Ende November war ich zusammen mit Joachim Rumohr als Referent bei der Veranstaltung “Umsatz-Chancen” in Hamburg. Natürlich hat es sich der XING-Experte in seinem Vortrag nicht nehmen lassen, auf sein neues Hörbuch hinzuweisen. Über die Feiertage und den Jahreswechsel habe ich nach und nach die vier CDs und eine DVD zu Gemüte geführt und möchte meinen Lesern diese Co-Produktion mit dem Verkaufstrainer Dirk Kreuter gerne empfehlen.
Ich gebe zu, das Hörbuch hält, was Joachim versprochen hat. Auf insgesamt 4 Stunden und 28 Minuten erfährt der Hörer, wie sich XING als Instrument zur Kundengewinnung eignet. Joachim spricht immer gerne vom “Schweizer Taschenmesser” – viele Funktionen, doch kaum jemand kennt sie alle und noch weniger nutzen sie. So ist es häufig auch mit XING. Nicht immer bin ich mit den Neuerungen zufrieden, doch in vielen Bereichen hat XING sich für mich als wirksame Möglichkeit entpuppt, geschäftliche Kontakte herzustellen. Aus meiner Sicht nicht mehr, aber auch nicht weniger.
Hier setzt auch das “Gespräch” von Rumohr und Kreuter im Hörbuch an. Abwechselnd und zum Teil im Dialog stellen Sie nützliche Features vor, schaffen Grundlagenwissen und weisen – zum Teil auch konträr – auf die Vor- und Nachteile der Plattform hin. XING hat ja auch seit einiger Zeit einen Online Stellenmarkt ähnlich wie der von Spirofrog.de – der Jobbörse. Oder auch die neue Ticketingfunktion, bei der Amiando fest ins System integriert ist, was die Durchführung von Events erleichtert.
Mir gefällt es sehr, dass sich die Experten nicht immer einig sind. Der Verkaufstrainer und der Networker unterscheiden sich nun einmal auch im echten Leben von Ihrer Vorgehensweise im Akquise-Prozess. Wem die Kreuter’sche Methode zu direkt ist, oder der Rumohr’sche Weg zu verschlungen, kann sich selbst eine gesunde Mischung überlegen. Impulse gibt es zu beiden Überzeugungen zur Genüge.
Positiv empfinde ich auch, dass die beiden tatsächlich persönlich als Sprecher auftreten. Bei vielen Produktionen empfinde ich die “professionellen” Stimmen als zu glatt und aufgesetzt. Nicht nur bei den Outtakes, sondern auch im Hörbuch selbst kommen Kreuter und Rumohr sehr natürlich rüber. Es ist mir deshalb nicht schwer gefallen, die Stunden (zumeist im Auto) interessiert zuzuhören.
Zum Inhalt ist zu sagen, dass ich persönlich nicht viel Neues erfahren konnte, da ich mich auch schon sehr intensiv mit XING auseinandergesetzt habe, was das Thema Akquise angeht. Allerdings war ich froh, dass es im Hörbuch nicht um die Einführung zur Nutzung des Online-Portals geht (technische Funktionen etc.), sondern dass die Autoren mit guten Bildern erklärt haben, wie sich XING als Instrument zur Kundengewinnung eignet. Joachim spricht immer gerne vom virtuellen “Ladengeschäft”, in das andere Menschen hereinkommen. Dieser Vergleich hilft dabei, Beziehungen zu Interessenten aufzubauen.
Das Hörbuch hat auch das Ziel, mit einigen Vorurteilen aufzuräumen: Muss ich Kontaktsammler werden? Ist die Direktansprache bei XING zulässig? Wie funktioniert Empfehlungsmarketing bei XING? Sind die Entscheider überhaupt auf der Plattform vertreten? Wer einen Verkaufstrainer wie Dirk Kreuter schon mal live oder auf CD gehört hat, wird Themen wie “Zeugenumlastung” und “geistige Brandstiftung” schon kennen, doch es war interessant zu sehen, wie er seine Aufhänger auch mit XING in Zusammenhang bringt. Und dass Joachim Rumohr als XING-Experte wirklich jeden Kniff und Trick kennt, ist überflüssig zu erwähnen.
