Was mich bei XING total nervt!


Geschrieben am Donnerstag, 02. September 2010 von Thomas Kilian (1 Antwort)

Möchte zunächst mal eine Lanze brechen für die Business-Plattform XING. Ich bin jetzt seit 4 1/2 Jahren dort angemeldet, habe knapp 1200 Kontakte und nutze die Funktionen täglich, um mit anderen ins Gespräch zu kommen. Doch einige aktuelle Entwicklungen gehen mir tierisch auf den Keks und stehen für mich im Widerspruch zum Ziel, sinnvolle Netzwerke aufzubauen. Irgendwie scheinen den Planern der XING AG im Sommer die Ideen ausgegangen zu sein, – anders kann ich mir die folgenden Veränderungen nicht erklären…

3 aktuelle Nervfaktoren bei XING

XING dient dazu, mit anderen Menschen in Kontakt zu treten. Auch mit noch unbekannten Personen – gerade XING macht ja aus Kaltakquise “Warmakquise”, wie ich schon vor Jahren geschrieben habe. Doch Massenmails, unpassende Anfragen und Nachrichten ohne Bezug auf das Profil der Kontaktperson sind laut der XING-Richtlinien eigentlich nicht gern gesehen:

“Die Kontaktaufnahme mit unbekannten Personen erfordert Feingefühl. Überlegen Sie sich genau, wen Sie ansprechen bzw. wen Sie vorgestellt bekommen möchten. Individualisieren Sie Kontaktanfragen stets, indem Sie sich auf das Profil der Person beziehen und z. B. auf die Angaben eingehen, die die Person unter “Ich biete” und “Ich suche” gemacht hat. Damit demonstrieren Sie ernsthaftes Interesse und Professionalität und erhöhen die Wahrscheinlichkeit, dass der Kontakt bestätigt wird.”

Wie ist es dann zu erklären, dass es nun bei der Kontaktaufnahme einen vorformulierten Text gibt und XING nicht mehr – wie früher – die Eingabe eines personalisierten Textes fordert? Wohin das führt, zeigt das folgende Bild:

Ich habe in den vergangenen zwei Wochen 7-8 neue Kontaktanfragen bekommen. Fünf davon haben den Standard-Text verwendet: “Sehr geehrter Herr Kilian, ich würde Sie gerne zu meinen Kontakten hinzufügen.” Dabei kenne ich die Personen nicht, kann keinen Bezug herstellen und finde die Anfragen auch sonst höchst unspannend. Der Klick zum “Ablehnen” oder gar “Spam” liegt für mich näher, als den Kontakt zu bestätigen.

Standard-Antworten auf meine Kontaktanfragen

Genau so standardisiert wie die Anfragen, sind leider mittlerweile auch die Antworten geworden. Hier siegt einfach die Bequemlichkeit: “Gerne bestätige ich Ihre Kontaktanfrage. Herzlich willkommen in meinem Netzwerk! Freundliche Grüße, …” – wie passt das zu meiner netten Kontaktaufnahme, in der ich zum Teil auch konkrete Fragen gestellt habe? Bei einigen Kontakten folgt dann fünf Minuten später eine zweite Nachricht: “Oh sorry, hab zu schnell auf Abschicken geklickt …” Doch was soll die vorformulierte Antwort bringen? Ich muss es selbst immer umständlich rauslöschen, weil ich solche Bausteine einfach nicht mag. Professionelle Kommunikation sieht anders aus.

Durchklicken zwischen Nachrichten nicht mehr möglich

Vor einigen Monaten hat XING eine tolle Neuerung eingeführt: Die Nachrichten über die Plattform lassen sich endlich direkt in der E-Mail lesen. Ich muss mich bei einer neuen Nachricht nicht extra bei XING einloggen, sondern kann sofort entscheiden, ob es etwas wichtiges ist. Doch mittlerweile stauen sich die ungelesenen Nachrichten in meinem XING-Posteingang. Also möchte ich schnell noch mal durchklicken, um zu sehen, ob ich etwas übersehen habe, einzelne Nachrichten löschen etc. Früher gab es oberhalb der Nachricht zwei Pfeile “>>” oder “<<”, um zwischen den Beiträgen hin und herzuwechseln. Nun geht dies nicht mehr, ein schnöder “zurück”-Button ist die einzige Möglichkeit, wieder auf die Gesamtsicht zu wechseln.

Och Menno, XING! Ich fand Dich bisher so gut!

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5 SEO-Hymnen für den nächsten Stammtisch


Geschrieben am Donnerstag, 12. August 2010 von Thomas Kilian (1 Antwort)

Irgendwie muss ein SEO ja durchs SEO-Sommerloch galoppieren. Hatte Anfang der Woche plötzlich einen alten Schlager im Kopf, der sich aufgrund aktueller Projekte im SEO-Bereich wie folgt in einem Tweet niederschlug:

Wenige Minuten später gab es schon zwei Re-Tweets und einen Kommentar via Facebook vom Pankrath’schen Barden:

Heute Mittag nun lud ein befreundeter SEO-Kollege zum Stammtisch nach Dresden ein, — leider etwas weit weg für mich. Aber da kam mir die Idee für einige SEO-Hymnen, die sicherlich jedes SEO-Herz höher schlagen lassen. Soweit die Vorgeschichte, jetzt gehts los:

Die ultimativen 5 SEO-Hymnen des Sommers 2010

Link of Change

No follow in Moskva / Down to Gorky Park / Listening to the link of change
An August summer night / Soldiers passing by / Listening to the link of change
The world is closing in / Did you ever think / That we could be so close, like brothers
The pagerank’s in the air / I can feel it everywhere / Blowing with the link of change
// Take me to the magic of the ranking / On a glory night
Where the SEOs of tomorrow / dream away / In the link of change

