Möchte Euch heute mal ein Projekt vorstellen, das wir seit etwa einem halben Jahr als Agentur betreuen. Für die Hilfsorganisation ADRA Deutschland haben wir ein Online-Magazin über “das andere Afghanistan” konzipiert und ins Netz gestellt. Anlass war die Veröffentlichung eines Buches, das der Bucher-Verlag in Zusammenarbeit mit ADRA herausgibt. Die Fotojournalistin Ursula Meissner berichtet darin über die uns bisher unbekannte Seite von Afghanistan – jenseits von Krieg, Terror und Gewalt.
Link: sevenload.com / Afghanistan-Magazin
Die Medien zeichnen uns ein sehr negatives Bild von Afghanistan. Dabei bleiben die Schönheit des Landes, der Kultur, der reichen Geschichte und der sehr gastfreundlichen Menschen vollkommen auf der Strecke. Hier zeigt das Online-Magazin von ADRA über “das andere Afghanisten” eine Alternative auf. Ein Autorenteam von Afghanistan-Experten und Mitarbeitern von ADRA schreibt regelmäßig Berichte. Außerdem sind Beiträge und Fotos von Ursula Meissner aus dem Afghanistan-Buch auf der Seite zu finden. Wer das Buch direkt über ADRA bezieht, ermöglicht damit die Herstellung und Verteilung einer Steppdecke in Afghanistan.
Jetzt am Sonntag gibt es auf dem Petersberg in der Nähe von Bonn eine Vernissage von Ursula Meissner, auf der sie Fotos von ihren bisher 16 Reisen nach Afghanistan zeigt. Die Ausstellung ist noch bis Ende August dort zu sehen und dann noch einige Zeit in Berlin. Interessierte sind herzlich eingeladen.
Neben dem Online-Magazin haben wir außerdem eine XING-Gruppe zum Thema “Das andere Afghanistan” eingerichtet. Hier haben sich mittlerweile 135 Teilnehmer, viele mit afghanischem Hintergrund, angemeldet und erhalten weitere Informationen. Über XING können außerdem Termine koordiniert und Newsletter verschickt werden.
Ich selbst bin zu diesem Projekt wie die Jungfrau zum Kinde gekommen. Afghanistan war mir bislang nur in Zusammenhang mit Krieg und Terror ein Begriff. Die Nachrichten sind ja schließlich voll davon. Es ist wirklich interessant, wie sich mein Blick auf dieses Land innerhalb weniger Monate verändert hat. Keine Frage: Krieg und Terror haben Afghanistan zerstört und sind nach wie vor präsent, aber es gibt eben auch positive Seiten und nicht jeder Afghane ist gleich ein Terrorist. Hier haben wir viel Nachholbedarf.
Insofern kann ich die Beschäftigung mit dem Thema nur empfehlen und lade jeden ein, sich das “andere” Afghanistan-Magazin einfach mal anzuschauen. Wer das Anliegen von ADRA unterstützen möchte, kann dazu die Foto-Präsentation oder auch eines der vorbereiteten Werbebanner nutzen, um auf die Seite hinzuweisen. Nicht dass es hinterher heißt, ich hätte nichts gesagt…
Einen Kommentar zum Beitrag schreiben!Über virales Marketing haben wir ja auch schon immer mal berichtet. Sehr gelungen – wenn auch nicht gerade *hüstel* jugendfrei – finde ich diesen Clip, der virales Marketing auslöst und gleichzeitig auf die Schippe nimmt.
[Video bei Youtube]
Viralmarketing-Experte Christian Wilfer schreibt dazu in seinem Blog:
Immer wieder hört man kritische Stimmen zu Virals. “Virals kommunizieren keine Markenbotschaften!”, “Virals geben für ihren viralen Selbstzweck den Marketinggedanken auf und legen nur Wert auf eine möglichst große Verbreitung!”, etc…. Na na na, wer wird denn gleich so negativ sein?! Mein momentaner Lieblingsviral bringt die Thematik selbstironisch auf den Punkt, stellt deswegen aber keineswegs seine Markenbotschaft in den Hintergrund.