Mir hat das Hörbuch in jedem Fall geholfen, meine Erfahrungen einmal kritisch zu überprüfen und gleichzeitig festzustellen: Das “wie” ist sicherlich entscheidend, doch das “machen!” ist sicherlich ebenso wichtig. In diesem Sinne: Hören, lernen, ausprobieren!
Einen Kommentar zum Beitrag schreiben!In der mittlerweile 14. Auflage ist die “analoge Google-Alternative” (Computer BILD) in diesem Jahr erschienen. Ich wollte wissen, ob das Kompendium mit den “6000 wichtigsten deutschen Internetadressen” hält, was es verspricht:
Zu über 1.800 Themenbereichen werden jeweils die zwei bis zehn absoluten Top-Adressen aus dem Internet übersichtlich im Web-Adressbuch präsentiert. Die Redaktion testet, bewertet und vergleicht jedes Jahr aufs Neue alle Web-Seiten und hat aus den Tiefen des Internets auch diesmal wieder die besten Perlen herausgefischt. Darunter sind auch viele neue, eher unbekannte Surf-Tipps zu den aktuellen Trends.
Und so habe ich mir nach und nach immer mal einige Kapitel aus dem Webadressbuch für Deutschland 2011 angeschaut. Zunächst einmal finde ich die Darstellung der Kategorien sehr übersichtlich und logisch. Bis auf wenige Ausnahmen konnte ich gut zuordnen, in welcher Rubrik die Webtipps eingeordnet waren. Darüber hinaus gibt es am Schluss auch noch mal einen umfangreichen Index. Wer nach einem Kamin sucht, sich für Aquaristik interessiert oder gerne neue Websites zum Thema Mode entdecken möchte, wird beim Webadressbuch schnell fündig. Gleichzeitig bieten die mal kürzeren, mal längeren Beschreibungstexte eine gute Orientierung, ob sich die Eingabe der Adresse in den Browser überhaupt lohnt.
Dies ist für mich aber auch der Wermutstropfen an einem gedruckten Linkverzeichnis. So sinnvoll ich eine redaktionell aufbereitete Linkliste finde, so untauglich erscheint sie mir als gedruckte Variante.
Nichts desto trotz halte ich das Webadressbuch für einen super Einstieg, vor allem für Internet-Neulinge, die mit Google & Co. ihre Mühe haben, qualitativ hochwertige Seiten zu entdecken. Besonders hervorheben möchte ich, dass ich in manchen (für mich interessanten) Kategorien auch noch Schätzchen entdeckt habe, die ich vorher nicht kannte. Der Mensch (Redakteur) ist eben doch das bessere Trüffelschwein.
Zum Schluss vielleicht noch eine persönliche Note von mir, die zeigt, dass ich ein Faible für redaktionell gepflegte Verzeichnisse habe. Eines meiner ersten Internetprojekte im Jahre 1999 (zusammen mit einem Freund) war die Online-Plattform “feelinx – einfach gute Links”. Die Website gibt es heute nicht mehr, aber ich habe mal in den Dateiarchiven nach einem Screenshot gekramt, den ich meinen Lesern natürlich nicht vorenthalten möchte …

Vielleicht sollten wir daraus eine Serie machen – “mein erstes peinliches Internetprojekt” …
Meinen Blogger-Kollegen Sigi Bütefisch kenne ich nun schon seit etwas mehr als drei Jahren. Im Frühjahr 2007 hatte er mit anderen Autoren an meinem Business-Blog-Karneval teilgenommen und seitdem lese ich immer mal wieder in seinem Frischfisch-Blog. Nur deshalb “immer mal wieder”, da sich Sigi von Zeit zu Zeit eine “kreative Blogpause” nimmt und sich anderen Dingen zuwendet. Er bloggt “in Balance” könnte man meinen – herausgekommen ist dabei Anfang des Jahres ein sehr spannendes Buch mit dem Titel “Erfolg in Balance – Das 7-Felder-Prinzip“. Es lohnt sich, nicht nur einen Blick hineinzuwerfen. Das Buch fordert heraus, wie Sigi in einem kurzen Werbevideo ankündigt:
“Leistung und gute Geschäfte (ich möchte ergänzen: nachhaltige Neukunden-Gewinnung) sind durchaus vereinbar mit Lebenssinn und Menschlichkeit” – wie das geht, zeigt Sigi zusammen mit seiner Kollegin Viola Michaelis in diesem Buch. Ich werde mich hüten, hier mehr zu verraten. Den Erfolg “in Balance” herzustellen ist für jeden ein individuelles und höchst spannendes Abenteuer. Wer mal hineinschauen möchte, findet die ersten 26 Seiten bei Book2Look oder die Einleitung auf der Website von Sigi.