Ein Keyword, das deinen Namen trägt

Ein Keyword, das deinen Namen trägt
Hoch ans Google-Zelt
Das schenk ich Dir heut’ Nacht
Ein Keyword, das deinen Namen trägt
Alle Penaltys überlebt
Und über unser Ranking wacht
Seit Jahren schon optimier ich mit Dir
Und ich danke dem Sistrix Tool dafür
Dass er mir Dich gegeben hat
Als Erinnerung an unser Leben
Möchte ich Dir heut’ etwas geben
Ein Trust für alle Ewigkeit

Viva Affilia

Da simmer dabei! Dat is prima! VIVA AFFILIA!
Wir lieben das Ranking, die Klicks und die CTR
wir glauben an den Whitehat SEO und han auch immer Trust!

Über 7 Ecken musst Du gehn

Manchmal seh ich meine Keywords ohne Blick
Manchmal wünsch ich mir mein Web 1.0 zurück
Manchmal bin ich ohne Trust und Ruh
Manchmal schließ ich alle Doorway-Pages nach mir zu
Manchmal ist mir kalt und manchmal heiß
Manchmal weiß ich nicht mehr, was ich weiß
Manchmal bin ich schon am Morgen müd
Und dann such ich Trust in einem Lied
Über sieben Ecken mußt Du gehen
Sieben dunkle Hoster überstehen
Sieben mal wirst Du der Backlink sein
Aber einmal auch der Pagerank-Schein

Rankings gibt es immer wieder

Viele SEOs fragen, was ist schuld daran,
warum kommt das Ranking nicht zu mir.
Fangen mit dem Pagerank viel zu wenig an.
Dabei steht der Backlink schon vor der Tür.
Rankings gibt es immer wieder
heute oder morgen können sie geschehn.
Ranking gibt es immer wieder
wenn sie dir begegnen, musst du sie auch sehn.

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Kiva gefällt mir!


Geschrieben am Dienstag, 18. Mai 2010 von Thomas Kilian (4 Antworten)

Wie Ihr vielleicht schon gesehen habt, ist seit einigen Tagen ein “Gefällt mir!”-Button von Facebook im Neukunden-Magnet Weblog eingebaut. Bin seit einigen Monaten schon ziemlich angetan von diesem Sozialen Netzwerk – auch wenn Facebook aufgrund der Datenschutz-Geschichte ja ziemlich in der Diskussion steht. Aber es gibt ja keinen “Gefällt mir nicht“-Button, insofern möchte ich jetzt keine Steine werfen, sondern die neue Funktion zum Anlass nehmen, eine neue Artikel-Serie “… gefällt mir” hier im Blog zu starten.

Auftakt der neuen Artikelserie: Kiva gefällt mir!

Kiva ist einer der Dienste, die ich schon ur-lange im Netz beobachte, bei denen ich aber irgendwie nie den Draht gefunden habe, mich auch tatsächlich anzumelden. Geändert hat sich das im Januar 2010 bei einer christlichen Leiter-Konferenz, bei der ich ein Interview mit der Gründerin von Kiva, Jessica Jackley, gesehen habe. Auch andere Kongress-Teilnehmer berichten von diesem Impuls, wie eine kurze Recherche in der Blogosphäre zeigt.

Auf jeden Fall habe ich noch während der Übertragung mit meinem iPhone die ersten beiden Mikro-Darlehen vergeben. Denn dies ist das Prinzip von Kiva: Eine Gruppe von Menschen verleiht einen kleinen Geldbetrag (ab 25 US $), um einen Menschen am anderen Ende der Welt im Business zu unterstützen. Ich habe mir dafür zwei Projekte ausgesucht, die ich Euch gerne kurz vorstellen möchte:

Stoffhandel in Sierra Leone

Isatu Saccoh kommt aus Sierra Leone (Westafrika) und verkauft Stoffe und regionale Nahrungsmittel (Nüsse, Getreide). Sie ist verheiratet und betreibt einen kleinen Laden, ihr Mann handelt ebenfalls mit Waren. Sie brauchte ein Darlehen von 1025 US $, um weitere Waren einkaufen zu können und Zollgebühren beim Einkauf im Nachbarland Guinea zu bezahlen, wo sie neue Stoffe herbekommt. Mit dem erzielten Gewinn möchte sie das Essen und die Schulgebühren für ihre drei Kinder bezahlen.

isatu-saccoh

Holzkohle-Umsätze in Uganda

Obedi Asiimwe ist 32 Jahre alt, verheiratet und Vater von zwei kleinen Kindern. Seit fünf Jahren kauft und handelt er mit Holzkohle, wovon er recht gut leben und seine Familie versorgen kann. Dadurch konnte er Land kaufen und sich Kühe und Ziegen leisten. Mit einem zusätzlichen Darlehens möchte Asiimwe mehr Holzkohle zum Weiterverkauf erwerben, da er bei größeren Mengen auch einen besseren Einkaufspreis erzielt.

obedi-asiimwe

Die Schnelligkeit und Transparenz von Kiva

Besonders begeistert hat mich an Kiva, dass in beiden Projekten bereits nach wenigen Stunden genügend Darlehensgeber online zusammen gekommen waren, um Isatu und Obedi zu unterstützen. Per E-Mail erhielt ich noch am frühen Abend die Information, dass jeweils 1025 US $ erreicht wären und dass dieses Geld nun an die Unternehmer aus Afrika transferiert würden. Vor Ort kümmern sich Partnerorganisationen darum, dass alles reibungslos funktioniert.

