Die 10 schlechtesten Gründe für eine Kontaktanfrage bei XING


Geschrieben am Montag, 09. April 2012 von Thomas Kilian

Schon seit einiger Zeit nehme ich mir vor, einen Beitrag über die unsäglichen Kontaktanfragen bei XING zu schreiben. Nachdem ich mit “Ächz” und “Ächz 2.0″ meinem Ärger schon vor einer Weile per Facebook & XING (!) Luft gemacht habe, möchte ich hier mal das skurille Verhalten von Kontaktsammlern und virtuellen Klinkenputzern anprangern, das aus meiner Sicht so gar nichts mit sinnvoller Neukunden-Gewinnung zu tun hat.

Hier die 10 schlechtesten Gründe für eine Kontaktanfrage bei XING:

  1. Ich habe gesehen, dass Sie sich auch für … interessieren.
  2. Ich bin durch eine Internet Recherche auf Ihre Seite aufmerksam geworden.
  3. Wie ich lese, sind Sie ja auch in der Gruppe “Aufträge und Kundengewinnung”, wie schön!
  4. Auch sonst ist Ihr Profil sehr interessant für mich.
  5. … da Sie ebenso im Bereich Marketing und Werbung in Deutschland arbeiten …
  6. … bei Gelegenheit über verschiedene Möglichkeiten der Kundengewinnung in unserer Branche sprechen.
  7. Ich suche derzeit gute Kontake aus dem Bereich “Gebäudetechnik” (WTF?)
  8. Vielleicht ergeben sich wertvolle Synergien.
  9. “Kein engeres Band gibt es unter den Menschen als gemeinschaftlich gewollte, begonnene und durchgeführte Unternehmungen.”
  10. “Kontakte schaden nur dem, der keine hat.”

Gerne konkretisiere ich noch, was mich an den Kontaktanfragen stört, um nicht missverstanden zu werden (ich nutze XING nämlich selbst auch gezielt, um Networking zu betreiben). Es ist die unkonkrete PR-Sülze, die Vertriebler in Zeiten von XiButler, Elepost und anderen “Power-CRM-Tools” automatisiert oder halb-automatisiert verbreiten, um für sich oder ihre Kunden Leads zu generieren. Einmal die Phrasendreschmaschine angeworfen, hundertfach kopiert und gepostet, was das Zeug hält. Am besten nach Guttenberg’scher Manier mit falscher Anrede, fehlerhafter Zuordnung der Interessen oder künstlich-aufgesetzter Grußformel (“Heitere Grüße aus dem sonnenverwöhnten Oberfranken”).

Ich kann dieses Geschwafel einfach nicht mehr ertragen und habe vor einigen Wochen bereits die Nachrichteneinstellungen so verändert, dass nur noch Kontakte 2. Grades direkte Nachrichten an mich schicken dürfen. Immerhin haben jetzt die unsäglichen Gruppeneinladungen (wer nutzt denn aktiv mehr als 2-3 Gruppen bei XING?) abgenommen, doch die Kontaktanfragen bleiben. Bevor ich jetzt jegliche Kontaktaufnahme über dieses “Business-Netzwerk” einschränke, werde ich jede Anfrage aus der Liste 1-10 mit dem Link zu diesem Artikel beantworten. Vielleicht klingelt es dann bei dem einen oder anderen, zumindest bleibt es zu hoffen.

Wie Sie es richtig machen – individuelle Kontaktanfragen mit Sinn, Verstand und Charme

Die – traurige – Wahrheit ist, dass Akquise Zeit, Aufwand und manchmal auch Nerven kostet. Es gibt von Mensch zu Mensch keine Abkürzung. Vergessen Sie deshalb jede (halb-) automatisierte Form von Massen-Anfragen. Suchen Sie lieber nach Personen, die tatsächlich einen Nutzen und einen Vorteil haben. Geben Sie etwas, bevor Sie erwarten. Machen Sie jemandem eine Freude. Beziehen Sie sich auf konkrete, tatsächliche Gemeinsamkeiten. Schmeicheln Sie nur, wenn Sie es auch ehrlich meinen.

Hallo Herr Kilian, ich verfolge sehr interessiert ihren Blog und den Podcast, da wir als sehr junges Unternehmen natürlich noch hart um Neukunden kämpfen müssen. Ich würde mich freuen, mich mit Ihnen über diese Themen persönlich auszutauschen.

