Mit PowerPoint alles richtig machen…


Geschrieben am Sonntag, 03. Juni 2007 von Thomas Kilian

…zumindest, wenn man alles richtig macht… – Da ich morgen mal wieder eine Grundlagen-Schulung zum Einsatz von PowerPoint halte, möchte ich einige Punkte aus meiner Vorbereitung hier veröffentlichen.

  1. Eine Präsentation (ob mit PowerPoint, Folien oder Hand-Out) soll den Vortrag unterstützen, nicht ersetzen. Alles was ablenkt, ist kontraproduktiv.
  2. Eine Präsentation sollte so sein wie der Vortrag selbst: Übersichtlich (Struktur), kurz, knackig (Würze) und verständlich.
  3. Wer beim Präsentieren aufs wiederkehrende Erscheinungsbild (“Corporate Design”) achtet, verschafft sich einen Vertrauensbonus.
  4. Animationen und lustige Folienübergänge vermeiden oder absolut reduzieren.
  5. Unter keinen Umständen Sounds, Klickgeräusche oder Beifall-Klatschen in die Präsentation einbauen. Das nervt!
  6. Wer mit der Bedienung von PowerPoint nicht geübt ist, sollte damit auch keinen Vortrag visualisieren. Die Seiten müssen so schnell und intuitiv gewechselt werden, wie das Auflegen einer Overhead-Folie, sonst macht die Technik den Vortrag schnell kaputt.
  7. Immer einen Ausdruck vorbereiten, falls die Technik streikt (schon mal mit Stromausfall oder kaputtem Beamer eine Präsentation gehalten, die auf PowerPoint basiert?).

Ich könnte noch lange so weitermachen. Aber vielleicht habt Ihr ja auch noch gute Ideen? Einfach kommentieren oder per Mail an Info(at)Neukunden-Magnet(Punkt)de – dann ergänze ich es…

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8 KOMMENTAR(E)
zum Beitrag “Mit PowerPoint alles richtig machen…”
Jörg Weisner
Am 3. Juni 2007 um 21:46 Uhr

Was machst Du denn, wenn beides versagt: Beamer kaputt, und Powerpoint Folien leider vergessen auf das Notebook zu übertragen???

Thomas Kilian
Am 4. Juni 2007 um 07:44 Uhr

Hi Jörg – was machst Du, wenn der Hund die Hand-Outs gefressen hat, Du keinen Ton rausbekommst und der Seminarraum abgeschlossen ist? Letztlich kann immer der Super-GAU passieren, keine Frage! – Doch ist gute Vorbereitung wichtig. Wer PowerPoint zur Unterstützung seiner Präsentation einsetzt (Visualisierung), muss auch ohne Folien seinen Vortrag auf die Reihe bekommen. – Mir ist einmal der Beamer 10 Minuten vor einem Seminar durchgebrannt. Allerdings konnte ich in dem Fall auf die Anzeige von PowerPoint nicht verzichten, da es ein PowerPoint-Fortgeschrittenen-Kurs war… Aber generell ist mein Ziel, die Technik zu nutzen, ohne mich von ihr abhängig zu machen. Schöne Grüße, Thomas#

petkova
Am 4. Juni 2007 um 11:31 Uhr

Hi TK!
Danke für die guten Power Point Tipps. Bin froh zu lesen, dass Animationen und Geräusche nerven. Finde ich nämlich auch und versuche daher meine Präsentationen (bis jetzt nur im universitären Rahmen) möglichst schlicht zu halten. Das Dumme ist nur, wenn man für die Präsentation selber (sprich neben dem Inhalt) bewertet wird. Dann ist eine schlichte Sache plötzlich diletanttisch oder deutet auf Unfähigkeit des Umgangs mit dem Meduim.
Also mein Tipp für Studiernede: wenn ihr was präsentieren wollt (müsst/dürft), dann versucht herauszufinden wie der Dozierende diesbezüglich daruf ist. Weil es ist sehr schade und nervt unheimlich, wenn man wegen solche “Äusserlichkeiten” Abzüge kassieren muss.
Und noch was: die ewigen Handouts immer nach der Präsntation, quasi wie eine Blohnung ;-), austeilen, sonst hört kaum noch jemand zu.

