Braucht Wirkung Werk?


Geschrieben am Samstag, 12. Mai 2007 von Thomas Kilian Kommentare deaktiviert für Braucht Wirkung Werk?

Sigi Bütefisch / Frischfisch WeblogSigi Bütefisch stellt uns für den Business-Blog-Karneval eine fünfteilige Themenreihe zur Verfügung. Im fünften und letzten Teil geht es um die Frage der Wirkung. Der Original-Artikel ist im Frischfisch-Weblog zu finden. Sigi Bütefisch ist Dipl. Grafik-Designer, Trainer und Coach. In seinem Weblog bietet er Fangfrisches zum Thema Ressourcen-Entwicklung, Wissensmanagement, Zielfindung, Strategie und Kommunikation.

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Auf den ersten Blick einleuchtend: Wer nichts tut, wird keine Wirkung erzielen, nichts erreichen. Aber stimmt das immer? Oder ist es vielleicht wie bei der Kommunikation: Nichts zu sagen ist auch eine Antwort; kein Internetauftritt zu haben, zeigt auch Wirkung.

Richtiger ist deshalb: Alles was wir tun oder lassen zeigt Wirkung – vom Denken bis zum Handeln. Viele Schöpfungsmythen bringen es auf den Punkt: Am Anfang war das Wort, der Gedanke, die Absicht, die Vorstellung – erst dann beginnt die Schöpfung.

Eigentlich wie auf jeder Baustelle (hoffentlich): Erst der Plan und dann der Bagger. Das gilt auch für Web 2.0-Baustellen. Was habe ich vor, was möchte ich erreichen, wen oder was brauche ich dazu, welche Fähigkeiten und Ressourcen habe ich,…? Aber jetzt wird der Vergleich spannend: Was macht die Community daraus? Wer baut (spielt) mit, wie verändert sich das Baugebiet? Gibt es im Web x.o überhaupt noch Richtfest und bezugsfertige Wohnungen, Gardinen und abgeschlossene Türen? Aber braucht es das? Braucht mann/frau Sicherheit und trautes Heim?

Gedankensprung. Aus der Stressforschung folgendes bekannt: Für mentale Gesundheit sind zwei Dinge wichtig. Erstens, „die Sache im Griff” zu haben und aktiv Gestalten zu können (also ein bisschen Schöpfer sein zu dürfen). Zweitens, die Fähigkeit das „Nichtzubeinflussende” aushalten zu können. Also Vertrauen fürs Leben. Kann es sein, dass sich gerade „Bosse”, Macher deshalb mit dem Web 2.0 schwer tun? Mit Werken und Wirkungen, die sie nicht (mehr) steuern können?

Damit lande ich wie so häufig bei der Balance (Scheint mein Lieblingsthema zu werden). Wie sehen im Web 2.0 wirksame, also zielführende Konzepte aus? Ist es möglich, einen erfolgreichen Weg irgendwo zwischen Plan und Chaos zu finden? Wie sieht das in der Praxis aus? Wie plant ihr das vielleicht Unplanbare?

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Zitat des Tages


Geschrieben am Samstag, 12. Mai 2007 von Thomas Kilian Kommentare deaktiviert für Zitat des Tages

Nicht jeder Erfolg der Werbung ist auch ein Erfolg für die Werbung.

Karl-Heinz Karius, Werbeberater

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Web 2.0 und Dienstleistungsmarketing


Geschrieben am Samstag, 12. Mai 2007 von Thomas Kilian (2 Antworten)

Thomas Scheuer - Dienstleistungsmarketing BlogThomas Scheuer betrachtet in seinem Beitrag zum Business-Blog-Karneval die Frage, was Web 2.0 tatsächlich aus Marketingsicht für Dienstleistungs-Unternehmen bringt. Der Artikel ist im Dienstleistungsmarketing-Blog erschienen. Thomas Scheuer ist ein auf Dienstleistungsmarketing und Serviceprozesse/ -qualität spezialisierter Berater, Referent und Fachautor. Er hat das Buch Marketing für Dienstleister herausgebracht, das sechs Wochen in den Top 10 „Deutsche Wirtschaftsbücher“ in der FTD gelistet wurde.