Hier scheint sich jemand tatsächlich mit meinen Veröffentlichungen beschäftigt zu haben. Seine Einschätzung ist ehrlich, seine Kontaktaufnahme persönlich.

Sehr geehrter Herr Kilian, ich wünsche Ihnen einen guten Start in 2012! Wir kennen uns beide noch nicht und ich möchte Sie direkt auf eine eher unkonventionelle Art und Weise etwas fragen, weil ich Sie gerne als neuen Kunden gewinnen möchte.

Immerhin ehrlich und direkt, oder? Fand ich charmant, aber passte in dem speziellen Fall inhaltlich nicht für mich. Trotzdem haben wir sehr nett 2-3 Mal hin- und hergemailt.

Sehr geehrter Herr Kilian, und wie hat Ihnen gestern die Veranstaltung gefallen? Ich möchte Sie gerne zu meinen Kontakten hinzufügen und freue mich auf Ihre Bestätigung.

Nachdem wir uns gestern ja jetzt auch persönlich kennengelernt haben, würde ich mich freuen, wenn wir uns “verxingen”.

Die gemeinsame Teilnahme an einem Event, der Austausch der Visitenkarten oder kurzer Plausch am Kaffeetisch ist immer eine Gelegenheit, den Kontakt über XING und andere Plattformen zu vertiefen. Hier besteht eine Basis für weitere Gespräche allein aufgrund des persönlichen Treffens.

Es gibt viele weitere Möglichkeiten, um einen konkreten Bezug herzustellen. Nutzen Sie die Vorteile von XING, bei den meisten Profilen auch persönliche Interessen einsehen zu können. Bei mir sind dies z. B. Segeln, mein Golden Retriever, das Interesse für Resthöfe oder der christliche Glaube. Doch bitte nicht als vorgeschobener Grund, bleiben Sie authentisch. Und wenn es keine Gemeinsamkeiten gibt, dann konstruieren Sie keine – gehen Sie weiter und networken Sie nur mit denjenigen, bei denen wirklich eine gemeinsame Basis vorhanden ist. In diesem Sinne freue ich mich auf den Dialog und die Vernetzung – vielleicht auch mit Ihnen, liebe Leser?!

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41 KOMMENTAR(E)
zum Beitrag “Die 10 schlechtesten Gründe für eine Kontaktanfrage bei XING”
Michael
Am 9. April 2012 um 11:28 Uhr

Du sprichst mir aus der Seele.

Und besonders nervig die Leute, die wenn man freundlich absagt noch anfangen zu argumentieren.

Heiko van Eckert
Am 9. April 2012 um 11:32 Uhr

Bravo!
Auch ich werde Ihren Artikel zum ablehnen verwenden.

Danke
Heiko van Eckert

Leisenberg
Am 9. April 2012 um 13:11 Uhr

Sehr schön, kann ich das in meinen Seminaren verwenden?
LG Manfred

Thilo Baum
Am 9. April 2012 um 14:21 Uhr

Letztens bekam ich eine Xing-Kontaktanfrage aufgrund gemeinsamer Teilnahme in einer Gruppe. Absenderin: eine Frau von einer “XYZ Foundation” (XYZ = Unkenntlichmachung meinerseits, es geht im Original um vier kryptische Buchstaben, deren Bedeutung sich weder in der Nachricht noch in vernünftiger Zeit im Profil der Dame erschließt).

Ich bestätigte den Kontakt. Dann schrieb mir die Dame, ich könne als persönliches Geschenk ihr E-Book runterladen. Es folgte ein Link. Der führte auf eine Landing-Page, auf der ich meinen Namen und meine Mail-Adresse eingeben sollte.

Darauf antwortete ich, sie habe ein merkwürdiges Verständnis von “Geschenk”, wenn sie Geschenke an Bedingungen knüpfe, zumal es ja ein “persönliches Geschenk” sein sollte, und sie könne mir doch auch einfach einen normalen Link schicken.

Von nun an war sie gar nicht mehr so gut gelaunt, sondern machte mir mit vielen Ausrufezeichen Vorwürfe. Sie schrieb, ich sei der Erste, der sich beschwere, anstatt sich zu bedanken. Ich fragte zurück: Na und?

