Wenn der Telefonmann zweimal klingelt…


Geschrieben am Mittwoch, 04. November 2009 von Thomas Kilian (0 Antworten)

Hatte heute Abend mal wieder ein Erlebnis der besonderen telefonischen Art. An dieser Stelle schon mal schöne Grüße nach Batzdorf (zwischen Meißen und Dresden). Finde es immer wieder witzig, wenn ein Akquise-Anruf bei uns in der Agentur am Ende dazu dient, dass ICH auf UNSERE Angebote aufmerksam mache… Es lohnt sich also, IMMER ans Telefon zu gehen - macht einfach das beste daraus! :-)

Passend dazu folgendes Video von Helge Schneider:

Und hier gibt’s noch nen zweiten “Telefonmann“:

In diesem Sinne: Lasst es klingeln!

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Neukunden-Magnet meets Lösungsbäcker


Geschrieben am Mittwoch, 28. Oktober 2009 von Thomas Kilian (0 Antworten)

Am 22. Oktober 2009 trafen sich Neukunden-Magnet Thomas Kilian und Lösungsbäcker Knut O.E. Pankrath in Freddy Leck sein Waschsalon im aufstrebenden Berlin-Moabit auf einen Kaffee. Nachdem sich die Akteure aus dem Internet schon seit Jahren kennen, kam es nun endlich auch zur persönlichen Begegnung. Neben zahlreichen Dingen, die hier trotz denkbarer Neugierde mancher Leser nicht ausgebreitet gehören, haben wir auch über öffentlichkeitstaugliche Dinge gesprochen und spontan entschieden, uns gegenseitig die selben drei Fragen zu beantworten.

Bloggertreffen in Berlin-Moabit

Drei Fragen an den Lösungsbäcker Knut O.E. Pankrath

1. Was ist das terminlich nächste Projekt, über das Du schon mal etwas andeuten magst?

Ich bereite gerade eine Businessblogparade vor, die am 1. November starten soll. Neu neben dem für hoffentlich viele Leser interessanten Thema rund um die funktionale Attraktivität von Websites wird sein, dass ich eine blogprominente Schirmherrin präsentieren darf.

2. Welches ist derzeit Dein - als inhaltlich breit aufgestellter Dienstleister - liebstes Angebot und warum?

Ich mache es der Software- und Internetbranche nach und stelle mit Business Creation Consulting ein Beratungsangebot vor, das nach meiner aktuellen Einschätzung von den nächsten Kunden noch maßgeblich mitgeprägt wird und deshalb als “beta” gekennzeichnet ist.

Worum geht es inhaltich? Ich finde es anstrebenswert, in Phasen von Gründung oder Umbau eines Unternehmens ERST die konzeptionell-kreativen Fragen gut zu beantworten und erst DANN Energie in die Prüfung von Realitätsnähe, Zahlenwerk und die Auswahl einzelner Werkzeuge zu stecken. Die geistige Trennung zwischen Komposition und Aufführung eröffnet meiner Meinung nach Chancen, zu einem von Anfang an professionellen Marktauftreten zu kommen.

3. Welches Buch könnten wir zusammen schreiben?

“Wie Sie webfernen Kunden webnahe Produkte verkaufen. Subtitel: Die Vergrößerung des Kuchens”

An dieser Frage knabbern vermutlich so viele Kollegen, dass man ihnen gut und gerne etwas dazu an die Hand geben könnte. Ich bin da auch noch neugierig…

P.S. Wer übrigens einen vernünftigen deutschen Namen für “Business Creation Consulting” findet und mich von diesem englischen Wortwurm befreit, wird gern weböffentlich lobend erwähnt!

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Neukunden-Akquise durch Networking mit XING


Geschrieben am Freitag, 12. Juni 2009 von Thomas Kilian (3 Antworten)

XING-Papst Joachim Rumohr hat heute ein 5-minütiges Video veröffentlicht, in dem er erklärt, wie sich XING geschickt und gezielt für die Akquise neuer Kunden nutzen lässt. Gewusst wie … ich kann die guten Erfahrungen selbst voll und ganz bestätigen. Wer andere Personen (bei XING oder im Real Life) nicht als Opfer sieht, sondern als Menschen aus Fleisch und Blut, dem kann XING viele Türen öffnen. Also: Vorhang auf!

