Dich doch bitte kurz vor!

Gerne! Mein Name ist Ralph Günther, ich bin 40 Jahre alt und Fachwirt für Finanzberatung. 2008 habe ich das Online-Versicherungsportal exali gegründet, da war ich bereits seit mehr als zehn Jahren in der Versicherungsbranche als Einzelunternehmer tätig. Ich kenne also die Herausforderungen als Selbständiger oder Freelancer aus erster Hand. exali habe ich gegründet, als ich erkannte, dass es für Freiberufler und Selbständige im Bereich IT, Neue Medien und Consulting keine zeitgemäßen Versicherungskonzepte gab und die Versicherungswirtschaft die „neuen“ Berufe nicht auf dem Schirm hatte. Das zeigte sich vor allem daran, dass die beruflichen Haftungsrisiken nicht umfassend abgedeckt und/oder die Einstiegsbeiträge für die meisten Freelancer viel zu hoch waren.

Diesen Zustand wollte ich ändern und habe dafür ein Online-Portal für Vermögensschaden-Haftpflichtversicherungen gegründet, das gleichzeitig eine wichtige Informations- und Kommunikationsplattform für Freiberufler ist. Branchenspezifische Versicherungen über das Web zu vermarkten, war für mich ein wichtiger Schritt: So kann ich der Zielgruppe auf Augenhöhe begegnen – die ja auch Kanäle im Web als Marketinginstrumente und zur Akquise nutzt …

Damit sind wir beim Thema: Welche Kanäle werden denn deiner Erfahrung nach von Freiberuflern am ehesten zum Eigenmarketing genutzt?

Die meisten Freiberufler und Selbständigen, die bei uns versichert sind, haben eine eigene Webpräsenz. Da ist von der „Visitenkarte“ im Web bis hin zu umfangreichen E-Commerce-Anwendung alles dabei. Viele sind parallel dazu in entsprechenden Business-Netzwerken unterwegs, wie XING, Google+ und LinkedIn. Und dann sind da natürlich noch die Social-Media-Kanäle Facebook, Twitter, Pinterest und YouTube – um nur einige zu nennen. Viele Selbständige nutzen natürlich auch spezielle Projektbörsen zum Eigenmarketing; spontan fallen mir da zum Beispiel GULP, freelancermap oder Projektwerk ein.

Das zeigt: Eigenmarketing wird immer wichtiger im harten Projektgeschäft. Denn heute zählen nicht mehr nur besondere Fachkenntnisse und Skills, sondern auch, wie man sich gegenüber neuen Kunden und Auftraggebern vermarktet. Dazu habe ich mir auch mit exali Gedanken gemacht und versicherten Freiberuflern mit dem sogenannten “Haftpflicht-Siegel” ein interaktives Tool an die Hand gegeben, mit dem sie sich von der Konkurrenz abheben können. Von der Resonanz bin ich völlig baff: Mittlerweile nutzen über 800 Freiberufler das Siegel als Eigenmarketing-Tool, mit dem sie potenziellen Auftraggebern zeigen können, dass sie im Schadenfall abgesichert sind.

Du sprichst selbst von Schadenfällen – mit der Präsenz und Akquise im Social Web sind ja nicht nur Vorteile verbunden…

Ja, dem ist leider so: Das alte Thema – wo sich Chancen bieten, lauern auch immer Risiken. Vor allem im Web erwarten den Freiberufler rechtliche Stolperfallen, was bei vielen jedoch immer noch nicht ins Bewusstsein vorgedrungen zu sein scheint. Das Problem ist: Viele Freiberufler und Selbständige nutzen das Medium, weil andere das auch tun, ohne sich allerdings Gedanken über rechtliche Konsequenzen zu machen. Gedanken darüber, was beispielsweise bei der Benutzung von Open Source, Common Law Lizenzen oder bei der Verwendung von bestimmten Keywords im Internetmarketing passieren kann. Erst, wenn die Abmahnung ins Haus flattert, werden viele hellhörig – doch dann ist es meistens schon zu spät.

Die Bandbreite an Schäden ist deshalb auch recht groß und geht von Marken- und Urheberrechtsverletzungen über Bildrechtsgeschichten bis hin zu Verstößen gegen Nutzungsbedingungen der sozialen Plattformen. Und das sind nur einige von vielen Rechtsverletzungen.

Hast Du einen konkreten Schadenfall in petto, bei dem die Akquise im Social Web nach hinten losgegangen ist?

Auf deinem Blog habe ich gesehen, dass Du viel über Akquisemöglichkeiten des Business-Netzwerks XING schreibst. Genau in diesem Kontext hatte ich in diesem Jahr bereits zwei Schadenfälle bei meinem Versicherungsportal auf dem Tisch:

  • Im ersten Fall führte bei einem Freiberufler das unverbindliche Angebot seiner Dienste auf XING zur teuren Abmahnung im vierstelligen Bereich. Er hatte den Grat zwischen Kontaktaufnahme und werblicher Spam-Mail überschritten – und tappte damit in die Haftungsfalle (http://www.exali.de/Info-Base/abmahnung-xing-freiberufler).
  • Im zweiten Fall präsentierten sich Freiberufler mit ihren Skills im XING-Profil und stellten als Referenz Projekte aus der Rüstungsindustrie ein, an denen sie gerade arbeiteten. Damit gaben sie allerdings geheime Betriebs- und Projektinterna preis und verstießen gegen Geheimhaltungsvereinbarungen. Ein gutes Beispiel dafür, wie schnell das Eigenmarketing im Web nach hinten losgehen kann (http://www.exali.de/Info-Base/it-haftpflicht-vertragsstrafen-zusatzschutz).

