Multimedial ins neue Jahr?!


Geschrieben am Sonntag, 12. Januar 2014 von Thomas Kilian (1 Antwort)

Einer meiner Vorsätze für 2014 besteht darin, das Thema “Multimedia-Content” aus der Versenkung zu holen. Wir haben als Agentur schon 2006/2007 damit begonnen, mit bewegten Bildern, verschiedenen Podcast-Formaten und anderen Medien zu spielen. Die Erfahrungen waren durchweg positiv, doch irgendwie ist dieses Thema bei uns dann wieder eingeschlafen. Schade eigentlich, dass wir uns in jüngster Vergangenheit nur noch “schwarz auf weiß”, also durch das geschriebene Wort geäußert haben. Als ich kurz vor Weihnachten auf einer Autofahrt beim iPhone-Shuffle eine Folge des Unternehmensnachfolge-Podcast auf die Ohren bekam, den wir vor einigen Jahren für einen Kunden konzipieren und produzieren durften, habe ich doch wieder Lust auf solche audio-visuellen Formate bekommen.

Videocontent bringt Zusammenhänge einfach auf den Punkt

Natürlich gab es zwischendurch immer mal wieder das eine oder andere Kundenprojekt, bei dem Videos oder Audiobeiträge zum Tragen kamen. Im Filmbereich arbeiten wir gerne mit Ralf Springhorn zusammen, der schon für einige unserer Kunden echt tolle Imagefilme produziert hat, jüngst für die Firma Optimum über das Thema industrielle Bilderkennung:

Ich bin davon überzeugt, dass solche kurzen Clips sich für die Ansprache von Neukunden excellent eignen, da sie die wesentlichen Vorteile leicht verständlich auf den Punkt bringen und darüber hinaus emotional ansprechen. Immer häufiger zu sehen sind in diesem Bereich auch die sogenannten Erklärvideos, hier ein Beispiel von www.explain-it.tv:

Einen solchen Erklärfilm haben wir auch auf dem Portal MittelstandsCLOUD.de eingebunden, das einer unserer Kunden betreibt. Auf jeder Landingpage (zu verschiedenen Themen) kommt der Clip zum Einsatz. Er veranschaulicht, welche Vorteile Cloud Computing für mittelständische Unternehmen mit sich bringt. Etwas ähnliches schwebt mir auch für uns als Agentur vor, denn unser Imagefilm aus 2007 ist mittlerweile echt veraltet und es geht mir heute vor allem darum, dass wir uns mit unserer Spezialisierung positiv abgrenzen.

Audiobeiträge zum Abonnieren

Dann denke ich noch über ein neues Podcast-Format nach; entweder im Stil des Neukunden-Podcast über Interviews – hier würde ich gerne was zu Unternehmertum und Werteorientierung machen, oder auch als Ego-Cast, wo ich einfach selbst zu bestimmten Entwicklungen und Trends ins Mikro spreche. Bei den Podcast-Formaten spricht mich besonders die Abo-Funktion an, da ich neue Folgen automatisch auf meinen Rechner bzw. mein MP3-Gerät geladen bekomme. Wenn ich längere Autofahrten vor mir habe, dann nutze ich die Zeit gerne zum Podcast-Hören und bringe mich auf den aktuellen Stand. Weiterhin spricht dafür, dass der Aufwand für die Audio-Aufnahmen verhältnismäßig gering ist und eigentlich recht schnell geht.

Ob meine Vorsätze sich halten? Was haltet Ihr von der multimedialen Idee – welche/s Format/e würdet Ihr Euch wünschen?

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Erfolgsfaktoren am Point of Sale


Geschrieben am Donnerstag, 05. Dezember 2013 von Thomas Kilian Kommentare deaktiviert

Einer unserer Agenturkunden ist auf Verpackungslösungen am Point of Sale spezialisiert. Die Firma KIP aus Neuenhaus produziert und bedruckt verschiedene Schachteln, Kartonagen und Verpackungen sowie Anhänger, Etiketten und andere Werbeträger, die jeder aus dem Supermarkt oder dem Getränkehandel kennt. In einem Interview sagte der Vertriebsleiter sinngemäß: “Ein optimales Erscheinungsbild und höchste Produktsicherheit sorgen dafür, dass Verpackungen verkaufen!”