Der Hammer war dann das E-Book: Aus dem erschloss sich wieder nicht, was die Abkürzung der Firma bedeutet (und auch nicht, wie man sie ausspricht). Es war dem Autor offenbar nicht nötig erschienen, seine Leser in seine Gedanken einzuweihen. Das schrieb ich der Dame, in meinen Augen ein echt guter Tipp, weil er ein echtes Defizit in diesem “Buch” benennt, aber sie hielt es nicht mehr nötig zu antworten.

Schade, dass so viele Adressensammler die Menschen belügen und von “persönlichen” Geschenken schwafeln, die dann doch nur Downloads von selbstgebastelten E-Books sind und nur dem Zweck dienen, Mail-Adressen zu sammeln.

Heide Liebmann
Am 9. April 2012 um 18:24 Uhr

Exakt auf den Punkt. Xing kann so nützlich sein und wirklich Spaß machen, aber diese nervigen Kontaktesammler, die sich mein Profil oftmals nicht mal oberflächlich angeschaut haben – die können einem manchmal wirklich die Freude am Netzwerkeln vermiesen.

Und ich gehe jede Wette ein, dass der Satz mit den “Synergien” als “Geheimtipp” in irgendeinem Networking-Ratgeber zu lesen war … Tja, kreative Akquise geht halt anders …

Peter.
Am 9. April 2012 um 18:55 Uhr

Danke, Thomas! Schöner Artikel. Ich werde mir den Link auch mal merken. ;)
Ich bekomme zum Glück gar nicht soviele Anfragen bei XING. Nur bin ich mir nicht sicher, ob das ein gutes oder ein schlechtes Zeichen ist… :)

Kerstin Hoffmann
Am 10. April 2012 um 08:28 Uhr

Sehr schön, lieber Thomas, vielen Dank. Wobei ich festgestellt habe, dass die Begründung, jemand wolle sich mit mir über mein Beratungsthema austauschen, oft ein Euphemismus für “kostenlose Beratung”, als persönlicher Austausch getarnt, ist. Besonders, wenn es so daherkommt, wie oben von dir beschrieben. Aber da da kann man sich ja dann leicht abgrenzen. ;)

Henning
Am 10. April 2012 um 08:47 Uhr

Bei Xing bekommt man die haarsträubenden “Gründe” noch mit. Bei Facebook rätsel ich oft auch mal, ob ich die Person vielleicht wirklich kenne (verfremdeter Name, nichtssagendes Profilbild [Comic, von hinten etc.]).

Wie auch immer: Mich nervt der Kontaktspam auf allen Plattformen. Hab daher kürzlich etwas grob Ähnliches geschrieben wie deine zehn Gründe: http://www.henningschuerig.de/blog/2012/kontakte-sammeln-netzwerken-vs-spam/

Vielleicht kann ja jemand was mit anfangen. :-)

Claudia Hilker
Am 10. April 2012 um 08:51 Uhr

Das sind gute Beispiele, wie man es nicht macht. Ich habe auch schon Xing-Anfragen erlebt, die mir beim Xing-Erstkontakt eine Lebensversicherung verkaufen wollten. Habe ich natürlich sofort geblockt. Allen, die Xing erfolgreich beruflich einsetzen wollen, empfehle ich diesen Seminarbesuch: http://www.xing-seminare.de

Thomas Kilian
Am 10. April 2012 um 08:53 Uhr

Vielen Dank für Eure / Ihre Rückmeldungen, scheine da ja einen allgemeinen “Nerv getroffen” zu haben. Den Artikel könnt Ihr gerne nutzen und weiter verbreiten, danke auch für die Ergänzungen in Form von eigenen Erlebnissen und weiterführenden Links. Meine Hoffnung ist, dass bald ein Umdenken stattfindet, so dass XING wieder das wird, was es mal war – eine Plattform für seriöse und individuelle Kontaktaufnahme.

Ich finde es schade, dass manche mit Abmeldung aus XING reagieren, weil die “Hardcore-Vertriebler” durch ihre Methoden alle nur vergraulen. Mag sein, dass für manche dieses Massengeschäft (noch) funktioniert, aber ich bin sicher, dass langfristiger Erfolg anders aussieht.

Henning
Am 10. April 2012 um 09:27 Uhr

Ich hab übrigens mal versucht, so jemanden als Spammer zu melden, aber Xing fand das in Ordnung und meinte, ich solle ihn einfach blocken.