Die Freiberufler wurden für ihre Akquise-Fehler also persönlich in Haftung genommen, wie kann man sich gegen ein solches Risiko schützen?

Prävention ist hier das richtige und wichtige Stichwort. Freiberufler sollten sich die rechtliche Problematik im Netz bewusst machen und sich informieren – angefangen von der Nutzung des Facebook Like-Buttons über rechtssicheres Conversion-Tracking bis hin zur richtigen Einbindung des Impressums auf ihren Social-Media-Profilen, und, und, und …

Allerdings habe ich auch die Erfahrung gemacht: Egal wie tief jemand in die Materie einsteigt und sich bemüht alles „richtig“ zu machen, rechtliche Stolperfallen und damit Haftungsrisiken lassen sich nicht komplett vermeiden. Vor allem, weil die Rechtsprechung den schnellen Entwicklungen im Web hinterher hinkt.

Neben der Prävention sollten sich Freiberufler und Selbständige deshalb auch Gedanken machen, wie sie sich aktiv durch eine Vermögensschaden-Haftpflichtversicherung schützen können. Sie springt ein, wenn es Abmahnungen und Schadenersatzforderungen hagelt. Beispielsweise weil anderen durch eigene Fehler ein finanzieller Schaden – „versicherungschinesisch“ Vermögensschaden – entstanden ist.

Kannst Du kurz und knapp die wichtigsten Kriterien einer solchen Vermögensschaden-Haftpflicht aufzählen?

Was eine Vermögensschaden-Haftpflichtversicherung beinhalten muss, hängt natürlich auch vom konkreten Geschäftsmodell ab. Daher kann ich die Frage nur allgemein beantworten und Dir dazu eine Shortlist an die Hand geben:

  • Die Versicherung sollte als so genannte „Offene Deckung“ konzipiert sein, damit bei wechselnden Projekten von Freiberuflern alle Tätigkeiten durch die Vermeidung einer abschließenden Aufzählung versichert sind.
  • Rechtsverletzungen Dritter wie Urheberrechts-, Lizenz-, Marken-, Namens-, Persönlichkeits-, Wettbewerbs- und Datenschutzrechtsverletzungen müssen eingeschlossen sein. Auch, wenn der Versicherte grob fahrlässig handelt.
  • Veröffentlichungsrisiken für eigene Produkte und Dienstleistungen sollten ebenfalls gedeckt sein.
  • Fahrlässige Verstöße gegen Geheimhaltungs- und Vertraulichkeitsvereinbarungen (so genannte Non Disclosure Agreements) sollten mitversichert sein.
  • Die Versicherungsbedingungen der Vermögensschaden-Haftpflichtversicherung dürfen gerade für IT-Leistungen keine „Rückzugsmöglichkeiten” wie die so genannte „Experimentier- und Erprobungsklausel“ oder die „Stand der Technik-Klausel“ enthalten.
  • Der Versicherungsschutz sollte neben der gesetzlichen Haftung auch bestimmte Ansprüche im Bereich der vertraglichen Haftung übernehmen, wie Schadenersatz wegen der Nichterfüllung oder Schlechterfüllung vertraglicher Leistungspflichten.
  • Schadenersatz durch Überschreitung von Deadlines und sonstige Leistungsverzögerungen sollte mitversichert sein.
  • Der räumliche Geltungsbereich sollte mindestens für Europa und die Schweiz gelten. Je nach Tätigkeitsschwerpunkt (gerade im Internet) ist auch weltweiter Versicherungsschutz wichtig.
  • Die Vermögensschadenhaftpflicht sollte je nach Tätigkeitsbereich / Geschäftsmodell auch Eigenschäden versichern, etwa …
    • Rücktritt des Auftraggebers vom Projekt auf Werkvertragsbasis,
    • Kosten für fehlerhafte Druckaufträge im eigenen Namen für Dritte,
    • bestimmte typische Vertragsstrafen in AGB oder Projektverträgen.

Vielen Dank, Ralph, für die ausführlichen Antworten und die oben erwähnten Beispiele zu Risiken und Nebenwirkungen in der Akquise – gibt auch mir ehrlich gesagt zu denken! Weiterhin viel Erfolg!

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Google Adwords Express


Geschrieben am Montag, 03. September 2012 von Thomas Kilian Kommentare deaktiviert

Die Sommerpause hat hier im Blog mal wieder gnadenlos zugeschlagen. Umso mehr freut mich, dass mir Daniel Gaßmair einen klasse Gastbeitrag geschickt hat, der sich mit einer Methode zur Neukunden-Gewinnung dreht, die vor allem für kleine und regional agierende Unternehmen interessant ist: Google AdWords Express.

Daniel arbeitet hauptberuflich als Search Marketing Manager und schreibt auf suchmaschinenwerbung-blog.de über die Themen Suchmaschinen-Marketing im Allgemeinen und Google AdWords im Speziellen.

Neue Kunden gewinnen mit lokalen Anzeigen

Das Einrichten und Optimieren eines AdWords-Kontos kann mitunter sehr zeitaufwendig und arbeitsintensiv sein. Die Komplexität der Einstellungsmöglichkeiten und das gewöhnungsbedürftige Interface führen so manchen Werbetreibenden an die Grenzen der eigenen Geduld. Sicherlich ist bei großen AdWords-Konten das Auslagern der Optimierung an eine externe Agentur ein gangbarer Weg. Doch kleine und mittlere Unternehmen, denen nur ein geringes Budget für Suchmaschinenmarketing zur Verfügung steht, suchen meist vergeblich nach einem attraktiven Agentur-Partner. Möglicherweise will man als Unternehmer auch die „Kontrolle“ über die Werbemaßnahmen behalten und hat Vorbehalte was die Zusammenarbeit mit einer Agentur betrifft. Für alle kleinen und mittleren Unternehmer hat Google daher ein neues Werbekonzept entwickelt, das den Titel „Google AdWords Express“ trägt.

