Ohne ein attraktives Produkt geht gar nichts!


Geschrieben am Dienstag, 17. Januar 2012 von Thomas Kilian (0 Antworten)

Neues Jahr, neue Gastartikel – heute von Christian Schulte, dem Geschäftsführer eines neuen Online-Dienstes namens Dropscan, der mir nicht nur visuell sehr gut gefällt, sondern auch sehr klaren Nutzen für Anwender bietet, die professionelle Scan-Services in Anspruch nehmen möchten. Christian hat mich gefragt, ob wir bei uns im Blog nicht mal über die Neukunden-Gewinnung in Form einer eindeutigen Positionierung berichten könnten. Nachdem andere Blogs auch schon über Dropscan berichten, habe ich ihn gebeten, am Beispiel seines Startups zu zeigen, wie sie sich in diesem Bereich profilieren.

Neukunden-Gewinnung für einen Webservice am Beispiel von Dropscan

Viele Ratschläge und Expertentips zum Thema Neukundengewinnung drehen sich um die Frage, wie und über welche Kanäle man Kunden für ein existierendes Angebot generiert. Dabei wird leider zu oft ein enorm wichtiger Punkt übersehen: Es ist in der Realität doch nicht ganz so einfach, Eiswürfel an Eskimos zu verkaufen. Oder anders ausgedrückt: Ohne ein attraktives Produkt nutzen die besten Marketingaktivitäten langfristig herzlich wenig.

Bei der Entwicklung von Dropscan haben wir viel Aufmerksamkeit auf die Entwicklung eines attraktiven Produktes gelegt. Grundsätzlich gibt es dabei drei Punkte, die man bei der Produktentwicklung für eine Webapplikation unbedingt beachten sollte:

1.) Ihr Produkt löst ein echtes Problem für eine klar definierte Zielgruppe

Die erste Frage, die es zu beantworten gilt, ist immer: Wer braucht dieses Angebot und vor allem warum? Bietet ein Produkt keinen konkreten Nutzen für den Kunden bei der Lösung eines wichtigen Problems, wird niemand bereit sein, dafür Geld auszugeben. Im Fall von Dropscan war der Ausgangspunkt, dass es für viele Unternehmen immer wichtiger wird, Papierdokumente auch in elektronischer Form zur Verfügung zu haben. Leider ist das Scannen von Unterlagen in Papierform ein sehr arbeits- und zeitaufwändiger Prozess. Unser Anspruch war es, diesen Prozess radikal zu vereinfachen: Der Kunde schickt seine Unterlagen per Post zu und kurze Zeit später kann er durchsuchbare PDF-Dateien online herunterladen.

2.) Ihr Produkt ist einfach zu benutzen

Ein Punkt der häufig unterschätzt wird, ist die Bedienerfreundlichkeit eines Produktes. Gerade im Internet wird selbst das beste Produkt vom Kunden nicht angenommen, wenn die Bedienung kompliziert und unverständlich ist. Nicht ohne Grund stecken erfolgreiche Anbieter viel Zeit und Geld in die Optimierung ihrer Bedien- und Bestellprozesse. Auch bei Dropscan haben wir von Anfang an darauf geachtet, die beiden zentralen Prozesse, Scanaufträge erteilen und Aufladen von Scanguthaben, so einfach und unkompliziert wie möglich zu halten. Die Anzahl der nötigen Schritte und die abgefragten Informationen wurde auf ein Minimum reduziert. Der Kunde erhält zu jedem Zeitpunkt klare Anweisungen und Informationen zum Stand seines Auftrags. Zusätzlich wird er über jeden Schritt nicht nur im Browser, sondern auch per E-Mail informiert. Alle diese Maßnahmen tragen dazu bei, daß selbst unerfahrene Internetnutzer unseren Scan Service ohne Probleme nutzen können. Und ganz nebenbei reduziert sich dadurch auch die Anzahl der Supportanfragen – ein netter Nebeneffekt! :-)

3.) Ihr Produkt hat einen klaren und einfachen Preis

Viele Angebote im Internet haben relativ komplizierte Preismodelle. Gerade bei einer komplexen Dienstleistung wie dem Scannen von Dokumenten wird der Kunde häufig mit langen Preislisten und Rabattmodellen konfrontiert. Unser Ziel war es daher, auch das Preismodell extrem einfach und transparent zu gestalten. Keine Grund- oder Abogebühren, keine Mindestabnahme, keine Vertragsbindung. Der Kunde zahlt nur, was er tatsächlich nutzt. Ab 100 Seiten gibt es Rabatt, indem der Kunde ein entsprechendes Guthaben erwirbt. Durch ein möglichst einfach gehaltenes Preismodell kann der Kunde sofort die enstehenden Kosten für seinen Auftrag erkennen.

Unserer Erfahrung nach sind diese drei Punkte eine unabdingbare Vorraussetzung für die erfolgreiche und vor allem nachhaltige Gewinnung von Kunden insbesondere, wenn Produkte und Dienstleistungen im Internet angeboten werden. Auch die beste Akquise-Aktion hat nur mittelmäßigen Erfolg, wenn Produktlösung und Nutzen, einfache Bedienung und ein klares Preismodell nicht beachtet werden. Das gilt sicherlich nicht nur für webbasierte Dienste.

