Pimp your Website mit Pagegloss


Geschrieben am Freitag, 27. November 2009 von Thomas Kilian Kommentare deaktiviert

Dies ist mein Beitrag zur Blogparade “Pimp your Page” vom geschätzten Blogger-Kollegen Knut O.E. Pankrath aus Berlin Moabit, mit dem ich jüngst Kaffee Latte in Freddy Leck sein Waschsalon schlürfen durfte.

Unter der Schirmfrauschaft der ebenfalls geschätzten Blogger-Kollegin Elke Fleing aus Hamburg hat der umtriebige Lösungsbäcker nun einige Fragen zur Optimierung einer statischen oder CMS-Website gestellt, die ich gerne mit drei Beispielen beantworten möchte. Dabei habe ich (meine Igel-Leser werden wissen, wie wichtig das Thema “Sichtbarkeit” ist) den roten Faden in Richtung Suchmaschinen-Optimierung gesponnen.

Pagegloss für Webdesign & Suchmaschinen-Optimierung

Bitte benennen Sie den Dienst / die Software mit Link zum Anbieter.

  1. Keyword-Tool von Google, um sinnvolle (und vor allem tatsächlich gesuchte) Schlüsselbegriffe herauszufinden.
  2. wpSEO von Sergej Müller, um WordPress-Blogs für Suchmaschinen zu pimpen.
  3. Website-Analyse von Seitwert, um die Fortschritte und Ergebnisse objektiv zu messen und zu bewerten.

Was tut das Angebot nützliches / spannendes für den Leser?

  1. Wer sich auf sinnvolle Keywords konzentriert, bietet seinen Lesern eine kohärente Website, die sich um tatsächlich gefragte Begrifflichkeiten dreht. Das kommt auch den Bedürfnissen der User zu Gute.
  2. Klickfreundliche Browsertitel laden zum Aufrufen der Website ein.

Was tut das Angebot nützliches / spannendes für den Seitenanbieter der Webseite?

  1. Es hilft dem Webmaster, die richtigen Keywords herauszufinden und passende Synonyme auszuwählen. Zugleich zeigt das Keyword Tool, ob die gewünschten Begriffe überhaupt bei Google gesucht werden. Eine Optimierung für Keywords lohnt sich nämlich nur, wenn diese auch tatsächlich nachgefragt werden.
  2. Vielfältige automatische Einstellungsmöglichkeiten für Seitentitel, Metatags und andere Suchmaschinen-relevante Eigenschaften eines WordPress Weblogs. Erleichtert einfach ungemein die Arbeit…
  3. Objektive Messung wichtiger Faktoren zur Bewertung einer Website: Google, Besucherzahlen, Verlinkung, Social Bookmarks, technische Eigenschaften, Domainalter, Eintragungen u.v.m. Ein Punktwert vereinfacht den Vergleich mit anderen Websites und zeigt Fortschritte sehr einfach und übersichtlich an.

Für welche Betriebssysteme gibt es das Angebot?

  1. Unabhängig, läuft unter allen Systemen und auf allen Browsern.
  2. Plugin für WordPress, läuft ebenfalls auf allen gängigen Browsern.
  3. Unabhängig, läuft unter allen Systemen und auf allen Browsern.

Kostenpflichtig?

  1. Nein.
  2. Kostenfreie Testversion (10 Tage), 19,99 – 99,99 Euro (je nach Paket), Investition lohnt sich!
  3. Nein, allerdings gibt es für Unternehmen auf Wunsch eine kostenpflichtige Whitelabel-Lösung.

Bitte vergeben Sie pro Angebot bis zu 3 Schlagworte (tags), mit deren Hilfe Leser schnell sehen, ob das etwas für sie sein könnte.