AdWords Express ist für Unternehmen gedacht, die Kunden und Interessenten in ihrem lokalen Umfeld ansprechen möchten. Es richtet sich an Geschäftsinhaber, die effektiv online werben möchten, ohne dabei einen großen Aufwand zu betreiben. Genau genommen handelt es sich um eine abgespeckte Version des klassischen AdWords-Systems: AdWords Express ist primär für Unternehmen gedacht, die nur in ihrer Region werben möchten, um lokale Kunden anzusprechen und auf die eigene Dienstleistung aufmerksam zu machen.

Folgende Unternehmen können AdWords Express nutzen:

  • Lokale Dienstleister wie Handwerker, Ärzte, Friseursalons oder Boutiquen
  • Gastronomiebetriebe wie Restaurants, Cafés oder Bars
  • Hotels, Pensionen, Anbieter von Ferienwohnungen

Genau wie beim klassischen AdWords-System werden auch bei AdWords Express die Anzeigen in der Google-Suche, in Google Maps und auf Mobiltelefonen ausgespielt. Bei AdWords Express werden die Anzeigen jedoch nur lokal in einem begrenzten Radius geschaltet, ebenso werden keine Sonderanzeigenformate wie Display- oder Video-Anzeigen unterstützt. Die größte Besonderheit von Adwords Express besteht sicherlich darin, dass keine eigene Webseite vonnöten ist. Die Anzeige kann auch direkt auf das eigene Google+ Profil verweisen. Kleine Dienstleister wie Friseursalons besitzen oftmals keinen eigenen Webauftritt – durch die Kombination von Google Express und Google+ können auch diese Dienstleister online neue Kunden gewinnen.

Optional kann in jeder Anzeige die Anschrift des Unternehmens eingeblendet werden. Die Express-Anzeige selbst wird entweder oberhalb oder neben den Suchergebnissen geschaltet. Bei einer Schaltung über Google Maps wird das Unternehmen mit einer blauen Stecknadel gekennzeichnet.

Nach Googles eigenem Bekunden dauert das Erstellen von Kampagnen mit AdWords Express nur wenige Minuten. Das Anlegen der Kampagne erfolgt in wenigen Schritten: Nach dem Einstieg in Google Express wird man aufgefordert, das Land und die Telefonnummer einzugeben. Es kann direkt eine Verknüpfung zu Google Places eingerichtet werden oder ein neuer Google Places Eintrag angelegt werden. Die Erstellung der Text-Anzeigen orientiert sich an der klassischen Google AdWords Systematik, wobei eine Headline und ein zweizeiliger Beschreibungstext verfasst werden muss. Die Anzeige wird nicht mit Keywords verknüpft, sondern mit „Kategorien“, die von Google vorgeben werden. Beispielsweise steht die Kategorie „Internetagentur“ zur Verfügung. Man sollte auf alle Fälle von der Möglichkeit Gebrauch machen, dass man bis zu fünf Kategorien definieren kann und jeweils passende Anzeigen schreiben kann. Das maximale Monatsbudget kann dabei frei definiert werden, als Standardwert werden 100,00 Euro von Google empfohlen.

Der große Nachteil von Google Express ist darin zu sehen, dass es einer Black Box gleicht. Man kann beispielsweise keine Keywords im Vorfeld definieren. Bei der Schaltung der Anzeigen wird zudem automatisch von Google ein Radius von 25 km um den Standort des Unternehmens festgelegt. Hier wäre eine größere Flexibilität wünschenswert! Auch lassen sich die Text-Anzeigen nicht weiter optimieren und eine Ergänzung von Anzeigenerweiterungen ist nicht möglich.

Summa summarum lässt sich festhalten, dass Google Express eine schnelle und kostengünstige Lösung für lokale Unternehmer ist, die auf den immer wichtiger werdenden Kanal der „lokalen Online-Werbung“ aufspringen wollen. Problematisch ist jedoch, dass das System kaum zusätzliche Einstellungsmöglichkeiten bietet und daher für Unternehmer, die eine professionelle AdWords-Lösung anstreben, nur bedingt zu nutzen ist.

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Offener Brief an XING: Unerwünschte Kontaktaufnahme


Geschrieben am Mittwoch, 18. Juli 2012 von Thomas Kilian (22 Antworten)

Sehr geehrte Damen und Herren,
sehr geehrtes XING-Team,

bereits zweimal habe ich Sie nach einer unerwünschten Kontaktaufnahme eines anderen XING-Mitglieds angeschrieben. Da ich bislang keine Antwort von Ihnen habe, sende ich Ihnen nun ein weiteres, dieses Mal öffentliches Schreiben. In allen drei Fällen ist die Datenfreigabe so eingestellt, dass fremde Mitglieder weder meine Kontaktdaten sehen können, noch eine direkte Nachricht an mich schicken können. Zu diesem Schritt sehe ich mich gezwungen, um der Flut von unsinnigen und (halb-)automatischen Kontaktanfragen sowie Gruppeneinladungen Herr zu werden.

Wie Sie sehen, darf Herr X mir keine Nachrichten zusenden. Seine Kontaktanfrage vom 15. Juli 2012 erreichte mich mit der Begründung “per iPhone-App“. Da ich weder an Finanzcoaching, noch an einem 7-Jahres-Kurs zur finanziellen Freiheit interessiert bin und mir das Profil sehr unseriös erschien, habe ich den Kontakt abgelehnt. Als Begründung habe ich kommentarlos den Link zu meinem Blogbeitrag “Die 10 schlechtesten Gründe für eine Kontaktanfrage bei XING” eingegeben, in einem anderen Fall war es der Link zum Beitrag “Klasse statt Masse“, weil mir jemand direkt in der Kontaktaufnahme Werbeartikel verkaufen wollte.