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Einen Online-Shop starten – erste Schritte in der Vermarktung (07)


Geschrieben am Montag, 19. Dezember 2011 von Thomas Kilian (2 Antworten)

Vor ein paar Tagen habe ich Euch erzählt, wieso wir mit unserem Filzshop nicht bei Amazon, ebay & Co. vertreten sind. Wir setzen stattdessen in der Vermarktung auf andere Kanäle, die ich Euch in diesem Teil der Blogserie “Einen Online-Shop starten” gerne vorstelle.

Interessanterweise gibt es noch eine weitere Verbindung vom Schnittstellen- und Technik-Beitrag zur Online-Werbung, denn die Jungs von Brickfox (dem Anbieter für E-Commerce-Software, mit denen ich mal über das Thema Warenwirtschaft sprechen will), betreiben auch eine Internetagentur in Stuttgart. Zumindest steht der gleiche Geschäftsführer im Impressum. Netformic scheint mit über 40 Mitarbeitern ‘ne größere Bude zu sein, die u.a. fahrrad.de und fitness.de betreut – finde es einfach immer spannend, wenn Kollegen neben ihrer Internetagentur und Leistungen in Webdesign und Suchmaschinen-Optimierung auch was mit E-Commerce zu tun haben und konkrete Services entwickeln. Eine ähnliche Motivation hat ja auch uns bei Thoxan bewogen, überhaupt mit dem eigenen Online-Shop zu beginnen.

Wie wir unseren Online-Shop online vermarkten

Ähnlich wie bei den Kollegen aus dem “Ländle” setzen auch wir in erster Linie auf Online-Marketing, hier im Speziellen das Thema Suchmaschinen-Optimierung sowie Social Media Marketing. Wir haben schon vor längerer Zeit eine sehr umfangreiche Keyword-Recherche im “Filz-Umfeld” durchgeführt und uns beim Aufbau, bei den Texten und auch in der Verlinkung des Webshops Mühe gegeben, für die wichtigsten Begriffe in diesem Bereich zu optimieren.

Für “Filztaschen” stehen wir bereits auf den vorderen Plätzen, andere Begriffe wie “Filz Schlüsselanhänger” sind nur noch eine Frage der Zeit. Es ist schön zu sehen, dass die Besucher über Google bereits nach drei Monaten kontinuierlich ansteigen. Zurzeit machen sie rund 80 Prozent aller Besuche aus.

Weiterhin setzen wir auf aktive Vernetzung mit anderen Bloggern und organisieren Produkttests. Hier haben wir schon ein paar schöne Artikel erhalten, die einfach Lust auf das Produkt machen. Natürlich eignen sich nicht alle Produkte für eine solche Strategie, doch wir haben eine schöne Auswahl an verschiedenen Geschenken, die auch der web-affinen Zielgruppe sehr zuträglich sind (Filzhüllen für iPhone, iPad etc.) und so findet sich immer eine Möglichkeit, das Thema virtuell ins Gespräch zu bringen.

Ziemlich schämen muss ich mich noch für unser Filz-Blog, das zwar schon ganz schick aussieht, aber noch viel zu leer ist. Wir haben zwar schon gute Artikelideen gesammelt und erste Anläufe wie das Interview mit zwei anderen Jungunternehmern aus der Filz-Branche gemacht, aber noch ist das Blog viel zu lahm, um damit aktiv in die Vermarktung zu gehen. Kommt Zeit, kommt irgendwann auch Blog.

Etwas besser sieht es bei Facebook aus, hier freuen sich die derzeit 50 Fans (nix gekauft, alle freiwillig!) über die regelmäßigen Nachrichten. Ähnlich wie im Blog brauchen wir aber auch hier noch mehr Content mit sinnvollen Mehrwerten, um auch mehr Leute für die Seite zu begeistern. Mein Ziel für Ende 2012 sind 1000 Fans – wer mitmachen will, ist herzlich eingeladen!

Wichtig ist, andere Blogbeiträge, eigenes Blog oder auch eine Facebook-Seite nicht reinweg als Vertriebskanal zu betrachten. Mir geht es erstmal darum, die Marke “Filz-Geschenke.de” mit einfachen Mitteln bekannt zu machen. Wir haben uns für dieses Experiment nur ein sehr kleines Werbebudget gesetzt, da wir vom Verkauf nicht leben müssen. Für die “Strategie der kleinen Schritte” bin ich schon sehr zufrieden mit den aktuellen Besucher- und Umsatzzahlen. Während ich diesen Satz geschrieben habe, ist schon wieder eine Bestellung reingekommen – dieses Mal sind es gleich sieben verschiedene Produkte, die vermutlich als Geschenk unter dem Weihnachtsbaum landen werden – sehr schön! :)

Was haben wir in 2012 noch vor? Das werde ich Euch heute noch nicht verraten, aber natürlich halte ich die Leser des Neukunden-Magnet Weblog auch im neuen Jahr weiterhin auf dem Laufenden! Ich wünsche allen ein besinnliches Weihnachtsfest und einen guten Start ins neue (E-Commerce) Jahr! 

