Viele lokale Zeitungen und Magazine veröffentlichen geschäftliche PR nur in Verbindung mit einer Anzeige. Um Marketing ohne großen finanziellen Aufwand zu betreiben, eignen sich kostenlose Online-Presseportale, in denen aktuelle Meldungen veröffentlicht werden können. Viele Anbieter lassen sich immer neue Funktionen einfallen, um ihre Website zu optimieren. Sie bieten etwa Newsletter, Newsticker oder RSS Feeds auf ihren Seiten an und ermöglichen durch umfangreiche Suchoptionen, damit der Unternehmer gefunden wird. Dadurch lässt sich der Bekanntheitsgrad einer Firma ohne Kapitaleinsatz steigern.
Gängige, kostenlose Online Presseportale sind:
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Zu den Hauptzielen jedes Unternehmens zählt es, langfristige Kundenbeziehungen aufzubauen und den Umsatz zu steigern. Häufig fehlen jedoch die passenden Ideen, um Kunden zu erreichen. Das Fachmagazin acquisa legt seinen Schwerpunkt auf Marketing und Vertrieb und richtet sich vor allem an mittelständische Unternehmen, die dieses Problem kennen.
Monatlich bietet das Heft nützliches Überblickswissen, aktuelle Benchmarks und konkrete Handlungsanweisungen, wie Marketing- und Vertriebsinstrumente effektiv eingesetzt werden können. Das aktuelle Marktgeschehen wird treffend analysiert und zahlreiche, praktische Beispiele erfolgreicher Unternehmen weisen den Weg zum Erfolg. Das umfangreiche Themenspektrum reicht von Marktforschung über Verkaufsförderung bis hin zu Kundenbeziehungsmanagement.
Einen Kommentar zum Beitrag schreiben!Ein neues Schlagwort geistert dieser Tage durch die Marketing-Landschaft: „Crowdsourcing“ beschreibt das Einbinden von Kunden in Aufgaben wie Innovation, Produktentwicklung oder Marketing. So ist der Begriff aus den Worten “crowd” (Menschenmasse) und “sourcing” (Ideen-, Materialbeschaffung) zusammen gesetzt. Im Grunde geht es darum, das kollektive Wissen zu nutzen und für den Unternehmenserfolg einzusetzen.
In den vergangenen Monaten ist die Anzahl von Crowdsourcing-Projekten stetig gestiegen. Der Autohersteller Fiat bat seine Kunden im Internet um Mithilfe bei der Gestaltung seines neuen „Fiat Cinquecento“. Mit Erfolg: “Allein in den ersten 50 Tagen haben die Italiener mehr als 500.000 Zugänge gezählt, nach wenigen Monaten waren zehn Millionen Klicks, fast 400 Menschen haben ein Foto zu den ’500 Faces’ auf die Website gestellt, und mehr als 170.000 Entwürfe zeigen, wie sich die Fans den neuen Cinquecento vorstellen.” resümierte Fiat Präsident Luca De Meo das Projekt.
Eine ähnliche Aktion startete ein deutscher Teilnehmer am America’s Cup race, als er seine Fans dazu aufrief, interessante Designkonzepte für sein Segelboot zu senden. Die Siegerin dieses Wettbewerbs war dabei, als das neue Design im Januar auf der Boot 2007 in Düsseldorf vorgestellt wurde.
Ein sehr wichtiges Prinzip des Crowdsourcing ist es, dass die Helfer einen Nutzen daraus ziehen können, das Unternehmen unterstützt zu haben. Ohne attraktive Gegenleistung, finden sich deutlich weniger Teilnehmer.
Weitere Quellen zum Thema Crowdsourcing finden sich:
1. im ANDERS Denken Blog
2. im Best Practice Business Blog
3. im Visual Blog
Journalisten haben meistens zu wenig Zeit, um alle eingehenden Pressemitteilungen sorgfältig durchzulesen. Daher gibt es einige Regeln, die beim Verfassen dringend beachtet werden müssen, damit eine reelle Chance auf Veröffentlichung besteht.
1. Aktualität
Ein Artikel muss einen konkreten, presserelevanten Anlass haben, der am momentanen Zeitgeschehen orientiert ist.
2. Kürze
Es reicht völlig, sich auf die Beantwortung der wichtigsten W-Fragen (Wer?, Wann?, Wo? Was? Wie? Warum?) zu konzentrieren und zusätzlich einige Hintergrundinformationen einzustreuen. Wichtig ist, alles nur einmal zu erwähnen.
3. Struktur
Auf die aussagekräftige Überschrift folgt ein kurzer Abschnitt mit den wichtigsten Informationen. Der restliche Text sollte in nachvollziehbare Absätze gegliedert sein.
