Mein Blogger-Kollege Thomas Scheuer hat mir eine Anfrage geschickt, die ich gerne mit Euch teilen möchte. Habe selbst auch schon mitgemacht, geht schnell und tut nicht weh…
Vor einigen Tagen haben wir mit Unterstützung der FH Osnabrück die Befragung zur “Dienstleistungsmarketing-Studie 2010” gestartet. Gefragt sind Freiberufler und Dienstleister jeder Größenordnung. Gegenstand der Untersuchung ist vornehmlich der Zusammenhang von strategischem und operativem Marketing zum Unternehmenserfolg.
Ich würde mich sehr freuen, wenn Du in Deinem Blog auch Deine Leser auf die Befragung hinweisen und eine Teilnahme empfehlen kannst. Insgesamt wünschen wir uns mehr als 300 ausgefüllte Fragebögen. Es gibt also noch etwas zu tun …
Also: Ran an den Speck!
Einen Kommentar zum Beitrag schreiben!Liebe Leser des Neukunden-Magnet Weblogs und der gepflegten Akquise-Unterhaltung! Endlich geht es hier mit neuen Artikeln von mir weiter — Zeit für ein kurzes Update, was in der Zwischenzeit passiert ist:
Der Umzug ist geschafft, wir sind mit dem Team unserer Internetagentur nun in neuen (erweiterten, da gleiches Gebäude) Räumen tätig und freuen uns über viel kreativen Platz (400 Quadratmeter inkl. Fotostudio).

Parallel zu Renovierungsarbeiten, Umzug und Einrichtung des neuen Großraumbüros haben wir mit unserem Team die Projekte und Anfragen unserer Kunden weiter bearbeitet. Doch nicht nur deshalb hat sich das ganze Unterfangen ein wenig gezogen (4 Wochen); auch die Verdrahtung der Telefonanlage war eine Herausforderung für sich. Zwei ISDN-Leitungen + ein DSL-Anschluss = drei Kabel im Keller umklemmen. Doch der erste Techniker war ja nur für eine ISDN-Leitung gebucht, für die anderen Kabel müssten wir einen zusätzlichen Umzugsantrag stellen… *kopfschüttel*
Nun, ich will nicht jammern - jetzt ist alles überstanden, die Büroräume im Erdgeschoss sind schon wieder vermietet und werden im März von einem neuen Kunden bezogen (*gg*) - jetzt kann ich mich wieder den wirklich wichtigen Dingen widmen.
Wer meinem Twitter-Account folgt, hat vielleicht auch schon die eine oder andere Veröffentlichung mitbekommen, die in den vergangenen Wochen online gegangen ist. Für alle anderen hier eine Liste mit aktuellen Beiträgen:
Neukunden-Podcast
Igel-Faktor
Sonstiges
Soweit für den Moment. Mehr gibt es in Kürze, versprochen!
Einen Kommentar zum Beitrag schreiben!Wie Ihr wisst, bin ich ein absoluter Podcast-Fan. Ich finde es einfach klasse, die kurzen Audio-Folgen auf dem Weg zur Arbeit oder beim Laufen mit unserem Golden Retriever Eddy aufs Ohr zu kriegen. Neben unserem eigenen “Neukunden-Podcast” haben wir nun als Agentur zum ersten Mal einen Podcast für einen unserer Kunden konzipiert und umgesetzt.
Der Unternehmensnachfolge Podcast der Hadenfeldt GmbH beschäftigt sich mit der Frage, wie eine erfolgreiche Unternehmensnachfolge gelingen kann. Finanzberater Claus Hadenfeldt erzählt im gleichnamigen Weblog das “Märchen von der Unternehmensnachfolge“. In der ersten Folge des neuen Audio-Podcasts steht er im Interview selbst Rede und Antwort.
Das akustische Angebot richtet sich an Unternehmerinnen und Unternehmer, die vor der Entscheidung stehen, ihr Lebenswerk an die nächste Generation zu vererben, an Berater und Experten auf diesem Gebiet sowie an Mitarbeiter und Menschen, die von einer Unternehmensnachfolge in ihrem Betrieb betroffen sind. In den kommenden Folgen wird es um Themen wie “Streit in der Familie”, die “Herausforderung der Liquiditätssicherung”, “externe versus Familiennachfolge”, “Beratung in der Unternehmensnachfolge” und viele weitere Aspekte gehen.