Ich muss gestehen, dass ich mich vor dem Kontakt zu KIP nur sehr selten mit Produktverpackungen beschäftigt habe. Viele Agenturen sind ja gerade auf diesen Bereich spezialisiert. Den “Point of Sale” kenne ich eigentlich nur als Verbraucher und ich nehme diese Dinge eher unbewusst wahr. Wir haben vor einigen Jahren für einen EDEKA-Markt gearbeitet, dort gehörte die Dekoration und Gestaltung der Verkaufsfläche zum Tagesgeschäft. Gerade die Einzelhändler leben von der Präsentation der Waren. Und viele Hersteller bieten hohe Preise für die prominenten Regale, denn sie wollen, dass ihre Produkte im besten Licht erscheinen.

point-of-sale

Verschiedene Studien belegen: Die kreative Gestaltung und der Überraschungsmoment während des Kaufprozesses sind ein wichtiger Erfolgsfaktor. Dazu gehört nicht nur das grafische Erscheinungsbild, sondern auch die Haptik, der spielerische Anreiz, de außergewöhnliche Form etc. Kein Wunder, dass verschiedene Arten von Kundenstoppern immer noch funktionieren, wenn sie gut gemacht sind.

Ich bin überzeugt, dass “BILLIG” oder “SALE, SALE, SALE” heute nicht mehr reicht, um die Aufmerksamkeit der Zielgruppe zu erzielen. Auch Mehrwerte sind gefragt, etwa in Form von kleinen Booklets, die an Produkten befestigt sind – auch und gerade in der Textilindustrie. Seit ich bei KIP durch die Produktion gelaufen bin, achte ich bei neu gekauften Produkten jetzt sehr aufmerksam auf die unscheinbaren Werbeträger. Habt Ihr mal gezählt, wie viele Druckprodukte an einer Jeans oder an einem hochwertigen Herren-Hemd befestigt sind? Mit Kordeln, speziellen Nieten, Schnüren oder zum Teil sogar Lederbändern sind 4-5 verschiedene Papierstreifen, Aufnäher, Heftchen und Aufkleber zu entfernen, auf denen verschiedene Markenbotschaften zu finden sind.

Das Interessante ist, dass selbst wenn ich diese “Beigaben” gar nicht bewusst wahrnehme, dadurch die Wertigkeit und das Gefühl, etwas Neues gekauft zu haben, steigt. Manchmal ärgere ich mich, dass ich erst zehn Minuten am neuen Hemd rumfrickeln muss, bis ich alle Nadeln, Klammern und Anhänger entfernt habe. Doch wenn das Hemd schon komplett “nackt” wäre, dann hätte ich ein ungutes Gefühl, dass es vielleicht nicht mehr ganz neu … Merkwürdig, oder?

Doch zurück zum “Point of Sale” – spannend finde ich die Überlegung, wie sich die Erfolgsfaktoren aus dem Retail-Bereich aufs Online-Geschäft übertragen lassen. Wo sind die schicken Faltschachteln, die Flaschenanhänger oder Textilbändchen? Wer dekoriert seinen Verkaufsraum liebevoll und sorgt mit “Kundenstoppern” für die nötige Aufmerksamkeit? Viele Online-Händler tun es nicht. Sie haben 0-8-15-Produktbilder im Einsatz, 2-3 lieblose Sätze und technische Spezifikationen. Bei handelsüblichen Corporate Websites ist es meistens noch schlimmer. Da wird sogar der Weg zur Kasse (aka Kontaktformular) zum Hürdenlauf. Ich denke, was am realen PoS funktioniert, lässt sich bestimmt auch auf das Onlinegeschäft übertragen. Ich werde zumindest in Zukunft mehr darauf achten, ob sich an markanten Kontaktpunkten nicht auch online ein Verstärker einsetzen lässt.

