Aktionstag „Free Burma“ verschlafen


Geschrieben am Freitag, 16. November 2007 von Thomas Kilian (4 Antworten)

Wie versprochen, muss ich so langsam auch mal mit der Blogserie „Ein Shirt und seine Geschichte“ beginnen. Vor einigen Wochen haben wir unter www.Blogger-Shirts.de einen Spreadshop für Blogger, Werber und andere Kreative eingerichtet und inzwischen etwa 20 Motive hochgeladen.

Blogger-Shirts.de - Free BurmaHeute will ich erzählen, wieso wir das Motiv „Free Burma“ entworfen haben: Am 4. Oktober 2007 wurde in der Blogosphäre der Aktionstag „Free Burma“ ausgerufen. Zahlreiche Blogs hatten sich schon im Vorfeld thematisch mit den unhaltbaren Zuständen in Myanmar (dem früheren Burma/Birma) auseinander gesetzt. Die friedlichen Demonstrationen der buddhistischen Mönche wurden vom Militär gewaltsam niedergeschlagen, es gab zahlreiche Tote und Verletzte.

Den Aktionstag „Free Burma“ am 4. Oktober habe ich blogtechnisch einfach komplett verschlafen. An dem langen Wochenende (3. Oktober war ja Feiertag zu Ehren der deutschen Einheit) war ich im Kurzurlaub und habe auch vorher nicht daran gedacht, einen Artikel vorzubereiten. Anders hingegen meine zahlreichen Blogger-Kollegen. Zurück aus dem Kurzurlaub war mein Feedreader voll mit Posttiteln „Free Burma“ und auch bei Technorati gehörten diese Begriffe zu den Top-Suchworten.

Vielleicht geht es anderen Bloggern ähnlich wie mir: Hast auch Du den Aktionstag „Free Burma“ am 4. Oktober 2007 vergessen? Dann ist dieses T-Shirt genau das richtige für Dich. „Ich habe nicht mitgemacht – deshalb muss ich jetzt dieses T-Shirt tragen!“ Oute Dich beim nächsten Barcamp und zeig einfach im Nachhinein, dass Dir die Aktion „Free Burma“ wichtig gewesen wäre.

„Ein Shirt und seine Geschichte“ ist die Blogserie zum Blogger-Shirts-Shop und erklärt, wie wir auf die Motive gekommen sind. Und so wirst Du Teil dieser Geschichte: Schicke uns einfach Deine Wünsche über unser Wunschmotiv-Formular und sag uns, warum Du ein spezielles Motiv haben willst.

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blogger-shirts.de zieht Blogger an!


Geschrieben am Donnerstag, 18. Oktober 2007 von Thomas Kilian (2 Antworten)

In den vergangenen Tagen war es vergleichsweise still hier im Neukunden-Magnet Weblog. Grund dafür ist ein neues Projekt, dass wir in dieser Woche in der Agentur gestartet haben und das wir heute im „BETA-Stadium“ hier vorstellen wollen:

Unter www.blogger-shirts.de (beta) vertreiben wir Shirts, Pullis und andere Klamotten für Blogger, Werber und andere Kreative. Die Motive sind alle selbst entworfen und werden von Spreadshirt, einem Online-Anbieter für Textildruck, produziert und versendet. Spreadshirt will nach eigenen Angaben in diesem Bereich die Weltherrschaft an sich reißen:

Wir geben unseren Nutzern die Möglichkeit, Kleidungsstücke zu gestalten, zu kaufen und zu verkaufen. Dafür wollen wir die einfachsten Werkzeuge, ein Super-Sortiment, gefragte Inhalte und die beste Auftragsabwicklung bereitstellen.

Mich hat das Shop-System von Beginn an überzeugt und die ersten Tests sind soweit alle positiv verlaufen. Nun möchte ich die geneigte Leserschaft um ein erstes Feedback zu unserem „blogger-shirts.de„-Shop bitten. Selbstverständlich könnt Ihr bereits Klamotten kaufen, aber in den kommenden Tagen und Wochen werden noch etliche neue Motive dazukommen. Schreibt einfach in die Kommentare, welche Wünsche Ihr noch habt und wie Euch der Shop gefällt.

blogger-shirts.de - Shirts für Blogger, Werber und andere Kreative

Außerdem wird es ab sofort eine neue Blogserie geben: Mit „Ein Shirt und seine Geschichte“ werde ich in kurzen Episoden erzählen, wie die Motive entstanden sind, wo die Ideen herkommen und was die Elemente aussagen sollen. Und so werdet Ihr Teil dieser Geschichte: Schickt uns einfach Eure Wünsche über unser Wunschmotiv-Formular und sagt uns, warum Ihr ein spezielles Motiv haben wollt.