  1. Keywords, Keywords, Keywords
  2. Metatags, Seitentitel, WordPress
  3. Analyse, Messung, Vergleich
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Märchenhafte Podcasts und andere Ohrwürmer


Geschrieben am Donnerstag, 26. November 2009 von Thomas Kilian (1 Antwort)

Wie Ihr wisst, bin ich ein absoluter Podcast-Fan. Ich finde es einfach klasse, die kurzen Audio-Folgen auf dem Weg zur Arbeit oder beim Laufen mit unserem Golden Retriever Eddy aufs Ohr zu kriegen. Neben unserem eigenen “Neukunden-Podcast” haben wir nun als Agentur zum ersten Mal einen Podcast für einen unserer Kunden konzipiert und umgesetzt.

“Märchen von der Unternehmensnachfolge” im Podcast

Der Unternehmensnachfolge Podcast der Hadenfeldt GmbH beschäftigt sich mit der Frage, wie eine erfolgreiche Unternehmensnachfolge gelingen kann. Finanzberater Claus Hadenfeldt erzählt im gleichnamigen Weblog das “Märchen von der Unternehmensnachfolge“. In der ersten Folge des neuen Audio-Podcasts steht er im Interview selbst Rede und Antwort.

Unternehmensnachfolge Podcast

Das akustische Angebot richtet sich an Unternehmerinnen und Unternehmer, die vor der Entscheidung stehen, ihr Lebenswerk an die nächste Generation zu vererben, an Berater und Experten auf diesem Gebiet sowie an Mitarbeiter und Menschen, die von einer Unternehmensnachfolge in ihrem Betrieb betroffen sind. In den kommenden Folgen wird es um Themen wie “Streit in der Familie”, die “Herausforderung der Liquiditätssicherung”, “externe versus Familiennachfolge”, “Beratung in der Unternehmensnachfolge” und viele weitere Aspekte gehen.

Ich bin wirklich gespannt, wie Ihr die erste Folge des Unternehmensnachfolge Podcasts findet und ob Ihr Ideen und Verbesserungsvorschläge für uns (und auch für Claus Hadenfeldt) habt. Schreibt Euer Feedback gerne in die Kommentare hier oder drüben im Unternehmensnachfolge Weblog.

Neukunden-Ohrwürmer können 20. Jubiläum feiern

Nicht nur der erste Kunden-Podcast unserer Agentur ist veröffentlicht, — mittlerweile können wir auch im hauseigenen Neukunden-Podcast ein schönes Jubiläum feiern. Im November ist die 20. Folge erschienen, in der ich den Kommunikations-Experten und Autor Volker Remy interviewen durfte. Unser Thema: Neukunden-Gewinnung für Agenturen – spannend!

Neukunden-Podcast - Marketing-Podcast aus Ostwestfalen

In der 21. und 22. Folge bin ich dann – um mal die Seiten zu wechseln – im Gespräch mit Unternehmen, die neue Kunden suchen. Der Stromanbieter Clevergy und die Internetplattform Käuferportal stehen mir Rede und Antwort. Weitere Folgen mit interessanten Interviewpartnern zu Themen aus dem Bereich Neukunden-Gewinnung, Marketing & Kommunikation sind schon in der Pipeline und erscheinen alle 10-14 Tage im Neukunden-Podcast. Hört doch einfach mal rein!

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So verkaufen Sie Kundennutzen


Geschrieben am Montag, 16. November 2009 von Thomas Kilian Kommentare deaktiviert

Dies ist ein Beitrag zur BlogparadeWie verkaufen Sie Kundennutzen?” von PR-Doktor Kerstin Hoffmann und damit mein Versuch, auf diese Frage eine Antwort zu geben, ohne das Wort “Bullenschau” zu gebrauchen … ach Mist, jetzt hab’ ich’s schon wieder getan…! :-)

Warum Kundennutzen Empathie erfordert

Als Muttersprachler des hochländischen Fachchinesisch traue ich Euch gleich das erste Fremdwort zu:

Empathie mit einem anderen Menschen bedeutet, dass man diesen von außen – ohne persönliche Grenzen zu überschreiten – möglichst ganzheitlich erfasst, dessen Gefühle versteht, ohne diese jedoch notwendigerweise zu teilen, und sich damit über dessen Verstehen und Handeln klar wird. Ein Lebewesen ist mit einem anderen empathisch, wenn es sich in dieses einfühlt, sich also vorstellt, es wäre das andere, beziehungsweise so fühlt, wahrnimmt und denkt, als wäre es das andere.