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Kommentare deaktiviert E-Commerce Verkauf

Über den Fluch des langen Atems


Geschrieben am Dienstag, 10. September 2013 von Thomas Kilian (4 Antworten)

Hatte gestern Abend die Gelegenheit, in kleiner-feiner Runde von zehn Unternehmern über das Thema Social-Media-Marketing zu referieren. Im Rahmen des monatlichen “Dinner-Speech” im Restaurant Jordans in Bad Oeynhausen konnte ich über wichtige Prinzipien der Neukunden-Gewinnung im Internet sprechen und einige Best-Practice-Beispiele präsentieren. Die lebhafte Diskussion über den Sinn und Unsinn des technischen “Fortschritts” möchte ich an dieser Stelle nur mit einem Zitat von Georges Braque kommentieren:

“Wir sollten nur danach trachten,
die Menschen zum Nachdenken anzuregen,
nicht, sie zu überzeugen.”

Worum es mir eigentlich in diesem Beitrag geht, ist eines der drei Prinzipien, auf denen ich bei jeder sich bietenden Gelegenheit rumreite: Die Kontinuität. Ich bin überzeugt, das die Akquise im WWW (und anderswo) nur funktioniert, wenn neben einer scharfen Profilierung und einer hohen Sichtbarkeit auch der lange Atem vorhanden ist.

Vom Sprint zum Marathon

Viele (positive wie negative) Beispiele zeigen: Kurze Strohfeuer führen nicht dauerhaft zu neuen Kunden, die Einrichtung eines Blogs oder einer facebook-Unternehmensseite allein helfen nicht weiter. Auch die kurzfristige Optimierung für Suchmaschinen, die einmalige Aussendung von Newslettern oder Werbebriefen, die gehetzt und lieblos wirkende Kontaktaufnahme – all dies führt langfristig nicht zum gewünschten Erfolg.

Im Gegensatz zum Sprint, wo Schnelligkeit und Kraft zählen, ist Akquise wie ein Marathon-Lauf. Hier ist vor allem Ausdauer und regelmäßiges Training gefragt. Als Beispiel für die eine ausdauernde, kontinuierliche Tätigkeit im Online-Marketing habe ich gestern (wie schon oft) die Aktualität der eigenen Internetseite genannt. Wer mit Beiträgen von 2009 seinen News-Bereich schmückt, braucht sich über ausbleibende Anfragen nicht zu wundern. “Nicht aktuell, nicht professionell” – so der Schluss, der sich in den meisten Fällen ziehen lässt.

An die eigene Nase gefasst

Und nun stoße ich heute Abend auf mein eigenes Häufchen Elend, in Form unserer Agentur-Website, die unter www.Thoxan.com ihr trauriges Dasein fristet. Ein weiteres Zitat – vom Schuster und seinen Leisten – verkneife ich mir an dieser Stelle – stattdessen verrät ein aktuelles facebook-Posting meinen Gemütszustand:

alter-falter

Die schnell eintrudelnden Kommentare gehen allesamt in die gleiche Richtung: Statt Baustellenseite lieber einen sanften Relaunch, ohne dass die Besucher es merken. Als Alternative scheint auch ein Video wie dieses hier geeignet:

Doch allen freundlichen Beschwichtigungen und Meinungen zum Trotz, bleibt die Unzufriedenheit darüber, dem eigenen Anspruch nicht gerecht zu werden. Das Pensum nicht zu schaffen. Die Prioritäten (vermeintlich) nicht richtig zu setzen. Kontinuität nichtim Griff zu haben. Zu versagen?

7 Tipps, um den Fluch der Kontinuität in Segen zu verwandeln

Da ich weder ein Kind von Traurigkeit bin, noch gerne am halb-leeren Glas verzweifle, möchte ich einige Tipps zusammenstellen, wie sich das Thema Kontinuität in der Neukunden-Gewinnung (im Internet) positiv und erfolgreich bewältigen lässt.

