Internetspaß für die nächste Generation


Geschrieben am Montag, 24. September 2007 von Natalie Zwiefka

Dritter Teil der Blogserie “Der ‘Nutzen’ im Internet – Über Nutzertypen, Nutzungsgewohnheiten und Nutzungsfreundlichkeit Ihres Online-Angebots”

Webdesign für Kinder

Im den ersten beiden Beiträgen der Blogserie habe ich schon darauf hingewiesen, wie wichtig es ist, die Zielgruppe eines Online-Angebotes genau im Auge zu haben. Was nützt es, eine hübsch gestaltete und optimal programmierte Website zu haben, die jedoch keinen Zulauf hat. Interessen, Surfgewohnheiten und auch Internet-Erfahrungen der Zielgruppe sollten also unbedingt berücksichtigt werden.

In diesem Beitrag widme ich mich dem Internet-Nachwuchs. Kinder zählen zwar noch nicht zu der größten Gruppe der Internet-Nutzer, aber auch ihre Zahl steigt zunehmend. Kinder haben ein ganz anderes Surf-Verhalten als Erwachsene und stellen dementsprechend auch ganz andere Ansprüche an Online-Angebote. Deshalb sollten auch für diese Altersgruppe bestimmte Kriterien berücksichtig bzw. erfüllt werden, um sie nicht zu überfordern und langsam an das Internet heranzuführen.

Größtenteils nutzen Kinder das Internet, um allgemeine oder schulische Informationen zu suchen. Viele besuchen aber auch gerne spezielle Kinder-Seiten in den Weiten des WWW, spielen oder schreiben sich E-Mails. Besonderen Wert legen sie auf Seiten mit Unterhaltungswert, speziellen und vor allem aktuellen Kinder-Themen. Ebenso wichtig ist die Verwendung kindgerechter Sprache und angemessener Textmengen. Damit sich die Kleinen nicht im unendlichen Cyberspace verlieren, sollte die Menüstruktur leicht erkennbar, übersichtlich und nachvollziehbar sein. Eine intuitive Navigation mit Symbolen, die Kindern vertraut und lebensnah sind, erleichtert ihnen die Orientierung auf den Seiten.

Sprache und Klänge sollten Informationen transportieren und Bildinhalte unterstützen. Inhaltlich fühlen sich Kinder besonders angesprochen, wenn ihren Interessen und Wünschen entsprochen wird und sie ihrem Drang nach spielerischer Entdeckung nachgehen können. Diese Punkte sollten also unbedingt in die gestalterischen Überlegungen mit einfließen. Schließlich ist es (nicht nur) für Kinder wichtig, dass sie die Seiten durchsuchen können und einfach die Hilfefunktion verwenden können.

Was Kinder auf keinen Fall wollen, sind langweilige und unübersichtliche Online-Angebote, die nicht funktionieren oder mit Werbung überladen sind. Sie sehen also, dass auch die nächste Generation der Internet-Nutzer hohe Ansprüche an Design und Funktion von Online-Angeboten hat. Das sollten Sie auf keinen Fall verschlafen, wenn Sie Angebote für Kinder entwickeln und auf regen Zulauf hoffen.

Mir gefällt die Seite „Geolino“ besonders gut. Hier gibt es ein umfangreiches Themenspektrum, man findet sich leicht zurecht und auch die Farbwahl und Gestaltung sind gelungen.

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