Gastartikel: 10 Vorteile von Broschüren


Geschrieben am Dienstag, 05. April 2011 von Thomas Kilian (3 Antworten)

Ist die Broschüre tot? Keineswegs. Sagt zumindest Doris Doppler, die mir netterweise diesen Gastbeitrag zur Verfügung gestellt hat, um wieder etwas Leben in die Bude zu bringen … Der Werbeklassiker behauptet sich selbstbewusst neben Mailings, Web und Social Media. Und das aus gutem Grund: Eine Broschüre vermittelt Wertigkeit und Glaubwürdigkeit, bietet Nutzen und baut Vertrauen auf – und tut daher Ihrem Image und Ihrem Umsatz gut.

Die 10 wichtigsten Vorteile von Broschüren

Verkaufsfördernd.

Wie in einem persönlichen Verkaufsgespräch können Sie den Produktnutzen ausführlich darstellen, kaufhemmende Widerstände auflösen und den Leser zu einer konkreten Handlung auffordern.

Vielseitig.

Broschüren können Sie als Beilage zum Werbebrief ebenso einsetzen wie als Produktbeigabe und natürlich als Unterstützung beim Verkaufsgespräch. Sie können Checklisten beilegen, White papers, Produktproben und vieles mehr.

Glaubwürdig.

Eine gut gemachte Broschüre steht für Vertrauenswürdigkeit, Verlässlichkeit und Qualität. Sie gehört ebenso zum guten (Geschäfts)Ton wie die Visitenkarte – viele Kunden erwarten eine Broschüre ganz einfach.

Nützlich.

Eine Broschüre informiert und überzeugt – durch interessante Inhalte, klug argumentierten Produktnutzen und nachhaltigen Mehrwert. Sorgen Sie dafür, dass der Leser die Broschüre aufbehält und sie immer wieder zur Hand nimmt: Integrieren Sie Fallstudien, Beilagen, F&A, Checklisten, Tipps etc.

Persönlich.

Eine Broschüre ist weniger persönlich als ein Werbebrief, aber individueller als eine Anzeige oder eine Webseite. Und zwar zum Beispiel dann, wenn Sie sie mit einem Anschreiben verschicken, das möglichst genau auf die Situation und Wünsche Ihrer Zielgruppen eingeht.

Visuell.

Emotionale Fotos im Großformat? Als Doppelseite in einer A4-Broschüre kein Problem. Wo Anzeigen, Werbebriefe oder Newsletter an ihre Grenzen stoßen, können Sie Broschüren als äußerst visuelles Medium einsetzen – so sprechen Sie Ihre Zielgruppe auf mehreren Kommunikationsebenen an.

Ergänzend.

Mit Printmedien wie Broschüren können Sie Ihre Online-Kampagnen unterstützen. Offline und online ergänzen sich, gleichen ihre Schwächen gegenseitig aus und verstärken dadurch den Marketing-Mix.

Praktisch.

Eine Broschüre hat in jeder Tasche Platz. Der Leser ist weder auf Computer noch Internetzugang angewiesen und kann die Broschüre jederzeit an Kollegen und Geschäftspartner weiterreichen. Ein Stück Unabhängigkeit von Netz und Strom.

Vertraut.

Wichtig bei konservativen Zielgruppen: Eine Broschüre ist ebenso vertraut wie ein Buch. Jeder weiß, wie sie zu handhaben ist und muss sich nicht erst mit neuen Technologien, komplizierten Webadressen, schwer lesbarer Online-Schrift oder komplizierter Navigation auf Firmenwebseiten auseinandersetzen.

Verbindlich.

Wenn Sie einem Interessenten eine – und darauf kommt es an! – hochwertige und vor allem nützliche Broschüre überreichen, die echten Mehrwert bietet, ist das fast wie ein Geschenk. Und wer etwas geschenkt bekommt, möchte sich dafür gerne revanchieren – zum Beispiel, indem er Ihnen mehr Zeit für das Verkaufsgespräch einräumt.

