Im dritten und letzten Teil (Teil 1, Teil 2) unserer Blogserie “Mit Begeisterung Herz und Kopf erreichen” schildert Marc Perl-Michel, wie Sie aus jedem Kundenkontakt etwas ganz Besonderes machen. Sehr gerne veröffentliche ich am Ende dieser Gastartikel-Serie noch einen Hinweis auf ein neues Hörbuch des Fokusveränderers, das die Gedanken dieser Beiträge intensiviert. Und ab dafür …
In den vorherigen Teilen haben Sie erfahren, dass bei Disney Traditionen entscheidend sind, um sich von ähnlichen Anbietern signifikant zu unterscheiden. Doch es gibt noch eine andere Tradition bei Disney, die erst das Fundament für einen nachhaltigen Erfolg schafft:
Bei Disney hat man Standards definiert, um aus jeder Begegnung mit einem Gast etwas ganz Besonderes zu machen und man hat ein System geschaffen, um diese Standards mit Leben zu erfüllen.
So wurde zum Beispiel folgender Ablauf für die Begegnung mit einem Gast definiert. Intern heißt dieser Ablauf “The Seven Dwarfs”, also Die Sieben Zwerge. Damit Sie diesen Ablauf für sich übernehmen können, habe ich 10 Punkte daraus gemacht.
1.) Beginnen und beenden Sie jedes Gespräch mit direktem
Blickkontakt und einem aufrichtigen und herzlichen Lächeln.
2.) Begrüßen Sie jeden Kunden auf angemessene Art und Weise.
3.) Suchen Sie Kontakt zu Ihren Kunden und bieten Sie immer Ihre Hilfe an.
4.) Tun Sie alles in Ihrer Macht stehende, um einen Kundenwunsch zu erfüllen, oder finden Sie jemanden, der ihn erfüllen kann.
5.) Legen Sie großen Wert auf angemessene Sprache und Körpersprache.
6.) Machen Sie jede Begegnung zu etwas ganz Besonderem, so dass Ihr Kunde Sie für lange Zeit in guter Erinnerung behält.
7.) Seien Sie mehr auf das Positive fokussiert und weniger auf Regeln und Beschränkungen.
8.) Nutzen Sie Ihren gesunden Menschenverstand.
9.) Vor Kunden über persönliche oder berufliche Themen zu sprechen ist unakzeptabel.
10.) Bedanken Sie sich bei jedem Kunden in angemessener Art und Weise.
Ich könne Ihnen zu jedem einzelnen dieser Punkte persönliche Erlebnisse schildern, doch das würde den Rahmen dieses Artikels bei weitem sprengen. Deshalb überlasse ich es Ihrer Phantasie, wie Sie diese Punkte für Ihre eigene Begegnung mit Ihren Kunden übernehmen und nutzen.
Doch halt, halt, halt!!! Vielleicht kann ich Ihnen eine kleine Hilfestellung geben. In Kürze erscheint mein Vortrag “So werden Kunden zu Fans” als Hörbuch mit der gesamten Präsentation zum immer wieder Nacherleben. Zusätzlich gibt es noch einige Arbeitsunterlagen, damit Sie einen möglichst hohen Nutzen aus diesem Vortrag haben.
Bis dahin wünsche ich Ihnen alles Gute und maximale Erfolge bei allen Ihren Kontakten mit Ihren Kunden.
Marc Perl-Michel
Ihr Fokusveränderer
Heute veröffentliche ich den 2. Teil der Blogserie meines Kollegen Marc Perl-Michel, dem Fokusveränderer. Im ersten Teil hatte Marc ja schon über den Kundenservice in Walt Disney World berichtet. Heute geht es um die Frage, wie Traditionen dafür sorgen, dass Sie Herz und Kopf ihrer Kunden erreichen und diese zu Fans machen. Klappe, die Zweite …
Doch wie kommt es, dass diese Traditionen immer weitergegeben und noch heute in den Parks gelebt werden? Wie kann es sein, dass die Grundsätze, die Walt Disney vor gut 60 Jahren definierte, noch heute lebendig sind?
Ganz einfach: Jeder Mitarbeiter, egal ob Reinigungskraft, Techniker bis hin zum CEO durchläuft vor Beginn seiner Tätigkeit einige Schulungen im Disney Institute. Eine davon ist die so genannte “Traditions Class”. Hier werden die Grundsätze vermittelt, für die Disney steht und Wege gezeigt, wie diese täglich gelebt werden können.