4. Sachlichkeit und Verständlichkeit
Demnach sollte offensichtliche Eigenwerbung genauso vermieden werden wie Abkürzungen, unnötige Fremdwörter und komplizierte Formulierungen.
5. Formatierung
Eine gut lesbare Schriftart ohne Fett- oder Kursivdruck ist zu empfehlen. Außerdem sollte der Zeilenabstand 1,5-zeilig sein.
6. Attraktivität
Zitate, Zahlen und Bilder werten einen Artikel auf. Damit Informationen für den Redakteur überprüfbar bleiben, sollten zitierte Personen immer mit Vor- und Nachnamen (eventuell auch Position) angegeben werden. Außerdem müssen Zitate in Anführungszeichen gesetzt werden. Bei Bildern oder statistischen Werten ist es wichtig, die Quelle zu nennen.
Einen zusätzlichen Bonus verschafft sich, wer vor Versenden des Artikels telefonisch Kontakt zur Redaktion knüpft und sich über Ansprechpartner und den besten Versandweg erkundigt. Eine Pressemitteilung, die nach den genannten Kriterien verfasst ist, wird auch im hektischen Redaktionsalltag gut wahrgenommen werden.
Einen Kommentar zum Beitrag schreiben!Eine wahre Fundgrube für Beiträge zum Thema PR-, Presse- & Medienarbeit ist das Ergebnis des 2. Business-Blog-Karnevals, der von Ende Januar bis Mitte Februar 2007 stattgefunden hat. 104 Beiträge von 37 Autoren wurden von Jörg Petermann und Sven Lehmann gesichtet, geordnet und im Weblog veröffentlicht. Ein Dankeschön an dieser Stelle für Ihre Mühe und eine Empfehlung zum Lesen in diesem umfangreichen Wissensdossier.
Einen Kommentar zum Beitrag schreiben!Die Software PowerPoint bietet zahlreiche Möglichkeiten, um Präsentationen per Laptop und Beamer eindrucksvoll zu visualisieren. Doch leider schießen die Anwender oft übers Ziel hinaus: Da fliegen bunte Bilder und Schriftzüge über die Wand, Texte werden mit Klick-Geräuschen unterlegt und beim Folienwechsel versüßen verschlimmbessern Animationen das Feuerwerk der guten Laune.
Dabei ist PowerPoint nur ein Werkzeug, um den Vortrag visuell zu unterstützen und wichtige Punkte herauszustellen. Präsentationen mit PowerPoint sind kein Selbstzweck und kein Mittel zur Erheiterung, schon gar nicht im geschäftlichen Umfeld. So kann eine schlechte Präsentation kontraproduktiv sein und dem Vortrag(enden) schaden.
Vier Schritte helfen, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren und mit PowerPoint erfolgreich zu präsentieren:
1. Passendes und ansprechendes Grundlayout
Wählen Sie angenehme Farben und einen einfacher Folienaufbau. Achten Sie dabei vor allem auf den Rahmen der Präsentation (Quartalsbericht oder Kundenwerbung) sowie die Lichtverhältnisse beim Vortrag. Hellgrüne Schrift auf grünem Hintergrund kann tödlich sein.
2. Aussagekräftige Überschrift
Maximal 3-4 Wörter, besser nur Titelwort sollten den Inhalt der Folie beschreiben. Also nicht “Neue Folie 1″ oder “Kennzahlen des Wachstums der Firma XY im 3. Quartal des Jahres 2006″ sondern beispielsweise “Quartalsbericht 3/2006″.
3. Sinnvolle Elemente als Verstärker
Seien Sie sparsam mit Cliparts und Animationen. Achten Sie darauf, dass Grafiken o.ä. zur Gestaltung der Folie und zur Art des Vortrags passen. Außerdem: “Qualität statt Quantität!”
4. Halten Sie den Fließtext kurz
Teilen Sie die Informationen auf mehrere Unterpunkte gleichmäßig auf. Verwenden Sie maximal 5-6 Wörter pro Zeile und bauen Sie optische Absätze ein. Achten Sie außerdem auf ein gleichmäßiges Schriftbild (gleiche Schriftart, -größe) sowie einen guten Farbkontrast zum Hintergrund.
Einen Kommentar zum Beitrag schreiben!“PowerPoint für Einsteiger” ist das erste Thema der Schulungsreihe “Schokoladenseite zeigen”, die ab dem 5. März 2007 erneut durchgeführt wird. Lernen Sie, wie Sie sich und Ihr Unternehmen (z.B. mit PowerPoint) perfekt präsentieren. Infos und Anmeldung unter www.Schokoladenseite-zeigen.de
Dass Anzeigen nicht immer langweilig sein müssen, zeigt die Burgerbude mit dem gelben M in dieser Ausgabe einer kanadischen Tageszeitung (gefunden bei coloribus).