Christiana Kohn
Am 10. April 2012 um 10:07 Uhr

Moin Moin,

viel wahres dran an Ihrem Beitrag. Früher habe ich auch nur Kontakte angenommen, mit denen ich etwas zu tun hatte, oder etwas zu tun haben wollte. Heute nehme ich jede Kontaktanfrage an, somit kann ich auf viele Leser hoffen, wenn ich dann wirklich etwas über die Startseite bei Xing, die ja fast etwas von Facebook hat, posten will.
Ich sortiere aber neu ankommende Kontakte sofort nach “Fremde” weg, damit ich gleich weiß was ich von wem halten darf/muss. Einige nerven dann mit Mails, aber wenn es mir zu viel wird entziehe ich demjenigen einfach die Erlaubnis mir zu schreiben.
Gruß
Christiana Kohn

Henning
Am 10. April 2012 um 10:16 Uhr

@Christiana Kohn
Aber für sowas gibt es doch Twitter, Google+ & Co. Ich will jedenfalls nicht anderen vorgaukeln, ich würde diese Leute kennen und das tue ich meiner Meinung nach, wenn ich die Kontakte bestätige.

Gerhard Zirkel
Am 10. April 2012 um 11:49 Uhr

interessant über welches Thema ich mal wieder auf diesem Blog gelandet bin, ich hab glaube ich schon Jahre keinen Kommentar mehr abgegeben :)

Interessant finde ich auch, dass manche Xing-Nutzer tatsächlich Probleme mit derartigen Kontaktanfragen haben, offenbar habt ihr irgendwelche Begriffe im Profil die das anziehen. Ich bekomme kaum wirklich sinnfreie Anfragen.

Klar wollen mir auch gelegentlich irgendwelche Leute irgendwas verkaufen oder noch schlimmer gute Links abgreifen und mir Müll dafür anbieten – aber so schlimm dass ich mich beschweren müsste ist es nicht.

Per Email kommt viel mehr Unsinn rein als über Xing – oder über Facebook, dort hab ich Freunde, die kennt kein Mensch :)

Gerhard

Henning
Am 10. April 2012 um 13:13 Uhr

Wieso sind sie dann deine “Freunde”?

Gerhard Zirkel
Am 10. April 2012 um 15:08 Uhr

Weil es auf FB keine Bekannten gibt

Henning
Am 10. April 2012 um 15:19 Uhr

Unbekannte sind aber auch keine Bekannten.

P.S.: Es gibt inzwischen Abonnenten.

Gerhard Zirkel
Am 10. April 2012 um 15:26 Uhr

Ja klar, wollte damit auch nur ausdrücken wie dämlich FB eigentlich ist – was aber eigentlich gar nicht zum Thema gehört :) ich bin dort auch nur angemeldet, weil ich mal mit Fanpages experimentiert habe – für die es dann “likes” gibt, die man aber im Tausenderpack kaufen könnte – schöne neue Welt

Da ist mir Xing doch deutlich lieber, zumal ich ja wie gesagt keine Probleme mit Kontaktsammlern habe

Gerhard

Henning
Am 10. April 2012 um 16:09 Uhr

Facebook hätte das Ganze “Kontakte” nennen sollen, ja. Aber auch dann würde ich nur Leute annehmen, die ich kenne.

Ich bin übrigens selbst Kontaktesammler – aber ich lerne die Leute erst kennen und füge sie dann hinzu. Kann gerne flüchtig sein, aber eben nicht einfach so.

Jürgen Auer
Am 10. April 2012 um 16:38 Uhr

Der Link zu diesem Artikel tauchte mehrfach in meinem sehr großen und heterogenen Xing-Netzwerk auf. Außerdem wird im Punkt 3 die von mir mitmoderierte Gruppe “Aufträge und Kundengewinnung” zitiert (dabei heißt die doch längst schon “Aufträge & Kundengewinnung, Selbständigkeit & Wirtschaft, Ideen & Kontakte”).

Zu diesem PR-Geblubbere fehlt mir auch der Zugang.

Allerdings ist die Reduktion von Kontaktanfragen auf potentielle Kunden, also der Versuch, über Kontaktanfragen Akquise zu betreiben, für mich nichts anderes als das, was die CDRom-Vertickerer machen.

Deshalb habe ich mich da völlig davon verabschiedet – und lade per Kontaktanfrage einfach unterschiedlichste aktive Personen in mein Xing-Netzwerk ein.

