07.07.07 und andere Besonderheiten


Geschrieben am Dienstag, 10. Juli 2007 von Thomas Kilian (6 Antworten)

Gründe für die Besonderheit des 07.07.07 gibt es genügend: Dieses Datum schreit geradezu nach einer Hochzeit, bietet mit „Live Earth“ Raum für die größte Konzertserie aller Zeiten, versetzt so manche Zahlengläubige in Hochstimmung und ist auch für mich von jeher ein schöner Tag; nämlich mein Geburtstag, den ich in diesem Jahr mit meiner Frau und Hund am Dümmer See (nördl. von Osnabrück) verbracht habe.

Als besonders und positiv aufgefallen sind mir – neben Emails, SMS, Anrufen und netten Briefen von Freunden und Verwandten – zwei Nachrichten von XING (ehem. OpenBC) und o2. Die Business-Plattform XING schickt mir um 8.37 Uhr folgende Email:

Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag!

Wir möchten Ihnen herzlich zum Geburtstag gratulieren und wünschen Ihnen Gesundheit, berufliches und privates Glück sowie Erfolg bei allem, was Sie sich für die Zukunft vornehmen.

Alles Gute!
Ihr XING-Team

Nun gut, keine persönliche Email, aber immerhin ein Geburtstagsgruß für mich als treues Premium-Mitglied. Wenige Minuten später piept mein Handy. o2 schickt mir eine Torte per MMS und beglückwünscht mich ebenfalls.

Wie einfach und doch effektiv? Der Geburtstag ist für (fast) jeden ein wichtiger Tag, wird häufig kräftig gefeiert oder zumindest im familiären Rahmen begangen und bietet Gelegenheit, sich an andere zu erinnern und ihnen etwas Gutes zu wünschen. Auch im Business-Umfeld gehört die Gratulation zum guten Ton, bildet aber (leider) noch immer eine Ausnahme, wenn es um Kundenbindung und Neukunden-Gewinnung geht.

Beim Best-Practice-Business Blog bin ich auf einen Artikel gestoßen, wie XING effektiv fürs Networking genutzt werden kann. Burkhard Schneider verweist auf mehrere Artikel von Networking-Coach Joachim Rumohr; unter anderem auf einen Beitrag „Das Geburtsdatum Ihrer Kontakte richtig nutzen„:

Schreiben Sie dann eine nette Nachricht, rufen Sie direkt an oder senden Sie bei sehr guten Kontakten ggf. auch ein kleines Präsent heraus. Eine sehr gute Gelegenheit das eigene Netzwerk zu pflegen.

Ich selbst freue mich sehr über solche Grüße und habe mich deshalb entschieden, in Zukunft bei meinen Kunden und Geschäftspartnern nach Geburtstagen zu fragen und ihnen zu gratulieren. Und damit ich im nächsten Jahr vielleicht auch den einen oder anderen Gruß mehr erhalte, habe ich meinen Geburtstag in XING einfach mal freigeschaltet.

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Postkarten-Grüße oder Trackbacks 2.0


Geschrieben am Dienstag, 03. Juli 2007 von Thomas Kilian (3 Antworten)

Wenn Blogger nicht bloggen, schreiben Sie Postkarten. Als „Trackbacks 2.0″ könnte man die Aktion des Besserwerberblogs bezeichnen, der nicht nur hier und da eine Schraube locker hat, sondern sich auch sonst mit dieser Aktion in die Herzen zahlreicher Blogger spielt.

Effizienz durch Relevanz

Auch ich habe heute eine dieser Karten in meinem Postkasten gefunden und möchte mich artig herzlich dafür bedanken! Eine Anmerkung habe ich allerdings: Ich hätte schon gerne gewusst, wer von Eurer „geballten Kompetenz“ die Karte geschrieben hat. Vielleicht lüftet Ihr dieses Geheimnis ja bei der nächsten Postkarten-Aktion. Bis dahin wünsche ich auch Euch einen besonders schönen und erfolgreichen Guten Tag!