Ich bin wirklich gespannt, wie Ihr die erste Folge des Unternehmensnachfolge Podcasts findet und ob Ihr Ideen und Verbesserungsvorschläge für uns (und auch für Claus Hadenfeldt) habt. Schreibt Euer Feedback gerne in die Kommentare hier oder drüben im Unternehmensnachfolge Weblog.
Nicht nur der erste Kunden-Podcast unserer Agentur ist veröffentlicht, — mittlerweile können wir auch im hauseigenen Neukunden-Podcast ein schönes Jubiläum feiern. Im November ist die 20. Folge erschienen, in der ich den Kommunikations-Experten und Autor Volker Remy interviewen durfte. Unser Thema: Neukunden-Gewinnung für Agenturen - spannend!
In der 21. und 22. Folge bin ich dann - um mal die Seiten zu wechseln - im Gespräch mit Unternehmen, die neue Kunden suchen. Der Stromanbieter Clevergy und die Internetplattform Käuferportal stehen mir Rede und Antwort. Weitere Folgen mit interessanten Interviewpartnern zu Themen aus dem Bereich Neukunden-Gewinnung, Marketing & Kommunikation sind schon in der Pipeline und erscheinen alle 10-14 Tage im Neukunden-Podcast. Hört doch einfach mal rein!
Einen Kommentar zum Beitrag schreiben!Wenn die Bäume kahl sind, wenn am Himmel die tiefroten Farben des Sonnenuntergangs schwimmen und das vergilbte Gras übergolden, dann gewahrst du mit Entzücken, wie alles verlischt, was jüngst noch in dir brannte.
Was bringt der Kilian denn jetzt schon wieder? Wer es mit Gustave Flaubert (November) nicht so hat, dem mag ein alternativer Einstieg vielleicht besser gefallen. Also, alles noch mal auf Anfang…
Die Tage werden kürzer, die Nächte dunkler - der November hat längst den Sommer überholt. Ich weiß nicht, wie es Euch geht, aber bei mir droht schon wieder die Winterdepression. Damit uns Blogger dieses Schicksal erspart bleibt, wurde einst der Blog-Karneval erfunden. Durch dieses närrische Treiben soll zumindest virtuell die Stimmung hochgehalten werden. Elke Fleing hat es vor einigen Jahren vorgemacht, wurde zahlreich kopiert (natürlich auch von mir) und ist mittlerweile als Schirmherrin für die närrische Sache engagiert:
“Interaction rulez! Und bei ner Parade vernetzeln sich die Blogger immer prima. Und sie tragen Wissen und Tipps zusammen zu einem Thema, vor dem wir alle, die wir uns im Netz tummeln, ja immer wieder stehen: Attraktive, aussagekräftige, gut unterhaltende und nützliche Websites zu schaffen. Ob zwecks Selbstmarketings oder für Kunden. Insofern freu ich mich selbst schon sehr auf alle die Inspirationen, die bei dieser Blogparade für uns alle rausspringen werden. Also, an die Tastaturen, Blogger!”
Das bunte Treiben lässt sich also - trotz Umbennung in “Blog-Parade” - nicht kleinkriegen. Deshalb freue ich mich sehr, Euch heute drei aktuelle Blog-Paraden vorzustellen, an denen ich selbst auch gerne teilnehmen möchte:
Knut O.E. Pankrath hat im Gemeinschaftsraum von bblogs eine Blog-Parade “mit Pagegloss” gestartet. Er ruft dazu auf, in eigenen Beiträgen bis zu drei Angebote zu benennen, die eine Webseite einladender für die Leser machen:
Die Beiträge können im Zeitraum 1. November bis 2. Dezember 2009 veröffentlicht und mit der Aktion verlinkt werden.