Bestens TP

Christian Wilfer
Am 4. Juni 2007 um 11:54 Uhr

Ich finde ein paar nette Folienübergänge können auch ein guter Eye-Catcher sein. Zumindest wenn man mit Keynote präsentiert. Das Programm schafft es auf elegante Art und Weise Animationen einzubringen – leider präsentieren die Wenigsten mit Mac.
Ansonsten finde ich es auch noch wichtig möglichst wenig Text auf eine Folie zu bringen. Einer meiner Lieblings-Präsentationen ist immernoch die Free Culture Präse von Lauwrence Lessig. Für die, die sie nicht kennen:
http://www.lessig.org/freeculture/

Jan K.
Am 4. Juni 2007 um 14:35 Uhr

Nicht von den Folien ablesen!

Ich bereite auf der einen Seite die PowerPoint-Folien vor, die nur wenige Folien als eine Art “Inhaltsverzeichnis” und die wichtigsten Stichworte enthält. Auf der anderen Seite steht der Vortrag (Stichworte auf Karteikarten), in dem ich nach Möglichkeit andere Worte als die auf der Folie nutze und so einen lebendigen Vortrag gewährleiste. Jede Karteikarte stellt einen Folienwechsel dar, so dass man gar nicht dauernd kontrollierend an die Wand sehen muss.

Wenn man selbst nur die Folien vorliest, lesen die Leute auch nur mit und achten nicht auf den Vortragenden. Da könnte man ihnen die PPT-Datei gleich zuschicken und auf den Vortrag verzichten.

ralle
Am 4. Oktober 2007 um 19:55 Uhr

Wer kann helfen von euch spezis ;))
Ich möchte mit meinen eigenen Familienfotos eine Powerpointpräsentation machen;speichern etc. etc ,wie geht das ohne großen finanziellen Aufwand?
Sorry wenn ich hier falsch bin,habt mitleid!

Danke und im vorraus vielen herzlichen dank

Markus H.
Am 7. November 2007 um 03:31 Uhr

Hallo Experten,

arbeite gerade an einer sehr wichtigen Präsentation (eigentlich sind sie das ja alle) udn wollte fragen, ob auch ein Hintergrundwechsel möglich ist. Da die Präsentation sehr komplex ist, soll sie einen bedeutenden Abschnittwechsel darstellen.
Dank für Eure Hilfe!

Thomas Kilian
Am 7. November 2007 um 09:18 Uhr

@ralle: “Einfügen” – “Grafik” – “Neues Fotoalbum” – Dort dann den Ordner mit Fotos auswählen und PPT erstellt automatisch eine Präsentation mit Deinen Fotos.

@Markus: Klar ist das möglich. Einfach die Folien auswählen, die einen anderen Hintergrund haben sollen, “Format” – “Hintergrund” – “Übernehmen”. Noch besser ist es, eine zweite Masterfolie anzulegen und diese dann auf ausgewählte Folien anzuwenden. Im Hilfemenü von PPT gibt es eine gute Anleitung zu Masterfolien (oder Du besuchst mal eine meiner Powerpoint-Schulungen…) :-)

Viel Erfolg weiterhin! Gruß, Thomas#

1 TRACKBACK(S)
zum Beitrag “ Mit PowerPoint alles richtig machen…”
nicozorn.com
Am 10. Juni 2007 um 16:48 Uhr

Powerpoint-Folien: Weg mit dem Schnickschnack!…

Mittlerweile dürfte sich herumgesprochen haben, dass Cliparts und komplette Aufsätze auf Powerpoint-Folien nichts verloren haben (sollten). Nach wie vor sind die meisten Foliendesigns jedoch nach dem “Schema F” aufgebaut:

Unterne…