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Neukunden durch Kundenerfolgsstrategie


Geschrieben am Donnerstag, 24. Mai 2007 von Thomas Kilian (3 Antworten)

Bei der Kundenerfolgsstrategie geht es darum, seine Kunden unabhängig vom eigenen Produkt oder Angebot erfolgreich zu machen. „Wozu soll das gut sein? – Was habe ICH denn davon?“ mag sich mancher fragen. Was zählt, ist doch schließlich der eigene Umsatz und nicht, sich um den Erfolg anderer zu kümmern!

Falsch! Wer seinen Kunden als Partner sieht und ihn erfolgreich macht, gewinnt. Nicht Ellenbogen zeigen Stärke, sondern vertrauensvolle Beziehungen. Die Kundenerfolgsstrategie lebt von verlässlichen Partnerschaften. Einige Beispiele, die das deutlich machen:

  • Ein Masseur hilft seinen Kunden, ihr Wohlbefinden zu stärken, indem er ihnen Informationen über besondere Anwendungen im örtlichen Thermalbad gibt. Hat er dadurch mehr Umsatz gewonnen? Na und ob! „Wir waren gestern im Thermalbad, Ursula! Das war wunderbar! Hat mir mein Masseur empfohlen. – Ein ganz freundlicher Typ!“ Zu welchem Masseur wird wohl Ursula gehen?
  • Eine KfZ-Werkstatt macht Unternehmen im Einzugsgebiet von zwei Kilometern erfolgreich, indem sie einen Stadtplan mit kostenlosen Anzeigen drucken und verteilen lässt. Hilft diese Investition, mehr Autos zu reparieren? Na und ob! „Wie, sie möchten kein Geld für die Anzeige haben? Wo ist denn da der Haken? Das muss ich heute Abend gleich im Tennisclub erzählen…!“
  • Ein Steuerberater bietet seinen Mandanten ein kostengünstiges Seminar zum Thema Zeitmanagement an, das er zusammen mit einem spezialisierten Coach durchführt. Kann er dadurch neue Mandanten gewinnen? Na und ob! „Seit ich bei meinem Steuerberater etwas über Zeitmanagement gelernt habe, bekomme ich meinen Alltag viel besser in den Griff! Ich sollte viel mehr delegieren. Am besten, ich lasse ihn auch gleich meine Steuererklärung machen!“

Jedes Beispiel hinkt, aber Krücken helfen uns, den Kern des Ansatzes zu verstehen:

  1. Nicht ICH stehe im Mittelpunkt, sondern mein KUNDE und sein Erfolg.
  2. Wer GEBEN und TEILEN praktiziert, bekommt ein Vielfaches zurück.
  3. Nicht mein PRODUKT steht im Vordergrund, sondern die BEZIEHUNG.
  4. Werbung über DRUCK nervt, positive ANZIEHUNG führt zu langfristigen Geschäftsbeziehungen.
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Web 2.0 und Dienstleistungsmarketing


Geschrieben am Samstag, 12. Mai 2007 von Thomas Kilian (2 Antworten)

Thomas Scheuer - Dienstleistungsmarketing BlogThomas Scheuer betrachtet in seinem Beitrag zum Business-Blog-Karneval die Frage, was Web 2.0 tatsächlich aus Marketingsicht für Dienstleistungs-Unternehmen bringt. Der Artikel ist im Dienstleistungsmarketing-Blog erschienen. Thomas Scheuer ist ein auf Dienstleistungsmarketing und Serviceprozesse/ -qualität spezialisierter Berater, Referent und Fachautor. Er hat das Buch Marketing für Dienstleister herausgebracht, das sechs Wochen in den Top 10 „Deutsche Wirtschaftsbücher“ in der FTD gelistet wurde.