Und hier gehts zum neuen Shop: www.blogger-shirts.de

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Stümper, Pickel und andere Firmennamen


Geschrieben am Dienstag, 02. Oktober 2007 von Natalie Zwiefka (3 Antworten)

Bei meinen täglichen Runden im Internet ist mir die Website eines Optikers im wahrsten Sinne des Wortes ins Auge gestochen. Geworben wird dort mit dem Motto: Optik Schlecht – Gutes für die Augen. An sich ist das wohl nichts besonderes; spannend wird es erst durch die Tatsache, dass der Firmenname „Schlecht“ kein fiktiver, sondern der Nachname des Geschäftsführers ist. Ich bin mir immer noch nicht ganz sicher, ob ich diese Wort- bzw. Namens-Spielerei nun besonders gelungen finden soll, oder eher nicht.

Angeregt durch dieses Erlebnis, habe ich mir Gedanken über die Authentizität von Unternehmensnamen gemacht und ein wenig recherchiert. Dabei bin ich auf die kuriosesten Kombinationen gestoßen:

Während meiner Recherchen stellte ich mir immer wieder die Frage: Wie wirken sich derartige Firmennamen auf die Neukundengewinnung aus? Aufgrund der teilweise interessanten Kombinationen aus Name und Branche mag der ein oder andere Firmenname sicherlich auffallen und im Gedächtnis haften bleiben. Unklar ist nur, ob er potentielle Kunden tatsächlich anzieht und zum Kauf bewegen kann.

Ist der Firmenname einfach nur witzig, oder entwickelt das Unterbewusstsein eine gewisse Skepsis? Wie gut würden Sie sich bei einem Anwalt Namens STÜMPER aufgehoben fühlen, selbst wenn Sie nur einen Anwalt Kaufvertrag benötigen? Weckt der Name KRATZER bei Ihnen tatsächlich das Bedürfnis, dort Ihren nächsten Gebrauchtwagen zu erstehen? Ich möchte an dieser Stelle ausdrücklich betonen, dass mir die Kanzlei und auch der Gebrauchtwagenhändler nicht bekannt sind und ich mir daher auch kein Urteil über deren Kompetenzen erlauben kann und will!

Mir geht es hier lediglich um die Fragen:

  • Wie wichtig ist der Name eines Unternehmens?
  • Wie glaubwürdig und Vertrauenerweckend wirken bestimmte Firmennamen?
  • Sind derartige Kombinationen besonders gelungen, oder sollte man manchmal auf den eigenen Nachnamen verzichten und vorzugsweise einen fiktiven Firmennamen wählen?

Vielleicht haben Sie sich das auch schon immer mal gefragt oder Sie haben die passenden Antworten, – dann freue ich mich an dieser Stelle über entsprechende Kommentare!

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Erster und letzter Katzencontent


Geschrieben am Mittwoch, 08. August 2007 von Thomas Kilian (3 Antworten)

Auf dem Weg ins Büro habe ich heute morgen im Radio gehört, dass heute der „internationale Katzentag“ ist.

Achso… nee, ich meinte eigentlich eher die brave Variante:

Ist doch klasse, wofür es alles einen Welt-Gedenktag gibt. Und die Katzen haben es nicht nur mir angetan, wie ich bei meiner Recherche festgestellt habe. Und so möchte ich die Gunst der Stunde nutzen, um auf die Frage von Frank Herold zu antworten:

1. Heute ist Weltkatzentag
Wer ihn und wozu man ihn braucht? Keine Ahnung.

Der Weltkatzentag wurde erfunden, um mir die Möglichkeit zu geben, mein erstes (und sicher auch letztes) Katzenposting im Neukunden-Magnet Weblog zu schreiben. Hat sich doch allemal gelohnt, oder? Apropos Katzencontent – finde die Idee eines „Was auch immer-Welt-Gedenktages“ gar nicht schlecht, wenn es um Marketing Schrägstrich Neukunden-Gewinnung geht. Wieso nicht einfach mal den „Internationalen Tag der Tischlereien Ostwestfalens“ ausrufen und dazu eine Zeitungsmeldung und den ganzen Pi-Pa-Po veröffentlichen? Wer keinen Anlass hat, schafft sich einfach einen. In diesem Sinne: Wer ins Sommerloch fällt, ist selber schuld…

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Im Käse ist ’ne Schraube locker


Geschrieben am Sonntag, 24. Juni 2007 von Thomas Kilian (1 Antwort)

Passend zum Sonntagsfrühstück gibt es heute eine Geschichte zur streichfähigen Kundenorientierung: Heiko Walkenhorst vom Besserwerberblog findet in einer Streichkäse-Packung eine Schraube. Er tut, was zu tun ist, und informiert das Käse-Unternehmen über den Verlust:

Sehr geehrte Damen und Herren,
dass Lebensmittel dazu da sind, die Maschine Mensch am Laufen zu halten, ist OK. Dass Sie deshalb eine Schraube in Ihre Frischkäsezubereitung tun, ist übertrieben.

Doch eine Reaktion bleibt aus. Auch nach einer telefonischen Benachrichtigung kommt keine Entschuldigung, da der Chef keine Lust keine Zeit hat, sich mit dem ehrlichen Finder auseinander zu setzen. Was macht Heiko? Er stellt die Beweisfotos ins Netz. Gute Idee! – Doch noch immer keine Nachricht vom Petri-Käse-Boss.

Wenigstens ein Teilerfolg: Der Supermarkt, in dem Heiko den geschraubten Käse ergattert hat, schickt einen netten Brief und entschuldigt sich für die Unannehmlichkeiten. Für den Geprellten wäre das schon genug gewesen:

…und erhielt auch zeitig eine Antwort, wie ich sie mir vom Hersteller gewünscht hätte. (…) So einfach geht das, sehr geehrter Herr Petri. Aber Sie hatten ja Wichtigeres zu tun.

Mir hätte das ehrlich gesagt auch vom abstinenten Käse-Chef nicht genügt. In meiner Zivildienst-Zeit hat mein Zivi-Kollege mal ein Stück Förderband in einer Tomatensoße gefunden. Ein netter Brief war schnell aufgesetzt. Wenige Tage später hielten wir ein großes Paket mit einem Entschuldigungsschreiben sowie einer Vielzahl von verschiedenen Supermarkt-Produkten als Entschädigung in den Händen. Das nenne ich Kunden-Zufriedenstellung!

Aber zurück zur Käsenummer: Heiko soll die Käse-Packung einschicken, damit der Vorgang geprüft werden kann. Auf eine Entschuldigung wartet er noch immer:

Übrigens, Herr Petri: Packung habe ich tiefgefroren. Also keine Eile. Mir ging es auch nicht um 1,79 €. Ich weiß gar nicht, wozu sie die Packung brauchen? Suchen Sie eine Schraube? Oder vermissen Sie keine? Oder fragen Sie sich, ob die eine Maschine deshalb seit Wochen so einen Lärm macht???

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Kundenschwund: Wo sind sie hin?


Geschrieben am Dienstag, 19. Juni 2007 von Thomas Kilian (2 Antworten)

Es fährt ein Zug nach Nirgendwo: Die Bahn verliert immer mehr Kunden! Wo sind sie hin? Die folgenden Interviews geben auf diese Frage erstmal keine Antwort.