Die Platzierung der Anzeige ist ein wichtiger Faktor für die Werbewirkung. Gekonnt eingesetzt, können solche Motive den Leser überraschen und seine Aufmerksamkeit mehr fesseln, als es der Text in der Zeitung tut.
Aber nicht nur für Global Player machen Zeitungsanzeigen Sinn. So veröffentlichte ein Dachdecker aus Ostwestfalen einige Tage nach dem Sturm Kyrill eine Anzeige in der regionalen Presse. “Entschuldigung, liebe Kunden!” lautete die Überschrift des Inserats, das direkt unterhalb der Todes- und Geburtenanzeigen platziert war (der Teil der Zeitung, der in der Regel die meiste Aufmerksamkeit erfährt). “Es war uns leider nicht möglich, alle Schäden sofort zu beheben, aber wir sind weiterhin bemüht, sie so schnell wie möglich zu bearbeiten.” Darunter waren Logo, Leistungsbeschreibung und Kontaktdaten abgedruckt. Die geschickte Platzierung dieser Meldung im Anzeigenteil, die Formulierung der Anzeige als Brief an die Kunden sowie der Bezug auf ein aktuelles Ereignis machen dieses Inserat zu einem echten Hingucker (oder neudeutsch “Eye-Catcher”). In dieser Form, können auch Zeitungsanzeigen eine Low-Budget-Möglichkeit sein, um eine erhöhte Werbewirkung zu erzielen.
Einen Kommentar zum Beitrag schreiben!Eine kostengünstige und wirksame Werbemöglichkeit ist die Veröffentlichung von Artikeln in der Presse. Doch wie schafft man es, Informationen aus seinem Unternehmen in die Tageszeitung zu bringen?
Wichtigste Voraussetzung ist auch hier der Inhalt. Nur wenn Sie etwas zu sagen haben, können Sie auf Erwähnung in der Presse hoffen. Das kann eine Neueröffnung oder ein Umzug sein, die personelle Vergrößerung des Betriebs oder eine Produkteinführung. Überlegen Sie einfach, welche Meldung für Sie in der Zeitung interessant wäre. Auch besondere Veranstaltungen, wie etwa eine Schulungsreihe, sind Anlass für eine Veröffentlichung.
Um herauszufinden, ob ein Bericht wirklich medientauglich ist, empfehle ich den persönlichen Kontakt zur Presse. Emails oder Briefe von unbekannten Absendern wandern meist ungelesen nur überflogen in den Papierkorb. Eine verständliche Reaktion bei der Flut von Anfragen auf dem Computer der Redakteure. Nach eigener Erfahrung ist ein kurzer Anruf der beste Weg, um die Möglichkeiten einer Veröffentlichung zu erfragen.
Ein zeitlich aufwändiger, aber sehr erfolgreicher Weg ist die persönliche Kontaktaufnahme zu einem Redakteur. Vereinbaren Sie einen Termin und stellen Sie sich persönlich vor. Sie haben Gelegenheit, kurz über Ihr Unternehmen und ihre Wünsche zu sprechen und können auch Fragen zum Ablauf stellen. Dadurch erfahren Sie, wie in der Redaktion mit Pressemitteilungen und Anfragen umgegangen wird. Eine wichtige Information, um ihre nächste Anfrage gezielter einzusetzen.
Noch ein Tipp: Senden Sie am nächsten Tag einen kurzen Brief an den Redakteur und bedanken Sie sich für das nette Gespräch. Sie können sicher sein, dass Sie seit Jahren der erste sind, der einen solchen Brief schickt. Auf jeden Fall wird sich der Redakteur Ihren Namen merken und bei der nächsten Anfrage genau zuordnen können. Erfolgreiche Pressearbeit ist Beziehungsarbeit. Networken Sie mit der Presse und Sie werden diese Werbemöglichkeit in Zukunft noch effektiver nutzen können.
Einen Kommentar zum Beitrag schreiben!Nachtrag:
Dieser Beitrag wurde gerade als erster Artikel im zweiten Business-Blog-Karneval veröffentlicht. In dieser interaktiven Wissensbasis von Jörg Petermann und Sven Lehmann werden verschiedene Nachrichten zum Thema “Erfolgreiche PR- und Medienarbeit” aufgeführt. Alle Blogger sind eingeladen, sich mit thematisch passenden Beiträgen am Blog-Karneval zu beteiligen.