Dies ist ein gekürzter Auszug aus dem digitalen Fachbuch „Starke Broschüren. Die besten Ideen für Text und Konzept“ von Dr. Doris Doppler, die seit zehn Jahren als freie Werbetexterin, Wirtschaftsjournalistin und Fachautorin in Innsbruck arbeitet. Die promovierte Betriebswirtin ist für Unternehmen, Agenturen und Verlage in A, D, CH und I tätig. Daneben verfasst sie digitale Fachbücher zu Werbetext und Marketing, schreibt regelmäßig Fachartikel für renommierte Expertenmedien und ist Mitglied des Markenmanagement-Netzwerkes brandpi.

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Manche Akquise ist wie guter Spam


Geschrieben am Dienstag, 11. Dezember 2007 von Thomas Kilian (2 Antworten)

Spam und Akquise zur Neukunden-Gewinnung

Dutzendfach erhalte ich jeden Tag solche SPAM-Emails von mehr oder weniger lustigen Absendern. Dieser ist von Katya aus Lettland und beginnt so: 

Hallo  mein  Freund!!!  Ich bitte dich, sich daruber dass ich nicht zu verwundern  hat  dir  den  Brief  geschrieben. Ich sah dein Profil auf “Singles.Freenet.”.  Ich  will uber dich mehr erfahren. Und ich wollte dir den Brief schreiben. Ich denke daran dass du der gute und sexuelle Mann. Ich will mich darin kurz danach uberzeugen. Ich will dich besser und  naher sehr erfahren. Moglich bist du ein Mann meines Traumes. Ich denke  dass in unserer Welt moglich allen. Du bist einverstanden?? Ich will  es  wird  dass  unsere Bekanntschaft glauben, zu dauern. Moglich konnen  wir  das  grosse Gefuhl schaffen?

Wieso erinnern mich diese Zeilen an die verzweifelten Akquise-Versuche von vielen Unternehmen? Auch sie wollen “grosse Gefuhle schaffen”, können aber nur schlecht schlecht überzeugen. Beispiele gefällig?  Nee, bald ist Weihnachten – ich will hier (zumindest dieses Jahr) niemanden mies machen.

Worauf kommt es an? Die drei wesentlichen Punkte sind aus meiner Sicht:

1. Eindeutiges Profil schaffen. Neue Kunden müssen auf den ersten Blick erkennen, worum es geht. Welche Vorteile biete ich gegenüber meinem Wettbewerb? Welche Methoden setze ich ein? Wie will ich gesehen werden?

2. Professioneller Außenauftritt. Die ersten Sekunden entscheiden über Sympathie und Antipathie. Fleckige Hosen, schiefe Krawatte und schmieriges Lächeln verzaubern niemanden. Labberige Visitenkarten, unprofessionelle Werbeflyer und Webdesign von 1999 ebenfalls nicht.

3. Außergewöhnliche Ansprache. Werbung auf unkonventionelle Art ist interessant, begeistert, macht Lust auf mehr. Neue Wege (Web 2.0), neue Methoden (Guerilla & Co.) oder neue Ideen (kein Abklatsch) steigern die Wirkung.

Was nehmen Sie sich für 2008 vor? Wie wollen Sie Akquise jenseits von SPAM, Langeweile und Nervensäge betreiben? Schreiben Sie einen kurzen Kommentar dazu!

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Des Neukunden-Magneten neue Kleider


Geschrieben am Montag, 19. November 2007 von Thomas Kilian (6 Antworten)

Alles neu macht der November: Seit heute läuft auf dem Neukunden-Magnet Weblog die WordPress-Version 2.3.1 und auch am Layout haben wir in den vergangenen Wochen kräftig gearbeitet. Dem Layout liegt nun kein WordPress-Template mehr zu Grunde, sondern es ist komplett eigenständig in unserer Agentur entwickelt worden (Danke, Henning!).

Neukunden-Magnet - neues Logo und Layout

UPDATE: Die Kommentarfunktion hat sich bei der Umstellung auf WordPress 2.3.1 leider stark erkältet und liegt nun fiebrig im Bett. Deshalb sind derzeit keine Kommentare möglich.  

UPDATE 2: Kommentare haben sich rasch erholt. Bitte schreibt wieder fleißig in den Kommentaren.