Die erste Blogparade im PR-Doktor finde ich persönlich sehr spannend. Kerstin Hoffmann hat mit der Themenreihe über den Kundennutzen einen wunden Punkt vieler Marketing-Aktivitäten getroffen:
“Gute Werbung und PR sprechen hauptsächlich über den Kunden und dessen Bedürfnisse und Ziele. Auch gelungene, wirkungsvolle Unternehmensbeschreibungen orientieren sich immer am Kunden. Niemand verkauft Produkte, Informationen oder Dienstleistungen wegen ihrer Eigenschaften. Menschen (auch Businesskunden!) kaufen Nutzen wie Ansehen, Sicherheit, Reichtum…”
Und weil das so wahr ist, empfehle ich jedem die Teilnahme an der Kundennutzen-Blogparade bis zum 20. November 2009.
Auch bei meinem Blogger-Kollegen Peer Wandiger läuft derzeit eine sehr Interessante Blog-Parade, die sich mit den vielen neuen Social Media Anwendungen beschäftigen und konkret die Frage stellen:
“Graben die neuen Social Media Anwendungen, wie Twitter, Facebook, Google Wave und Co., den Blogs das Wasser ab? Sind Blogs Auslaufmodelle? Oder kann man diese neue Kommunkationsformen auch zum Vorteil des eigenen Blogs nutzen und wenn ja, wie? Wie sollten sich Selbständige, die einen Blog betreiben, gegenüber diesen neuen Meinungskanälen verhalten und wie nutzt man diese optimal für sein Unternehmen?”
Wer auf diese Fragen eine Antwort hat, kann bis zum 21. November noch per Artikel Stellung beziehen und dadurch an der Blogparade von Selbständig im Netz teilnehmen.
Weitere Blog-Paraden (auch über die fünfte Jahreszeit hinaus) findet Ihr darüber hinaus jederzeit aktuell unter www.Blog-Parade.de.
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Am heutigen 15. Oktober findet der weltweite “Blog Action Day 2008” statt. Der Fokus liegt in diesem Jahr auf dem Thema “Armut”. Ich habe nicht lange überlegen müssen, wie ich mich persönlich mit einem Beitrag einbringen kann, wenn es um Armut geht. Sind mir doch die Berichte über die katastrophalen Lebensumstände der armen Landbevölkerung in Afghanistan sehr nahe gegangen, von denen ich durch unseren Einsatz für das Afghanistan-Magazin erfahren habe.
Der nächste Winter steht vor der Tür und es werden sich wieder Szenen wie diese im afghanischen Bergland abspielen:
Draußen sind Stein und Bein gefroren. Viele Menschen leben ohne Schutz, vor allem Kinder. Dazu kommt noch eine Keuchhusten-Epidemie. Wölfe kommen wieder näher an die Siedlungen in den höheren Regionen heran. Armut im Winter ist schlimmer als Armut im Sommer. Sie ist tödlich.
ADRA Deutschland hat beinahe 40 000 Steppdecken von Frauen in Kabul nähen lassen. Zur Verteilung erscheint auch eine Gruppe von Vertriebenen aus anderen Teilen des Landes, die eben erst angekommen sind. Sie waren noch nicht da, als man die Namenslisten mit den Empfängern erstellte. Mit großen, sehnsüchtigen Augen schauen sie die warmen Decken an. Die kleinen Jungen und Mädchen stehen schlotternd in der Kälte. Sie halten ihr dünnes Baumwollkleidchen fest umschlungen, um jedes Quentchen Wärme an dem dünnen Körper festzuhalten. Oh, wie schön warm müsste eine solche Decke sein!
Sie wohnen unter den Zelten, denn sie haben ein Loch in die Erde gegraben und leben in unterirdischen Gängen. Es gibt etwas mehr Platz und es ist weniger kalt; nur ein bisschen weniger. Die Augen werden immer grösser – weshalb kriegen einige Leute Decken und andere nicht?
Dann geschieht das Wunder. Diejenigen Frauen und Männer, die vier Decken für ihre Familien bekommen haben, geben zwei weiter an die sehnsüchtigen Augen. – Zwei Decken für mich? Das ist der Güte zu viel. Ich muss dieses Geschenk teilen! – Und weiter wandert eine der beiden Decken an den nächsten, der zitternd in der Kälte steht. Am Ende hat nicht eine Familie vier Decken erhalten, sondern ganze drei Familien freuen sich darüber. Diese Familien haben die schönste Solidarität gezeigt, die Solidarität der Notleidenden. Sie wissen, wie es ist, wenn man nichts hat und welche Freude der Reichtum einer warmen Decke auslöst.