Was können Sie daraus lernen? Beantworten Sie die obigen Fragen einmal für sich selber, für Ihr Unternehmen und auch in Hinblick auf Ihre Kunden. Lernen Sie aus den Antworten, wie Sie es besser machen können. Und wenn Sie Mitarbeiter haben, dann nutzen Sie diese Fragen, um Schritt für Schritt in Ihrem Unternehmen ein Treibhausklima für Kundenservice und Kundenbegeisterung zu schaffen.
Behalten Sie immer im Hinterkopf: Kundenservice und Kundenbegeisterung können Sie nicht von oben befehlen, sondern die grundsätzlichen Prinzipen müssen wachsen, und dafür sind alle mit verantwortlich, denn der Kunde ist der einzige Grund, warum es Ihr Unternehmen überhaupt gibt. Das alles ist ein kontinuierlicher Prozess, der täglich gelebt werden will.
Doch um einen solchen Prozess in Gang zu setzen brauchen Sie Standards und Systeme. Im dritten und letzten Teil erfahren Sie mehr, und an Hand eines kleinen Beispiels, wie bei Disney der Kundenkontakt systematisch abläuft.
Bis dahin wünsche ich Ihnen alles Gute und maximale Erfolge bei allen Ihren Kontakten mit Ihren Kunden!
Marc Perl-Michel
Ihr Fokusveränderer
In der Umzugs-Blogpause kommt mir das Angebot meines Blogger-Kollegen Marc Perl-Michel sehr entgegen. Der “Fokusveränderer” zeigt in einer dreiteiligen Serie von Gastartikeln, wie Unternehmen durch Kundenservice und das gewisse Etwas nicht nur den Kopf, sondern auch das Herz erreichen. Dieses Anliegen vermittelt der Referent, Seminar-/Workshopleiter, Autor, Berater und Coach auch bei seiner beruflichen Tätigkeit. Marc Perl-Michel hilft Unternehmern und unternehmerisch denkenden Menschen dabei, mehr Interessenten zu finden, diese in zahlende Kunden zu verwandeln und mehr Umsatz & Gewinn zu erwirtschaften, ohne dass noch mehr Geld in Werbung investiert werden muss. Hier also der erste Teil der Blogserie “Wie Sie mit Begeisterung Herz und Kopf erreichen” …
Mein Name ist Marc Perl-Michel. Ich bin Fokusveränderer und ich bin ein Walt Disney World Fan.
Gerne bin ich in Florida, denn ich liebe jeden Besuch in der Walt Disney World. Nicht nur, weil unsere ganze Familie echte Disney-Fans sind, nicht nur, weil auch unsere kleine Tochter von diesem Virus infiziert wurde, sondern auch, weil wir bei jedem Aufenthalt eine Form der Begeisterung und Aufmerksamkeit erleben dürfen, die aus jedem Urlaub etwas ganz Besonderes macht.
Zum Beispiel: Wir besuchten im September 2009 die Hollywood Studios (vormals Disney-MGM Studios). Nun standen wir da, breiteten den Park-Plan aus und überlegten, was wir so alles machen können. Wir, also meine Frau, meine Tochter und meine Schwiegereltern machten große Pläne. Na ja, unsere Tochter weniger. Die saß gelangweilt im Buggy und wollte beschäftigt werden.
Aus dem Augenwinkel sah ich, wie jemand die Straße reinigte und die Mülleimer sauber machte (Anmerkung: Auch heute noch stehen die Disney Parks für Sauberkeit). Und dann passierte es: Der Straßenkehrer stellte seinen Besen und seine Schaufel zur Seite, er begrüßte uns, er lächelte uns an und da er bemerkte, dass wir gerade am Planen sind und unsere Tochter sich langweilte, beschäftigte er sich so lange mit ihr, bis wir mit unseren Planungen fertig waren. Zum Abschluss schenkte er ihr noch ein paar Aufkleber und er verabschiedete sich mit einem großen breiten Lächeln und wünschte uns noch einen großartigen magischen Tag hier in den Hollywood Studios.
Was können Sie daraus lernen? War das sein Job, sich um planende Eltern und gelangweilte Kinder zu kümmern? Nein, zumindest nicht direkt. Sein Job war es, die Straßen und Mülleimer in seinem Bereich sauber zu halten.
Doch bei Disney gehört es mit zum Job, sich auch um die Gäste zu kümmern. Egal, ob es jetzt jemand aus einem Geschäft ist, ein Techniker, ein Team-Leiter oder eine Reinigungskraft. Der Gast steht im Mittelpunkt und es ist die Aufgabe von jedem Mitarbeiter, dem Gast einen unvergesslichen Tag zu bereiten. Das ist bei Disney Tradition.