Heute nun erhalte ich von Herrn X eine weitere Nachricht über XING, die ich nicht nur als Frechheit, sondern als Belästigung empfinde – zumal es genau diese Form von unerwünschter Werbung ist, die mittlerweile viele XING-Nutzer dazu führt, sich von Ihrer Plattform zu verabschieden.

Wie Sie sehen, handelt es sich hier mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit um eine automatisch generierte Nachricht. Dass ich den guten Mann gar nicht als Kontakt hinzugefügt habe, scheint er gar nicht mitbekommen zu haben – denn er bedankt sich bei mir. Dann kommt er gleich “zur Sache” und will mich für sein dubios-unseriöses Finanz-Coaching einladen. Was wohl im schlimmsten Fall passieren kann, wenn ich jetzt “Ja” sage, möchte ich mir gar nicht erst vorstellen.

Sehr geehrtes XING-Team, 

  • wie ist es möglich, dass mich jemand trotz abgeschalteter Datenfreigabe weiterhin über die Plattform kontaktiert? Durch den Wiederholungsfall kann es sich schwerlich um einen einzelnen, technischen Fehler handeln!
  • Wieso erhalte ich von Ihnen keine Antwort auf meine Beschwerde-Nachrichten, mit denen ich solche Personen melde? Zumal es mir nicht um die Personen ansich geht (z.T. “arme Schweine”), sondern um Ihre technischen Funktionen.
  • Wieso unternehmen Sie nichts gegen die (halb-)automatischen Tools zur Kontaktaufnahme und dem Versand von Nachrichten, die von unseriösen Info-Marketern, MLM-Vertretern und Klinkenputzern im Einsatz sind? Diese machen schließlich den Sinn des dialog-orientierten Networkings kaputt!
  • Was verstehen Sie als (zumindest noch) in Deutschland führende Business-Plattform selbst unter echtem Networking? Die o.g. Vorgehensweise kann doch auch nicht in Ihrem Interesse sein!

Ich erhoffe mir nicht nur Antworten auf diese Fragen sondern auch eine Entscheidungshilfe, ob und in welchem Umfang ich XING weiterhin nutzen werde.

Ich war ein Fan, ich bin ein Freund, doch mittlerweile wackelt diese Freundschaft gewaltig.

Herzliche Grüße, Thomas Kilian


Update 16.00 Uhr

Nachdem mir Christian Burtchen vom XING-Twitterteam heute Vormittag bereits nach kurzer Zeit geantwortet hat …

… erhielt ich eben folgende Information von ihm:

Anscheinend habe ich durch meine “Antwort” auf die Kontaktablehnung die Möglichkeit geschaffen, mich trotz unterbundener Freigabe wieder anzuschreiben. Ich werde solche Kontaktanfragen also in Zukunft unkommentiert löschen müssen, um keine weiteren Nachrichten zu erhalten. Die technische Frage ist damit zumindest beantwortet, doch meine anderen Fragen bleiben offen. Zu des Pudels Kern wird XING vermutlich weiterhin tapfer schweigen. Schade.

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Kommunikation verkaufen


Geschrieben am Dienstag, 17. Juli 2012 von Thomas Kilian Kommentare deaktiviert

Kleines, feines Büchlein, das meine Blogger-Kollegin Elke Fleing vor einigen Wochen herausgebracht hat – im Fokus des “Praxisbuchs für Kontakter, Konzeptioner, Texter, Grafiker, Fotografen, Illustratoren, Webdesigner, Audio- und Videoworker” steht die Kundengewinnung in der Kommunikationsbranche, verbunden mit allem, was drumrum wichtig ist. Ich habe die 180 Seiten fast in einem Rutsch durchgelesen, so einfach und flott ist der Ratgeber geschrieben – typisch Elke eben! Dennoch behandelt das Buch “Kommunikation verkaufen – Marketing, Design, Text” alle wichtigen Aspekte im Vertriebs- und Verkaufsprozess, der gerade für Selbständige und Freelancer oftmals mit viel Mühe verbunden ist.

Von der Positionierung (Leistungsangebot, Zielgruppe, Alleinstellungsmerkmale, Marktnischen) über die Bestimmung des passenden Honorars (Bedarf, Marktwert, regionale Unterschiede) bis zur Vorgehensweise in der Vermarktung (Reputation, Soziale Netzwerke, Aktive Ansprache) spricht die Autorin die wesentlichen Bausteine in der Kundengewinnung an; dabei hat sie stets die geschilderte Zielgruppe im Visier und kann ihre Kenntnisse durch eigene Beispiele lebhaft und glaubhaft einbringen. Den Abschluss bildet die eigentliche Verkaufsphase: Die Honorarverhandlung, das Auftrags-Angebot, das Kleingedruckte. Auch im Nicht-Erfolgsfall gibt es einige Tipps und Tricks, um im Gedächtnis des Auftraggebers zu bleiben.

“Kommunikation verkaufen” eher für Einsteiger und Freelancer

Aus zwei Gründen habe ich mich im Buch nicht (mehr) wiedergefunden:

  1. Die meisten Themen habe ich nach mehr als 12 Jahren Selbständigkeit aus dem Effeff drauf – sonst könnten wir als Agentur heute gar nicht überleben. Das Buch richtet sich also ganz klar an Einsteiger und Existenzgründer oder zumindest junge Selbständige.
  2. Gleichzeitig stehen wirklich die Einzelkämpfer im Zentrum, so dass es häufig Vergleiche mit Bewerbungen, der Rolle von Festangestellten, der Zuarbeit für Agenturen gibt. Auch dies hat mit meiner täglichen Praxis nicht immer exakt zu tun.