Sollte es bei Euch weitere Fehlermeldungen o.ä. geben, schreibt bitte einen Kommentar oder eine kurze Email an Info(at)Neukunden-Magnet(Punkt)de.

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Kleider machen Leute!


Geschrieben am Mittwoch, 19. September 2007 von Thomas Kilian (3 Antworten)

Heute habe ich meine persönliche Lieblingsfolge aus der Videocast-Serie “10 praktische Tipps, um ein Neukunden-Magnet zu werden” bei sevenload veröffentlicht. In der vierten Folge zeige ich, wieso das einheitliche Erscheinungsbild (“Corporate Design”) eine wichtige Rolle in der Neukunden-Gewinnung einnimmt. Wir einen besonderen “Beam-Effekt” eingebaut, um das Thema zu veranschaulichen, der mir total gut gefällt – da hat meine Crew echt ganze Arbeit geleistet! Die Folgen werden alle 10 Tage auf der Videoplattform sevenload in einem eigenen Kanal im Bereich Infotainment veröffentlicht.

Bislang wurden die vier Episonden über 3000 Mal (Stand 19.9.2007) abgerufen. Die Zahl der “Fans” ist weiter gestiegen und die letzten drei Folgen haben durchweg die volle Punktzahl erhalten. Auch die Kommunikation mit sevenload klappt reibungslos und ich kann nur jedem empfehlen, diese Showbühne für Podcasts oder Videocasts zu nutzen. Aktuell sucht sevenload neue Talente – also ran an den Speck!

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Neues Styling für altes Logo


Geschrieben am Freitag, 20. Juli 2007 von Henning Franke (2 Antworten)

Gerade durch den Web 2.0-Hype sind moderne, auffallende und vor allem stylische Logos immer mehr in den Vordergrund gerückt. Klassiche und altbackene Logos wirken deshalb noch trister als vorher. Um das eigene Logo aufzuwerten, muss man aber nicht direkt seine komplette CI über Bord werfen. Mit ein paar einfachen Handgriffen lässt sich jedes Logo modernisieren.

Die folgenden kleinen Änderungen dauern nur wenige Minuten, haben dafür aber einen enormen Effekt. Hier und da ein paar Verläufe, etwas Schatten und unser verwendetes Logo wirkt gleich ganz anders. Das ganze an einem einfachen Beispiel erklärt:

logo_1.jpg

Bild A zeigt unser Ausgangslogo, bei Schritt B wurde ein leichter Verlauf in ein dunkleres Blau hinzugefügt, sowie ein weiterer Verlauf von oben (weiß) nach unten (transparent). Bild C zeigt das fertig aufgefrischte Logo. Zusätzliche Änderungen in diesem Schritt sind ein Verlauf von unten (hellblau) zur Mitte (transparent) und der weiße Bogen an der Oberseite. Der dezente Schatten ist nicht zwingend nötig, unterstreicht aber zusätzlich den plastischen Look des Logos.

logo_2.jpg

Ein aktuelles Beispiel einer solchen Modernisierung aus der Praxis ist die WB Bau und Immobilien GmbH, deren Logo wir bei der Einrichtung der neuen Internetseite entsprechend aufgemöbelt haben.

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Mit PowerPoint alles richtig machen…


Geschrieben am Sonntag, 03. Juni 2007 von Thomas Kilian (9 Antworten)

…zumindest, wenn man alles richtig macht… – Da ich morgen mal wieder eine Grundlagen-Schulung zum Einsatz von PowerPoint halte, möchte ich einige Punkte aus meiner Vorbereitung hier veröffentlichen.