Fazit: Wen Sie Herz und Kopf Ihrer Kunden erreichen wollen ist es entscheidend, dass Sie nicht nur Ihren Job machen, sondern Sie müssen sehr viel mehr von Ihrer Persönlichkeit hineinlegen, um Ihre Kunden zu begeistern.
Im nächsten Teil erfahren Sie, was es mit diesen Traditionen auf sich hat und warum diese Traditionen mit dafür verantwortlich sind, dass Disney noch heute als Themenpark fast außer Konkurrenz läuft. Bis dahin wünsche ich Ihnen alles Gute und maximale Erfolge bei allen Ihren Kontakten mit Ihren Kunden!
Marc Perl-Michel
Ihr Fokusveränderer
Tolles Video zum Wochenstart zum ROI (Return on Invest) von Investitionen zur Neukunden-Gewinnung in Social Media Maßnahmen (Twitter, Facebook und wie sie alle heißen).
(Danke für den Videotipp an den zwölften Mann!)
Ach übrigens, hier gehts lang:
“In Krisenzeiten suchen die Unternehmen verstärkt nach Wegen, Kosten zu reduzieren.” Mir scheint, als wenn in Krisenzeiten dubiose Geschäftemacher nach Wegen suchen, um Unternehmen das Geld aus der Tasche zu ziehen. So erhielt ich vor einigen Wochen einen Brief der “Internationalen Wirtschaftsnachrichten Verlagsgesellschaft mbH“, in dem mir eine Veröffentlichung über Ihr Unternehmen angeboten wurde. Heute kam dann ein erneuter (unaufgeforderter und an die alte Firmierung adressierter) Werbebrief vom IWN-Verlag. Soweit mir bekannt ist, sind solche unpersonalisierten (”Sehr geehrte Damen und Herren”) Werbebriefe nach aktueller Rechtssprechung gar nicht mehr zulässig. Doch der Oberklops ist das dreiste Angebot der Internationalen Wirtschaftsnachrichten Verlagsgesellschaft.
So heißt es im Brief, dass “den hastigen Sparmaßnahmen nicht selten als Erstes die Werbebudgets zum Opfer fallen”. Und weiter zum Angebot der Internationalen Wirtschaftsnachrichten Verlagsgesellschaft:
Diese Problematik möchten wir unseren Lesern, Entscheidungsträgern aus allen Branchen, näher bringen und planen eine Serie von Beiträgen über Werbeagenturen und - dienstleister. Wir möchten in diesem Rahmen auch einen Beitrag über Ihr Unternehmen veröffentlichen und würden uns freuen, wenn ein Mitglied der Geschäftsleitung einem unserer Redakteure für ein Interview zur Verfügung stehen könnte. Neben ihrem Dienstleistungsangebot ist auch ihre Meinung zur Werbung in Krisenzeiten von Interesse.
Klingt doch gar nicht schlecht. Interviews gebe ich immer gerne, und wenn ich “nebenbei” noch auf die Leistungen unserer Internetagentur verweisen kann, stehe ich für ein Gespräch doch sofort zu Stelle.

Wie so häufig, kommt es auch beim unerwünschten Werbebrief der Internationalen Wirtschaftsnachrichten Verlagsgesellschaft auf das Kleingedruckte an. Beinahe zufällig bin ich erst heute (!) auf den folgenden Passus gestoßen - war mir beim Lesen vor einigen Wochen gar nicht aufgefallen:
Die Veröffentlichung ist für die kommende Ausgabe unseres Magazins “Regionaleurooäischer Wirtschafts-Spiegel” vorgesehen. Interview und Texterstellung sind für Sie kostenfrei. Veröffentlichtes Bildmaterial wird mit Euro 9,95 pro mm-Höhe/Spalte berechnet. Vor der Veröffentlichung erhalten Sie einen Korrekturabzug…
Halt! Moment mal! Taschenrechner raus:
Autorenfoto:
5 cm hoch, 2 Spalten breit
50 * 9,95 Euro * 2 Spalten = 995 Euro
Buchcover Igel-Faktor, Bürogebäude oder Referenzfoto
7 cm hoch, 3 Spalten breit (soll ja wirken!)
70 * 9,95 Euro * 3 Spalten = 2089,50 Euro
Summe = 3084,50 Euro zuzügl. MwSt.