Logo 3. Business-Blog-Karneval

Der Hype um Web 2.0 nimmt kein Ende, auch wenn sich die Prophezeiungen hinsichtlich des baldigen Platzens der neuen “Internetblase” mehren. Auch wenn es einen leichten Einbruch geben wird (wovon ich ausgehe), wir befinden uns langfristig gesehen nur am Anfang einer Entwicklung. Web 2.0 bedeutet für mich vor allem Wikipedia, YouTube, SecondLife, XING und Weblogs. SecondLife (oder ein ähnliches Format) ist alleine schon deshalb zukunftsträchtig, weil eben Viele gerne in Parallelwelten leben: Wer hier nicht mehr klarkommt, lebt eben virtuell woanders weiter. Das ändert sich auch nicht, sondern wird zunehmen.

Die neue Währung der Wichtigkeit in der virtuellen Welt sind XING-Kontakte. Wichtig ist, wer viele Kontakte hat (ähem, derzeit 85). Im Web sieht niemand “mein Auto, mein Haus, mein Pferd”, daher muss eine andere Währung her. Da wir getrieben sind von der Notwendigkeit, etwas erreichen zu wollen, werden wir nie auf Kontakte verzichten können (oder wollen?). Und dann Weblogs: Entweder sind es exhibitionistische Triebe, Minderwertigkeit und/oder doch wieder der Wunsch, damit etwas zu erreichen. Auch das alles sind tief verwurzelte Menscheitswünsche – die Web 2.0-Ralley geht also weiter.

Nachdem aus meiner Sicht geklärt ist, dass wir nicht auf einem toten Pferd reiten, können wir uns getrost damit beschäftigen. Was bringt Web 2.0 tatsächlich aus Marketingsicht für Dienstleistungsunternehmen? Eine ganze Menge und den wichtigsten Punkt möchte ich herausgreifen: Es ist der Vertrauensaufbau.

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Interview mit Robert Basic von Basic Thinking


Geschrieben am Mittwoch, 09. Mai 2007 von Thomas Kilian (6 Antworten)

Robert Basic - Basic Thinking Blog

Ist es ein Flugzeug? Ist es ein Vogel? Nein! Es ist Robert Basic, der Alphawolf  der ungewollt gekrönte König der Bloggerszene – heute und hier im Interview im Neukunden-Magnet Weblog. Der aktuell stattfindende 3. Business-Blog-Karneval dreht sich ja um das Thema „Erfolgreich mit Neuen Medien“. Ich habe Robert gefragt, wie er seinen Basic Thinking Blog so erfolgreich gemacht hat. Alles reiner Zufall? Hier sind seine Antworten…  

Robert, Du bist mit dem Basic Thinking Blog einer der bekanntesten Blogger in Deutschland. Wann und wieso hast Du mit dem Bloggen angefangen?

Das muss 2002 gewesen sein, als ich meine ersten Blogs entdeckt hatte. So bin ich dann nach einer gewissen Weile vom Leser zum Blogger aufgestiegen und habe mich bis Mitte 2003 auf meinem Blog mit Lotus Notes auf englisch und deutsch beschäftigt. Dann das MEX Blog gestartet, das mittlerweile nicht mehr besteht, und Mitte 2005 wieder zurück zu meinem Blog, das ich erneut von Null gestartet hatte. Das „wieso“ ist eigentlich recht einfach: Anno 2002 tummelte ich mich in Fachforen zum Thema Lotus Notes. Doch die Notes-Blogs überzeugten mich mehr, da dort der Austausch nicht nur über das fachliche Thema erfolgte, sondern zusätzlich das Persönliche viel stärker ausgeprägt war. Es fasziniert mich ohnegleichen, Menschen rund um den Globus kennenzulernen und sich mit ihnen sehr persönlich austauschen zu können. Da auf den Notes-Blogs natürlich nicht nur Notes das Thema war, sondern viel mehr darüberhinaus.

