Flog Max am Golf?


Geschrieben am Dienstag, 13. Februar 2007 von Thomas Kilian (2 Antworten)

Nein, dieses Palindrom tut eigentlich nichts zur Sache. Aber die Frage ist schon ernst gemeint! Eine bekannter Fernsehstar erhält für die Darstellung eines verzottelten Chefredakteurs den deutschen Comedypreis 2006, tauscht mit Millionär-Macher Jauch den Stuhl und ist nun auch unter die Blogger gegangen.

Im Schlämmerblog veröffentlicht Horst Schlämmer, alias Hape Kerkeling, seine Abenteuer in der Fahrschule:

“Je mehr Führerschein, desto mehr Erfolg auch bei den Damen. Damit Ihr dokumental live dabei sein könnt, habe ich extra für Euch das Internet gebloggt. In meinem virtualen Tagebuch findet Ihr Filme und Berichte aus meiner Zeit als Fahrschüler.”

Doch guter Eindruck bei “Schätzelein” scheint nicht das einzige Anliegen von Horst Schlämmer zu sein. In der Bloggerwelt wird zur Zeit heiß diskutiert, ob der Blog zu Werbezwecken betrieben wird. So schreibt Bernd Röthlingshöfer in seinem Weblog:

“Ist ja klar, dass Hort Schlämmer nur in den Golf einsteigt. Die Werbekampagne der Wolfsburger kam bisher recht dezent daher. Im neuesten Filmchen aber geht es in die Vollen. Horst Schlämmer verschmäht als Anhalter so ziemlich alles was auf deutschen Straßen herumfährt.”

Weitere Diskussionen finden sich hier, hier, hier und hier. Ob Werbung hin oder her, Horst Schlämmer zieht die Massen an. Zahlreiche Kommentare auf seiner Website belegen es. Der Blog ist innerhalb weniger Wochen in die Top50 der deutschen Blogcharts eingestiegen. Die Aktion ist erfolgreich, für Schlämmer oder Volkswagen oder beide – wir werden sehen.

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Podcast bringt Licht in Werbedschungel


Geschrieben am Donnerstag, 08. Februar 2007 von Thomas Kilian Kommentare deaktiviert
  • Wie kommt es, dass so viele Unternehmer die Neukunden-Gewinnung als Herausforderung betrachten?
  • Mit welchen Strategien kann ein Unternehmen gezielt neue Kunden ansprechen?
  • Und wie bleibt Akquise auch für kleine und mittelständische Betriebe bezahlbar?

Diesen Fragen widmet sich unser neuer Podcast. In kleinen Einheiten werden Strategien vermittelt, um Unternehmen im Werbedschungel perfekt zu präsentieren. Erleben Sie spannende Abenteuer mit Manik und Ahau, den beiden Kriegern aus dem Maya-Dorf Wanacocha und entdecken Sie, wie Sie neue Kunden gewinnen können.

Der Werbedschungel-Podcast wird etwa alle zwei Wochen aktualisiert und kann bequem per RSS-Feed abonniert oder mit dem integrierten Player auf der Website angehört werden.

www.Werbedschungel-Podcast.de

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Kommentare deaktiviert Internet Neukunden-Akquise Podcast Thoxan

Anti-Neukunden-Gewinnung


Geschrieben am Donnerstag, 08. Februar 2007 von Thomas Kilian Kommentare deaktiviert

“Entschuldigung, darf ich Ihnen etwas Umsatz aufdrängen?” Diese Frage wirkt zunächst lachhaft, lässt einem dann aber das Lachen im Halse stecken, wenn man Geschichten wie diese aus dem Service Sells Blog zu lesen bekommt.

Wer neue Kunden gewinnen möchte, darf vorhandene nicht vernachlässigen, besser gesagt “vergraulen”. Kundenorientierung und Neukunden-Gewinnung lassen sich nicht voneinander trennen. So sieht es auch Edgar K. Geffroy in seinem Buch “Das Einzige, was stört, ist der Kunde” mit dem Untertitel “Clienting ersetzt Marketing”. Sein Ansatz: Begegne Deinen Kunden mit Service und auf Augenhöhe – dann wird Marketing mit der Zeit überflüssig. Ein 1A-Neukunden-Magnetismus und ein sehr empfehlenswertes Buch über Service und Beziehungsmanagement.

