Google Adwords Express


Geschrieben am Montag, 03. September 2012 von Thomas Kilian Kommentare deaktiviert

Die Sommerpause hat hier im Blog mal wieder gnadenlos zugeschlagen. Umso mehr freut mich, dass mir Daniel Gaßmair einen klasse Gastbeitrag geschickt hat, der sich mit einer Methode zur Neukunden-Gewinnung dreht, die vor allem für kleine und regional agierende Unternehmen interessant ist: Google AdWords Express.

Daniel arbeitet hauptberuflich als Search Marketing Manager und schreibt auf suchmaschinenwerbung-blog.de über die Themen Suchmaschinen-Marketing im Allgemeinen und Google AdWords im Speziellen.

Neue Kunden gewinnen mit lokalen Anzeigen

Das Einrichten und Optimieren eines AdWords-Kontos kann mitunter sehr zeitaufwendig und arbeitsintensiv sein. Die Komplexität der Einstellungsmöglichkeiten und das gewöhnungsbedürftige Interface führen so manchen Werbetreibenden an die Grenzen der eigenen Geduld. Sicherlich ist bei großen AdWords-Konten das Auslagern der Optimierung an eine externe Agentur ein gangbarer Weg. Doch kleine und mittlere Unternehmen, denen nur ein geringes Budget für Suchmaschinenmarketing zur Verfügung steht, suchen meist vergeblich nach einem attraktiven Agentur-Partner. Möglicherweise will man als Unternehmer auch die „Kontrolle“ über die Werbemaßnahmen behalten und hat Vorbehalte was die Zusammenarbeit mit einer Agentur betrifft. Für alle kleinen und mittleren Unternehmer hat Google daher ein neues Werbekonzept entwickelt, das den Titel „Google AdWords Express“ trägt.

AdWords Express ist für Unternehmen gedacht, die Kunden und Interessenten in ihrem lokalen Umfeld ansprechen möchten. Es richtet sich an Geschäftsinhaber, die effektiv online werben möchten, ohne dabei einen großen Aufwand zu betreiben. Genau genommen handelt es sich um eine abgespeckte Version des klassischen AdWords-Systems: AdWords Express ist primär für Unternehmen gedacht, die nur in ihrer Region werben möchten, um lokale Kunden anzusprechen und auf die eigene Dienstleistung aufmerksam zu machen.

Folgende Unternehmen können AdWords Express nutzen:

  • Lokale Dienstleister wie Handwerker, Ärzte, Friseursalons oder Boutiquen
  • Gastronomiebetriebe wie Restaurants, Cafés oder Bars
  • Hotels, Pensionen, Anbieter von Ferienwohnungen

Genau wie beim klassischen AdWords-System werden auch bei AdWords Express die Anzeigen in der Google-Suche, in Google Maps und auf Mobiltelefonen ausgespielt. Bei AdWords Express werden die Anzeigen jedoch nur lokal in einem begrenzten Radius geschaltet, ebenso werden keine Sonderanzeigenformate wie Display- oder Video-Anzeigen unterstützt. Die größte Besonderheit von Adwords Express besteht sicherlich darin, dass keine eigene Webseite vonnöten ist. Die Anzeige kann auch direkt auf das eigene Google+ Profil verweisen. Kleine Dienstleister wie Friseursalons besitzen oftmals keinen eigenen Webauftritt – durch die Kombination von Google Express und Google+ können auch diese Dienstleister online neue Kunden gewinnen.

Optional kann in jeder Anzeige die Anschrift des Unternehmens eingeblendet werden. Die Express-Anzeige selbst wird entweder oberhalb oder neben den Suchergebnissen geschaltet. Bei einer Schaltung über Google Maps wird das Unternehmen mit einer blauen Stecknadel gekennzeichnet.

Nach Googles eigenem Bekunden dauert das Erstellen von Kampagnen mit AdWords Express nur wenige Minuten. Das Anlegen der Kampagne erfolgt in wenigen Schritten: Nach dem Einstieg in Google Express wird man aufgefordert, das Land und die Telefonnummer einzugeben. Es kann direkt eine Verknüpfung zu Google Places eingerichtet werden oder ein neuer Google Places Eintrag angelegt werden. Die Erstellung der Text-Anzeigen orientiert sich an der klassischen Google AdWords Systematik, wobei eine Headline und ein zweizeiliger Beschreibungstext verfasst werden muss. Die Anzeige wird nicht mit Keywords verknüpft, sondern mit „Kategorien“, die von Google vorgeben werden. Beispielsweise steht die Kategorie „Internetagentur“ zur Verfügung. Man sollte auf alle Fälle von der Möglichkeit Gebrauch machen, dass man bis zu fünf Kategorien definieren kann und jeweils passende Anzeigen schreiben kann. Das maximale Monatsbudget kann dabei frei definiert werden, als Standardwert werden 100,00 Euro von Google empfohlen.

Der große Nachteil von Google Express ist darin zu sehen, dass es einer Black Box gleicht. Man kann beispielsweise keine Keywords im Vorfeld definieren. Bei der Schaltung der Anzeigen wird zudem automatisch von Google ein Radius von 25 km um den Standort des Unternehmens festgelegt. Hier wäre eine größere Flexibilität wünschenswert! Auch lassen sich die Text-Anzeigen nicht weiter optimieren und eine Ergänzung von Anzeigenerweiterungen ist nicht möglich.

Summa summarum lässt sich festhalten, dass Google Express eine schnelle und kostengünstige Lösung für lokale Unternehmer ist, die auf den immer wichtiger werdenden Kanal der „lokalen Online-Werbung“ aufspringen wollen. Problematisch ist jedoch, dass das System kaum zusätzliche Einstellungsmöglichkeiten bietet und daher für Unternehmer, die eine professionelle AdWords-Lösung anstreben, nur bedingt zu nutzen ist.

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Setzen Sie Werbegeschenke für Neukunden ein?