Diese Faszination, wie gut Blogs die Persönlichkeiten transportieren, fesselt mich auch heute noch nach 5 Jahren Bloggerei.

Wie viele Leser erreichst Du täglich / monatlich? Kannst Du einschätzen, wie viele Leser Deinen Blog regelmäßig lesen, z.B. per RSS-Feed?

Das Blog ist ein Werktags-Blog, also an Werktagen mit bis zu 6000-7000 Lesern in der Spitze super gelesen, an Wochenende fällt das auf unter 50% vom Werktags-Schnitt. Auf der RSS Seite verzeichnet Feedburner rund +5000 Abonnenten aktuell, wobei diese Zahl mit Vorsicht zu genießen ist. Und, ich weiß nicht genau, wieviele Abonnenten täglich das Blog direkt aufsuchen (zum Kommentieren bspw.). 
 
Hast Du Dir Deine Leserschaft (wie Dein Mega-Posting zu diesem Thema vermuten ließe) strategisch aufgebaut oder war das alles großer Zufall? Plaudere doch mal aus dem Nähkästchen, wie Du Dein Blog bekannt gemacht hast!

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Erfolgsfaktor Kontrollverlust


Geschrieben am Mittwoch, 09. Mai 2007 von Thomas Kilian Kommentare deaktiviert für Erfolgsfaktor Kontrollverlust

Christian Burger - PR-Trends WeblogChristian Burger beschreibt in diesem Auszug eines Beitrags zum Business-Blog-Karneval, wie wichtig der Kontrollverlust für den Marketingerfolg im Web 2.0 ist. Der Volltext ist im PR-Trends Weblog erschienen, in dem Christian Burger regelmäßig über die Themen Internet und Öffentlichkeitsarbeit schreibt.

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Freiwillige Kontroll-Zugeständnisse sind ein wesentlicher Erfolgsfaktor. Das ist meine zentrale Aussage: Internet-User lernen, dass sie das Internet immer aktiver nutzen können, eben auch für den Zweck der Kommunikation. Wenn sich Organisationen darauf einlassen (und immer häufiger auch: darauf einlassen müssen!), dialogorientierte Öffentlichkeitsarbeit zu betreiben, dann können sie einfach nicht mehr kontrollieren, wo sie das am Ende hinführt.

Warum also sind freiwillige Kontroll-Zugeständnisse ein Erfolgsfaktor in der PR-Arbeit?

  • Beziehungen zu den relevanten Teilöffentlichkeiten aufbauen
  • Vertrauen
  • Reputation

Wenn wir unseren Dialogpartnern einen Teil der Kontrolle über Kommunikationsprozesse überlassen und wenn wir das gut machen, dann stehen die Chancen gut, dass wertvolle Beziehungen entstehen. Und wenn wir über solche Beziehungen verfügen, dann ist das wiederum die beste Voraussetzung dafür, dass wir auch vermitteln können, warum wir so handeln wie wir das tun. Unser Handlungsspielraum wird also größer.

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Engelchen und Teufelchen


Geschrieben am Freitag, 04. Mai 2007 von Thomas Kilian Kommentare deaktiviert für Engelchen und Teufelchen

Sigi Bütefisch / Frischfisch WeblogSigi Bütefisch stellt uns für den Business-Blog-Karneval eine fünfteilige Themenreihe zur Verfügung. Den Auftakt macht ist er heute mit dem Schwerpunkt Netzwerk. Der Original-Artikel ist im Frischfisch-Weblog zu finden. Sigi Bütefisch ist Dipl. Grafik-Designer, Trainer und Coach. In seinem Weblog bietet er Fangfrisches zum Thema Ressourcenentwicklung, Wissensmanagement, Zielfindung, Strategie und Kommunikation.

