Praktikantin Laura: Von der Schulbank in die Uni


Geschrieben am Mittwoch, 22. Juni 2011 von Thomas Kilian (2 Antworten)

Zurzeit haben wir Laura (19) als Praktikantin in der Agentur zu Gast. Sie hat vor ein paar Tagen ihr Abitur erworben und möchte vor dem Studium einfach mal ins Agenturleben reinschnuppern und sich auf das vorbereiten, was demnächst bei allen Abiturienten ansteht: Weiterbildung, Ausbildung oder eben der “Ernst des Lebens”. Wir freuen uns, dass Laura für zwei Monate unser Team verstärkt und heute ihre Gedanken zur Zukunft mit uns teilt.

Von der Lokalpresse in die Werbung

In der Schule findet eine Vorbereitung immer nur für die nächsten Klausuren oder im spannendsten Falle für das Abitur statt. Aber die Schüler bekommen keine Vorbereitung auf das, was danach kommt. Das müssen sie irgendwie selber hinbekommen. Plötzlich haben sie ihr Abitur, freuen sich und begreifen dann erst, dass das Ziel noch lange nicht erreicht ist. Ich habe den Leistungskurs Deutsch gewählt, welcher mir immer sehr viel Spaß gemacht hat. Deshalb habe ich vor zwei Jahren ein Praktikum bei einer Lokalzeitung absolviert. Doch ich habe schon schnell gemerkt, dass mich das nicht richtig fordert. Jahreshaupt-Versammlung von Rassezuchtvereinen und Straßen-Sperrungen sind nicht die Themen, über die ich dauerhaft schreiben möchte.

Eine Freundin brachte mich irgendwann auf die Idee, in Richtung Werbung zu gehen, da sich das gut bei mir vorstellen könnte. Doch ich hielt es für viel zu leichtsinnig, mich einfach für eine Ausbildung oder einen Studienplatz zu bewerben, ohne dass ich weiß, was mich erwartet. Ein Praktikumsplatz musste also her. Und jetzt bin ich bereits seit zweieinhalb Wochen bei Thoxan.

Viele Wege führen zum Ziel

Ich wurde in dieser kurzen Zeit schon vor die ersten Herausforderungen gestellt, wie einen Text über Treppenlifte mit über 400 Wörtern zu verfassen oder fünf verschiedene Texte über Sitzkissen zu schreiben. Das ist schwieriger als ich zunächst gedacht hatte. Zwar bin ich ein Mensch, der sich viel und lange Gedanken über alle möglichen Dinge macht, und so auch über das Praktikum, aber dennoch hatte ich keine genaue Vorstellungen, was mich erwartet.

Dass ich hier Texte über Themen tippen muss, von denen ich noch nie etwas gehört habe, hätte ich nicht gedacht. Oder wer in meinem Alter weiß schon, was eine Suchmaschinen-Optimierung ist oder wie sie durchzuführen ist? Ich habe in der kurzen Zeit schon viel gelernt, beispielsweise unter welchen Kriterien Texte zu schreiben sind. Doch das allerbeste ist eigentlich, dass ich jeden Tag merke, dass es mir Spaß macht und ich die richtige Richtung einschlage.

Manchmal fällt es mir nach einer so langen Zeit des Nichts-Tuns schwer, mich morgens aus dem Bett zu quälen und acht Stunden zu “arbeiten”, aber wenn ich erst mal bei der Sache bin, dann rennt die Zeit davon. Nur über den genauen Weg zu meinem Traumberuf bin ich mir noch nicht sicher. Ich habe eine Ausbildung für mich persönlich ausgeschlossen, auch wenn es mich reizt, schon bald mein eigenes Geld zu verdienen. Dennoch halte ich ein Studium für klüger. Jedenfalls was meine Person betrifft, denn das muss ja jeder für sich selbst entscheiden.