  1. Ruhe bewahren! Wer am eigenen Anspruch scheitert, sollte sich ausreichend Zeit zur Prüfung und Bewertung der Gründe nehmen, ggf. mit einem Sparringspartner / Coach.
  2. Realistische Ziele! Vielleicht sind tägliche Aktualisierungen gar nicht zu schaffen, vielleicht liegt die Messlatte zu hoch? Wer sich fortlaufend nicht erreichbare Ziele setzt, ist am Ende nur frustriert.
  3. Persönliche Motive prüfen! Was treibt mich an, was motiviert mich? Wie kann ich mich selbst disziplinieren, muss ich das überhaupt?
  4. Einen Plan machen! Gut geplant ist halb geschafft. Wie sieht der Redaktionsplan aus? Habe ich meine Ziele schriftlich niedergelegt? Wie häufig überprüfe ich den Plan und die erreichten Ziele?
  5. Pläne fortlaufend anpassen! Welche Auswirkungen haben Änderungen im Geschäftsalltag? Wie gehe ich mit neuen Rahmenbedingungen um? Passen meine Pläne überhaupt zur aktuellen Situation?
  6. Externe Hilfe nutzen! Nicht nur bei der Planung, sondern auch in der kontinuierlichen Arbeit bieten Außenstehende oft den nötigen Ansporn.
  7. Erfolge feiern! Sich für (auch kleine) Teilschritte zu belohnen, steigert die Motivation. Und wer richtig langen Atem bewiesen hat, darf sich auch mal feiern lassen!

In vielen Fällen kann es auch hilfreich sein, die besonders unliebsamen Fleißaufgaben auszulagern. Mir fällt es viel leichter, bestimmte Aufgaben für andere zu übernehmen als für mich selbst. Meine Buchhaltung und Steuererklärungen etc. hat bereits zu Beginn meiner Selbständigkeit ein Steuerberater übernommen. So habe ich jeden Monat den “Druck”, meine Belege zusammenzuraffen und sortiert dort einzureichen. Ich sorge also indirekt dafür, dass diese wichtige Aufgabe zuverlässig und kontinuierlich erledigt ist.

Am Ende gibt es sicher keine Patentlösung, schließlich sind Ausdauer, Disziplin und Fleiß auch Typ-bedingt und wirken sich je nach Geschäftsmodell, Zielgruppe und Branche unterschiedlich aus. Doch will ich es auch in diesem Fall einfach wie mit dem Social-Media-Marketing halten:

“Wir sollten nur danach trachten,
die Menschen zum Nachdenken anzuregen,

nicht, sie zu überzeugen.”

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Suchen neue Kunden wirklich online?


Geschrieben am Mittwoch, 17. Juli 2013 von Thomas Kilian Kommentare deaktiviert

Heute im Gespräch mit einem Kunden, der für ein neues Projekt eine zweite, zusätzliche Website haben möchte. Seinen Internetauftritt haben wir ihm vor Jahren eingerichtet, als es noch reichte, einfach nur “mit dabei” zu sein. Aus meiner Sicht ist das im Jahr 2013 nicht mehr ausreichend, um damit auf Neukundenfang zu gehen. Die Kanäle zur Bekanntmachung sind vielfältig, neben der organischen Suchmaschinen-Optimierung gehören (vor allem für regionale Anbieter) auch Google AdWords-Anzeigen, Einträge in Branchenverzeichnissen und thematisch passenden Internet-Plattformen sowie Profile in wichtigen Social-Media-Kanälen mit dazu.

Einfach so, das mache ich nicht mehr!

Alles auf einmal geht nicht und die Vermarktung ist sicher ein Prozess über mehrere Monate oder gar Jahre. Doch mit dem Wunsch des Kunden, “einfach nur” eine Internetseite zu programmieren, wollte ich mich nicht einverstanden zeigen. Zu einer guten Beratung gehört für mich auch, die Potenziale aufzuzeigen. Ich konnte ihm einige Beispiele nennen, wo ich in der vergangenen Zeit selbst das Internet bemühen musste, um gerade bei unserem Umzug vor einigen Wochen die richtigen Ansprechpartner zu finden.