Dann kann man auf der Über-mich – Seite festhalten, was alles nicht gemacht wird. Und per “Mein Netzwerk” sehr viel von solchen heterogenen Kontakten profitieren und umgekehrt diesen Anregungen und Ideen zurückgeben.

Als Website ist ein Gruppenthema mit Link hierher und einigen Anmerkungen verlinkt.

Viele Grüße
Jürgen Auer

Rolf
Am 10. April 2012 um 18:23 Uhr

Mein Favorit ist eine Kontaktanfrage bei xing mit dem Inhalt:

“Wie ich sehe, wohnen wir in derselben Stadt.”

Ich wohne in Berlin. ;-)

Patricia
Am 10. April 2012 um 20:22 Uhr

Schön war auch: “erwischt, Sie waren auf meinem Profil, jetzt müssen wir uns vernetzen”.

Thomas Kilian
Am 10. April 2012 um 20:36 Uhr

DAS finde ich immerhin charmant und aufmerksam, zumal ich dann ja in der Tat schon das Profil besucht habe und es eine (wenn auch dünne) Verbindung gibt.

Noch mal zur Klarstellung: Mir geht’s nicht um unbeholfene Annäherungsversuche oder die “perfekte Formulierung”, sondern einzig um die automatisierte Massenansprache, die in jedem XING-Kontakt nur ein potenzielles Opfer sieht. Wenn ich antworte, dass wir uns gerne mal telefonisch kennenlernen können, wie hoch ist wohl die Wahrscheinlichkeit, dass der Kontakter tatsächlich anruft? Bislang genau 0 (!) Prozent!

Eben wieder einer, der mich mit einer Standard-Floskel kontaktiert hat. Auf meinen Link hin schreibt er: “Ich bin aktiver Networker und generiere jeden Tag ca. 75 neue Kontakte. Immer wieder ist ein potenzieller Neukunde mit dabei.” – Nichts verstanden, da kann ich nur den Kopf schütteln …

Henning
Am 10. April 2012 um 21:35 Uhr

Nee, das finde ich auch total aufdringlich. Ich geh ja auch nicht auf der Straße zu den Leuten und sage: “Sie haben mich eben angesehen, jetzt sind wir Kontakte. Geben Sie mir Ihre Kontaktdaten und erzählen Sie allen Ihren Kontakten, dass wir uns kennen.”

Wenn das schon ne Verbindung ist, dann ist es auch der gleiche Wohnort, die gleiche Partei usw. Da muss schon ein richtiger Grund oder Anlass her. Wobei ich immer noch auch der Meinung bin, dass jemand mit einem Anliegen, mir einfach eine Nachricht schreiben soll. Kontakt ist man nach dem Kennenlernen.

O.Z.S.
Am 10. April 2012 um 21:55 Uhr

Hoi zusammen,
deswegen lautet meine Stausmeldung:
Mein Netzwerk ist komplett, wird gepflegt und nicht des Zweckes wegen vergrössert..( 08/15 Kontaktanfragen werden von mir schneller gelöscht als von Ihnen gestellt.!

O.Z.S.
Am 10. April 2012 um 21:57 Uhr

Ich sende noch ein schnell ein “t” hinterher weil ich habe gar kein Auto;)

Symlink
Am 11. April 2012 um 15:20 Uhr

Ich weiss auch nicht, wie ich die Leute ansprechen soll. Aber alles in allem klappts auch immer wieder. Meistens verbinde ich mich mit Freaks, Geeks und anderen Menschen die auf meiner Wellenlänge liegen. Andere HR Leute die nur auf der suche nach billigen Arbeitskräften sind werden geblockt….

Felix
Am 11. April 2012 um 19:18 Uhr

Argh, allein heute 3 Anfragen aufgrund der Gruppenzugehörigkeit. Ich glaube, ich bin in den falschen Gruppen…

Dr. Nico Rose
Am 13. April 2012 um 15:17 Uhr

Gute Liste. Und ich hätte da noch ein paar nervige Ergänzungen. Siehe: http://goo.gl/WV40H

Oliver Gassner (@oliverg)
Am 27. April 2012 um 13:29 Uhr

Also Grund 1 und Grund 6 kommen mir gar nicht so abwegig vor, zumidenst wenn bei grund 1 noch was folgt. Bei Grund 6 würd ich doch sofort einen Gespreächstermin machen.

