Achtung Abzocke: Internationale Wirtschaftsnachrichten Verlagsgesellschaft


Geschrieben am Freitag, 08. Januar 2010 von Thomas Kilian (6 Antworten)

“In Krisenzeiten suchen die Unternehmen verstärkt nach Wegen, Kosten zu reduzieren.” Mir scheint, als wenn in Krisenzeiten dubiose Geschäftemacher nach Wegen suchen, um Unternehmen das Geld aus der Tasche zu ziehen. So erhielt ich vor einigen Wochen einen Brief der “Internationalen Wirtschaftsnachrichten Verlagsgesellschaft mbH“, in dem mir eine Veröffentlichung über Ihr Unternehmen angeboten wurde. Heute kam dann ein erneuter (unaufgeforderter und an die alte Firmierung adressierter) Werbebrief vom IWN-Verlag. Soweit mir bekannt ist, sind solche unpersonalisierten (”Sehr geehrte Damen und Herren”) Werbebriefe nach aktueller Rechtssprechung gar nicht mehr zulässig. Doch der Oberklops ist das dreiste Angebot der Internationalen Wirtschaftsnachrichten Verlagsgesellschaft.

Was die Internationale Wirtschaftsnachrichten Verlagsgesellschaft anbietet

So heißt es im Brief, dass “den hastigen Sparmaßnahmen nicht selten als Erstes die Werbebudgets zum Opfer fallen”. Und weiter zum Angebot der Internationalen Wirtschaftsnachrichten Verlagsgesellschaft:

Diese Problematik möchten wir unseren Lesern, Entscheidungsträgern aus allen Branchen, näher bringen und planen eine Serie von Beiträgen über Werbeagenturen und - dienstleister. Wir möchten in diesem Rahmen auch einen Beitrag über Ihr Unternehmen veröffentlichen und würden uns freuen, wenn ein Mitglied der Geschäftsleitung einem unserer Redakteure für ein Interview zur Verfügung stehen könnte. Neben ihrem Dienstleistungsangebot ist auch ihre Meinung zur Werbung in Krisenzeiten von Interesse.

Klingt doch gar nicht schlecht. Interviews gebe ich immer gerne, und wenn ich “nebenbei” noch auf die Leistungen unserer Internetagentur verweisen kann, stehe ich für ein Gespräch doch sofort zu Stelle.

internationale-wirtschaftsnachrichten-verlagsgesellschaft_01

Wie so häufig, kommt es auch beim unerwünschten Werbebrief der Internationalen Wirtschaftsnachrichten Verlagsgesellschaft auf das Kleingedruckte an. Beinahe zufällig bin ich erst heute (!) auf den folgenden Passus gestoßen - war mir beim Lesen vor einigen Wochen gar nicht aufgefallen:

Die Veröffentlichung ist für die kommende Ausgabe unseres Magazins “Regionaleurooäischer Wirtschafts-Spiegel” vorgesehen. Interview und Texterstellung sind für Sie kostenfrei. Veröffentlichtes Bildmaterial wird mit Euro 9,95 pro mm-Höhe/Spalte berechnet. Vor der Veröffentlichung erhalten Sie einen Korrekturabzug…

Halt! Moment mal! Taschenrechner raus:

Autorenfoto:
5 cm hoch, 2 Spalten breit
50 * 9,95 Euro * 2 Spalten = 995 Euro

Buchcover Igel-Faktor, Bürogebäude oder Referenzfoto
7 cm hoch, 3 Spalten breit (soll ja wirken!)
70 * 9,95 Euro * 3 Spalten = 2089,50 Euro

Summe = 3084,50 Euro zuzügl. MwSt.

Die dreiste Abzocke der Internationalen Wirtschaftsnachrichten Verlagsgesellschaft

Bei den Zahlen wird einem ja schwindelig - schließlich geht es um den Regionaleuropäischen Wirtschafts-Spiegel und nicht den echten SPIEGEL. Die magere Auflage von 10.500 Exemplaren (lt. Mediadaten des IWN-Verlags) rechtfertig wohl in keiner Hinsicht diese Summen. Noch dazu wird mir hier unter Vorhaltung falscher Tatsachen (”planen wir zurzeit eine Reportage über Ihr Unternehmen”) eine kostenpflichtige Werbung untergejubelt. Wie ich herausfinden konnte, sind schon Unternehmen auf die dreiste Abzocke der Internationalen Wirtschaftsnachrichten Verlagsgesellschaft reingefallen, andere sind verunsichert, ob sie das Angebot annehmen sollen. Deshalb möchte ich in diesem Beitrag auf das Geschäftsgebaren des IWN-Verlags aus Mühlheim a. d. Ruhr hinweisen, damit Unternehmen - gerade in Krisenzeiten - ihr Geld nicht zum Fenster rausschmeißen, sondern sinnvoll und nachhaltig investieren können.

