Google auf der Couch – Teil 1


Geschrieben am Freitag, 30. Januar 2009 von Thomas Kilian (6 Antworten)

Wenn von Suchmaschinenoptimierung die Rede ist, könnte man eigentlich auch von Google-Optimierung sprechen. Schließlich hat der Gigant unter den Suchmaschinen seinen Konkurrenten längst den Rang abgelaufen und sich in dieser „Branche” die Pole-Position erobert.

Doch wie Google genau tickt, mag kaum jemand so genau sagen – dennoch gibt es eine Reihe von Tricks und Spekulationen über Google, mit denen Sie Ihre Website erfolgreich in die vorderen Ränge dieser Suchmaschinen bringen. Und das Beste daran: Auch für Ihre Besucher werden die Texte so leserfreundlicher.

Tiefenpsychologie für eine sinnvolle
Suchmaschinenoptimierung

Nur wer insbesondere bei Google gefunden wird, kann im Internet erfolgreich handeln und auf satte Erträge hoffen. Aber Vorsicht: So, wie das Internet sich ständig verändert, so reagiert auch die Suchmaschine Google stetig auf diese Veränderungen und passt den Suchalgorithmus dementsprechend permanent an. Eine Suchmaschinenoptimierung, die gestern noch wunderbar funktioniert hat, kann heute oder morgen schon wieder nach hinten losgehen.

Ein prominentes Beispiel besteht sicherlich in den Link-Farmen, die abertausende von Links enthielten, um so für ganz unterschiedliche Websites Backlinks im Überfluss zu generieren. Doch auch Artikelverzeichnisse werden von Google argwöhnisch betrachtet und zwischenzeitlich durchaus abgestraft.

Die Offpage-Optimierung kann, neben der Möglichkeit einer Eintragung etwa in Artikelverzeichnissen darin bestehen, sich gute Linkpartner zu suchen – insbesondere in Verbindung mit einem Blog macht dies durchaus Sinn und kann zu fruchtbaren Kollaborationen führen.

Linkbait in der Suchmaschinenoptimierung

Daneben hat sich jedoch ein Schlagwort etabliert, das für die PageRank-Optimierung ganz wesentlich ist; selbst Google hat gegen diese Methode nichts einzuwenden. “Linkbait” – so lautet dieses Zauberwort, das jedoch ganz ohne faulen Zauber auskommt. Mehr dazu gibt’s im zweiten Teil von “Google auf der Couch”.

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Der Altkunden-Magnet im Neukunden-Magnet


Geschrieben am Mittwoch, 28. Januar 2009 von Thomas Kilian (3 Antworten)

Großes Kino! Nicht nur, das Marcel Schreyer seit einigen Wochen wieder selbst im Marktschreyer-Blog unterwegs ist, jetzt hat er auch noch die Zeit gefunden, einen thematisch absolut passenden Gastartikel zu schreiben, den ich Euch sofort zeigen möchte. Vorhang auf für den “Altkunden-Magnet” im Neukunden-Magnet…

Der Altkunden-Magnet

Neue Kunden sind teuer. Die Aktivierung oder Rückgewinnung alter Kunden dagegen ist erheblich günstiger. So lautet eine alte Unternehmerweisheit, die landauf landab gepredigt wird. Aber: Was wird konkret getan, um alte Kunden wieder zum Kauf zu bewegen? Nur alle Jahre wieder eine nette Karte kann nicht die Lösung sein.

Der Schlüssel zum Erfolg ist, weiterhin mit seinen inaktiven Kunden eng in Kontakt zu bleiben und diese genauso freundlich und zuvorkommend zu behandeln wie die Stammkunden. Auf dieser Grundlage können Sie aufbauen und systematisch die Reaktivierung Ihrer Altkunden betreiben. Aber wie stellt man nach längerer Zeit wieder den Kontakt her, ohne aufdringlich zu wirken? Wie wird man zum Altkunden-Magnet? Einige praktikable Methoden habe ich hier für Sie zusammengestellt:

  • Halten Sie sich über die Entwicklungen und Herausforderungen in den Branchen Ihrer Altkunden auf dem Laufenden. So haben Sie immer genug Gesprächsstoff.
  • Informieren Sie Ihre Altkunden über Neuheiten, Erweiterungen oder Verbesserungen bei den Produkten, die diese gekauft haben.
  • Laden Sie Ihre Altkunden zu Messen und Veranstaltungen ein, an denen Sie teilnehmen.
  • Bieten Sie günstige (oder kostenlose) Wartungs- und Serviceleistungen für gekaufte Produkte an.
  • Versenden Sie hochwertige Newsletter oder Kundenzeitschriften.
  • Empfehlen Sie Ihre Altkunden weiter, sofern sich die Gelegenheit dazu ergibt
  • Senden Sie Ihren Altkunden nützliche Presse- oder Fachartikel, die diese wahrscheinlich nicht kennen.
  • Fragen Sie den Altkunden nach Rat, wenn Sie Hilfe auf seinem Expertengebiet brauchen.
  • Kaufen Sie bei Ihren Altkunden ein.

…Welche Möglichkeiten fallen Ihnen noch ein?

Mit einer dieser Vorgehensweisen gelingt es garantiert, mit dem Altkunden wieder ins Gespräch zu kommen. Dann pumpen Sie diese aber nicht mit Werbung voll sondern warten den richtigen Moment ab. Sie werden es bemerken oder gesagt bekommen, wenn wieder Bedarf bei den Kunden besteht – und Ihren „Heimvorteil“ nutzen. Also, Altkunden-Magnet auspacken und loslegen!

Über den Autor: Marcel Schreyer leitet die Full-Service-Agentur comma5 marketing services und bloggt selbst auf www.marktschreyer.de über kreatives und außergewöhnliches Marketing.

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Das Runde muss trotzdem immer ins Eckige


Geschrieben am Mittwoch, 28. Januar 2009 von Thomas Kilian (2 Antworten)

Auch wenn es bei unseren Handball-Jungs heute Abend nicht geklappt hat, – eins steht bei jedem Spiel unumstößlich fest: Das Ziel besteht darin, das Runde (den Ball) ins Eckige (das Tor) zu werfen. Und zwar so oft, wie möglich. Doch nicht nur beim runden Leder (ob im Handball oder Fußball) kommt es auf das richtige Ziel an. Wer im Marketing einen perfekten Wurf landen möchte, muss sich optimal auf das Spiel vorbereiten.

Die richtige Spielstrategie im Marketing

Wenn ich die Akquise-Bemühungen einiger Unternehmen sehe, habe ich manchmal den Eindruck, als wenn sie das Spiel einfach nicht verstanden haben. Da werden jede Woche fleißig Anzeigen in der Tageszeitung geschaltet, unselektierte Werbebriefe verschickt (mir erschließt sich bei einigen Exemplaren wirklich nicht, wieso ich nun in der Empfängerliste stehe —> Rundablage “P”) oder per SPAM-Email nervige Anfragen gestartet. Alles hat den Anschein, dass das Ziel des Spiels überhaupt nicht erkennbar ist.

  • Welcher ist mein Wurfarm / mit welchem Fuß schieße ich besser?
    d.h. was sind meine Stärken, Stichwort “Profilierung”?
  • Wie lauten die Spielregeln?
    d.h. wie sieht eine effektive Kundenansprache aus?
  • Wie gut spielt mein Gegner und wie trickse ich ihn aus?
    d.h. wie hebe ich mich von meinen Marktbegleitern ab?
  • Kann mein Verein / Team auch die Fans begeistern?
    d.h. wie gewinne ich wirklich zufriedene Kunden?

Die Liste ließe sich beliebig verlängern. Es ist einfach wichtig, sich vor dem Spiel Gedanken über die richtige Taktik zu machen. Wer aufs Spielfeld rennt, ohne sich aufzuwärmen, muss auch mit einer Muskelzerrung rechnen. Und welcher B-Jugend-Kicker darf schon in der Nationalmannschaft mitspielen? 