Ohne Empathie kann es keinen Verkauf von Kundennutzen geben. Schließlich erfordert die Nutzenformulierung, dass ich mich in den potentiellen Interessenten hineinversetze. Was bringt mein Produkt / Angebot / Dienstleistung an Mehrwert für die Zielgruppe? Wer nur verkaufen will, ohne ein konkretes Bedürfnis zu stillen, hat es bei der Akquise schwer. Vor allem, wenn es sich um vergleichbare Angebote mit einem starken Wettbewerb handelt.

  • Verkaufe ich HTML-Seite, PHP-Skripte oder eine TYPO3-Installation? – Allesamt konkrete Produkte, doch welcher Programmierer tut das nicht?
  • Verkaufe ich Webdesign, eine professionelle Homepage oder multimediale Erlebnisse? Klar, doch welche Internetagentur tut das nicht?
  • Die gesteigerte Sichtbarkeit im WWW, neue Kunden über das Internet oder die Optimierung von Besuchern zu Interessenten (Conversion Rate) — diese Dinge zeigen ein ganz anderes Spektrum in Sachen Kundennutzen.

Der Kundennutzen fragt: Welche Bedürfnisse meiner Kunden kann mein Angebot bedienen? Wie treffe ich den richtigen Nerv bzw. wo kann ich den Schmerz am ehesten stillen? Wie bei einem guten Arzt sollte deshalb vor der Behandlung die Diagnose stehen. Wie würden Sie sich im Behandlungszimmer fühlen, wenn der Onkel Doktor gleich die Spritze zückt, ohne nach Ihren Schmerzen zu fragen? Ähnlich müssen sich manche Akquise-Opfer Kunden fühlen, wenn Sie einfach nur mit platten Werbephrasen zugetextet werden, die ihren Wünschen gar nicht entsprechen.

Kundennutzen in unterschiedlichen Branchen verkaufen

Die Nummer mit der Empathie und dem Arzt ist ja schön und gut, doch klappt das auch in meiner Branche? Ich bin überzeugt, dass sich Kundennutzen in beinahe jedem Fall finden und in Worte fassen lässt. Einige Beispiele gebe ich gerne:

  • Gebäudereinigung: Statt “sauberer Büroräume” (Produkt) bieten Sie ein “kreatives Ambiente” (für Zielkunden in der Werbeindustrie), ein gesteigertes Wohlbefinden, Zeitersparnis bei höherer Sauberkeit, eine ordentliche Arbeitsatmosphäre etc.
  • Einzelhandel: “Geiz ist geil” war gestern. Heute sind Shopping-Erlebnisse schwer im Kommen. Über die Flirt-Shopping-Aktion unseres EDEKA-Kunden hatte ich ja schon mal berichtet. Inszenieren Sie Ihre Produkte!
  • Unternehmensberater: Eine Beratung ist ja schön und gut, doch welche Vorteile bieten Sie? Einsparpotentiale? Mehr Leistungsfähigkeit? Neue Ideen und Lösungsansätze? Wie sehen die konkret aus? Je nach Beratungsansatz gibt es hier viele verschiedene Nutzen, die Sie stiften können.
  • Coaches und Trainer: Ähnlich wie bei Unternehmensberatern – was steht am Ende (oder in der Mitte) Ihres Trainings? Welche Meilensteine haben Ihre Mandanten nach 3-6 Monaten erreicht? Wie geht es den Coachees nach den ersten Sitzungen?
  • Maschinenbau: Die neue TKKG 34/B kann Folien wickeln wie keine zweite – doch was hat Ihr Kunde davon? Schnellere Lieferzeiten, mehr Durchsatz, gesunkene Produktionskosten… suchen Sie nach Gründen, um Ihr “Schätzchen” geschickt zu verpacken.
  • Handwerk: Goldener Boden allein reicht nicht. Die Pfanne auf dem Dach oder “ordentlich verlegte Fliesen” sind längst selbstverständlich. Doch worin unterscheiden Sie sich von Ihren Kollegen? Wie klingen eine “Baustelle ohne Dreck”, ein garantierter Festpreis oder ein Wochenend-Service?