Weiterhin begeistert mich, dass beide regelmäßig ihre Raten zurück zahlen – Isatu in 10 Monaten (sie hat Stand heute schon 37 % abgestottert), Obedi in 14 Monaten (er liegt zurzeit bei 25 % Rückzahlung). Ich habe von meinen 50 US $ schon 15,62 US $ wieder auf meinem Kiva-Konto, wie ich in der aktuellen Status-Email lesen kann. Dieses Geld kann ich entweder re-investieren oder auch jederzeit auszahlen lassen (Paypal). Wenn 25 US $ zusammen gekommen sind, werde ich sicher ein neues Projekt unterstützen.

Warum mir Kiva so gut gefällt

Noch einmal zusammen gefasst, was ich an Kiva so gut finde:

  • Hilfe zur Selbsthilfe und Solidarität mit Unternehmern aus anderen Teilen der Welt
  • Hohes Maß an Transparenz: Bericht vom Geschäftsmodell des Unternehmers, biografische Angaben, häufig auch ein oder mehrere Fotos
  • Unterstützung wird persönlich – ich habe ein konkretes Gegenüber, dem meine Hilfe zu Gute kommt
  • Schnelligkeit der Transaktionen – bereits nach wenigen Stunden waren die Summen komplett zur Verfügung gestellt, dabei kommen die Geldgeber und die Darlehens-Nehmer aus der ganzen Welt
  • Regelmäßige Statusmeldungen von Kiva zum Stand der Rückzahlungen
  • Einfache Zahlungsabwicklung mit Paypal
  • Anbindung an Soziale Netzwerke wie Facebook u.a., Apps fürs iPhone zur mobilen Nutzung

Wenn Euch Kiva auch gefällt, dann klickt bitte nicht nur auf den folgenden Button, sondern meldet Euch an, sucht Euch 1-2 Projekte und probiert es einfach mal aus. 25 oder 50 US $ sind für uns nur ein kleiner Schritt, für einen Unternehmer in Uganda, Sierra Leone oder anderen Teilen der Welt ist es ein großer Teil ihrer Existenz.

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Video: ROI von Social Media Investitionen


Geschrieben am Montag, 18. Januar 2010 von Thomas Kilian (0 Antworten)

In 30 Schritten zum Twitter-Profi


Geschrieben am Sonntag, 20. Dezember 2009 von Thomas Kilian (0 Antworten)

Das neue Buch von meinem Autoren-Kollegen Stefan Berns wollte ich Euch ohnehin schon länger mal vorstellen. Nun hat der Twitter-Coach einen 30-Tage dauernden “Twitter-Faktor-Aktions-Plan” veröffentlicht und mit der Notiz “Veröffentlichung honorarfrei unter Verweis auf das nachfolgende Werk” versehen. Also mache ich es mir einfach und präsentiere Euch den “Twitter Faktor” (Ähnlichkeiten mit meinem Buch “Der Igel-Faktor” sind reiner Zufall und dennoch absolut passend…) von Stefan Berns und Dirk Henningsen.

In 30 Schritten: Twitter-Kommunikation auf den Punkt gebracht

Twitter ist in aller Munde. Doch wie geht man am besten vor? Damit Ihr Twitter-Engagement zum Erfolg wird, geben wir Ihnen diesen Aktions-Plan für die Umsetzung im Alltag an die Hand. Wir wissen aus eigener Erfahrung, wie viele Informationen auf Sie einströmen, wenn Sie beginnen, sich mit Twitter und der restlichen Social-Media-Welt zu beschäftigen. Dennoch ist uns klar, dass der Spaß und der volle Nutzen Ihres Twitter-Netzwerkes sich nicht sofort entfalten, sondern erst nach einer gewissen Zeit.

Wenn Sie den Twitter-Faktor-30-Tage-Aktions-Plan Schritt für Schritt umsetzen, versprechen wir Ihnen, dass Sie nicht nur sehr schnell Spaß haben, sondern in vollem Umfang von Twitter profitieren werden. Dieses Vorgehen ist sicherlich nicht der einzige mögliche Weg, sich ein Twitter-Netzwerk aufzubauen, doch der Plan Praxiserprobt und funktioniert. Arbeiten Sie den Plan Schritt für Schritt ab, so dass Sie alles Wichtige zur richtigen Zeit machen.

Tag 1 bis 7: Der Anfang

Schritt 1: Ziele setzen.

Heute überlegen Sie, was Sie genau mit Twitter erreichen wollen. Setzen Sie sich ein Ein-, Drei- und ein Sechs-Monats-Ziel. Was wollen Sie in dieser Zeit mit Ihrem Twitter-Account erreichen? Schreiben Sie das auf und speichern Sie es ab. Ð Nur wer ein Ziel hat, kann auch ankommen.

Schritt 2: Anmelden und loslegen.

Melden Sie sich bei Twitter an, registrieren Sie sich und sichern sich Ihren individuellen Twitter-Namen, eventuell auch direkt den Ihres Unternehmens, Ihrer Marken und Produkte.

Schritt 3: Hintergrund-Layout gestalten.

Heute ist Ihre Kreativität gefragt. Gestalten Sie sich ein ansprechendes und individuelles Hintergrund- Layout. Sie können eines der vielen kostenlosen Tools nutzen, oder lassen Sie sich von einem Grafiker oder Onlineprofi unterstützen.

Schritt 4: Halten Sie nach Freunden Ausschau.

Suchen Sie nach Ihren Freunden, Bekannten und Geschäftspartnern auf Twitter. Wer von ihnen twittert bereits, und wem können Sie folgen?

Schritt 5: Auf Twitter einlesen.