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Hoch zu Ross mit der Gehirn-Schlampe


Geschrieben am Sonntag, 20. Dezember 2009 von Thomas Kilian (0 Antworten)

Hat der Remy eigentlich noch alle Latten im Zaun? Das dachte ich zumindest bis zur 42. Seite seines imperatorischen Damensattels. Dabei hatte ich mich so auf das neueste Kreativ-Werk meines Kollegen gefreut. Bei der Gehirn-Schlampe fiel endlich der Groschen und es blieb bis zum Schluss vergnüglich. Dies ist eine meiner kürzesten Rezensionen, aber dem:

Der Imperator im Damensattel - Volker Remy

…ist eigentlich auch nicht mehr hinzuzufügen.

Oder vielleicht doch, eins noch: Well done, everybody!

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Gutscheine versüßen das Weihnachtsgeschäft


Geschrieben am Dienstag, 15. Dezember 2009 von Thomas Kilian (0 Antworten)

Seit einigen Wochen beraten wir die Betreiber des Internetportals Gutscheinaffe.com in der Öffentlichkeitsarbeit. Die beiden Jungunternehmer aus Bünde (Ostwestfalen) haben mehr als 300 Gutscheine, Gratisartikel und Gewinnspiele auf Ihrer Website veröffentlicht - täglich werden es mehr. Nun ist mir - wie Ihr wisst - nicht daran gelegen, hier im Neukunden-Magnet nur für unsere Kunden zu trommeln. Auch wenn sich Django, der Gutscheinaffe á la “Die Affen rasen durch den Wald” sicher gut präsentieren ließe. Mir geht es - ganz im Sinne der Neukunden-Gewinnung - um die Frage des Mehrwerts von Gutscheinen für Anbieter. Und so freue ich mich über einen aktuellen Gastbeitrag von Betreiber Nils Henning über den Nutzen von Gutscheinen als Umsatzbringer

Gutscheine kurbeln nicht nur das Weihnachtsgeschäft an

Das Weihnachtsfest nähert sich in großen Schritten und in vielen Geschäften “brummt” es zurzeit gewaltig. Schließlich suchen die Menschen auch in der Krise nach passenden Weihnachtsgeschenken. Das Fest der Liebe ist ein Umsatzbringer. Doch wie sieht es nach den Feiertagen aus? Dem Winterschlussverkauf folgt die Frühjahrsmüdigkeit, das Sommerloch und die Herbst-Depression. Ein Jahr ist lang und es reicht heutzutage einfach nicht mehr, einige umsatzstarke Wochen zu haben.

Um den Verkauf das ganze Jahr über anzukurbeln, eignen sich Kaufanreize besonders gut. “Geiz ist geil” - vielfach wurde dieser Slogan kritisiert. Doch glaubt man aktuellen Studien des Einzelhandels-Verbandes, sind die Deutschen nach wie vor Sparfüchse und suchen nach Möglichkeiten, Schnäppchen zu schlagen. Durch Coupons in der Zeitung, Treuepunkte, Deutschland-Card und viele weitere Systeme ist die Jagd nach Rabatten längst noch nicht beendet. Es zeigt sich, dass Gutscheine und Vergünstigungen beim Einkauf gefragt sind wie nie zuvor.

Gerade Gutscheine bieten eine Reihe von Vorteilen:

  1. Der Kunde muss nicht verhandeln wie auf einem Basar, um einen Nachlass zu bekommen.
  2. Ein Gutschein vermittelt von Anfang an die Sicherheit, eine Vergünstigung auch wirklich zu erhalten.
  3. Gutscheine lassen sich in der Regel für verschiedene Produkte einsetzen, was eine große Auswahl ermöglicht.
  4. Ein Gutschein ist ein zusätzliches Werbemittel (wie ein Flyer) und erleichtert gleichzeitig die Kundenbindung.
  5. Gutscheine können auch verschenkt werden, um anderen eine Freude zu machen.

Da Gutscheine heute von vielen Unternehmen eingesetzt werden, müssen allerdings neue Strategien und Wege her, um Aufmerksamkeit zu erzielen. Beachten Sie dabei auch, dass der Gutschein einen relevanten Wert besitzen sollte. Wer 120 Treuepunkte auf Marmeladengläsern sammeln muss, um dafür einen Trinkbecher zu bekommen, hat an diesem Kundenbindungs-Element nur wenig Freude. Wenn jemand durch einen Gutschein keine Versandkosten bezahlen muss, auf seinen Ersteinkauf 20 % Rabatt erhält oder nach 5 Haarschnitten eine Wellness-Anwendung umsonst bekommt, sorgt das schon für lachende Gesichter. Achten Sie als Anbieter darauf, dass Ihre Gutscheine echte Werte darstellen, dass Sie sich aber auch nicht unter Wert verkaufen. Eine schmale Gratwanderung, die nur durch Ausprobieren und Offenheit für die Wünsche Ihrer Kunden zu meistern ist.