Dem kann ich nur zustimmen. Allein über die gelbe Farbe des Elefanten in der U-Bahn und den scheinbar unsinnigen Dialog (“Keine Ahnung, aber die zahlen das ganze…”) prägt sich mir das werbende Unternehmen (“GoYellow” – ein Branchenbuch im Internet) stärker ein, als wenn der Bezug nur oberflächlich ist (z.B. wenn am Ende nur kurz das Logo eingeblendet wird).
Einen Kommentar zum Beitrag schreiben!Soll ich, oder soll ich nicht? Ich habe wieder lange mit mir gerungen. Die Jungs meinen es ja nicht böse – und dennoch ist es zum Teil so nervtötend, was ich an Emails und Anfragen von mir wildfremden Leuten erhalte, das muss ich Euch einfach mitgeben. Es folgt also mal wieder ein leicht satirischer Blick auf die Neukunden-Vertreibung Anti-Mitgliederwerbung, die so manche Leute mit vollem Ernst betreiben.
Bekomme also letzte Woche wieder eine schicke Email von einer @yahoo.de-Adresse. Absolut seriös das ganze.
Hallo Herr Kilian, ich suche Sie, glaube und hoffe ich jedenfalls.
Das fängt ja schon mal gut an. Ich bin der Traum seiner schlaflosen Nächte… Na, meinetwegen…
In 2-3 Wochen starte ich ein Online Programm, in dem (Top-) Trainer über 30 Tage über unterschiedliche Aspekte des Verkaufs-Erfolgs referieren. Und ich hätte Sie gerne für ein 45-60 minütiges Teleseminar dabei, da Sie perfekt dazu passen würden, einen Part zu übernehmen.
Ehre, wem Ehre gebürt. Ich bin der perfekte Kandidat für ein Teleseminar! Da les’ ich natürlich gleich weiter…
Damit ich auch die besten Trainer finde bzw. für Sie die besten Zuhörer, kontaktiere ich in den nächsten 7 Tagen mindestens 100 Trainer.
Hm, also bin ich doch nur zweite, dritte, vierte Wahl? Leichte Zweifel am Horizont.
Wie genau das Programm aussieht, welche Trainer schon zugesagt haben (und ich kann Ihnen sagen, es haben schon Top-Trainer zugesagt), was die Vorteile für Sie dabei sind und welche Voraussetzungen so ein Programm für Sie erfüllen müsste, können wir gerne per E-Mail oder auch per Telefon besprechen.
Am Telefon besprechen. Eine Mobilfunknummer steht ein paar Zeilen weiter. Keine weitere Adresse, Firmenbezeichnung, Anbieterkennung, nur der Name, eine Handynummer und eine @yahoo.de-Emailadresse. Sollte dies doch nicht die Chance meines Lebens sein?
Die Internetseite www.power-mastermind.de steht leider noch nicht. Doch hoffe ich, sie geht am Wochenende online.
Ah! Eine Internetseite! Enttäuscht schließe ich meinen Browser. Die Seite steht tatsächlich noch nicht. Meine Hoffnung liegt am Boden.
Szenenmusik. Streicher, leichtes Trommeln.
(Ein paar Tage später…)
Der zweite Tag ist angebrochen. Zur Internet-Konferenz re:publica bin ich gestern nach Berlin gefahren und habe schon spannende Sessions und Gespräche erlebt. Einige persönliche Eindrücke will ich hier noch loswerden, bevor ich mich heute Abend wieder auf den Heimweg mache. Einige dringende Projekte stehen noch vor dem Wochenende an, so dass ich den dritten Tag morgen leider nicht mehr miterleben kann.
Sessions. Die Auswahl der einzelnen Themen ist recht breit, insgesamt sind es fast 100 Veranstaltungen von 1-2 Stunden, aus denen man sich sein Programm zusammen stellen kann. Allerdings ist auch viel dabei, was mich persönlich und auch in meiner Arbeit nicht mal peripher betrifft. Die “große weite Medienwelt” ist von meiner Zielgruppe kleiner und mittelständischer Unternehmen (KMU) scheinbar noch meilenweit entfernt — die Herausforderung für mich besteht darin, die Inhalte zu “übersetzen” und auf die Alltagstauglichkeit hin zu optimieren.