Heute machen Sie sich Gedanken darüber, was Sie twittern könnten. Dazu sollten Sie sich zunächst einmal Tweets aus Ihrer Branche oder ähnlichen Unternehmen ansehen. Überlegen Sie sich Tweets, die zu vielen Re-Tweets führen können.

Schritt 6: Fangen Sie an, anderen zu folgen.

Twitter ist vor allem dann sinnvoll, wenn Sie mit anderen kommunizieren. Deshalb sollten Sie versuchen, passende Follower zu gewinnen. Vielleicht folgen Ihnen die ersten ja schon, ohne dass Sie etwas dafür getan haben. Entscheiden Sie aktiv, wem Sie zurück folgen wollen.

Schritt 7: Just do it! Ihre ersten Tweets.

Heute wird zum ersten Mal getwittert! Nur nicht schüchtern sein, schreiben Sie über das, was Sie gerade denken oder tun. Doch bedenken Sie immer, dass Ihre Tweets unsterblich mit Ihnen verbunden sind. Das Netz und auch Twitter vergessen nie!

Tag 8 bis 14: Machen Sie die ersten Schritte in Richtung Profi

Schritt 8: Influencer suchen und folgen.

Sie haben nun schon ein paar Follower, auch schon die ersten Tweets und die Replies versendet und geretweetet. Suchen Sie sich nun digitale Meinungsführer, sogenannte Influencer, aus Ihrer Branche. Schauen Sie in deren Followerliste, wen Sie interessant finden.

Schritt 9: Multi-Account-Manager auswählen.

Nun wird es Zeit, sich einen Multi-Account-Manager auf den PC zu laden, damit Sie immer alles im Überblick haben.

Schritt 10: Betreiben Sie Benchmarking.

Schauen Sie sich genau an, wie Twitter-User mit vielen Followern und Updates twittern. Worüber schreiben sie? Wie kommunizieren sie mit ihrem Netzwerk? Lernen Sie von den besten und erfolgreichsten Ihrer Branche auf Twitter.

Schritt 11: Stellen Sie Fragen.

Starten Sie heute eine kleine Diskussion in Ihrem Netzwerk. Stellen Sie Fragen und finden Sie heraus, was Ihre Follower denken. Twitter ist ein Kommunikations-Tool kommunizieren Sie!

Schritt 12: Beantworten Sie Fragen.

Wenn Sie Fragen in Ihrem Netzwerk entdecken, die in Ihr Wissensgebiet fallen, beantworten Sie sie. Social Media bedeutet erst zu geben, und zwar bedingungslos, und dann zu nehmen. Wenn Sie keine geeigneten Fragen finden, gehen Sie über die allgemeine Suche und suchen Sie nach Followern, denen Sie mit Ihrem Wissen helfen können und folgen ihnen dann.

Schritt 13: Haben Sie Spaß!

Twitter ist zwar ein tolles Online-Marketing-Tool, doch auch der Spaß darf nicht zu kurz kommen. Twittern Sie doch heute mal etwas Witziges, das Ihre Follower unterhält. Vielleicht einen Cartoon oder ein witziges YouTube-Video?

Schritt 14: Suchen Sie Experten.

Halten Sie heute Ausschau nach Experten in Ihrem Netzwerk. Von wem können Sie am meisten lernen? Nehmen Sie Kontakt auf. Schicken Sie der Person eine Direct-Massage. Wenn so ein Experte auf Ihren Blog oder Ihre Webseite schaut und darüber postet, kann das sehr positive Viral-Effekte auf Twitter nach sich ziehen.

Tag 15 bis 21: Erleichtern Sie sich die Arbeit

Schritt 15:

Heute versenden Sie Ihren ersten getrackten Link-Tweet. Bestimmt haben Sie schon in den ersten vierzehn Tagen einige Tweets mit Links gepostet. Ab heute tracken Sie Ihre Links, damit Sie sehen können, wie viele User ihn anklicken. Nutzen Sie bit.ly zur Verkürzung Ihrer URL und tracken den Link auch dort.

Schritt 16: Automatisieren

Erstellen Sie eine Begrüßungsnachricht über tweetlater.com.

Schritt 17: Empfehlen Sie Ihre liebsten Twitter-User.

Nichts ist besser als eine qualifizierte Empfehlung, auch bei Twitter. Empfehlen Sie Ihre liebsten Follower bei tweetranking.com und finden Sie so auch neue Follower, denen Sie folgen können.

Schritt 18: Finden Sie Follower in anderen Social Networks.

Suchen Sie nach neuen Followern, die Sie bereits aus anderen Online-Netzwerken kennen.

Schritt 19: Automatisieren

Ab sofort gewinnen Sie Follower auf Knopfdruck. Definieren Sie Ihre Schlüsselwörter auf twollo.com und lehnen Sie sich zurück. Nun folgen Ihnen genau die Personen, die Sie sich wünschen.

Schritt 20: Beim FollowFriday mitmachen.

Nutzen Sie den nächsten FollowFriday, um neue interessante Follower zu gewinnen.

Schritt 21: Starten Sie eine Umfrage mit Twitter.

Heute interessiert Sie die Meinung Ihres Netzwerkes zu einem bestimmten Thema. Starten Sie eine Umfrage über twtpoll.com.

Tag 22 bis 30: Verfeinern Sie Ihre Twitter-Strategie, zum Beispiel mit Offline-Aktivitäten

Schritt 22: Schauen Sie sich nach Offline-Twitter-Aktivitäten um.

Vielleicht verabreden Sie sich zum Twittagessen, oder Sie initiieren selbst eines in Ihrer Stadt. Oder informieren Sie sich, wo der nächste Twittwoch stattfindet.

