Das Experiment geht weiter. In meiner Blogserie gebe ich Existenzgründern die Möglichkeit, sich auf dieser Plattform vorzustellen und einige Fragen zum Thema Neukunden-Gewinnung zu beantworten. Wie sich diese Blogserie entwickelt, schreibe ich in dieser Blogserie über die Blogserie.

Folgende Existenzgründer haben sich bereits vorgestellt:
Einen weiteren Fragebogen sowie noch eine Anfrage sind schon in der Pipeline. Nach wie vor sind alle Existenzgründer (max. 2 Jahre im Business) eingeladen, sich an der Aktion zu beteiligen.
Spannend finde ich, dass die bisherigen Kandidaten alle aus unterschiedlichen Bereichen kommen, auch wenn das Thema Internet für alle eine wichtige Rolle spielt (Online-Shops, Mobile Lernmedien…). Kein Wunder, da die Existenzgründer-Blogserie ja bislang auch nur um Netz beworben wurde.
Was die Gründe für den eher “mauen” Start der Blogserie angehen, will ich es mal mit dem Thema Crowdsourcing halten und meine geneigte Leserschaft mit einbeziehen. So habe ich zum Auftaktartikel des Experiments Blogserie eine ganze Reihe von sehr konstruktiven Kommentaren erhalten. Meine (subjektive) Quintessenz daraus:
Wow! So viele hochwertige Kommentare, die viele Fragen beantworten, gleichzeitig aber auch neue aufwerfen. Am meisten zu denken gibt mir die Spannung “Druck ausüben vs. Web 2.0-Effekt”. Das empfinde ich ja gerade als Herausforderung und widerspricht meinem “Neukunden-Magnet” Ansatz, eine solch starke Anziehungskraft auszuüben, dass ein “Anschubsen” gar nicht mehr nötig ist. Das muss doch auch für eine Blogserie möglich sein, oder?
“Am Ball bleiben”, “selber suchen”, “gutes Marketing”, “klassische Medien einspannen” oder der “kräftige mentale Anschub” sind für mein Experiment nicht der richtige Weg. Zumal ich ja keinen Leidensdruck habe, die Blogserie unbedingt “pushen” zu müssen – es ist doch eher ein Angebot, eine kostenfreie Gabe, ein Entgegenkommen, ein Support, eine Spielerei, ein Experiment, eine Laune des (verregneten) Sommers.
Der Schlüssel zum Erfolg muss also ein anderer sein. Und da sind für mich die Kommentare 8-10 sehr interessant, die ich zunächst gerne weiter diskutieren möchte. Ist das wirklich so, dass sich Existenzgründer nicht als solche outen möchten? Haben es Existenzgründer nicht nötig, sich in der Öffentlichkeit zu präsentieren? Ist die Notwendigkeit zur Neukunden-Gewinnung Existenzgründern nicht klar? Wird ihnen das im Existenzgründer-Seminar (wenn sie denn eins besuchen) nicht immer und immer wieder eingetrichtert? Zu diesen Fragen freue ich mich auf Eure/Ihre Kommentare!
Verwandte Artikel:Hallo Thomas,
echt klasse, wie viel Liebe du in diese Blog-Serie steckst!
Ich bin überzeugt davon, dass Exitenzgründern und Jungunternehmern die Notwendigkeit der Neukunden-Gewinnung klar ist. Wer soll denn sonst bitteschön für die Einnahmen, sprich Umsatz, sorgen?
Könnte es ggf. sein, dass diese Zielgruppe kaum in deinem Blog vertreten ist? Also die Massenwirkung fehlt? Das wäre für mich eine sinnvolle Erklärung.
Zum Thema Angst, sich als “Neuling” in der Öffentlichkeit zu outen: Es gehört eine Menge Selbstsicherheit dazu, 100 % dazu zu stehen. Ich höre immer wieder die Worte von vermeitlichen “Beratern”: “Sagen Sie um Gottes Willen nicht, dass Sie neu am Markt sind!!!” Ja, was soll das denn? Sollen wir etwa lügen? Auch schweigen ist eine Lüge. Zwar die bequemere Form, aber trotzdem eine Lüge. Was ist denn so schlimm am neu sein?
Auch ich musste erst lernen, 100 % hinter dem zu stehen, was ich mache. Ganz egal was andere sagen. Denn Meinungen sind billig; man bekommt sie an jeder Ecke kostenlos und sie bringen nur eine Menge Zweifel. Nicht wahr? Also: Ja, ich bin Jungunternehmer und stehe 100 % dazu!
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Ich wünsche dir von Herzen, dass mehr Existenzgründer & Jungunternehmer von dem Potenzial dieser Blogserie erfahren und sie endlich ein Renner wird. Ich habe dich übrigens schon empfohlen.
Viele Grüße aus Ratingen und weiterhin viel Erfolg mit deinem Business!
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