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Jetzt brauche ich Aufträge!


Geschrieben am Mittwoch, 07. Februar 2007 von Thomas Kilian Kommentare deaktiviert

Heute möchte ich ein Buch von Allan S. Boress empfehlen, das bereits im Titel ein Grundanliegen von Unternehmen aufgreift. “Jetzt brauche ich Aufträge!” ist im Redline Wirtschafts-Verlag erschienen und widmet sich auf über 300 Seiten der Frage, wie vor allem kleine und mittelständische Unternehmen neue Kunden akquirieren.

Dabei hebt sich das Buch positiv von anderen marktschreierischen Werken ab, die mit ausgetretenen Konzepten den großen Erfolg versprechen. Vielmehr werden konkrete Schritte aufgezeigt, die einen Unternehmer zu neuen Aufträgen führen. Also ein Buch aus der Praxis für die Praxis. Von der Erstansprache eines Kunden über das Verkaufsgespräch bis hin zum Abschluss wird der Leser begleitet und mit zahlreichen Fallbeispielen bekannt gemacht. Empfehlenswert vor allem für Freiberufler und Vertriebler, die mehr über ihre Rolle als Verkäufer herausfinden wollen.

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Was ist eigentlich ein “Podcast”?


Geschrieben am Montag, 05. Februar 2007 von Thomas Kilian (1 Antwort)

Podcasts sind Medienbeiträge, die von Menschen wie Du und ich (so genannten “Podcastern”) produziert werden. Diese Beiträge werden als Audio- oder Videodateien über das Internet verbreitet. Das Wort “Podcasting” setzt sich aus den Wörtern “iPod“, dem MP3-Player der Firma Apple, und „Broadcasting“ (engl. Radiosendung) zusammen. Es wurde 2004 von Ben Hammersley geprägt. Als Erfinder gelten jedoch Tristan Louis, der im Jahr 2000 die Idee zum Podcasting hatte, und Dave Winer, der als erster solch einen Medienbeitrag umsetzte. In der Regel sind Podcasts kostenlos und werden in Folgen (“Feeds”) angeboten.

Podcasts können ganz einfach über eine spezielle Software, dem so genannten “Podcatcher“, bezogen werden. Sie sorgt dafür, dass die jeweils aktuelle Folge automatisch abgerufen wird. Dafür bieten die meisten Podcast-Websites spezielle Links, so genannte “RSS-Feeds” an.

Drei Schritte führen den Podcaster zum Erfolg:
1. Mit einem aufnahmefähigen Gerät eine Audio-Datei aufnehmen.
2. Informationen (Autor, Jahr oder Genre) in die Mp3-Datei einfügen und diese ins Internet stellen.
3. Eine RSS-Datei erstellen, die auf die Mp3-Datei verweist und diese verlinken.

Einige Podcaster erstellen ihre Beiträge nur als Hobby, Unternehmen können diese aber auch zur Kundengewinnung produzieren. In der Regel ist ein Podcast so etwas wie eine „Hörspiel-Serie“, die zur Unterhaltung gedacht ist. Sie sollen das Interesse der Kunden wecken und auf das Unternehmen aufmerksam machen. Es können aber auch fachliche oder Werbe-Informationen in den Podcast einfließen, die den Kunden wie andere Art von Werbung ansprechen. Desweitern ist ein Podcast eine Referenz für Unternehmen. Sie zeigen, dass sie mit der Zeit gehen und dass sie ihre (vor allem jungen) Kunden in ihrer Alltagswelt ansprechen. Oder läuft heute nicht fast jeder Jugendliche / junge Erwachsene mit (Mp3)-Knöpfen im Ohr durch die Gegend?