Übrigens (hier die Werbung): Wer noch immer keinen XING-Account hat, dem sei die Anmeldung wärmstens empfohlen!

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Werte in der Neukunden-Gewinnung (5)


Geschrieben am Montag, 10. November 2008 von Thomas Kilian (5 Antworten)

Bei meiner Blogerserie über Werte in der Neukunden-Gewinnung geht es heute um den vierten Wert, den wir als Agentur formuliert haben: Kommunikation. Wikipedia definiert Kommunikation als “die Aufnahme, den Austausch und die Übermittlung von Informationen zwischen zwei oder mehrerer Personen“.

Wenn es um die Arbeit in unserer Agentur geht, dann verbinden wir mit Kommunikation aber nicht nur den Austausch von Informationen, sondern das regelmäßige “auf dem Laufenden halten” unserer Kunden, wenn wir uns für Ihre Bedürfnisse engagieren.

Kommunikation in der Neukunden-Gewinnung

Auch für die Neukundengewinnung ist Kommunikation enorm wichtig. Letzlich ist ja jede werbliche Aktivität auch immer eine kommunikative Angelegenheit. Schließlich werden Informationen über Produkte, Angebote und Leistungen übermittelt. Doch darum geht es mir nicht.

Kommunikation in der Neukundengewinnung ist vor allem deshalb wichtig, weil es bei jeder Kontaktaufnahme mit neuen Kunden um BEZIEHUNGEN geht. Eine Beziehung beginnt und lebt - wie in jeder guten oder schlechten Ehe - nur mit Kommunikation. Wer nicht kommuniziert, behindert die Aufnahme und die Entwicklung einer Beziehung. So einfach und doch so schwierig.

Wie häufig erhalte ich nervige Telefonanrufe, bei denen die Nummer unterdrückt ist und ich überhaupt keine Chance habe, den Redeschwall des trainierten auf Abschluss getrimmten Vertrieblers zu unterbrechen. Unter “Kommunikation” und den Aufbau einer Beziehung von Anbieter zum Kunden verstehe ich etwas anderes. 

Noch schlimmer ist es, wenn ich per Post oder Werbemail auf ein “SUPER-ANGEBOT” hingewiesen werde, aber sich der Absender nicht einmal die Mühe macht, meinen Vor- und Zunamen herauszufinden. Die allseits bekannten und beliebten “Sehr geehrten Damen und Herren” sind kein kommunikativer Türöffner, sondern erleichtern den Transport des Werbemediums in die Rundablage “P”.

Vorschläge für gute Kommunikation in der Neukunden-Gewinnung

Ich will nicht immer nur jammern, meckern oder dergleichen. Natürlich gibts wie immer noch drei Tipps für erfolgreiche Kommunikation in der Neukundengewinnung:

  1. Gute Kommunikation besteht aus Reden und Zuhören. Hören Sie Ihren (potentiellen) Kunden doch einfach mal aufmerksam zu! Achten Sie die Bedürfnisse, Wünsche und Erwartungen. Bevor Sie selbst Ihr Angebot anbringen, sollten Sie den tatsächlichen Bedarf erfragen.
  2. Stellen Sie eine persönliche Erreichbarkeit sicher. Wenn Sie neue Kunden akquirieren, dann machen Sie sich die Mühe, die Menschen auch als Menschen aus Fleisch und Blut wahrzunehmen. Sprechen Sie die Kunden mit Ihrem Vor- und Zunamen an. Stellen Sie sich persönlich vor. Ermöglichen Sie Ihren neuen Kunden, direkten Kontakt zu Ihnen aufzunehmen. Verstecken Sie sich nicht hinter Ihrem Unternehmen. Zeigen Sie, wer Sie sind und wieso sich eine Kommunikation mit Ihnen lohnt.
  3. Halten Sie den Redeanteil Ihrer Kunden hoch. Wenn Sie zum Telefonhörer greifen oder in einem Verkaufsgespräch sitzen, sollten Sie maximal 20 Prozent der Zeit selbst sprechen. Viele Verkäufer hören sich selbst viel zu gerne reden. Stellen Sie stattdessen geschickte Fragen, um das Gespräch am Laufen zu halten und die Bedürfnisse der Kunden zu erfahren (s.o.). Wer schweigt, der bleibt.