Wer das ADRA-Deckenprojekt in Afghanistan unterstützen möchte, findet im Afghanistan-Magazin weitere Informationen und kann das Portal mit verschiedenen Werbebannern verlinken.
Spendenkonto 2000 702 09 | BLZ 508 800 50 | Dresdner Bank Darmstadt
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Am kommenden Mittwoch und Donnerstag (17.+18. September 2008) findet wieder die Online-Marketing Messe in Düsseldorf (OMD) statt. Ich werde wie im vergangenen Jahr einen Tag (Mittwoch) auf der Messe sein und bin gespannt, was die Aussteller dieses Jahr Neues zu zeigen haben.

Zum Wochenende gibts mal wieder ein besonders “fruchtiges” Thema. Eigentlich sind es zwei Linktipps zum Anschauen und “Lust-auf-Obst-kriegen”. Zum Einen eine Microsite, bei der ein Freund von mir mitgearbeitet hat und die ich ziemlich genial gemacht finde. Zum Anderen einen animierten Kurzfilm, in dem vier Obstsorten die Hauptrolle spielen.
Unter www.lassdichbefruchten.de macht MÜLLER Werbung für die neuen Fruchtdrinks “Fructiv” und setzt dafür auf eine Mischung aus Flash-animierten Web- und Videoelementen. Ist wirklich clever gemacht, unterhaltsam und intuitiv zu bedienen.
Auch ein Videowettbewerb ist in der Website integriert, die eine verstärkte Teilnahme der User ermöglicht - es geht ja schließlich ums “Mitmach-Web”. Besonders gut gefällt mir aus werblicher Sicht, dass das Produkt zwar im Mittelpunkt der Website steht, aber spielerisch verarbeitet wird - die Clips laden dazu ein, einfach auszuprobieren, wie die Darsteller reagieren und was sie nach Genuss des Fruchtdrinks tun.
Naja, nachdem ich diesen Clip gesehen hatte, musste ich zweimal überlegen, ob heute Nachmittag noch Obst auf dem Speiseplan steht. Aber irgendwie sind die fruchtigen Darsteller so symphatisch animiert, da muss man doch einfach zubeißen, oder?
Und hier das Video bei sevenload:
In diesem Sinne: Ein fruchtiges Wochenende!
Einen Kommentar zum Beitrag schreiben!Auf die (vorderen) Plätze, fertig, los! Eine schicke neue Internetseite ist ‘ne feine Sache, doch was nützt sie in Bezug auf Neukunden-Gewinnung, wenn mich kein Schwein findet? Suchmaschinen-Optimierung (oder auch SEO = “Search Engine Optimization“) ist das Zauberwort, mit dem ich Google & Co. beeindrucken kann.
Aber der Schuss kann auch nach hinten losgehen - entweder ist die schöne Mühe umsonst und bringt nicht den gewünschten Erfolg oder ich werde mit meiner Seite gar aus dem Suchindex verbannt. Suchmaschinen-Optimierung ist nicht schwer, aber einfach ist es eben auch nicht. Deshalb starte ich heute eine mehrteilige SEO-Blogserie, um Euch ein paar nützliche Tipps und Hintergründe zu vermitteln.
Wir engagieren uns in der Agentur mittlerweile für eine ganze Reihe von Kunden in diesem Bereich und haben dabei immer wieder gehört, dass es auf dem Markt der Suchmaschinen-Optimierer eine Menge schwarzer Schafe gibt. Ich erhalte hier auch ständig Emails mit Aussagen wie “Jetzt kostenlos in über 300 Suchmaschinen anmelden!” oder “Für nur 299,00 € garantieren wir Ihnen die besten Plätze!” oder “Wir optimieren Ihre Metatags!” Das ist natürlich alles Quatsch mit Soße. Wer seine Website erfolgreich (und vor allem nachhaltig) in Google und anderen Suchmaschinen positionieren will, muss sich umfassend mit den Kriterien beschäftigen, wie Suchmaschinen “ticken” und welche Methoden zu einer besseren Positionierung führen.
