Guerilla-Marketing: Brauchen Sie eine Brille?


Geschrieben am Dienstag, 26. Februar 2008 von Thomas Kilian (3 Antworten)

Brauchen Sie eine Brille? 

Heute mal wieder eine tolle Guerilla-Marketing-Aktion aus dem gleichnamigen Blog, die mir vor allem deshalb so gut gefällt, weil sie so einfach und kostengünstig ist. Am Flughafen Rio de Janeiro wurden die Fluggäste im Ankunftsbereich von zwei getarnten Chauffeuren mit einem großen Banner begrüßt.

Unter dem überdimensionalen Namen stand die Frage: “Needing glasses?”, also “Benötigen sie eine Brille?” und die Telefonnummer des Optikerladens. Hammer-Idee, denn hier schaut jeder drauf und wundert sich erstmal… und dann kommt der Aha-Effekt!

Ich schließe mich dem positiven Lob an – Investition: 1 Banner für ca. 200 €, zwei Statisten (Studenten sollen ja an sowas Spaß haben) für vielleicht noch einmal 200 € pro Tag und eine geniale Idee = einfach unbezahlbar…

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Hundstage statt Barcamp Hannover


Geschrieben am Montag, 25. Februar 2008 von Thomas Kilian (5 Antworten)

Jetzt hatte ich mich schon so lange auf mein erstes Barcamp gefreut, gleich um die Ecke in Hannover hat es am vergangenen Wochenende stattgefunden. Doch leider musste ich kurzfristig absagen, eine Glasscherbe am Feldrand hat mir bzw. unserem Agenturhund “Eddy” einen Strich durch die Rechnung gemacht. Beim Spaziergang mit Frauchen hat er sich am Freitag schwer verletzt, die Scherbe hat direkt eine Arterie getroffen, viel Blut verloren, wurde beim Tierarzt geklammert, Druckverband, viel Ruhe und nur zum Gassigehen raus…

Agenturhund “Eddy” mit Verband

Da meine Frau das Wochenende durch einen Konzertauftritt und den letzten Proben komplett eingespannt war und wir Eddy aufgrund der Verletzung nicht in die Obhut seiner Freundin (und deren Herrchen) geben konnten, musste ich leider zu Hause bleiben. Mittlerweile geht es dem Golden Retriever schon wieder besser, wir waren heute wieder beim Tierarzt, Verband wechseln, Ende der Woche kommen die Klammern raus.

Nun bin ich auch einer der “No-Shows”, über die sich häufig beklagt wird. Doch ich habe mich sofort aus den Teilnehmerlisten ausgetragen und per Kurznachricht bei einem der Organisatoren abgemeldet. Das halte ich für das Mindeste, wüsste aber auch nicht, was ich sonst noch hätte tun sollen. Schade, dass es dieses Mal nicht geklappt hat.

Insofern blicke ich weiterhin gespannt meinem ersten Barcamp entgegen, mal schauen, wann und wo das sein wird. Berichte und Eindrücke von den Sessions in Hannover findet Ihr zuhauf hier und hier.

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Heute reiße ich die Weltherrschaft an mich!


Geschrieben am Samstag, 23. Februar 2008 von Thomas Kilian (11 Antworten)

Wer Wunschkunden will, soll Wunschkunden kriegen. Letzte Woche habe ich mal wieder eine Anfrage von einem absoluten Wunschkunden erhalten. Ich bin begeistert, welche Möglichkeiten das Internet (im Speziellen: Die Email) bietet, um neue Projekte und Aufträge zu akquirieren. Ganz von alleine ergeben sich tolle neue Herausforderungen, ohne dass ich viel dafür tun muss.

Also konkret: Email vom 17.2. (ein Sonntag), um 22 Uhr und zehn Minuten. Das ist genau die richtige Zeit, um professionelle Anfragen für die Umsetzung eines seriösen Projekts durch die Weltgeschichte Weiten des WWW zu verschicken. Den Betreff hat Herr C. leer gelassen, was ich sehr begrüße. Besser kein Betreff, als ein schlechter erster Eindruck. Als Absender verfügt Herr Ronald C. über eine @arcor.de-Adresse, was ich ebenfalls sehr begrüße. Der Mann weiß, wie er einen Internetzugang einrichtet, muss ein echter Profi sein.

Guten Tag !