Geschrieben am Donnerstag, 02. Februar 2012 von Thomas Kilian (1 Antwort)

In der vergangenen Woche hatten wir eine tolle Anfrage in unserem Filz-Shop: Ein Unternehmen wollte 1.000 Schlüsselanhänger aus Filz haben, um diese als Werbegeschenke einzusetzen. Leider war ihnen die Investition für die hochwertigen, aus reinem Wollfilz gefertigten Bänder zu hoch – der billige Industriefilz aus Fernost lag doch eher im preislichen Rahmen. Qualität hat eben ihren Preis – deshalb frage ich mich in letzter Zeit immer wieder, ob Werbegeschenke für Neukunden Sinn machen, oder ob es im Grunde nur Geldverschwendung ist. Ich selbst lege ja auf billige Kugelschreiber, Notizblöcke und Fototassen mit dem Logo eines anderen Unternehmens auch keinen gesteigerten Wert.

Ein Kunde von uns vertreibt personalisierte Kalender – hier ist zumindest ein Bezug zu erkennen. Einen Kalender hänge ich mir (wenn er gut gemacht ist) neben den Schreibtisch, vor allem in dieser persönlich gestalteten Form. Doch welchen Nutzwert sollen Mini-Taschenrechner, Flaschenöffner und Zollstöcke haben, wenn es um die Akquise geht? “Viel hilft viel”, scheint das Motto zu sein. Doch wie sieht die Rechnung am Ende aus?

Nehmen wir doch mal ein Werbemailing, das potenzielle Kunden per Brief erhalten:

  • Wert eines “günstigen” Werbeartikels = ca. 1-5 Euro
  • Porto zum Versand = ca. 1,45 – 3,90 Euro (je nach Größe)
  • Druckkosten, Briefbeilage, Organisation, Versand = ca. 1-3 Tage (je nach Anzahl der Empfänger)

Bei nur 100 Kunden, kommen schnell Summen zwischen 500 und 1.000 Euro zusammen, bei 500 Adressaten wären es ca. 2.500 bis 5.000 Euro und bei 1.000 Empfängern sogar 5.000 bis 10.000 Euro.

Wir haben uns als Agentur mit Werbegeschenken bislang sehr zurück gehalten, da ich die Wirkung auf die Akquise als sehr gering ansehe. Da bin ich eher von individuellen Mailings überzeugt, wie wir sie in unserer Neukunden-Challenge ausprobiert haben. Deren Erfolg war zwar auch nicht überragend, aber sie hat immerhin eine Menge Spaß gemacht … ;-)

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Was würdest Du Kunden raten, deren Budget nur 1000 Euro beträgt?


Geschrieben am Donnerstag, 16. Juni 2011 von Thomas Kilian (5 Antworten)

Diese Frage stellt die “Ragazzi Group” in ihrer 1000-Euro-Marketing-Idee Blogparade, die noch bis zum 1. Juli läuft. Vor einiger Zeit hat mir Norbert Weider, der Initiator des närrischen Treibens eine Einladung dazu geschickt:

“Im Rahmen der Blogparade möchten wir Marketing-Ideen zusammentragen die sich für ein Kampagnenbudget von rund 1000 Euro realisieren lassen und daraus ein gratis eBook erstellen.”

Nun finde ich es ja immer sehr spannend, wenn es bei Blogparaden um Marketing-Themen geht. Doch in diesem Fall ist mir die Fragestellung zu “schwammig” – geht es nun um eine einzelne Kampagne oder um das “Marketing-Budget”? Beschreiben die Teilnehmer eine Werbemaßnahme oder einen systematischen Plan zur (kontinuierlichen) Neukunden-Gewinnung? Was ich immer wieder erlebe, ist blinder Aktionismus. “Herr Kilian, wir müssen mal wieder was tun, lassen Sie uns mal über ein Mailing sprechen!” – “Ich habe mal überlegt, einen Flyer zu machen und den irgendwie zu verteilen!” – “Diese Google Ad-Dings, das soll ja was bringen, machen Sie mir das mal!”

Gutes Marketing braucht einen Plan!

Doch selten genug haben gerade kleine und mittelständische Unternehmen einen echten Plan für Ihre Marketing-Aktivitäten. Es gibt in den meisten Fällen gar kein festes Budget für die Vermarktung der Produkte und Dienstleistungen, sondern es werden “billige Werbeaktionen” gefahren, die nur selten nachhaltigen Erfolg erzielen. “Oft schießen trifft das Ziel” – natürlich hat dieses Zitat recht und ich kann durch regelmäßige Werbung auf mich aufmerksam machen. Aber ob ich dadurch langfristig Geschäft entwickeln kann, bleibt zu bezweifeln. Zum “Marketing” gehört eben auch, den richtigen “Markt” zu erobern. Viele kennen ihren Markt ja noch nicht einmal, geschweige denn sind sie im Kontakt mit ihrer Zielgruppe.

Mir geht es auf den Keks, immer über Budgets zu diskutieren. “Was sind schon 1000 Euro?”, werden manche sagen. Andere halten 1000 Euro für eine riesige Summe, da sie sich auf einen sehr kleinen, regionalen Markt konzentrieren. Wer bundesweit nach Kunden für hochpreisige Produkte sucht, wird hingegen mit 1000 Euro nicht weit kommen – größere Reichweite kostet einfach mehr Geld. Und noch mal stelle ich die Frage, ob eine einzelne “Aktion” – und mag sie noch so innovativ, aufmerksamkeitsstark und ungewöhnlich sein, für nachhaltigen Erfolg sorgt.