Als Anbieter für Online-Gutscheine möchte ich nicht verschweigen, dass auch das Internet neuen Schwung in den Gutschein-Markt gebracht hat. Durch automatisch generierte Gutschein-Codes können Online-Shops und Bestellsysteme ohne viel Aufwand Rabatte einräumen. Wer im WWW seine Produkte vertreibt, sollte diese Form der Kundenbindung auf jeden Fall nutzen. So sind nicht nur die großen Versandhändler (etwa mit einem OTTO Gutschein oder einem Neckermann Gutschein)  auf diesen Zug aufgesprungen, sondern auch viele kleinere Anbieter im E-Commerce. Wie sich Gutscheinprogramme in Online-Shops einrichten lassen und welche Optionen Ihnen als Händler dafür offen stehen, wollen wir im neuen Jahr in einer mehrteiligen Serie bei uns im Blog beleuchten. Vielleicht kommen Sie ja dadurch auch auf den Geschmack, es einmal mit (Online-) Gutscheinen zu versuchen…

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So verkaufen Sie Kundennutzen


Geschrieben am Montag, 16. November 2009 von Thomas Kilian (0 Antworten)

Dies ist ein Beitrag zur BlogparadeWie verkaufen Sie Kundennutzen?” von PR-Doktor Kerstin Hoffmann und damit mein Versuch, auf diese Frage eine Antwort zu geben, ohne das Wort “Bullenschau” zu gebrauchen … ach Mist, jetzt hab’ ich’s schon wieder getan…! :-)

Warum Kundennutzen Empathie erfordert

Als Muttersprachler des hochländischen Fachchinesisch traue ich Euch gleich das erste Fremdwort zu:

Empathie mit einem anderen Menschen bedeutet, dass man diesen von außen - ohne persönliche Grenzen zu überschreiten - möglichst ganzheitlich erfasst, dessen Gefühle versteht, ohne diese jedoch notwendigerweise zu teilen, und sich damit über dessen Verstehen und Handeln klar wird. Ein Lebewesen ist mit einem anderen empathisch, wenn es sich in dieses einfühlt, sich also vorstellt, es wäre das andere, beziehungsweise so fühlt, wahrnimmt und denkt, als wäre es das andere.

Ohne Empathie kann es keinen Verkauf von Kundennutzen geben. Schließlich erfordert die Nutzenformulierung, dass ich mich in den potentiellen Interessenten hineinversetze. Was bringt mein Produkt / Angebot / Dienstleistung an Mehrwert für die Zielgruppe? Wer nur verkaufen will, ohne ein konkretes Bedürfnis zu stillen, hat es bei der Akquise schwer. Vor allem, wenn es sich um vergleichbare Angebote mit einem starken Wettbewerb handelt.

  • Verkaufe ich HTML-Seite, PHP-Skripte oder eine TYPO3-Installation? - Allesamt konkrete Produkte, doch welcher Programmierer tut das nicht?
  • Verkaufe ich Webdesign, eine professionelle Homepage oder multimediale Erlebnisse? Klar, doch welche Internetagentur tut das nicht?
  • Die gesteigerte Sichtbarkeit im WWW, neue Kunden über das Internet oder die Optimierung von Besuchern zu Interessenten (Conversion Rate) — diese Dinge zeigen ein ganz anderes Spektrum in Sachen Kundennutzen.

Der Kundennutzen fragt: Welche Bedürfnisse meiner Kunden kann mein Angebot bedienen? Wie treffe ich den richtigen Nerv bzw. wo kann ich den Schmerz am ehesten stillen? Wie bei einem guten Arzt sollte deshalb vor der Behandlung die Diagnose stehen. Wie würden Sie sich im Behandlungszimmer fühlen, wenn der Onkel Doktor gleich die Spritze zückt, ohne nach Ihren Schmerzen zu fragen? Ähnlich müssen sich manche Akquise-Opfer Kunden fühlen, wenn Sie einfach nur mit platten Werbephrasen zugetextet werden, die ihren Wünschen gar nicht entsprechen.

Kundennutzen in unterschiedlichen Branchen verkaufen

Die Nummer mit der Empathie und dem Arzt ist ja schön und gut, doch klappt das auch in meiner Branche? Ich bin überzeugt, dass sich Kundennutzen in beinahe jedem Fall finden und in Worte fassen lässt. Einige Beispiele gebe ich gerne:

  • Gebäudereinigung: Statt “sauberer Büroräume” (Produkt) bieten Sie ein “kreatives Ambiente” (für Zielkunden in der Werbeindustrie), ein gesteigertes Wohlbefinden, Zeitersparnis bei höherer Sauberkeit, eine ordentliche Arbeitsatmosphäre etc.
  • Einzelhandel: “Geiz ist geil” war gestern. Heute sind Shopping-Erlebnisse schwer im Kommen. Über die Flirt-Shopping-Aktion unseres EDEKA-Kunden hatte ich ja schon mal berichtet. Inszenieren Sie Ihre Produkte!
  • Unternehmensberater: Eine Beratung ist ja schön und gut, doch welche Vorteile bieten Sie? Einsparpotentiale? Mehr Leistungsfähigkeit? Neue Ideen und Lösungsansätze? Wie sehen die konkret aus? Je nach Beratungsansatz gibt es hier viele verschiedene Nutzen, die Sie stiften können.
  • Coaches und Trainer: Ähnlich wie bei Unternehmensberatern - was steht am Ende (oder in der Mitte) Ihres Trainings? Welche Meilensteine haben Ihre Mandanten nach 3-6 Monaten erreicht? Wie geht es den Coachees nach den ersten Sitzungen?
  • Maschinenbau: Die neue TKKG 34/B kann Folien wickeln wie keine zweite - doch was hat Ihr Kunde davon? Schnellere Lieferzeiten, mehr Durchsatz, gesunkene Produktionskosten… suchen Sie nach Gründen, um Ihr “Schätzchen” geschickt zu verpacken.
  • Handwerk: Goldener Boden allein reicht nicht. Die Pfanne auf dem Dach oder “ordentlich verlegte Fliesen” sind längst selbstverständlich. Doch worin unterscheiden Sie sich von Ihren Kollegen? Wie klingen eine “Baustelle ohne Dreck”, ein garantierter Festpreis oder ein Wochenend-Service?