Ich bin aber nach dem Lesen davon überzeugt, dass es ein schneller Einstieg nicht schafft, die komplexen Gedanken und Aufgabenstellungen zu verinnerlichen. Auch wenn jedes Kapitel mit einem Abschnitt “7 Thesen für Eilige” beginnt, so bedarf es doch viel mehr Zeit, sich mit dem Thema auseinander zu setzen. Ich bin also noch längst nicht fertig und freue mich auf die nächste Runde …
Einen Kommentar zum Beitrag schreiben!Heute ist anscheinend “Buchempfehlungsfreitag”, aber damit es nicht wieder so lange dauert wie bei meiner Rezension für “New Business für Werbeagenturen“, setze ich mich nach dem Lesen des Buches “Gewusst wie – 1×1 der Pressearbeit” gleich an die Auswertung. Und die fällt äußerst positiv aus, haben es Leonie und Markus Walter doch geschafft, mich auf knapp 160 Seiten durchgehend bei Laune zu halten.
Pressearbeit klingt vor allem nach einem: Arbeit. Aus eigener Erfahrung weiß ich, wie schwer es ist, regelmäßig und nachhaltig in die Presse zu kommen. Wenn das Thema schon nach “Blut, Schweiß und Tränen” schreit, schien mir die Lektüre eines Fachbuches nicht gerade als beste Wahl, meinen Dänemark-Urlaub zu versüßen. Aber da mein Igel-Faktor in der Literaturliste am Ende des Buches aufgeführt ist und ich die Autoren bereits kenne, habe ich mich dennoch drauf eingelassen und bin mehr als angetan.
Die PR-Fachleute versprechen in Ihrem Klappentext nicht zuviel:
Wie komme ich in die Zeitung? Für kleine und mittelständische Unternehmen ist die Pressearbeit oft ein Buch mit sieben Siegeln. Doch das muss nicht sein. Leonie und Markus Walter geben kreative Impulse, wie man Schlagzeilen macht und mit PR auf Kundenfang geht. Ob lokale Zeitungsredaktion, Fachmagazin oder die weite Welt des Web 2.0 und den Social Media – heiße News aus den Unternehmen sind überall willkommen. Die große Kunst besteht lediglich darin, aus dem Tag der offenen Tür , einer Dienstleistung oder dem eigenen Produkt News zu machen.

Wie Unternehmen dies gelingt, erklären die Walters auch für Laien verständlich und schön strukturiert. Besonders anschaulich sind die vielen praktischen Text-Beispiele zu jedem Teilbereich sowie zahlreiche Infoboxen mit zusätzlichen Tipps und Linkempfehlungen. Inhaltlich führt das Buch durch die verschiedenen Aspekte erfolgreicher Pressearbeit; vom Aufhänger einer Pressemeldung über die Zielgruppe, den Presseverteiler, zum Schreiben einer Pressemitteilung bis hin zum Monitoring der Veröffentlichungen.