Sie merken schon: Um den Kundennutzen zu benennen, ist manchmal ein zusätzliches oder außergewöhnliches Angebot notwendig. Vor allem, wenn Sie zu vergleichbar sind. Insofern geht die Nutzenformulierung häufig auch mit einer Spezialisierung einher. Und die hat – was die Akquise neuer Kunden angeht – bislang noch keinem geschadet.

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Freunde schaden nur dem, der keine hat!


Geschrieben am Montag, 16. November 2009 von Thomas Kilian (2 Antworten)

Das gilt auch in der Neukunden-Gewinnung. Insofern braucht es manchmal etwas Zeit, in Beziehungen zu investieren. Denkt bei allem “Rödeln” in der Akquise auch mal daran, Pausen zur Beziehungspflege einzubauen. Wenn es hier mal etwas ruhiger ist, liegt das u.a. daran, dass ich diese Zeiten brauche, um auch morgen noch kraftvoll akquirieren zu können.

Wann schnacken wir mal wieder? / Wann lernen wir uns endlich kennen?

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Igel-Faktor Leseprobe – Minibook zum Blättern


Geschrieben am Donnerstag, 12. November 2009 von Thomas Kilian Kommentare deaktiviert

Habe ich heute von meinem Verlag zur Verfügung gestellt bekommen, ist doch echt klasse – oder? Viel Spaß beim Reinschnuppern, das volle Programm gibt’s für nur 24,80 Euro – mit persönlicher Widmung und natürlich versandkostenfrei – genau hier.

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(Vertriebs-) Bauer sucht (Kunden-) Frau!


Geschrieben am Montag, 09. November 2009 von Thomas Kilian (1 Antwort)

Sitze auf dem Sofa, beantworte E-Mails und die Glotze läuft. Muss auch mal sein. Heute suchen Bauern wieder mal Frauen. Gerade klettert ein Weinbauer in ein Fass. Die 33-jährige Neubäuerin staunt nicht schlecht. Er sitzt in seinem runden “Wohnzimmer” und macht gleich noch das Fass sauber. Die blonde Arzthelferin (?) ist sich nicht sicher, was sie davon halten soll. Aber irgendwie findet sie ihren Bauern ganz süß.

5 Minuten aus dem täglichen TV-Wahnsinn bei RTL

Friseurin Heike, 39, ist zurzeit am richtigen Ort. Sie freut sich über die Geburt eines neuen Kälbchens. Kuhbauer Dieter war zwar erst drei Mal verliebt, aber ist in seinem Fachgebiet absoluter Experte. “Glückliche Milch von glücklichen Kühen.”

Gleiches gilt für den 44-jährigen Markus, einen stämmigen Pfälzer, der gerade das Holz stapelt. Seine Wunschkandidatin tobt gerade mit dem Wasserschlauch durch den Garten, bevor gemeinsam gegrillt wird. Millionen Fernsehzuschauer sehen die turtelnden Landwirte und ihre ersten Schritte ins emotionale Glück.