Bei den Zahlen wird einem ja schwindelig - schließlich geht es um den Regionaleuropäischen Wirtschafts-Spiegel und nicht den echten SPIEGEL. Die magere Auflage von 10.500 Exemplaren (lt. Mediadaten des IWN-Verlags) rechtfertig wohl in keiner Hinsicht diese Summen. Noch dazu wird mir hier unter Vorhaltung falscher Tatsachen (”planen wir zurzeit eine Reportage über Ihr Unternehmen”) eine kostenpflichtige Werbung untergejubelt. Wie ich herausfinden konnte, sind schon Unternehmen auf die dreiste Abzocke der Internationalen Wirtschaftsnachrichten Verlagsgesellschaft reingefallen, andere sind verunsichert, ob sie das Angebot annehmen sollen. Deshalb möchte ich in diesem Beitrag auf das Geschäftsgebaren des IWN-Verlags aus Mühlheim a. d. Ruhr hinweisen, damit Unternehmen - gerade in Krisenzeiten - ihr Geld nicht zum Fenster rausschmeißen, sondern sinnvoll und nachhaltig investieren können.
Einen Kommentar zum Beitrag schreiben!Das neue Buch von meinem Autoren-Kollegen Stefan Berns wollte ich Euch ohnehin schon länger mal vorstellen. Nun hat der Twitter-Coach einen 30-Tage dauernden “Twitter-Faktor-Aktions-Plan” veröffentlicht und mit der Notiz “Veröffentlichung honorarfrei unter Verweis auf das nachfolgende Werk” versehen. Also mache ich es mir einfach und präsentiere Euch den “Twitter Faktor” (Ähnlichkeiten mit meinem Buch “Der Igel-Faktor” sind reiner Zufall und dennoch absolut passend…) von Stefan Berns und Dirk Henningsen.
Twitter ist in aller Munde. Doch wie geht man am besten vor? Damit Ihr Twitter-Engagement zum Erfolg wird, geben wir Ihnen diesen Aktions-Plan für die Umsetzung im Alltag an die Hand. Wir wissen aus eigener Erfahrung, wie viele Informationen auf Sie einströmen, wenn Sie beginnen, sich mit Twitter und der restlichen Social-Media-Welt zu beschäftigen. Dennoch ist uns klar, dass der Spaß und der volle Nutzen Ihres Twitter-Netzwerkes sich nicht sofort entfalten, sondern erst nach einer gewissen Zeit.
Wenn Sie den Twitter-Faktor-30-Tage-Aktions-Plan Schritt für Schritt umsetzen, versprechen wir Ihnen, dass Sie nicht nur sehr schnell Spaß haben, sondern in vollem Umfang von Twitter profitieren werden. Dieses Vorgehen ist sicherlich nicht der einzige mögliche Weg, sich ein Twitter-Netzwerk aufzubauen, doch der Plan Praxiserprobt und funktioniert. Arbeiten Sie den Plan Schritt für Schritt ab, so dass Sie alles Wichtige zur richtigen Zeit machen.
Schritt 1: Ziele setzen.
Heute überlegen Sie, was Sie genau mit Twitter erreichen wollen. Setzen Sie sich ein Ein-, Drei- und ein Sechs-Monats-Ziel. Was wollen Sie in dieser Zeit mit Ihrem Twitter-Account erreichen? Schreiben Sie das auf und speichern Sie es ab. Ð Nur wer ein Ziel hat, kann auch ankommen.
Schritt 2: Anmelden und loslegen.
Melden Sie sich bei Twitter an, registrieren Sie sich und sichern sich Ihren individuellen Twitter-Namen, eventuell auch direkt den Ihres Unternehmens, Ihrer Marken und Produkte.
Schritt 3: Hintergrund-Layout gestalten.
Heute ist Ihre Kreativität gefragt. Gestalten Sie sich ein ansprechendes und individuelles Hintergrund- Layout. Sie können eines der vielen kostenlosen Tools nutzen, oder lassen Sie sich von einem Grafiker oder Onlineprofi unterstützen.
Schritt 4: Halten Sie nach Freunden Ausschau.
Suchen Sie nach Ihren Freunden, Bekannten und Geschäftspartnern auf Twitter. Wer von ihnen twittert bereits, und wem können Sie folgen?
Schritt 5: Auf Twitter einlesen.
Heute machen Sie sich Gedanken darüber, was Sie twittern könnten. Dazu sollten Sie sich zunächst einmal Tweets aus Ihrer Branche oder ähnlichen Unternehmen ansehen. Überlegen Sie sich Tweets, die zu vielen Re-Tweets führen können.
Schritt 6: Fangen Sie an, anderen zu folgen.
Twitter ist vor allem dann sinnvoll, wenn Sie mit anderen kommunizieren. Deshalb sollten Sie versuchen, passende Follower zu gewinnen. Vielleicht folgen Ihnen die ersten ja schon, ohne dass Sie etwas dafür getan haben. Entscheiden Sie aktiv, wem Sie zurück folgen wollen.