  • An unsere Traum-Immobilie wären wir ohne die üblichen Anbieter nicht rangekommen, dort hatten die Vorbesitzer inseriert – ohne Makler und viel Trallafitti, war dies für uns sogar eine sehr günstige Form, das gewünschte Objekt zu finden. Doch wann immer ich einen Resthof oder Kotten gesucht habe, bin ich häufig auch auf Websites von regionalen Maklerfirmen gelandet – hauptsache, das Ziel erreichen.
  • Für das Problem der starken Sonneneinstrahlung und Wärmeentwicklung in der Agentur habe ich nach weiteren Ansprechpartnern gesucht, die Lösungen für diesen Bereich entwickeln. Neben einer Empfehlung aus dem Bekanntenkreis habe ich auch über das Internet einen Fachbetrieb “aus dem Dorf” gefunden, der uns ein sinnvolles Angebot erstellt hat und in den kommenden Wochen für uns tätig wird.
  • Die richtige Firma für unsere neue Treppe habe ich über eine Facebook-Empfehlung erhalten; dort nach Erfahrungen und Ideen gefragt, kamen einige gute Vorschläge. Ein Geschäftsfreund bekam das mit und brachte am Ende den besten Tipp, wir sind mit dem neuen Schätzchen aus Eiche sehr zufrieden.
  • Da es beim Thema Brandschutz mit dem ersten Ingenieur-Büro in Sachen Kommunikation und Zuverlässigkeit haperte, suchte ich im Netz nach Anbietern. Hier lag die Entscheidung am Ende doch näher als gedacht, weil ein XING-Kontakt in dem Bereich bereits über Erfahrungen verfügte. Trotzdem war die Recherche zunächst auf das Web ausgerichtet. Ich habe dabei viele Website-Betreiber online kennengelernt und mich gegen eine Kontaktaufnahme entschieden …

… denn, und das möchte ich zum Schluss deutlich sagen: Ohne eine ordentliche Website, die Basis, die durchdachte Positionierung, taugt die beste Vermarktung nichts. Insofern bekommt mein Kunde beides: Eine gescheite Internetseite, die auch gut zu finden ist. Ich konnte ihn überzeugen, dass beide Komponenten wichtig sind, um ein optimales Ergebnis zu erreichen. Ich bin überzeugt – und erlebe das auch in unserer Agenturpraxis – neue Kunden suchen online. Ja, sie tun es. Jeden Tag. Dabei sein ist nicht alles!

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Kommentare deaktiviert Internet Neukunden-Akquise

Wir suchen Dich!


Geschrieben am Mittwoch, 29. Mai 2013 von Thomas Kilian Kommentare deaktiviert

Damit ich hier mal wieder vernünftig zum Bloggen komme, Mehrwerte und Fachartikel zur Neukunden-Gewinnung im Internet liefern kann, suche ich engagierte Verstärkung für unser Agenturteam in Hille-Rothenuffeln. Wir haben eine Vollzeitstelle für einen (Online-) Redakteur/in ausgeschrieben und sind gespannt, wer unser Team in Zukunft bereichern wird.

Alle Zahlen, Daten und Fakten gibt’s hier:

wir-suchen-dich

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Kommentare deaktiviert Thoxan

Alles neu macht der Mai – unser Umzug aufs Land!


Geschrieben am Sonntag, 12. Mai 2013 von Thomas Kilian (2 Antworten)

Gute Nachrichten dürfen sich gerne verbreiten: Unsere Agentur zieht im Laufe der kommenden Woche um!

Meine Frau und ich haben einen Resthof in Hille-Rothenuffeln (Kreis Minden-Lübbecke) gekauft, wo wir unseren Traum vom Wohnen & Arbeiten auf dem Lande verwirklichen wollen. Für die Agentur Thoxan stehen uns ca. 250 Quadratmeter im Bereich der großen Deele sowie im 1. Stock zur Verfügung – einen visuellen Eindruck gibt’s auf www.eicksen55.de oder gleich hier:

eicksen55

Unsere neue Anschrift ab Pfingsten lautet:

Eicksen 55
32479 Hille-Rothenuffeln
Telefon 0 57 34 / 969 28 – 0
Telefax 0 57 34 / 969 28 – 20

Durch den Umzug sind wir am Donnerstag 16. und Freitag 17. Mai nicht oder nur sehr eingeschränkt zu erreichen. Die Neueinrichtung der Telefonanlage und des Servers wird hoffentlich vor dem Wochenende komplett abgeschlossen sein, so dass wir nach Pfingsten – ab Dienstag 21. Mai 2013 – wie gewohnt zur Verfügung stehen.