Vertrieb & Akquise suchen neue Kunden

Das Spiel ist doch irgendwie immer das gleiche. Auch im Vertrieb suchen ambitionierte Experten (Finanzwirte, Fachwirte und Landwirte) nach neuen Kunden, um am besten die Liebe des Lebens (eine dauerhafte Geschäftsbeziehung oder zumindest den großen Coup) zu finden:

Zaghafte Annäherungsversuche (Werbebriefe), erste Kontaktaufnahme (unverbindliches Erstgespräch), vertiefte Zweisamkeit (Angebotserstellung und Auftragsbestätigung), erste gemeinsame Erlebnisse und Ausflüge (Erbringen von Dienstleistungen, Verkauf von Waren), Streitgespräche (Reklamationen) und Versöhnung (Kulanz & Wiedergutmachung). Ob es klappt, entscheidet das Herz, aber oftmals auch der Mangel an Alternativen (in wirtschaftlich schwierigen Zeiten insbesondere…).

Jeder Topf (Friseurin Heike, 39) findet seinen/ihren Deckel (Rinderwirt Dieter, 40). Das gilt auch für Kunden und Dienstleister. Selbst wenn Außenstehende darüber vielleicht nur lächeln können. Also, keine Sorge, wenn die große Liebe vielleicht noch auf sich warten lässt. Irgendwann kommt sicher der oder die Richtige! Selbst wenn es dann nicht für einen Auftritt bei RTL reicht… ;-)

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Die dunkle Jahreszeit läutet den Blog-Karneval ein!


Geschrieben am Montag, 09. November 2009 von Thomas Kilian Kommentare deaktiviert

Wenn die Bäume kahl sind, wenn am Himmel die tiefroten Farben des Sonnenuntergangs schwimmen und das vergilbte Gras übergolden, dann gewahrst du mit Entzücken, wie alles verlischt, was jüngst noch in dir brannte.

Was bringt der Kilian denn jetzt schon wieder? Wer es mit Gustave Flaubert (November) nicht so hat, dem mag ein alternativer Einstieg vielleicht besser gefallen. Also, alles noch mal auf Anfang…

Die Tage werden kürzer, die Nächte dunkler – der November hat längst den Sommer überholt. Ich weiß nicht, wie es Euch geht, aber bei mir droht schon wieder die Winterdepression. Damit uns Blogger dieses Schicksal erspart bleibt, wurde einst der Blog-Karneval erfunden. Durch dieses närrische Treiben soll zumindest virtuell die Stimmung hochgehalten werden. Elke Fleing hat es vor einigen Jahren vorgemacht, wurde zahlreich kopiert (natürlich auch von mir) und ist mittlerweile als Schirmherrin für die närrische Sache engagiert:

“Interaction rulez! Und bei ner Parade vernetzeln sich die Blogger immer prima. Und sie tragen Wissen und Tipps zusammen zu einem Thema, vor dem wir alle, die wir uns im Netz tummeln, ja immer wieder stehen: Attraktive, aussagekräftige, gut unterhaltende und nützliche Websites zu schaffen. Ob zwecks Selbstmarketings oder für Kunden. Insofern freu ich mich selbst schon sehr auf alle die Inspirationen, die bei dieser Blogparade für uns alle rausspringen werden. Also, an die Tastaturen, Blogger!”

Das bunte Treiben lässt sich also – trotz Umbennung in “Blog-Parade” – nicht kleinkriegen. Deshalb freue ich mich sehr, Euch heute drei aktuelle Blog-Paraden vorzustellen, an denen ich selbst auch gerne teilnehmen möchte:

Blog-Parade “Pimp your Page (statisch / CMS / Blog) mit Pagegloss”

Knut O.E. Pankrath hat im Gemeinschaftsraum von bblogs eine Blog-Parade “mit Pagegloss” gestartet. Er ruft dazu auf, in eigenen Beiträgen bis zu drei Angebote zu benennen, die eine Webseite einladender für die Leser machen:

  • Bitte benennen Sie den Dienst / die Software mit Link zum Anbieter !
  • Was tut das Angebot nützliches / spannendes für den Leser?
  • Was tut das Angebot nützliches / spannendes für den Seitenanbieter der Webseite?
  • Für welche Betriebssysteme gibt es das Angebot? Kostenpflichtig?

