Auf Wiedersehen


Geschrieben am Freitag, 30. März 2007 von Franziska Hengstenberg Kommentare deaktiviert

In den vergangenen sechs Wochen stand regelmäßig mein Name über den Beiträgen in diesem Blog. Ich habe Einblicke in viele mir neue Bereiche erhalten und ein solides Basiswissen zu verschiedenen Themen aus Marketing, Werbung und Neuen Medien gesammelt.

Ab Montag sitze ich nun nicht mehr in der Agentur vor dem PC, um zu recherchieren, Tools zu testen und Berichte zu schreiben, sondern im Hörsaal der Uni Bielefeld und starte in mein letztes Semester. Der Ausflug in die Praxis war für mich eine wertvolle Erfahrung, die mein theoretisches Universitätswissen teils in einen konkreten Kontext gesetzt, teils relativiert hat.

Ich hoffe, meine Beiträge im Neukunden-Magnet Weblog oder im Thoxan Business Newsletter haben Ihnen beim Lesen genauso viel Spaß gemacht, wie mir beim Schreiben. Wenn dem so ist, können Sie sich auf Folge sechs bis acht des Werbedschungel-Podcasts freuen, an denen ich aktiv mitgeschrieben habe.

In diesem Sinne: Auf Wiedersehen oder  -hören,

Franziska

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Akustisches Marketing liegt voll im Trend


Geschrieben am Donnerstag, 29. März 2007 von Franziska Hengstenberg (2 Antworten)

Podcasts erfreuen sich mittlerweile auch in Deutschland rasant wachsender Beliebtheit. Besonderes Interesse gilt dabei den Podcasts, die sowohl informieren und weiterbilden, als auch unterhalten.
 
hansen-creativ-logo.jpgEinige Marketing Podcasts schaffen es, aktuelles Wissen aus der Werbewelt amüsant zu verpacken und dadurch eine beachtliche Hörerschaft anzuziehen. Im Marketing Podcast von hansen-creativ in Hamburg blickt Agenturleiter Claas Hansen aus professioneller Perspektive auf aktuelle Themen der Marketingwelt. Würze erhält der Podcast durch die persönliche und lebendige Präsentation der Inhalte. Wie gut das ankommt, beweisen die derzeit etwa 1000 Hörer der regelmäßig erscheinenden, 15-minütigen Sendung.

werbeblogger-logo.jpgDer lockere Gesprächscharakter steht noch viel intensiver beim Podcast der Werbeblogger im Vordergrund. Durch spritzige Interviews mit hochkarätigen Gästen, kompensieren sie, dass die Folgen mit etwa einer Stunde relativ lang sind.

pimp-my-brain-logo.jpgEine Mischung aus beiden Sendungen ist „pimp my brain“. Hier werden auch Interviews genutzt, um den Inhalt aufzulockern und zu illustrieren, der Podcast basiert aber nicht ausschließlich darauf. Auch zeitlich liegt Alex Wunschel mit „pimp my brain“ bei ca. 30 Minuten pro Folge in der Mitte.

werbedschungel-podcast.jpgFür den Werbedschungel-Podcast haben wir in der Agentur einen ganz anderen Ansatz gewählt. Hier soll der besondere Reiz nicht in der freien Präsentation der Themen liegen, sondern in deren Einbindung in die Abenteuer zweier Maya-Krieger, die sich auf die Suche nach einem Schatz machen. Mit acht Minuten sind die professionell produzierten Folgen perfekt in den Alltag integrierbar und können mit einem MP3-Player auf dem Weg zur Arbeit oder beim Joggen im Park angehört werden.