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Der Hype um Web 2.0 nimmt kein Ende, auch wenn sich die Prophezeiungen hinsichtlich des baldigen Platzens der neuen “Internetblase” mehren. Auch wenn es einen leichten Einbruch geben wird (wovon ich ausgehe), wir befinden uns langfristig gesehen nur am Anfang einer Entwicklung. Web 2.0 bedeutet für mich vor allem Wikipedia, YouTube, SecondLife, XING und Weblogs. SecondLife (oder ein ähnliches Format) ist alleine schon deshalb zukunftsträchtig, weil eben Viele gerne in Parallelwelten leben: Wer hier nicht mehr klarkommt, lebt eben virtuell woanders weiter. Das ändert sich auch nicht, sondern wird zunehmen.

Die neue Währung der Wichtigkeit in der virtuellen Welt sind XING-Kontakte. Wichtig ist, wer viele Kontakte hat (ähem, derzeit 85). Im Web sieht niemand “mein Auto, mein Haus, mein Pferd”, daher muss eine andere Währung her. Da wir getrieben sind von der Notwendigkeit, etwas erreichen zu wollen, werden wir nie auf Kontakte verzichten können (oder wollen?). Und dann Weblogs: Entweder sind es exhibitionistische Triebe, Minderwertigkeit und/oder doch wieder der Wunsch, damit etwas zu erreichen. Auch das alles sind tief verwurzelte Menscheitswünsche – die Web 2.0-Ralley geht also weiter.

Nachdem aus meiner Sicht geklärt ist, dass wir nicht auf einem toten Pferd reiten, können wir uns getrost damit beschäftigen. Was bringt Web 2.0 tatsächlich aus Marketingsicht für Dienstleistungsunternehmen? Eine ganze Menge und den wichtigsten Punkt möchte ich herausgreifen: Es ist der Vertrauensaufbau.

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Integrierte Markenführung im Mitmachnetz


Geschrieben am Freitag, 11. Mai 2007 von Thomas Kilian (2 Antworten)

Markus Hübner - BrandflowMarkus Hübner widmet sich in seinem Beitrag zum Business-Blog-Karneval der Frage, wie Markenführung im Web 2.0 gelingt. Der Original-Beitrag mit weiteren Informationen zum Autor wurde im Werbeplanung.at Weblog veröffentlicht. Markus Hübner leitet die Agentur Brandflow und hat sich auf die Themen integrierte Markenführung und Kommunikation spezialisiert.

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„Integrierte Markenführung“ klingt gut, dahinter steckt aber enorme Komplexität. Wie soll eine Agentur zum Kunden hin aufgestellt sein um das leisten zu können, was versprochen wird?
Das ist ein zentrales Thema! Eine Agentur sollte als Schnittstelle agieren, die sämtliche für die Markenführung relevanten Themen konzipieren, steuern und begleiten kann. Dabei ist das Verständnis der Themen Markenführung und medienspezifische Kommunikation ausschlaggebend. Ebenso koordiniert sie die Umsetzung in den jeweiligen Kommunikationskanälen mit Spezialdienstleistern. Dieses Cluster-Modell bietet sich auch in begleitenden Bereichen wie z.B. Brand Monitoring an. In der klassischen Kommunikation gibt es solche Modelle. Da aber gerade die Verbindung von klassischer Kommunikation und interaktiver Kommunikation, sowie die damit verbundenen neuen Aufgaben und Anforderungen an die Markenführung die Dinge nochmals enorm komplexer machen, ist dies eine sehr schwierige Herausforderung.

Welchen Agenturen gehört die Zukunft? Full-Service-Units oder Spezialisten-Trupps?

Ich sehe für die Zukunft hier ein ausgeglichenes Miteinander. Wo sich beide Gruppen harmonisch ergänzen. Die Auflösung von starren Strukturen, ob nun als Full-Service-Anbieter oder Spezialisten-Trupps, hin zu einem flexiblen Netzwerk- / Clustermodell im Sinne der jeweiligen Aufgabenstellung.

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Aufnahmen im Filmstudio für Videocast


Geschrieben am Freitag, 11. Mai 2007 von Thomas Kilian (3 Antworten)

Videocast Neukunden-Magnet 

Nachdem wir vor zwei Wochen einen Imagefilm in der Agentur gedreht haben, laufen nun die Studioaufnahmen für einen Videocast, der im Sommer im Neukunden-Magnet Weblog erscheinen wird. Vorerst stehen 10 praktische Tipps zum Thema Neukunden-Gewinnung auf dem Drehplan. Noch heute und Sonntag filmen wir in einem angemieteten Studio in Lemgo vor einem Greenscreen. In der Postproduktion wird der Hintergrund dann ersetzt und mit thematisch passenden Effekten versehen. In den etwa 1,5-2 Minuten langen Folgen vermittele ich, wie Unternehmen ihre Anziehungskraft steigern können, um neue Kunden zu gewinnen.