Ob ein Restaurant sich bei den “Koch-Profis” bewirbt, die den Laden sogar ins Fernsehen bringen (und dann am Ende trotzdem pleite gehen) … ob ein Maschinenbau-Unternehmen bei der nächsten Fachmesse eine Guerilla-Marketing-Aktion durchführt, die schaulustige Besucher an den Stand lockt, aber nicht unbedingt mehr teure Maschinen verkauft … ob eine Software-Bude ein Tool programmiert, das zwar viele Endverbraucher im Einsatz haben, aber keine Großprojekte im Zielmarkt hervorbringt … ob, ob, ob … Glückstreffer, Akquise-Lotto, Einzelfälle – aber ein völlig anderes Verständnis von “Marketing” als ich es habe.

Ich sage es noch mal: Nachhaltige, erfolgreiche Neukunden-Gewinnung und Umsatz-Steigerung braucht einen (guten) Plan. Wenn sich dieser Plan für 1000 Euro umsetzen lässt, umso besser. Doch die Grundlage im Marketing ist nicht die Budgetfrage, sondern die Ausrichtung des Unternehmens, die Zielgruppe und das zu erwartende Potenzial. Auf dieser Basis lässt sich nun darüber nachdenken, wie die Zielstellung möglichst effektiv und zugleich effizient zu erreichen ist.

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Kreativität in der Neukunden-Gewinnung


Geschrieben am Dienstag, 01. Februar 2011 von Thomas Kilian Kommentare deaktiviert

Im Sommer des vergangenen Jahres haben wir als Agentur das Blog des Kreativitätstrainers Henning Patzner optisch und technisch “auf Vordermann gebracht”. Der Creative Director und Geschäftsführer Kreation der Serviceplan Campaign in München schreibt dort regelmäßig über Kreativität, Kreativitätsforschung und Innovationskultur. Ich freue mich, ihn mit einem besonderen Gastbeitrag meinen Lesern vorstellen zu dürfen, denn er bringt mit seinen kurzen Beiträgen (und vielen Video-Fundstücken) interessante Einsichten in die kreative Denke der Werbebranche.

Vom Pitch zur kreativen Präsentation

In der Werbebranche gewinnt eine Agentur statistisch nur jeden siebten Pitch (so nennt man es in der Werbebranche, wenn man mit anderen Werbeagenturen um einen Etat kämpft). Kleinere Agenturen gewinnen vielleicht sogar nur jeden elften Pitch. Deswegen stellt sich hier zurecht die Frage: “Ist Kreativität bei der Kundenakquise in der Werbebranche wichtig oder ist sie eher hinderlich?”

Die Antwort ist eindeutig: Kreativität gewinnt.

Alle Pitche, die ich nach Hause holen konnte, habe ich nur deshalb gewonnen, weil das Kreativteam eine einzigartige Konzeptidee hatte und diese auf raffinierte Weise in ein einzigartiges Akquisekonzept verpackt hat. Hier ein paar Beispiele:

  • Bei einem asiatischem Autobauer hat mein Kreativteam eine Filmidee als Sketch vorgeführt und nicht wie alle anderen Agenturen als Animatic präsentiert.
  • Bei einem großen Kosmetikkonzern haben wir nicht eine 120-Seiten Powerpoint-Präse vorgetragen, sondern einen fünf-minütigen Film vorgeführt, der das Konzept von A bis Z schlüssig und knapp auf den Punkt brachte.
  • Bei einem großen Elektrokonzern haben wir nach der Präsentation nicht ein schönes Booklet zum Nachlesen dagelassen, sondern ein Mailing, das wir gerne im Namen des Elektrokonzerns verschicken würden.

Aber gewinnt Kreativität wirklich immer? Natürlich nicht.

Mit kreativer Akquise bin ich auch schon brutal gegen die Wand gefahren:

  • Einmal fragte mich ein Marketingleiter eines großen deutschen Autokonzerns, nachdem ich ein Filmskript sehr lebhaft vorgetragen habe, welche Drogen ich denn zu mir genommen hätte.
  • Einmal fragte mich ein Vertriebsleiter eines großen Logistikkonzerns, ob das Motiv mit den “Dildos” im Bild ernst gemeint gewesen sei.

Pitche in der Werbebranche sind immer spannend. Die Konzerne wollen kreative Konzepte und Präsentationen, auch wenn sie am Ende ganz normale Mainstream-Werbung machen. Letztendlich muss man den Nerv eines Gremiums treffen, das darüber entscheidet, an welche Agentur der millionenschwere Etat geht. Dafür sorgt nicht nur Kreativität, sondern eben auch die Chemie. Und wenn der Marketingleiter mutig und innovativ ist, dann belohnt er auch die Agenturen, die ihn mit Kreativität begeistern wollen. Ist der Marketingleiter hingegen ängstlich und konservativ, sollte man selbst als Werber sich nicht scheuen, die Krawatte anzuziehen. Die gute Nachricht jedoch bleibt: Die meisten Marketingleiter in Deutschland honorieren kreative Präsentationen!

Wer mehr über das Thema Kreativität in der Werbung erfahren möchte >> hier lang.

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21+1 Fragen zum Empfehlungsmarketing


Geschrieben am Freitag, 09. Juli 2010 von Thomas Kilian Kommentare deaktiviert

Da ich mich gerade fürs Ausmisten und Renovieren empfehle (meine Frau und ich ziehen bis Ende Juli in ein kleines Häuschen mit Garten) und deshalb keine Zeit zum Bloggen bleibt, empfehle ich Euch heute einen Gastbeitrag von Anne Schüller aus München. Zeitgleich geht ein Interview mit der Loyalitätsexpertin im Neukunden-Podcast online, in dem sie bereits zum Thema “Empfehlungsmarketing” Auskunft gibt. Außerdem verlinke ich gerne auf ein kostenfreies e-Book von ihr. Im Gastartikel mit 21 + 1 Fragen zum Empfehlungsmarketing habt Ihr die Möglichkeit, einmal selbst zu überprüfen, wie es bei Eurer Akquise um das Thema steht.