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Gegensätze, machen das Leben spannend. Engelchen und Teufelchen, Licht und Schatten, Gut und Böse – Zentrales Thema in Philosophie, Psychologie, Ethik und Religion. Aber auch im Geschäftsleben – hier nur genannt Positiv und Negativ, Stärken und Schwächen bzw. Chancen und Risiken.

Scheint also ein wichtiges Thema zu sein. In den folgenden 5 Artikeln möchte ich speziell Weblogs, auch mit Elementen der SWOT-Analyse, betrachten. Jeder Artikel stellt ein Thema in den Mittelpunkt: Netzwerk, Suchtpotenzial, Aufwand, Qualität, Wirkung. Beginnen möchte ich heute mit dem Schwerpunkt Netzwerk.

Netz(werk) und (Frisch)fisch stehen in Beziehung zueinander. Ob ein Netz(werk) gut oder schlecht ist, hängt davon ab, welche Art von Fische man/frau fangen möchte. Zählt die Masse oder die Qualität? Kann Netzwerken auch Überfischen bedeuten? Also kurzfristiger Erfolg auf Kosten langfristiger Ressourcen? Ohne Zielvorgabe gibt es für mich keine sinnvolle Beurteilung von Netzwerken: Soll das Netzwerk Business generieren und muss sich deshalb mit anderen Marketinginstrumenten messen (Aufwand/Nutzen) lassen; oder geht es um die „Nestwärme” in der Gemeinschaft der Blogger; oder geht es darum ganz spezielle Kontakte zu knüpfen; oder geht es um Information; oder geht es um Alles zusammen –Bloggen als Eierlegendewollmilchsau (die bekanntermaßen marketingstrategisch heutzutage nicht funktioniert)?

Man könnte aber auch provokativ fragen: Welche Blogger verdienen „fett Geld” durchs Bloggen (Wenn ich die Diskussion verfolge, für welche Summen selbst ein A-Blogger käuflich wäre oder wie hoch die Bereitschaft ist, Fremd-Anzeigen auf seinem Blog zu schalten, scheinen es sehr wenige)? Dagegen scheint die Anerkennung in der Szene und der Spass an dem Medium eine große Rolle zu spielen. (Es soll hier nicht der Eindruck entstehen, dass ich das ablehne und das „Geldverdienziel” über andere stelle). Aber wenn ich einen Gedanken von Marketeasing aufgreife, kommt es für den Geschäftserfolg (und der misst sich halt auch irgendwie am Geldbeutel) auf die „Fans” im Beziehungsnetzwerk an und nicht auf die Wackelkanidaten der C-Kunden und -Interessenten. Eigentlich wie im „richtigen” Leben. 3 gute Freunde bringen mehr als 100 Partybekanntschaften. Hier gibt es interessante Untersuchungen, dass stabile Gemeinschaften (Vom Naturvolk, über Verschwörungen bis hin zu Businessseilschaften) häufig zwischen 40 -50 Personen haben. Das scheint eine natürlich-biologisch und weniger eine kulturelle Gesetzmäßigkeit zu sein.

Weiter ist zu überlegen, ob Blogger (als überwiegend kleine Dienstleister) überhaupt im großen Umfang Aufträge (an andere Blogger) vergeben? Oder generieren Blogger nicht viel häufiger Aufträge außerhalb der Szene? Auf der anderen Seite ist es unzweifelhaft, dass Bloggen interessante und viele Kontakte generiert, eine gute Möglichkeit ist Kompetenz zu zeigen, das Netzwerk schnell vergrößert, das Suchmaschinenranking verbessert. Vor allem, wenn es professionell mit einem gewissen Zeitaufwand und Qualitätsanspruch geschieht.

