Bewegung ins Spiel bringen


Geschrieben am Montag, 08. Oktober 2007 von Henning Franke

Animierte Banner

Man begegnet ihnen tagtäglich im Internet. Früher fast überall und (zum erschrecken der User) auch auf privaten Internetseiten ohne Rücksicht auf Verluste eingesetzt, beschränken sich diese bunten, blinkenden Grafiken heute meist auf den Bereich Werbung. Aus aktuellem Anlass deshalb ein paar Tipps & Tricks rund um das erstellen von animierten Werbebannern:

Was wir benötigt, wo fängt man an?

Zum erstellen animierter Grafiken gibt es im Internet ausreichend Tools – sowohl kostenfrei als auch kostenpflichtig. Viele dieser Programme – und deshalb möchte ich auch ungern welche aufzählen – produzieren weitgehend einheitliche, unschöne Ergebnisse. Vorgefertige Filter und Effekte lassen diese Grafiken dann später in der Masse untergehen und wirken unprofessionell.

Aus diesem Grund beschränken wir uns auf das wesentliche: Ein Programm / Tool, dass es uns ermöglicht vorgefertigte Bilder aneinanderzureihen – ohne Effekthascherei, fertige Animations-Templates oder ähnliches. Schließlich soll ja die eigene Kreativität nicht in den Hintergrund rücken. Das alles bietet, völlig kostenlos und unkompliziert, der Microsoft GIF Animator. Sicher für einige noch ein Tool aus der “Internetsteinzeit”, aber es erfüllt seinen Zweck.

Bedienungshinweise zum Programm finden sich auch auf der oben genannten Webseite, ich werde daher hier nicht näher drauf eingehen.

Grundlagen

  1. Auf möglichst wenige Frames (Einzelbilder) beschränken. So wird die Dateigröße im Rahmen gehalten (Siehe auch Punkt 4).
  2. Möglichst keine flackernden, grellen und schnellen Farbwechsel – das irritiert nur und wirkt unprofessionell.
  3. Bei wechselnden Bildern die aber keine flüssige Animation darstellen sollen, sollte man sich ungefährt bei 300ms Anzeigedauer pro Bild bewegen. So können alle wichtigen Informationen vom Benutzer erfasst werden.
  4. Die Dateigröße sollte wenn möglich bei 20kb bis 30kb liegen - wobei dies in Zeiten von DSL und traffic-lastigen Flashbannern auch eher nebensächlich ist / wird.

Es ist generell immer besser einen schönen / etwas schlichteren Werbebanner mit dezenten Animationen zu haben, als einen quitsch-bunten, grellen und blinkenden Banner. Letzterer wird zwar vielleicht eher wahrgenommen, dann aber sofort unterbewusst als billig oder störend abgestempelt – und bestimmt nicht angeklickt!

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3 KOMMENTAR(E)
zum Beitrag “Bewegung ins Spiel bringen”
sam-sing
Am 21. Oktober 2007 um 13:01 Uhr

hervorragende tipps bravo!

Mirko
Am 21. Oktober 2007 um 14:21 Uhr

Sehr informativer Beitrag!
Tatsächlich bin auch ich der Meinung, dass der Microsoft GIF Animator deutlich unterschätzt wird.
Er erfüllt nicht nur seinen Zweck, sondern liefert, mit dem nötigen Know-How, auch überzeugende Ergebnisse.

Rolf
Am 15. November 2007 um 15:45 Uhr

Sehr interessanter Artikel, danke für den Tipp.