  • Am meisten bin ich an einem Studium im Bereich Public Relations interessiert. Ich finde es gut, dass ich mit dem Abschluss einerseits in einer Werbeagentur arbeiten kann, andererseits aber auch bei Firmen. Außerdem könnte ich auch bei einem Sportverein oder direkt für einen Sportler arbeiten –  Für mich als Fußballfan ein sehr verlockender Gedanke. Ich finde es interessant, einem Produkt, einer Firma oder aber auch einem Menschen eine gewisse Hülle zu verleihen, ihnen einen Charakter zu geben. Dennoch habe ich noch viele weitere Interesen im Bereich Werbung. Da ich mich in den letzten Monaten viel mit den Studienmöglichkeiten in diesem Bereich beschäftige, habe ich gelernt: Es gibt viele Wege.
  • Auch ein Studium in Richtung Marketing und Kommunikation interessiert mich. Denn auch damit kann ich in den Werbe- und PR-Bereich, aber auch später nochmal bei Zeitungen oder ähnlichem anheuern. Das gefällt mir allgemein im Bereich der Werbung und der Kommunikation. Es gibt so viele Facetten, die ich bis jetzt noch gar nicht alle kenne. Aber irgendwo finde ich bestimmt einen Platz.
  • Ein etwas anderes Studium, aber auch in meinem Blickfeld ist Event Management. Zwar geht bei dieser Studienrichtung hauptsächlich darum, Veranstaltungen zu organisieren und zu planen. Aber dennoch interessiert es mich sehr, Dinge bis ins kleinste Detail auszuarbeiten und für eine perfekten Ablauf zu sorgen. Da ich bei der Organisation der Abi-Show meines Jahrgangs mitgeholfen habe weiß ich, dass auch ein Event-Management-Studium etwas für mich ist. Wir haben einen Ablaufplan und Spiele organisiert, sowie einige Lehrer kontaktiert und diese in die Show eingebunden. Alles in einem ganz kleinen Rahmen, doch es hat wirklich Spaß gemacht, in einem Team zu planen, Aufgaben zu verteilen und zu sehen, wie etwas entsteht und die Gruppe vorankommt.

Ich bin sehr gespannt, welche Uni sich melden wird, um mir – hoffentlich – eine Zusage zu erteilen. Denn es geht vielen aus meiner Stufe so, die ähnlich wie ich Ängste haben, dass sie keinen Studienplatz oder keine Ausbildung finden. Dennoch gibt mir gerade die Menge und die Vielfältigkeit im Bereich der Werbung Zuversicht, dass ich meinen Platz finde.

Wir wünschen Laura alles Gute für Ihr Praktikum und hoffen natürlich, dass sie im Anschluss den idealen Studienplatz finden wird! :)

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Geschrieben am Donnerstag, 12. November 2009 von Thomas Kilian (0 Antworten)

Habe ich heute von meinem Verlag zur Verfügung gestellt bekommen, ist doch echt klasse – oder? Viel Spaß beim Reinschnuppern, das volle Programm gibt’s für nur 24,80 Euro – mit persönlicher Widmung und natürlich versandkostenfrei – genau hier.

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Hilfe ich bin abgemahnt! Was nun? (Teil 2)


Geschrieben am Mittwoch, 04. November 2009 von Thomas Kilian (0 Antworten)

Soweit schön und gut, wie mir Wikipedia die wichtigsten Fakten zum Thema Abmahnung mitteilt:

“Eine Abmahnung ist die formale Aufforderung einer Person an eine andere Person, ein bestimmtes Verhalten künftig zu unterlassen. Sie hat die Funktion, Streitigkeiten auf direktem und kostengünstigem Weg ohne Einschaltung eines Gerichts beizulegen.”

Nun hat es also auch mich und unser Neukunden-Magnet Weblog getroffen. In dieser kleinen Blogserie möchte ich Euch zeigen, wie wir als Agentur mit der Abmahnung umgegangen sind – vielleicht ist diese Schilderung auch für den einen oder anderen hilfreich.