Sie merken schon: Um den Kundennutzen zu benennen, ist manchmal ein zusätzliches oder außergewöhnliches Angebot notwendig. Vor allem, wenn Sie zu vergleichbar sind. Insofern geht die Nutzenformulierung häufig auch mit einer Spezialisierung einher. Und die hat - was die Akquise neuer Kunden angeht - bislang noch keinem geschadet.

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5 Wege für eine richtig erfolgreiche Website


Geschrieben am Dienstag, 10. Februar 2009 von Thomas Kilian (2 Antworten)

Heute mal ein Artikel in der Rubrik “Online-Marketing”. Ich zeige Ihnen fünf Wege, mit denen Sie Ihre Website so richtig schön erfolgreich machen. Online-Marketing ohne Suchmaschinenoptimierung ist natürlich ebenso wenig denkbar wie Plakatwerbung ohne Wand. In beiden Fällen ist die richtige Platzierung von entscheidender Bedeutung - schließlich muss die Werbung auch gesehen werden, und die anvisierte Zielgruppe erreichen. Dennoch unterliegt das Internet bekanntlich anderen Gesetzen, und die müssen auch und vor allem im Online-Marketing befolgt werden.

Unter Online-Marketing darf nicht einfach nur “Werbung” verstanden werden. Zu den Säulen, auf die Sie Ihre Strategie stützen müssen, zählen Produktmanagement (Konzeption), Preisgestaltung (Preis), Distribution (Vertrieb) sowie Kommunikationspolitik (Werbung). Nur, wenn diese Faktoren im Gleichgewicht sind, lässt sich der Erfolg mit einem gegebenen Budget maximieren (Ökonomisches Prinzip).

  1. Stecken Sie den Rahmen der Mittel, die Sie einsetzen möchten, am besten vorher genau fest. Ein Beispiel: Wie Sie sicher wissen, lassen sich mit Google Adwords satte Gewinne einfahren - mit den richtigen Keywords, versteht sich. Was aber, wenn Sie auf diese Weise Klick um Klick sammeln, der Nutzen (”Conversion Rate”) jedoch in keinem Verhältnis zum Aufwand (Kosten für Klicks) steht? Setzen Sie sich hier ein Limit, wie viel von Ihrem Budget Sie für diese Methode des Online-Marketing einsetzen möchten. Gleiches gilt für alle anderen Formen, die Sie hierzu einsetzen. Schließlich will der zur Verfügung stehende “Kuchen” gut verteilt werden - damit Ihre Strategie aufgeht und Ihr Unternehmen auch wirklich satt wird.
      
  2. Formulieren Sie die Vorteile Ihres Unternehmens. Selbstverständlich wissen Sie, dass Sie in Ihrer Branche zu den Besten gehören. Aber können Sie genau das auch so formulieren, dass andere von Ihnen so richtig überzeugt sind? Genau das müssen Sie aber tun, wenn Sie mit Ihrer Online-Unternehmung Erfolg haben möchten. Achten Sie jedoch auch darauf, den Bogen nicht zu überspannen. Keiner mag Angeber, das war schon in der Schule so, oder?
      
  3. Zeigen Sie etwas von Ihrer Persönlichkeit. Geben Sie sich im Internet ein Gesicht, indem Sie mit aussagekräftigen Fotos von sich oder Ihrer Belegschaft brillieren. Auch Sie kaufen doch lieber beim Bäcker von nebenan - den Sie eventuell bereits seit Jahren kennen - als in einer der ungemütlichen Backfactories; insbesondere, wenn sie hochwertige Produkte oder eine Dienstleistung anbieten, ist ein gutes Profil im Internet von unschätzbarem Wert.
     
  4. Seien Sie immer genau dort, wo andere Sie vermuten. Wer im Internet lediglich auf zwei oder drei Seiten gefunden wird, hat kaum die Chance, wirklich etwas zu verkaufen. Geben Die Ihrer Zielgruppe die Möglichkeit, Sie auch wirklich zu finden. Eine gute Möglichkeit besteht darin, sich in Branchenverzeichnissen einzutragen (Gelbe Seiten u.a.). Aber auch Expertenverzeichnisse helfen Ihnen, sich im Internet gekonnt zu profilieren. So erhalten Sie bei Brainguide nicht nur eine weitere Möglichkeit, Ihren “Trichter” im Web zu erweitern, sondern können sich zudem mit Ihrem Fachwissen gezielt profilieren. Sie erhöhen Ihre Sichtbarkeit und zeigen gleichzeitig etwas von Ihrer Persönlichkeit.
      