[Link: sevenload]

Doch woran liegt es, wenn nicht nur neue Kunden ausbleiben, sondern auch bestehende Kundenbeziehungen enden? Wer ist für den Kundenschwund verantwortlich? Dafür gibt es in meinen Augen mindestens drei Gründe:

  1. Die Zeiten ändern sich. Angebote sind nicht mehr gefragt, Unternehmen kommen aus der Mode. Nicht umsonst spricht man vom Produktlebenszyklus. Was ist zu tun? – Neues Leben schenken!
  2. Schlechter Service, Kundenverärgerung, Falscher Umgang mit Reklamationen. Wer seine Kunden wie Dreck behandelt, braucht sich nicht zu wundern, bald selbst im Regen zu stehen. Was ist zu tun? – Kundenfreundlichkeit leben!
  3. Verlust der Anziehungskraft. Wer nicht wirbt seine Schokoladenseite nicht zeigt, sich altbacken und langweilig präsentiert, immer nur lahme Werbung mit fadem Beigeschmack bringt, der stirbt. Was ist zu tun? – Anziehungskraft steigern und Kunden zu Fans machen!

Klingt alles ganz einfach? Banal?
Worauf warten wir dann noch?!

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AXE zieht an: Bom Chicka Wah Wah


Geschrieben am Sonntag, 10. Juni 2007 von Thomas Kilian (1 Antwort)

Dass AXE regelmäßig für außergewöhnliche Werbemaßnahmen sorgt, dürfte hinreichend bekannt sein. In der neuen Kampagne „Bom Chicka Wah Wah“ wirkt der männliche Duft so anziehend, dass das weibliche Geschlecht nur noch „Bom Chicka Wah Wah“ sagen und schmachtend um den Duftbaum Mann ihrer olfaktorischen Träume herumtänzeln kann.


[Video gefunden bei Sloganmaker]

Ähnlich verhält es sich in einem aktuellen TV Spot, in dem Jürgen Vogel nachts AXE-Boxershorts auf die Wäscheleine hängt und dort am nächsten morgen nicht nur seine Höschen, sondern auch Häschen findet. Ich möchte an dieser Stelle aber keine Diskussion mit Alice Schwarzer auslösen, sondern auf einige Aspekte hinweisen, die sich an dieser Kampagne auch in Bezug auf Neukunden-Magnetismus ableiten lassen.

  1. AXE macht den (männlichen) Anwender anziehend für Frauen, – weckt dabei eins der (zugegeben virilen) Primärbedürfnisse (Nutzenformulierung, Emotionale Ansprache).
  2. AXE findet eine eigenständige Bild- und Tonsprache: „Bom Chicka Wah Wah“ ist neu, spritzig und trifft genau die bevorzugte Käuferschicht (Zielgruppe, Profilierung).
  3. Die Kampagne hat eine wiederkehrende und hoch professionelle Außendarstellung (Corporate Design).
  4. Die Zielgruppe wird auf verschiedenen Kanälen (Print, TV, Kino, Internet) angesprochen (Cross Media).
  5. Durch einen Contest (eigene Spots auf der Website hochladen) wird eine Beteiligung und Mund-zu-Mund-Propaganda ermöglicht (Identifikation, Virales Marketing).
  6. AXE zieht an, d.h. es entsteht eine Sogwirkung, eine Anziehungskraft, die auf den Kunden wirkt und Spaß macht (Begeisterung, Ansteckungsgefahr)

Viele dieser Punkte werde ich in der zehnteiligen Videocast-Reihe ansprechen, die ab Sommer hier im Neukunden-Magnet Weblog veröffentlicht wird. Nicht nur großen Unternehmen stehen diese Methoden zur Verfügung. Auch kleine und mittelständische Betriebe können sich von einer Werbekampagne á la AXE eine dicke Scheibe abschneiden.

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Wer den Schaden hat…


Geschrieben am Samstag, 09. Juni 2007 von Thomas Kilian (2 Antworten)

Eisbär auf dem Laufband des Alltags


Geschrieben am Freitag, 25. Mai 2007 von Thomas Kilian (1 Antwort)

Nein, heute geht es mal ausnahmsweise nicht um Knut. Aber diese Animation finde ich schon ziemlich lustig – geht es uns im Alltag häufig nicht auch so, dass wir einfach nicht den richtigen Schalter finden, um das Laufband anzuhalten?

In diesem Sinne: Ein schönes Pfingst-Wochenende!

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Zähne zeigen ist angesagt


Geschrieben am Mittwoch, 23. Mai 2007 von Thomas Kilian Kommentare deaktiviert für Zähne zeigen ist angesagt

Zähne zeigen ist angesagt

Noch mehr coole Abreiß-Plakate gibts im Business- und Marketingideen Weblog.

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