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Einen Online-Shop starten – Schnittstellen-Problematik (6)


Geschrieben am Donnerstag, 15. Dezember 2011 von Thomas Kilian (2 Antworten)

Wie Ihr seht / lest bzw. nicht lest, geht es bei uns zum Jahresende in der Agentur “rund” – es bleibt wenig bis gar keine Zeit zum Bloggen. Auch unser Online-Shop www.Filz-Geschenke.de fordert unseren Einsatz, trudeln nach knapp drei Monaten doch jetzt sehr regelmäßig die Bestellungen ein. Gestern hatten wir unseren bisherigen Umsatzrekord durch eine größere Bestellung, aber auch das Wochenende war schon sehr “nett”. Natürlich haben wir nicht nur die $-Zeichen in den Augen, sondern freuen uns auch über die Feedbacks und Reaktionen zu unserem Agentur-Projekt.

Die Tücken der Technik im Online-Handel

In der Blogserie “Einen Online-Shop starten” (mit der es jetzt endlich weitergeht; hier noch die Teile 2, 3, 4, 5) habe ich schon mal verraten, dass ich die Tücken der Technik etwas unterschätzt habe. Denn neben der Optimierung und Vermarktung eines solchen Projekts geht es eben auch um die einwandfreie Nutzung der dahinterliegenden Software. Gar nicht auf dem Schirm hatte ich die Frage der Warenwirtschaft. Da wir ja von null auf gestartet sind und im Grunde auch noch ein sehr übersichtliches Sortiment haben, war für mich dieser Bereich ziemlich nebensächlich. Im Grunde ist er es immer noch, aber die Herausforderung fing schon mit dem Aspekt der Rechnungslegung und Versandabwicklung an. Für mich ist auch bei der Gestaltung von Rechnungen und Briefvorlagen eine gewisse “Ästhetik” wichtig. Wir haben ein Briefpapier entwickelt, das sich mit der von Magento voreingestellten Rechnungsformatierung leider überhaupt nicht vertrug. “Die Schöne und das Biest” beschreibt es recht treffend.

Lange Rede, kurzer Sinn: Ein spezielles Rechnungsmodul musste her, dass wir bei der Firma Aromicon gefunden haben und das dort auch direkt konfiguriert wurde. Wer seine Warenwirtschaft zunächst mit Magento selbst abwickelt, dem kann ich den Service der Profis aus Halle/Saale absolut empfehlen. Jetzt haben wir ein einheitliches Layout sowohl für Ausdrucke auf dem Briefpapier als auch für PDF-Rechnungen, die wir per E-Mail zustellen können.

Etwas komplizierter scheint sich die Suche nach einer geeigneten Warenwirtschaft zu gestalten, die für einen so jungen Online-Shop mit einem übersichtlichen Warenangebot passt. Manche sind zu rudimentär, andere haben keine geeignete Schnittstelle für Magento (so dass die Produkte alle doppelt gepflegt werden müssten, was ja keinen Sinn ergibt), wieder andere sehen furchtbar aus (siehe oben), einige versprechen viel, aber kosten einfach schlichtweg zu viel Geld. Wir können nicht noch einmal fünfstellig in Software zur Verwaltung der paar Bestellungen investieren. Wer hier gute Tipps für mich hat, melde sich gerne – freue mich über jeden Hinweis, bis ich eine Lösung dieses Problems gefunden habe.

Das Schöne ist ja, dass uns nichts drängt. Zurzeit wickeln wir den kompletten Bestellversand direkt in Magento ab und sind grundsätzlich damit zufrieden. Die Wareneingangs- und -ausgangsliste pflegt meine Kollegin zurzeit noch in Excel, das reicht bei unserem Sortiment vollkommen aus. Sollte sich an Umfang der Bestellungen oder an der Artikelanzahl drastisch etwas ändern, können wir immer noch in die angesprochenen Lösungen investieren.

Schnittstellen für Online-Shops sind ja im E-Commerce ohnehin wichtig. Viele haben mich schon gefragt, warum wir nicht bei ebay oder Amazon kaufen. Ich bin neulich sogar über eine recht einfach aussehende Amazon Schnittstelle gestoßen, die auch mit Magento arbeitet. Die Jungs von Brickfox scheinen da recht viele verschiedene Module entwickelt zu haben und vielleicht bekomme ich dort sogar eine Antwort zum Thema “Anbindung der Warenwirtschaft”, doch für einen Verkauf auf anderen Online-Plattformen kommt unser Warenangebot leider grundsätzlich nicht in Frage.