Die Gründe für eine Abmahnung sind vielfältig: Fehlende Angaben im Impressum (und ein Wettbewerber, der einen bewusst dafür abmahnen möchte; Stichwort “Abmahnanwälte”), die Verwendung von fremdem Bild- oder Textmaterial (Urheberrecht) oder wie in meinem Fall eine unrechtmäßige Äußerung über einen Marktbegleiter.

In den meisten Fällen wird einer Abmahnung direkt eine Unterlassungserklärung beigefügt:

abmahnung04

Ganz großes Problem für uns: Die Abmahnung ging bei uns erst am Freitag, 2. Oktober 2009 am späten Vormittag per Post ein. Ich hatte meinen ersten Urlaubstag und war schlecht greifbar, unser Anwalt weilte ebenfalls im Ausland, so dass wir uns nicht einmal ordentlich beraten konnten. Wie sollten wir denn nur diese kurze Frist einhalten?

In solchen Situationen gilt: Ruhe bewahren, aber nichts auf die lange Bank schieben. Wer an dieser Stelle die Abmahnung einfach nur ignoriert oder gar in den Papierkorb wirft, geht das Risiko einer gerichtlichen Auseinandersetzung ein. Und die kann – sofern die Abmahnung zulässig ist – ein ziemliches Loch ins Geldsäckel reißen.

Wir haben den abgemahnten Artikel aus dem Neukunden-Magnet Weblog direkt gelöscht, um den Stein des Anstoßes erstmal aus dem Weg zu räumen. Am Montag (5.10.) hat meine Assistentin dann folgenden Brief an den gegnerischen Anwalt verschickt:

*************************************************************************

Betreff: Ihr Abmahnschreiben vom  30.09.2009, Aktenzeichen XXXXXXXX

Sehr geehrter Herr XXXXXXXX,

wir beziehen uns auf das o. g. Abmahnschreiben. Sie haben uns eine Frist bis zum 02.10.2009 um 13 Uhr gesetzt, die unmöglich für uns einzuhalten war. Ihr Schreiben ging erst Freitag Vormittag bei uns ein und unser Geschäftsführer, Herr Thomas Kilian, ist noch bis einschließlich 11.10.2009 im Urlaub. Dort ist er per E-Mail und Telefon nicht zu erreichen.

Bevor wir Stellung nehmen können, möchten wir die Angelegenheit prüfen. Wir haben den beanstandeten Artikel bereits am Freitag Nachmittag aus dem Netz genommen und werden und uns schriftlich bis zum 15.10.2009 äußern.

Mit freundlichen Grüßen

(Unterschrift)

*************************************************************************

Wichtig scheint mir, in dieser Situation keine voreiligen Aussagen zu treffen und schon gar nicht die Unterlassungserklärung ohne Rücksprache mit einem auf IT-Recht spezialisierten Anwalt zu unterschreiben. Hier gibt es weitere Hürden, wie wir im dritten Teil meiner Blogserie noch sehen werden…

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Die Ruhe vor dem Sturm…


Geschrieben am Mittwoch, 18. Februar 2009 von Thomas Kilian (0 Antworten)

Google auf der Couch – Teil 3


Geschrieben am Freitag, 06. Februar 2009 von Thomas Kilian (3 Antworten)

Im dritten und letzten Teil (hier Teil 1 und Teil 2) von “Google auf der Couch” geht es um die Frage, wie hochwertiger Inhalt Suchmaschinen (allen voran Google) verführen kann.

Wie viel „Köpfchen” hat Google?