Schritt 7: Just do it! Ihre ersten Tweets.
Heute wird zum ersten Mal getwittert! Nur nicht schüchtern sein, schreiben Sie über das, was Sie gerade denken oder tun. Doch bedenken Sie immer, dass Ihre Tweets unsterblich mit Ihnen verbunden sind. Das Netz und auch Twitter vergessen nie!
Schritt 8: Influencer suchen und folgen.
Sie haben nun schon ein paar Follower, auch schon die ersten Tweets und die Replies versendet und geretweetet. Suchen Sie sich nun digitale Meinungsführer, sogenannte Influencer, aus Ihrer Branche. Schauen Sie in deren Followerliste, wen Sie interessant finden.
Schritt 9: Multi-Account-Manager auswählen.
Nun wird es Zeit, sich einen Multi-Account-Manager auf den PC zu laden, damit Sie immer alles im Überblick haben.
Schritt 10: Betreiben Sie Benchmarking.
Schauen Sie sich genau an, wie Twitter-User mit vielen Followern und Updates twittern. Worüber schreiben sie? Wie kommunizieren sie mit ihrem Netzwerk? Lernen Sie von den besten und erfolgreichsten Ihrer Branche auf Twitter.
Schritt 11: Stellen Sie Fragen.
Starten Sie heute eine kleine Diskussion in Ihrem Netzwerk. Stellen Sie Fragen und finden Sie heraus, was Ihre Follower denken. Twitter ist ein Kommunikations-Tool kommunizieren Sie!
Schritt 12: Beantworten Sie Fragen.
Wenn Sie Fragen in Ihrem Netzwerk entdecken, die in Ihr Wissensgebiet fallen, beantworten Sie sie. Social Media bedeutet erst zu geben, und zwar bedingungslos, und dann zu nehmen. Wenn Sie keine geeigneten Fragen finden, gehen Sie über die allgemeine Suche und suchen Sie nach Followern, denen Sie mit Ihrem Wissen helfen können und folgen ihnen dann.
Schritt 13: Haben Sie Spaß!
Twitter ist zwar ein tolles Online-Marketing-Tool, doch auch der Spaß darf nicht zu kurz kommen. Twittern Sie doch heute mal etwas Witziges, das Ihre Follower unterhält. Vielleicht einen Cartoon oder ein witziges YouTube-Video?
Schritt 14: Suchen Sie Experten.
Halten Sie heute Ausschau nach Experten in Ihrem Netzwerk. Von wem können Sie am meisten lernen? Nehmen Sie Kontakt auf. Schicken Sie der Person eine Direct-Massage. Wenn so ein Experte auf Ihren Blog oder Ihre Webseite schaut und darüber postet, kann das sehr positive Viral-Effekte auf Twitter nach sich ziehen.
Schritt 15:
Heute versenden Sie Ihren ersten getrackten Link-Tweet. Bestimmt haben Sie schon in den ersten vierzehn Tagen einige Tweets mit Links gepostet. Ab heute tracken Sie Ihre Links, damit Sie sehen können, wie viele User ihn anklicken. Nutzen Sie bit.ly zur Verkürzung Ihrer URL und tracken den Link auch dort.
Schritt 16: Automatisieren
Erstellen Sie eine Begrüßungsnachricht über tweetlater.com.
Schritt 17: Empfehlen Sie Ihre liebsten Twitter-User.
Nichts ist besser als eine qualifizierte Empfehlung, auch bei Twitter. Empfehlen Sie Ihre liebsten Follower bei tweetranking.com und finden Sie so auch neue Follower, denen Sie folgen können.
Schritt 18: Finden Sie Follower in anderen Social Networks.
Suchen Sie nach neuen Followern, die Sie bereits aus anderen Online-Netzwerken kennen.
Schritt 19: Automatisieren
Ab sofort gewinnen Sie Follower auf Knopfdruck. Definieren Sie Ihre Schlüsselwörter auf twollo.com und lehnen Sie sich zurück. Nun folgen Ihnen genau die Personen, die Sie sich wünschen.
Schritt 20: Beim FollowFriday mitmachen.
Nutzen Sie den nächsten FollowFriday, um neue interessante Follower zu gewinnen.
Schritt 21: Starten Sie eine Umfrage mit Twitter.
Heute interessiert Sie die Meinung Ihres Netzwerkes zu einem bestimmten Thema. Starten Sie eine Umfrage über twtpoll.com.