>>> Hier noch eine ausführliche Pressemeldung mit Hintergrundinfos zum Umzug

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Willst Du mit mir gehen?


Geschrieben am Mittwoch, 01. Mai 2013 von Thomas Kilian Kommentare deaktiviert

In der aktuellen Website-Boosting habe ich einen Beitrag zur erfolgreichen Kontaktaufnahme im Linkaufbau veröffentlicht. Ich finde, Ihr solltet das wissen. Aber nicht um des Autoren Egos willen, sondern weil mir das Thema echt am Herzen liegt. Denn noch viel zu häufig machen plumpe Massenmails die Runde, wenn es um das Thema Linkaufbau geht.

Als wenn alle Welt auf Eure Beiträge gewartet hätte und sich nichts sehnlicher wünscht, als eine “für beide Seiten gewinnbringende Kooperation” einzugehen. Hört auf mit dem Mist, lest den Beitrag und macht es ordentlich. Dankeschön! :-)

website-boosting

Zum Inhalt in aller Kürze:

  • Die Dos and Dont’s in der Kontaktaufnahme (da könnt Ihr Euch hier auch schon was abschauen!)
  • Wie Du mir, so ich Dir! (einfach mal nach “Empathie” googlen!)
  • Die Qual der Wahl: Die geeignete Plattform (nicht immer ist die E-Mail die beste Möglichkeit)
  • Xingelingeling (worauf es bei der telefonischen Kontaktaufnahme ankommt)
  • Der Ton macht die Musik – erfolgreiche Kontaktaufnahmen texten (Basics für überzeugende Texte)
  • Der Link, den ich schon immer haben wollte (wie sich besonders harte Nüsse knacken lassen)

Wir haben mit dieser Form der authentischen, offenen und ehrlichen Kontaktaufnahme sehr gute Erfahrungen gemacht. Der Nachteil ist, dass sich die im Artikel beschriebene Methode schlecht “skalieren” oder an den Praktikanten vom Dienst delegieren lässt. Linkaufbau und PR ist People’s Business, das sich durch kein Mailingtool ersetzen lässt.

Neben der allseits gepriesenen Qualitätsoffensive im Content-Bereich sollten auch ein paar Tropfen aufs Linkbuilding überschwappen, findet Ihr nicht?

Update: Habe im Social-Media-OWL-Blog noch mal aus anderer Perspektive zum gleichen Thema geschrieben. Einfache Frage, einfache Antwort. Hier lang

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Kommentare deaktiviert Suchmaschinen-Optimierung

Früher war alles besser #SEO-Jammerei


Geschrieben am Mittwoch, 03. April 2013 von Thomas Kilian (1 Antwort)

Früher hätte ich solche Postings nicht auf Facebook oder Google+ veröffentlicht, sondern hier verbloggt. Heute ist im Social Web so manche Nachricht + Foto schneller online gestellt, als die WordPress-Kiste angeworfen. Doch die Zeiten ändern sich. Und da dies inhaltlich so hervorragend zu meinem kurzen Posting von eben gerade passt, will ich es der geneigten Blog-Leserschaft (gibt es Euch überhaupt noch???) nicht vorenthalten:

pagerank-abstrafung

Alles wird anders

Ach ja, das waren noch Zeiten, wo sich für 100 $ “Spende” ein PR9 Backlink zu einem beliebigen Ankertext “organisieren” ließ … *seufz*

Nach den weitreichenden Google-Updates in den vergangenen zwei Jahren sind offensichtlicher Linkkauf, Pagerank-Gier und Ankertext-Stuffing passé. Jetzt tun wieder alle so, als hätten Sie das schon lange gewusst und keiner hätte mitgemacht … *doppelseufz*

Neue alte Zeiten brechen an. Wie sagte schon Goethe:

“Alles, was uns imponieren soll, muss Charakter haben.”