Welche Erfahrungen haben Sie mit der Kommunikation in der Neukundengewinnung gemacht? Ich freue mich darauf, mit Ihnen in denen Kommentaren ins Gespräch über dieses Thema zu kommen.

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Frisch gebloggt von der OMD


Geschrieben am Mittwoch, 17. September 2008 von Thomas Kilian (3 Antworten)

Auch wenn der erste Messetag der Online-Marketing Messe Düsseldorf (OMD) noch nicht vorbei ist, will ich eine kurze Pause nutzen, um meine Eindrücke von der “Leitmesse für Digitales Marketing” zu schildern.

online-marketing-duesseldorf-2008
  1. Besonders gefallen hat mir in diesem Jahr die - wenn auch ziemlich beengte - Blogger-Area in Halle 11. Der von roccaatune gesponsorte Stand mit freiem WLAN und leckerem Kaffee von Sonntagmorgen ist bereits seit dem Vormittag stark frequentiert und bietet mir die Möglichkeit, andere Blogger kennen zu lernen und meinen Pegel an Online-Konsum konstant aufrecht zu halten.
  2. Im Vergleich zum vergangenen Jahr sind noch mehr Aussteller in den zwei (naja 1,5) Hallen präsent, die über digitales Marketing in jeglicher Form informieren: Suchmaschinen-Optimierung, Performance Marketing, Email-Marketing und andere Online-Maßnahmen zur Kundengewinnung stehen auf der Messe im Vordergrund. Dazu schieben sich dieses Jahr noch größere Massen an Besuchern durch die Gänge.
  3. Habe dieses Jahr wieder eine ganze Reihe von Online-Bekanntschaften auf der Messe getroffen bzw. endlich mal persönlich kennen gelernt. Für solche Networking-Zwecke eignet sich die OMD ganz hervorragend. Viele meiner Blogger-Kollegen und andere Medienschaffende sind sowieso hier — eine ideale Gelegenheit zum Fachsimpeln und um gemeinsam über die Messe zu schlendern.
  4. Beim Schlendern springt mir - leider - wieder sehr wenig ins Auge, was für meine Zielkunden (Kleine und Mittelständische Unternehmen, KMU) sinnvoll und finanzierbar ist. Web 2.0 und Online-Marketing auf höchstem Niveau, Affiliate-Marketing und andere Buzz-Words werden zwar Standauf, Standab heiß diskutiert, lassen sich aber imho nur schwer in die unternehmerische Marketing-Praxis von KMU’s runterbrechen.

Mein abschließendes Fazit: Der Besuch der Online-Marketing Messe in Düsseldorf (OMD) ist und war zwar wieder lohnend im Sinne des Networkings, bietet mir aber wenig informatives Potential für unsere Agenturkunden. Wie sagte ein Gesprächspartner vorhin so treffend: “Die Messe ist super für uns Werbetreibende, aber wer sich als Kunde hierher verirrt, wird von den Angeboten absolut erschlagen.” Bin gespannt, wer von meinen Lesern diese oder andere Eindrücke und Meinungen mit uns teilen möchte…

Und wer sich für professionelles Online-Marketing in Bielefeld interessiert, wird sicher auch bei Cogtail fündig.

