Igel-Countdown 37 – Web 2.0 unter der Lupe


Geschrieben am Donnerstag, 10. September 2009 von Thomas Kilian

Nach der erste Aufregung rund um das Erscheinen des Igel-Faktors will ich nun auch wie versprochen den Countdown fortsetzen. Schließlich vermute ich, dass Ihr nach den ersten 36 Countdown-Runden durchaus interessiert seid, was die nächsten 37 Kapitel zu bieten haben. Als kleine Belohnung für Eure Geduld, gibts in dieser Folge sogar den Original-Text aus meinem Buch zur Neukunden-Gewinnung im Internet:

Lässt sich im Web 2.0 Geld verdienen?

Diese Frage scheint ja nicht nur in der Finanzbranche wichtig zu sein. Schließlich war der Erfolg im Internet noch vor einigen Jahren totgeglaubt. Die Blase von bis dahin äußerst erfolgreichen Online-Unternehmen war geplatzt. Shop-Systeme gingen pleite, große Internetportale und Online-Plattformen warfen keine Gewinne mehr ab. Zahlreiche Unternehmen hatten sich mit Ihren Investitionen in virtuelle Startups verspekuliert und dabei anscheinend aufs falsche Pferd gesetzt. Doch nur wenige Jahre später steht eine neue Generation in den Startlöchern.

So beschreibt “Web 2.0″ zum einen die nahezu revolutionäre Entwicklung des Internets seit dem Jahr 2004: Ausschlaggebend war die rasante Verbreitung der sogenannten „Weblogs“, auch als „Blogs“ abgekürzt. In diesen Online-Journalen veröffentlichen Blogger regelmäßige Beiträge, die rückwärts chronologisch geordnet und mit Hilfe von so genannten RSS-Feeds abonniert werden.

Zum anderen bezeichnet “Web 2.0″ eine ganze Fülle von Funktionen, die von der Beteiligung durch Internet-User leben. “User Generated Content” (zu Dt. “Inhalte, die von den Benutzern bereit gestellt werden”) ist das Zauberwort, das aus dem bisher passiven und konsumorientierten Web eine Plattform zur aktiven Teilnahme macht. “Web 2.0″ wird deshalb auch als “Mitmach-Web” bezeichnet.

User Generated Content begründet das “Mitmach-Web”

Das Online-Lexikon Wikipedia ist ein gutes Beispiel für solche Anwendungen, ebenso wie die Bookmark-Sammlung Mister Wong oder die Videoplattform Youtube. Hier können die User ihre eigenen Texte, Videos und Produkte veröffentlichen und sich mit Gleichgesinnten vernetzen.

Ein wesentlicher Vorteil der neuen Internet-Generation besteht darin, den eigenen Onlineauftritt unkompliziert und kostengünstig gestalten und verwalten zu können. Dank einer benutzerfreundlichen Oberfläche werden nach der einmaligen Installation weder teure Software noch Programmier-Kenntnisse gebraucht, um aktuelle Inhalte zu veröffentlichen.

Die starken Verbindungen innerhalb der so genannten “Blogosphäre” helfen Unternehmen, sich aktiv zu vernetzen und dadurch auch von Suchmaschinen schnell gefunden zu werden. Darüber hinaus führt die Auflistung in Social Bookmark Verzeichnissen oder anderen Diensten zu einer erhöhten Wahrnehmung. Der Networking-Gedanke wird durch die Funktionen von “Social Software” stark erleichtert.

Ein wesentliches Merkmal insbesondere von Weblogs ist die Möglichkeit für den Dialog mit Kunden. Über eine Kommentarfunktion können User ihre Meinung zu Produkten und Angeboten mitteilen. Dadurch sind ein zielgerichteter Vertrauensaufbau und eine spezifische Öffentlichkeitsarbeit möglich, die wiederum für Mund-zu-Mund-Propaganda sorgt.

Reputationsaufbau durch Social Media Anwendungen

Nicht zuletzt steigert die Nutzung moderner und innovativer Medien das Image eines Unternehmens. Wer will schon gerne die Chance verpassen, vorne mit dabei zu sein? “Web 2.0″ bietet die Möglichkeit, im Werbedschungel schneller und effektiver voran zu kommen. Doch im Gegensatz zur ersten Internet-Generation scheint die Weiterentwicklung des Internets nun stark genug zu sein, auch nachhaltigen Erfolg zu garantieren.

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