Wieso Videocasts eine tolle Möglichkeit sind, um Inhalte zu vermitteln, habe ich im Beitrag „Bewegung ins Spiel bringen“ bereits zusammen gefasst. Weitere Hintergründe und Informationen zum Thema Videocasts für KMU habe ich in einem Gastbeitrag im Best Practice Business Weblog beschrieben.

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Blog-Karneval geht in die Nachspielzeit


Geschrieben am Freitag, 11. Mai 2007 von Thomas Kilian (2 Antworten)

Aufhören, wenn es am schönsten ist? Nicht beim 3. Business-Blog-Karneval! Aufgrund von Nachfragen verschiedener Blogger habe ich mich entschieden, das närrische Treiben einmalig bis kommenden Sonntag, 13. Mai um 18 Uhr zu verlängern!

Alle Beiträge, die bis zu diesem Zeitpunkt per Email an karneval@neukunden-magnet.de eingehen, werden in den kommenden Tagen noch veröffentlicht.

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Blogger alaaf! Web 2.0-Freunde helau!

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Baldiger Tod der holzverarbeitenden Industrie?


Geschrieben am Donnerstag, 10. Mai 2007 von Thomas Kilian Kommentare deaktiviert für Baldiger Tod der holzverarbeitenden Industrie?

Michael Gisiger - wort|ge|fecht, dasMichael Gisiger gibt in seinem Beitrag zum Business-Blog-Karneval zehn Thesen wider, wie Medien und Verlage mit dem Fortschritt der vernetzen Welt umgehen sollten, um weiterhin Meinungsführer zu bleiben. Der Artikel ist im „wort|ge|fecht, das“-Weblog erschienen und kann dort mit Quellenverweisen gelesen und kommentiert werden. Michael Gisiger beschäftigt sich in seinem Weblog „vor allem mit Fragen der individuellen Freiheit und den neuen Möglichkeiten und Chancen, die das Internet bietet.“

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Für Robert Scoble, US-Blogikone und Buchautor, sind Zeitungen tot. Im November 2005 prophezeite er anlässlich einer Veranstaltung an der Universität von San Jose, dass sein Sohn nie eine Zeitung lesen, geschweige denn abonnieren wird. Scoble glaubt fest daran – nicht nur Zeitungen, sondern die gesamte auf Papier gedruckte Informationsvermittlung wird sterben.

Eine andere Ikone glaubt nicht an den schnellen Tod: „Giants die hard. As hard as it is to build a start-up company from nothing, it is even harder to kill a giant business.“ Damit hat Don Doge von Microsoft den Nagel auf den Kopf getroffen. IBM ist immer noch im Geschäft. Andere sind es nicht mehr. Genau so wird es auch mit den traditionellen Medienhäusern geschehen. Die einen bleiben, andere verschwinden. Bereits vor einem Jahr habe ich ein Artikel zum Thema verfasst, der sich mit möglichen neuen Strategien befasst. Print mag aussterben, News bleiben.

Doc Searls, seines Zeichens unter anderem Herausgeber des „Linux Journal“ und Mitautor des „Cluetrain Manifests“, hat die von Scoble angerissene Diskussion aufgenommen und kurz zehn Strategien umrissen, mit deren Hilfe seiner Ansicht nach die Verlagshäuser den Verfallsprozess zumindest aufhalten können. Ich möchte diese hier ebenfalls wiedergeben – sie sind mehr als einen Gedanken wert:

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11 Gründe warum Sie bloggen sollten


Geschrieben am Donnerstag, 10. Mai 2007 von Thomas Kilian (8 Antworten)

Bernd RöthlingshöferBernd Röthlingshöfer nennt in seinem Artikel zum Business-Blog-Karneval elf gute Gründe, warum wir bloggen sollten. Der Artikel wurde bislang nicht im Netz veröffentlicht, ist aber im Buch Marketeasing. Werbung total anders erschienen. Bernd Röthlingshöfer ist Autor, Trainer und Business Speaker und setzt sich in seinem Weblog mit Marketing und Kommunikation auseinander. Außerdem ist er Herausgeber des Ebooks „Wer macht eigentlich Werbung für kleine Budgets?„.

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1. Weil Ihre Kunden es tun. Millionen Menschen lesen Blogs – ein paar Hundertausend schreiben selbst. Nutzen Sie das Medium, das bei Ihren Kunden so beliebt ist.