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Online-Marketing-Düsseldorf (OMD) 2008


Geschrieben am Freitag, 12. September 2008 von Thomas Kilian (0 Antworten)

Am kommenden Mittwoch und Donnerstag (17.+18. September 2008) findet wieder die Online-Marketing Messe in Düsseldorf (OMD) statt. Ich werde wie im vergangenen Jahr einen Tag (Mittwoch) auf der Messe sein und bin gespannt, was die Aussteller dieses Jahr Neues zu zeigen haben.

online-marketing-duesseldorf-2008
Größter Nutzen ist für mich allerdings die Vernetzung mit anderen Fachleuten und Bloggern. Insofern freut es mich, dass es dieses Jahr eine eigene “Blogger-Area” mit freiem WLAN gibt sowie am Abend vorher ein Blogger-Warm-up in Düsseldorf (muss sehen, ob ich das zeitlich schaffe - komme dann aus dem Rhein-Main-Gebiet hochgefahren). In jedem Fall bestimmt ein spannender Tag.
Eintritt zur Messe ist frei und wer Lust hat, sich bei der OMD mit mir zu treffen, kann mich anmailen oder meinen XING-Termin mit “Ja” beantworten - würde mich sehr freuen, den einen oder anderen Blogleser persönlich kennen zu lernen.
 
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Skurrile Emails und Kommentare


Geschrieben am Dienstag, 10. Juni 2008 von Thomas Kilian (2 Antworten)

Freunde, es ist mal wieder soweit. Ich muss einfach mal ein paar skurrile Exponate von Kommentaren und Emails hier loswerden, die ich in den vergangenen Wochen erhalten habe. Nein, ich meine nicht die SPAM-Emails, die mir zum tausendsten Mal mit “C I ALI S” und ”VIAG RA” das Liebesleben versüßen wollen, sondern Nachrichten von Menschen aus Fleisch und Blut (nehme ich mal an…).

Irgendwie scheinen meine Beiträge hier im Neukunden-Magnet Weblog nicht sonderlich beliebt zu sein. So erhielt ich bereits vor einigen Monaten eine Bewerbung per Email:

Sehr geehrte Damen und Herren,
hiermit nutze ich die Möglichkeit, mich bei Ihnen um eine Freelancer - Stelle zu bewerben. Weiteres über mich und meine Arbeit finden Sie in den angehängten Pdf-Dateien. (…)

Nicht einmal eine halbe Stunde später folgte eine zweite Email:

Hallo Herr Kilian,
soeben überkam mich der Gedanke, dass ich mein Netzwerk weiter spannen müsste. Ihre Seite fiel mir, dank dem großen Google, ins Auge. Nachdem (leider!) ich die Pdf-Dateien auf den elektronischen Weg gebracht habe, las ich in Ihrem Blog herum. Meine Bitte: Löschen Sie bitte meine Email aus dem Kasten und antworten Sie mir bitte nicht. Ich ziehe hiermit jegliches Interesse an einer Freelancer-Tätigkeit zurück.

Meine Rückfrage, was denn diese Angst vor einer weiteren Kontaktaufnahme ausgelöst hat, ist bislang unbeantwortet geblieben. Also versuche ich es einfach mal auf diesem Weg… ;-)

Hier ein weiteres Beispiel literarischer Größe — ein Kommentar zum Beitrag “Ein Magnet ist ein Magnet ist ein Magnet“, den ich aufgrund des Wörtchens “Physik” leider löschen musste:

Ey du schwachkopf dass stimt doch ganicht.
haste damals nich in physik aufgepast du penner

Hihi! Aber es geht auch netter, Desinteresse an meiner Person zu bekunden. So schrieb mir vorletzte Woche ein Kollege aus der Werbebranche folgende Email mit dem Betreff “(K)eine Anfrage“…

Verehrter Herr Kilian,
da Sie offensichtlich ein mit Anfragen überschütteter Mann sind, hier mal eine Abwechslung. Mein Name ist (…) und ich bin 20 Jahre jung. Ich bin Inhaber und Geschäftsführer von (…). Wir setzen kundenorientierte Web-Projekte um und entwickelt die Web-Technologie von Morgen. Obwohl Sie mir sympathisch sind und ich Ihre Projekte interessant finde, möchte ich weder ein Projekt mit Ihnen “durchziehen”, noch bin ich an einer Zusammenarbeit in irgend einem anderen Sinn interessiert. Ich finde, wir sollten getrennte Wege gehen, Herr Kilian.