In diesem Sinne: Weitermachen!

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Narf! Recap zur SEO Campixx 2013


Geschrieben am Montag, 18. März 2013 von Thomas Kilian (3 Antworten)

Eigentlich schreibe ich keine Recaps. Müsste ich von jeder Veranstaltung einen Recap schreiben, auf der ich zu Gast gewesen bin, käme Euch das sicher bald zu den Ohren raus. Doch die SEO Campixx (meine erste) war anders; viel zu anders als andere Events, die ich sonst besuche. Irgendwie “gemütlicher”, vertrauter, wie ein großes Klassentreffen. Und auch wenn ich viele “aus der Szene” noch gar nicht (persönlich) kannte, hat mich die SEO-Gemeinschaft wieder einmal mit offenen Armen empfangen.

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Ich habe viele gute Gespräche führen, neue Kontakte knüpfen und alte Verbindungen aufleben lassen können. Dass dies außerordentlich gut funktioniert hat, mache ich an diesen Dingen fest:

  • Barcamp-Konzept mit exorbitant vielen, parallel stattfindenden Sessions (kleine Gruppen)
  • Genügend Pausen- und Essenszeiten zwischendurch
  • Ein fürs Networking ideales Konferenz-Hotel mit vielen Sitzmöglichkeiten, Nischen, verwinkelten Ecken etc.
  • Kreativen Elementen, die zur Auflockerung beitrugen (Streetart, Rahmenprogramm etc.)

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Neben dem Networking war für mich aber auch der fachliche Input & Output wichtig; folgende Workshops habe ich in den drei Tagen besucht:

  • Guerilla Marketing (Anthony Owen)
  • 7, 13, 12 Marketing Life-Hacks (Karl Kratz)
  • TV Spots und SEO (Stephan Kopp)
  • Marketing mit Kunst (Martin Missfeldt)
  • Streetart (Jochen Küppers)
  • Linkbuilding für KMU (Sebastian Erlhofer)
  • Content Marketing Extrem (Björn Tantau)
  • Evolution eines Affiliate Projekts (Philipp Hönigs)
  • The 10 best Links we ever built (Marcus Tandler)
  • SEO-Agentur Roundtable (Markus Hövener)
  • Scraping Basics (Markus Uhl)
  • Shop-SEO (Anke Probst)
  • Einmal Pinguin & zurück (Thomas Kilian)
  • Ich hätte gern einen Link, Herr Doktor (Klaus Arent)
  • Struktur für Dein Unternehmen (Sebastian Vogt)

Ich wäre gerne noch in viele weitere Sessions gegangen, aber mein Klon hatte an dem Wochenende Urlaub und so musste ich mich mit diesen Themen zufrieden geben, vielen Dank für Euren Input!

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Wer die Liste aufmerksam gelesen hat, entdeckte kurz vor Schluss (Sonntag nach der Mittagspause) auch meinen Workshop über unsere Erfahrungen aus den Agentur-eigenen E-Commerce-Projekten. Der Raum XOVI war trotz der ungünstigen Zeit sehr gut gefüllt und ich habe mich entschieden, mal die “Hosen runterzulassen” und aus dem Nähkästchen über Erwartungen, Entscheidungen, Prozesse, Erfolge und Rückschläge zu erzählen.

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Foto: Felix Beilharz

Auch die Pinguin-Penalty-Geschichte kam dabei auf den Tisch, wobei ich darauf nicht den Schwerpunkt legen wollte – schließlich ist dies nur eine Erfahrung unter vielen. Den Vorwurf des “Themenbashings” (d.h. dass der Titel etwas anderes verspricht als der Workshop hält), habe ich an dem Wochenende mehrmals gehört; in den Schuh schlüpfe ich allerdings nur kurz rein, schließlich bildet die Beschreibung sehr konkret meinen Session-Inhalt ab:

“Als Agentur betreiben wir neben den Kundenprojekten verschiedene Online-Shops. In diesem Workshop will ich mal Backstage aus dem Nähkästchen plaudern, über unsere Motivation sprechen, einige unserer größten Learnings beschreiben, die Tiefschläge 2012 verraten – unter anderem den Fight mit Pinguinen und wie wir die Viecher wieder losgeworden sind – sowie Pläne für die Zukunft diskutieren. Ich wünsche mir Teilnehmer, die gerne über den Tellerrand blicken und auch eigene Erfahrungen einbringen können, v.a. im E-Commerce, aber gerne auch generell, wenn es um Herausforderungen, Tiefschläge oder den Umgang mit schwierigen Phasen geht.”