Dennoch konnte ich viele Aspekte auf unsere Situation übertragen und bei manchen Tipps habe ich gedacht: “Das könntest Du auch mal wieder machen”, weil im Alltag dafür häufig die Zeit fehlt. Beispielsweise Textbausteine überlegen, Angebote besser strukturieren, neue Kanäle für den Reputationsaufbau bespielen, die etwas eingeschlagen sind (denke da an unseren Neukunden-Podcast) …

Zusammenfassend also eine klare Leseempfehlung für alle, die ihre Kommunikations- und Werbe-Dienstleistungen verkaufen wollen und in einem kompakten Ratgeber die wesentlichen Bausteine zum Erfolg suchen; Elke ist dies mit “Kommunikation verkaufen” auf jeden Fall gelungen.

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Akquisetipps für Existenzgründer


Geschrieben am Montag, 02. Juli 2012 von Thomas Kilian (3 Antworten)

Immer wieder kommen wir in Kontakt mit Existenzgründern, zumeist Einzelkämpfern und jungen Start-ups, die mit einer neuen alten Geschäftsidee auf den Markt wollen. Im Erstgespräch frage ich eigentlich immer nach Ihrer Vermarktungsstrategie, denn die Unsicherheit scheint groß, wenn es um neue Kunden geht. Häufig rufen die Gründer bei uns in der Agentur an, weil sie ein Logo, eine Geschäftsausstattung oder eine Website brauchen – das “gehöre schließlich mit dazu”. Doch wie sie tatsächlich an neue Kunden kommen, darüber haben sich viele keine Gedanken gemacht.

Manche meinen, es wäre noch immer eine gute Idee, Unternehmen aus den Gelben Seiten abzuschreiben (!) und dann einfach durchzutelefonieren. Andere sammeln Adressen, um dann einfache Werbebriefe zu verschicken. Doch selbst, wenn Sie ordentliche Adressen kaufen ist diese Vorgehensweise nur selten von Erfolg geprägt – zu kurz der Atem, zu schlecht der Aufhänger, zu profan und billig gemacht das Anschreiben. Mag ja sein, dass manche Werbemailings 3-5 Prozent Response erhalten, doch in den meisten Fällen läuft es eher in der Kategorie “schade“. Schade auch ums schöne Geld für Porto, Druck und Nebenkosten.

Manche Unternehmer meinen, die beste Werbeform wären immer noch “Empfehlungen“. Doch wo sollen diese ohne erfolgreiche Kundenprojekte und ohne Netzwerk herkommen? Gerade Existenzgründer stehen deshalb vor besonderen Herausforderungen. Aus eigener, leidgeprüfter Erfahrung weiß ich, dass aller Anfang schwer ist. Deshalb hier einige Akquisetipps für Existenzgründer:

  1. Fokussieren Sie Ihre Vermarktung
    Richten Sie sich (zunächst oder generell) an eine spezielle Zielgruppe; dies kann eine bestimmte Branche oder eine spezielles Interesse sein. In jedem Fall brauchen Sie einen guten Fokus, das macht es für Sie viel leichter. Ein Kunde von uns kommt aus der Gebäudereinigung und hat sich als Trainer und Coach für die Reinigungsbranche selbständig gemacht – sehr gute Spezialisierung und damit auch nach kurzer Zeit erfolgreich.
  2. Klasse statt Masse
    Wie im vorangegangenen Beitrag beschrieben, sollten Sie lieber kleine, feine Schritte machen und die “richtigen” Unternehmen kontaktieren. Das Internet allgemein, Fachportale und auch XING und Soziale Netze geben heute sehr detaillierte Auskünfte über potenzielle Kunden. Es ist natürlich viel (!) aufwändiger, diese auch gezielt zu recherchieren, als plump Adressen abzuschreiben. Doch am Ende zahlt es sich aus, konkrete und exakt auf die Bedürfnisse zugeschnittene Angebote machen zu können.
  3. Kreativität in der Ansprache
    Wer mag schon mit Werbefloskeln zugemüllt werden? Auf welche Werbeform würden Sie anspringen und warum? Wann haben Sie das letzte Mal über eine gut gemachte Anzeige gelacht? Wie muss eine XING-Nachricht aufgebaut sein, so dass Sie auf jeden Fall darauf antworten? Auch hier hilft nur die individuelle und möglichst kreative Form der Kontaktaufnahme.
  4. Akquise ist kein Sprint, sondern Marathon
    Viele geben nach den ersten Versuchen bereits wieder auf. Ihnen fehlt der “lange Atem”; dabei geht es in der Neukunden-Gewinnung nicht um den Sprint auf Kurzdistanz, sondern um einen Langstreckenlauf. Manchmal dauert es Wochen, Monate oder Jahre, bis sich aus einem Erstkontakt ein Kunde entwickelt. Wer zu früh aufgibt, bringt sich um die Ernte.
  5. Machen!
    Jetzt haben Sie vier Tipps gelesen und häufig bleibt es auch dabei, manche sagen “Ahh!” und “Oh” oder “Ach so!” und dann klicken sie oben rechts (im Mac links) auf das rote Symbol und gehen zum nächsten Theme. Das echte Geheimnis in der Akquise liegt aber in drei bis sechs Buchstaben: T – U – N oder M – A – C – H – E – N !!! Egal, wie Sie es buchstabieren – wenn Sie nicht aktiv werden, haben Sie keinen Erfolg – also ran an den Speck!