Anne Schüller: Empfehlungsmarketing Checkliste

Viele Unternehmer, Berater und Verkäufer halten Empfehlungen immer noch für einen Glücksfall. Die folgende Checkliste dient dazu, dem Glück ein wenig nachzuhelfen und aus Kunden aktive Empfehler zu machen. Ziel ist es, den Anteil der Kunden, die aufgrund einer Empfehlung gewonnen werden, systematisch zu erhöhen.

Voraussetzung ist allerdings, dass Sie auf Ihrem Gebiet ein Spitzenleister sind, dem man vertrauen kann. Denn empfohlen werden nur Leistungen, die außergewöhnlich sind und absolut überzeugen. Darüberhinaus brauchen Sie einen Sympathiebonus, denn Menschen empfehlen niemanden, den sie nicht leiden können.

  1. Wer hat Sie schon empfohlen? Haben Sie dazu eine Liste erstellt?
  2. Wie haben Sie sich dafür bedankt? Mit einer kleinen ‚Belohnung‘?
  3. Weshalb werden Sie weiterempfohlen bzw. weshalb werden Sie nicht empfohlen? Stellen Sie hierzu den Kunden folgende Fragen:
    - Inwieweit können Sie sich vorstellen, uns weiterzuempfehlen?
    - Und wenn vorstellbar, weshalb genau?
    - Und wenn nein: weshalb nicht?
    - Wenn es eine Sache gibt, für die Sie uns garantiert weiterempfehlen können, was wäre das genau für Sie?
    - Und wenn es eine Sache gibt, für die Sie uns ganz sicher nicht weiterempfehlen können, was ist das konkret für Sie?
  4. In Prozent: Wie viele Ihrer Kunden empfehlen Sie weiter?
  5. Welche Empfehler sprechen die wirkungsvollsten Empfehlungen aus? Gibt es dabei typbedingte, branchen- oder geschlechterspezifische bzw. regionale oder nationale Unterschiede?
  6. Wie hoch ist Ihre Abschlussquote bei empfohlenem Geschäft? Und bei nicht empfohlenem?
  7. Mit welcher Wahrscheinlichkeit werden Empfehlungsempfänger selbst zu Empfehlern?
  8. Haben Sie die Empfehler in Ihrer Datenbank als solche markiert?
  9. Geben Sie Ihrem Kunden zu verstehen, dass Sie sich über eine Empfehlung freuen (würden)? Und wenn ja, wie?
  10. Wie viele Kunden sind aufgrund einer Empfehlung zu Ihnen gekommen?
  11. In Prozent: Wie hoch ist Ihre Empfehlungsrate (= Anteil der Kunden, die Sie aufgrund einer Empfehlung gewonnen haben)?
  12. Untersuchen Sie, wie der Empfehlungsprozess im Einzelnen gelaufen ist? Gibt es dabei erkennbare Muster?
  13. Haben Sie aus diesen Erkenntnissen schon ganz konkrete weitere Aktionen abgeleitet?
  14. Fragen Sie Ihre Kunden, ob sie andere Personen kennen, die an Ihrer Leistung ebenfalls interessiert sein könnten? Tipp: Versehen Sie Ihren Wunsch mit einer Begründung. Fragen Sie zum Beispiel wie folgt: „Ich möchte expandieren. Wen kennen Sie denn, der sich vielleicht für unser Angebot ebenfalls interessieren könnte?“
  15. Sind Ihre Briefe, Prospekte, Angebote, Rechnungen, Newsletter etc. mit Weiterempfehlungshinweisen versehen?
  16. Hat Ihre Webseite einen Weiterempfehlungslink?
  17. Haben Sie Geschichten über erfolgreich verlaufene Empfehlungen parat, die Sie im Kundengespräch unterbringen können?
  18. Sorgen Sie durch außergewöhnliche Aktivitäten für Gesprächsstoff und Mundpropaganda?
  19. Suchen Sie systematisch nach Meinungsführern und Multiplikatoren in Ihrem Umfeld? Und wie versuchen Sie, diese für sich zu gewinnen?
  20. Nutzen Sie Beziehungsnetzwerke im Internet und in der realen Welt für Ihre Empfehlungsarbeit?
  21. Nutzen Sie Testimonials und Referenzen für Ihre Empfehlungsarbeit?
  22. Eigene Idee: ________________________

Anne M. Schüller ist Management-Consultant und gilt als führende Expertin für Loyalitätsmarketing. Über 20 Jahre lang hat sie in leitenden Vertriebs- und Marketingpositionen verschiedener internationaler Dienstleistungsunternehmen gearbeitet und dabei mehrere Auszeichnungen erhalten. Die Diplom-Betriebswirtin und neunfache Buch- und Bestsellerautorin zählt zu den gefragtesten Keynote-Rednern im deutschsprachigen Raum. Sie arbeitet auch als Business-Trainerin und lehrt an mehreren Hochschulen. Sie gehört zum Kreis der ‚Excellent-Speakers‘. Zu ihren Kunden zählt die Elite der deutschen, schweizerischen und österreichischen Wirtschaft.

Seminare zum Thema Empfehlungsmarketing mit Anne Schüller

Empfehlungsmarketing ist das kostengünstigste Marketing. Und Empfehler sind die besten Verkäufer. Wie das gelingt, zeigen praxisnahe Tagesseminare in vier deutschen Städten. Die Teilnehmer erhalten darin Schritt für Schritt das komplette Knowhow sowie das notwendige Handwerkszeug zur Implementierung ihrer eigenen Empfehlungsmarketing-Strategie.

Die Termine (jeweils von 9.00–18.00 Uhr): am 23. 9. 2010 in München, am 19. 10. 2010 in Frankfurt, am 9. 11. 2010 in Köln und am 7. 12. 2010 in Hamburg. Infos und Buchung: 0800-50604446.