Eine vorsichtige Analyse der wichtigsten Suchmaschine

Eine interessante Frage in diesem Zusammenhang betrifft die „Intelligenz” von Google. Inwieweit schafft es dieser Gigant unter den Suchmaschinen, einen Text „zu verstehen”? Tatsache ist, dass mittlerweile verstärkt Algorithmen existieren, mit denen es möglich ist, „Assoziationen” in Texten zu errechnen – bedeutet dies tatsächlich, dass ein qualitativ hochwertiger Text nicht nur das Herz der Besucher aus Fleisch und Blut erfreut, sondern auch den lesehungrigen Suchroboter von Google?

Eines ist wohl sicher; selbst wenn diese neue Generation „assoziativer” Algorithmen aus Gründen der Effizienz noch nicht in vollem Umfange eingesetzt werden, dürfte sich dies in naher oder mittelbarer Zukunft verstärkt ändern.

Content ist  der König für Suchmaschinen-Optimierung

Fassen wir zusammen: Hochwertiger Content wird immer wichtiger – Keywords spielen bei der Onpage-Optimierung zwar nach wie vor die erste Geige. Dennoch gewinnen gute Texte immer mehr an Bedeutung (in doppelter Hinsicht): Der Werbeeffekt, den man durch ein eine ausgezeichnete Online-Werbung erzielt, muss an dieser Stelle wohl kaum ausgeführt werden. Besonders innovativ erscheint doch die Tatsache, dass hochwertige Inhalte auch für die Suchmaschinen immer wichtiger werden.

Linkbait ist da nur die eine Seite der Medaille, die andere wird von der Zukunft der Suchmaschinen, speziell von Google, geprägt werden – wie viel Realität in dieser Vorstellung von einem „Google-Gehirn” steckt, muss jedoch weiterhin ins Reich der Spekulationen verwiesen werden.

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Google auf der Couch – Teil 2


Geschrieben am Dienstag, 03. Februar 2009 von Thomas Kilian (0 Antworten)

Über die Tiefenpsychologie der Suchmaschinen-Optimierung ging es im ersten Teil von “Google auf der Couch“. Heute soll der so genannte “Linkbait” als eine tolle Möglichkeit vorgestellt werden, bei der Suchmaschinen-Optimierung neue Links zu “ködern” (so die Übersetzung von “Linkbait”).

Linkbait – Suchmaschinen-Optimierung, die Mensch und Maschine (Google) erfreut

Linkbait bedeutet nichts anderes, als dass eine Offpage-Optimierung aus Ihren Onpage-Aktivitäten resultieren kann: Es handelt sich hierbei also um eine Form des Online-Marketing, mit interessanten Angeboten auf Ihrer Webpräsenz auf sich aufmerksam zu machen. Sei es mit einem Gewinnspiel, einem ausgezeichneten Lexikon, oder einer witzigen Idee, die Sie von Ihrer Konkurrenz unterscheidet – alles mit dem einen Ziel, andere Webmaster dazu zu verleiten, einen Link auf Ihre nun so interessante Website zu setzen.

Wie besonders clevere Strategien zeigen, ist Linkbait eine hervorragende Methode, um die Linkpopularität im Internet zu erhöhen. Ein (positiver) externer Effekt stellt sich auch noch ein; Ihre Besucher freuen sich über Ihre tolle Idee oder den Mehrwert an Informationen, und besuchen häufiger Ihre Website.

Wie wohl jedem mittlerweile bekannt sein dürfte, spielen Metatags bei der Suchmaschinenoptimierung kaum noch eine Rolle – zu viel Unfug wurde damit getrieben. Was zählt sind Keywords im Text Ihrer Website, die jedoch keineswegs einfach lieblos hintereinander aufgezählt werden dürfen – allein schon aus Gründen der Usability. Mehr zu den Fragen (und Antworten) des richtigen Inhalts gibt es im dritten und letzten Teil von “Google auf der Couch”.

