Wenn der Telefonmann zweimal klingelt…


Geschrieben am Mittwoch, 04. November 2009 von Thomas Kilian Kommentare deaktiviert

Hatte heute Abend mal wieder ein Erlebnis der besonderen telefonischen Art. An dieser Stelle schon mal schöne Grüße nach Batzdorf (zwischen Meißen und Dresden). Finde es immer wieder witzig, wenn ein Akquise-Anruf bei uns in der Agentur am Ende dazu dient, dass ICH auf UNSERE Angebote aufmerksam mache… Es lohnt sich also, IMMER ans Telefon zu gehen – macht einfach das beste daraus! :-)

Passend dazu folgendes Video von Helge Schneider:

Und hier gibt’s noch nen zweiten “Telefonmann“:

In diesem Sinne: Lasst es klingeln!

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Die 5 größten Irrtümer über die Neukunden-Gewinnung


Geschrieben am Freitag, 30. Oktober 2009 von Thomas Kilian Kommentare deaktiviert

Neukunden-Gewinnung wird häufig überschätzt. “Das läuft schon!” sagt so mancher Unternehmer. Aus diesem Grunde präsentiere ich Euch pünktlich zum Wochenende – Taataaaaa! – die 5 größten Irrtümer über die Neukunden-Gewinnung.

Die 5 größten Irrtümer über die Neukunden-Gewinnung

Hier sind sie nun, die 5 größten Irrtümer über die Neukunden-Gewinnung:

  1. Neukunden-Gewinnung braucht jeder. Das stimmt einfach nicht! Wer ohne Neukunden durchs unternehmerische Leben geht, ist auch nicht unglücklicher. Zahlreiche Betriebe mit starker Stammkundschaft beweisen: Neukunden-Gewinnung wird überschätzt.
  2. Neukunden-Gewinnung kostet Geld. In Zeiten von Low-Budget-Marketing und No-Budget-Marketing braucht es zur Neukunden-Gewinnung einfach nur pfiffige Ideen und eine Zielgruppe, die darüber lachen kann.
  3. Neukunden-Gewinnung kostet Zeit. Wenn der Neukunden-Magnetismus klappt, reichen 5 Minuten am Tag, wenn ich – wie in 1. beschrieben – keine neuen Kunden brauche, geht es auch deutlich schneller.
  4. Neukunden-Gewinnung macht Spaß. Diese Masche ist nur ein Trick von rhetorisch geschickten Verkaufstrainern und Selbstvermarktern. Ohne Spaß lassen sich schließlich keine Seminare verticken. Es lebe die Spaßgesellschaft, – so ein Quatsch!
  5. Neukunden-Gewinnung lebt von der Wiederholung. Wer zweimal lügt, dem glaubt man nicht – und wenn er auch die Wahrheit spricht. Insofern bringt es rein gar nichts, platte Phrasen wie die “5 größten Irrtümer über die Neukunden-Gewinnung” ständig zu wiederholen. Außer vielleicht, es ist doch etwas Wahres … ?

Aber zurück zum Thema: Für alle Neukunden-Muffel haben die 5 größten Irrtümer über die Neukunden-Gewinnung sicher den Start ins Wochenende versüßt. Alle anderen machen mit Geld, Zeit, Spaß und vielen Wiederholungen einfach weiter im Text. Arme Irre…

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Nachhaltig werben mit Artikelmarketing


Geschrieben am Montag, 26. Oktober 2009 von Thomas Kilian Kommentare deaktiviert

“Wie werbe ich möglichst wirksam und kostengünstig?” Diese Frage stellen sich vor allem Selbstständige und kleinere Unternehmen. Denn: Das Marketingbudget ist knapp und verlangt nachhaltige Werbestrategien. Aus diesem Grunde freut es mich besonders, dass uns heute Dr. Doris Doppler in einem Gastartikel über “Artikelmarketing” eine mögliche Antwort darauf gibt.