Zwei zentrale Kapitel in der Mitte des Buches beschäftigen sich auch mit Online-PR und den Kommunikationschancen im Web 2.0, die mir zwar nicht mehr viel Neues lieferten, aber sehr verständlich und nett zu lesen waren. Eben ein echtes Einsteigerbuch zum Thema Pressearbeit, nach dessen Lektüre zwar immer noch “Blut und Schweiß” auf dem Programm stehen, aber sicher bald auch einige “Freuden-Tränen”. Insofern eine Leseempfehlung für alle, die ihre Öffentlichkeitsarbeit erfolgreich gestalten wollen.
Einen Kommentar zum Beitrag schreiben!Schon viel zu lange wartet mein Autoren-Kollege Heiko Burrack auf meine Rezension zu seinem Buch “Erfolgreiches New Business für Werbeagenturen”. Da ab heute aber ein sehr informatives Interview mit ihm im Neukunden-Podcast zu hören ist, musste ich jetzt endlich handeln und mein Feedback zu Papier bringen. Just in time …
Anfang Februar habe ich Heiko in Frankfurt persönlich getroffen und bei einer großen Tasse Cappuccino über sein Buch und seine Erfahrungen in der Werbebranche gesprochen. Man merkt Heiko an, dass er mit der Außenwirkung und Selbstdarstellung vieler Agenturen nicht wirklich zufrieden ist. Aus diesem Grunde beginnt er sein Buch auch dem Thema “Positionierung”.
“Haben Sie Mut, sich von einem ‘Zuviel’ an Können zu verabschieden. Konzentrieren Sie sich stattdessen. Sie würden schließlich auch zu keinem Facharzt gehen, der von sich sagt, sowohl Ihre Augen als auch Ihre Knochen behandeln zu können. Viele Agenturen behaupten aber genau das.”
Über diesen Aspekt spricht Heiko auch im Neukunden-Podcast (siehe oben) recht ausführlich. Wer sich in Sachen Positionierung noch nicht sicher ist, für den sind das Interview und natürlich das Buch ein wichtiger Einstieg ins Thema.
Im weiteren Verlauf führt der Werbefachmann seine Leser durch die verschiedenen Schritte erfolgreicher Akquise:
Gut finde ich, dass jedes Kapitel mit einem Abschnitt für Freelancer und kleine Agenturen abschließt. Hier überträgt Heiko die Prinzipien auch auf Einzelkämpfer in der Werbebranche. Doch auch für Großagenturen ist ein extra Kapitel reserviert. Des Weiteren schaut Heiko über den deutschen Tellerrand und beschreibt Erfolgsgeschichten aus dem internationalen Umfeld.
Mein Fazit: Die 275 Seiten von Erfolgreiches New Business für Werbeagenturen lassen sich schnell (da verständlich) und flüssig lesen und bieten einen umfangreichen Ratgeber zum Neukunden-Geschäft in der Kommunikationsbranche. Entscheidendes Kriterium scheint neben der Positionierung die Antwort auf die Frage zu sein, wo es den potentiellen Kunden gerade “drückt”. Von über-kreativen Selbstbeweihräucherungen in der Präsentation rät der Experte ab, viel wichtiger sei es, einen konkreten Nutzen zu bieten und sich damit vom Wettbewerb zu unterscheiden. Dem kann ich als Nutzen-Fan absolut zustimmen!
Einen Kommentar zum Beitrag schreiben!Das neue Buch von meinem Autoren-Kollegen Stefan Berns wollte ich Euch ohnehin schon länger mal vorstellen. Nun hat der Twitter-Coach einen 30-Tage dauernden “Twitter-Faktor-Aktions-Plan” veröffentlicht und mit der Notiz “Veröffentlichung honorarfrei unter Verweis auf das nachfolgende Werk” versehen. Also mache ich es mir einfach und präsentiere Euch den “Twitter Faktor” (Ähnlichkeiten mit meinem Buch “Der Igel-Faktor” sind reiner Zufall und dennoch absolut passend…) von Stefan Berns und Dirk Henningsen.
