Der unsinnige Wirbel um einen PC-freien Tag


Geschrieben am Mittwoch, 28. Februar 2007 von Thomas Kilian

Seit einigen Tagen wird in der Bloggerwelt diskutiert, ob ein PC-freier Tag möglich ist. Auslöser ist der “Shutdown Day” am 24. März: Eine Initiative, bei der man 24 Stunden lang seinen Rechner ausgeschaltet lassen soll. Nun wird an verschiedener Stelle (zum Beispiel hier, hier, hier und auch hier, hier auch und genauso hier) diskutiert, ob das denn überhaupt möglich ist, wie man sich dabei fühlen würde und welche Konsequenzen das hätte. So heißt es auf der Website der Aktion:

“Es ist verständlich, dass Menschen ein Leben ohne Computer für extrem schwierig, vielleicht sogar unmöglich halten. Wenn sie für nur einen Tag verschwänden, würden wir ohne sie auskommen?”

“Hallo? Ist Eure Welt noch in Ordnung?” möchte man fragen. Selbstverständlich ist es möglich, seinen PC mal einen Tag nicht anzuschalten, auch für mehrere Tage! Der Rechner ist ein Werkzeug, wie ein Hammer für einen Tischler oder die Schere für einen Friseur, meinetwegen auch eine Alternative zur Glotze oder anderen Freizeitmöglichkeiten – aber doch kein lebenswichtiges Gut, auf das man nicht mal einen Tag verzichten könnte!

Ich mache jede Woche einen freien Tag – nehme mir einen Tag Auszeit vom Job und (meistens) auch vom PC. Dann schaue ich eben nicht online nach dem Wetter, sondern nehme mir vorsichtshalber einen Regenschirm mit; verschiebe das Onlinebanking um einen Tag; mache die Datensicherung später; spiele mit Freunden ein Brettspiel und nicht virtuell; gehe mit meinem Hund spazieren usw. usw.

Ich finde es einfach lächerlich, dass wir mittlerweile einen “Shutdown Day” brauchen, um uns zu fragen, ob ein Leben ohne PC überhaupt möglich ist. Wie stehen Sie dazu? Einfach Kommentar schreiben oder mailen an Info@Neukunden-Magnet.de.

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1 KOMMENTAR(E)
zum Beitrag “Der unsinnige Wirbel um einen PC-freien Tag”
Jörg Petermann
Am 28. Februar 2007 um 14:03 Uhr

Ich finde es erstaunlich, wie ernst so viele Menschen diesen Joke nehmen und sich dazu Gedanken machen. Ich für meinen Teil fand es sehr amüsant zur Diskussion anzuregen und mal Nachdenken herauszufordern.