Die Beiträge können im Zeitraum 1. November bis 2. Dezember 2009 veröffentlicht und mit der Aktion verlinkt werden.

Blog-Parade “Wie verkaufen Sie Kundennutzen?”

Die erste Blogparade im PR-Doktor finde ich persönlich sehr spannend. Kerstin Hoffmann hat mit der Themenreihe über den Kundennutzen einen wunden Punkt vieler Marketing-Aktivitäten getroffen:

“Gute Werbung und PR sprechen hauptsächlich über den Kunden und dessen Bedürfnisse und Ziele. Auch gelungene, wirkungsvolle Unternehmensbeschreibungen orientieren sich immer am Kunden. Niemand verkauft Produkte, Informationen oder Dienstleistungen wegen ihrer Eigenschaften. Menschen (auch Businesskunden!) kaufen Nutzen wie Ansehen, Sicherheit, Reichtum…”

Und weil das so wahr ist, empfehle ich jedem die Teilnahme an der Kundennutzen-Blogparade bis zum 20. November 2009.

Blog-Parade “Blogs in Zeiten von Twitter, Facebook und Co.”

Auch bei meinem Blogger-Kollegen Peer Wandiger läuft derzeit eine sehr Interessante Blog-Parade, die sich mit den vielen neuen Social Media Anwendungen beschäftigen und konkret die Frage stellen:

“Graben die neuen Social Media Anwendungen, wie Twitter, Facebook, Google Wave und Co., den Blogs das Wasser ab? Sind Blogs Auslaufmodelle? Oder kann man diese neue Kommunkationsformen auch zum Vorteil des eigenen Blogs nutzen und wenn ja, wie? Wie sollten sich Selbständige, die einen Blog betreiben, gegenüber diesen neuen Meinungskanälen verhalten und wie nutzt man diese optimal für sein Unternehmen?”

Wer auf diese Fragen eine Antwort hat, kann bis zum 21. November noch per Artikel Stellung beziehen und dadurch an der Blogparade von Selbständig im Netz teilnehmen.

Weitere Blog-Paraden (auch über die fünfte Jahreszeit hinaus) findet Ihr darüber hinaus jederzeit aktuell unter www.Blog-Parade.de.

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Vielen Dank für die Rezensionen des Igel-Faktors!


Geschrieben am Sonntag, 08. November 2009 von Thomas Kilian Kommentare deaktiviert

Als frisch gebackener Autor interessiert mich vor allem:

  • Verkauft sich mein Buch?
  • Wie kommt das Buch an?
  • Wer spricht oder schreibt darüber?

Insofern freut es mich über die Maßen, dass bereits mehrere hundert Exemplare des Igel-Faktors über den (zumeist virtuellen) Ladentisch gegangen sind, dass die Feedbacks überwiegend sehr positiv ausfallen (sowohl von meinen Branchenkollegen als auch von der konkreten Zielgruppe) und dass sich in der Zwischenzeit auch schon etliche Rezensionen, Buchtipps und Interviews angesammelt haben. Alle Beiträge liste ich im Pressespiegel des Igel-Faktors auf. Auf eine kleine Auswahl will ich in diesem Beitrag gerne noch mal gesondert eingehen:

Interview / Audiobeitrag auf neudeutsch

Vor zwei Wochen war ich bei Michael Zerban in Düsseldorf zu Gast, mit dem ich eine gute halbe Stunde über die Neukunden-Gewinnung im Internet geplaudert habe. Herausgekommen ist ein toller Audio-Beitrag mit Interview-Sequenzen aus dem Gespräch, der zeigt, dass es das Internet allein auch nicht richten kann (Direktlink zum Beitrag).