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Klaus Eck auf Papier: „Corporate Blogs“


Geschrieben am Samstag, 24. März 2007 von Franziska Hengstenberg (2 Antworten)

corporate-blogs.jpgHeute müssen sich Unternehmen dem Dialog mit ihren Kunden im Internet stellen, wenn sie auf deren Wünsche reagieren wollen. Geeignete Mittel dazu sind unter anderem Weblogs. „PR Blogger“ Klaus Eck hat im vergangenen Monat das praxisnahe und verständlich geschriebene Buch „Corporate Blogs – Unternehmen im Online-Dialog zum Kunden“ herausgebracht. Er möchte „Entscheidern die Möglichkeiten des Corporate Bloggings auf einfache Art und Weise darlegen, ihre Neugierde dafür wecken und ihnen das Potenzial aufzeigen“. So formuliert es der Autor treffend in einem Gespräch im einfach-persönlich-Blog.

Auf 191 Seiten bietet Eck einen gut strukturierten und umfassenden Überblick über das Potential von Corporate Blogs und ihren Stellenwert in der modernen Unternehmenskommunikation. Besonders hilfreich sind die Checklisten zu den einzelnen Kapiteln, die die wichtigsten Punkte aufnehmen und den Corporate-Blog-Alltag strukturieren. Das Buch richtet sich sowohl an interessierte Web 2.0-Laien, zeigt darüber hinaus aber auch für erfahrene Blogger interessante Sichtweisen auf.

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Neue Energie aus Synergien gewinnen


Geschrieben am Freitag, 23. März 2007 von Franziska Hengstenberg Kommentare deaktiviert

Aus der Biologie sind Symbiosen und andere Synergie-Effekte hinreichend bekannt: Bienen sammeln Blütenpollen als Nahrungsmittel und tragen auf ihrem Weg von Blume zu Blume zur Vermehrung der Pflanzen bei. Bestimmte Vögel befreien Nashörner von unbequemen Parasiten und ernähren sich gleichzeitig davon. Es gibt verschiedenste Formen der Kooperation, die für beide Seiten Vorteile haben.

KooperationDieses natürliche Prinzip wenden auch Unternehmen an, um ihren Erfolg zu steigern. Vielfach ist es günstiger, mit einem geeigneten Partner zu kooperieren, der ein ähnliches Ziel verfolgt, als sich allein in den Herausforderungen des Geschäftsalltags behaupten zu müssen.

So könnten etwa ein Arzt, ein Masseur und ein Büromöbelhersteller gemeinsam einen Informationstag zum Thema Rückenprobleme veranstalten. Der Arzt informiert über Ursachen, Auswirkungen und Vorbeugung. Hierbei verweist er auf die Schädlichkeit von falscher Sitzhaltung und bietet dem Büromöbelhersteller die Möglichkeit, seine rückenfreundlichen Lösungen vorzustellen. Der Masseur kann im Rahmen eines solchen Tages seine besonderen Anwendungen vorstellen, die Linderung bei schon bestehenden Schmerzen verschaffen. Alle drei profitieren vom erweiterten Besucherkreis durch die jeweiligen Kunden und Patienten des anderen und unterstützen ihre Geschäfte wechselseitig. Auch die Werbeausgaben für den einzelnen bleiben so überschaubar.

Wer mit anderen Unternehmen kooperiert und den Vorteil für den anderen genauso sucht, wie den eigenen Erfolg, kann Kosten einsparen, seinen Kundenkreis erweitern und sein Unternehmen positiv darstellen.

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Net-Working, das sich auszahlt


Geschrieben am Mittwoch, 21. März 2007 von Franziska Hengstenberg Kommentare deaktiviert

cover.jpgJeder Unternehmer, der langfristig erfolgreich sein will, sollte Beziehungen den höchsten Stellenwert einräumen. Diese Botschaft vermittelt Tim Templeton in dem etwas anderen Sachbuch „Net-Working, das sich auszahlt“. Die konkreten Inhalte sind geschickt in die Geschichte einer jungen Unternehmerin eingebettet, die in Chucks „California Coffee Cafe & Bistro“ Unterstützung für Ihre Herausforderungen als Unternehmerin findet. Dadurch entsteht ein ganz anderes Leseerlebnis, als etwa bei einem herkömmlichen Sachbuch. Zudem sind die Ideen, die Templeton vermittelt, hochinteressant und für jeden Unternehmer umsetzbar. Eine empfehlenswerte Lektüre für jeden, der sich mit Networking beschäftigen möchte, um neue Kunden zu gewinnen.