Achso – noch ein kleiner Tipp zum Schluss:

Die Suche nach “Existenzgründung” und “Ich suche: Kunden” innerhalb meiner Kontakte 2. Grades brachte mir 179 Treffer. Was meinen Sie, ob und welche Reaktionen ich erhalte, wenn ich folgende Nachricht – persönlich, konkret und sympathisch adaptiert – an die Empfänger verschicke?

“Hallo Herr Muster,
auf  http://www.neukunden-magnet.de/akquisetipps-fuer-existenzgruender habe ich vor wenigen Minuten einen Blogbeitrag geschrieben, der vielleicht auch für Sie interessant ist. Schließlich suchen Sie lt. XING-Recherche selbst nach neuen Kunden. Über Frau Muster sind wir ja schon miteinander bekannt, außerdem habe ich gesehen, dass Sie ebenfalls einen Golden Retriever haben – bei so vielen Gemeinsamkeiten musste ich Sie einfach anschreiben. Ich bin nächste Woche auf Durchreise in XY-Stadt und wir könnten uns bei der Gelegenheit vielleicht auch persönlich kennen lernen. Freue mich darauf, von Ihnen zu hören!”

Soll ich?

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Klasse statt Masse


Geschrieben am Sonntag, 24. Juni 2012 von Thomas Kilian (1 Antwort)

Mein Blogbeitrag zu den 10 schlechtesten Gründen für eine Kontaktanfrage bei XING scheint recht gut anzukommen, auch 10 Wochen nach Veröffentlichung bekomme ich beinahe täglich Statements wie dieses zugeschickt:

“Hallo Herr Kilian,
vielen Dank für Ihren Artikel “die schlechtesten Gründe für eine Kontaktanfrage”. Ich schicke den Link dazu jetzt jedem, der mir eine sinnfreie Kontaktanfrage zukommen lässt. Das sollte für eine Menge Traffic auf Ihren Blog sorgen ;-).”

Es freut mich, wenn sich die Idee weiter durchsetzt, von automatisierten Kontaktanfragen Abstand zu nehmen. Denn wie viel Akquise-Potenzial wird hier verschenkt, das sich mit einer konkreten und für den Adressaten passenden Ansprache nutzen ließe? Um es noch einmal deutlich zu wiederholen: Über XING lassen sich hervorragend Kontakte knüpfen und Kunden gewinnen – ich selbst nutze das Netzwerk regelmäßig, um mein Netzwerk zu erweitern, Kooperationen zu schließen oder mich bei interessanten Unternehmen ins Gespräch zu bringen. Wer meint, XING tauge nicht zur Neukunden-Gewinnung, irrt gewaltig! Aber …

Ja, aber!

Es kommt – wie vieles im Leben – darauf an, den richtigen Ton zu treffen. Bestes Beispiel eine Nachricht heute (Sonntag) morgen um 9.02 Uhr (!) mit dem Titel “Neu- oder Bestandskundenakquise! Vorstellung meines Unternehmens“:

Was hat der Absender falsch gemacht, außer dass er immerhin meinen Namen richtig geschrieben hat?

  1. Versand der Nachricht zu einer akquise-untypischen Uhrzeit. 
    Mag sein, dass hier antizyklisch gedacht wurde, aber ich denke sofort: “Der scheint es aber nötig zu haben, mich Sonntag morgen anschreiben zu müssen!”
  2. Langweilige, nichtssagende Überschrift
    Die Betreffzeile soll Lust machen, auf die Nachricht zu klicken – dabei ist es unerheblich, ob per E-Mail, XING oder sonstwie verschickt.
  3. Banalen Grund für die Kontaktaufnahme angeben
    Wer ist denn nicht an interessanten Kontakten interessiert (doppelt gemoppelt)? Was sind überhaupt “interessante Kontakte”? Wieso nicht weiter konkretisieren, z.B. “neue Kooperationen im Bereich außergewöhnlicher Akquisemethoden” – das hätte deutlich mehr Bezug zu meinem Profil.
  4. Konjunktiv-Schwadronieren
    Wieso “würde er sich gerne vorstellen” und tut es nicht einfach?
  5. PR-Blabla ohne Nutzen für den Kunden
    Was ist denn ein “kleines und feines Akquise-Center”? Und wieso überhaupt “Center”? Was habe ich davon, dass sie “klein und fein” sind?
  6. Masse statt Klasse
    Statt des selbst gewählten Mottos “Klasse statt Masse” bekomme ich eine unpersönliche Massenmail, die wenig “Klasse” mitbringt und damit die eigene Überzeugung ad absurdum führt.

Wer meint, es könnte ja im Rest der Nachricht nur besser werden, schaut leider ebenfalls in die Röhre. Die oben genannten Punkte wiederholen sich in mehreren Absätzen, bis der nichtssagende Abschluss (“Es wäre schön wenn wir Ihr Interesse geweckt haben und ich würde mich freuen mit Ihnen in Kontakt zu treten.”) den Höhepunkt der sehr langen Nachricht markiert. Dass weder das Hobby-Profilbild, noch die empfohlene Website für Vertrauen sorgen, sei hier nur am Rande bemerkt.