Wirksame und kostengünstige Werbung: Artikelmarketing

Beim Artikelmarketing veröffentlichen Sie kostenlose Fachartikel und erwerben sich dadurch den Ruf eines Experten – was wiederum zu steigenden Umsätzen führt. Dabei ist die Idee des Artikelmarketings nicht neu. Seit jeher schreiben Freiberufler und Unternehmer kostenlose Artikel für Branchen- und Fachzebroschitschriften, informieren über ihr Fachgebiet und machen dadurch Interessenten auf sich aufmerksam. Ob das nun der Coach ist, der Wege zur Selbstmotivation beschreibt oder der Gärtner, der Tipps zur Orchideen-Zucht gibt. Neu ist allerdings die virale Dimension des Internet, die dem Artikelmarketing mehr Werbewirkung verleiht.

Die Vorteile des Internet

Nutzen Sie zahlreichen Möglichkeiten zur Veröffentlichung im Internet: Branchenportale, Experten-Plattformen, Artikel-Verzeichnisse, Online-Fachmagazine und dergleichen mehr. Bieten Sie Bloggern, die sich bei Ihrer Zielgruppe bereits einen Namen gemacht haben, Gastartikel an. Verweisen Sie in Ihrem Newsletter auf neu erschienene Fachartikel, ebenso in Ihren Social Networks wie XING, Facebook oder Twitter sowie in Ihrer Email-Signatur.

Sie werden sehen: Wenn Ihre Artikel einen nützlichen Inhalt bieten, werden sich Ihre Beiträge auch von selbst verbreiten. Blogger, neue Experten-Plattformen oder Business-Netzwerke greifen Ihre Artikel auf und veröffentlichen sie oder weisen beispielsweise via Twitter auf sie hin. Und: Die Leser speichern interessante Artikel ab oder drucken Sie aus. Wenn die Zielgruppe dann konkreten Bedarf an Ihren Leistungen hat, sind Ihre Kontaktdaten griffbereit.

Außerdem: Was sich einmal im Internet befindet, verschwindet nicht so schnell wieder. Das heißt: Ihre Fachartikel werben nachhaltig für Sie, ohne dass Sie etwas dafür tun müssen. Sei es, dass Ihre Beiträge im Archiv eines Bloggers gefunden werden; sei es, dass sie in der Trefferliste von Google aufscheinen. Wer nach bestimmten Begriffen Ihrer Branche sucht, sollte früher oder später auf Ihre Fachartikel stoßen. Deshalb sollten Sie Ihre Artikel auch so breit wie möglich streuen.

Worauf Sie achten müssen

Am wichtigsten ist, dass Ihre Artikel frei von jeglicher Werbung sind. Schreiben Sie so objektiv wie möglich, geben Sie den Lesern Praxis-Tipps, plaudern Sie ein wenig aus der Schule. Der Leser muss das Gefühl haben, dass er durch Ihren Artikel etwas dazulernt und ein Problem leichter lösen kann. Es geht darum, Ihr Wissen weiterzugeben – nicht um plumpe Eigenwerbung.

Wählen Sie auch einen entsprechenden Titel, etwa nach dem Muster: “Stock Picking – die fünf erfolgreichsten Strategien” oder “10 Tipps für erfolgreiche Werbebriefe”. Hier sieht der Leser gleich, dass ihm der Artikel etwas Nützliches bietet.

Zu jedem Artikel gehört auch eine Autoreninfo. Sie zeigt dem Leser, wer Sie sind, was Sie machen und wie man Sie erreichen kann (inklusive Link zu Ihrer Webseite). Die Autorenbox sollte kurz und ohne Selbstbeweihräucherung Ihre Kompetenz aufzeigen.