Als einer, der beim Bloggen noch nicht allzu lange dabei ist – aber seit über 20 Jahren mit Marketing und Kommunikation seine Brötchen verdient – erlaube ich mir folgendes Fazit: Für wen Bloggen passt (Spass am Schreiben, gutes Konzept und Inhalte, Durchhaltevermögen,…) wird damit sein Netz stärken. Blogs sollten aber nicht überschätzt (Aufwand/Wirkung) werden und als eine Netzwerkplattform im Verbund gesehen werden werden. Wie heißt es denn so schön: „Das Ganze ist mehr als die Summe der Teile”.

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Heute schon geXINGt?


Geschrieben am Montag, 23. April 2007 von Thomas Kilian Kommentare deaktiviert für Heute schon geXINGt?

Frank Bärmann - KMU-Marketing-BlogFrank Bärmann beschreibt in diesem Artikel, wie KMUs Business-Kontakte nutzen können und welche Vorteile ihnen dazu die Networking-Plattform XING bietet. Dieser Beitrag stammt aus dem KMU-Marketing-Blog. Frank Bärmann leitet die Kommunikations-Agentur aixpressive in Aachen und berät Unternehmen in Marketing-Fragen.

Logo 3. Business-Blog-KarnevalViele der Blog-Leser kennen sicher die offene Business-Plattform XING. Es gibt aber besonders in den Kreisen der Kleinunternehmer und Handwerker, aber auch bei Mittelständlern genügend Personen, die XING für den Namen eines chinesischen Restaurants, für eine Stadt in China oder eine chinesische Kampfkunst halten. Deshalb möchte ich die simple und vor allem kostengünstige Idee des „Business-Networkings“, des geschäftlichen Ausnutzens von Kontakten vorstellen.

Die Bezeichnung „XING“ hat tatsächlich etwas mit Chinesisch zu tun. Es bedeutet so viel wie „es ist möglich“. Auf Englisch kann der Name als Abkürzung für Crossing, Kreuzung von Geschäftskontakten, gesehen werden.

XING (ehemals openBC/Open Business Club) ist eine webbasierte Plattform zum Aufbau von individuellen Business-Netzwerken. Der Gedanke dahinter ist die Theorie „Jeder kennt jeden über sechs Ecken“. Man meldet sich an und findet schnell Leute, die man kennt. Nachbarn, Studienkollegen, ehemalige Kollegen, Freunde, Partner etc. Über diese Personen knüpft man erneut neue Kontakte. So entsteht ein persönliches Netzwerk. Die Chance, Geschäftspartner, Kunden oder Gleichgesinnte zu treffen ist bei über 1,5 Millionen Mitgliedern aus 16 Nationen riesig. Vom Handwerker, Experten bis zum Top-Manager ist alles vertreten. Tausende von Unternehmen sind dort präsent. In über 4000 themen-, branchen- und regionalbezogenen Gruppen wird diskutiert, beratschlagt und ausgetauscht.

XING und andere Plattformen sind nicht nur etwas für Manager. Auch Kleinunternehmer und Handwerker sind dort gut aufgehoben. Dort findet man Gruppen für Immobilienverwalter und Hausverwalter, Ärzte und Zahnärzte, Agrar- & Landwirtschaft, Juristen, Altenpfleger, Antiquitätenhändler, Logopäden, Köche, Diskjockeys, Versicherungs- und Finanzberater, Fotografen, Grafiker, Künstler, Designer, Pädagogen, Sportler und Händler. Die Liste der Gruppen ist fast unerschöpflich.

Alles was man braucht, ist ein Internetzugang und etwas Zeit und Spaß. Man meldet sich an und knüpft Kontakte. In den Foren der Gruppen kann man Ausschreibungen einstellen, nachlesen, Fragen stellen, sich vorstellen oder Probleme diskutieren. Man Kontakte per Knopfdruck zu einer Veranstaltung einladen oder über Neuigkeiten Informieren.
Bei XING gibt es zwei Kategorien von Mitgliedschaften: Die Standard- und die Premium Mitgliedschaft. Die Premium-Mitgliedschaft bietet eine ganze Reihe von Vorteilen gegenüber der Standard-Version, kostet aber 5,95 EURO pro Monat. Schön bei der Premium-Version ist z.B., dass man einen Bericht bekommt, wer das eigene Profil, also Sie bei XING besucht hat. Daraus lassen sich meistens Rückschlüsse über ein vorhandenes Interesse an Ihrer Person oder Ihrem Geschäft ziehen.

