Kreativitätstechniken: Mind-Map für Newbies


Geschrieben am Freitag, 27. April 2007 von Thomas Kilian

In der Werbebranche sind gute Ideen gefragt. Doch woher nehmen und nicht stehlen? Es kommt vor allem auf neue und unverbrauchte Ideen an, wenn Werbemaßnahmen (on- und offline) mitreißen sollen. Das klassische Brainstorming allein reicht nicht immer aus, um außergewöhnliche Ansätze zu finden. Deshalb stelle ich in der Serie “Kreativitätstechniken” verschiedene Herangehensweisen vor, die dabei helfen, auf frische Gedanken zu kommen.

Mindmap HandskizzeEinen Dauerbrenner der Kreativitätstechniken stellt das so genannte Mind-Mapping dar. Ziel dieser Methode ist es, Ideen, Themen, Begriffe oder bestimmte Zusammenhänge grafisch so abzubilden, dass die Beziehungen untereinander deutlich werden. Man erstellt eine Mindmap (“Gedanken-Karte”) zu einem festgelegten Thema (z.B. Website Autohaus Müller) und gliedert die Bereiche baumartig nach Haupt- und Unterpunkten. Dabei sind der Tiefe der Verästelung keine Grenzen gesetzt (wenn das Blatt Papier nur groß genug ist).

Ich setze diese Methode sehr gerne ein, um mir unübersichtliche Zusammenhänge oder komplexe Projekte zu visualisieren. Die Struktur meiner Magisterarbeit habe ich als Mindmap erstellt, viele Kundenprojekte in dieser Form abgebildet und manchmal sogar einen Wocheneinkauf visualisiert. Ist wirklich hilfreich, die Lebensmittel nach Abteilungen im Supermarkt anzuordnen, um möglichst schnell alles zusammen zu bekommen…

Auch ein Gruppenbrainstorming lässt sich die Mind-Map hervorragend einsetzen. Anstatt Begriffe auf Karten zu schreiben und diese im zweiten Schritt zu sortieren, können die Ideen direkt an der richtigen Stelle in der Mind-Map eingefügt werden.

Die Erstellung einer Mind-Map ist gar nicht so schwer, wie die Anleitung “Ein Mind Map erstellen – Schritt für Schritt” zeigt. Spezielle Software erleichtert Mind-Mapping noch mehr. Ein nützliches und darüber hinaus noch kostenloses Tool findet man unter “FreeMind – free mind mapping software“.

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2 KOMMENTAR(E)
zum Beitrag “Kreativitätstechniken: Mind-Map für Newbies”
wabe
Am 27. April 2007 um 09:45 Uhr

Kreativitätstechniken wie mind-mapping setze ich nicht am PC ein, sondern da brauche ich das Flipchart und wenn es geht Partner dazu.

Thomas Kilian
Am 27. April 2007 um 10:21 Uhr

Ach, wir haben schon häufig mit Laptop und Beamer gearbeitet und die Punkte dann in einer Mind-Mapping-Software eingetragen. Wenn man im Programm fit ist, geht das fast so schnell wie auf Papier und man kann es hinterher mühelos per PDF an alle Teilnehmer verschicken, zu Listen weiterverarbeiten etc. – hat auf jeden Fall seine Vorteile. Gruß, Thomas Kilian#

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