Allerdings gilt auch beim Artikelmarketing: Einmal ist keinmal. Veröffentlichen Sie regelmäßig, suchen Sie nach neuen Publikations-Möglichkeiten, bleiben Sie bei Ihrer Zielgruppe präsent. Man soll Sie nicht wie die Nadel im Heuhaufen suchen müssen, sondern Sie im Hinterkopf behalten und dann – wenn Bedarf entsteht – auf Sie zukommen.

Zur Person: Dr. Doris Doppler arbeitet als freie Texterin und Wirtschaftsjournalistin in Innsbruck (Österreich). Die promovierte Betriebswirtin verfasst Werbebriefe, Broschüren und Webseiten, optimiert bestehende Texte und entwickelt Konzepte zur Corporate Language. In ihrem Newsletter gibt sie regelmäßig Tipps zu Werbetext und Marketing.

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Marketing mit WOW-Effekt!


Geschrieben am Dienstag, 20. Oktober 2009 von Thomas Kilian Kommentare deaktiviert

In der 18. Folge des Neukunden-Podcast spreche ich mit Unternehmensberaterin Claudia Hilker aus Düsseldorf über “Marketing mit WOW-Effekt”. Ich hoffe, ich höre viele “Oh’s” – “Ah’s” und natürlich “Wow!’s” von Euch… :-)

Neukunden-Podcast - Marketing-Podcast aus Ostwestfalen

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Zur Neukunden-Gewinnung brauchen Sie gar keine Website!


Geschrieben am Sonntag, 18. Oktober 2009 von Thomas Kilian (3 Antworten)

Wer heutzutage neue Kunden gewinnen möchte, braucht eine Website. So zumindest die landläufige Meinung. Dem möchte ich eindeutig widersprechen. Viele Unternehmen brauchen KEINE Website. Und sie brauchen auch keine ach so schönen Online-Werkzeuge zur Selbstvermarktung. Sie brauchen überhaupt erstmal einen Plan davon, wie sie zu Kunden kommen und ihr Geschäft entwickeln können.

Dauerhafter Geschäftserfolg im Internet und anderswo ist nur möglich, wenn Sie sich aktiv mit Fragen des Verkaufens auseinander setzen. Wer keine Vorstellung davon hat, was er wem wann verkaufen möchte, wird auch im Internet nicht punkten. Im Gegenteil, er verschwendet nur noch mehr Zeit und Ressourcen und gibt sich der Illusion hin, dass es schon irgendwie klappen wird. Die Erfahrung zeigt aber, dass es nicht klappt.

Wer im Internet Geschäfte machen möchte, sollte sich vorab folgende Fragen stellen:

  • Wer bin ich?
  • Was biete ich an?
  • Was mache ich anders als andere?
  • Wieso sollten mich neue Kunden beauftragen?

Vor den Erfolg hat der liebe Gott den Schweiß gesetzt

Wer sich mit diesen Fragen (noch) nicht beschäftigt hat, für den wird schnell klar, dass es eine Internetseite, ein Weblog, ein Podcast, ein Twitter-Account, ein schickes XING-Profil oder ein Video bei Youtube auch nicht richten können. Dies alles sind schließlich nur Instrumente auf dem Weg zum Geschäftserfolg. Vor diesen hat der liebe Gott den Schweiß gesetzt. Und der besteht darin, erstmal Noten lesen zu lernen, die Tonleiter zu spielen und herauszufinden, welches Instrument das richtige ist.

Viele Unternehmer, besonders wenn Sie neu am Markt sind, aber interessanterweise auch alte Hasen, betreiben ihr Geschäft nicht planmäßig, sondern nach der Devise „Ich nehme alle Aufträge, die ich kriegen kann”. Falscher Aktionismus führt aber nur in den seltensten Fällen zu einem langfristigen Erfolg.