  5. Seien Sie aktiv und attraktiv: Was vielleicht wie ein Fazit aus den vorangegangen vier Tipps erscheint, soll an dieser Stelle unbedingt mit Nachdruck betont werden. Gute Inhalte sind wichtig, um im Internet so richtig beliebt zu werden; ähnlich wichtig ist es jedoch, stets mit Eifer bei der Sache zu sein. Wenn Sie regelmäßig die Inhalte auf Ihrer Website aktualisieren und erweitern, erhöht dies nicht nur Ihr Ranking in den Suchmaschinen, allen voran Google. Gleichzeitig machen Sie sich durch Ihre Aktivität bedeutend attraktiver, als Sie es ohnehin schon sind. Das Web 2.0 ist hier eine ausgezeichnete Möglichkeit, um sich mit vergleichsweise wenig Aufwand gekonnt und professionell zu präsentieren. Mit etwas Mühe können Sie mit einem Weblog sogar die Blogger-Community für sich gewinnen. Auf diese Weise sammeln Sie Backlinks und werden im Internet bekannt und beliebt.

Fünf Tipps für Ihr Online-Marketing - vielleicht haben Sie sich während des Lesens dieser Zeilen ja schon ein wenig Appetit geholt. Gegessen wird jedoch zu Hause, und zwar auf Ihrer Webpräsenz. Damit Ihre gute Stube wirklich aufgeräumt ist und Ihre Gäste zuverlässig zu Ihnen finden, gibt es sicherlich noch einiges zu tun. Die gegebenen Tipps machen hier sicherlich nur den Anfang. Der Weg ist lang - aber am Ende warten satte Erträge, die es sich gewiss zu feiern lohnt.

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20 Prozent auf alles - außer Tiernahrung


Geschrieben am Dienstag, 03. Februar 2009 von Thomas Kilian (5 Antworten)

Es gibt kaum einen Werbeslogan, der mich mehr nervt als: “20 Prozent auf alles!*” Wirklich, auf alles gibt es 20 Prozent Rabatt! Auf alles, ALLES, A-L-L-E-S!!!!” (*außer Tiernahrung)… - Für wie bescheuert halten uns die Werbefachleute? Was ist an Tiernahrung so besonderes, dass es darauf keine 20 Prozent Nachlass gibt?

Höre in der vergangenen Woche auf dem Weg ins Büro ausnahmsweise mal Radio (sonst gerne CD oder Podcasts auf meinem iPod…). Kommt doch in der Werbepause gleich von zwei Krisengeschädigten Automobil-Anbietern die gleiche blöde Werbemasche:

“4 - 9 - 9 - 0 !!! Nur jetzt, der neue Pi-Pa-Po für 4990 Euro* - inklusive Abwrackprämie.”

“Unser neues Modell Knick-Knack für nur 6995 Euro* - die Abwrackprämie ist bereits enthalten…” 

Dieses Schönrechnen geht mir sowas von auf den Keks! Nur wenn ich ein Fahrzeug habe, das mindestens neun Jahr alt ist, das ich mutwillig verschrotte und dafür einen Nachweis erbringe, nur dann kann ich den Merkel-Bonus in Höhe von 2500 Euro bekommen. Wie unverschämt, dass die Autofirmen für ihren werblichen Unsinn diesen Betrag von Ihren Neuwagen direkt abziehen!

Für einen Euro von Hamburg nach Mailand fliegen. Sternchen: Achso, kommen noch 49 Euro Flughafengebühr, 29 Euro Gepächzulage (pro Kilogramm…), 12 Euro fürs Getränk und 38 Euro für schreiende Kinder dazu. Pro Flugstrecke. Argh!

Gewinnen Sie 50.000 Euro! - Rufen Sie an, 0137 … - nur 50 Cent pro Anruf… “Mobilfunkpreise können abweichen!” — Nein, sie KÖNNEN nicht abweichen, sie WEICHEN AB - und zwar nach oben! Für Handynutzer wird es deutlich teurer.

Bei uns in der Internetagentur ist professionelles Webdesign kostenlos! * 

* Aber nicht, wenn es für Tiernahrung ist. Und wer vom Handy aus anruft, für den können die Preise abweichen. Und Extras kosten natürlich extra. Und die “Abwrackprämie” bedeutet, dass wir die alte Website für 2500 € verschrotten. Ist doch ganz leicht, mit uns ins Geschäft zu kommen - oder?

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Der Altkunden-Magnet im Neukunden-Magnet


Geschrieben am Mittwoch, 28. Januar 2009 von Thomas Kilian (2 Antworten)

Großes Kino! Nicht nur, das Marcel Schreyer seit einigen Wochen wieder selbst im Marktschreyer-Blog unterwegs ist, jetzt hat er auch noch die Zeit gefunden, einen thematisch absolut passenden Gastartikel zu schreiben, den ich Euch sofort zeigen möchte. Vorhang auf für den “Altkunden-Magnet” im Neukunden-Magnet…

Der Altkunden-Magnet

Neue Kunden sind teuer. Die Aktivierung oder Rückgewinnung alter Kunden dagegen ist erheblich günstiger. So lautet eine alte Unternehmerweisheit, die landauf landab gepredigt wird. Aber: Was wird konkret getan, um alte Kunden wieder zum Kauf zu bewegen? Nur alle Jahre wieder eine nette Karte kann nicht die Lösung sein.