Schritt 22: Schauen Sie sich nach Offline-Twitter-Aktivitäten um.
Vielleicht verabreden Sie sich zum Twittagessen, oder Sie initiieren selbst eines in Ihrer Stadt. Oder informieren Sie sich, wo der nächste Twittwoch stattfindet.
Schritt 23: Einfach mal durchatmen.
Lassen Sie es heute mal ruhiger angehen. Lesen Sie Ihre Timeline und antworten Sie auf interessante Fragen zu Ihrem Wissensgebiet.
Schritt 24: Bringen Sie Follower auf Ihren Blog.
Wenn Sie in den letzten drei Wochen Vertrauen zu Ihren Followern aufgebaut haben, dann können Sie sie jetzt auf Ihren Blog aufmerksam machen.
Schritt 25: Lassen Sie sich Feedback zu Ihrem Blog geben.
Fragen Sie gezielt nach der Meinung Ihrer Follower zu Ihrem Blog und erinnern Sie sie daran, sich für Ihren Newsletter einzutragen oder Ihren RSS-Feed zu abonnieren.
Schritt 26: Machen Sie ein Angebot.
Bieten Sie Ihren Followern ein Spezial-Angebot auf Ihrer Homepage an. Testen Sie, ob es angenommen wird.
Schritt 27: Bio-Suche.
Suchen Sie weitere Follower über die Bio-Suche bei tweepsearch.com.
Schritt 28: Kombinieren Sie Twitter mit anderen sozialenNetzwerken.
Wenn es bisher noch nicht geschehen ist, dann starten Sie genau heute damit: Vernetzen Sie Twitter mit all Ihren anderen sozialen Netzwerken. Machen Sie Ihren Twitter-Account so bekannt wie möglich. Ergänzen Sie Ihre E-Mail-Signatur und machen Sie in Ihrem Blog darauf aufmerksam. Nutzen Sie dazu spezielle Widgets. Leben Sie den Twitter-Faktor.
Schritt 29: Analysieren Sie Ihren Twitter-Erfolg.
Nach vier Wochen bei Twitter können Sie eine erste Bilanz über Ihre Twitter-Aktivitäten ziehen. Gehen Sie dazu auf twitteranalyzer.com und geben Sie dort Ihren Nutzer-Namen ein.
Schritt 30: Haben Sie Spaß mit Twitter und genießen Sie es.
Sie haben es geschafft! Sie sind am Ende dieses 30-Tages-Crash- Kurses angekommen und sollten nun bereits erste Auswirkungen des Twitter-Faktors zu spüren bekommen haben. Genießen Sie Ihre ersten Erfolge auf Twitter und planen Sie gezielt Ihre nächsten Schritte. Wir wünschen Ihnen maximale Erfolge!
Einen Kommentar zum Beitrag schreiben!Als frisch gebackener Autor interessiert mich vor allem:
Insofern freut es mich über die Maßen, dass bereits mehrere hundert Exemplare des Igel-Faktors über den (zumeist virtuellen) Ladentisch gegangen sind, dass die Feedbacks überwiegend sehr positiv ausfallen (sowohl von meinen Branchenkollegen als auch von der konkreten Zielgruppe) und dass sich in der Zwischenzeit auch schon etliche Rezensionen, Buchtipps und Interviews angesammelt haben. Alle Beiträge liste ich im Pressespiegel des Igel-Faktors auf. Auf eine kleine Auswahl will ich in diesem Beitrag gerne noch mal gesondert eingehen:
Vor zwei Wochen war ich bei Michael Zerban in Düsseldorf zu Gast, mit dem ich eine gute halbe Stunde über die Neukunden-Gewinnung im Internet geplaudert habe. Herausgekommen ist ein toller Audio-Beitrag mit Interview-Sequenzen aus dem Gespräch, der zeigt, dass es das Internet allein auch nicht richten kann (Direktlink zum Beitrag).
“Ein Agenturleiter aus Löhne schreibt ein Buch.” Das schien mir ein guter Aufhänger für die Kontaktaufnahme zur regionalen Presse zu sein. Das Westfalenblatt kam und berichtete, die Neue Westfälische legte nach (jeweils mit freundlicher Genehmigung, Text und Bild: Sonja Töbing (WB) und Martin Fröhlich (NW)). Tolle PR!
Besonders schön finde ich es, wenn jemand mein Buch liest und ganz subjektiv bewertet. Die reine Ankündigung und der Hinweis auf den Igel-Faktor ist klasse, aber eine echte Rezension lässt mein Herz immer höher schlagen. Hier einige Beispiele:
Auch allen anderen möchte ich ganz herzlich danken, die bei XING, Twitter, in ihren Blogs oder anderen Online-Medien auf den Igel-Faktor hinweisen. Wenn ich im Pressespiegel jemanden vergessen haben sollte, meldet Euch bitte einfach kurz bei mir.