Erfolgreiche Neukunden-Gewinnung beginnt vor Ihrer Haustür

Begreifen Sie daher das Internet und Ihre Website als echte Chance, einmal kritisch über Ihr Angebot und Ihre Produkte nachzudenken. Das lohnt sich und bringt mehr, als immer neuen Werkzeugen der schönen Online-Welt hinterherzujagen und nach dem Ausprobieren ein ums andere Mal feststellen zu müssen, dass die alten Hasen schon wieder die Nase vorn haben. Erfolgreicher Kundenfang im WWW beginnt vor Ihrer Haustür – mit der entsprechenden Vorbereitung und Konzentration auf Ihre Stärken. Wenn Sie sich fit fühlen, dann geht es sicher bald auch raus auf das virtuelle Steckrübenfeld…

Aufmerksame Leser werden sicher gemerkt haben, dass dieser Artikel recht “Igel-typisch” daher kommt. Ganz recht – mein neues Buch “Der Igel-Faktor” diente für diesen Beitrag als Vorlage – mehr gibt’s auf 256 Seiten unter www.Igel-Faktor.de >>> Jetzt mit persönlicher Widmung bestellen, natürlich versandkostenfrei!

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9 Probleme bei der Kundengewinnung – und die Lösungen


Geschrieben am Sonntag, 27. September 2009 von Thomas Kilian Kommentare deaktiviert

Klasse, wie meine Blogger-Kollegin Andrea Jülichs die wichtigsten Probleme bei der Kundengewinnung zusammen fasst und dabei gleich noch einige Lösungsansätze aufzeigt. Hier meine Leseempfehlung für diesen Wahl-Sonntag, einen sonnigen 27. September 2009:

Kundengewinnung ist für Verkäufer und Selbständige ein heikles Thema. Ohne Kunden keine Gewinne, ohne Gewinne kein Umsatz und kein Überleben. Hier sind die wichtigsten Fehler, die Sie bei der Kundengewinnung vermeiden müssen.

  1. “Verkaufen mag ich eigentlich gar nicht…”
  2. Ihre Auftragslage ist gut – und Sie vernachlässigen die Kundengewinnung…
  3. Sie denken: “Der Käufer, der gekauft hat, ist unwichtig…”
  4. Sie wissen nicht, wieviel Zeit Ihre Akquise kostet
  5. Sie wissen nicht genau, wer Ihre Kundenzielgruppe ist
  6. Sie haben eigentlich gar kein Marketingkonzept
  7. Sie sind im Internet nicht vertreten
  8. Ihre Kommunikation mit Kunden ist schlecht
  9. Sie halten sich zu lange mit “Nicht-Käufern” und “Dauerinteressenten” auf

Folgende Punkte möchte ich dieser Liste noch hinzufügen:

Aber eine Bitte habe ich doch: Probieren Sie bloß nicht so einen Blödsinn wie Twitter und andere Unsinnigkeiten des Social Web aus. Das bringt in Sachen Kundengewinnung überhaupt nichts. Mahnahmahnah!

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5 Gründe, warum Twitter völliger Unsinn ist


Geschrieben am Donnerstag, 24. September 2009 von Thomas Kilian (14 Antworten)

Twitter ist wie… ach seht doch selbst:

Genau, Ihr habts verstanden. Twitter ist die reinste Zeitverschwendung und ein absolut nutzloses Online-Tool zur Selbstbeweihräucherung von webaffinen Asozialen, die nichts anderes zu tun haben, als den ganzen Tag selbstherrlich Ihren virtuellen Mist in die Welt zu pusten. Auch Johannes B. Kerner ist meiner Meinung und deshalb ist es längst überfällig, dass ich Euch 5 gute Gründe nenne, warum Twitter völliger Unsinn ist:

  1. Twitter frisst viel zu viel Zeit, sowohl meine als auch die meiner Follower.
  2. Twitter ist viel zu kurz (140 Zeichen), um wirklich etwas Sinnhaftes zu kommunizieren.
  3. Twitter wird von vielen nur zur Vebreitung von Banalitäten (“Guten Morgen, Wetter schön, Haare schön etc.”) gebraucht.
  4. Twitter ist auch überhaupt nicht sexy …
  5. Twitter kann … ach und überhaupt… – ist doch egal!