Auch Thoxan hat Podcasting entdeckt und wird im Laufe des Februar einen eigenen Podcast an den Start bringen. Im “Werbedschungel-Podcast” werden Sie spannende Geschichten hören und zugleich Strategien aus Marketing und Neuen Medien kennen lernen. Wann es losgeht, erfahren Sie hier im Neukunden-Weblog.

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Pimp my Werbebrief


Geschrieben am Dienstag, 30. Januar 2007 von Thomas Kilian (4 Antworten)

Heute versenden wir in der Agentur einen Werbebrief für die neue Schulungsreihe “Schokoladenseite zeigen” an Unternehmen aus Ostwestfalen. Ich halte solche Briefe aus drei Gründen für eine geeignete und vergleichsweise kostengünstige Werbemöglichkeit:

1. Spezifische Empfänger: Ich suche mir die Adressaten aus und sende die Information gezielt an die Unternehmen, die ich erreichen möchte. Bei Anzeigen in der Zeitung o.ä. hat man erheblich höhere Streuverluste.
2. Ein Brief ist persönlich. Man kann den Empfänger namentlich ansprechen.
3. Man kann den Brief mit einem Flyer oder einer Broschüre kombinieren.

Dennoch darf man die Erwartungen nicht zu hoch schrauben. Die meisten Werbebriefe (zwischen 95-99,9%) landen im Papierkorb. Die Rücklaufquote eines Werbebriefs liegt statistisch bei 0,3-0,5%. D.h. von 1000 versendeten Briefen erhält man 3-5 Antworten. Je nach Angebot und Gestaltung kann die Response aber auch höher ausfallen.

Werbebrief ThoxanAnhand unseres eigenen Werbebriefes möchte ich einige Tipps geben, wie Sie mit wenig Aufwand Ihren Werbebrief optimieren können:

1. Corporate Design: Nutzen Sie das einheitliche Erscheinungsbild Ihres Unternehmens auch für den Werbebrief. Ein aussagekräftiges Logo am Kopf des Briefes ist ein erster Eye-Catcher und schafft bei mehrmaligem Versand eine Wiedererkennung.
2. Die Adresse ist ein Bild. Sie wird vom Empfänger auf Richtigkeit geprüft. Fehlerhafte oder unvollständige Angaben führen in den meisten Fällen in den Papierkorb.
3. Eine aussagekräftige Betreffzeile muss den Leser neugierig auf den Inhalt machen.
4. Die persönliche Anrede ist Pflicht. “Sehr geehrte Damen und Herren” haben kein Gesicht und wandern auch in den meisten Fällen in den Papierkorb.
5. Der Einstieg ist die schwierigste Passage im Werbebrief. Er dient dazu, dem Leser einen praktischen Nutzen anzubieten. Erzählen Sie nicht von sich, Ihren Produkten oder Ihrem Unternehmen, sondern holen Sie den Empfänger ab und bieten Sie ihm einen Vorteil an.
6. Im zweiten Absatz können Sie Ihr Anliegen schildern. Aber bitte knapp. Stellen Sie weitere Vorteile für den Empfänger heraus. Nur wenn er für sich einen wirklichen Nutzen erkennt, wird er den Brief weiterlesen. Ansonsten: Papierkorb.
7. Im dritten Absatz können Sie weitere Details zu ihrem Angebot schildern. Schließen Sie diese Passage mit einer konkreten Handlungsaufforderung ab, damit der Empfänger weiß, was zu tun ist. In diesem Zusammenhang möchte ich einen Vordruck auf der Rückseite des Briefes empfehlen, der bereits die Kontaktdaten des Kunden enthält und per Fax zurück gesendet werden kann. Machen Sie es einfach, auf den Werbebrief zu reagieren.
8. Um den Brief noch persönlicher zu gestalten, habe ich ein Foto von mir neben die Unterschrift gedruckt. Lassen Sie sich etwas außergewöhnliches einfallen, was Ihren Brief zu einem Hingucker macht.
9. Die handschriftliche Unterschrift ist unverzichtbar. Den Aufdruck (auch in blauer Farbe) kann man in der Regel gut erkennen. Es gibt allerdings spezielle Maschinen, die mit einem Füller die eingescannte Unterschrift nachzeichnen und so auch bei größeren Auflagen einen guten Eindruck erzeugen.
10. Das Postscriptum (“P.S.”) wird in der Regel noch vor dem Inhalt des Briefes gelesen. Führen Sie hier einen weiteren Vorteil für Ihren Kunden auf oder animieren Sie ihn zu einer Reaktion. Dadurch wird das Interesse für den Inhalt erhöht.