Es tut mir Leid. Schönes Leben noch.

Ich hoffe, ich konnte ein wenig Abwechslung in Ihren Alltag bringen und Sie an eine Welt ohne persönliche Einladung für Herrn Kilian erinnern.

Zugegeben, meine Welt ist der rote Teppich. Insofern ist mir die Email positiv aufgefallen. Leider konnte ich der Bitte nicht nachkommen und habe doch Kontakt zum Adressaten aufgenommen, woraus sich auch ein ganz nettes Gespräch ergeben hat.

Um es mal zusammen zu fassen: Ich bin ein sehr offener Mensch und freue mich auf neue Kontakte, vor allem von Menschen, die meine Interessen und Werte teilen (wer mein XING-Profil liest, bekommt schon mal einen ganz guten Eindruck). Insofern lese ich jede Email zunächst mit Offenheit für den Absender, auch wenn ich bei manchen Anfragen einfach nur den Kopf schütteln kann. Aber keine Sorge: Nicht alles, was ich erhalte, landet auch hier im Weblog. Aber es könnte, — also bleibt wachsam… hihi… ;-)

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Vetternwirtschaft i.d. Neukunden-Akquise (III)


Geschrieben am Freitag, 06. Juni 2008 von Thomas Kilian (1 Antwort)

Nachdem wir im zweiten Teil die Frage nach guten und schlechten Vettern geklärt haben, kann ich nun im dritten und letzten Teil dieser Artikelserie endlich zur Frage kommen, wie sich die richtigen Vettern und Kusinen für die entsprechende “Kumpanei” in der Neukunden-Gewinnung finden lassen. Hier sind einige Tipps, um mit Vetternwirtschaft langfristig erfolgreich zu sein:

Zunächst einmal ist es wichtig, sich selbst in die Lage eines Absatzmittlers zu versetzen: Für wen und warum würde ich selbst gerne als “Vetter” herhalten? Hier fallen mir einige Gründe ein:

  • Ich bin mit demjenigen, den ich empfehle, auf irgendeine Weise verbunden. Thema “Familie”.
  • Ich schätze denjenigen, den ich weiterempfehle, aus persönlichen Gründen. Thema “Freundschaft”.
  • Ich schätze die Arbeit desjenigen, den ich empfehle. Thema “Kundenzufriedenheit”.
  • Ich bekomme für meine Empfehlung etwas. Thema “Belohnung und Anreize”.
  • Ich erhalte ebenfalls Empfehlungen. Thema “Eine Hand wäscht die andere”.

Nun brat mir doch einer ‘nen Storch: Da haben wir doch gleich fünf mögliche Herangehensweisen, um sich bestens mit Vettern und Kusinen zu versorgen. Auf gehts:

Familie
Seine Verwandten kann man sich nicht aussuchen. Aber aussuchen kann man sich andere Verbindungen wie bsp. Mitgliedschaft im Sportverein, Kirchengemeinde, Taubenzüchter, Bierdeckelsammler, Hundefreunde etc. Verbundenheit hat mit unterschiedlichsten Gegebenheiten zu tun: Regionalität (”Geschäfte bleiben in der Region”), Interessen, Sprache, Kultur u.v.m. Wer nach Vettern und Kusinen außerhalb seiner Verwandtschaft sucht, der findet diese leicht in Bereichen, die sich überschneiden.

Freundschaft
Schwierige Nummer im Business. Schließlich ist man aalglatt, immer seriös und lässt bloß niemanden zu nah an sich heran. Doch Freunde, wer Vettern und Kusinen will, muss auch persönliche Zugeständnisse machen und sich mal auf den anderen einlassen. Meine Erfahrung ist: Nichts geht über enge und gute Partnerschaften, aus denen sich auch Freundschaften entwickeln. Das braucht Zeit, doch hey - bei der Vetternwirtschaft gehts eben nicht im Hauruck-Verfahren. Sonst landen wir thematisch schon wieder beim Grandprix…

Kundenzufriedenheit
Funktioniert immer ganz prima: Wer von meinen Leistungen überzeugt ist, der empfiehlt mich fast automatisch weiter. Also lautet die Devise: Wer Vettern will, muss mit besten Leistungen punkten. Wer schlechten Service, mangelhafte Projektabwicklung und laaangweilige Ideen hat, braucht sich über unzufriedene Kusinen nicht zu wundern.