Twitter ist in aller Munde. Doch wie geht man am besten vor? Damit Ihr Twitter-Engagement zum Erfolg wird, geben wir Ihnen diesen Aktions-Plan für die Umsetzung im Alltag an die Hand. Wir wissen aus eigener Erfahrung, wie viele Informationen auf Sie einströmen, wenn Sie beginnen, sich mit Twitter und der restlichen Social-Media-Welt zu beschäftigen. Dennoch ist uns klar, dass der Spaß und der volle Nutzen Ihres Twitter-Netzwerkes sich nicht sofort entfalten, sondern erst nach einer gewissen Zeit.
Wenn Sie den Twitter-Faktor-30-Tage-Aktions-Plan Schritt für Schritt umsetzen, versprechen wir Ihnen, dass Sie nicht nur sehr schnell Spaß haben, sondern in vollem Umfang von Twitter profitieren werden. Dieses Vorgehen ist sicherlich nicht der einzige mögliche Weg, sich ein Twitter-Netzwerk aufzubauen, doch der Plan Praxiserprobt und funktioniert. Arbeiten Sie den Plan Schritt für Schritt ab, so dass Sie alles Wichtige zur richtigen Zeit machen.
Schritt 1: Ziele setzen.
Heute überlegen Sie, was Sie genau mit Twitter erreichen wollen. Setzen Sie sich ein Ein-, Drei- und ein Sechs-Monats-Ziel. Was wollen Sie in dieser Zeit mit Ihrem Twitter-Account erreichen? Schreiben Sie das auf und speichern Sie es ab. Ð Nur wer ein Ziel hat, kann auch ankommen.
Schritt 2: Anmelden und loslegen.
Melden Sie sich bei Twitter an, registrieren Sie sich und sichern sich Ihren individuellen Twitter-Namen, eventuell auch direkt den Ihres Unternehmens, Ihrer Marken und Produkte.
Schritt 3: Hintergrund-Layout gestalten.
Heute ist Ihre Kreativität gefragt. Gestalten Sie sich ein ansprechendes und individuelles Hintergrund- Layout. Sie können eines der vielen kostenlosen Tools nutzen, oder lassen Sie sich von einem Grafiker oder Onlineprofi unterstützen.
Schritt 4: Halten Sie nach Freunden Ausschau.
Suchen Sie nach Ihren Freunden, Bekannten und Geschäftspartnern auf Twitter. Wer von ihnen twittert bereits, und wem können Sie folgen?
Schritt 5: Auf Twitter einlesen.
Heute machen Sie sich Gedanken darüber, was Sie twittern könnten. Dazu sollten Sie sich zunächst einmal Tweets aus Ihrer Branche oder ähnlichen Unternehmen ansehen. Überlegen Sie sich Tweets, die zu vielen Re-Tweets führen können.
Schritt 6: Fangen Sie an, anderen zu folgen.
Twitter ist vor allem dann sinnvoll, wenn Sie mit anderen kommunizieren. Deshalb sollten Sie versuchen, passende Follower zu gewinnen. Vielleicht folgen Ihnen die ersten ja schon, ohne dass Sie etwas dafür getan haben. Entscheiden Sie aktiv, wem Sie zurück folgen wollen.
Schritt 7: Just do it! Ihre ersten Tweets.
Heute wird zum ersten Mal getwittert! Nur nicht schüchtern sein, schreiben Sie über das, was Sie gerade denken oder tun. Doch bedenken Sie immer, dass Ihre Tweets unsterblich mit Ihnen verbunden sind. Das Netz und auch Twitter vergessen nie!
Schritt 8: Influencer suchen und folgen.
Sie haben nun schon ein paar Follower, auch schon die ersten Tweets und die Replies versendet und geretweetet. Suchen Sie sich nun digitale Meinungsführer, sogenannte Influencer, aus Ihrer Branche. Schauen Sie in deren Followerliste, wen Sie interessant finden.
Schritt 9: Multi-Account-Manager auswählen.
Nun wird es Zeit, sich einen Multi-Account-Manager auf den PC zu laden, damit Sie immer alles im Überblick haben.
Schritt 10: Betreiben Sie Benchmarking.
Schauen Sie sich genau an, wie Twitter-User mit vielen Followern und Updates twittern. Worüber schreiben sie? Wie kommunizieren sie mit ihrem Netzwerk? Lernen Sie von den besten und erfolgreichsten Ihrer Branche auf Twitter.