Wie Ihr wisst, bin ich kein meckernder Mieseprim, sondern versuche immer, auch einige Tipps für die optimale Vorgehensweise zu liefern. Deshalb zum Schluss noch ein Beispiel, wie es hätte besser laufen können (eine Versandzeit zu den geschäftlich üblichen Uhrzeiten sowie ein Business-taugliches XING-Profilfoto vorausgesetzt):

Hallo Herr Kilian,
an Ihrem Profil hat mir der Satz “Marketing abseits der üblichen Werbelangeweile” besonders gefallen. In unserem Akquisebüro unterstützen wir Kunden bundesweit nach dem Prinzip “Klasse statt Masse”, in dem wir Kontakte gezielt über XING recherchieren und mit pfiffigen und individuellen Nachrichten ins Gespräch kommen. Unserer Erfahrung nach schaffen es viele Unternehmer zeitlich nicht, regelmäßig mit neuen Kunden in Kontakt zu kommen (und auch zu bleiben), was für eine nachhaltige Akquisestrategie unerlässlich ist. Sehr gerne stelle ich Ihnen unsere Vorgehensweise einmal telefonisch vor, um Sie und Ihre Kunden in diesem Bereich zu unterstützen.
Bin gespannt auf Ihre Antwort,
herzliche Grüße nach Löhne – Max Muster

Besser, oder?

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Führen durch Vernetzung – Erkenntnisse der aktuellen IBM CEO Studie 2012


Geschrieben am Mittwoch, 20. Juni 2012 von Thomas Kilian Kommentare deaktiviert

Eine Freundin von mir arbeitet in Dublin bei IBM und hat mir vor ein paar Tagen die Ergebnisse der aktuellen CEO Studie 2012 gemailt. Sie schreibt als Betreff: “Als ich das gelesen hab, musste ich spontan an dich denken!” – In der Tat finde ich mich in der Zusammenfassung total wieder, die das Ergebnis der Befragung von weltweit mehr als 1.700 CEOs, Geschäftsführern und leitenden Führungskräften darstellt.

Die Studie hat Antworten auf die folgenden Fragen gesucht:

  • Wie reagieren die CEOs auf die zunehmende Komplexität von vernetzten Organisationen, Märkten, Gesellschaften und Regierungen?
  • Welche konkreten Veränderungen planen sie innerhalb ihrer Organisationen?
  • Wo sehen sie die größten Chancen der Differenzierung und Unternehmensführung?
  • Und welche Gemeinsamkeiten gibt es bei besonders erfolgreichen Unternehmen?

Nun möchte ich Euch auch die Ergebnisse nicht vorenthalten, die ich sowohl für mich persönlich, als auch für das Thema Kundengewinnung und Unternehmertum 2012 total spannend finde:

  • Eine offenere Unternehmenskultur
    Um das Potenzial einer zunehmenden Vernetzung zu nutzen, fördern CEOs eine offenere Unternehmenskultur. Sich nach innen und außen zu vernetzen und voneinander zu lernen, wird für Mitarbeiter zur Kernkompetenz.
  • Kunden als Individuen behandeln
    Erfolgreiche CEOs verfolgen und interpretieren Kundenverhalten auf der individuellen Ebene, und nicht nach Kundengruppen oder Markt-Clustern. Daraus leiten sie kundenindividuelle Maßnahmen unter stärkerer Nutzung von Social Media ab. Mehr als die Hälfte von ihnen rechnet damit, dass sich Social Media zum zweitwichtigsten Kundenkontaktkanal – nach dem persönlichen Kontakt – entwickeln wird.
  • Innovationen durch Partnerschaften vorantreiben
    Die Bereitschaft, mit externen Partnern zusammenzuarbeiten, hat erheblich zugenommen. Mehr als die Hälfte aller CEOs arbeitet in großem Umfang mit ihnen zusammen. Outperformer, also Unternehmen, die überdurchschnittlich erfolgreich sind, gehen dabei noch offensiver vor. Sie wagen Partnerschaften zum Einstieg in andere Branchen oder in völlig neue Geschäftsmodelle.

Fünf Schwerpunkte kann ich extrahieren, die für meine Tätigkeit auch bisher schon sehr wichtig sind:

  1. Intensive Vernetzung und Austausch
  2. Individuelle Kundenbeziehungen
  3. Starke Nutzung von Social Media
  4. Partnerschaftliche Zusammenarbeit
  5. Entwicklung neuer Geschäftsmodelle

Mir “gefällt das”.

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Sistrix glänzt mit Kulanz und tollem Kundenservice


Geschrieben am Montag, 18. Juni 2012 von Thomas Kilian Kommentare deaktiviert

Seit Weihnachten habe ich die Sistrix Toolbox im Einsatz; Johannes Beus hat mich mit einem Weihnachtsangebot gelockt, dem ich nicht widerstehen konnte – alle Module zum Preis von 99 Euro für zwei Monate zum ausgiebigen Testen. Im Februar habe ich dann beim “Head of Product Management” Hanns Kronenberger einen informativen Tagesworkshop im Sistrix-Hauptquartier in Bonn besucht. Erst danach sind mir die Vorzüge des Systems gegenüber XOVI bewusst geworden – auch dieses SEO-Tool habe ich nach wie vor im Einsatz, da sich beide Systeme aus meiner Sicht gut ergänzen:

  • Sistrix ist einfach sau-schnell und zeigt mit dem Sichtbarkeitsindex und der zeitlichen Entwicklung, ob und wann es bei einer Domain zu Einbußen oder Verbesserungen gekommen ist; außerdem nutze ich das Linktool zur schnellen Auswertung der Backlink-Struktur und bekomme im Wettbewerbsvergleich einen guten Rundumblick für eigene und fremde Produkte.
  • Bei XOVI kann ich benutzerdefinierte Keywords eingeben und habe durch das tägliche Monitoring der für mich wichtigen Begriffe auch viele Daten auf einen Blick zur Hand. Als Nutzer “der ersten Stunde” kann ich sagen, dass sich XOVI stark entwickelt hat, aber im subjektiven Vergleich mit Sistrix einige Schwächen aufweist, was Geschwindigkeit, Zuverlässigkeit und Verifizierung der Daten angeht.