Die Nutzung von Plattformen wie XING ist besonders für kleine Unternehmen und Handwerker sicher sinnvoll. Sie können sich so neue Vertriebswege eröffnen, Kunden (auch regional) oder Lieferanten finden. Geld verdienen und Wissen gewinnen ist der Nutzen.

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Countdown: Morgen geht es los!


Geschrieben am Samstag, 21. April 2007 von Thomas Kilian Kommentare deaktiviert für Countdown: Morgen geht es los!

Die Spannung steigt: Am morgigen Sonntag beginnt hier das muntere Treiben der 3. Business-Blog-Karneval. Bereits jetzt gehen täglich neue Emails und Berichte bei mir ein: Ich bin zuversichtlich, dass wir eine echt tolle Themensammlung zu „Erfolgreich mit Neuen Medien“ zusammen stellen können.

Vielen Dank, an alle Blogger & Autoren, die sich schon gemeldet haben!

Stellvertretend für viele schildert Frank Neuhaus vom Ad!Think Weblog seine Erwartungen:

Frank Neuhaus - Ad!Think WeblogNachdem ich schon an den ersten beiden „Business-Blog-Karnevals“ teilgenommen habe, erwarte ich dieses Mal:

  • Wieder einen interessanten Austausch mit dem Gastgeber-Blog
  • Nützliche Beiträge in den beteiligten Blogs zu lesen und neue Blogs kennen zu lernen
  • Spaß dabei zu haben, mich erneut an einer tollen Gemeinschaftsaktion zu beteiligen und Nutzen zu stiften
  • Ein weiteres spannendes Thema für meine wöchentlichen News zu haben, welches die Besucher meiner Website interessieren könnte
  • Meine News neuen Lesern vorzustellen, die über den „Business-Blog-Karneval“ auf meine Website aufmerksam werden 

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Countdown: Noch fünf Tage


Geschrieben am Dienstag, 17. April 2007 von Thomas Kilian (2 Antworten)

Banner 3. Business-Blog-KarnevalAm kommenden Sonntag startet der 3. Business-Blog-Karneval zum Thema „Erfolgreich mit Neuen Medien – Wie Internet und Web 2.0 das Business revolutionieren. (Bitte weitersagen!)

Habe mittlerweile sehr nette Rückmeldungen erhalten und sogar schon die ersten Beiträge per Email, worüber ich mich sehr freue. Vielen Dank an alle, die sich gemeldet haben, die beim karnevalistischen Treiben mitmachen wollen oder die einfach die Info in ihren Weblogs weitergegeben haben:

Sollte ich jemanden vergessen haben, meldet Euch kurz bei mir, ich ergänze dann gerne diese Liste. 

Und nun zur Werbung:

Teilnehmen kann jeder, der einen aktuellen oder bereits publizierten (2007) Beitrag zum Thema zur Verfügung stellen möchte. Die Artikel werden in der Zeit vom 22.4. bis 11.5. nach Wunsch im Volltext oder als Zusammenfassung hier veröffentlicht. Ziel ist der Aufbau eines Wissensdossiers zu folgenden möglichen Fragestellungen:

  • Wie können Unternehmen das Internet erfolgreich für sich nutzen?
  • In welchen Bereichen bringen die Neuen Medien einen echten Mehrwert fürs Business oder die Gesellschaft?
  • Ist Web 2.0 nur ein kurzzeitiges Modewort oder welche Vorteile bietet das Mitmach-Internet wirklich?

Hier gibt es weitere Informationen zur Teilnahme.

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