Belohnung und Anreize
Ich kenne mittlerweile eine Reihe von Dienstleistern, die mir gegen Provision dabei helfen, neue Kunden zu gewinnen. Ist doch ne feine Sache. Externer Vertrieb, per Telefon, persönlich, über eigene Empfehlungen… und am Ende gibt’s vielleicht 10 Prozent vom Umsatz. Aber auch ein Blumenstrauß für eine erfolgreiche Empfehlung wirkt schon oft Wunder, wenn Freunde und Bekannte meine Visitenkarte weitergegeben haben. So sind diese gleich viel mehr motiviert, mich erneut zu empfehlen. Anreize können auch Nachlässe und Gutscheine für bestehende Kunden sein, die Aufnahme in einen speziellen VIP-Club für Vettern und Kusinen u.v.m.

Eine Hand wäscht die andere
Echte Partnerschaften leben vom Geben und Nehmen. Wer immer nur selbst mit sauberen Händen durch die Weltgeschichte läuft, ohne andere zu waschen, der wird nach einiger Zeit unter deutlichem Vettern-Mangel zu leiden haben. Nicht immer muss der Austausch auf Empfehlungsebene liegen, die Gegenleistung kann (siehe Punkt 4) auch in anderer Form geschehen.

Meine Erfahrung ist, dass sich eine funktionierende Vetternwirtschaft in der Neukunden-Akquise nicht über Nacht herstellen lässt. Alles braucht seine Zeit. Dennoch kann ich aktiv vorgehen und muss nicht alles auf mich zukommen lassen. Wer sich versteckt oder keine Anreize (Leistung, Gegenleistung) für Empfehlungen bietet, der braucht sich über fehlende Verwandtschaft nicht zu wundern. In diesem Sinne: Fangt an zu klüngeln!

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Vetternwirtschaft i.d. Neukunden-Akquise (II)


Geschrieben am Montag, 02. Juni 2008 von Thomas Kilian (2 Antworten)

Meine Kritik an der Vetternwirtschaft im Grand Prix d’Eurovision de la Chanson Eurovision Song Contest 2008 scheint nicht berechtigt, sofern man diesem Beitrag meines Blogger-Kollegen Stefan Niggemeier glauben mag. Nun denn, der EINDRUCK lässt sich trotzdem nicht bestreiten. Mittlerweile 183 Kommentare zeigen, wie umstritten diese Frage ist.

Eindruck hin oder her: Unbestritten ist sicherlich, dass Vetternwirtschaft auch in der Neukunden-Akquise ein wichtiges Thema ist. Aber auch hier gehen die Meinungen auseinander. So schreibt der Marktschreyer als Antwort auf den ersten Teil folgenden Kommentar:

Zumindest ich als anspruchsvoller Dienstleister nehme nicht jeden dahergelaufenen Kunden, da bin ich wählerisch. Wenn ich aber bloß akquisatorische Vetterleswirtschaft (wie es bei uns Schwaben heißt) betreibe kann ich sicher sein, dass garantiert immer die falschen Kunden auf Empfehlung zu mir kommen. Weil sie denken müssen, ich sei wie alle anderen. Bin ich aber nicht - und genau deswegen habe ich Erfolg.

Ich finde diesen Ansatz vollkommen richtig. Aber er trifft in diesem Verständnis noch nicht ganz das, was ich unter “Vetterleswirtschaft” verstehe. Mir geht es bei der - nennen wir es mal: - positiven Klüngelei nicht um “Schmuh” oder unsaubere Geschäfte. Noch weniger meine ich mit Vetternwirtschaft jegliche Weiterempfehlung an unliebsame Kunden. Mir geht es dabei eher um ein proaktives Networking durch so genannte Absatzmittler, d.h. Personen, die von mir und meinen Leistungen so angetan sind, dass sie mich aktiv bei meinen Wunschkunden unterbringen.