Hatte gestern ne Session zum Thema “Web 2.0 im Unternehmen” von einem IBM-Mitarbeiter. Davon hatte ich mir z.B. mehr praktische Relevanz erhofft. Der “Workshop”, der keiner war, weil komplett als Vortrag gestaltet – ich verstehe darunter wirklich gemeinsames Nachdenken, Fragen etc. – zeigte, wie IBM mit seinen vier Millarden dreihundert Millionen zweihundert Tausend vielen Mitarbeitern in aller Welt Blogs, Wikis und andere Web 2.0-Dienste sinnvoll einsetzen kann. Es ging ausschließlich um den internen Einsatz dieser Dienste. Der Einsatz als Marketing-Instrument (zur Neukunden-Gewinnung oder Kundenbindung) war leider kein Thema.
Location. So schön die Kalkscheune auch ist, die Workshop-Räume sind bannig lütt und irgendwie immer rappelvoll. In den Zwischenzeiten staut es sich in den Gängen, gestern war nach wenigen Minuten schon das Mittagessen alle, Kaffee und Bionade sind mit 2,50 € auch nur zu Hauptstadtpreisen zu haben. Super finde ich aber die vielen Sitz- und Arbeitsmöglichkeiten, unten in der Lounge oder auch oben im großen Raum, viele Steckdosen, Tische etc. Es hat mindestens auch jeder zweite seinen Laptop auf dem Schoss… digitale Bohème eben…
Gespräche. Sind nur wenige mir bekannte Gesichter hier, so dass ich deutlicher weniger ins Gespräch komme, als anfangs gehofft. Etliche Leute aus meinem Netzwerk verfolgen die Konferenz per Videostream – sind aber leider nicht vor Ort. Bin ja auch noch nicht so lange “in der Szene”, um jeden Hinz und Kunz persönlich zu kennen. Leider erlauben auch die meisten Sessions, die ich besucht habe, keinen Austausch miteinander (s.o. zum Thema Workshops). Aber dennoch schön, einen Eindruck vor Ort zu erhalten und sich mit dem einen oder anderen zu vernetzen.
Soweit mein kurzer persönlicher Eindruck aus Berlin. Heute geht es noch in 3-4 weitere Sessions und ich bin gespannt, was ich von dort mit nach Ostwestfalen nehmen kann.
Einen Kommentar zum Beitrag schreiben!Genau genommen, bin ich schon da. Nach 3 1/2 Stunden Fahrt aus dem schönen Ostwestfalen in die Hauptstadt der Republik. In Berlin sind die Straßen voller, der Regen ist nasser und das Parken ist teurer (Tagesticket 15,- Öcken…) – aber hier ist auch der richtige Ort, um sich mit etwa 800 Gleichgesinnten aus der Web 2.0-Szene zur Internet-Konferenz re:publica zu treffen. Untertitel: “Konferenz über kulturelle und soziale Aspekte der vernetzten Gesellschaft”. Es geht um Kommunikation im WWW, um virtuelle Medien, Weblogs, Podcasts, Web 2.0 und User Generated Content.
Die ersten Besucher trudeln gerade ein und klappen Ihre Laptops auf (wieder einmal eine enorm hohe Dichte an MacBooks & Äpfeln aller Art). Der Zugang zum WLAN ist sofort frei und so kann ich direkt anfangen, meine Eindrücke zu bloggen. Die Location (Kalkscheune) in Berlin Mitte ist echt urig und bietet genügend Platz für die verschiedenen Veranstaltungen. Um 10.30 Uhr wird die Konferenz offiziell eröffnet. Nun will ich mir aber erstmal das heutige Programm genau anschauen und entscheiden, welche Sessions mich am meisten interessieren. Sicher gebe ich Zwischendurch weitere Infos durch, wenn ich etwas mehr gesehen habe. Die ersten Züge Berliner Luft sind schon mal nicht schlecht…
Update: Hier gibt es einen Live-Videostream von der Veranstaltung.
Update2: Sitze gerade in der zweiten Veranstaltung, ein Diskussionspanel mit Betreibern von Social Networks (StudiVZ, mySpace, Mixxt) zum Thema Datenschutz im Internet. An der SMS-Wall können die Teilnehmer direkt ihren Meinung zum Gesagten abgeben.
Update3: Nach der thematisch schon recht ausgelutschten Podiumsdiskussion “Bloggen vs. Journalismus”, in der es leider weder Neues, noch Gezänk gab, sitze ich nun in einer Session zum Thema “Web 2.0 im Unternehmen” von Leiter Knowledge Management bei IBM.