2. Weil Sie mehr Kontakte knüpfen. Blogger sind untereinander vernetzt und kommunikativer als andere. Sie gehören zu den neuen Meinungsbildnern. Blogger sind die Multiplikatoren im Netz.

3. Weil Sie intensivere Beziehungen knüpfen. Der Unterschied zwischen einer Website und einem Weblog ist manchmal wie der zwischen einem One-Night-Stand und einer auf Dauer angelegten Beziehung. Die Art und Weise wie Informationen kommentiert und kritisiert werden, wie man in Weblogs Diskussionen führt, ähnelt in der Mehrzahl der Fälle einem partnerschaftlich-freundschaftlichem Gespräch.

4. Weil Sie wieder normal reden lernen. In einem Weblog sind Marketinggesülze und PR-Blabla etwa so beliebt wie ein Zeitschriftendrücker an Ihrer Haustür. In einem Weblog lernen Sie wieder so normal zu reden wie Ihre Kunden.

5. Weil Sie Teil der Blogosphäre werden. Fangen Sie zu bloggen an und Sie werden von der Blogosphäre aufgenommen. Lernen Sie ihre Regeln, Gewohnheiten und Vorlieben kennen und Ihnen steht ein gewaltiges Netzwerk weltweit offen. Wenn Sie Teil der Blogosphäre werden wollen, müssen Sie allerdings das, was man Ihnen gibt, auch zurückgeben. Werden Sie aktiver Kommentator in anderen Weblogs. Zitieren Sie Blogger und diskutieren Sie ihre Einträge. Helfen Sie ihnen, ihren Content zu verbreiten und sie werden Ihren verbreiten. Sofern Sie Regel No. 4 nicht verletzt haben.

6. Weil Sie die Suchmaschinen lieben werden. Wenn Sie Ihr Ranking bei den Suchmaschinen verbessern wollen, müssen Sie sofort zu bloggen anfangen. Denn Blogs werden von Google bervorzugt – die starke Vernetzung und Verlinkung führen dazu, dass Weblogs meist einen höheren Page-Rank als „normal“ betriebene Websites haben.

7. Weil es nahezu kostenlos ist. Hohe Kosten für Software, aufwendige Serverparks? Können Sie bei Weblogs vergessen. Basisangebote für Weblogs sind meist kostenlos. Und die anderen kosten pro Monat weniger als eine Kinokarte.

8. Weil es jeder im Unternehmen tun kann. Bloggen fällt nicht mehr unter das Hoheitsgebiet ausgebildeter Journalisten, Werbetexter oder Redakteure. Jeder, der sich wie ein normaler Mensch ausdrücken kann, kann auch bloggen. Warum soll der kompetente Techniker nicht den Kundendienst via Weblog erledigen? Der Reiseleiter die Tipps für Urlaubsziele nicht persönlich verraten? Bedienerschulung, umständliche Einweisung – nicht nötig. Die Bedienung von Weblogs ist so einfach, dass die meisten Benutzer innerhalb weniger Minuten mit dem Veröffentlichen loslegen können.

9. Weil Sie es überall tun können. Sie brauchen dafür kein aufgeräumtes Büro oder Besprechungszimmer. Webloggen kann man von überall. Von der Messe, von unterwegs, aus dem fahrenden Zug heraus. Nicht mal einen Internetanschluss braucht es dafür. Jede gängige Weblog-Software ermöglicht es, Texte und Bilder per SMS oder MMS zu überspielen und zu veröffentlichen.

10. Weil Sie es sofort tun können. Webloggen ist die schnellste Art des Publizierens. Sie können live bloggen – von der Messe, von der Konferenz, aus dem Verkaufsraum oder direkt aus dem Wohnzimmer Ihres Kunden.

11. Weil Sie Ihre Kompetenz zeigen können. Nehmen Sie sich ein bestimmtes Thema vor und zeigen Sie, dass Sie der Experte dafür sind. Viele Weblogs sind themen- oder branchenbezogen und manche sammeln, verdichten und streuen Nachrichten besser als viele Fachzeitschriften – vor allem, wenn deren Online-Angebot nur als Werbetafel für ihr gedrucktes Pendant dient.

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Warum eigentlich ein Blog?


Geschrieben am Donnerstag, 10. Mai 2007 von Thomas Kilian Kommentare deaktiviert für Warum eigentlich ein Blog?

Esther Stehning - Traveller NewsDass Weblogs mit Tagebüchern junger Mädchen wenig gemeinsam haben, beschreibt Esther Stehning in ihrem Beitrag zum Business-Blog-Karneval. Den Artikel hat sie im Weblog Traveller News veröffentlicht. Esther Stehning leitet die Atlatos GmbH und hat sich aufs Thema Geschäftsreisen spezialisiert. In Ihrem Reise-Journal berichtet sie über Neues aus der Reisewelt und kuriose Reisegeschichten.