Wie ich im zweiten Teil der Blogserie schon geschrieben habe, sind unsere Hersteller noch etwas zögerlich in Bezug auf reine Online-Händler, außerdem ist ihnen eine hochwertige Präsentation der Waren sowie die Einhaltung der offiziellen Verkaufspreise wichtig. Es handelt sich eben um echte Qualitätsprodukte, bei denen auch die Wertigkeit im Mittelpunkt stehen soll. Wir haben uns von Anfang an bewusst entschieden, statt des Vertriebs über den Preis (Preissuchmaschinen, Online-Auktionen, Amazon-Store etc.) lieber auf eine professionelle Präsentation und eine Vermarktung durch Suchmaschinen-Optimierung und Social Media zu setzen. Dazu in ein paar Tagen mehr im 7. Teil, wo wir auch den Kollegen von Brickfox wiederbegegnen werden …

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Monitoring als Schlüssel zur erfolgreichen Internetpräsenz


Geschrieben am Montag, 14. November 2011 von Thomas Kilian (0 Antworten)

Immer wenn ich selbst nicht die Zeit zum Schreiben finde, sprechen mich nette Kollegen an und bieten mir einen Gastartikel für den Neukunden-Magnet an – das freut mich sehr, zumal es heute um ein wirklich spannendes Thema geht. Inga Weber ist Junior Online Marketing Manager einer Berliner Agentur, die sich auf die Suchmaschinenoptimierung spezialisiert hat. Dazu gehört auch die Erstellung von Website-Analysen; ein immer wichtigerer Bereich, wenn es um die Neukunden-Gewinnung im Internet geht. In diesem Artikel gibt uns Inga eine Einführung ins Monitoring als Schlüssel zur erfolgreichen Internetpräsenz …

Über den Einsatz von Monitoring-Software

Gezieltes Monitoring kann nicht nur den Zugriffserfolg der eigenen Homepage, sondern auch den Umsatz des betriebenen Onlineshops deutlich erhöhen. Teilweise lässt sich dieser durch ein effizientes Monitoring nicht nur verdoppeln, sondern auch verdrei- oder vervierfachen. Und das sagen nicht nur Anbieter diverser Monitoringlösungen immer wieder, sondern auch zahlreiche erfolgreiche und zufriedene Shopbetreiber und Monitoringsoftware-Nutzer. Aber warum ist das so?

Was genau ermöglicht einem das Monitoring der eigenen Homepagestatistiken? Welche Zahlen sind für einen erfolgreichen Onlineshop essenziell? Und welche Rolle spielen die Suchbegriffe bei einer Suchmaschinenoptimierung für Google und Co., die die Kunden letztendlich auf Ihren Webshop bringen?

Kundenzugriff und auch Umsatz steigern

Fragen über Fragen, die aus unterschiedlichen Gründen genaue Antworten verlangen. Eines ist allerdings klar: Umso mehr Kunden sich auf den betriebenen Webshop “verirren”, umso höher ist auch die Chance auf einen ansteigenden Umsatz. Aber hier kommt es nicht immer nur auf die grundlegende Zahl der Besucherzahlen an sich an. Was bringt es Ihnen als Shopbetreiber von Kosmetikprodukten, wenn Sie es schaffen, unzählige Autosport- und Motorfans auf die eigenen Seiten zu locken? Richtig: Nicht allzu viel, außer es handelt sich um pflegebewusste weibliche Motorsportfans. Deshalb spielt es eine enorm große Rolle, immer auch die “richtigen” Besucher auf den Webshop zu bringen. Hier hilft allerdings nur eine gut strukturierte und auch seooptimierte Funktion des Shops. Und genau hierbei kann eine geeignete Monitoring-Software weiterhelfen.

Analysen helfen, um Besucher zu binden

Eine geeignete Monitoring-Software tut weitaus mehr, als nur die Funktion der Homepage an sich aufzulisten. Sie zeigt auf, welche Besucher von welcher Homepage auf den Webshop gelangen und wo es sie anschließend hin verschlägt. Manch einer mag sich nun fragen, welche Rolle das spielt. Sieht man genau hin, ergibt das allerdings einen Sinn. Zieht es beispielsweise viele Besucher von einer bestimmten Homepage auf Ihren Webshop? Fragen Sie sich nicht, warum das so ist und wie Sie diesen Effekt noch steigern können?

Dank Monitoring in die Shopzukunft schauen

Die Antwort ist beispielsweise durch gezieltes Setzen und Schalten von Werbung – sofern noch nicht geschehen. Ebenso sieht es mit der Nutzung und der Präsenz bei verschiedenen sozialen Netzwerken aus. Viele Shopbetreiber machen sich diese zu Nutzen um potenzielle Kunden anzusprechen oder Angebote anzupreisen. Gerade hierbei können Sie via Monitoring jedoch auch sehen, welche Werbevorhaben erfolgreich sind und welche eher nicht. So lassen sich die Kosten für unnütze Werbebanner und -Anzeigen sparen. Beim Monitoring sind also weniger die funktionalen Werte des Servers von großem Belang. Im Vordergrund stehen die kundenspezifischen Daten. Denn diese sind es, die erkennen lassen auf welcher Stelle der Erfolgskala der Webshop gerade steht und welche Vorhaben bereits von Erfolg gekrönt sind. Somit ist der Blick in die Shopgegenwart und -zukunft klarer.

Noch eine Bemerkung zum Schluss: Ich darf verraten, dass wir für die Planung unseres Online-Shops Filz-Geschenke.de auch mit verschiedenen Analyse-Tools arbeiten. Zunächst ging es an die Keyword- und Suchvolumen-Analyse, jetzt stehen eher Klickpfade, Eintrittswege und die Auswertung der Conversion im Vordergrund. Welche Tools für welchen Bereich des Monitorings in Frage kommen, beleuchten wir vielleicht noch in weiteren Artikeln. Aber es geht vielfach erstmal darum, für den Einsatz solcher Werkzeuge überhaupt zu sensibilisieren.