Wieder alles richtig gemacht. Herr C. wusste bereits, dass ich seine Email nicht mehr nachts um zehn nach Zehn, sondern erst am nächsten Morgen lesen würde. Und ich bin froh, dass er mich nicht persönlich gegrüßt hat. Viele schreiben ja “Killian” mit Doppel-L oder denken, dass Thoxan mein Nachname wäre. Herr C. hält es wie mit dem Betreff, weglassen ist besser als falsch schreiben.

Ich habe ein neues Internetprojekt gegründet, welches etwa 01.05.08 in Betrieb gehen soll.

Das ist ja mal wirklich toll. Herr C. hat bereits ein Projekt gegründet und wartet nun bis (etwa) Anfang Mai, bis es online gehen soll. Ich bin mehr und mehr gespannt, was es mit diesem Internetprojekt auf sich hat.

Es handelt sich um eine medizinische Internetplattform, welcher eine umfangreichen Datenbank zu Grunde liegt, eine Datenbank auschließlich von registrierten Mitgliedern, welche zu aquirieren sind.

Wahnsinn! So eine tolle Idee habe ich ja schon lange nicht gehört! Einer Internetplattform liegt doch tatsächlich eine Datenbank zu Grunde. Mein lieber Herr Gesangverein! Das wird ja immer schöner! Und Akquise ist ja auch genau mein Ding. Voller Begeisterung lese ich weiter…

Diese neue Internetplattform gilt es deutschlandweit, aggressiv zu platzieren.

Der Mann weiß, was er will. Das imponiert mir. Keine weiche Marketing-Sülze. Harte Fakten, Fakten, Fakten müssen her. Das ist der Wahrheit, Baby!

Kurzum, der Name dieser medizinischen Internetplattform muß in den Köpfen der Menschen immer dann automatisch auftauchen, wenn jemand an Medizin, Krankheit, Arzt, Krankenhaus, Klinik, Apotheke, Pharma, produzierende Medizinindustrie, Krankenkasse, Krankenpflege und Krankenbetruung, an Hilfsmittel, Krankenversorgung, Krankentransport usw. denkt.

Es gibt eine Comicserie im Fernsehen, die ich absolut cool finde: Pinky & Brain. In jeder Folge will Brain “die Weltherrschaft an sich reißen”. Pinky unterstützt ihn nach Leibeskräften (“NARF”) und reitet beide am Ende immer wieder rein. Herr C. erinnert mich stark an den genialen Brain. So langsam weiß ich auch, was er von mir will: Ich soll ihm dabei helfen, den Hyper-Gedanken-Transmitter-7000b zu entwickeln, der die Menschheit soweit manipuliert, dass Sie bei medizinischen Fachbegriffen nur noch an das eine denken können…

Also, sobald jemand ein Gedanke im Bereich der Medizin und medizinischen Versorgung denkt, soll der Name meines Internetprojekts in den Sinn kommen. Gleichzeitig sollen die Mitglieder als “Neukunden” gewonnen werden und zwar aus allen Bereichen der Medizin. Soweit die Aufgabenstellung.

…auf zum Atem Atom! Das nenne ich wahrlich eine meisterhafte Herausforderung. Dem Mann muss geholfen werden! Wo sind nur meine Supernüsse?

Jetzt spricht mich Herr C. zum ersten mal persönlich an und stellt mir tief gehende und weit reichende Fragen:

  1. Können Sie eine derartige Aufgabe bewältigen ?
  2. Haben Sie hierzu – zunächst kostenfrei – irgendwelche konzeptionelle Vorschäge ?
  3. Lassen sich für eine derartige Kampagne die voraussichtlichen Kosten abschätzen?
  4. Ich ein derartiges Projekt eventuell auf Profisionsbasis abzuwickeln ?

Sogleich will ich diese beantworten:

  1. Na und ob! Die Pläne für den  Hyper-Gedanken-Transmitter-7000b liegen doch schon in der Schublade!
  2. Hm, hier muss ich zum ersten Mal zögern. Mit “zunächst kostenfrei” habe ich es nicht so. Aber was sind schon ein paar Euro fünfzig im Vergleich zur Weltherrschaft?
  3. Natürlich, für eine exakte Kostenberechnung genügt die Kurzbeschreibung von Herrn C. bereits aus. Ich habe mal eben den Taschenrechner zum Glühen gebracht und würde das Basismodul für 122.800 € zuzügl. MwSt. anbieten. Dazu kommen noch einmal 34.490 € für die notwendigen Erweiterungen, um die Ergebnisse der Weltherrschaft zu messen sowie Fahrtkosten und Spesen.
  4. Für einen Profi wie mich ist eine Profision natürlich ein verlockendes Angebot: Ein Anteil an der Weltherrschaft, wer hätte den nicht gern? NARF

Bitte melden Sie sich zunächst per Mail und unterbreiten Sie bitte erste richtungsweisende Ideen und Vorschäge.