Nun denn, es jedem Recht zu machen, ist ohnehin kaum möglich. Insofern hoffe ich, dass die Teilnehmer etwas aus meinen Learnings mitnehmen und auf Ihre Projekte übertragen konnten. Wer es verpasst hat und die Kurzform des Vortrags noch mal anschauen möchte, findet hier die Folien (gekürzt) sowie hier auch noch ein passendes Interview, das ich mit Felix Beilharz führen durfte:

Nach gut drei Stunden über die Autobahn war ich zurück in Ostwestfalen und habe den Abend ganz ruhig vor dem Kamin ausklingen lassen; dabei schon den einen oder anderen Recap gelesen und mich gerne an eine richtig gute Zeit am Müggelsee erinnert. Damit diese Erinnerungen noch lange lebendig bleiben, gibt es hier, hier, hier, hier und hier, sowie hier, hier, hier und hier und auch hierhier, hierhier, hier und hier, hier, hier, hier sowie hier weitere Recaps. Achso, hierhierhierhier, hier und hier auch noch. Hier ist übrigens noch eine Umfrage, an der Ihr Euch beteiligen könnt. Vielen Dank an Marco & seine “Crew” für eine tolle Organisation und hoffentlich bis zum nächsten Jahr zur SEO Campixx 2014!

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Inventur der Online-Akquise zum Jahreswechsel


Geschrieben am Freitag, 01. Februar 2013 von Thomas Kilian (2 Antworten)

Das neue Jahr ist schon wieder einen Monat älter; dass mein letzter Blogpost mehr als zwei nass-kalte Monate zurückliegt, ist ja wohl eine Unverschämtheit! Also mal kurz ran an die Tasten …

media-treff

Heute hatte ich die aktuelle media-treff-Zeitschrift im Postkarten, für die ich einen Gastbeitrag beigesteuert habe: “Inventur der Online-Akquise zum Jahreswechsel” – leider gibt’s den Beitrag noch nicht online (Link liefere ich nach!), aber ein paar Fragen können einem ganz schön das Wochenende versauensüßen:

  • Wie gut ist Ihr “Elevator Pitch”? Können Sie innerhalb weniger Sekunden überzeugend auf den Punkt bringen, wieso neue Kunden ausgerechnet Sie beauftragen sollten?
  • Sind Ihre Online-Aktivitäten profilscharf und bieten Sie Ihrer Zielgruppe einen konkreten Nutzen?
  • Welche Kanäle nutzen Sie bereits systematisch, um neue Kunden zu finden? Reizen Sie die Möglichkeiten dieser Kanäle vollständig aus?
  • Wo finden Sie Multiplikatoren und Schlüsselpersonen, die Sie bei der Online-Akquise unterstützen können?
  • Schaffen Sie es, täglich (oder zumindest regelmäßig) Zeit in die Akquise zu investieren? Was hindert Sie daran?

Wer meint, es würde genügen, einfach ein paar Werbegeschenke bedrucken zu lassen, mal wieder einen Werbebrief zu verschicken, zum Telefonhörer zu greifen und Alt-Kunden anzurufen, einen Pressebericht zur nächsten Messe zu verfassen oder auf XING nach Opfern zu suchen, der sollte sich vielleicht intensiver mit den Fragen beschäftigen. Denn am Ende zählen – wie aufmerksame Leser des Neukunden-Magnet Weblogs wissen – nur diese drei:

  1. Profilierung
  2. Sichtbarkeit
  3. Kontinuität

Haben Sie diese Aspekte noch im Griff oder sind sie im Lager verstaubt? Machen Sie am Wochenende noch einfach mal wieder eine Inventur – es lohnt sich!

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