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Einen Online-Shop starten – wir sind online!


Geschrieben am Freitag, 23. September 2011 von Thomas Kilian (3 Antworten)

Bevor es mit meiner Blogserie “Einen Online-Shop starten” weitergeht, möchte ich das Geheimnis lüften und Euch verraten, um welche Produkte es sich bei uns handelt. Wir sind bereits seit einigen Tagen online und wollen nach den letzten Beta-Tests nun den Vorhang öffnen!

Bei Filz-Geschenke.de gibt es viele schöne Produkte aus Filz, moderne Filzhüllen für Handys, iPhone, iPod, iPad und Laptop, Filztaschen für verschiedene Anlässe, Kaminholzkörbe und andere Wohnaccessoires, Filz Schlüsselanhänger, Tischsets und und und. Wir haben namhafte Hersteller gewonnen, die ihre Ware ausschließlich in Deutschland fertigen. Der Filz besteht aus 100 % reiner Schurwolle und ist ein absolutes Qualitätsprodukt.

Über Euer Feedback (und natürlich reichlich Bestellungen) freuen wir uns. Es gibt übrigens auch eine eigene Facebook-Seite und einen Twitter-Kanal – weitersagen! :-)

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Einen Online-Shop starten – die Technik (04)


Geschrieben am Sonntag, 18. September 2011 von Thomas Kilian (1 Antwort)

Nur noch wenige Tage, dann lüfte ich das Geheimnis um unseren neuen Online-Shop. Er ist nämlich seit der vergangenen Woche schon am Netz und wird zurzeit noch mal auf Herz und Nieren geprüft. Wir werden die Käfer (“Bugs”) soweit wie möglich verscheuchen und dann gibt’s Ramba-Zamba (auch hier natürlich)!

Heute soll es noch einmal um die Vorbereitung unseres Projekts gehen, hier mal ein technischer Aspekt: Die Wahl des geeigneten Shop-Systems. Wir haben mit dem Open-Source Shop “Magento” bei unseren Kundenprojekten schon einige Erfahrungen gesammelt. Deshalb fiel die Entscheidung nicht schwer. Allerdings darf ich vorweg nehmen, dass wir bislang zwar mit Layouts, Template-Anpassungen und an der Optimierung des Shops gearbeitet haben, nicht jedoch an der technischen Konfiguration. Hier konnten wir wieder einmal auf die tatkräftige Hilfe unseres Partners Kuetemeier.NET bauen, der bei der Umsetzung des Kassensystems, der Zahlungsanbindung und weiteren Programmieraufgaben behilflich war.

Als Hoster haben wir uns – wie in vielen anderen Projekten auch – für die Firma Mittwald aus Espelkamp entschieden. Die Systeme sind optimal für Magento ausgelegt und lassen sich einfach skalieren, sobald mehr Traffic auf den Seiten läuft. Der Service von Mittwald war bislang immer vorbildlich (0800, Ticket-System, fachkundige Ansprechpartner) und ich bin zuversichtlich, dass wir auch dieses Kind gemeinsam schaukeln werden.

Für Magento spricht, dass die Software kostenfrei zur Verfügung steht und dafür jede Menge Features im Gepäck hat. Ähnlich wie TYPO3 ist auch Magento modular aufgebaut und verfügt über zahlreiche Zusatzprogramme (“Magento Connect”), die sich kostenfrei oder für kleines Geld hinzufügen lassen. Besonders schön ist die klare Trennung von Design und Technik, so dass sich auch unsere ausgefallenen Layoutwünsche mit Magento umsetzen lassen. Gerade dieser Anspruch hat unseren Webentwickler Lars und auch das Kuetemeier.NET-Team manche Nerven gekostet. Doch es hat sich, so finde ich, allemal gelohnt!

Auch wenn wir selbst komplexe Webprojekte schon erfolgreich abgewickelt haben und eigentlich wissen, wie wichtig Prozesse sind, gab es doch einige Punkte, wo wir vorhandene Strukturen wieder über Bord geworfen haben. Bei unseren Kunden ärgert mich das manchmal, selbst wenn sie den Mehraufwand bezahlen. Doch bei unserem eigenen Projekt darf ich mir den Luxus erlauben, bin eben auch nicht besser als der wählerische Agentur-Kunde … danke an Le, Lars, Silke, Sandra und Dennis für Eure Geduld und die viele Fleißarbeit neben den normalen Projekten!!

Ein Beispiel: Als wir fast alle Produkte online und mit Bildern versehen hatten, gefiel mir die Darstellung auf der Kategorieseite und bei der Detailansicht der Bilder nicht mehr. Die Fotos hatten ein eher hochkantes Format – dadurch waren sie in der Vorschau recht klein geraten. Ich wollte sie aber möglichst groß, um auch in der Kategorieansicht schon einen wertigen Eindruck zu vermitteln. Also mussten wir alle Bilder noch einmal neu abspeichern, in einem quadratischen Format, mit Wasserzeichen versehen, Vorschau- und Detailbild hochladen und zum Teil anpassen. Hätten wir dies gleich zu Anfang berücksichtigt, hätte es sicher Zeit und Nerven gekostet, doch solche Rückschläge kommen in den besten Agenturen Familien vor und sind kein Grund zur Sorge.