Stefan
Am 2. Mai 2012 um 11:31 Uhr

Ich möchte noch einen Grund ergänzen, der mir seit einigen Wochen immer wieder unterkommt:

> Per iPhone-App

Wie ich das hasse!

Bernd Leibold
Am 23. Juni 2012 um 19:29 Uhr

Danke dafür! Leider gibt es aber auch viele Kontaktesammler, die diese Anfragen dann sogar bestätigen.

AKQUISEscout Alexander E. Schröpfer
Am 25. Juni 2012 um 10:13 Uhr

Solange ich seit 5 Jahren meine Aufträge zu 100% über XING erhalte, bestätigt mir dies, dass das Rezept, – Je mehr Kontakte, desto besser – funktioniert.

Während anderen noch diskutieren, bin ich schon am telefonieren :)

Mit besten Grüßen,

Alexander E. Schröpfer

Oliver Gassner
Am 25. Juni 2012 um 10:20 Uhr

Seltssam, ich fidne nur einen Alexander Schröpfer bei XING, und der hat nur einen Kontakt. Oder hab ich mich vertippt?

Kulturbüro....
Am 26. Juni 2012 um 08:22 Uhr

Dem ist nicht viel hinzuzufügen- es war mal notwendig, klare Positionen zu beziehen und einige “Kontaktanfragen” deutlich zu kritisieren.

Dan @media2null
Am 27. Juli 2012 um 07:56 Uhr

Einige XINGler verfolgen auch ganz andere Ziele auf der Plattform. Zumal ein Profil mit bspw. 100 Kontakten besser rüberkommt als eins mit nur 15. Ich finde eher die ganzen Gruppeneinladungen extrem nervig =)

August
Am 7. Dezember 2012 um 21:12 Uhr

“sonnenverwöhnten Oberfranken”??
Wir sind das Klischee-England Deutschlands mit einem Schuss Sibirien. Weit weg von sonnenverwöhnt.

Christiana Kohn
Am 11. Dezember 2012 um 16:09 Uhr

Moin Moin
Ich habe eben erst gesehen, das Henning mir geantwortet hat. Weil ich nicht benachrichtigt werden wollte wenn es hier was neues gibt. :-)

> Henning
> Am 10. April 2012 um 10:16 Uhr

> @Christiana Kohn
> Aber für sowas gibt es doch Twitter, Google+ & Co. Ich
> will jedenfalls nicht anderen vorgaukeln, ich würde
> diese Leute kennen und das tue ich meiner Meinung
> nach, wenn ich die Kontakte bestätige.

Henning, ich wollte einfach mal sehen was passiert. Ich bekam zuletzt 1 – 3 Kontaktanfragen pro Tag. Und das sind mehr geworden, seit dem ich kein Premium Mitglied mehr bin …

Heute habe ich genau 70 von 162 Kontakten gelöscht, diese Einladungsmails für Webinare und ähnliche Veranstaltungen hat echt genervt.

Es war einen Versuch wert. Nun bin ich schlauer und werde mir auch nette Sätze ausdenken, warum ich keine “Fremden” Kontakte möchte.

Achim
Am 6. Januar 2014 um 00:25 Uhr

Was sind das für kommunikationsferne Wesen die hier ihren Frust über ihre eigene Erfolglosigkeit los werden müssen.
Mache vernetzen sich nur wenn Sie ihrem Kontakt die Hand geschüttelt haben. Unglaublich! Im Internet!

Andere wollen genauen Bezug aufs Profil.
Es geht doch beim Netztwerk Kontakte zu haben, wenn man etwas bewirken oder erreichen möchte. Erst in der Zukunft entsteht eine sinnvolle Verbindung. Das bedenken die Kontaktverweigerer nicht. Dann ist es zu spät, passende Kontakte zu suchen.

Übrigens musste ich hier auch meine E-Mail angeben, oh, wie fürchterlich….

Einige hier sind wirklich nicht ganz …..!!!

Andrea
Am 29. Januar 2014 um 13:50 Uhr

Ha ha, über “Heitere Grüße aus dem sonnenverwöhnten Oberfranken” musste ich jetzt lachen, finde sowas auch furchtbar. Manche glauben tatsächlich, je mehr Nachrichten sie verschicken, desto erfolgreicher sind sie. Dabei merkt man schnell, wenn es nicht authentisch ist und sich jemand einfach nur anbiedert.

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