Michael Gisiger gibt in seinem Beitrag zum Business-Blog-Karneval zehn Thesen wider, wie Medien und Verlage mit dem Fortschritt der vernetzen Welt umgehen sollten, um weiterhin Meinungsführer zu bleiben. Der Artikel ist im “wort|ge|fecht, das”-Weblog erschienen und kann dort mit Quellenverweisen gelesen und kommentiert werden. Michael Gisiger beschäftigt sich in seinem Weblog “vor allem mit Fragen der individuellen Freiheit und den neuen Möglichkeiten und Chancen, die das Internet bietet.”

Für Robert Scoble, US-Blogikone und Buchautor, sind Zeitungen tot. Im November 2005 prophezeite er anlässlich einer Veranstaltung an der Universität von San Jose, dass sein Sohn nie eine Zeitung lesen, geschweige denn abonnieren wird. Scoble glaubt fest daran - nicht nur Zeitungen, sondern die gesamte auf Papier gedruckte Informationsvermittlung wird sterben.
Eine andere Ikone glaubt nicht an den schnellen Tod: “Giants die hard. As hard as it is to build a start-up company from nothing, it is even harder to kill a giant business.” Damit hat Don Doge von Microsoft den Nagel auf den Kopf getroffen. IBM ist immer noch im Geschäft. Andere sind es nicht mehr. Genau so wird es auch mit den traditionellen Medienhäusern geschehen. Die einen bleiben, andere verschwinden. Bereits vor einem Jahr habe ich ein Artikel zum Thema verfasst, der sich mit möglichen neuen Strategien befasst. Print mag aussterben, News bleiben.
Doc Searls, seines Zeichens unter anderem Herausgeber des “Linux Journal” und Mitautor des “Cluetrain Manifests”, hat die von Scoble angerissene Diskussion aufgenommen und kurz zehn Strategien umrissen, mit deren Hilfe seiner Ansicht nach die Verlagshäuser den Verfallsprozess zumindest aufhalten können. Ich möchte diese hier ebenfalls wiedergeben - sie sind mehr als einen Gedanken wert:
Ich möchte diesen Beitrag schliessen mit einem Zitat aus meinem oben erwähnten Artikel:
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