Schritt 23: Einfach mal durchatmen.

Lassen Sie es heute mal ruhiger angehen. Lesen Sie Ihre Timeline und antworten Sie auf interessante Fragen zu Ihrem Wissensgebiet.

Schritt 24: Bringen Sie Follower auf Ihren Blog.

Wenn Sie in den letzten drei Wochen Vertrauen zu Ihren Followern aufgebaut haben, dann können Sie sie jetzt auf Ihren Blog aufmerksam machen.

Schritt 25: Lassen Sie sich Feedback zu Ihrem Blog geben.

Fragen Sie gezielt nach der Meinung Ihrer Follower zu Ihrem Blog und erinnern Sie sie daran, sich für Ihren Newsletter einzutragen oder Ihren RSS-Feed zu abonnieren.

Schritt 26: Machen Sie ein Angebot.

Bieten Sie Ihren Followern ein Spezial-Angebot auf Ihrer Homepage an. Testen Sie, ob es angenommen wird.

Schritt 27: Bio-Suche.

Suchen Sie weitere Follower über die Bio-Suche bei tweepsearch.com.

Schritt 28: Kombinieren Sie Twitter mit anderen sozialenNetzwerken.

Wenn es bisher noch nicht geschehen ist, dann starten Sie genau heute damit: Vernetzen Sie Twitter mit all Ihren anderen sozialen Netzwerken. Machen Sie Ihren Twitter-Account so bekannt wie möglich. Ergänzen Sie Ihre E-Mail-Signatur und machen Sie in Ihrem Blog darauf aufmerksam. Nutzen Sie dazu spezielle Widgets. Leben Sie den Twitter-Faktor.

Schritt 29: Analysieren Sie Ihren Twitter-Erfolg.

Nach vier Wochen bei Twitter können Sie eine erste Bilanz über Ihre Twitter-Aktivitäten ziehen. Gehen Sie dazu auf twitteranalyzer.com und geben Sie dort Ihren Nutzer-Namen ein.

Schritt 30: Haben Sie Spaß mit Twitter und genießen Sie es.

Sie haben es geschafft! Sie sind am Ende dieses 30-Tages-Crash- Kurses angekommen und sollten nun bereits erste Auswirkungen des Twitter-Faktors zu spüren bekommen haben. Genießen Sie Ihre ersten Erfolge auf Twitter und planen Sie gezielt Ihre nächsten Schritte. Wir wünschen Ihnen maximale Erfolge!

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Aufbau eines mehrsprachigen Marketing-Netzes


Geschrieben am Donnerstag, 17. Dezember 2009 von Thomas Kilian (0 Antworten)

Schön, mal wieder einen Gastbeitrag im Neukunden-Magnet Weblog präsentieren zu können. Heute hat uns Christian Arno einen Artikel zur Verfügung gestellt. Er ist der Gründer und Geschäftsführer von Lingo24, einem international tätigen Übersetzungsunternehmen, das sich auf Website-Lokalisierung spezialisiert hat. Das Unternehmen beschäftigt mehr als 100 Vollzeitmitarbeiter auf vier Kontinenten und unterhält ein weltweites Netzwerk von 4.000 Übersetzern, die in den vergangenen 12 Monaten mehr als 33 Millionen Wörter übersetzt haben. Ob sie auch Fachchinesisch sprechen? Das werden wir gleich sehen — Bühne frei:

Das Einmaleins der internationalen Suchmaschinen-Optimierung (SEO) und Lokalisierung

Das Erlernen der Grundlagen für den Launch eines einfachen, brauchbaren und anwenderfreundlichen Business-Internetportals nimmt nicht allzu viel Zeit in Anspruch. Einige aufstrebende Unternehmensinhaber mögen auf diesem Gebiet Naturtalente sein, während andere bestimmte Bereiche dieses Aufbauprozesses lieber von Experten erledigen lassen, ganz besonders solche Aspekte, die einige Programmierkenntnisse und maßgebliche Einblicke in komplexe technische Anwendungen erfordern.

Ganz egal, welchen Weg ein Unternehmen im Hinblick auf die Entwicklung seiner Website wählt, ist es unerlässlich, daran zu denken, dass das Design nur ein winziger Bestandteil des Prozesses ist – Pflege und Verwaltung der Website sind ebenfalls von entscheidender Bedeutung.

Darüber hinaus ergibt eine attraktive Website, die akribisch Ihr gesamtes Unternehmensangebot widerspiegelt, wenig Sinn, wenn sie von der Online-Community nicht gefunden wird. Aus diesem Grund müssen Sie Ihre Website auch entsprechend vermarkten, um dafür zu sorgen, dass das von Ihnen gezielt angesprochene Publikum Ihre Homepage unter den Millionen anderer Websites im Internet finden kann: zu ermitteln, wie Sie Ihre Visibility im dicht gedrängten Internet erhöhen können, sollte eine der Hauptüberlegungen sein.

Suchmaschinen-Optimierung zur Vermarktung der eigenen Angebote

Suchmaschinen-Optimierung (SEO) ist eines der effizientesten Marketing-Tools, die Unternehmen des 21. Jahrhunderts zur Verfügung stehen, und eine Kunst, die zu beherrschen sich lohnt. Unternehmensinhabern bietet sich eine Reihe entscheidender Schritte an, die sicherstellen, dass ihre Unternehmens-Website in den Suchmaschinen hohe Rankings hinsichtlich der wichtigsten Suchbegriffe erzielt, die für ihre Branche am relevantesten sind, nämlich: On Page Optimization (integrieren Sie Keywords in Ihre Unternehmens-Website), Linkaufbau (setzen Sie Links “vertrauenswürdiger” Websites auf Ihre Website) und Pay-per-Click-Werbung (PPC).