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Der typische Web 2.0-User


Geschrieben am Montag, 19. März 2007 von Franziska Hengstenberg (1 Antwort)

Werbung über Web 2.0-Anwendungen macht vor allem Sinn, wenn die Zielgruppe eines Unternehmens unter den Nutzern dieses Mediums zu finden ist. In einer Studie zum Thema Web 2.0 wurde nun ermittelt, inwiefern sich der User 2.0 vom durchschnittlichen Onliner unterscheidet.

Die wichtigsten Ergebnisse der Studie:

  • Der Web 2.0-User ist mit 66-prozentiger Wahrscheinlichkeit ein Mann. Im Vergleich dazu sind Männer und Frauen im Web 1.0 gleichstark vertreten.
  • Im Bezug auf das Alter ergibt die Studie, dass die Hälfte der Web 2.0-Nutzer zwischen 14 und 29 Jahre alt ist. Damit liegt der Altersdurchschnitt hier deutlich niedriger als im Web 1.0. Zum Teil auch dadurch bedingt, spielt der Anteil der Auszubildenden, Schüler und Studenten mit ca. 40 % im Web 2.0 eine große Rolle.
  • Interessant ist, dass der formale Bildungsgrad bei Web 2.0-Usern überdurchschnittlich hoch ist. Die Hälfte hat Abitur oder einen höheren Abschluss.
  • Schließlich zeigt sich auch, dass Web 2.0-Haushalte häufig besser finanziell ausgestattet sind als der Bundesdurchschnitt.

Wenn die Zielgruppe Ihres Unternehmens dem aktuell prototypischen User 2.0 entspricht, sollten Sie Ihre Werbemaßnahmen zielgerichtet auf dieses Medium ausrichten.

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Endlich Alleinsein 2.0


Geschrieben am Donnerstag, 15. März 2007 von Franziska Hengstenberg Kommentare deaktiviert

Web 2.0-Anwendungen bieten unzählige Möglichkeiten, das virtuelle Leben zu gestalten und sich bedingungslos zu vernetzen. Nein falsch! Sie leben sogar davon, dass Beiträge eingestellt, Kommentare geschrieben, Fotos und Videos hochgeladen werden. Für alle, die nach einer Erholungspause von Reizüberflutung und Mitteilungszwang suchen, gibt es jetzt alleinr.de.

Internet ausschaltenWie bei den „Drei Weisen Affen“ muss man dort nichts sehen, nichts hören und nichts mitteilen. Wem eine Pause nicht reicht, der kann hier oder hier das Internet einfach mal ganz abschalten.

Endlich Ruhe. Ahhh.

Und wie bekomme ich jetzt meine Emails?

Hallo?!

[Via]

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Online-Marketing am Puls der Zeit


Geschrieben am Mittwoch, 14. März 2007 von Franziska Hengstenberg (1 Antwort)

Eine Studie der Universität Köln zeigt, dass Anbieter ein Umsatzpotenzial von bis zu 10 Prozent verschenken, wenn sie sich ausschließlich auf klassische Werbemittel verlassen. Um Produkte oder Dienstleistungen gewinnbringend zu vermarkten, sollte ein Unternehmer deshalb auch neue Wege gehen. Möglichkeiten hierzu bietet der schnell wachsende Zweig der Online-Werbung.

Ein Teil dieser neuen Vermarktungsstrategie ist das erfolgsbasierte „Perfomance Marketing“. Es umfasst eine Vielzahl von Möglichkeiten, den Umsatz eines Unternehmens im Netz zu steigern. Dabei reicht das Spektrum von Affiliate-Marketing bis hin zu Suchmaschinenoptimierung. Das Ziel dieser Methoden ist es, über das Internet Neukunden für die Produkte oder Dienstleistungen eines Unternehmens zu gewinnen und die Bindung zu den Kunden zu stärken.