Magento ist in vielerlei Hinsicht für die Suchmaschinenoptimierung auch eine gute Wahl. Die Adressen der Produkte, Unterseiten und Kategorien lassen sich SEO-freundlich einstellen, die Titel, Metatags und Beschreibungstexte individuell verändern. Darüber hinaus erleichtert Magento die interne Verlinkung. Neben dem Online-Shop haben wir aber auch ein WordPress-Blog eingerichtet, hier sollen weitere Artikel, Hintergrundberichte und Produktvorstellungen erscheinen. So kombinieren wir beide Welten ideal miteinander. Außerdem sind eine Facebook-Seite und ein eigener Twitter-Account angelegt und vernetzt.

Vielleicht interessiert jemanden noch, wie viel Aufwand wir insgesamt in die Erstellung des Online-Shops gesteckt haben. Die Arbeit setzt sich aus zahlreichen Bausteinen zusammen: Konzeption, Layouts, Überarbeitung, Reinzeichnung, Umsetzung XHTML, Magento-Installtion, Template erstellen, Konfiguration, Warenkorb, Kassenbereich, Unterseiten, Kategoriestruktur, Artikel anlegen und einpflegen, Bildbearbeitung, Fotos hochladen, Fotos noch mal hochladen :-) , Texte erstellen, Kategorien und Produkte überarbeiten, Zusatzinformationen erstellen und einpflegen, testen und überarbeiten, testen und überarbeiten, testen und überarbeiten … in unserer Projektverwaltung stehen derzeit 240 Stunden, doch ich gehe davon aus, dass es noch mal 50 % mehr Zeit war, die wir als Team investiert haben sowie die externen Aufwände unseres Programmierers.

Steht diese Investition im Verhältnis zum Ergebnis? Ich bin ehrlich: Hätte ich die Leistungen komplett extern einkaufen müssen, obwohl ich bislang keine Erfahrungen mit meinem Produkt habe und nicht weiß, ob und wie gut es sich überhaupt verkauft, hätte ich es vermutlich nicht beauftragt. Doch selbst mit dem internen Aufwand (eigene Mitarbeiter) + Zusatzarbeiten sprechen wir hier über eine Investition von ca. 15.000 Euro allein für die Technik. Doch abgerechnet wird am Schluss – ich bin einfach davon überzeugt, dass wir den Shop nicht nur professionell erstellt haben, sondern auch optimal vermarkten werden. Darum geht’s in einem der nachfolgenden Beiträge …

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Einen Online-Shop starten – die Produktauswahl (3)


Geschrieben am Montag, 22. August 2011 von Thomas Kilian (4 Antworten)

Nach meinem Urlaub (Bootfahren in Holland, sehr schön!) geht es jetzt mit großen Schritten Richtung Online-Gang. Möchte deshalb die Blogserie “Einen Online-Shop starten” gerne fortsetzen, wo ich letztes Mal aufgehört habe. Auch wenn ich Euch noch immer nicht verrate, was wir eigentlich verkaufen, können wir trotzdem schon mal über die detaillierte Produktauswahl sprechen. Denn innerhalb einer Branche gibt es ja meistens eine Vielzahl von Artikeln, die sich verkaufen lassen. Doch welche sind die richtigen? Welche Gegenstände reißen uns die Leute aus den Händen? Was werden echte Ladenhüter bzw. “Regalhüter” sein?

Diese Fragen beschäftigten uns im Vorfeld und auch im Gespräch mit den Lieferanten sehr stark. Natürlich konnten uns die Hersteller einige Tipps geben, doch da es sich bei unserem Online-Shop um einen für die Szene recht neuen Absatzkanal handelt, liegen kaum Erfahrungswerte in dieser Hinsicht vor. Insofern mussten wir uns auch eigene Kriterien überlegen, wie wir unsere Erstbestellung gestalten.

Zum Hintergrund müsste ich vielleicht noch sagen, dass es sich bei unseren Produkten fast ausschließlich um Lagerware handelt. Das bedeutet, wir können nicht von heute auf morgen neue Artikel nachordern, sondern müssen die Ware frühzeitig bestellen, um lieferfähig zu sein. Aus Budget- und Platzgründen ist es daher für die Erstbestellung besonders wichtig, die richtigen Artikel im Programm zu haben. Ob uns die Auswahl gelungen ist, werden wir noch sehen …

Nun zu den Kriterien: Wir haben die Produkte nach Herstellern geordnet, nach Kategorien und nach Preisen. Es wird bis auf wenige Ausnahmen bei uns Produkte im Wert von 5 bis 150 Euro geben. Etwa 60 Prozent der Artikel unserer Erstbestellung haben einen Preis von 5 bis 20 Euro, etwa 30 Prozent 20 bis 60 Euro und noch mal 10 Prozent kosten im Verkauf mehr als 60 Euro. So zumindest die Planung, denn diese Einteilung ist nicht immer ganz aufgegangen und wir haben prozentual etwas mehr teurere Produkte am Lager. Dies hat auch mit den Mindestbestellmengen (Verkaufseinheiten) zu tun, die es bei den meisten Produkten gibt. Wer direkt beim Hersteller bezieht, bekommt vor allem die günstigen Artikel nicht einzeln, sondern in 3er, 5er, 10er oder 12er Einheiten. Dadurch ist auch ein günstiger Artikel von vielleicht 5 Euro mit einer Anfangsinvestition von 50 Euro verbunden.