Das Buch zum Thema

Anne M. Schüller
Zukunftstrend Empfehlungsmarketing
Der beste Umsatzbeschleuniger aller Zeiten
BusinessVillage, 4. Aufl. 2010, 135 Seiten
ISBN 978-3-938358-63-4, 21,80 Euro / 39.50 CHF

Weitere Informationen unter www.empfehlungsmarketing.cc

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Fotograf wirbt mit Testimonials um neue Kunden


Geschrieben am Mittwoch, 10. Februar 2010 von Thomas Kilian Kommentare deaktiviert

Freue mich über einen weiteren Gastbeitrag, dieses Mal von Michael Kirchner, ein Fotograf mit Fotostudio im Raum Heidelberg – Mannheim. In seinem Bericht geht es um die Frage, wie sich mit Testimonials neue Kunden gewinnen lassen. Hier ist das Vögelchen …

Testimonials sorgen für neue Kunden im Fotostudio

Alle Kunden, die zu mir ins Fotostudio kommen, frage ich danach, wie sie zu mir gefunden haben, wie sie auf mich aufmerksam geworden sind. Das ist für mich sehr wichtig, kann ich doch so erkennen, welche Werbemaßnahmen gewirkt haben und welche nicht. Zeitschriftenwerbung in der Lokalpresse beispielsweise hat sich für mich als völlig nutzlos erwiesen, daher verzichte ich nun auf diesen Weg.

Neben meiner Internet-Seite ist ein ganz wichtiger Faktor die Weiterempfehlung zufriedener Kunden. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass zufriedene Kunden gerne eine gute Empfehlung weitergeben und dass diese dann auch wirklich wirkt. Daher bitte ich alle meine Kunden, wenn sie zufrieden sind, ihren Freunden und Bekannten von meinem Fotostudio zu erzählen.

Aber auch Kunden, die ich über diesen Weg nicht erreiche, kann ich von der Qualität meiner Leistung überzeugen, und zwar, indem ich mich sogenannter Testimonials bediene. Das sind Aussagen zufriedener Kunden, die ich zu Werbezwecken benutze. Auch wenn der neue (potentielle) Kunde die Person nicht kennt, wirkt die Aussage doch in jedem Fall glaubhafter, als wenn ich mich selber loben würde.

Auch die Wortwahl meiner Fotostudio-Kunden hat neue Interessenten schon oft überzeugt. Beispielsweise, dass die meisten Kunden mich duzen, zeigt, dass sie Vertrauen zu mir haben, und das ist in meinem Beruf, der oft auch Aktfotografie beinhaltet, sehr wichtig.

Ganz misstrauische Leute könnten jetzt unterstellen, dass diese Kundenaussagen ja auch genausogut erfunden sein könnten. Am besten wäre es natürlich, wenn ich in jedem Fall den vollen Namen und Wohnort dazu schreiben könnte, aber aus Gründen der Vertraulichkeit ist das oft nicht möglich.

Für meinen Fotografen-Shop habe ich eine andere Möglichkeit gefunden: Ich biete meinen Kunden einen Backlink zu ihrer eigenen Website an. Viele Kunden nehmen dieses Angebot gerne an, wissen sie doch, dass ihnen selber dieser Backlink auch hilft. Und den Lesern der Modelbook-Referenzliste wird gezeigt, wer wirklich hinter der lobenden Aussage steht.

Aber, um es noch einmal ganz deutlich zu sagen: Widerstehen Sie der Versuchung, Testimonials zu erfinden. Das kommt schneller heraus als gedacht und ist der Ruf erst einmal ruiniert, ist es sehr schwer, das wieder zu beheben. Und natürlich ist es auch erforderlich, die Kunden zu fragen, ob man ihre Aussagen veröffentlichen darf.

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In 30 Schritten zum Twitter-Profi


Geschrieben am Sonntag, 20. Dezember 2009 von Thomas Kilian Kommentare deaktiviert

Das neue Buch von meinem Autoren-Kollegen Stefan Berns wollte ich Euch ohnehin schon länger mal vorstellen. Nun hat der Twitter-Coach einen 30-Tage dauernden “Twitter-Faktor-Aktions-Plan” veröffentlicht und mit der Notiz “Veröffentlichung honorarfrei unter Verweis auf das nachfolgende Werk” versehen. Also mache ich es mir einfach und präsentiere Euch den “Twitter Faktor” (Ähnlichkeiten mit meinem Buch “Der Igel-Faktor” sind reiner Zufall und dennoch absolut passend…) von Stefan Berns und Dirk Henningsen.

In 30 Schritten: Twitter-Kommunikation auf den Punkt gebracht

Twitter ist in aller Munde. Doch wie geht man am besten vor? Damit Ihr Twitter-Engagement zum Erfolg wird, geben wir Ihnen diesen Aktions-Plan für die Umsetzung im Alltag an die Hand. Wir wissen aus eigener Erfahrung, wie viele Informationen auf Sie einströmen, wenn Sie beginnen, sich mit Twitter und der restlichen Social-Media-Welt zu beschäftigen. Dennoch ist uns klar, dass der Spaß und der volle Nutzen Ihres Twitter-Netzwerkes sich nicht sofort entfalten, sondern erst nach einer gewissen Zeit.

Wenn Sie den Twitter-Faktor-30-Tage-Aktions-Plan Schritt für Schritt umsetzen, versprechen wir Ihnen, dass Sie nicht nur sehr schnell Spaß haben, sondern in vollem Umfang von Twitter profitieren werden. Dieses Vorgehen ist sicherlich nicht der einzige mögliche Weg, sich ein Twitter-Netzwerk aufzubauen, doch der Plan Praxiserprobt und funktioniert. Arbeiten Sie den Plan Schritt für Schritt ab, so dass Sie alles Wichtige zur richtigen Zeit machen.

Tag 1 bis 7: Der Anfang

Schritt 1: Ziele setzen.