Hallo Herr C., vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich gerne in Form eines Blog-Eintrags im Neukunden-Magnet beantworte. Als erste richtungsweisende Idee empfehle ich den Besuch Ihres Wettbewerbs. Ein weiterer Vorschlag besteht darin, sich dort einen guten Arzt in Ihrer Nähe zu suchen und gründlich untersuchen zu lassen.

Bis dahin verbleibe ich.

Bleiben Sie gerne, wo Sie wollen. Aber bitte nicht mehr in meinem Emailpostfach.

Gerne können Sie mich für Fragen auch weiterhin kontaktieren.  Ich freue mich.

Zur Zeit keine weiteren Fragen. Ich freue mich ebenfalls.

Mit den besten Grüßen
Ronald C.

Herzlichst, Ihr Fachmann für alle Fragen der Weltherrschaft und der Neukunden-Akquise, Thomas Kilian#

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Unternehmerforum: Meeting with Aliens


Geschrieben am Freitag, 22. Februar 2008 von Thomas Kilian (5 Antworten)

Aktive Neukundengewinnung und Vertrieb sind heutzutage für fast jede Branche ein absolutes Muss. Doch so einfach wie früher ist es schon lange nicht mehr. Nur von Anzeigen und Mund-zu-Mund-Propaganda kann kein Betrieb mehr leben. Das Unternehmerforum OWL, ansässig im IZF (Innovationszentrum Fennel) in Bad Oeynhausen, unterstützt Existenzgründer und Unternehmer aus Ostwestfalen aktiv bei Entwicklung, Marketing und Vertrieb. Ab März 2008 beginnen verschiedene Beratungen, Meetings und Workshops.

Meeting with Aliens - Marketing

Am 28. Februar 2008 um 18.00 Uhr findet für Selbständige, Führungspersonen und Unternehmer die Veranstaltung „Meeting with Aliens“ statt – eine tolle Gelegenheit, erstklassige Networking-Kontakte zu bekommen und zusätzlich vom fachlichen Know-How der Referenten zu profitieren. Der Eintritt ist frei.

An diesem Abend stehen alle Referenten in persönlichen Gesprächen zur Verfügung, außerdem gibt es kostenfreie Tipps zum Mitnehmen. Eine bessere Möglichkeit bietet sich kaum, um neue Impulse und Kontakte zu erhalten. Das Programm bietet für jede Branche etwas und gestaltet sich wie folgt:

  • 18.00 Uhr:
    Networking und Austausch – eine erste Kennenlernrunde in gemütlicher Atmosphäre
  • 19.00 Uhr:
    Kurzreferat und Diskussion: Erfolg braucht Strategie (Dipl.-Wirt.-Ing. Wiltraud Natzke)
  • 19.30 Uhr:
    Impulsvorträge und Workshopvorstellungen zu den Themen: 

    • Der Online-Shop – Verkaufen im World Wide Web (Jörg Kütemeier) 
    • Guerilla Marketing – Ideen schlagen Budget (Thomas Killian) 
    • Endlich Geschäftskontakte über Xing (Markus Gehlken) 
    • Der Luft- und Raumfahrtstandort – Wie entscheidend ist die Globalisierung (Dirk Schleef) 
    • IT-Sicherheit – wie gefährdet ist unsere EDV (Jörg Kütemeier) 
    • Erfolgreich im Internet – Neukunden im Web 2.0 (Thomas Killian) 
    • Außerirdisch gut – Telefonakquise, die Erfolg hat (Markus Gehlken)
  • 20.30 Uhr:
    Moderation der Networkingaktivitäten und Austausch auf allen Ebenen

Egal ob Sie aus Bad Oeynhausen, Hannover, Bielefeld, Herford oder Osnabrück kommen – Ihre Teilnahme lohnt sich auf jeden Fall. Anmeldung unter XING oder telefonisch im IZF Bad Oeynhausen unter 0 57 31 / 30 30 201.