Erstaunt hat mich, wie schnell auch bei kleinen Mengen große Summen herauskommen. “Kleinvieh macht auch Mist” und so mussten wir – leider – nach unserer anfänglichen Euphorie einiges “ausmisten”, was wir gerne sofort mit ins Programm genommen hätten. Ich kann nur jedem raten, sich vor der Produktplanung ein Budgetlimit zu setzen und konsequent einzuhalten (vielleicht noch einen Externen hinzuziehen, der ein Auge darauf hat). Denn wir hätten locker auch für die doppelte Summe auf Einkaufstour gehen können, um die Erstausstattung zu beschaffen.

Auch die Hersteller haben wir klassifiziert. Ich hatte ja schon geschrieben, dass wir einen Hauptlieferanten haben, der über eine sehr breite Palette an Produkten verfügt, sowie 2-3 weitere, spezielle Hersteller und dann noch mal 2-3 Lieferanten, bei denen wir nur einen kleinen Teil ihrer Produkte beziehen. Auch hier haben wir die Gesamtbestellung prozentual geplant – über 50 Prozent beim größten Händler, 30 Prozent bei den speziellen Händlern und zehn Prozent bei den übrigen.

Natürlich mussten wir auch auf die Produktkategorien achten, um eine ausgewogene Mischung zu bekommen. Wer nur Angeln verkauft und keine Köder im Programm hat, wird seine Zielgruppe nicht glücklich machen. Leider ist auch hier häufig der Wunsch der Vater des Gedanken. Wir hatten bei unseren ersten Recherchen über 70 Kategorien ermittelt – jetzt haben wir etwa für die Hälfte davon Produkte im Sortiment. Den Rest wollen (und werden) wir nach und nach hinzunehmen.

Der Prozess, innerhalb der Produktgruppe die erste Auswahl zu treffen, hat uns bestimmt 3-4 Wochen gekostet. Plant diesen Schritt – abhängig von Euren Produkten – unbedingt mit ein, vor allem wenn es sich um Lagerware handelt. Gleichzeitig hat diese Phase zu einer engeren Beziehung zu den Herstellern geführt, weil wir uns sehr intensiv mit ihrer Produktauswahl und mit verschiedenen Kaufkriterien auseinandergesetzt haben.

Weiter geht’s in einigen Tagen mit der Shop-Technik und der Einrichtung des virtuellen Ladengeschäfts. Dies ist zwar schon die ganze Zeit parallel gelaufen, hat sich aber immer wieder neu entwickelt und wurde zum Teil komplett über den Haufen geworfen. Ein spannendes Thema für den 4. Teil …

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Einen Online-Shop starten – die Vorbereitung (2)


Geschrieben am Freitag, 05. August 2011 von Thomas Kilian (2 Antworten)

Wie Ihr im ersten Teil erfahren habt, brauchten wir ganz schön lange, um auf die Idee für das richtige Produkt für unseren eigenen Online-Shop zu bekommen. Am Ende war ein Messebesuch in Verbindung mit viel Internet-Recherche der Schlüssel zur Entscheidung. Doch wie geht es weiter? Ware direkt bestellen, Shop zusammenklicken, fertig? So einfach ist das leider nicht. Bei der von uns ausgewählten Produktart handelt es sich um hochwertige, in Deutschland gefertigte und von namhaften Produzenten vertriebene wrzlbrft*.

* Mehr wird an dieser Stelle noch nicht verraten … Was ich aber verraten darf: Die Unternehmen sind überwiegend recht vorsichtig und skeptisch, was reine Online-Händler angeht. Sie haben – wie wir in einzelnen Gesprächen erfahren haben – meistens schon schlechte Erfahrungen gemacht. Entweder wurden die Produkte in einem “nicht repräsentativen Umfeld” angeboten oder zu Schleuderpreisen verkauft, was die langjährigen, stationären Kunden verständlicherweise auf die Palme brachte. Also beschlossen wir, nicht einfach loszustürmen, sondern uns gut vorzubereiten.

Wir wollten uns als vertrauenswürdiger Partner bei den wichtigsten Herstellern aus der Szene bewerben. Dazu haben wir ein Layout des geplanten Online-Shops und ein kurzes Strategiepapier vorbereitet. Gleichzeitig haben wir kleinere Händler direkt kontaktiert, um erste Gespräche zu führen. Hier war die Gefahr einer Absage nicht so schlimm für uns und wir konnten schon besser verstehen, wie die Produzenten “ticken”.

Erst mit fertigem Logo, einem überarbeiteten Layout-Entwurf und einem geprüften Konzept sind wir dann auf die wichtigsten Lieferanten zugegangen, per Post und mit Igel-Buch als kleines Geschenk. Dadurch wollten wir uns von anderen ebay-Powersellern & Co. deutlich abheben.

