Gerne bin ich der Einladung von Burkhard Schneider gefolgt, in dieser Woche als Gastblogger im “Best-Practice-Business“-Weblog einige Artikel beizusteuern. Den Auftakt macht dort der erste Teil “Service im Einzelhandel – Was wir von schwedischen Supermärkten lernen können“. Hier folgt der zweite Teil mit weiteren Tipps zur Kundenorientierung in Supermärkten.
Eigentlich heißt es ja “Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft”, aber es muss ja nicht immer ein geldwerter Vorteil oder ein (Produkt-)Geschenk sein, das den Einkauf zu einem besonderen Erlebnis macht. Auch halte ich Aktionen mit Klebepunkten, bei denen ich nach 40 Einkäufen meine Sammlung gegen einen Kaffeebecher eintauschen kann, für zeitraubend und nervig.
Eine ernst gemeinte Aufmerksamkeit, die mir als Kunden ein gutes Gefühl gibt oder mir einen besonderen Vorteil verschafft, ist oft viel mehr wert. Ich habe in der Agentur zwei EDEKA-Einzelhändler als Kunden und achte seitdem viel stärker darauf, wie gut der Service in Supermärkten ist. Einige der folgenden Ideen werden dort bereits umgesetzt, andere habe ich mir selbst überlegt. Weitere Service-Vorschläge nehme ich in den Kommentaren gerne entgegen.
Mir fällt noch ein weiterer Service ein: Einpackhilfe. Wenn man alleine einkauft, dann hat man kaum alle Waren auf das Band gelegt und hinter der Kassiererin/dem Kassierer türmen sich schon die Waren und man kommt mit dem Einpacken kaum nach.
Eine große Hilfe wäre zumindest jemand, der die Waren auf das Band legt.
Abhilfe kommt natürlich dann mit der automatischen Kasse.
Ich genieße in unserem Supermarkt sehr, dass ich vieles Probiern kann bevor ich es kaufe(ganz besonders in der Käseabteilung) und es gibt ein kleines Bistro.
Die Info sollte eigentlich jeder Mitarbeiter erteilen können, ist aber oft das Manko in Supermärkten.