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Mit Testimonials Vertrauen erzeugen (II)


Geschrieben am Freitag, 22. Februar 2008 von Thomas Kilian (4 Antworten)

Den dritten Beitrag meiner Blogserie “Kaltakquise ist keine Horrorvorstellung” habe ich gesplittet: Der erste Teil ist im Telefonart-Blog von Andrea Jülichs und Mike Lekies erschienen, die ich bei der Aufschwung-Messe in Frankfurt kennen gelernt habe. Sie beschäftigen sich beruflich und bloggend mit dem Thema (Telefon-)Akquise und den Möglichkeiten, übers Telefon mit anderen Menschen in Kontakt zu kommen. Der zweite Teil mit Schwerpunkt auf dem Einsatz von Testimonials im Internet folgt an dieser Stelle…

Eine der Möglichkeiten, aus zufriedenen Kunden neue Aufträge zu generieren, besteht darin, die Meinungen und (positiven) Empfindungen in Wort und Bild festzuhalten. Als so genannte “Testimonials” bezeichnet man landläufig die (Wikipedia:) “konkrete Fürsprache für ein Produkt oder eine Dienstleistung durch Personen, die sich als überzeugte Nutzer des Produkts oder der Dienstleistung ausgeben.”

“Tue Gutes und rede darüber” kann auch bedeuten: “Tue Gutes und lass Deine Kunden darüber reden”. Doch es genügt nicht, wenn Kunden nur mit mir reden, sie müssen auch mit meinen potentiellen Neukunden sprechen, um für Vertrauen und damit langfristig auch für neue Aufträge zu sorgen. Vor allem die eigene Internetseite bietet sich an, um Testimonials von zufriedenen Kunden einzusetzen. Hier mal ein Beispiel in eigener Sache:

Alexandra HilgeDie Agentur Thoxan war mein wichtigster Partner, um mein neu gegründetes Unternehmen mit Leben zu erfüllen. Ihre Kreativität und Inspirationen haben wesentlich dazu beigetragen, dass ich mich mit meinem Unternehmen und wie es in Zukunft in der Öffentlichkeit auftritt, zu 100% identifizieren kann. Die Umsetzung der Ideen und die Kommunikation während der Entwicklung funktionierten perfekt – Thomas Kilian und seine Mitarbeiter zeichnen sich durch hohe Kompetenz aus und arbeiten dabei sehr schnell und flexibel. Die Zusammenarbeit mit Thoxan hat mir sehr viel Spaß gemacht und das Ergebnis ist super!Alexandra Hilge, Lengerich
eyemotion | individuelles Sehtraining
Kundenzitat

So ein Testimonial verschafft mir eine ganze Reihe von Vorteilen:

  • Ich muss niemandem erzählen, was ich für ein toller Hecht bin. – Das macht mein Kunde.
  • Ich muss keine eigene PR-Sülze verbreiten, sondern ich kommuniziere den O-Ton meines Kunden.*
  • Ich bringe Abwechslung und neue Gesichter (z.T. sehr ansehnliche) auf meine Website.
  • Ich muss mich nicht abmühen, um Vertrauen aufzubauen, sondern erreiche dieses Ziel indirekt durch die öffentliche Fürsprache.

*Zugegeben: Nicht immer ist es ein Original-Ton. Einige meiner Kunden haben mir Stichworte gegeben oder mir ihre Meinung am Telefon gesagt, die ich dann niedergeschrieben und mir habe freigeben lassen. Aber mal abgesehen von der Textung ist immer das Einverständnis und die Zustimmung zum Gesagten nötig, sonst kann die Geschichte nur nach hinten losgehen!

Es gibt also “Stolperfallen” und “Fettnäpfchen”: Der Einsatz von Testimonials kann auch Schaden für das eigene Unternehmen anrichten und das Gegenteil dessen bewirken, was eigentlich erzielt werden sollte:

  1. Anonyme Testimonials. Ich finde nichts unseriöser, als wenn “Herr B. aus L.” in höchsten Tönen für die Vorzüge des Dienstleisters XY schwärmt. Noch schlimmer ist es, Texte, die vor PR-Sülze triefen, ganz ohne Namens- oder Firmenbezeichnung zu veröffentlichen. Bei meinen Testimonials können Interessierte sich einen echten Eindruck verschaffen und gegebenenfalls beim Kunden anrufen, um sich über die Zusammenarbeit zu informieren. Wo eine Nennung des Namens (aus welchen Gründen auch immer) nicht möglich ist, empfehle ich, auf den Einsatz von Testimonials zu verzichten. Noch besser ist es, wenn die Kunden bereit sind, dass ein Foto von Ihnen veröffentlicht wird. Das erzeugt noch stärkeres Vertrauen beim Leser.
  2. Testimonial-Sammlungen. Es geht nicht um eine Trophäenschau. Wer eine Seite innerhalb seiner Internetpräsenz einrichtet und dort 82 Testimonials lieblos untereinander schreibt, der vergeudet die gute Idee; denn niemand liest sich die Bewertungen durch. Besser ist es, Testimonials auf den verschiedenen Unterseiten zu verteilen und passend zu den Inhalten zu gestalten. So werden die Empfehlungen in “kleinen Häppchen” verabreicht und können ihre volle Wirkung erzielen.
  3. Rechtschreibung und Qualität. Wer ein Testimonial veröffentlicht, das vor Fehlern nur so strotzt, tut weder sich selbst, noch seinem Kunden einen Gefallen. Gleiches gilt für Grammatik, Ausdruck und Verständlichkeit. Ein wenig Feintuning muss sein, damit ein Testimonial wirkt. Sofern Fotos, Logos des Unternehmens oder andere Grafiken im Zusammenhang mit der Empfehlung verwendet werden, sollten diese ebenfalls eine sehr gute Qualität haben. Ein Lob ist nur halb soviel Wert, wenn es lieblos formuliert wird. Ebenso verliert das Testimonial seine Wirkung, wenn die Qualität der Darstellung nicht professionell genug ist.

Wie Sie überhaupt an Testimonials herankommen, verrät der erste Teil dieses Artikels, den ich – wie oben beschrieben – im Telefonart-Blog veröffentlicht habe. Und nun bin ich gespannt, welche Erfahrungen Sie mit dem Einsatz von Testimonials gemacht haben? Konnten Sie dadurch neue Kunden gewinnen und Aufträge generieren? Schreiben Sie einfach einen kurzen Kommentar oder eine Email an Info(at)Neukunden-Magnet(Pünktchen)de…

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Podcast: Mit Networking weiterkommen


Geschrieben am Donnerstag, 21. Februar 2008 von Thomas Kilian Kommentare deaktiviert

Miteinander weiterkommen” ist der Slogan von Vertriebsberater Wolfgang Mahanty aus Karlsruhe. In der vierten Ausgabe des Neukunden-Podcast diskutieren wir über die Vorteile und Möglichkeiten von Networking in der Kundenansprache. Wolfgang Mahanty leitet die XING-Gruppe “Karlsruhe – miteinander weiterkommen” und berichtet von einer Abendveranstaltung, die er für andere Unternehmer organisiert hat.

Neukunden-Podcast - Marketing-Podcast aus Ostwestfalen

Der Neukunden-Podcast ist nun auch bei iTunes im Verzeichnis gelistet. Er kann entweder direkt auf der Website im Player angehört oder als RSS-Feed abonniert werden. Alle Details zur Sendung in den Podnotes bei www.Neukunden-Podcast.de.

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Nutzenformulierung statt Bullenschau


Geschrieben am Sonntag, 17. Februar 2008 von Thomas Kilian (5 Antworten)

Ich bin zwar auf dem Land groß geworden, aber einer Bullenschau kann ich nicht sonderlich viel abgewinnen. Den ganzen Tag lang auf dem Viehmarkt stehen und die besten Exemplare für eine mögliche Zucht anschauen - irgendwie nicht mein Ding. Doch auch im geschäftlichen Umfeld habe ich oft den Eindruck, mich mitten im Viehmarkt zu befinden und bei einer Bullenschau dabei zu sein.

Bullenschau (sxc.hu / madmum - http://www.sxc.hu/profile/madmum)

In der zweiten Folge meiner Blogserie “Kaltakquise ist keine Horrorvorstellung” will ich mal die Website meines Lesers auf diesen Faktor hin untersuchen. Er hatte mich vor einiger Zeit angemailt und sein Leid geklagt:

(…) wenigstens das Geld für meinen Lebensunterhalt zusammenbekomme, aber für mehr als das reicht es nicht. (…) Es fehlt immer wieder an kontinuierlichen Aufträgen. Durststrecken klar, die hat jeder mal, aber bei mir sind die nach jedem Auftrag, manchmal sogar über 2-3 Monate hinweg, bis mal wieder ein für meine Verhältnisse etwas „größerer“ Auftrag kommt, bis darauf dann wieder ein Durststrecke von 2-3 Monaten kommt…

Was mich stutzig gemacht hat, war die Aufzählung von technischer Ausstattung auf der Website meines Kollegen aus der Medienbranche.