Artikel in der regionalen Presse

“Ein Agenturleiter aus Löhne schreibt ein Buch.” Das schien mir ein guter Aufhänger für die Kontaktaufnahme zur regionalen Presse zu sein. Das Westfalenblatt kam und berichtete, die Neue Westfälische legte nach (jeweils mit freundlicher Genehmigung, Text und Bild: Sonja Töbing (WB) und Martin Fröhlich (NW)). Tolle PR!

Rezensionen

Besonders schön finde ich es, wenn jemand mein Buch liest und ganz subjektiv bewertet. Die reine Ankündigung und der Hinweis auf den Igel-Faktor ist klasse, aber eine echte Rezension lässt mein Herz immer höher schlagen. Hier einige Beispiele:

Auch allen anderen möchte ich ganz herzlich danken, die bei XING, Twitter, in ihren Blogs oder anderen Online-Medien auf den Igel-Faktor hinweisen. Wenn ich im Pressespiegel jemanden vergessen haben sollte, meldet Euch bitte einfach kurz bei mir.

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Hilfe ich bin abgemahnt! Was nun? (Teil 3)


Geschrieben am Freitag, 06. November 2009 von Thomas Kilian (4 Antworten)

Nachdem ich durch eine beantragte Fristverlängerung die Möglichkeit hatte, meinen Urlaub in Ruhe zu genießen, stand direkt nach meiner Rückkehr die Frage an, wie ich jetzt am besten auf die Abmahnung reagieren soll. Also habe ich mich direkt mit meinem Anwalt kurzgeschlossen. Er wies mich darauf hin, dass es in den meisten Fällen nicht ratsam ist, eine Unterlassungserklärung wie gefordert zu unterschreiben, sondern diese zu modifizieren.

Beratung durch einen spezialisierten Anwalt ist zu empfehlen

Parallel hatte ich schon im Internet recherchiert, um einige Hintergründe zum Thema Abmahnungen zu erhalten. Ganz hilfreich fand ich beispielsweise die Website Abmahnung UWG, doch auch diese konnte mir keine verbindliche Antwort auf die Frage geben, wie ich mit “meiner” Unterlassungserklärung konkret umgehen soll. Ich bin daher meinem Anwalt Norman Wierz echt dankbar, dass er mich souverän und kompetent beraten hat:

Norman hat zunächst beim gegnerischen Anwalt angerufen, um den aktuellen Sachstand zu erfragen und das weitere Vorgehen zu besprechen. Bei der Gelegenheit hat er für mich sogar eine deutliche Kostenreduzierung ausgehandelt. Dann hat er die Unterlassungserklärung etwas gekürzt, den Wortlaut in weiten Teilen aber unverändert gelassen, damit die Modifizierung auch akzeptiert wird. Diese Dinge wurden ja bereits mündlich mit dem gegnerischen Anwalt geklärt.

In der Zwischenzeit habe ich die Kostennote der Kanzlei erhalten und damit “grünes Licht” für die modifizierte Unterlassungserklärung bekommen. Seit ich in der vergangenen Woche die Anwaltskosten überwiesen habe, ist die Geschichte komplett vom Tisch. Ich kann jetzt wieder nach Vorne schauen und meine Energien für andere Dinge, z.B. zum Bloggen einsetzen…

Fazit zur Abmahnung im Neukunden-Magnet Weblog

Mein Fazit: Neben unnötigen Kosten und viel Zeit für Recherche, Telefonate und Briefe hat mich die ganze Geschichte auch echt Nerven gekostet. Ich wollte einfach keinen weiteren Fehler machen, der mich noch mehr unnötiges Geld kostet. Vor allem durch das schlechte Timing mit meinem Urlaub und dem Urlaub meines Anwalts kam noch zusätzlicher Stress dazu.