Aber kein Grund zur Verzweiflung: Nach dem Spiel ist vor dem Spiel. Und wer in den vergangenen Monaten mit seinen ungelenken Beinen nur wenige Kunden gewinnen konnte, kann noch immer einen erfahrenen Marketing-Coach für die Rückrunde gewinnen. Dann klappt’s auch mit der Neukunden-Gewinnung!

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Augen auf zur Neukunden-Gewinnung


Geschrieben am Dienstag, 27. Januar 2009 von Thomas Kilian (4 Antworten)

Wozu Milch (meinetwegen auch in Schokolade verpackt…) alles gut sein kann, zeigt dieser Werbespot. Ich sag’ nur: Wenn diese Augen(brauen) lügen können, haben wir wirklich eine Wirtschaftskrise

[via Cherryflava, greetz to RSA]

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Neukunden-Gewinnung in der Wirtschaftskrise


Geschrieben am Dienstag, 20. Januar 2009 von Thomas Kilian (14 Antworten)

Darf ich ehrlich sein? Ich kann das ständige Gejammere wegen der so genannten “Wirtschaftskrise” einfach nicht mehr hören. Ich habe ja Verständnis, dass die Nachrichten in der Winterpause eine Sau brauchen, die sie durchs mediale Dorf treiben können. Aber dass mittlerweile jedes kleine Handwerker’le anfängt, auf der Sau zu reiten, das nervt mich einfach.

Ich will ja gar nicht abstreiten, dass uns zur Zeit ein wirtschaftlich raues Lüftchen um die Nase weht. Natürlich gibt es Entlassungen, Umsatzeinbrüche und Firmenpleiten. Doch zu welcher Zeit gibt es die nicht? Es scheint mir so, als dass jeder noch so kleine Verlust, jede Entlassung plötzlich zu Lasten der “großen Krise” geht. Ganz nach der Theorie der “selbsterfüllenden Prophezeiung” reden wir uns das drohende Ende jeglichen wirtschaftlichen Erfolgs so lange ein, bis wirklich alles den Bach runter geht.

Ich mache dieses Spiel nicht mit. Wir haben als Agentur momentan sehr gut zu tun, arbeiten voller Energie und Leidenschaft für die besten Kunden der Welt (und solche, die es noch werden wollen), haben zwei neue Mitarbeiter eingestellt und lassen es auch in 2009 richtig krachen. Auch in Sachen Neukunden-Gewinnung ist die Stimmung gut. Schließlich bietet jede Krise auch immer wieder neue Chancen.

Neukunden-Gewinnung trotz Wirtschaftskrise

  1. Gerade jetzt brauchen wir Unternehmerinnen und Unternehmer, die positive Signale setzen und nicht auf jede negative Schlagzeile mit Heulen und Zähneklappern reagieren. Wer mit Selbstvertrauen und Leidenschaft auf die Jagd nach neuen Kunden geht, hat sicher schnell Waidmanns Heil.
  2. Für bestimmte Branchen (z.B. Beratung, Coaching, Management, Werbung usw.) sind gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten neue Kunden leichter ansprechbar. Nutzen Sie diese Chance!
  3. Wer sich heute nicht ins Schneckenhaus zurück zieht, ist vielen schon einen großen Schritt voraus. Stellen Sie Ihr Angebot ins Rampenlicht und fallen Sie auf, was das Zeug hält.
  4. Sackgassen bieten die Gelegenheit, mal neue Wege zu gehen. “Das haben wir schon immer so gemacht” funktioniert nur so lange, wie das Wetter schön ist. Ziehen Sie sich wetterfeste Kleidung an und suchen Sie aktiv nach Auswegen aus der Krise.

Lassen Sie sich von der Wirtschaftskrise verrückt machen? Spüren Sie die Auswirkungen der Rezession oder lassen Sie es jetzt erst recht mit neuem Schwung angehen? Bin gespannt auf Ihre Reaktionen!

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Professionelles Webdesign – kostenlos!


Geschrieben am Mittwoch, 14. Januar 2009 von Thomas Kilian (8 Antworten)

Aus aktuellem Anlass bietet die Internetagentur Thoxan aus Ostwestfalen professionelles Webdesign – kostenlos.* (Achtung: Sternchen, siehe unten!) Schließlich ist professionelles Webdesign mittlerweile überall verfügbar und sollte aus unserer Sicht in Zukunft nur noch kostenlos erhältlich sein.