Professionelles Arbeiten erfordert professionelle Ausstattung, die einerseits flexibel anzuwenden ist und andererseits dem aktuellen technischen Stand entspricht. Unser Equipment und das unserer Partner erfüllt diese Anforderungen.

Aufgezählt werden dann im Detail ein PC-Schnittplatz und mehrere Grafik-PCs, Flachbildschirme, allerlei technische Spezifikationen und Informationen in Hülle und Fülle zur Ausrüstung.

Selbstverständlich ist dieses Equipment notwendig, um Kundenwünsche umfassend zu bedienen, aber meine Frage ist, welcher Kunde sich dafür interessiert, ob die Ausrüstung “DVCAM-Kompatibel” ist oder “BBS-Erkennung” besitzt? Welchen Nutzen hat ein Unternehmen von meiner Leistung, indem ich ihn darüber informiere, dass mein DVD-Multiformat-Brenner über die “Lightscribe-Technologie” verfügt? Wen interessiert es einen feuchten Kehricht, ob ich PHP und MySQL im Schlaf beherrsche oder bei Java, AJAX und Perl glänzende Augen bekomme? 

Mein Kunde will nicht wissen, dass ich seine Laouts mit “InDesign” oder “Illustrator” erstelle, sondern dass die Vorlagen einheitlich, professionell und wirkungsvoll werden. Er will neue Kunden gewinnen, bestehende Kunden binden, sich bei seinen Freunden beliebt machen oder seinem Wettbewerb eins auswischen. Die Motive, Wünsche und Ziele meiner Kunden mögen verschieden sein, aber ich muss bei meiner Leistungsbeschreibung einen Nutzen formulieren, der den Kern meines Angebots auf den Punkt bringt.

Ein Friseur sollte nicht mit einer “Dauerwelle” werben (Leistung), sondern mit einem “jüngeren Aussehen” oder einem “gesteigerten Wohlbefinden” (Nutzen), eine Werbeagentur nicht mit “Flyern”, sondern mit “Absatzsteigerung”, ein Partyservice nicht mit “Lieferung von Speisen”, sondern mit “Sie haben Zeit für Ihre Gäste”. Die Möglichkeiten sind vielfältig und müssen natürlich zum Unternehmen und seiner Kultur passen.

In diesem Zusammenhang sei vielleicht auch noch mal die dritte Folge unseres Videocasts empfohlen (“Der Kundennutzen entscheidet”):


(Weitere Folgen des Videocast “10 praktische Schritte, um ein Neukunden-Magnet zu werden“)

Wie werben Sie? Mühen Sie sich noch mit der Bullenschau ab, oder haben Sie den Nutzen für Ihre Kunden bereits deutlich herausgestellt? Ich freue mich auf Ihr Feedback!

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Briefkasten-Männchen statt Anzeigen


Geschrieben am Mittwoch, 13. Februar 2008 von Thomas Kilian (1 Antwort)

Nein, Michael Gandke, da bin ich anderer Meinung! Eine Anzeige in lokalen Zeitungen für 400,- Euro hätte mit Sicherheit nicht den selben Effekt gehabt, wie diese tolle Werbeaktion des Aktienclubs in Augsburg. Der hat an seine Einladungsflyer für eine Veranstaltung rote “Erfolgsmenschen” gehängt und diese in Postkästen geworfen.

Rote Männchen im Briefkasten

Ich finde diese Kampagne wirklich klasse gemacht, – sehr einfach, kostengünstig und dennoch effektiv. So hat sich der Einsatz – laut Michael Gandke – gelohnt und zahlreiche Gäste zur beworbenen Veranstaltung geführt. Wieso der Guerilla-Marketing-Blogger am Schluss seines Beitrags die Aktion wieder relativiert, will mir nicht recht einleuchten.

Zugegeben: Die Postkästen einzeln zu befüllen ist eine Menge Arbeit, doch gerade in urbanen Gegenden mit einer Handvoll Studenten relativ leicht und kostengünstig zu erledigen. Einen weiteren Nebeneffekt kann eine Anzeige in der Tageszeitung aber in keinem Fall ausgleichen (zumal ich befürchte, dass es für 400 € gerade mal eine Anzeige in Briefmarkengröße gibt…): Symphatie.