Der Schlüssel zum Erfolg ist, weiterhin mit seinen inaktiven Kunden eng in Kontakt zu bleiben und diese genauso freundlich und zuvorkommend zu behandeln wie die Stammkunden. Auf dieser Grundlage können Sie aufbauen und systematisch die Reaktivierung Ihrer Altkunden betreiben. Aber wie stellt man nach längerer Zeit wieder den Kontakt her, ohne aufdringlich zu wirken? Wie wird man zum Altkunden-Magnet? Einige praktikable Methoden habe ich hier für Sie zusammengestellt:

  • Halten Sie sich über die Entwicklungen und Herausforderungen in den Branchen Ihrer Altkunden auf dem Laufenden. So haben Sie immer genug Gesprächsstoff.
  • Informieren Sie Ihre Altkunden über Neuheiten, Erweiterungen oder Verbesserungen bei den Produkten, die diese gekauft haben.
  • Laden Sie Ihre Altkunden zu Messen und Veranstaltungen ein, an denen Sie teilnehmen.
  • Bieten Sie günstige (oder kostenlose) Wartungs- und Serviceleistungen für gekaufte Produkte an.
  • Versenden Sie hochwertige Newsletter oder Kundenzeitschriften.
  • Empfehlen Sie Ihre Altkunden weiter, sofern sich die Gelegenheit dazu ergibt
  • Senden Sie Ihren Altkunden nützliche Presse- oder Fachartikel, die diese wahrscheinlich nicht kennen.
  • Fragen Sie den Altkunden nach Rat, wenn Sie Hilfe auf seinem Expertengebiet brauchen.
  • Kaufen Sie bei Ihren Altkunden ein.

…Welche Möglichkeiten fallen Ihnen noch ein?

Mit einer dieser Vorgehensweisen gelingt es garantiert, mit dem Altkunden wieder ins Gespräch zu kommen. Dann pumpen Sie diese aber nicht mit Werbung voll sondern warten den richtigen Moment ab. Sie werden es bemerken oder gesagt bekommen, wenn wieder Bedarf bei den Kunden besteht – und Ihren „Heimvorteil“ nutzen. Also, Altkunden-Magnet auspacken und loslegen!

Über den Autor: Marcel Schreyer leitet die Full-Service-Agentur comma5 marketing services und bloggt selbst auf www.marktschreyer.de über kreatives und außergewöhnliches Marketing.

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Das Runde muss trotzdem immer ins Eckige


Geschrieben am Mittwoch, 28. Januar 2009 von Thomas Kilian (2 Antworten)

Auch wenn es bei unseren Handball-Jungs heute Abend nicht geklappt hat, - eins steht bei jedem Spiel unumstößlich fest: Das Ziel besteht darin, das Runde (den Ball) ins Eckige (das Tor) zu werfen. Und zwar so oft, wie möglich. Doch nicht nur beim runden Leder (ob im Handball oder Fußball) kommt es auf das richtige Ziel an. Wer im Marketing einen perfekten Wurf landen möchte, muss sich optimal auf das Spiel vorbereiten.

Die richtige Spielstrategie im Marketing

Wenn ich die Akquise-Bemühungen einiger Unternehmen sehe, habe ich manchmal den Eindruck, als wenn sie das Spiel einfach nicht verstanden haben. Da werden jede Woche fleißig Anzeigen in der Tageszeitung geschaltet, unselektierte Werbebriefe verschickt (mir erschließt sich bei einigen Exemplaren wirklich nicht, wieso ich nun in der Empfängerliste stehe —> Rundablage “P”) oder per SPAM-Email nervige Anfragen gestartet. Alles hat den Anschein, dass das Ziel des Spiels überhaupt nicht erkennbar ist.

  • Welcher ist mein Wurfarm / mit welchem Fuß schieße ich besser?
    d.h. was sind meine Stärken, Stichwort “Profilierung”?
  • Wie lauten die Spielregeln?
    d.h. wie sieht eine effektive Kundenansprache aus?
  • Wie gut spielt mein Gegner und wie trickse ich ihn aus?
    d.h. wie hebe ich mich von meinen Marktbegleitern ab?
  • Kann mein Verein / Team auch die Fans begeistern?
    d.h. wie gewinne ich wirklich zufriedene Kunden?

Die Liste ließe sich beliebig verlängern. Es ist einfach wichtig, sich vor dem Spiel Gedanken über die richtige Taktik zu machen. Wer aufs Spielfeld rennt, ohne sich aufzuwärmen, muss auch mit einer Muskelzerrung rechnen. Und welcher B-Jugend-Kicker darf schon in der Nationalmannschaft mitspielen? 

Aber kein Grund zur Verzweiflung: Nach dem Spiel ist vor dem Spiel. Und wer in den vergangenen Monaten mit seinen ungelenken Beinen nur wenige Kunden gewinnen konnte, kann noch immer einen erfahrenen Marketing-Coach für die Rückrunde gewinnen. Dann klappt’s auch mit der Neukunden-Gewinnung!

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Professionelles Webdesign - kostenlos!