Wieso professionelles Webdesign plötzlich kostenlos ist*

Nun, ich erhalte heute eine Email von Namensvetter Thomas N. – Die Abkürzung des Nachnamens ist hier keine Schutzfunktion meinerseits. “Thomas N.” mit der vertrauenserweckenden Emailadresse zirus73(at)hotmail.— sendet mir eine Nachricht mit dem Betreff “Anfrage”.

Guten Abend , Ich bin auf der suche nach einem neuen Webdesign für www.Musik-Elite.de .

Hey, super – ein neuer Kunde. Da lacht mein Herz. Anziehungskraft für neue Kunden wirkt. Professionelles Webdesign zahlt sich aus, bei Emailanfragen vermute ich einen Kontakt über Google. Hat sich unser Engagement im Bereich Suchmaschinen-Optimierung doch gelohnt.

Da ich aber kein Geld ausgeben möchte ist die frage ob sie vieleicht eins Sponsoren könnten ?!

Öhm. Wie bitte? Ein Webdesign sponsor(e)n? Also professionelles Webdesign kostenlos von der Internetagentur Thoxan aus Ostwestfalen?

Ist professionelles Webdesign wirklich kostenlos?*

Ich muss zugeben, ich habe einen kleinen Moment nachgedacht. Und ich habe geklickt. Immerhin war der Link richtig geschrieben (hätte mich auch nicht weiter gewundert, wenn…) — also echt schwierige Frage!

Wenn intresse bestehen sollte können Sie sich ja melden . Gruss Thomas N.

Noch mal scharf nachgedacht: Will ich professionelles Webdesign kostenlos anbieten? Ist kostenloses Webdesign ein zentrales Angebot der Internetagentur Thoxan aus Ostwestfalen? Nach reiflicher Überlegung lautet die Antwort (und hier kommt jetzt das bereits angekündigte Sternchen ins Spiel):

* Nein. Ich tu’s nicht. Professionelles Webdesign ist nicht kostenlos zu haben. Aber wer Interesse an einer wirklich guten Zusammenarbeit hat und dafür einen angemessenen Preis bezahlt, der findet bei uns wirklich professionelles Webdesign, kein Spaß!

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Radio-PR sorgt nachhaltig für neue Kunden


Geschrieben am Freitag, 09. Januar 2009 von Thomas Kilian (3 Antworten)

Für das neue Jahr habe ich mir vorgenommen, noch mehr Infos zur Neukunden-Gewinnung aus Interviews mit Marketing-Fachleuten herauszuziehen. Dabei will ich gewohnt übersichtlich unübersichtlich auch über den Tellerrand meines Lieblingsthemas Online-Marketing schauen. Heute gibt es ein Interview mit Joachim Kampshoff, Mediaberater und Redaktionsleiter bei Vital Plus Media Ltd. über den Vorteil und Nutzen von Radio-PR. Vorhang auf…

Radio-Werbung kennt jeder aber was kann man sich genau unter Radio-PR vorstellen?

Radio Werbung hat vornehmlich die Aufgabe, im Rahmen einer Werbe- und insbesondere Verkaufsförderungsstrategie Marken, Dienstleistungs- und Handelsangebote zu penetrieren. Diese oft herausragend lautstarken, Gag behafteten Produktionen haben in ihrer Art und Umsetzung nichts mit Radio PR zu tun. Die einzige Gemeinsamkeit ist die Marketing-Zielsetzung: Den Abverkauf fördern.

Radio PR ist journalistisch ausgerichtet und hat einen informierenden und verbraucherorientierten Charakter. Typisch ist ein etwa 1:30 min langes Feature, das neben einem Off-Sprecher auch ein oder mehrere O-Töne von Experten und optional auch O-Töne aus Umfragen enthält. Während der Sprecher das Thema einführt und moderiert, geben Experten detaillierte Informationen über ein spezielles Thema und in Folgerung daraus die dazu passende Dienstleistung oder das zu empfehlende Produkt. Solche sendefertigen Produktionen – gemischt mit O-Tönen, Umfragen, gelegentlich auch hinterlegt mit atmosphärischen Hintergrundgeräuschen oder Musik – sind bei vielen Hörfunkveranstaltern beliebt und werden entsprechend genutzt. Tipps zur individuellen An- und Abmoderation runden das Angebot ab.