Leider eignet sich Twitter ganz hervorragend, um sich eine digitale Reputation aufzubauen (wer es geschickt anstellt), bietet Möglichkeiten zur Vernetzung und sorgt dafür, dass ich neue Trends erfahre, spannende Informationen lese und sogar Kunden finde. Als Akquise-Tool ist es aus meinem geschäftlichen Alltag gar nicht mehr wegzudenken. Also: Mahnahmahnah! und folgt mir trotzdem bei Twitter!

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Schade …


Geschrieben am Dienstag, 22. September 2009 von Thomas Kilian (8 Antworten)

… das Sie noch bei jemand anderen Ihre Werbebriefe gestalten lassen ( oder auch Ihre Kunden )!!!

Ich unterstützen Sie bei der Schreibung von Werbebriefe!!
Ob es die individuelle Anfertigung ist oder das Mengengeschäft aus Asien, es gibt immer eine Lösung!

Testen Sie uns einfach!!

Werbebriefe sind mir zu schade...

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Kostenloses Ebook zum Empfehlungsmarketing


Geschrieben am Sonntag, 13. September 2009 von Thomas Kilian Kommentare deaktiviert

Bin die Tage auf ein kostenloses Ebook meiner Autorenkollegin Anne M. Schüller gestoßen, das ich Euch empfehlen möchte. Passenderweise geht es darum um “Empfehlungsmarketing“. Insofern passt dieser Hinweis ganz eindeutig zum Inhalt Ihres Ebooks:

“Mundpropaganda ist ein imposantes Ausdrucksmittel von Verbrauchermacht. Im positiven wie auch im negativen. So haben schon 19 Prozent aller Reiselustigen ein anderes als das zunächst beabsichtige Hotel gebucht. Das heißt, schlecht bewertete Hotels verlieren jeden fünften Gast allein durch das Internet – ohne es zu wissen. Und fast 60 Prozent der Konsumenten nach ihren Web-Recherchen einen anderen als den ursprünglich geplanten Elektro-Artikel. Auf solche Weise kommen so manchem Unternehmen die Interessenten abhanden, bevor diese überhaupt eine erste Anfrage gestartet haben.”

Empfehlungsmarketing strategisch aufbauen

Das von Schüller beschriebene Empfehlungsmarketing wird systematisch entwickelt und im Rahmen eines Vier-Punkte-Programms strategisch aufgebaut. Es findet Offline und Online statt:

  • Buzz-Marketing, das mit der Mundpropaganda vergleichbar ist
  • Advocating, das viel mit Referenz-Selling zu tun hat
  • Virales Marketing, das als Online-Empfehlungsmarketing gilt
  • Strategisches Empfehlungsmarketing, das Marketing der Zukunft

Und da wir gerade beim Thema “Empfehlungsmarketing” sind, empfehle ich ebenfalls gerne ein Seminar am 1. Oktober mit Anne M. Schüller sowie Ihr Buch “Zukunftstrend Empfehlungsmarketing - Der beste Umsatzbeschleuniger aller Zeiten”, das mittlerweile in der 3. Auflage erschienen ist.

Wie umfassend und tiefgreifend Anne M. Schüller ins Thema einsteigt, zeigt diese Checkliste mit “21 Fragen für ein erfolgreiches Empfehlungsmarketing“, die ich am Ende dieser Empfehlung gerne zur Lektüre und Bearbeitung empfehlen möchte:

  1. Wer hat Sie schon empfohlen? Haben Sie dazu eine Liste erstellt?
  2. Wie haben Sie sich dafür bedankt? Mit einer kleinen ‚Belohnung‘?
  3. Weshalb werden Sie weiterempfohlen bzw. weshalb werden Sie nicht empfohlen?
  4. In Prozent: Wie viele Ihrer Kunden empfehlen Sie weiter?
  5. Welche Empfehler sprechen die wirkungsvollsten Empfehlungen aus? Gibt es dabei typbedingte, branchen- oder geschlechterspezifische bzw. regionale oder nationale Unterschiede?
  6. Wie hoch ist Ihre Abschlussquote bei empfohlenem Geschäft? Und bei nicht empfohlenem?
  7. Mit welcher Wahrscheinlichkeit werden Empfehlungsempfänger selbst zu Empfehlern?
  8. Haben Sie die Empfehler in Ihrer Datenbank als solche markiert?
  9. Geben Sie Ihrem Kunden zu verstehen, dass Sie sich über eine Empfehlung freuen (würden)? Und wenn ja, wie?
  10. Wie viele Kunden sind aufgrund einer Empfehlung zu Ihnen gekommen?
  11. In Prozent: Wie hoch ist Ihre Empfehlungsrate (= Anteil der Kunden, die Sie aufgrund einer Empfehlung gewonnen haben)?
  12. Untersuchen Sie, wie der Empfehlungsprozess im Einzelnen gelaufen ist? Gibt es dabei erkennbare Muster?
  13. Haben Sie aus diesen Erkenntnissen schon ganz konkrete weitere Aktionen abgeleitet?
  14. Fragen Sie Ihre Kunden, ob sie andere Personen kennen, die an Ihrer Leistung ebenfalls interessiert sein könnten?
  15. Sind Ihre Briefe, Prospekte, Angebote, Rechnungen, Newsletter etc. mit Weiterempfehlungshinweisen versehen?
  16. Hat Ihre Webseite einen Weiterempfehlungslink?
  17. Haben Sie Geschichten über erfolgreich verlaufene Empfehlungen parat, die Sie im Kundengespräch unterbringen können?
  18. Sorgen Sie durch außergewöhnliche Aktivitäten für Gesprächsstoff und Mundpropaganda?
  19. Suchen Sie systematisch nach Meinungsführern und Multiplikatoren in Ihrem Umfeld? Und wie versuchen Sie, diese für sich zu gewinnen?
  20. Nutzen Sie Beziehungsnetzwerke im Internet und in der realen Welt für Ihre Empfehlungsarbeit?
  21. Nutzen Sie Testimonials und Referenzen für Ihre Empfehlungsarbeit?

Na, wenn das nicht eine Empfehlung wert ist, oder?

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Die Leiden des dummen Werbers


Geschrieben am Dienstag, 08. September 2009 von Thomas Kilian (7 Antworten)

Muss zugeben, dass ich – trotz meines Germanistik-Studiums – nicht wirklich viel mit unserem Goethe anfangen kann, insofern ist die Phrasenschwein-Überschrift nur der plumpe Versuch, Euch auf den nachfolgenden Artikel aufmerksam zu machen, in dem ich Euch (hey, das wird ein langer Schachtelsatz, Thomas Mann, und wie sie alle heißen, hätten ihre wahre Freude daran gehabt…!) von den Leiden des dummen Werbers, und damit übertreibe ich wahrhaftig nicht, erzählen möchte.

Der dumme Werber bin ich. Und vielleicht bist Du es auch. Wer weiß?

Wer nichts wird, wird Wirt – und wer nicht wirbt, der stirbt. Soweit reicht das theoretische Basiswissen über die Notwendigkeit der Neukunden-Akquise. Und sie macht auch vor der Zunft der Werber nicht halt. Schließlich sind wir alle nur Menschen und sehnen uns nach Chancen, Verkäufen, neuen Kunden. Wer dann auch noch mit Auftrag droht, wird von Kopf bis Fuß in Watte gepackt und wie ein König behandelt.

Doch was ich in den vergangenen Monaten immer und immer wieder erleben muss, stinkt gewaltig zum Himmel. Es nervt mich mittlerweile schier unendlich, solche Anfragen zu erhalten:

Hallo, ich bin auf der Suche nach jemanden, der mir ein Design für meinen Shop entwirft und dieses dann auch gleich umsetzt. Könnten Sie mir kurz sagen, wie viel das etwa bei Ihnen kosten würde?