Nachdem ich durch eine beantragte Fristverlängerung die Möglichkeit hatte, meinen Urlaub in Ruhe zu genießen, stand direkt nach meiner Rückkehr die Frage an, wie ich jetzt am besten auf die Abmahnung reagieren soll. Also habe ich mich direkt mit meinem Anwalt kurzgeschlossen. Er wies mich darauf hin, dass es in den meisten Fällen nicht ratsam ist, eine Unterlassungserklärung wie gefordert zu unterschreiben, sondern diese zu modifizieren.
Parallel hatte ich schon im Internet recherchiert, um einige Hintergründe zum Thema Abmahnungen zu erhalten. Ganz hilfreich fand ich beispielsweise die Website Abmahnung UWG, doch auch diese konnte mir keine verbindliche Antwort auf die Frage geben, wie ich mit “meiner” Unterlassungserklärung konkret umgehen soll. Ich bin daher meinem Anwalt Norman Wierz echt dankbar, dass er mich souverän und kompetent beraten hat:
Norman hat zunächst beim gegnerischen Anwalt angerufen, um den aktuellen Sachstand zu erfragen und das weitere Vorgehen zu besprechen. Bei der Gelegenheit hat er für mich sogar eine deutliche Kostenreduzierung ausgehandelt. Dann hat er die Unterlassungserklärung etwas gekürzt, den Wortlaut in weiten Teilen aber unverändert gelassen, damit die Modifizierung auch akzeptiert wird. Diese Dinge wurden ja bereits mündlich mit dem gegnerischen Anwalt geklärt.
In der Zwischenzeit habe ich die Kostennote der Kanzlei erhalten und damit “grünes Licht” für die modifizierte Unterlassungserklärung bekommen. Seit ich in der vergangenen Woche die Anwaltskosten überwiesen habe, ist die Geschichte komplett vom Tisch. Ich kann jetzt wieder nach Vorne schauen und meine Energien für andere Dinge, z.B. zum Bloggen einsetzen…
Mein Fazit: Neben unnötigen Kosten und viel Zeit für Recherche, Telefonate und Briefe hat mich die ganze Geschichte auch echt Nerven gekostet. Ich wollte einfach keinen weiteren Fehler machen, der mich noch mehr unnötiges Geld kostet. Vor allem durch das schlechte Timing mit meinem Urlaub und dem Urlaub meines Anwalts kam noch zusätzlicher Stress dazu.
Ich kann nur jedem raten, sich beim Bloggen vorab schlau zu machen, mit welchen Äußerungen gegenüber dem Wettbewerb eine Abmahnung drohen kann. Bei kritischen Themen würde ich in Zukunft meinen Anwalt vor der Veröffentlichung kurz kontaktieren, - das ist auf jeden Fall günstiger (und nervenschonender) als die Abmahn-Nummer noch einmal zu erleben…
Einen Kommentar zum Beitrag schreiben!Soweit schön und gut, wie mir Wikipedia die wichtigsten Fakten zum Thema Abmahnung mitteilt:
“Eine Abmahnung ist die formale Aufforderung einer Person an eine andere Person, ein bestimmtes Verhalten künftig zu unterlassen. Sie hat die Funktion, Streitigkeiten auf direktem und kostengünstigem Weg ohne Einschaltung eines Gerichts beizulegen.”
Nun hat es also auch mich und unser Neukunden-Magnet Weblog getroffen. In dieser kleinen Blogserie möchte ich Euch zeigen, wie wir als Agentur mit der Abmahnung umgegangen sind - vielleicht ist diese Schilderung auch für den einen oder anderen hilfreich.
Die Gründe für eine Abmahnung sind vielfältig: Fehlende Angaben im Impressum (und ein Wettbewerber, der einen bewusst dafür abmahnen möchte; Stichwort “Abmahnanwälte”), die Verwendung von fremdem Bild- oder Textmaterial (Urheberrecht) oder wie in meinem Fall eine unrechtmäßige Äußerung über einen Marktbegleiter.
In den meisten Fällen wird einer Abmahnung direkt eine Unterlassungserklärung beigefügt:

Ganz großes Problem für uns: Die Abmahnung ging bei uns erst am Freitag, 2. Oktober 2009 am späten Vormittag per Post ein. Ich hatte meinen ersten Urlaubstag und war schlecht greifbar, unser Anwalt weilte ebenfalls im Ausland, so dass wir uns nicht einmal ordentlich beraten konnten. Wie sollten wir denn nur diese kurze Frist einhalten?