Ist das Konzept nur für größere Firmen oder auch für kleinere oder mittelständische Unternehmen interessant?

Das Interessante ergibt sich aus dem Medium an sich: 79,4 % der Bevölkerung hören täglich Radio. Vier von fünf Deutschen schalten also Tag für Tag ihr Radio ein. Am längsten bleiben die begehrten Berufstätigen dran (279 Minuten täglich; Radio gesamt: 250 Minuten). Mit 83,1% von ihnen bleibt Radio unverzichtbarer Begleiter der Deutschen durch den Berufsalltag und bestätigt mit einer Verweildauer von mehr als 4,5 Stunden täglich seinen Spitzenplatz. Deshalb ist Radio PR für Unternehmen und Institutionen aller Größenordnungen interessant, die Ihren Dienstleistungen und Produkten mit einem besonderen – möglicherweise erklärungsbedürftigen – Verbrauchernutzen schnell einen höheren Bekanntheitsgrad und damit Neukunden verschaffen wollen. Gerade der vergleichsweise niedrige Kapitaleinsatz gibt vielen kleineren Unternehmen die Möglichkeit, dieses Instrument effizient zu nutzen.

Und für welche Produkte oder Dienstleistungen ist Radio-PR überhaupt interessant und letztlich effektiv?

Im Idealfall – wie bei anderen PR Instrumenten auch – handelt es sich um Neuigkeiten mit Alleinstellungsmerkmalen und einem besonderen Verbrauchernutzen oder auch Koppelung an saisonale Anlässe, hinweise auf PR Aktionen, die aus Verbrauchersicht besonders für potenzielle Neukunden von Interesse sind. In jedem Fall jedoch sind entscheidend für den Erfolg die thematische Aufbereitung und redaktionelle Umsetzung. Diese muss and erster Stelle das Hörerinteresse und damit auch das der Redaktionen wecken und damit auf Markenpenetration und Slogans verzichten.

Was kostet die Produktion eines solchen Radiobeitrages und wo wird er letztlich gesendet?

Der Preis setzt sich aus vielen Faktoren zusammen, die auch wiederum einen Indikator für die Qualität bilden. Ein Telefoninterview z.B. ist schnell aufgezeichnet, geschnitten, mit einem Manuskript versehen, ins Internet eingestellt und somit entsprechend preiswert. Aber diese Form bietet für eine Übernahme der Redaktion wenig Chancen, da ein Telefoninterview auch von jedem Radiosender ohne großen Zeit- und Personalaufwand selbst aufgezeichnet werden kann. Die Anforderung an eine gute Radioagentur muss sein, interessantes O-Ton Material und Themen zu bieten, die in Eigenleistung der Redaktion nicht ohne größeren Zeit- und Kostenaufwand zu bekommen sind. Der Agentur muss es möglich sein, die Original Töne zum Kundenthema vor Ort mit professionellem Gerät aufzuzeichnen. Hier entsteht ein erster Kostenfaktor, der aber als Grundlage für einen qualitativ hochwertigen Radiobeitrag eine tragende Rolle spielt. Ein ausgebildeter Hörfunk-Redakteur, der sich im Vorfeld ausführlich mit dem Kundenthema beschäftigt hat, sollte die Aufnahmen vor Ort durchführen. Der Beitrag dann im professionellen Studio geschnitten und produziert werden.