Schritt 11: Stellen Sie Fragen.
Starten Sie heute eine kleine Diskussion in Ihrem Netzwerk. Stellen Sie Fragen und finden Sie heraus, was Ihre Follower denken. Twitter ist ein Kommunikations-Tool kommunizieren Sie!
Schritt 12: Beantworten Sie Fragen.
Wenn Sie Fragen in Ihrem Netzwerk entdecken, die in Ihr Wissensgebiet fallen, beantworten Sie sie. Social Media bedeutet erst zu geben, und zwar bedingungslos, und dann zu nehmen. Wenn Sie keine geeigneten Fragen finden, gehen Sie über die allgemeine Suche und suchen Sie nach Followern, denen Sie mit Ihrem Wissen helfen können und folgen ihnen dann.
Schritt 13: Haben Sie Spaß!
Twitter ist zwar ein tolles Online-Marketing-Tool, doch auch der Spaß darf nicht zu kurz kommen. Twittern Sie doch heute mal etwas Witziges, das Ihre Follower unterhält. Vielleicht einen Cartoon oder ein witziges YouTube-Video?
Schritt 14: Suchen Sie Experten.
Halten Sie heute Ausschau nach Experten in Ihrem Netzwerk. Von wem können Sie am meisten lernen? Nehmen Sie Kontakt auf. Schicken Sie der Person eine Direct-Massage. Wenn so ein Experte auf Ihren Blog oder Ihre Webseite schaut und darüber postet, kann das sehr positive Viral-Effekte auf Twitter nach sich ziehen.
Schritt 15:
Heute versenden Sie Ihren ersten getrackten Link-Tweet. Bestimmt haben Sie schon in den ersten vierzehn Tagen einige Tweets mit Links gepostet. Ab heute tracken Sie Ihre Links, damit Sie sehen können, wie viele User ihn anklicken. Nutzen Sie bit.ly zur Verkürzung Ihrer URL und tracken den Link auch dort.
Schritt 16: Automatisieren
Erstellen Sie eine Begrüßungsnachricht über tweetlater.com.
Schritt 17: Empfehlen Sie Ihre liebsten Twitter-User.
Nichts ist besser als eine qualifizierte Empfehlung, auch bei Twitter. Empfehlen Sie Ihre liebsten Follower bei tweetranking.com und finden Sie so auch neue Follower, denen Sie folgen können.
Schritt 18: Finden Sie Follower in anderen Social Networks.
Suchen Sie nach neuen Followern, die Sie bereits aus anderen Online-Netzwerken kennen.
Schritt 19: Automatisieren
Ab sofort gewinnen Sie Follower auf Knopfdruck. Definieren Sie Ihre Schlüsselwörter auf twollo.com und lehnen Sie sich zurück. Nun folgen Ihnen genau die Personen, die Sie sich wünschen.
Schritt 20: Beim FollowFriday mitmachen.
Nutzen Sie den nächsten FollowFriday, um neue interessante Follower zu gewinnen.
Schritt 21: Starten Sie eine Umfrage mit Twitter.
Heute interessiert Sie die Meinung Ihres Netzwerkes zu einem bestimmten Thema. Starten Sie eine Umfrage über twtpoll.com.
Schritt 22: Schauen Sie sich nach Offline-Twitter-Aktivitäten um.
Vielleicht verabreden Sie sich zum Twittagessen, oder Sie initiieren selbst eines in Ihrer Stadt. Oder informieren Sie sich, wo der nächste Twittwoch stattfindet.
Schritt 23: Einfach mal durchatmen.
Lassen Sie es heute mal ruhiger angehen. Lesen Sie Ihre Timeline und antworten Sie auf interessante Fragen zu Ihrem Wissensgebiet.
Schritt 24: Bringen Sie Follower auf Ihren Blog.
Wenn Sie in den letzten drei Wochen Vertrauen zu Ihren Followern aufgebaut haben, dann können Sie sie jetzt auf Ihren Blog aufmerksam machen.