In solchen Situationen gilt: Ruhe bewahren, aber nichts auf die lange Bank schieben. Wer an dieser Stelle die Abmahnung einfach nur ignoriert oder gar in den Papierkorb wirft, geht das Risiko einer gerichtlichen Auseinandersetzung ein. Und die kann - sofern die Abmahnung zulässig ist - ein ziemliches Loch ins Geldsäckel reißen.
Wir haben den abgemahnten Artikel aus dem Neukunden-Magnet Weblog direkt gelöscht, um den Stein des Anstoßes erstmal aus dem Weg zu räumen. Am Montag (5.10.) hat meine Assistentin dann folgenden Brief an den gegnerischen Anwalt verschickt:
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Betreff: Ihr Abmahnschreiben vom 30.09.2009, Aktenzeichen XXXXXXXX
Sehr geehrter Herr XXXXXXXX,
wir beziehen uns auf das o. g. Abmahnschreiben. Sie haben uns eine Frist bis zum 02.10.2009 um 13 Uhr gesetzt, die unmöglich für uns einzuhalten war. Ihr Schreiben ging erst Freitag Vormittag bei uns ein und unser Geschäftsführer, Herr Thomas Kilian, ist noch bis einschließlich 11.10.2009 im Urlaub. Dort ist er per E-Mail und Telefon nicht zu erreichen.
Bevor wir Stellung nehmen können, möchten wir die Angelegenheit prüfen. Wir haben den beanstandeten Artikel bereits am Freitag Nachmittag aus dem Netz genommen und werden und uns schriftlich bis zum 15.10.2009 äußern.
Mit freundlichen Grüßen
(Unterschrift)
*************************************************************************
Wichtig scheint mir, in dieser Situation keine voreiligen Aussagen zu treffen und schon gar nicht die Unterlassungserklärung ohne Rücksprache mit einem auf IT-Recht spezialisierten Anwalt zu unterschreiben. Hier gibt es weitere Hürden, wie wir im dritten Teil meiner Blogserie noch sehen werden…
Einen Kommentar zum Beitrag schreiben!Abmahnungen sind ja zurzeit wieder ein gern gebloggtes Thema, bei dem sich viele Davids gegen scheinbar übermächtige Goliaths zur Wehr setzen. Als ich am 12. Oktober aus dem Urlaub zurückkam, begrüßte mich in der Agenturpost ebenfalls ein anwaltliches Schreiben. Abmahnung wegen unlauteren Wettbewerbs:

Puuuuuuhhh.
Auslöser war ein Artikel im Neukunden-Magnet Weblog, bei dem ich zwar auf die Nennung des Firmennamens verzichtet hatte, aber - um ganz ehrlich zu sein - nicht gerade höflich mit meinem Marktbegleiter umgegangen bin. Nach Beratung mit meinem Rechtsanwalt und auch nach Rücksprache mit einem netten Blogger-Kollegen musste ich einsehen:
Da habe ich wirklich Mist gebaut.
Ich möchte daher diesen Artikel zunächst einmal dafür nutzen, mich bei meinen Kollegen zu entschuldigen.
Ein solcher Beitrag wird nicht mehr vorkommen, das habe ich aus der Geschichte gelernt. Wäre mir aber auch ehrlich gesagt zu teuer, schließlich habe ich in der Zwischenzeit eine Unterlassungserklärung unterzeichnet, die mir bei Zuwiderhandlung eine empfindliche Vertragsstrafe beschert.
Im anwaltlichen Schreiben gibt es nun eine Reihe von Paragraphen und Faktoren, die belegen, wieso ich mir für meinen Artikel eine Abmahnung eingefangen habe:

(…)

Selbst als juristischer Laie wird mir schnell deutlich: “Hui, Finger verbrannt!” Was bin ich auch so dämlich, mich ausgerechnet an meinem Wettbewerb zu vergreifen?
Habe hier ja schon bereits einige Male im Rahmen meiner Blogserie “Entspammung zum Wochenende“ vom Leder gezogen, doch sind diese Beiträge aufgrund einer unverlangt zugesendeten E-Mail-Nachricht entstanden und betreffen andere Branchen. Hier lässt sich also keine Angriffsfläche für eine Abmahnung finden.
Und wie komme ich nun aus der Nummer wieder raus? Das lest Ihr im zweiten Teil meiner kleinen Blogserie “Hilfe ich bin abgemahnt! Was nun?”
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