Geschrieben am Mittwoch, 14. Januar 2009 von Thomas Kilian (7 Antworten)

Aus aktuellem Anlass bietet die Internetagentur Thoxan aus Ostwestfalen professionelles Webdesign - kostenlos.* (Achtung: Sternchen, siehe unten!) Schließlich ist professionelles Webdesign mittlerweile überall verfügbar und sollte aus unserer Sicht in Zukunft nur noch kostenlos erhältlich sein.

Wieso professionelles Webdesign plötzlich kostenlos ist*

Nun, ich erhalte heute eine Email von Namensvetter Thomas N. - Die Abkürzung des Nachnamens ist hier keine Schutzfunktion meinerseits. “Thomas N.” mit der vertrauenserweckenden Emailadresse zirus73(at)hotmail.— sendet mir eine Nachricht mit dem Betreff “Anfrage”.

Guten Abend , Ich bin auf der suche nach einem neuen Webdesign für www.Musik-Elite.de .

Hey, super - ein neuer Kunde. Da lacht mein Herz. Anziehungskraft für neue Kunden wirkt. Professionelles Webdesign zahlt sich aus, bei Emailanfragen vermute ich einen Kontakt über Google. Hat sich unser Engagement im Bereich Suchmaschinen-Optimierung doch gelohnt.

Da ich aber kein Geld ausgeben möchte ist die frage ob sie vieleicht eins Sponsoren könnten ?!

Öhm. Wie bitte? Ein Webdesign sponsor(e)n? Also professionelles Webdesign kostenlos von der Internetagentur Thoxan aus Ostwestfalen?

Ist professionelles Webdesign wirklich kostenlos?*

Ich muss zugeben, ich habe einen kleinen Moment nachgedacht. Und ich habe geklickt. Immerhin war der Link richtig geschrieben (hätte mich auch nicht weiter gewundert, wenn…) — also echt schwierige Frage!

Wenn intresse bestehen sollte können Sie sich ja melden . Gruss Thomas N.

Noch mal scharf nachgedacht: Will ich professionelles Webdesign kostenlos anbieten? Ist kostenloses Webdesign ein zentrales Angebot der Internetagentur Thoxan aus Ostwestfalen? Nach reiflicher Überlegung lautet die Antwort (und hier kommt jetzt das bereits angekündigte Sternchen ins Spiel):

* Nein. Ich tu’s nicht. Professionelles Webdesign ist nicht kostenlos zu haben. Aber wer Interesse an einer wirklich guten Zusammenarbeit hat und dafür einen angemessenen Preis bezahlt, der findet bei uns wirklich professionelles Webdesign, kein Spaß!

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Radio-PR sorgt nachhaltig für neue Kunden


Geschrieben am Freitag, 09. Januar 2009 von Thomas Kilian (2 Antworten)

Für das neue Jahr habe ich mir vorgenommen, noch mehr Infos zur Neukunden-Gewinnung aus Interviews mit Marketing-Fachleuten herauszuziehen. Dabei will ich gewohnt übersichtlich unübersichtlich auch über den Tellerrand meines Lieblingsthemas Online-Marketing schauen. Heute gibt es ein Interview mit Joachim Kampshoff, Mediaberater und Redaktionsleiter bei Vital Plus Media Ltd. über den Vorteil und Nutzen von Radio-PR. Vorhang auf…

Radio-Werbung kennt jeder aber was kann man sich genau unter Radio-PR vorstellen?

Radio Werbung hat vornehmlich die Aufgabe, im Rahmen einer Werbe- und insbesondere Verkaufsförderungsstrategie Marken, Dienstleistungs- und Handelsangebote zu penetrieren. Diese oft herausragend lautstarken, Gag behafteten Produktionen haben in ihrer Art und Umsetzung nichts mit Radio PR zu tun. Die einzige Gemeinsamkeit ist die Marketing-Zielsetzung: Den Abverkauf fördern.

Radio PR ist journalistisch ausgerichtet und hat einen informierenden und verbraucherorientierten Charakter. Typisch ist ein etwa 1:30 min langes Feature, das neben einem Off-Sprecher auch ein oder mehrere O-Töne von Experten und optional auch O-Töne aus Umfragen enthält. Während der Sprecher das Thema einführt und moderiert, geben Experten detaillierte Informationen über ein spezielles Thema und in Folgerung daraus die dazu passende Dienstleistung oder das zu empfehlende Produkt. Solche sendefertigen Produktionen - gemischt mit O-Tönen, Umfragen, gelegentlich auch hinterlegt mit atmosphärischen Hintergrundgeräuschen oder Musik – sind bei vielen Hörfunkveranstaltern beliebt und werden entsprechend genutzt. Tipps zur individuellen An- und Abmoderation runden das Angebot ab.

Ist das Konzept nur für größere Firmen oder auch für kleinere oder mittelständische Unternehmen interessant?