Schritt 25: Lassen Sie sich Feedback zu Ihrem Blog geben.
Fragen Sie gezielt nach der Meinung Ihrer Follower zu Ihrem Blog und erinnern Sie sie daran, sich für Ihren Newsletter einzutragen oder Ihren RSS-Feed zu abonnieren.
Schritt 26: Machen Sie ein Angebot.
Bieten Sie Ihren Followern ein Spezial-Angebot auf Ihrer Homepage an. Testen Sie, ob es angenommen wird.
Schritt 27: Bio-Suche.
Suchen Sie weitere Follower über die Bio-Suche bei tweepsearch.com.
Schritt 28: Kombinieren Sie Twitter mit anderen sozialenNetzwerken.
Wenn es bisher noch nicht geschehen ist, dann starten Sie genau heute damit: Vernetzen Sie Twitter mit all Ihren anderen sozialen Netzwerken. Machen Sie Ihren Twitter-Account so bekannt wie möglich. Ergänzen Sie Ihre E-Mail-Signatur und machen Sie in Ihrem Blog darauf aufmerksam. Nutzen Sie dazu spezielle Widgets. Leben Sie den Twitter-Faktor.
Schritt 29: Analysieren Sie Ihren Twitter-Erfolg.
Nach vier Wochen bei Twitter können Sie eine erste Bilanz über Ihre Twitter-Aktivitäten ziehen. Gehen Sie dazu auf twitteranalyzer.com und geben Sie dort Ihren Nutzer-Namen ein.
Schritt 30: Haben Sie Spaß mit Twitter und genießen Sie es.
Sie haben es geschafft! Sie sind am Ende dieses 30-Tages-Crash- Kurses angekommen und sollten nun bereits erste Auswirkungen des Twitter-Faktors zu spüren bekommen haben. Genießen Sie Ihre ersten Erfolge auf Twitter und planen Sie gezielt Ihre nächsten Schritte. Wir wünschen Ihnen maximale Erfolge!
Einen Kommentar zum Beitrag schreiben!Hat der Remy eigentlich noch alle Latten im Zaun? Das dachte ich zumindest bis zur 42. Seite seines imperatorischen Damensattels. Dabei hatte ich mich so auf das neueste Kreativ-Werk meines Kollegen gefreut. Bei der Gehirn-Schlampe fiel endlich der Groschen und es blieb bis zum Schluss vergnüglich. Dies ist eine meiner kürzesten Rezensionen, aber dem:

…ist eigentlich auch nicht mehr hinzuzufügen.
Oder vielleicht doch, eins noch: Well done, everybody!
Einen Kommentar zum Beitrag schreiben!Als frisch gebackener Autor interessiert mich vor allem:
Insofern freut es mich über die Maßen, dass bereits mehrere hundert Exemplare des Igel-Faktors über den (zumeist virtuellen) Ladentisch gegangen sind, dass die Feedbacks überwiegend sehr positiv ausfallen (sowohl von meinen Branchenkollegen als auch von der konkreten Zielgruppe) und dass sich in der Zwischenzeit auch schon etliche Rezensionen, Buchtipps und Interviews angesammelt haben. Alle Beiträge liste ich im Pressespiegel des Igel-Faktors auf. Auf eine kleine Auswahl will ich in diesem Beitrag gerne noch mal gesondert eingehen:
Vor zwei Wochen war ich bei Michael Zerban in Düsseldorf zu Gast, mit dem ich eine gute halbe Stunde über die Neukunden-Gewinnung im Internet geplaudert habe. Herausgekommen ist ein toller Audio-Beitrag mit Interview-Sequenzen aus dem Gespräch, der zeigt, dass es das Internet allein auch nicht richten kann (Direktlink zum Beitrag).
“Ein Agenturleiter aus Löhne schreibt ein Buch.” Das schien mir ein guter Aufhänger für die Kontaktaufnahme zur regionalen Presse zu sein. Das Westfalenblatt kam und berichtete, die Neue Westfälische legte nach (jeweils mit freundlicher Genehmigung, Text und Bild: Sonja Töbing (WB) und Martin Fröhlich (NW)). Tolle PR!