Das allein würde genug Stoff für einen eigenen Artikel liefern. Unter internationalen Gesichtspunkten gibt es jedoch ein paar Faktoren, die Sie neben den zuvor genannten beachten sollten.

Zunächst müssen Sie einen vor Ort gehosteten Domain-Namen im Zielland erwerben. Dies kann einfach der Name Ihres Unternehmens sein, der durch den länderspezifischen Zwei-Buchstaben-Code ergänzt wird, zum Beispiel .at in Österreich oder .nl in den Niederlanden. Im Hinblick auf SEO ist der Standort Ihres Webhosts entscheidend, da Suchmaschinen neben anderen Faktoren, wie zum Beispiel Domain-Extensions, auch diesen Aspekt bei der Bestimmung der Gesamt-Suchmaschinenrankings in einem bestimmten Land berücksichtigen. Der von Ihrem Webhost verwendete Server sollte sich in Ihrem Zielland befinden. Achten Sie also darauf, diese Frage zu klären, bevor Sie sich für einen Webhost entscheiden.

Damit wird der Grundstein für die Übersetzung Ihrer Website in die gewünschte Zielsprache gesetzt. Es gibt jedoch ein gewichtiges Argument, das gegen die Übersetzung der Keywords spricht. Im Folgenden möchte ich dies näher ausführen.

Die richtigen Keywords als Schlüssel zur internationalen Vermarktung

Die korrekte Übersetzung eines Keywords ist nicht notwendigerweise genau das, was Internetnutzer eingeben, wenn sie Dienstleistungen/Produkte vor Ort suchen. Sie verwenden vielleicht stattdessen Abkürzungen, umgangssprachliche Ausdrücke oder ein ganz anderes Wort, das die gleiche Wortbedeutung hat. In der Weise, in der Sie die Keywords Ihrer Branche mit den höchsten Rankings auf dem englischsprachigen Markt identifizieren, wie zum Beispiel mit dem kostenlosen Keyword-Finder von Google, müssen Sie auch die Keywords für jedes andere Zielland ermitteln, um dafür zu sorgen, dass Ihre anderssprachige Website richtig optimiert ist.

Sobald Sie Ihre Keywords für jedes Land ermittelt haben, können Sie diese in eine professionell übersetzte Website integrieren. Es ist entscheidend, dass die Übersetzung Ihrer Website für die einzelnen Zielmärkte von Muttersprachlern der jeweiligen Zielsprache angefertigt werden. Nur so ist der notwendige Grad an Professionalität zu erreichen.

Englisch mag in Bezug auf Webinhalte immer noch die dominante Sprache sein. Es ist jedoch zu beachten, dass die Mehrheit der Internetnutzer auf der ganzen Welt eine andere Muttersprache als Englisch haben. Diese Diskrepanz bietet denjenigen, die auf der Suche nach neuen Märkten sind, eine ziemlich lukrative Chance: Der Wettbewerb im Bereich Keyword-Suche ist für alle Sprachen geringer als dies beim Englischen der Fall ist. Daher ist es möglich, in anderen Sprachen viel bessere Suchmaschinenrankings als im Englischen zu erzielen.

Es gibt also eine Menge zu beachten, wenn Sie Ihr Unternehmen gegenüber einem internationalen Publikum vermarkten wollen. Der Entwurf einer erstklassigen Website ist eine Sache, aber deren Verwaltung, Pflege und Marketing ist eine völlig andere und sollte bei der Online-Strategie jedes Unternehmens beherzigt werden.

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Pimp your Website mit Pagegloss


Geschrieben am Freitag, 27. November 2009 von Thomas Kilian (0 Antworten)

Dies ist mein Beitrag zur Blogparade “Pimp your Page” vom geschätzten Blogger-Kollegen Knut O.E. Pankrath aus Berlin Moabit, mit dem ich jüngst Kaffee Latte in Freddy Leck sein Waschsalon schlürfen durfte.

Unter der Schirmfrauschaft der ebenfalls geschätzten Blogger-Kollegin Elke Fleing aus Hamburg hat der umtriebige Lösungsbäcker nun einige Fragen zur Optimierung einer statischen oder CMS-Website gestellt, die ich gerne mit drei Beispielen beantworten möchte. Dabei habe ich (meine Igel-Leser werden wissen, wie wichtig das Thema “Sichtbarkeit” ist) den roten Faden in Richtung Suchmaschinen-Optimierung gesponnen.

Pagegloss für Webdesign & Suchmaschinen-Optimierung

Bitte benennen Sie den Dienst / die Software mit Link zum Anbieter.

  1. Keyword-Tool von Google, um sinnvolle (und vor allem tatsächlich gesuchte) Schlüsselbegriffe herauszufinden.
  2. wpSEO von Sergej Müller, um WordPress-Blogs für Suchmaschinen zu pimpen.
  3. Website-Analyse von Seitwert, um die Fortschritte und Ergebnisse objektiv zu messen und zu bewerten.

Was tut das Angebot nützliches / spannendes für den Leser?

  1. Wer sich auf sinnvolle Keywords konzentriert, bietet seinen Lesern eine kohärente Website, die sich um tatsächlich gefragte Begrifflichkeiten dreht. Das kommt auch den Bedürfnissen der User zu Gute.
  2. Klickfreundliche Browsertitel laden zum Aufrufen der Website ein.

Was tut das Angebot nützliches / spannendes für den Seitenanbieter der Webseite?