  1. Eine Präsentation (ob mit PowerPoint, Folien oder Hand-Out) soll den Vortrag unterstützen, nicht ersetzen. Alles was ablenkt, ist kontraproduktiv.
  2. Eine Präsentation sollte so sein wie der Vortrag selbst: Übersichtlich (Struktur), kurz, knackig (Würze) und verständlich.
  3. Wer beim Präsentieren aufs wiederkehrende Erscheinungsbild (“Corporate Design”) achtet, verschafft sich einen Vertrauensbonus.
  4. Animationen und lustige Folienübergänge vermeiden oder absolut reduzieren.
  5. Unter keinen Umständen Sounds, Klickgeräusche oder Beifall-Klatschen in die Präsentation einbauen. Das nervt!
  6. Wer mit der Bedienung von PowerPoint nicht geübt ist, sollte damit auch keinen Vortrag visualisieren. Die Seiten müssen so schnell und intuitiv gewechselt werden, wie das Auflegen einer Overhead-Folie, sonst macht die Technik den Vortrag schnell kaputt.
  7. Immer einen Ausdruck vorbereiten, falls die Technik streikt (schon mal mit Stromausfall oder kaputtem Beamer eine Präsentation gehalten, die auf PowerPoint basiert?).

Ich könnte noch lange so weitermachen. Aber vielleicht habt Ihr ja auch noch gute Ideen? Einfach kommentieren oder per Mail an Info(at)Neukunden-Magnet(Punkt)de – dann ergänze ich es…

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Schulen Sie Ihre Schokoladenseite!


Geschrieben am Montag, 05. März 2007 von Thomas Kilian Kommentare deaktiviert

Heute Abend beginnt die neue Schulungsreihe “Erfolgreich präsentieren” in Löhne (Ostwestfalen). Den Auftakt macht eine Einsteigerschulung in Sachen PowerPoint, es folgen fünf weitere Abende zu Themen aus Werbung, Marketing und Neuen Medien:

12.3. Erfolgreich im Internet – Gestaltung & Website-Promotion
19.3. Neukunden-Akquise – Mit Networking auf Erfolgskurs
26.3. PowerPoint II – Aufbauschulung für Fortgeschrittene
16.4. Corporate Design – Die Macht der Wiedererkennung
23.4. Low-Budget-Marketing – Gute Werbung für kleines Geld

Die Vorträge beginnen jeweils um 19 Uhr und dauern etwa 2 Stunden. Weitere Informationen und Anmeldung unter www.Schokoladenseite-zeigen.de.

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Die Weltherrschaft der lila Kuh


Geschrieben am Dienstag, 23. Januar 2007 von Thomas Kilian (1 Antwort)

MilkaVor über hundert Jahren ist sie angetreten, um die zarteste Versuchung in deutsche Haushalte zu bringen. Wie kommt es, dass die lila Kuh für uns automatisch als Symbol für schokoladigen Genuss aus dem Hause Milka steht?

Das Unternehmen hat nachhaltig und konsequent eine unverwechselbare Identität aufgebaut. Keine andere Schokolade wirbt mit einer lila Kuh. Die Wiedererkennung funktioniert, da sich Milka seit jeher an das gewählte “Corporate Design” hält. Darunter versteht man die visuelle Gestaltung des Unternehmensprofils. Bei Milka gehören die Farbe “lila” und die Kuh als Symbol für Alpenwelt und frische Milch als unverrückbare Elemente ins Unternehmensdesign.

Milka weckt damit Erinnerungen bei den Verbrauchern. Fast jeder ist schon in den Genuss der Kalorienbomben gekommen und hat – in den meisten Fällen positive – Erfahrungen mit der Marke Milka gemacht.

Wiedererkennung funktioniert aber auch, ohne dass eine Beziehung zwischen Unternehmen bzw. Produkt und dem Corporate Design besteht. Was hat das niedliche Häschen mit der Langlebigkeit von Batterien gemein? Wieso ist das Michellin-Männchen so ein aufgeblasener Typ? Warum nutzt die Agentur Thoxan ein blaues “X” im Logo und kein grünes “T”? Auf diese Fragen wird es vermutlich nie eine Antwort geben.

In jedem Fall aber baut der wiederholte Einsatz der gestalterischen Mittel Vertrauen gegenüber den Kunden auf, wodurch eine engere Bindung entsteht. Wenn das Erscheinungsbild schlüssig ist, wirkt es professionell. Deshalb wird die Milka-Kuh sicher auch in hundert Jahren noch die lilafarbene Weltherrschaft anführen.

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