Update4: Eigentlich wollte ich jetzt im Twitter-Workshop sitzen, aber der Raum war schon rappelvoll. Schaue ich mir später mal auf Video an. Habe nämlich seit heute auch einen Twitter-Account: http://www.twitter.com/Thoxan
Einen Kommentar zum Beitrag schreiben!Der XING-Professor Joachim Rumohr beschreibt in einem interessanten Artikel, wie Sie mit Hilfe der Business-Plattform Ihrer Kaltakquise kräftig einheizen.
In der Akquisition spricht man immer dann von „Kaltakquise“, wenn keinerlei Bezug zu der kontaktierten Person oder Firma besteht.
Ich hasse (!) es, mir unbekannte Unternehmen anzurufen, um meine Leistungen an den Mann oder die Frau zu bringen. Andere verdienen damit Ihr täglich Brot, aber mir ist der “Neukunden-Magnetismus” deutlich lieber. Wenn schon aktive Neukunden-Akquise, dann bitte kuschelig warm.
Rumohr nennt vier mögliche Herangehensweisen, um mit Hilfe von XING aus kalten Kontakten warme Kontakte zu erzeugen:
Beste Variante ist allerdings, mehrere Gemeinsamkeiten zu entdecken und nur die Personen anzusprechen, die im Filter passend erscheinen. Mir erscheint vor allem das Thema “Engagement in einer Gruppe” schlüssig und sinnvoll zu sein. Oftmals bekomme ich selbst Klicks auf mein Profil durch mein Engagement als Gruppenmoderator. Interessante Kontakte schreibe ich danach gezielt an, z.B. mit…
“Hallo Herr Müller, vielen Dank für Ihren Besuch auf meinem XING-Profil. Wie ich gesehen habe, sind Sie aus der Gruppe ‘Unternehmerforum OWL’ auf mich gestoßen. Anscheinend haben Sie ebenfalls ein Faible für Südafrika, wie oft waren Sie denn bereits in diesem wunderschönen Land? Mein letzter Aufenthalt ist schon etwas länger her, aber ich habe Freunde dort, mit denen ich regelmäßig emaile. Sollen wir uns mal auf einen Kaffee treffen und uns persönlich kennen lernen? Vielleicht ergeben sich ja auch Synergien im geschäftlichen Bereich. Wie ich sehe, sind Sie an Marketing-Dienstleistungen interessiert – hier kann ich Ihnen vielleicht einige Hinweise geben. Würde mich freuen, von Ihnen zu …. blabla usw.”
Ich sehe in dieser Herangehensweise deutliche Vorteile gegenüber der klassischen Ansprache am Telefon:
Und welche Erfahrungen haben Sie mit der kuschelig-warmen Akquise in XING gemacht?
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Herzliche Einladung an alle Unternehmer aus der Region Ostwestfalen-Lippe (OWL): Am 14. April findet ab 19.00 Uhr die Veranstaltung “Umsatz-Chancen 2008” in Minden statt, bei der ich zusammen mit anderen Kollegen aus der Branche zum Thema Online-Marketing referiere.
Erleben Sie in drei spannenden Kurzvorträgen, wie Sie mit Hilfe der neuen Medien bislang noch ungenutzte Umsatzchancen gewinnbringend nutzen können. Die Veranstaltung richtet sich an Geschäftsführer und Marketingleiter aus Ostwestfalen und wird von Unternehmen durchgeführt, die sich hier in der Region engagieren. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt auf 35 Personen. Die Seminargebühr beträgt 35,- € (zzgl. 19% MwSt.).
Mein Thema an diesem Abend lautet “Kundenbeteiligung im Internet – Weblogs entwickeln Interessenten zu Kunden“: Die Beteiligung von Internet-Surfern am „Lebensprozess“ einer Homepage bekommt immer mehr Bedeutung. Statt nur Informationen abzurufen, erfolgt eine wechselseitige Kommunikation über das Internet. Eine große Chance für jedes Unternehmen, neue Kundenpotentiale zu erschließen.