  1. Es hilft dem Webmaster, die richtigen Keywords herauszufinden und passende Synonyme auszuwählen. Zugleich zeigt das Keyword Tool, ob die gewünschten Begriffe überhaupt bei Google gesucht werden. Eine Optimierung für Keywords lohnt sich nämlich nur, wenn diese auch tatsächlich nachgefragt werden.
  2. Vielfältige automatische Einstellungsmöglichkeiten für Seitentitel, Metatags und andere Suchmaschinen-relevante Eigenschaften eines WordPress Weblogs. Erleichtert einfach ungemein die Arbeit…
  3. Objektive Messung wichtiger Faktoren zur Bewertung einer Website: Google, Besucherzahlen, Verlinkung, Social Bookmarks, technische Eigenschaften, Domainalter, Eintragungen u.v.m. Ein Punktwert vereinfacht den Vergleich mit anderen Websites und zeigt Fortschritte sehr einfach und übersichtlich an.

Für welche Betriebssysteme gibt es das Angebot?

  1. Unabhängig, läuft unter allen Systemen und auf allen Browsern.
  2. Plugin für WordPress, läuft ebenfalls auf allen gängigen Browsern.
  3. Unabhängig, läuft unter allen Systemen und auf allen Browsern.

Kostenpflichtig?

  1. Nein.
  2. Kostenfreie Testversion (10 Tage), 19,99 – 99,99 Euro (je nach Paket), Investition lohnt sich!
  3. Nein, allerdings gibt es für Unternehmen auf Wunsch eine kostenpflichtige Whitelabel-Lösung.

Bitte vergeben Sie pro Angebot bis zu 3 Schlagworte (tags), mit deren Hilfe Leser schnell sehen, ob das etwas für sie sein könnte.

  1. Keywords, Keywords, Keywords
  2. Metatags, Seitentitel, WordPress
  3. Analyse, Messung, Vergleich
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Hilfe ich bin abgemahnt! Was nun? (Teil 3)


Geschrieben am Freitag, 06. November 2009 von Thomas Kilian (4 Antworten)

Nachdem ich durch eine beantragte Fristverlängerung die Möglichkeit hatte, meinen Urlaub in Ruhe zu genießen, stand direkt nach meiner Rückkehr die Frage an, wie ich jetzt am besten auf die Abmahnung reagieren soll. Also habe ich mich direkt mit meinem Anwalt kurzgeschlossen. Er wies mich darauf hin, dass es in den meisten Fällen nicht ratsam ist, eine Unterlassungserklärung wie gefordert zu unterschreiben, sondern diese zu modifizieren.

Beratung durch einen spezialisierten Anwalt ist zu empfehlen

Parallel hatte ich schon im Internet recherchiert, um einige Hintergründe zum Thema Abmahnungen zu erhalten. Ganz hilfreich fand ich beispielsweise die Website Abmahnung UWG, doch auch diese konnte mir keine verbindliche Antwort auf die Frage geben, wie ich mit “meiner” Unterlassungserklärung konkret umgehen soll. Ich bin daher meinem Anwalt Norman Wierz echt dankbar, dass er mich souverän und kompetent beraten hat:

Norman hat zunächst beim gegnerischen Anwalt angerufen, um den aktuellen Sachstand zu erfragen und das weitere Vorgehen zu besprechen. Bei der Gelegenheit hat er für mich sogar eine deutliche Kostenreduzierung ausgehandelt. Dann hat er die Unterlassungserklärung etwas gekürzt, den Wortlaut in weiten Teilen aber unverändert gelassen, damit die Modifizierung auch akzeptiert wird. Diese Dinge wurden ja bereits mündlich mit dem gegnerischen Anwalt geklärt.

In der Zwischenzeit habe ich die Kostennote der Kanzlei erhalten und damit “grünes Licht” für die modifizierte Unterlassungserklärung bekommen. Seit ich in der vergangenen Woche die Anwaltskosten überwiesen habe, ist die Geschichte komplett vom Tisch. Ich kann jetzt wieder nach Vorne schauen und meine Energien für andere Dinge, z.B. zum Bloggen einsetzen…

Fazit zur Abmahnung im Neukunden-Magnet Weblog

Mein Fazit: Neben unnötigen Kosten und viel Zeit für Recherche, Telefonate und Briefe hat mich die ganze Geschichte auch echt Nerven gekostet. Ich wollte einfach keinen weiteren Fehler machen, der mich noch mehr unnötiges Geld kostet. Vor allem durch das schlechte Timing mit meinem Urlaub und dem Urlaub meines Anwalts kam noch zusätzlicher Stress dazu.

Ich kann nur jedem raten, sich beim Bloggen vorab schlau zu machen, mit welchen Äußerungen gegenüber dem Wettbewerb eine Abmahnung drohen kann. Bei kritischen Themen würde ich in Zukunft meinen Anwalt vor der Veröffentlichung kurz kontaktieren, – das ist auf jeden Fall günstiger (und nervenschonender) als die Abmahn-Nummer noch einmal zu erleben…

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Hilfe ich bin abgemahnt! Was nun? (Teil 2)


Geschrieben am Mittwoch, 04. November 2009 von Thomas Kilian (0 Antworten)

Soweit schön und gut, wie mir Wikipedia die wichtigsten Fakten zum Thema Abmahnung mitteilt:

“Eine Abmahnung ist die formale Aufforderung einer Person an eine andere Person, ein bestimmtes Verhalten künftig zu unterlassen. Sie hat die Funktion, Streitigkeiten auf direktem und kostengünstigem Weg ohne Einschaltung eines Gerichts beizulegen.”