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Früher habe ich immer mal wieder motiviert angefangen, ein Tagebuch zu schreiben. Meist hatte ich nach einigen Tagen keine Lust mehr, da ich zugegeben immer in den schlechten Zeiten spontan ein Tagebuch begonnen hatte und sobald wieder Sonnenschein angesagt war, habe ich sofort alle Bemühungen für ein Tagebuch wieder eingestellt. Größte Angst hatte ich davor, dass meine Geschwister mein Tagebuch lesen könnten, daher habe ich eigentlich alles so geschrieben, dass ich zur Not nichts Wichtiges meinen mich ärgernden Geschwistern verraten hätte.

Fazit: Eigentlich verbinde ich mit meinen Tagebüchern nichts Positives.

Als ich das erste Mal von Blogs erfahren habe, war dies ungefähr mit solch einer Beschreibung: „Blogs sind wir Tagebücher, das Du allen im Internet zur Verfügung stellst!“ Da lief es mir erstmal eiskalt den Rücken hinunter. Wer macht denn das? Ist das ein Big Brother im Internet? Ich glaube mein Gegenüber hat mir sichtlich angesehen, dass ich nicht sehr begeistert war von seiner neuen Entdeckung.

Aber der erste Eindruck zählt ja nicht immer! So bin ich auch zu der Erkenntnis gekommen, dass es so viele unterschiedliche Varianten von Blogs existieren und einige sehr interessant sind. Unterschiedliche Themen mit verschiedenen Ausrichtungen, ob für Privates oder Business, aber auch Blogs mit gesellschaftlichen Themen.
Ich würde einen Blog heute so beschreiben: Ein Blog ist eine Webseite mit immer wieder aktuellen Beiträgen in chronologischer Reihenfolge zu bestimmten Themen, bei dem jeder Leser aktiv durch Kommentare und Beiträge mitdiskutieren kann.

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Herausforderung Web 2.0 im Unternehmen


Geschrieben am Mittwoch, 09. Mai 2007 von Thomas Kilian (1 Antwort)

Frank Bültge - bueltge WeblogIn Frank Bültges Beitrag zum Business-Blog-Karneval stecken jede Menge Hintergründe zum Thema Web 2.0, die für Unternehmen wichtig sind, die Social Software bereits nutzen oder darüber nachdenken, sie einzusetzen. Der Originalbeitrag ist im bueltge.de-Weblog erschienen, den Frank Bültge als „private Sammlung dessen, was ich interessant und erwähnenswert finde“ bezeichnet. 

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Die innerbetriebliche Kommunikation ist noch immer ein Problem im Unternehmen. Was in der großen Welt des Internets immer leichter und auch immer attraktiver wird, ist in vielen Unternehmen nicht zu spüren – die Kommunikation, die Zusammenarbeit. Unternehmen können ihr Know-how nicht bündeln und haben damit im Wettbewerb einen Nachteil.

Web-Techniken, die unter dem Begriff Web 2.0 bekannt oder bekannter geworden sind, stellen eine Chance für Unternehmen dar – sie müssen nur zugreifen. Wissensmanagment, Kommunikation und Zusammenarbeit sind Bausteine, die im Unternehmen gemeistert werden müssen. Um die Vorteile von Weblogs, Wikis und Social Services zu nutzen, bedarf es jedoch einiger Vorraussetzungen.

Techniken, die mit dem Schlagwort Web 2.0 im Zusammenhang stehen, können den Informationsfluss im Unternehmen effizienter gestallten. Derzeit ist das typische Austauschmedium im Unternehmensumfeld die E-Mail. Mitarbeiter geben Informationen an andere Mitarbeiter, in der Regel über die Möglichkeit Kopie-Adresse hinterlegen (cc-Funktion).
Damit ist der Datenstrom schnell sehr groß, der Mailserver überlastet und hat man einen Mitarbeiter vergessen, dann erhält er erst gar keine Information. Dabei gehen Informationen verloren, gelangen an die falsche Adresse oder die Relevanz ist falsch gesetzt.

Mit Hilfe von Web 2.0-Anwendungen wird dieses Problem umgekehrt. Der Empfänger entscheidet selbst, ob und welche Information er haben möchte. Dazu steht vorrangig der Nutzen von Feeds im Vordergrund.

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