Das Interessante ergibt sich aus dem Medium an sich: 79,4 % der Bevölkerung hören täglich Radio. Vier von fünf Deutschen schalten also Tag für Tag ihr Radio ein. Am längsten bleiben die begehrten Berufstätigen dran (279 Minuten täglich; Radio gesamt: 250 Minuten). Mit 83,1% von ihnen bleibt Radio unverzichtbarer Begleiter der Deutschen durch den Berufsalltag und bestätigt mit einer Verweildauer von mehr als 4,5 Stunden täglich seinen Spitzenplatz. Deshalb ist Radio PR für Unternehmen und Institutionen aller Größenordnungen interessant, die Ihren Dienstleistungen und Produkten mit einem besonderen – möglicherweise erklärungsbedürftigen - Verbrauchernutzen schnell einen höheren Bekanntheitsgrad und damit Neukunden verschaffen wollen. Gerade der vergleichsweise niedrige Kapitaleinsatz gibt vielen kleineren Unternehmen die Möglichkeit, dieses Instrument effizient zu nutzen.

Und für welche Produkte oder Dienstleistungen ist Radio-PR überhaupt interessant und letztlich effektiv?

Im Idealfall – wie bei anderen PR Instrumenten auch – handelt es sich um Neuigkeiten mit Alleinstellungsmerkmalen und einem besonderen Verbrauchernutzen oder auch Koppelung an saisonale Anlässe, hinweise auf PR Aktionen, die aus Verbrauchersicht besonders für potenzielle Neukunden von Interesse sind. In jedem Fall jedoch sind entscheidend für den Erfolg die thematische Aufbereitung und redaktionelle Umsetzung. Diese muss and erster Stelle das Hörerinteresse und damit auch das der Redaktionen wecken und damit auf Markenpenetration und Slogans verzichten.

Was kostet die Produktion eines solchen Radiobeitrages und wo wird er letztlich gesendet?

Der Preis setzt sich aus vielen Faktoren zusammen, die auch wiederum einen Indikator für die Qualität bilden. Ein Telefoninterview z.B. ist schnell aufgezeichnet, geschnitten, mit einem Manuskript versehen, ins Internet eingestellt und somit entsprechend preiswert. Aber diese Form bietet für eine Übernahme der Redaktion wenig Chancen, da ein Telefoninterview auch von jedem Radiosender ohne großen Zeit- und Personalaufwand selbst aufgezeichnet werden kann. Die Anforderung an eine gute Radioagentur muss sein, interessantes O-Ton Material und Themen zu bieten, die in Eigenleistung der Redaktion nicht ohne größeren Zeit- und Kostenaufwand zu bekommen sind. Der Agentur muss es möglich sein, die Original Töne zum Kundenthema vor Ort mit professionellem Gerät aufzuzeichnen. Hier entsteht ein erster Kostenfaktor, der aber als Grundlage für einen qualitativ hochwertigen Radiobeitrag eine tragende Rolle spielt. Ein ausgebildeter Hörfunk-Redakteur, der sich im Vorfeld ausführlich mit dem Kundenthema beschäftigt hat, sollte die Aufnahmen vor Ort durchführen. Der Beitrag dann im professionellen Studio geschnitten und produziert werden.

Ein weiterer Kostenfaktor ist die die Art der Verbreitung und Bereitstellung des Radiobeitrages. Der Versand von CDs oder USB Sticks mit aufwändigen Covers und Verpackungen, wie von Industrie und Werbeagenturen gerne produziert und im Gießkannenprinzip an alle Radiosender verschickt, bringt häufig nur ein Ergebnis: Telefonanrufe von engagierten Werbespot Vermarktern mit Buchungsangeboten für Sonderwerbeformen.
Der einzig effiziente und auch nachvollziehbare Weg ist die Verbreitung an Abonnenten, die Ihr Interesse and den Dienstleistungen ausdrücklich bekundet haben und basierend auf Erfahrungen mit dem Anbieter der qualitativen Umsetzung blind vertrauen können. Diese erhalten von einer guten Agentur periodisch Themenankündigungen mit namentlicher Nennung der Experten im O-Ton und technischen Details. Damit verbunden die Aufforderung zum Abruf auf einem bei den Sendern etablierten Downloadportal für Hörfunkveranstalter. Darüber hinaus sollte die Agentur zeitgleich diverse technische Formate auf einem Datenträger anbieten. Immerhin bevorzugen rund ein Drittel der Nutzer dieses zusätzliche Angebot.
Ein solch professionelles Komplettpaket ist bereits ab ca. € 5.000,00 zu haben und bietet im Schnitt eine Leistung, die vergleichsweise als Werbespot mit den Einschaltkosten für Sonderwerbeformen gleichen Umfanges bis zu zwanzig Mal so teuer wäre.

Gibt es garantierte Reichweiten oder kann es passieren, dass die Botschaft auf irgendwelchen ungehörten Internet-Radiosendern versickert?

Ein nach den vorgenannt empfohlenen Regeln von einer guten Agentur produzierter und verbreiteter Sendebeitrag hat je nach Anbieter eine Nutzerquote von bis zu durchschnittlich 35 überwiegend privaten Hörfunksendern pro Produktion. Zusätzlich bieten einige Agenturen Internetsender und Podcast Einstellungen als kostenlose Beigabe.

Die Reichweiten ergeben sich aus der jeweiligen Kombination der nutzenden Sender. Seriöse Agenturen liefern eine Auswertung mit Sender, Sendezeit und Datum, sowie mit erzielten Hörerzahlen auf Grundlage der Hörer pro Stunde auf Basis der Datenquelle Spots/Booking. Mehr Informationen zum Angebot Radio PR.

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