Es gibt in meinen Augen zwei Möglichkeiten, um das herauszufinden: Entweder lese ich ein bis zwei dicke Bücher zu diesem Thema und beschäftige mich eingehend mit Suchtechnologien, Algorithmen und Methodenwissen in der Indexierung, oder ich suche mir ein nützliches Tool, das mir auf den ersten Blick die Stärken und Schwächen meiner Website verrät. Ich selbst habe sowohl die dicken Bücher gelesen, als auch verschiedenste Tools ausprobiert. Am besten gefallen hat mir dabei Seitwert, das ich Euch im ersten Teil dieser SEO-Blogserie empfehlen möchte.
Machen wir mal einen Test mit unserem Neukunden-Magnet Weblog. Voilá:
Was mir an Seitwert besonders gut gefällt, ist einmal die grafische Aufbereitung der Daten und zum zweiten die Vergleichbarkeit mit anderen Seiten. Das Neukunden-Magnet Weblog ist (Stand heute) mit 34,91 Punkten auf Platz 5636 von 220161 bisher getesteten Seiten. In sechs Kategorien sehe ich die Stärken und Schwächen meiner Website:
Alles in allem ein zufrieden stellendes Ergebnis. Kein Wunder, dass das Neukunden-Magnet im Web recht gut gefunden wird (z.B. Platz 3 in Google für “Neukunden”). Wie viele Punkte hat Eure Seite und wo ist für Euch der meiste Handlungsbedarf? Tragt Eure Werte und Eure Domains einfach in die Kommentare ein, damit wir es vergleichen können. Heise, XING und Spiegel Online dürfen nicht mitmachen…
Möchte Euch heute mal ein Projekt vorstellen, das wir seit etwa einem halben Jahr als Agentur betreuen. Für die Hilfsorganisation ADRA Deutschland haben wir ein Online-Magazin über “das andere Afghanistan” konzipiert und ins Netz gestellt. Anlass war die Veröffentlichung eines Buches, das der Bucher-Verlag in Zusammenarbeit mit ADRA herausgibt. Die Fotojournalistin Ursula Meissner berichtet darin über die uns bisher unbekannte Seite von Afghanistan - jenseits von Krieg, Terror und Gewalt.
Link: sevenload.com / Afghanistan-Magazin
Die Medien zeichnen uns ein sehr negatives Bild von Afghanistan. Dabei bleiben die Schönheit des Landes, der Kultur, der reichen Geschichte und der sehr gastfreundlichen Menschen vollkommen auf der Strecke. Hier zeigt das Online-Magazin von ADRA über “das andere Afghanisten” eine Alternative auf. Ein Autorenteam von Afghanistan-Experten und Mitarbeitern von ADRA schreibt regelmäßig Berichte. Außerdem sind Beiträge und Fotos von Ursula Meissner aus dem Afghanistan-Buch auf der Seite zu finden. Wer das Buch direkt über ADRA bezieht, ermöglicht damit die Herstellung und Verteilung einer Steppdecke in Afghanistan.
Jetzt am Sonntag gibt es auf dem Petersberg in der Nähe von Bonn eine Vernissage von Ursula Meissner, auf der sie Fotos von ihren bisher 16 Reisen nach Afghanistan zeigt. Die Ausstellung ist noch bis Ende August dort zu sehen und dann noch einige Zeit in Berlin. Interessierte sind herzlich eingeladen.
Neben dem Online-Magazin haben wir außerdem eine XING-Gruppe zum Thema “Das andere Afghanistan” eingerichtet. Hier haben sich mittlerweile 135 Teilnehmer, viele mit afghanischem Hintergrund, angemeldet und erhalten weitere Informationen. Über XING können außerdem Termine koordiniert und Newsletter verschickt werden.
Ich selbst bin zu diesem Projekt wie die Jungfrau zum Kinde gekommen. Afghanistan war mir bislang nur in Zusammenhang mit Krieg und Terror ein Begriff. Die Nachrichten sind ja schließlich voll davon. Es ist wirklich interessant, wie sich mein Blick auf dieses Land innerhalb weniger Monate verändert hat. Keine Frage: Krieg und Terror haben Afghanistan zerstört und sind nach wie vor präsent, aber es gibt eben auch positive Seiten und nicht jeder Afghane ist gleich ein Terrorist. Hier haben wir viel Nachholbedarf.