Ich habe mittlerweile eine Reihe von solchen Fürsprechern, die mich immer mal wieder hier und da zu neuen Kunden führen. Da sie mich gut kennen und wir im regelmäßigen Kontakt stehen, wissen Sie, wen und was ich suche und wie sie mir am besten helfen können (natürlich auch umgekehrt). In der Akquise ist doch der große Vorteil, dass ich mir meine Vettern und Kusinen selbst aussuchen kann und nicht durch das “Hineingeboren werden” zwangsläufig mit Luigi und Toni* als Absatzmittler leben muss (*rein zufällige Männernamen…).

Sodele, zurück zum Thema: Wie finde ich nun die “richtigen Vettern und Kusinen”? Dieser Frage widme ich mich - aufgrund der eingeschobenen Begriffdefinition - im dritten Teil dieses Beitrags… habt noch ein paar Tage Geduld!

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Vetternwirtschaft i.d. Neukunden-Akquise (I)


Geschrieben am Dienstag, 27. Mai 2008 von Thomas Kilian (6 Antworten)

Wer sich am Samstag den Grand Prix d’Eurovision de la Chanson Eurovision Song Contest angetan hat, bekam mal wieder ein ausgezeichnetes Beispiel für Vettern- und Kusinenwirtschaft geboten. Mir war leider nicht vergönnt, die Beiträge der 25 teilnehmenden Nationen zu verfolgen, aber die Abstimmung habe ich dann - zumindest teilweise - noch mitbekommen. Wie gewohnt, haben sich 20 osteuropäische Nachbarländer gekonnt die Punkte rübergeschoben und damit den russischen Sänger Dima Bilan zum Sieger dieses fragwürdigen Spektakels gekürt.

An Lächerlichkeit kaum zu überbieten waren aber wohl die 12 Punkte, die unser deutsches Engelteam aus Bulgarien erhielt. Eine von den No-Angels-Sängerinnen stammt aus Bulgarien und konnte sicher nur aufgrund ihrer gesanglichen Qualitäten ihre Landsleute überzeugen. Zwei weitere Mitleidspunkte aus der Schweiz retteten uns vor dem letzten Platz auf Treppchen 23 vor Großbritannien und Polen.

Im Grunde ist mir - und vielen anderen - der Grandprix völlig schnuppe. Aber die Veranstaltung zeigt nur zu gut, dass es völlig egal ist, wer am besten singen kann, wer am besten aussieht oder wer die beste Show bietet. Es kommt nur darauf an, genügend Unterstützer und Verbündete zu haben.

Für meine Neukunden-Akquise bedeutet es, dass nicht meine Leistung im Vordergrund steht, sondern mein Ruf. Es geht nicht um meine Produkte, sondern um das Vertrauen meiner Kunden. Nicht mein Service steht im Mittelpunkt, sondern die Erfahrung, die meine Kunden mit meinem Service gemacht haben und den sie vorbehaltlos weiterempfehlen. Doch hat die Sache mit der Vetternwirtschaft einen großen Haken:

Wer keinen Vetter hat, dem nützt die ganze Kumpanei nix.

Klingt wie ‘ne Binsenweisheit, ist aber so. Vetternwirtschaft ist ganz großes Tennis und erleichtert die Gewinnung von Neukunden enorm. Aber wer alleine im Werbedschungel unterwegs ist und nicht über die richtigen Verbindungen verfügt, der gerät leicht ins Hintertreffen. Insofern kann es ein erklärtes Ziel der Neukunden-Akquise sein, sich mit ausreichend Vettern und Kusinen zu “versorgen”. Diese so genannten “Absatzmittler” sorgen durch ihre Verbindungen für neue Aufträge und schaffen durch eine aktive Weiterempfehlung die Grundlage für erfolgreiches Wirtschaften.

Im zweiten Teil, der in ein paar Tagen erscheint, gebe ich einige Tipps, wie sich Vettern und Kusinen für die Neukunden-Gewinnung finden lassen.

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