In jedem Fall halte ich es für hilfreich, nicht nur ein System zu verwenden, sondern die Daten auf zwei Anwendungen miteinander zu vergleichen. Manche Tendenzen lassen sich mal bei dem einen, mal bei dem anderen Tool früher oder besser erkennen – aus meiner Sicht eine gute Kombination.

Nun aber genug der Vorrede, schließlich wollte ich in diesem Beitrag über Kulanz und tollen Kundenservice schreiben – hier hat mich das Sistrix-Team in der vergangenen Woche wieder mal begeistert. “Wieder einmal” deshalb, weil ich schon Anfang des Jahres von der unkomplizierten Bereitstellung der Toolbox positiv überrascht war. Hanns hat unsere “Schnupper-Truppe” in einem kostenfreien Einsteiger-Seminar mit den Funktionen vertraut gemacht und auch die Philosophie des Hauses erklärt. So ist ein Wechsel der Funktionen oder auch eine komplette Kündigung jederzeit zum Monatsende möglich, es gibt keine langfristigen Verträge oder viel Kleingedrucktes. Solche Regelungen sind mir immer sehr sympathisch.

Wer die Sistrix Toolbox einmal testen möchte, kann dies 14 Tage lang kostenfrei tun. Es gibt keine Einrichtungsgebühr und wer mehrere Module bucht, erhält einen Rabatt – dabei ist unerheblich, welche Module gewählt sind. Ich habe das SEO-Modul und das Linkmodul im Einsatz, zahle dafür 200 Euro pro Monat, was zunächst einmal viel klingt, aber für unsere Arbeit hier in der Agentur erhebliche Vorteile mit sich bringt. Wer im SEO-Bereich unterwegs ist, kommt an einer vernünftigen Analyse-Software nicht vorbei.

Nach Ablauf des zweimonatigen Weihnachts-Testzeitraums bekam ich dann von Johannes die folgende E-Mail:

Hallo,
wie an den Temperaturen außerhalb des Büros unschwer zu erkennen ist, naht endlich der Frühling und das Weihnachtsangebot zur Nutzung der Toolbox nähert sich dem Ende. Ich hoffe, dass die Features und Funktionen der Toolbox in den letzten 2 Monaten ausführlich getestet und genutzt werden konnten. Wenn sie Dich überzeugen konnten, so teile uns doch bitte mit, welche Module Du in Zukunft nutzen möchtest. Dabei hast Du die Möglichkeit, im kommenden Monat noch den kompletten Funktionsumfang der Toolbox zum Preis von nur einem Modul zu nutzen. Wenn Du die Toolbox nicht mehr weiternutzen möchtest, sende uns bitte eine kurze, formlose Kündigung.
Gruß, Johannes Beus

Wie Ihr Euch denken könnt, habe ich mich für die Nutzung der Sistrix Toolbox entschieden und konnte noch einen Monat lang alle Funktionen zum Grundpreis nutzen. Vier Wochen später schaltete das System mir dann alle Funktionen ab, die über SEO- und Linktool hinausgehen (Universal Search, SEA, Monitoring), wie vereinbart. Seitdem nutze ich das SEO-Tool regelmäßig und freue mich jede Woche auf die neue Auswertung.

Vergangene Woche ist mir aufgefallen, dass seit Jahresanfang gar keine neuen Rechnungen erzeugt wurden. Ich hatte gleich zu Anfang ein Lastschriftformular unterschrieben und mich nicht weiter um das Thema gekümmert. Der Testzeitraum war nun auch schon lange vorbei, also schrieb ich folgende Nachricht an den Support:

Hallo Ihrs,
habe mich vor einigen Wochen schon mal gewundert und es dann wieder vergessen – bei der Rechnungserstellung kann doch mittlerweile was nicht mehr passen, oder? Ich hatte Anfang des Jahres dieses Weihnachtsangebot bekommen und war im Februar zur Schulung bei Hanns in Bonn – müsstet Ihr nicht monatlich ‘nen Betrag bekommen? Will hier nicht dauerhaft Zeche prellen, sondern Euren Service auch ordentlich bezahlen – der Testzeitraum sollte doch definitiv vorbei sein, oder? Lastschrift haben wir ja auch eingerichtet …
Schöne Grüße, Thomas#

Am nächsten Morgen bekam ich dann folgende Antwort:

Hallo Thomas,
vielen Dank für Deine Nachricht. Da scheint ein Fehler im System zu bestehen. Es ist richtig, dass monatlich eine Rechnung erstellt werden sollte. Wir werden das umgehend prüfen.

… und wenige Stunden später dann die folgende Nachricht:

Wir haben den Fehler gefunden. Während des Weihnachtsangebotes wurden die Rechnungen manuell erstellt, weshalb die automatische Erstellung deaktiviert war. Die Reaktivierung wurde vergessen, so dass Sie die Toolbox ein paar Monate kostenlos nutzen konnten, da die Rechnungen nicht nachträglich erstellt werden. Ab Juli sollten Sie regelmäßige Rechnungen erhalten.

Das finde ich wirklich sehr (!) kulant – “da die Rechnungen nicht nachträglich erstellt werden” – und hatte damit ehrlich gesagt überhaupt nicht gerechnet. Es wäre absolut fair gewesen, für März bis Juni noch nachträglich abzurechnen – immerhin ca. 800 Euro, die ich auf diesem Wege für genutzte Leistungen einspare. Toller Service und auch in dieser Hinsicht absolut weiterzuempfehlen, vielen Dank ans Sistrix-Team und auf weiterhin gute Zusammenarbeit – ab Juli dann auch regulär bezahlt!

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