Ein weiterer Kostenfaktor ist die die Art der Verbreitung und Bereitstellung des Radiobeitrages. Der Versand von CDs oder USB Sticks mit aufwändigen Covers und Verpackungen, wie von Industrie und Werbeagenturen gerne produziert und im Gießkannenprinzip an alle Radiosender verschickt, bringt häufig nur ein Ergebnis: Telefonanrufe von engagierten Werbespot Vermarktern mit Buchungsangeboten für Sonderwerbeformen.
Der einzig effiziente und auch nachvollziehbare Weg ist die Verbreitung an Abonnenten, die Ihr Interesse and den Dienstleistungen ausdrücklich bekundet haben und basierend auf Erfahrungen mit dem Anbieter der qualitativen Umsetzung blind vertrauen können. Diese erhalten von einer guten Agentur periodisch Themenankündigungen mit namentlicher Nennung der Experten im O-Ton und technischen Details. Damit verbunden die Aufforderung zum Abruf auf einem bei den Sendern etablierten Downloadportal für Hörfunkveranstalter. Darüber hinaus sollte die Agentur zeitgleich diverse technische Formate auf einem Datenträger anbieten. Immerhin bevorzugen rund ein Drittel der Nutzer dieses zusätzliche Angebot.
Ein solch professionelles Komplettpaket ist bereits ab ca. € 5.000,00 zu haben und bietet im Schnitt eine Leistung, die vergleichsweise als Werbespot mit den Einschaltkosten für Sonderwerbeformen gleichen Umfanges bis zu zwanzig Mal so teuer wäre.

Gibt es garantierte Reichweiten oder kann es passieren, dass die Botschaft auf irgendwelchen ungehörten Internet-Radiosendern versickert?

Ein nach den vorgenannt empfohlenen Regeln von einer guten Agentur produzierter und verbreiteter Sendebeitrag hat je nach Anbieter eine Nutzerquote von bis zu durchschnittlich 35 überwiegend privaten Hörfunksendern pro Produktion. Zusätzlich bieten einige Agenturen Internetsender und Podcast Einstellungen als kostenlose Beigabe.

Die Reichweiten ergeben sich aus der jeweiligen Kombination der nutzenden Sender. Seriöse Agenturen liefern eine Auswertung mit Sender, Sendezeit und Datum, sowie mit erzielten Hörerzahlen auf Grundlage der Hörer pro Stunde auf Basis der Datenquelle Spots/Booking. Mehr Informationen zum Angebot Radio PR.

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5 Gründe, wieso Google liebenswert ist


Geschrieben am Dienstag, 06. Januar 2009 von Thomas Kilian Kommentare deaktiviert

Irgendwie ist im vergangenen Jahr meine Liebe zu Google entflammt. Schmetterlinge im Bauch, ein leichtes Kribbeln, Herzklopfen — nein, diese Anzeichen waren es nicht. Vielmehr ein tiefer gereiftes Verständnis, wie Google (und andere Suchmaschinen) “ticken” und nach welchen Kriterien sie sich verführen lassen. Deshalb präsentiere ich heute fünf gute Gründe, wieso Google liebenswert ist.

Suchmaschinen-Optimierung ist keine Atomphysik

  1. Viele sehen in Google & Co. einen bösen Feind, den es zu besiegen gilt. Dabei braucht es vor allem eines: Vertrauen. Denn was ist die wichtigste Aufgabe einer Suchmaschine? – Sie muss aus einer großen Anzahl von Informationen die relevantesten Ergebnisse liefern. Tut sie das nicht, wird sie schnell sitzen gelassen. Überlegt doch mal, unter welchem enormen Druck Google bei jeder Suchanfrage steht. Vielleicht bekommt Ihr dadurch ein größeres Herz…
  2. Wer bereit ist, sich an einige “Spielregeln” zu halten, findet in Google einen Partner fürs Leben. Selbstverständlich ändert sich der Suchalgorithmus von Zeit zu Zeit, aber die wichtigsten Faktoren für eine perfekte Positionierung sind nicht so wankelmütig, wie viele suggerieren. Es kommt darauf an, in einem Thema relevante, sinnvoll aufbereitete und leicht zugängliche Inhalte zu präsentieren. Werden diese von anderen empfohlen (Stichwort “Backlinks”) läuten schnell die Hochzeitsglocken.
  3. Google lässt sich in die Karten schauen. Wer sich ein wenig mit Google beschäftigt, erfährt eine ganze Menge über Möglichkeiten zur Suchmaschinen-Optimierung. In speziellen Weblogs zeigen Google-Mitarbeiter, mit welchen Techniken sich Websites verbessern lassen. Durch die Google Webmaster Tools bietet die Suchmaschine weitere Hilfestellungen.
  4. Google ist wirklich schnell. Einige unserer Kundenwebsites, die wir neu erstellen, sind bereits nach wenigen Tagen in Google verfügbar. Artikel aus unserem Weblog bereits wenige Stunden (Minuten?) nach ihrer Eintragung. Google sendet seine Suchroboter immer und immer wieder auf die unermüdliche Pirsch nach neuen Informationen. Manchmal bin ich echt erstaunt, wie schnell neue Inhalte im Index auftauchen.
  5. Google ist einfach einfach. Das finde ich am allerbesten – und ist auch der Grund, wieso Google meine Startseite ist. Schnell geladen, kein Schnick-Schnack, Suchwort eingeben, sofort Ergebnisse anzeigen lassen. Für eine solche Suchmaschine kaufe ich gerne mal ein paar Blumen…