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Werte in der Neukunden-Gewinnung (1)


Geschrieben am Montag, 13. Oktober 2008 von Thomas Kilian (8 Antworten)

Es sind ab heute noch genau zwölf Wochen bis zum Ende des Jahres. Die Tage werden kürzer, die Nächte kälter und die Gedanken preschen bald Richtung Weihnachten. Genau die richtige Zeit, um sich mal ein paar tiefere Gedanken über Dinge zu machen, die wirklich wichtig sind. Ich starte deshalb heute eine Blogserie über Werte in der Neukunden-Gewinnung

Einige von Euch wissen ja bereits, dass ich ein gläubiger Mensch bin und mir christliche Werte sehr wichtig sind. Aber letztlich spielen Werte für jeden (Unternehmer) eine Rolle, ob bewusst oder unbewusst. Was einem persönlich wichtig ist (schnelles Auto, Ansehen, Sport, Kirche, Familie, Gesundheit usw.), davon leiten sich konkrete Werte ab.

Werte der Agentur Thoxan

Wir haben als Agentur elf Werte im Leitbild definiert, nach denen wir unseren Einsatz für die besten Kunden der Welt gestalten:

  1. Abwechslung
  2. Sinnhaftigkeit
  3. Struktur
  4. Kommunikation
  5. Transparenz
  6. Teamwork
  7. Spaß
  8. Schnelligkeit 
  9. Zuverlässigkeit 
  10. Engagement
  11. Freiheit

Blogserie “Werte in der Neukunden-Gewinnung”

Jeden Montag werde ich nun der Reihe nach einen dieser Werte herausgreifen und unter dem Aspekt der Neukunden-Gewinnung betrachten. Welche Rolle spielt Schnelligkeit dabei, neue Kunden zu gewinnen? Wieso ist Spaß bei der Neukunden-Akquise so wichtig? Was hat gute Neukunden-Gewinnung mit Zuverlässigkeit und Abwechslung zu tun? Ihr werdet es erfahren — bis Ende des Jahres immer Montags, immer hier im Neukunden-Magnet…

Und was ist Euch wichtig?

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Mein Schreiburlaub ist schon wieder fast vorbei


Geschrieben am Donnerstag, 09. Oktober 2008 von Thomas Kilian (1 Antwort)

Wie schnell zwei Wochen vergehen können, ist mir immer wieder ein Rätsel. Mir kommt es vor, als wären wir gestern erst an der dänischen Nordseeküste angereist. Doch das Manuskript wird immer dicker und ich bringe die wichtigsten Kapitel – fertig geschrieben – im Gepäck mit nach Hause. Das Buch über erfolgreiche Neukunden-Gewinnung im Internet erscheint planmäßig Anfang März 2009. Ich werde Euch aber noch in diesem Jahr einen Ausblick auf den Titel und die Inhalte geben, habt bitte noch ein wenig Geduld!

Damit Ihr nicht denkt, ich hätte den ganzen Tag nur geschrieben, gibt’s noch einige Strandfotos von unserem Golden Retriever Eddy, der die Zeit hier in Dänemark ebenfalls total genossen hat.

Jetzt können Eddy (und sein Herrchen) am Montag wieder gut erholt ihren Job in der besten Agentur der ganzen Welt antreten…

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Effektive Neukunden-Akquise in XING


Geschrieben am Freitag, 26. September 2008 von Thomas Kilian (1 Antwort)

Häufig erhalte ich bei XING Nachrichten von mir fremden Personen, die sofort in die Rundablage “P” wandern, weil…

  • a) unseriös
  • b) plump
  • c) dummdreist
  • d) unpersönlich

Bevor Ihr jetzt Euren Telefonjoker anruft oder 50:50 macht — es sind alle vier Antworten richtig. Mir geht es einfach nicht in den Kopf, dass selbst ein Netzwerk mit persönlichen Profilen (ich habe dort meinen Namen angegeben, ein Bild hochgeladen, Informationen über mich hinterlegt) es vielen nicht möglich macht, auf eine sozialverträgliche Art und Weise miteinander zu kommunizieren.