Heute überlegen Sie, was Sie genau mit Twitter erreichen wollen. Setzen Sie sich ein Ein-, Drei- und ein Sechs-Monats-Ziel. Was wollen Sie in dieser Zeit mit Ihrem Twitter-Account erreichen? Schreiben Sie das auf und speichern Sie es ab. Ð Nur wer ein Ziel hat, kann auch ankommen.

Schritt 2: Anmelden und loslegen.

Melden Sie sich bei Twitter an, registrieren Sie sich und sichern sich Ihren individuellen Twitter-Namen, eventuell auch direkt den Ihres Unternehmens, Ihrer Marken und Produkte.

Schritt 3: Hintergrund-Layout gestalten.

Heute ist Ihre Kreativität gefragt. Gestalten Sie sich ein ansprechendes und individuelles Hintergrund- Layout. Sie können eines der vielen kostenlosen Tools nutzen, oder lassen Sie sich von einem Grafiker oder Onlineprofi unterstützen.

Schritt 4: Halten Sie nach Freunden Ausschau.

Suchen Sie nach Ihren Freunden, Bekannten und Geschäftspartnern auf Twitter. Wer von ihnen twittert bereits, und wem können Sie folgen?

Schritt 5: Auf Twitter einlesen.

Heute machen Sie sich Gedanken darüber, was Sie twittern könnten. Dazu sollten Sie sich zunächst einmal Tweets aus Ihrer Branche oder ähnlichen Unternehmen ansehen. Überlegen Sie sich Tweets, die zu vielen Re-Tweets führen können.

Schritt 6: Fangen Sie an, anderen zu folgen.

Twitter ist vor allem dann sinnvoll, wenn Sie mit anderen kommunizieren. Deshalb sollten Sie versuchen, passende Follower zu gewinnen. Vielleicht folgen Ihnen die ersten ja schon, ohne dass Sie etwas dafür getan haben. Entscheiden Sie aktiv, wem Sie zurück folgen wollen.

Schritt 7: Just do it! Ihre ersten Tweets.

Heute wird zum ersten Mal getwittert! Nur nicht schüchtern sein, schreiben Sie über das, was Sie gerade denken oder tun. Doch bedenken Sie immer, dass Ihre Tweets unsterblich mit Ihnen verbunden sind. Das Netz und auch Twitter vergessen nie!

Tag 8 bis 14: Machen Sie die ersten Schritte in Richtung Profi

Schritt 8: Influencer suchen und folgen.

Sie haben nun schon ein paar Follower, auch schon die ersten Tweets und die Replies versendet und geretweetet. Suchen Sie sich nun digitale Meinungsführer, sogenannte Influencer, aus Ihrer Branche. Schauen Sie in deren Followerliste, wen Sie interessant finden.

Schritt 9: Multi-Account-Manager auswählen.

Nun wird es Zeit, sich einen Multi-Account-Manager auf den PC zu laden, damit Sie immer alles im Überblick haben.

Schritt 10: Betreiben Sie Benchmarking.

Schauen Sie sich genau an, wie Twitter-User mit vielen Followern und Updates twittern. Worüber schreiben sie? Wie kommunizieren sie mit ihrem Netzwerk? Lernen Sie von den besten und erfolgreichsten Ihrer Branche auf Twitter.

Schritt 11: Stellen Sie Fragen.

Starten Sie heute eine kleine Diskussion in Ihrem Netzwerk. Stellen Sie Fragen und finden Sie heraus, was Ihre Follower denken. Twitter ist ein Kommunikations-Tool kommunizieren Sie!

Schritt 12: Beantworten Sie Fragen.

Wenn Sie Fragen in Ihrem Netzwerk entdecken, die in Ihr Wissensgebiet fallen, beantworten Sie sie. Social Media bedeutet erst zu geben, und zwar bedingungslos, und dann zu nehmen. Wenn Sie keine geeigneten Fragen finden, gehen Sie über die allgemeine Suche und suchen Sie nach Followern, denen Sie mit Ihrem Wissen helfen können und folgen ihnen dann.

Schritt 13: Haben Sie Spaß!

Twitter ist zwar ein tolles Online-Marketing-Tool, doch auch der Spaß darf nicht zu kurz kommen. Twittern Sie doch heute mal etwas Witziges, das Ihre Follower unterhält. Vielleicht einen Cartoon oder ein witziges YouTube-Video?

Schritt 14: Suchen Sie Experten.

Halten Sie heute Ausschau nach Experten in Ihrem Netzwerk. Von wem können Sie am meisten lernen? Nehmen Sie Kontakt auf. Schicken Sie der Person eine Direct-Massage. Wenn so ein Experte auf Ihren Blog oder Ihre Webseite schaut und darüber postet, kann das sehr positive Viral-Effekte auf Twitter nach sich ziehen.

Tag 15 bis 21: Erleichtern Sie sich die Arbeit

Schritt 15:

Heute versenden Sie Ihren ersten getrackten Link-Tweet. Bestimmt haben Sie schon in den ersten vierzehn Tagen einige Tweets mit Links gepostet. Ab heute tracken Sie Ihre Links, damit Sie sehen können, wie viele User ihn anklicken. Nutzen Sie bit.ly zur Verkürzung Ihrer URL und tracken den Link auch dort.

Schritt 16: Automatisieren

Erstellen Sie eine Begrüßungsnachricht über tweetlater.com.

Schritt 17: Empfehlen Sie Ihre liebsten Twitter-User.

Nichts ist besser als eine qualifizierte Empfehlung, auch bei Twitter. Empfehlen Sie Ihre liebsten Follower bei tweetranking.com und finden Sie so auch neue Follower, denen Sie folgen können.

Schritt 18: Finden Sie Follower in anderen Social Networks.

Suchen Sie nach neuen Followern, die Sie bereits aus anderen Online-Netzwerken kennen.

Schritt 19: Automatisieren

Ab sofort gewinnen Sie Follower auf Knopfdruck. Definieren Sie Ihre Schlüsselwörter auf twollo.com und lehnen Sie sich zurück. Nun folgen Ihnen genau die Personen, die Sie sich wünschen.