Google

Performance Marketing Kampagnen sind so angelegt, dass sie eine direkt messbare Aktion bei der Zielgruppe auslösen. Das Kundenverhalten wird transparenter, wodurch funktionierende Elemente einer Kampagne erkannt, verstärkt und ausgeweitet werden können. Nicht funktionierende Tools, Texte oder Keywords werden offen gelegt und können gezielt optimiert werden. Durch dieses erfolgsbasierte, interaktive Konzept werden Kosten und Nutzen vollkommen messbar und getätigte Investitionen zahlen sich aus.

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Guerilla Marketing – Ideen schlagen Budget


Geschrieben am Mittwoch, 14. März 2007 von Franziska Hengstenberg Kommentare deaktiviert

guerilla-marketing-ideen-schlagen-budget-cover.jpgViele Kunden sind gegen herkömmliche Werbung bereits immun, daher liegt Guerilla Marketing zurzeit bei Unternehmen aller Branchen im Trend. Ein erfahrener Spezialist auf diesem Gebiet ist Thomas Patalas, der in seinem Buch „Guerilla Marketing – Ideen schlagen Budget“ die Hintergründe vermittelt. Er beschreibt die Vorteile auf professionelle und zugleich humorvolle Weise und zeigt, wie ein Unternehmer individuelle, unkonventionelle Werbekampagnen entwickeln und durchführen kann. Das 2006 erschienene Werk enthält neben interessanten Definitionen, was Guerilla Marketing ist und was es nicht ist, wertvolle Erläuterungen zu den Grundlagen des Marketing. Dadurch ist es sowohl für Laien als auch für Fachleute eine empfehlenswerte Lektüre.

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Stalking 2.0 oder nur Geschnatter?


Geschrieben am Dienstag, 13. März 2007 von Franziska Hengstenberg Kommentare deaktiviert

Alles nur Geschnatter?Ein neues Online-Tool wird derzeit heiß gehandelt. Die Meinungen um Twitter.com gehen weit auseinander, wie man hier und auch hier verfolgen kann. Es handelt sich dabei um ein Tool, mit dem aktuelle Ereignisse in Echtzeit veröffentlicht werden können. Für eine Meldung stehen dem Nutzer 140 Zeichen zur Verfügung, die er sowohl direkt in seinem Account eingeben als auch per SMS oder Instant Messanger übermitteln kann. Auf der Startseite von Twitter werden daher fast im Sekundentakt neue, öffentliche Einträge bereitgestellt. Unter diesem Aspekt ist der Name, der zu deutsch „Geschnatter“ bedeutet, sicherlich gerechtfertigt.

Beispielhaft könnte mein Morgen in Twitter folgendermaßen aussehen:

„Bin gerade aufgestanden *gähn*“ about 4 hours ago from web
„Frühstücke eben noch, die Zeitung bringt wieder mal nur schlechte Nachrichten.“ about 4 hours ago from web
„Sitze gerade in der U-Bahn und höre den neuen Werbedschungel-Podcast.“ about 3 hours ago from txt
„Meetings, meetings…“ about 2 hours ago from im
“Zurück im Büro. Alle Klarheiten beseitigt. *g*“ less than 20 seconds ago from web

Momentan wird das Angebot hauptsächlich von Privatleuten genutzt, um die kleinen Sensationen ihres persönlichen Alltags darzustellen. Ist Twitter damit eine ideale Plattform für Stalker, die einen detaillierten Einblick in die täglichen Gewohnheiten anderer erhalten möchten? Sicher nicht, wenn man die Empfängerliste auf seine Freunde und Bekannte eingrenzt, wozu das Tool natürlich die Möglichkeit bietet.

Aber Twitter lässt sich auch im großen Stil für Öffentlichkeitsarbeit nutzen. So versuchen derzeit verschiedene US-Präsidentschaftskandidaten (Joe Biden, Hillary Clinton) und die BBC über Twitter Aufmerksamkeit zu erregen. Bleibt abzuwarten, ob der anfängliche Hype langfristig anhält und sich durch Weiterentwicklungen des Tools Möglichkeiten ergeben, Twitter für Werbung und Marketing gezielt einzusetzen.
 

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