Google auf der Couch – Teil 3


Geschrieben am Freitag, 06. Februar 2009 von Thomas Kilian

Im dritten und letzten Teil (hier Teil 1 und Teil 2) von “Google auf der Couch” geht es um die Frage, wie hochwertiger Inhalt Suchmaschinen (allen voran Google) verführen kann.

Wie viel „Köpfchen” hat Google?

Eine vorsichtige Analyse der wichtigsten Suchmaschine

Eine interessante Frage in diesem Zusammenhang betrifft die „Intelligenz” von Google. Inwieweit schafft es dieser Gigant unter den Suchmaschinen, einen Text „zu verstehen”? Tatsache ist, dass mittlerweile verstärkt Algorithmen existieren, mit denen es möglich ist, „Assoziationen” in Texten zu errechnen – bedeutet dies tatsächlich, dass ein qualitativ hochwertiger Text nicht nur das Herz der Besucher aus Fleisch und Blut erfreut, sondern auch den lesehungrigen Suchroboter von Google?

Eines ist wohl sicher; selbst wenn diese neue Generation „assoziativer” Algorithmen aus Gründen der Effizienz noch nicht in vollem Umfange eingesetzt werden, dürfte sich dies in naher oder mittelbarer Zukunft verstärkt ändern.

Content ist  der König für Suchmaschinen-Optimierung

Fassen wir zusammen: Hochwertiger Content wird immer wichtiger – Keywords spielen bei der Onpage-Optimierung zwar nach wie vor die erste Geige. Dennoch gewinnen gute Texte immer mehr an Bedeutung (in doppelter Hinsicht): Der Werbeeffekt, den man durch ein eine ausgezeichnete Online-Werbung erzielt, muss an dieser Stelle wohl kaum ausgeführt werden. Besonders innovativ erscheint doch die Tatsache, dass hochwertige Inhalte auch für die Suchmaschinen immer wichtiger werden.

Linkbait ist da nur die eine Seite der Medaille, die andere wird von der Zukunft der Suchmaschinen, speziell von Google, geprägt werden – wie viel Realität in dieser Vorstellung von einem „Google-Gehirn” steckt, muss jedoch weiterhin ins Reich der Spekulationen verwiesen werden.

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2 KOMMENTAR(E)
zum Beitrag “Google auf der Couch – Teil 3”
Sven
Am 24. Februar 2009 um 14:11 Uhr

Die Sichtweise an sich ist vielleicht das große Problem bei aller Optimierung. Was die Suchmaschine hinsichtlich Qualität einer Seite vielleicht gerade noch lernen kann scheitert dann doch aber an der Zuordnung Spam/Nutzen.

Egal welcher Suchbegriff : Unter den ersten Treffern finden sich mit Sicherheit Seiten die nicht dem entsprechen, was sich der suchende vorstellt, ihn in den besten Fällen aber zumindestens noch dorthin leitet.

Bestes Beispiel ich Suche einen “esstisch dunkel” – top1 ist ein Tisch in hell, der dunkel im Text stehen hat.

“Esstisch” allgemein bringt also noch deckungsgleiche ergebnisse, bei näherer Einschränkung werden jedoch 50% der Ergebnisse einfach falsch.

Thomas Kilian
Am 26. Februar 2009 um 00:06 Uhr

Hallo Sven, gebe Dir für den gesamten Produktbereich von Konsumgütern recht, die sich an Endverbrauchern richten. Hier hilft Google oftmals nicht wirklich. Aber im B2B finde ich häufig genau das, was ich suche. Ich bin überzeugt, dass die Suchmaschinen auch für das von Dir beschriebene Problem langfristig gute Lösungen konzipieren werden, einfach weil sie müssen… Gruß, Thomas#

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