Schritt 20: Beim FollowFriday mitmachen.

Nutzen Sie den nächsten FollowFriday, um neue interessante Follower zu gewinnen.

Schritt 21: Starten Sie eine Umfrage mit Twitter.

Heute interessiert Sie die Meinung Ihres Netzwerkes zu einem bestimmten Thema. Starten Sie eine Umfrage über twtpoll.com.

Tag 22 bis 30: Verfeinern Sie Ihre Twitter-Strategie, zum Beispiel mit Offline-Aktivitäten

Schritt 22: Schauen Sie sich nach Offline-Twitter-Aktivitäten um.

Vielleicht verabreden Sie sich zum Twittagessen, oder Sie initiieren selbst eines in Ihrer Stadt. Oder informieren Sie sich, wo der nächste Twittwoch stattfindet.

Schritt 23: Einfach mal durchatmen.

Lassen Sie es heute mal ruhiger angehen. Lesen Sie Ihre Timeline und antworten Sie auf interessante Fragen zu Ihrem Wissensgebiet.

Schritt 24: Bringen Sie Follower auf Ihren Blog.

Wenn Sie in den letzten drei Wochen Vertrauen zu Ihren Followern aufgebaut haben, dann können Sie sie jetzt auf Ihren Blog aufmerksam machen.

Schritt 25: Lassen Sie sich Feedback zu Ihrem Blog geben.

Fragen Sie gezielt nach der Meinung Ihrer Follower zu Ihrem Blog und erinnern Sie sie daran, sich für Ihren Newsletter einzutragen oder Ihren RSS-Feed zu abonnieren.

Schritt 26: Machen Sie ein Angebot.

Bieten Sie Ihren Followern ein Spezial-Angebot auf Ihrer Homepage an. Testen Sie, ob es angenommen wird.

Schritt 27: Bio-Suche.

Suchen Sie weitere Follower über die Bio-Suche bei tweepsearch.com.

Schritt 28: Kombinieren Sie Twitter mit anderen sozialenNetzwerken.

Wenn es bisher noch nicht geschehen ist, dann starten Sie genau heute damit: Vernetzen Sie Twitter mit all Ihren anderen sozialen Netzwerken. Machen Sie Ihren Twitter-Account so bekannt wie möglich. Ergänzen Sie Ihre E-Mail-Signatur und machen Sie in Ihrem Blog darauf aufmerksam. Nutzen Sie dazu spezielle Widgets. Leben Sie den Twitter-Faktor.

Schritt 29: Analysieren Sie Ihren Twitter-Erfolg.

Nach vier Wochen bei Twitter können Sie eine erste Bilanz über Ihre Twitter-Aktivitäten ziehen. Gehen Sie dazu auf twitteranalyzer.com und geben Sie dort Ihren Nutzer-Namen ein.

Schritt 30: Haben Sie Spaß mit Twitter und genießen Sie es.

Sie haben es geschafft! Sie sind am Ende dieses 30-Tages-Crash- Kurses angekommen und sollten nun bereits erste Auswirkungen des Twitter-Faktors zu spüren bekommen haben. Genießen Sie Ihre ersten Erfolge auf Twitter und planen Sie gezielt Ihre nächsten Schritte. Wir wünschen Ihnen maximale Erfolge!

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Nachhaltig werben mit Artikelmarketing


Geschrieben am Montag, 26. Oktober 2009 von Thomas Kilian Kommentare deaktiviert

“Wie werbe ich möglichst wirksam und kostengünstig?” Diese Frage stellen sich vor allem Selbstständige und kleinere Unternehmen. Denn: Das Marketingbudget ist knapp und verlangt nachhaltige Werbestrategien. Aus diesem Grunde freut es mich besonders, dass uns heute Dr. Doris Doppler in einem Gastartikel über “Artikelmarketing” eine mögliche Antwort darauf gibt.

Wirksame und kostengünstige Werbung: Artikelmarketing

Beim Artikelmarketing veröffentlichen Sie kostenlose Fachartikel und erwerben sich dadurch den Ruf eines Experten – was wiederum zu steigenden Umsätzen führt. Dabei ist die Idee des Artikelmarketings nicht neu. Seit jeher schreiben Freiberufler und Unternehmer kostenlose Artikel für Branchen- und Fachzebroschitschriften, informieren über ihr Fachgebiet und machen dadurch Interessenten auf sich aufmerksam. Ob das nun der Coach ist, der Wege zur Selbstmotivation beschreibt oder der Gärtner, der Tipps zur Orchideen-Zucht gibt. Neu ist allerdings die virale Dimension des Internet, die dem Artikelmarketing mehr Werbewirkung verleiht.

Die Vorteile des Internet

Nutzen Sie zahlreichen Möglichkeiten zur Veröffentlichung im Internet: Branchenportale, Experten-Plattformen, Artikel-Verzeichnisse, Online-Fachmagazine und dergleichen mehr. Bieten Sie Bloggern, die sich bei Ihrer Zielgruppe bereits einen Namen gemacht haben, Gastartikel an. Verweisen Sie in Ihrem Newsletter auf neu erschienene Fachartikel, ebenso in Ihren Social Networks wie XING, Facebook oder Twitter sowie in Ihrer Email-Signatur.

Sie werden sehen: Wenn Ihre Artikel einen nützlichen Inhalt bieten, werden sich Ihre Beiträge auch von selbst verbreiten. Blogger, neue Experten-Plattformen oder Business-Netzwerke greifen Ihre Artikel auf und veröffentlichen sie oder weisen beispielsweise via Twitter auf sie hin. Und: Die Leser speichern interessante Artikel ab oder drucken Sie aus. Wenn die Zielgruppe dann konkreten Bedarf an Ihren Leistungen hat, sind Ihre Kontaktdaten griffbereit.