Die zwei weiteren Vorträge drehen sich um die Frage “Ist Ihr Internet-Auftritt das Spiegelbild Ihres Unternehmens? – Neukunden informieren sich im Web” (Mike Therolf, Unternehmen Online) sowie um Imagefilme: “Bewegte Bilder bewegen Menschen – Unternehmensfilme als Image- und Know-how-Träger” (Ralf Springhorn, Springhorn.Media).
Da die Teilnehmerzahl auf 35 begrenzt ist, empfiehlt sich eine schnelle Anmeldung: Umsatz-Chancen 2008
Einen Kommentar zum Beitrag schreiben!Diese Speedtest-Website habe ich in den vergangenen Wochen nun schon sechs oder sieben Mal besucht, immer nachdem ich in einem Blogartikel bei anderen gelesen habe, wie viele Wörter pro Minute sie so schaffen. Immer und immer wieder stolpere ich über “Ich tippe soundso viele Wörter pro Minute” bei anderen Blogger-Kollegen. Und jedes, aber auch wirklich jedes Mal packt mich der Ehrgeiz, mich messen zu müssen. Ich kann einfach nicht anders.
Hier nun mein Ergebnis*:
Damit bin ich auf Platz 41976 von 944688, — na immerhin kein Fehler bei 73 korrekt geschriebenen Wörtern, das macht 448 Zeichen pro Minute. Diesen kostenlosen Dienst haben wir Christian Strang zu verdienen, der mit der Seite seine Schreibkurse promoten und zugleich ein paar Mark fünfzig mit Adsense-Werbung verdienen will. Finde ich ne gute Idee, über so ein Wettbewerbstool die Anziehungskraft der eigenen Seite zu steigern.
Der Ansatz der Seite ist auch auf Wiederholungstäter ausgelegt:
Versuche es einfach immer wieder und mit der Zeit wirst du schneller werden, dass liegt daran, weil die Wörter, die du eintippen musst, aus den meist genutzten Wörtern der deutschen Sprache bestehen. Umso schneller du also diese Wörter tippen kannst, desto schneller wirst du auch bei gewöhnlichen Texten werden, da du den Großteil der Wörter schnell tippen kannst.
Und durch die Möglichkeit, das Ergebnis des Speedtests ohne Programmierkenntnisse mit Drag&Drop direkt auf der eigenen Website einbinden zu können, wird automatisch ein Link zum Angebot erzeugt. Besser geht es doch kaum. Insgesamt haben also bis dato knapp eine Million Speedtester das Tool genutzt, da muss ich noch ne Menge schreiben, um diese Besucherzahl auf dem Neukunden-Magnet Weblog zu erreichen. Aber Ihr kommt doch auch noch mal wieder, oder?
* Glückwünsche bitte im Kommentarfeld hinterlassen…
In der ersten Folge der Blogserie “Kaltakquise ist keine Horrorvorstellung” gehe ich auf ein Phänomen ein, das mir bei vielen verzweifelten Akquise-Geschädigten begegnet: Sie sitzen in ihrem Homeoffice Schloss, umgeben von einem tiefen Wassergraben mit Krokodilen und Schlangen, die Zugbrücke öffnet sich Montag bis Freitag zwischen 10 und 16 Uhr (davon 1 1/2 Stunden Mittagspause) und aus dem Schornstein steigt kalter Rauch auf. Alle paar Tage ruft das Burgfräulein von den Zinnen ein zaghaftes: “Zu Hüüülfe, welcher Prinz will mich küssen?” Und der stolze Akquisekönig wundert sich, wieso ihm die Neukunden nicht die Bude einrennen.

Wer neue Kunden braucht, muss unter das Volk: Auf den Marktplatz, mitten rein ins Getümmelt. “Sehen und gesehen werden” heißt es ja so schön. Doch wer noch keinen Namen hat, geht auch in der Masse schnell unter. Profilierung heißt das Zauberwort der Stunde, das aus einem Hänschen-Klein einen gefragten Hans-Dampf-in-allen-Gassen macht.
Mein verzweifelter Kollege aus der Medienbranche, den ich in der Einleitung dieser Blogserie schon zitiert habe, schreibt folgendes:
Woran es liegt, weiß ich nicht, entweder wirke ich auf die Kunden zu unseriös und sie sind nicht bereit mal zu testen, wie ich arbeite, weil mein Auftreten ihnen vielleicht nicht zusagt, oder ist es, wie ich über meine Website rüberkomme? Oder weil ich von zu Hause aus arbeite? Oder den falschen Kunden, der falschen Präsentation? Oder liegt es möglicherweise an meinen Preisen – zu niedrig – zu hoch?
Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass mit dieser Einstellung kein Land zu erobern ist. Wir alle kennen Momente der Ausweglosigkeit, der finanziellen Abhängigkeit und Unsicherheit. Doch wer alles in Frage stellt, wer sich in sein Schneckenhaus zurückzieht und tagein tagaus grübelt, wieso neue Kunden ausbleiben, der wird aus dieser Spirale nicht herauskommen. Neuer Mut ist gefragt, – ein heißes Bad in der Wanne, eine frische Rasur, die besten Kleider anziehen und raus auf den Markt der Möglichkeiten. Was ich gut kann, das profiliert mich. Und damit trete ich (selbst)bewusst in die Öffentlichkeit.
Folgende praktische Tipps als Anregung für die ersten Schritte, um die Sichtbarkeit sinvoll und effektiv zu erhöhen:
Diese Liste entbehrt - bewusst – jeglicher Vollständigkeit. Welche Ideen können Sie zum Thema beitragen, um die Sichtbarkeit (u.a. im Internet) zu erhöhen?
Einen Kommentar zum Beitrag schreiben!Genau wie ein sich spiegelnder Schriftzug oder knallige Farbverläufe, gehören auch die folgenden Sternbuttons zu einer der zahlreichen Erscheinungen in Web 2.0-Layouts. Verwendungszwecke gibt es viele: Ob als simpler Eyecatcher, als Teasergrafik oder einfach nur, weil es fast schon zur Standardausstattung einer Web 2.0-Seite gehört.
Aus diesem Grund soll auch hier im Neukunden-Magnet eine entsprechende Anleitung nicht fehlen:
Wir beginnen mit einem Rechteck auf einer neue Ebene und duplizieren die Ebene anschließend (Fig. 1). Die neue Ebene dann num 45° drehen (Fig. 2). Das Rechteck sollte insgesamt etwas größer sein, als die gewünschte Endgröße des Buttons, da die Kanten durch die Drehung etwas unscharf werden. Durch späteres Runterskalieren der Grafik können wir das verhindern.

Nach dem drehen des Rechtecks fügen Sie beide Ebenen zusammen (markieren & Strg+E) und wiederholen danach den ersten Schritt. Diesmal mit einer Drehung um ca. 22°. Das Ergebnis sollte ungefähr wie das obere Bild aussehen. Anschließend verkleinern wir den Stern auf die gewünschte Größe.

Die Grundform hätten wir – was fehlt ist der saubere, glänzende Web 2.0 Look. Wir beginnen mit einem Hell-Dunkel Verlauf der Farbe unserer Wahl und wenden anschließend ein paar Ebeneneffekte an. Zuerst einen leichten Schlagschatten nach außen und anschließend einen “Schein nach innen”. Im Eigenschaftenfenster sollte hierbei aufgrund der vielen spitzen Kanten”Präzise” als Technik eingestellt werden.

Damit der Stern seinen Glanz erhält, müssen wir zuerst die Ebenentransparenz des Sterns selektieren (Rechtsklick auf die entsprechende Ebene > “Pixel auswählen”). Die Auswahl dann um ca. 5 Pixel verkleinern, je nach Größe des Sterns. Wie benötigen jetzt zwei Verläufe (Weiß > Transparent), einmal an der Oberseite des Sterns, einmal an der Unterseite. Anschließend setzen Sie die Transparenz des oberen Verlaufs etwas herab und wechseln den Ebenenmodus der unteren Verlaufsebene zu “Ineinanderkopieren”.

Den letzten Feinschliff erhalten wir, indem wir (ungefähr) die obere Hälfte des Sterns mit dem Ellipsenwerkzeug selektieren und “Helligkeit & Kontrast” soweit erhöhen, bis sich der selektierte Teil deutlich vom unteren Teil abhebt.

Das Endergebnis mit Text und leicht schräggestellt. Eigentlich wäre ja “BETA” der passendere Text gewesen, aber das ist dann schon wieder zuviel des Guten…
Bei Fragen wie immer einfach die Kommentarfunktion benutzen oder per Mail an henning.franke( a t )thoxan( p u n k t )com.
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