Ich kann nur jedem raten, sich beim Bloggen vorab schlau zu machen, mit welchen Äußerungen gegenüber dem Wettbewerb eine Abmahnung drohen kann. Bei kritischen Themen würde ich in Zukunft meinen Anwalt vor der Veröffentlichung kurz kontaktieren, – das ist auf jeden Fall günstiger (und nervenschonender) als die Abmahn-Nummer noch einmal zu erleben…

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Hilfe ich bin abgemahnt! Was nun? (Teil 2)


Geschrieben am Mittwoch, 04. November 2009 von Thomas Kilian Kommentare deaktiviert

Soweit schön und gut, wie mir Wikipedia die wichtigsten Fakten zum Thema Abmahnung mitteilt:

“Eine Abmahnung ist die formale Aufforderung einer Person an eine andere Person, ein bestimmtes Verhalten künftig zu unterlassen. Sie hat die Funktion, Streitigkeiten auf direktem und kostengünstigem Weg ohne Einschaltung eines Gerichts beizulegen.”

Nun hat es also auch mich und unser Neukunden-Magnet Weblog getroffen. In dieser kleinen Blogserie möchte ich Euch zeigen, wie wir als Agentur mit der Abmahnung umgegangen sind – vielleicht ist diese Schilderung auch für den einen oder anderen hilfreich.

Die Gründe für eine Abmahnung sind vielfältig: Fehlende Angaben im Impressum (und ein Wettbewerber, der einen bewusst dafür abmahnen möchte; Stichwort “Abmahnanwälte”), die Verwendung von fremdem Bild- oder Textmaterial (Urheberrecht) oder wie in meinem Fall eine unrechtmäßige Äußerung über einen Marktbegleiter.

In den meisten Fällen wird einer Abmahnung direkt eine Unterlassungserklärung beigefügt:

abmahnung04

Ganz großes Problem für uns: Die Abmahnung ging bei uns erst am Freitag, 2. Oktober 2009 am späten Vormittag per Post ein. Ich hatte meinen ersten Urlaubstag und war schlecht greifbar, unser Anwalt weilte ebenfalls im Ausland, so dass wir uns nicht einmal ordentlich beraten konnten. Wie sollten wir denn nur diese kurze Frist einhalten?

In solchen Situationen gilt: Ruhe bewahren, aber nichts auf die lange Bank schieben. Wer an dieser Stelle die Abmahnung einfach nur ignoriert oder gar in den Papierkorb wirft, geht das Risiko einer gerichtlichen Auseinandersetzung ein. Und die kann – sofern die Abmahnung zulässig ist – ein ziemliches Loch ins Geldsäckel reißen.

Wir haben den abgemahnten Artikel aus dem Neukunden-Magnet Weblog direkt gelöscht, um den Stein des Anstoßes erstmal aus dem Weg zu räumen. Am Montag (5.10.) hat meine Assistentin dann folgenden Brief an den gegnerischen Anwalt verschickt:

*************************************************************************

Betreff: Ihr Abmahnschreiben vom  30.09.2009, Aktenzeichen XXXXXXXX

Sehr geehrter Herr XXXXXXXX,

wir beziehen uns auf das o. g. Abmahnschreiben. Sie haben uns eine Frist bis zum 02.10.2009 um 13 Uhr gesetzt, die unmöglich für uns einzuhalten war. Ihr Schreiben ging erst Freitag Vormittag bei uns ein und unser Geschäftsführer, Herr Thomas Kilian, ist noch bis einschließlich 11.10.2009 im Urlaub. Dort ist er per E-Mail und Telefon nicht zu erreichen.

Bevor wir Stellung nehmen können, möchten wir die Angelegenheit prüfen. Wir haben den beanstandeten Artikel bereits am Freitag Nachmittag aus dem Netz genommen und werden und uns schriftlich bis zum 15.10.2009 äußern.

Mit freundlichen Grüßen

(Unterschrift)

*************************************************************************

Wichtig scheint mir, in dieser Situation keine voreiligen Aussagen zu treffen und schon gar nicht die Unterlassungserklärung ohne Rücksprache mit einem auf IT-Recht spezialisierten Anwalt zu unterschreiben. Hier gibt es weitere Hürden, wie wir im dritten Teil meiner Blogserie noch sehen werden…

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