Konnte ich Eure Liebe zu Google wieder neu entflammen? Welche liebevollen oder herzzerreißenden Erfahrungen habt Ihr mit Suchmaschinen gemacht? Wie zeigt Ihr Google & Co. Eure Liebe? Bin gespannt auf Eure Kommentare!

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Erfolgreiches Neukunden-Jahr 2009


Geschrieben am Montag, 05. Januar 2009 von Thomas Kilian (2 Antworten)

Herzlich Willkommen im neuen Jahr! Herzlich Willkommen im Neukunden-Magnet Weblog! Herzlich Willkommen zu Themen rund um Werbung, Marketing und Neue Medien! Ich wünsche Ihnen von Herzen viel Erfolg in der Neukunden-Gewinnung und hoffe, dass wir Sie darin mit unseren Beiträgen unterstützen können. Nach unserer etwas… *hüstel*… längeren Auszeit starten wir mit neuem Schwung in den Agentur- und Blogalltag.

Die guten Vorsätze in der Neukunden-Gewinnung

Das neue Jahr ist erst ein paar Tage alt – sicher haben auch Sie sich gute Vorsätze für die Neukunden-Gewinnung vorgenommen. Die wichtigsten Regeln zum Umgang mit Neukunden-Vorsätzen haben wir für Sie noch einmal zusammen gefasst:

  1. Nicht alles auf einmal – auf das richtige Maß kommt es an. Bevor Sie sich jetzt in die Vollen stürzen, sollten Sie lieber über eine sinnvolle strategische Ausrichtung nachdenken. Wenn Sie sich in den kommenden Tagen verausgaben, geht Ihnen schnell die Puste aus. Lieber jeden Tag ein bisschen Zeit für die Neukunden-Gewinnung, als ein Akquise-Strohfeuer, das bald wieder erlischt.
  2. Schneiden Sie alte Zöpfe (Gewohnheiten) ab. “Das haben wir schon immer so gemacht” ist kein guter Start ins Jahr 2009. Entwickeln Sie neue und kreative Ideen der Kundenansprache, machen Sie mal etwas anders als alle anderen, verlassen Sie eingetrampelte Wege und halten Sie nach Alternativen Ausschau.
  3. Suchen Sie sich Verbündete. Sprechen Sie mit anderen über Ihre Ziele. Bauen Sie Druck auf. Schließen Sie Wetten ab und ermutigen Sie sich gegenseitig zum Durchhalten. Wer ganz allein den Kampf aufnimmt, hat es viel schwerer, als mit einer starken Gruppe im Hintergrund.
  4. Belohnen Sie sich. Setzen Sie sich Teilziele und belohnen Sie sich auch für kleine Erfolge. So geht die Neukunden-Gewinnung immer leichter von der Hand und wird bald zu einer guten Gewohnheit, für die Sie im nächsten Jahr keine guten Vorsätze mehr benötigen.

Ich wünsche Ihnen viel Erfolg in der Neukunden-Gewinnung!

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