Nun hat es also auch mich und unser Neukunden-Magnet Weblog getroffen. In dieser kleinen Blogserie möchte ich Euch zeigen, wie wir als Agentur mit der Abmahnung umgegangen sind – vielleicht ist diese Schilderung auch für den einen oder anderen hilfreich.

Die Gründe für eine Abmahnung sind vielfältig: Fehlende Angaben im Impressum (und ein Wettbewerber, der einen bewusst dafür abmahnen möchte; Stichwort “Abmahnanwälte”), die Verwendung von fremdem Bild- oder Textmaterial (Urheberrecht) oder wie in meinem Fall eine unrechtmäßige Äußerung über einen Marktbegleiter.

In den meisten Fällen wird einer Abmahnung direkt eine Unterlassungserklärung beigefügt:

abmahnung04

Ganz großes Problem für uns: Die Abmahnung ging bei uns erst am Freitag, 2. Oktober 2009 am späten Vormittag per Post ein. Ich hatte meinen ersten Urlaubstag und war schlecht greifbar, unser Anwalt weilte ebenfalls im Ausland, so dass wir uns nicht einmal ordentlich beraten konnten. Wie sollten wir denn nur diese kurze Frist einhalten?

In solchen Situationen gilt: Ruhe bewahren, aber nichts auf die lange Bank schieben. Wer an dieser Stelle die Abmahnung einfach nur ignoriert oder gar in den Papierkorb wirft, geht das Risiko einer gerichtlichen Auseinandersetzung ein. Und die kann – sofern die Abmahnung zulässig ist – ein ziemliches Loch ins Geldsäckel reißen.

Wir haben den abgemahnten Artikel aus dem Neukunden-Magnet Weblog direkt gelöscht, um den Stein des Anstoßes erstmal aus dem Weg zu räumen. Am Montag (5.10.) hat meine Assistentin dann folgenden Brief an den gegnerischen Anwalt verschickt:

*************************************************************************

Betreff: Ihr Abmahnschreiben vom  30.09.2009, Aktenzeichen XXXXXXXX

Sehr geehrter Herr XXXXXXXX,

wir beziehen uns auf das o. g. Abmahnschreiben. Sie haben uns eine Frist bis zum 02.10.2009 um 13 Uhr gesetzt, die unmöglich für uns einzuhalten war. Ihr Schreiben ging erst Freitag Vormittag bei uns ein und unser Geschäftsführer, Herr Thomas Kilian, ist noch bis einschließlich 11.10.2009 im Urlaub. Dort ist er per E-Mail und Telefon nicht zu erreichen.

Bevor wir Stellung nehmen können, möchten wir die Angelegenheit prüfen. Wir haben den beanstandeten Artikel bereits am Freitag Nachmittag aus dem Netz genommen und werden und uns schriftlich bis zum 15.10.2009 äußern.

Mit freundlichen Grüßen

(Unterschrift)

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Wichtig scheint mir, in dieser Situation keine voreiligen Aussagen zu treffen und schon gar nicht die Unterlassungserklärung ohne Rücksprache mit einem auf IT-Recht spezialisierten Anwalt zu unterschreiben. Hier gibt es weitere Hürden, wie wir im dritten Teil meiner Blogserie noch sehen werden…

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Hilfe ich bin abgemahnt! Was nun? (Teil 1)


Geschrieben am Dienstag, 03. November 2009 von Thomas Kilian (5 Antworten)

Abmahnungen sind ja zurzeit wieder ein gern gebloggtes Thema, bei dem sich viele Davids gegen scheinbar übermächtige Goliaths zur Wehr setzen. Als ich am 12. Oktober aus dem Urlaub zurückkam, begrüßte mich in der Agenturpost ebenfalls ein anwaltliches Schreiben. Abmahnung wegen unlauteren Wettbewerbs:

abmahnung01

Puuuuuuhhh.

Auslöser war ein Artikel im Neukunden-Magnet Weblog, bei dem ich zwar auf die Nennung des Firmennamens verzichtet hatte, aber – um ganz ehrlich zu sein – nicht gerade höflich mit meinem Marktbegleiter umgegangen bin. Nach Beratung mit meinem Rechtsanwalt und auch nach Rücksprache mit einem netten Blogger-Kollegen musste ich einsehen:

Da habe ich wirklich Mist gebaut.

Ich möchte daher diesen Artikel zunächst einmal dafür nutzen, mich bei meinen Kollegen zu entschuldigen.

Ein solcher Beitrag wird nicht mehr vorkommen, das habe ich aus der Geschichte gelernt. Wäre mir aber auch ehrlich gesagt zu teuer, schließlich habe ich in der Zwischenzeit eine Unterlassungserklärung unterzeichnet, die mir bei Zuwiderhandlung eine empfindliche Vertragsstrafe beschert.

Im anwaltlichen Schreiben gibt es nun eine Reihe von Paragraphen und Faktoren, die belegen, wieso ich mir für meinen Artikel eine Abmahnung eingefangen habe:

abmahnung02

(…)

abmahnung03

Selbst als juristischer Laie wird mir schnell deutlich: “Hui, Finger verbrannt!” Was bin ich auch so dämlich, mich ausgerechnet an meinem Wettbewerb zu vergreifen?

Habe hier ja schon bereits einige Male im Rahmen meiner Blogserie “Entspammung zum Wochenende“ vom Leder gezogen, doch sind diese Beiträge aufgrund einer unverlangt zugesendeten E-Mail-Nachricht entstanden und betreffen andere Branchen. Hier lässt sich also keine Angriffsfläche für eine Abmahnung finden.

Und wie komme ich nun aus der Nummer wieder raus? Das lest Ihr im zweiten Teil meiner kleinen Blogserie “Hilfe ich bin abgemahnt! Was nun?”

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