Heute hat der XING-Papst Joachim Rumohr einen Artikel veröffentlicht, der mit einem Beitrag im Neukunden-Magnet vor etwa einem halben Jahr (“XING macht aus Kaltakquise Warmakquise“) absolut konform geht. In die folgenden Bereiche ist der aktuelle Artikel gegliedert:

  • Nicht gleich mit der Tür ins Haus fallen!
  • Wie kommen Sie gerade auf mich?
  • Geben Sie, bevor Sie nehmen
  • Nutzen Sie die Informationen aus dem XING-Profil
  • Die Betreffzeile
  • Ihre Eigenwerbung am Schluß
  • Handlungsaufforderung in das PS

Besonders gut gefällt mir, dass Rumohr am Ende auch ein Beispiel präsentiert, das bei mir sicher nicht direkt mit der Taste DEL beantwortet würde. Er berücksichtigt dabei jeden einzelnen Punkt aus seinem Artikel und bietet ein hervorragendes Beispiel für sinnvolle Neukunden-Akquise in XING. Prädikat “Lesenswert”!

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Frisch gebloggt von der OMD


Geschrieben am Mittwoch, 17. September 2008 von Thomas Kilian (3 Antworten)

Auch wenn der erste Messetag der Online-Marketing Messe Düsseldorf (OMD) noch nicht vorbei ist, will ich eine kurze Pause nutzen, um meine Eindrücke von der “Leitmesse für Digitales Marketing” zu schildern.

online-marketing-duesseldorf-2008
  1. Besonders gefallen hat mir in diesem Jahr die – wenn auch ziemlich beengte – Blogger-Area in Halle 11. Der von roccaatune gesponsorte Stand mit freiem WLAN und leckerem Kaffee von Sonntagmorgen ist bereits seit dem Vormittag stark frequentiert und bietet mir die Möglichkeit, andere Blogger kennen zu lernen und meinen Pegel an Online-Konsum konstant aufrecht zu halten.
  2. Im Vergleich zum vergangenen Jahr sind noch mehr Aussteller in den zwei (naja 1,5) Hallen präsent, die über digitales Marketing in jeglicher Form informieren: Suchmaschinen-Optimierung, Performance Marketing, Email-Marketing und andere Online-Maßnahmen zur Kundengewinnung stehen auf der Messe im Vordergrund. Dazu schieben sich dieses Jahr noch größere Massen an Besuchern durch die Gänge.
  3. Habe dieses Jahr wieder eine ganze Reihe von Online-Bekanntschaften auf der Messe getroffen bzw. endlich mal persönlich kennen gelernt. Für solche Networking-Zwecke eignet sich die OMD ganz hervorragend. Viele meiner Blogger-Kollegen und andere Medienschaffende sind sowieso hier — eine ideale Gelegenheit zum Fachsimpeln und um gemeinsam über die Messe zu schlendern.
  4. Beim Schlendern springt mir – leider – wieder sehr wenig ins Auge, was für meine Zielkunden (Kleine und Mittelständische Unternehmen, KMU) sinnvoll und finanzierbar ist. Web 2.0 und Online-Marketing auf höchstem Niveau, Affiliate-Marketing und andere Buzz-Words werden zwar Standauf, Standab heiß diskutiert, lassen sich aber imho nur schwer in die unternehmerische Marketing-Praxis von KMU’s runterbrechen.

Mein abschließendes Fazit: Der Besuch der Online-Marketing Messe in Düsseldorf (OMD) ist und war zwar wieder lohnend im Sinne des Networkings, bietet mir aber wenig informatives Potential für unsere Agenturkunden. Wie sagte ein Gesprächspartner vorhin so treffend: “Die Messe ist super für uns Werbetreibende, aber wer sich als Kunde hierher verirrt, wird von den Angeboten absolut erschlagen.” Bin gespannt, wer von meinen Lesern diese oder andere Eindrücke und Meinungen mit uns teilen möchte…

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