Haben Sie weitere Ideen und Anregungen für die Verbesserung von Werbebriefen? Nutzen Sie diese Methode, um vergleichsweise kostengünstig Ihre Zielgruppe zu erreichen? Nutzen Sie die Kommentarfunktion oder schicken Sie eine Email an Info@Neukunden-Magnet.de und schildern Sie Ihre Erfahrungen!

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Der Reiz des Bloggens


Geschrieben am Montag, 29. Januar 2007 von Thomas Kilian Kommentare deaktiviert

Seit Anfang 2007 ist der Neukunden-Magnet auf Sendung. Ich habe das Bloggen entdeckt und teile mein und das Wissen anderer zum Thema Neukunden-Gewinnung, Marketing und Internet. Aber was treibt mich an? Was sind die Motive von Webbloggern? Klaus-Martin Meyer schreibt dazu einen interessanten Artikel beim Besserwerbeblog.

Welche Anreize hat also der Blogger zu bloggen?” fragt er und zeigt fünf Gründe auf:

1. Monetäre Erträge
2. Monetäre Anreize
3. Spaß
4. Ansehen
5. Networking

Für viele Blogger ist es sicherlich eine Mischung aus diesen Faktoren. Nur wenige können von einem Weblog leben. Für mich ist es vor allem die Möglichkeit zum Netzwerken sowie die Steigerung der Bekanntheit. Der Weblog ist ein Low-Budget-Instrument, um neue Kunden zu gewinnen. Vielleicht auch eine Methode für Ihr Unternehmen?

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Schäferhunde und Prinz Poldi


Geschrieben am Sonntag, 21. Januar 2007 von Thomas Kilian Kommentare deaktiviert

Eine äußerst günstige Möglichkeit, die eigene Website bekannt zu machen, ist die Beteiligung an Diskussionen in Foren und Chats. Für nahezu jeden Lebensbereich gibt es im Internet Plattformen, auf denen sich über spezielle Themen ausgetauscht wird. Sei es ein Forum für Züchter von Schäferhunden, ein Fan-Forum des Fußballprinzen Poldi oder ein Chatraum, in dem über die neuesten Folgen von Raumschiff Enterprise philosophiert wird.

Zugegeben, diese Form der Neukunden-Gewinnung ist zeitaufwändig und zum Teil recht mühsam. Wenn es um den echten Aufbau von Beziehungen (Networking) geht, möchte ich vor so genannten “Forum Attacks” oder “Chat Attack” warnen, wo es nur darum geht, (in zum Teil massiver Form) gezielt für Produkte und Unternehmen zu werben. Wenn diese Art geplanter Werbung auffliegt, kann es einen erheblichen Image-Schaden bedeuten.

Worum es mir geht, ist echtes Networking im Internet. Sinnvolle Inhalte liefern, sich an Diskussionen beteiligen und sich im Forum/Chat einen Namen machen. Das kann ein Weg sein, um z.B. durch eine aussagekräftige Signatur auf sich aufmerksam zu machen und langfristig auch über dieses Medium Kunden zu gewinnen.

Wichtige Voraussetzungen:

  1. Thematischer Bezug. So könnte z.B. ein Blumenhändler im Orchideen-Forum mitdiskutieren und dort sein Wissen einbringen.
  2. Täglich oder zumindest mehrmals wöchentlich eine halbe Stunde Zeit, um Beiträge zu lesen und eigene Beiträge zu verfassen.
  3. Aufgeschlossenheit und Kontaktfreudigkeit.

Haben Sie bereits Erfahrungen mit dieser Form von Neukunden-Gewinnung gemacht? Schreiben Sie einen kurzen Kommentar oder mailen Sie mir an info@neukunden-magnet.de.

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