Guten Tag, ich betreibe seit einiger Zeit eine Pension in Neuruppin und möchte jetzt diese auch im Internet bekannt machen. Können Sie mir ein Preis Angebot machen.

Sehr geehrte Damen und Herren, ich habe eine Ehe- und Lebensberatung, dazu besitze ich eine Internetpräsenz: www.xyz.de. Da diese Seite schon etwas veraltet ist, bitte ich einen Kostenvoranschlag für die Neugestaltung der Seite und vor allem auch der Suchmaschinenoptimierung.

Sehr geehrte Damen und Herren, ich betreibe ein Nagelsudio und möchte mich über eine Internet-Präsentation informieren. Könnten Sie mir Preise dazu senden?

Früher, ja früher hätte ich sofort ein Angebot erstellt. Das mache ich heute nicht mehr. Zu viele bittere Tränen musste ich vergießen – herausgekommen ist bei Angeboten auf solche Anfragen nämlich bislang nie was.

Meine – sehr freundliche – Antwort per E-Mail (eine Signatur, Telefonnummer oder anderweitige Kontaktinformation als eine elektronische Adresse á la eumelbaer24@gmx.de findet sich nämlich nur äußerst selten):

Sehr geehrter Herr Mustermann,
vielen Dank für Ihre Anfrage bezüglich der Erstellung einer Website (o.ä.). Sehr gerne würde ich dazu mit Ihnen ins Gespräch kommen. Wie kann ich Sie telefonisch erreichen? Mir ist sehr daran gelegen, Ihnen eine konkrete Auskunft geben zu können, so dass ich zuvor noch einige Angaben von Ihnen benötige. Bitte lassen Sie uns doch einen Telefontermin vereinbaren. Ich freue mich, wieder von Ihnen zu hören!
Herzliche Grüße, Thomas Kilian#

So oder so ähnlich also meine E-Mailantwort. Was dann passiert?

Ihr ahnt es sicher schon.

Es passiert …

NICHTS!

Und ich will Euch auch sagen, was das bedeutet:

ES NERVT!

Ich bin mittlerweile soweit, auf Anfragen per E-Mail, die keine personalisierte Begrüßung und/oder eine Signatur haben, gar nicht mehr zu reagieren. Ich finde eine solche Anfrage einfach nur zum Kotzen unverschämt. Wir Werber sind doch auch nur Menschen! Habt Mitleid mit uns!

Ihr gebt uns das Gefühl, dass unsere Akquise-Bemühungen erfolgreich sind. Eine Anfrage per E-Mail, ein zaghafter Anruf lösen bei uns Glücksgefühle aus. Das Neukunden-Adrenalin steigt ins uns hoch. Wir springen an die Decke und … fallen am Ende umso tiefer. Es ist zum Heulen! Was muss ich auch so ein dummer Werber* sein?

*Lässt sich sicher auch hervorragend mit Rechtsanwalt, Zahnarzt, Trainer, Coach, Programmierer, Freelancer, Maler, Dachdecker, Fotografen, Steuerberater, Kosmetiker … ersetzen, oder?

Update: Nach einigen Feedbacks meiner Leser sei noch ein Hinweis für potentielle Kunden unserer Internetagentur erlaubt, die vielleicht zufällig über diesen Blogbeitrag stolpern: Lassen Sie sich nicht abhalten, Ihre Anfrage zu stellen – haben Sie aber bitte dafür Verständnis, dass ein Gespräch (am Telefon oder persönlich) in den meisten Fällen unumgänglich ist, um Ihnen ein Angebot zu erstellen. Vielleicht hilft Ihnen dieser Beitrag, sich in meine/unsere Lage hineinzuversetzen. Ich freue mich, von Ihnen zu hören!

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