Außerdem: Was sich einmal im Internet befindet, verschwindet nicht so schnell wieder. Das heißt: Ihre Fachartikel werben nachhaltig für Sie, ohne dass Sie etwas dafür tun müssen. Sei es, dass Ihre Beiträge im Archiv eines Bloggers gefunden werden; sei es, dass sie in der Trefferliste von Google aufscheinen. Wer nach bestimmten Begriffen Ihrer Branche sucht, sollte früher oder später auf Ihre Fachartikel stoßen. Deshalb sollten Sie Ihre Artikel auch so breit wie möglich streuen.

Worauf Sie achten müssen

Am wichtigsten ist, dass Ihre Artikel frei von jeglicher Werbung sind. Schreiben Sie so objektiv wie möglich, geben Sie den Lesern Praxis-Tipps, plaudern Sie ein wenig aus der Schule. Der Leser muss das Gefühl haben, dass er durch Ihren Artikel etwas dazulernt und ein Problem leichter lösen kann. Es geht darum, Ihr Wissen weiterzugeben – nicht um plumpe Eigenwerbung.

Wählen Sie auch einen entsprechenden Titel, etwa nach dem Muster: “Stock Picking – die fünf erfolgreichsten Strategien” oder “10 Tipps für erfolgreiche Werbebriefe”. Hier sieht der Leser gleich, dass ihm der Artikel etwas Nützliches bietet.

Zu jedem Artikel gehört auch eine Autoreninfo. Sie zeigt dem Leser, wer Sie sind, was Sie machen und wie man Sie erreichen kann (inklusive Link zu Ihrer Webseite). Die Autorenbox sollte kurz und ohne Selbstbeweihräucherung Ihre Kompetenz aufzeigen.

Allerdings gilt auch beim Artikelmarketing: Einmal ist keinmal. Veröffentlichen Sie regelmäßig, suchen Sie nach neuen Publikations-Möglichkeiten, bleiben Sie bei Ihrer Zielgruppe präsent. Man soll Sie nicht wie die Nadel im Heuhaufen suchen müssen, sondern Sie im Hinterkopf behalten und dann – wenn Bedarf entsteht – auf Sie zukommen.

Zur Person: Dr. Doris Doppler arbeitet als freie Texterin und Wirtschaftsjournalistin in Innsbruck (Österreich). Die promovierte Betriebswirtin verfasst Werbebriefe, Broschüren und Webseiten, optimiert bestehende Texte und entwickelt Konzepte zur Corporate Language. In ihrem Newsletter gibt sie regelmäßig Tipps zu Werbetext und Marketing.

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Der Altkunden-Magnet im Neukunden-Magnet


Geschrieben am Mittwoch, 28. Januar 2009 von Thomas Kilian (3 Antworten)

Großes Kino! Nicht nur, das Marcel Schreyer seit einigen Wochen wieder selbst im Marktschreyer-Blog unterwegs ist, jetzt hat er auch noch die Zeit gefunden, einen thematisch absolut passenden Gastartikel zu schreiben, den ich Euch sofort zeigen möchte. Vorhang auf für den “Altkunden-Magnet” im Neukunden-Magnet…

Der Altkunden-Magnet

Neue Kunden sind teuer. Die Aktivierung oder Rückgewinnung alter Kunden dagegen ist erheblich günstiger. So lautet eine alte Unternehmerweisheit, die landauf landab gepredigt wird. Aber: Was wird konkret getan, um alte Kunden wieder zum Kauf zu bewegen? Nur alle Jahre wieder eine nette Karte kann nicht die Lösung sein.

Der Schlüssel zum Erfolg ist, weiterhin mit seinen inaktiven Kunden eng in Kontakt zu bleiben und diese genauso freundlich und zuvorkommend zu behandeln wie die Stammkunden. Auf dieser Grundlage können Sie aufbauen und systematisch die Reaktivierung Ihrer Altkunden betreiben. Aber wie stellt man nach längerer Zeit wieder den Kontakt her, ohne aufdringlich zu wirken? Wie wird man zum Altkunden-Magnet? Einige praktikable Methoden habe ich hier für Sie zusammengestellt:

  • Halten Sie sich über die Entwicklungen und Herausforderungen in den Branchen Ihrer Altkunden auf dem Laufenden. So haben Sie immer genug Gesprächsstoff.
  • Informieren Sie Ihre Altkunden über Neuheiten, Erweiterungen oder Verbesserungen bei den Produkten, die diese gekauft haben.
  • Laden Sie Ihre Altkunden zu Messen und Veranstaltungen ein, an denen Sie teilnehmen.
  • Bieten Sie günstige (oder kostenlose) Wartungs- und Serviceleistungen für gekaufte Produkte an.
  • Versenden Sie hochwertige Newsletter oder Kundenzeitschriften.
  • Empfehlen Sie Ihre Altkunden weiter, sofern sich die Gelegenheit dazu ergibt
  • Senden Sie Ihren Altkunden nützliche Presse- oder Fachartikel, die diese wahrscheinlich nicht kennen.
  • Fragen Sie den Altkunden nach Rat, wenn Sie Hilfe auf seinem Expertengebiet brauchen.
  • Kaufen Sie bei Ihren Altkunden ein.

…Welche Möglichkeiten fallen Ihnen noch ein?

Mit einer dieser Vorgehensweisen gelingt es garantiert, mit dem Altkunden wieder ins Gespräch zu kommen. Dann pumpen Sie diese aber nicht mit Werbung voll sondern warten den richtigen Moment ab. Sie werden es bemerken oder gesagt bekommen, wenn wieder Bedarf bei den Kunden besteht – und Ihren „Heimvorteil“ nutzen. Also, Altkunden-Magnet auspacken und loslegen!

Über den Autor: Marcel Schreyer leitet die Full-Service-Agentur comma5 marketing services und bloggt selbst auf www.marktschreyer.de über kreatives und außergewöhnliches Marketing.

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