Die gute Vorbereitung hat sich ausgezahlt. Wir haben zwar leider zwei Absagen von Wunsch-Herstellern bekommen, aber dafür gab es auch viele Zusagen für eine konkrete Zusammenarbeit. Jetzt haben wir 5-6 Hersteller im Programm, die uns mit Ware beliefern, darunter auch einer der beiden großen “Player” in diesem Segment, was uns natürlich sehr freut.

Heute ist von diesem Haupt-Lieferanten die Erstbestellung angekommen und wir sind jetzt dabei, alles im Lager einzusortieren. Es war gar nicht so leicht, sich bei der Vielzahl der Produkte für die Erstausstattung zu entscheiden, aber das ist wieder eine andere Geschichte …

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Einen Online-Shop starten – Die Idee (1)


Geschrieben am Mittwoch, 03. August 2011 von Thomas Kilian (11 Antworten)

In wenigen Tagen Wochen starten wir als Agentur einen eigenen Online-Shop. Es war bis hierhin eine sehr spannende Zeit für uns und es wird sicherlich noch spannender, wenn das neue “Baby” endlich online geht. Noch will ich nicht verraten, was wir im Webshop verkaufen, dafür müsst Ihr Euch noch ein paar Tage (?) gedulden. Wir arbeiten mit Hochdruck neben den anderen Agenturprojekten an der Umsetzung und der Einpflege von Artikeln. Ich möchte in einer kleinen Artikelserie mal den Weg von der Idee bis zum Start des Online-Shops beschreiben. Vielleicht tragt Ihr Euch auch mit dem Gedanken, online mit Waren zu handeln und bekommt dadurch ein paar hilfreiche Tipps.

Am Anfang war die Idee

Wir spielen schon seit längerer Zeit (1-2 Jahre) mit dem Gedanken, einen eigenen Online-Shop aufzubauen. Die Erfahrung aus einer Vielzahl an Kundenprojekten, für die wir Shop-Konzepte entwickelt, Layouts entworfen, Programmierungen durchgeführt oder begleitet und letztlich auch die Optimierung übernommen haben, hat mich immer wieder auf den Gedanken gebracht: “Das können wir auch selbst”. Was mir lange Zeit fehlte, war die zündende Idee fürs (hoffentlich) richtige Produkt.

Den Ausschlag, das Projekt konkret anzugehen, haben mir Gespräche mit anderen Shop-Betreibern gegeben. Es war total spannend, von ihren Erfahrungen zu hören und sich selbst vorzustellen, wie es sich mit einem eigenen Online-Shop wohl anfühlen würde. Natürlich lockt uns auch der E-Commerce-Umsatz (in der Statistik lässt sich gut erkennen, wo die Reise hingeht). Aber ich kann nur jedem raten, sich sehr intensiv mit dem Thema Online-Handel zu beschäftigen und vor allem mit erfolgreichen Händlern zu sprechen. Fragt ihnen Löcher in den Bauch, schaut Euch ihre Versand- und Lagerräume an, untersucht ihre Online-Shops und verschafft Euch einen Eindruck über die vielen Bausteine, die zum E-Commerce dazugehören. Ich gebe zu: Als Agentur hatten wir bis dato immer nur die Vermarktung des “fertigen” Shops im Blick. Doch wie viel Vorarbeit zu leisten ist, bevor sich die virtuellen Ladentüren öffnen können, war mir nicht klar. Schließlich gehört dazu viel mehr als ein schickes Design und die Einrichtung von Magento & Co. Zu diesen praktischen Erfahrungen gibt es in den späteren Teilen dieser Serie mehr zu lesen.

Wichtig war für uns von Anfang an, eine Produktgruppe zu finden, die thematisch zu unserer Agentur passt, die sich leicht lagern und verschicken lässt und möglichst keinen allzu starken Wettbewerb hat. Schuhe kommen nicht in Frage, Glasvasen ebenfalls nicht, Hundespielzeug – gibt es schon zahlreiche Anbieter … So suchten wir sehr lange nach der richtigen Nische, recherchierten Keywords, schauten uns andere Online-Shops an, ließen uns inspirieren … und fanden doch nicht das ideale Produkt.

Einen wertvollen Hinweis bekam ich dann wieder von einem anderen Shop-Betreiber. Er empfahl mir, zu verschiedenen Messen zu gehen und dort direkt mit den Händlern zu sprechen. Die Fülle an verschiedenen Angeboten sei so groß, dass dort bestimmt etwas Passendes dabei wäre. Gesagt getan, im Februar fuhren unsere Projektmanagerin Silke und ich zur Ambiente nach Frankfurt, um bei 4.500 Ausstellern in den Kategorien “Living”, “Giving” und “Dining”  zu stöbern.

Ich darf verraten: Wir haben ein Produkt gefunden, das uns auf der Messe an verschiedener Stelle “angesprungen” hat und für das wir uns einige Wochen später, nach intensiver Recherche, auch entschieden haben. Lasst Euch überraschen, worum es sich dabei handelt … :-)

Am Anfang steht die Idee, aber es steht dort auch viel Fleiß für Informationsbeschaffung, Recherche und Gespräche. Ich empfehle jedem, diesen Schritt nicht zu schnell zu gehen. Gute Vorbereitung ist alles!

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