Insofern kann ich die Beschäftigung mit dem Thema nur empfehlen und lade jeden ein, sich das “andere” Afghanistan-Magazin einfach mal anzuschauen. Wer das Anliegen von ADRA unterstützen möchte, kann dazu die Foto-Präsentation oder auch eines der vorbereiteten Werbebanner nutzen, um auf die Seite hinzuweisen. Nicht dass es hinterher heißt, ich hätte nichts gesagt…
Einen Kommentar zum Beitrag schreiben!Ende letzten Jahres bin ich auf das Weblog vom Marktschreyer gestoßen. Ein Kollege von mir aus Süddeutschland betreibt hier eine Plattform, die sich recht gut mit dem Neukunden-Magnet vergleichen lässt: Sowohl thematisch (innovative Neukunden-Gewinnung für kleine und mittelständische Unternehmen), als auch von der lockeren Sprache her. Ich habe bei vielen Beiträgen gedacht: “Das hättest Du auch so schreiben können!” oder: “Genau! Das finde ich auch!”

Im April habe ich mit Marcel ein Interview für meinen Neukunden-Podcast gemacht; leider ist die Folge noch nicht verfügbar - wird bis zum Sommer aber nachgeholt. Und einige Wochen warte ich nun auch schon auf einen Gastbeitrag, den der findige Jungunternehmer mir versprochen hat. Doch heute hat der Marktschreyer bekannt gegeben, die Arbeit am Weblog vorläufig einzustellen. Jetzt weiß ich auch, wieso der Marktschreyer in den letzten Wochen so still geworden ist:
“Kundenprojekte, Geschäftsführung und Wachstumspläne nehmen mich voll in Anspruch. Mehrere andere Online- und Offline-Projekte sind vom Erfolg bedroht und binden weitere Ressourcen. Außerdem hat sich mein Tätigkeitsschwerpunkt verschoben und deckt sich nicht mehr mit der ursprünglichen Ausrichtung des Marktschreyers. Die mindestens 2-3 Wochenstunden für´s Schreiben neuer Artikel kann ich mir in unter diesen Voraussetzungen einfach nicht mehr leisten.”
Ich bedauere diese Entscheidung, kann Marcel aber aus eigenem Erleben gut verstehen. Auch bei mir sind derzeit einige Projekte zum Erliegen gekommen, weil andere Dinge Priorität bekommen. Im Internet sind solche “Ausfälle” bereits nach wenigen Wochen spürbar. So liegt iChurch (”Kirche geht Web 2.0″) bereits seit einigen Monaten brach und in unserem Neukunden-Podcast ist die letzte Folge auch schon wieder einige Wochen her. Manche Projekte müssen einfach mal pausieren, andere Ideen (wie z.B. unser Werbedschungel-Podcast) werden sogar komplett beendet.
Grassiert nun ein neuer Trend — ”das große Blogsterben”? Auch Werbeblogger Patrick Breitenbach hat vor einigen Tagen das Werbeblogger-Handtuch geschmissen, was ich sehr bedauere. Immer wieder gibt es ernstgemeinte (*hüstel*) Abschiedsbriefe in Weblogs und anderen Online-Projekten. Macht uns die ganze Online-Soße alle so “gaga”, dass wir irgendwann nicht mehr anders können, als das Licht auszuknipsen?
Ist es schlimm, Projekte zu beenden? Ich finde nicht. Geboren werden und sterben hat ja auch in unserem Leben einen festen Platz. Wie heißt es noch gleich: “Auch der Tod ist nicht umsonst, der kostet das Leben!” Und so muss einfach auch mal ein Projekt sterben, um wieder neues Leben, andere Projekte, spannende Abenteuer, verrückte Wege, innovative Ansätze und kreative Gedanken zuzulassen.
In diesem Sinne wünsche ich allen Mutigen da draußen und vor allem meinem Kollegen Marcel Schreyer, dass mit dem Ende einer Ära viel Platz für eben diese neuen Herausforderungen geschaffen ist. Alles Gute, Marktschreyer!
…na, wenn das kein Nachruf war, hm?