Besonders schön finde ich es, wenn jemand mein Buch liest und ganz subjektiv bewertet. Die reine Ankündigung und der Hinweis auf den Igel-Faktor ist klasse, aber eine echte Rezension lässt mein Herz immer höher schlagen. Hier einige Beispiele:
Auch allen anderen möchte ich ganz herzlich danken, die bei XING, Twitter, in ihren Blogs oder anderen Online-Medien auf den Igel-Faktor hinweisen. Wenn ich im Pressespiegel jemanden vergessen haben sollte, meldet Euch bitte einfach kurz bei mir.
Heute ist der (verlängerte) Einsendeschluss zur Teilnahme am Igel-Faktor Gewinnspiel abgelaufen. Ich danke allen, die mitgemacht und durch ihren Beitrag auf das Erscheinen meines neuen Buches hingewiesen haben. Ich habe sowohl die Kommentare auf den Gewinnspiel-Beitrag in die Verlosung mit einbezogen, als auch die Artikel, die ich im Netz gefunden und im Pressespiegel veröffentlicht habe.
Besonders gefallen hat mir der Beitrag “Nase und Igel” von Isabell, der war einfach originell. Und weiterhin besonders gefallen hat mir das unglaubliche Engagement von Andreas Reinkensmeier, der ja beinahe täglich einen Tweet zum Igel-Faktor abgesetzt hat. Ihr bekommt auf jeden Fall die beiden Exemplare für den originellsten Einsatz!
Unter allen anderen Teilnehmern habe ich drei Gewinner ausgelost:
Ihr bekommt den “Igel-Faktor” mit einer persönlichen Widmung in den kommenden Tagen per Post zugeschickt. Und wer jetzt leider leer ausgegangen ist oder den Einsendeschluss zur Teilnahme verpasst hat, dem bleibt ja noch die Möglichkeit, das Buch ganz einfach zu bestellen – ebenfalls mit persönlicher Widmung und natürlich versandkostenfrei!
Einen Kommentar zum Beitrag schreiben!Bin die Tage auf ein kostenloses Ebook meiner Autorenkollegin Anne M. Schüller gestoßen, das ich Euch empfehlen möchte. Passenderweise geht es darum um “Empfehlungsmarketing“. Insofern passt dieser Hinweis ganz eindeutig zum Inhalt Ihres Ebooks:
“Mundpropaganda ist ein imposantes Ausdrucksmittel von Verbrauchermacht. Im positiven wie auch im negativen. So haben schon 19 Prozent aller Reiselustigen ein anderes als das zunächst beabsichtige Hotel gebucht. Das heißt, schlecht bewertete Hotels verlieren jeden fünften Gast allein durch das Internet – ohne es zu wissen. Und fast 60 Prozent der Konsumenten nach ihren Web-Recherchen einen anderen als den ursprünglich geplanten Elektro-Artikel. Auf solche Weise kommen so manchem Unternehmen die Interessenten abhanden, bevor diese überhaupt eine erste Anfrage gestartet haben.”
Das von Schüller beschriebene Empfehlungsmarketing wird systematisch entwickelt und im Rahmen eines Vier-Punkte-Programms strategisch aufgebaut. Es findet Offline und Online statt:
Und da wir gerade beim Thema “Empfehlungsmarketing” sind, empfehle ich ebenfalls gerne ein Seminar am 1. Oktober mit Anne M. Schüller sowie Ihr Buch “Zukunftstrend Empfehlungsmarketing - Der beste Umsatzbeschleuniger aller Zeiten”, das mittlerweile in der 3. Auflage erschienen ist.
Wie umfassend und tiefgreifend Anne M. Schüller ins Thema einsteigt, zeigt diese Checkliste mit “21 Fragen für ein erfolgreiches Empfehlungsmarketing“, die ich am Ende dieser Empfehlung gerne zur Lektüre und Bearbeitung empfehlen möchte:
Na, wenn das nicht eine Empfehlung wert ist, oder?
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