Wer sich mit einer solchen Aktion Mühe gibt, wird in den meisten Fällen als vertrauensvoll und kompetent wahrgenommen. Positives Images ist häufig viel mehr wert, als die erste Reaktion. Ich habe selbst häufig erlebt, dass mich Unternehmer auf frühere Werbeaktionen angesprochen haben (“Sie hatten doch damals… – das fand ich super…”) und erst beim zweiten oder dritten Mal in Aktion getreten sind. Insofern sind die roten Erfolgsmännchen ein toller Hingucker und “Im-Gedächtnis-Bleiber”.

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Klein Bloggersdorf trifft sich in Frankfurt


Geschrieben am Dienstag, 12. Februar 2008 von Thomas Kilian (3 Antworten)

Aufschwung-Messe

Relativ spontan bin ich gestern nach Frankfurt/Main aufgebrochen (deshalb auch zur Zeit wenig los hier im Blog), habe einige Kunden aus dem Rhein-Main-Gebiet getroffen und heute noch einen entspannten Tag auf der Aufschwung-Messe drangehängt. Sitze mit netten Kollegen in der “Blogger-Lounge” in der IHK Frankfurt, lasse mich mit Kaffee und Sandwiches verwöhnen und fachsimple über Web 2.0, den Sinn und Unsinn des Business-Bloggens und andere User-Generated-Themen.

Besonders erstaunlich: Noch vor dem Händeschütteln werden XING-Accounts freigeschaltet (Grüße an Hannes) und die vorbeiziehenden Besucher starren uns Blogger an, wie die Tiere im Zoo. “Das sind sowas wie Journalisten, nur online und so…” – Gesprächsfetzen solcher Art dringen an unser Ohr und sorgen für manche Erheiterung. Gleich höre ich mir noch eine Keynote von Mediamarkt-Mitbegründer Walter Gunz an und muss deshalb jetzt los. Vorher noch schönen Dank an Jörg und Armin für den Kaffee und sehr nette Gespräche. Wir sehen, hören, lesen uns!

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Die Sichtbarkeit (im Internet) erhöhen


Geschrieben am Mittwoch, 06. Februar 2008 von Thomas Kilian (3 Antworten)

In der ersten Folge der Blogserie “Kaltakquise ist keine Horrorvorstellung” gehe ich auf ein Phänomen ein, das mir bei vielen verzweifelten Akquise-Geschädigten begegnet: Sie sitzen in ihrem Homeoffice Schloss, umgeben von einem tiefen Wassergraben mit Krokodilen und Schlangen, die Zugbrücke öffnet sich Montag bis Freitag zwischen 10 und 16 Uhr (davon 1 1/2 Stunden Mittagspause) und aus dem Schornstein steigt kalter Rauch auf. Alle paar Tage ruft das Burgfräulein von den Zinnen ein zaghaftes: “Zu Hüüülfe, welcher Prinz will mich küssen?” Und der stolze Akquisekönig wundert sich, wieso ihm die Neukunden nicht die Bude einrennen.

Trutzburg gegen neue Kunden (C) pixelio.de

Wer neue Kunden braucht, muss unter das Volk: Auf den Marktplatz, mitten rein ins Getümmelt. “Sehen und gesehen werden” heißt es ja so schön. Doch wer noch keinen Namen hat, geht auch in der Masse schnell unter. Profilierung heißt das Zauberwort der Stunde, das aus einem Hänschen-Klein einen gefragten Hans-Dampf-in-allen-Gassen macht.

Mein verzweifelter Kollege aus der Medienbranche, den ich in der Einleitung dieser Blogserie schon zitiert habe, schreibt folgendes:

Woran es liegt, weiß ich nicht, entweder wirke ich auf die Kunden zu unseriös und sie sind nicht bereit mal zu testen, wie ich arbeite, weil mein Auftreten ihnen vielleicht nicht zusagt, oder ist es, wie ich über meine Website rüberkomme? Oder weil ich von zu Hause aus arbeite? Oder den falschen Kunden, der falschen Präsentation? Oder liegt es möglicherweise an meinen Preisen – zu niedrig – zu hoch?

Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass mit dieser Einstellung kein Land zu erobern ist. Wir alle kennen Momente der Ausweglosigkeit, der finanziellen Abhängigkeit und Unsicherheit. Doch wer alles in Frage stellt, wer sich in sein Schneckenhaus zurückzieht und tagein tagaus grübelt, wieso neue Kunden ausbleiben, der wird aus dieser Spirale nicht herauskommen. Neuer Mut ist gefragt, – ein heißes Bad in der Wanne, eine frische Rasur, die besten Kleider anziehen und raus auf den Markt der Möglichkeiten. Was ich gut kann, das profiliert mich. Und damit trete ich (selbst)bewusst in die Öffentlichkeit.

Folgende praktische Tipps als Anregung für die ersten Schritte, um die Sichtbarkeit sinvoll und effektiv zu erhöhen:

  • Authentisch sein. Wer als Freelancer im Schlafzimmer am Heim-PC Websites bastelt, muss sich nicht als internationale Agentur verkaufen. Ich habe selbst solche Phasen hinter mir, in denen ich fünf verschiedene Emailadressen unter Kontakt angegeben habe (Zentrale, Vertrieb, Webmaster, Geschäftsführung etc.), die dann aber alle an meine @yahoo.de weitergeleitet wurden… Mein Gegenüber darf muss wissen, mit wem er es zu tun hat.
  • Persönlichkeit zeigen. Wenn ich einen Freiberufler beauftrage oder einen Termin für ein Beratungsgespräch vereinbare, dann will ich vorher sehen, mit wem ich es zu tun habe. Leider ist das nicht immer möglich. Eine Zahnarztpraxis, in der sich die Ärzte und Mitarbeiter auf der Website mit einem Foto und ihrem Namen vorstellen, wähle ich eher aus, als einen anonymen Eintrag im Branchenbuch. Dabei müssen die Fotos professionell aufgenommen sein, um sich den ersten Eindruck nicht gleich kaputt zu machen. Investition: Kleines Shooting um die 200 €, einfache Portraitfotos beim Fotografen 30-50 €. Must have!
  • Bestandskunden zu einer Schulung bzw. einem Vortrag einladen. Wer einen Gast mitbringt, erhält einen Gutschein für eine kostenfreie Service-Leistung. Dadurch werden Möglichkeiten zum Networken geschaffen, meine Kunden und solche, die es werden wollen, erleben meine Kompetenz (“Marktplatz statt Burgverlies”). Investition: Telefonate mit meinen Kunden (Warm-Akquise), Anmietung einer geeigneten Räumlichkeit (Banken, IHK, kleine Hotels oder auch Kirchengemeinden/Gemeindehäuser sind hier häufig für einen kleinen Kurs bereit, einen Tagungsraum zur Verfügung zu stellen), Getränke, Kekse.
  • Business-Netzwerke nutzen. Hier bietet wieder einmal das Internet tolle Möglichkeiten: Mein XING-Profil wird pro Woche zwischen 150 und 250 Mal von verschiedenen Personen besucht und ich kann darüber hervorragende Kontakte knüpfen. Wie vermutet, ist das Profil meines verzweifelten Lesers leider weder mit Foto, noch mit aussagekräftigen Texten versehen: “Ich suche Agenturen, Partner, Aufträge”, keine Interessen, kein beruflicher Werdegang, keine Erfahrungen, — kein Profil. Mit wem habe ich es hier zu tun? Was sind mögliche Gemeinsamkeiten? Investition: Foto (s.o.), 2 Stunden Zeit für Recherche und Verfassen aussagekräftiger Texte, ca. 6 Euro pro Monat für Premiummitgliedschaft.
  • Branchenverzeichnisse und Experten-Datenbanken. Hier gibt es eine ganze Reihe von Plattformen, in denen ich mich mit meinem Know-How eintragen und vernetzen kann. Je nach Branche gibt es natürlich gewisse Unterschiede, aber auch Datenbanken wie Brainguide oder Marktplatz Mittelstand sind hier allgemeine Anlaufstellen. Investition: Je nach Eintragsart von kostenlos bis monatlich 20-30 Euro.
  • Weblog führen. Ich bin nach wie vor absolut begeistert vom Bloggen. Habe mich lange Zeit nicht rangetraut, sondern nur auf der Ersatzbank gesessen. Doch mittlerweile wird das Neukunden-Magnet Weblog täglich von 250-300 Menschen besucht und ich konnte zahlreiche Kontakte knüpfen. Bislang ist das Blog noch kein direktes Akquise-Instrument, aber es trägt deutlich zur “digitalen Reputation” (bei Meister Eck gibt es weitere Hintergründe zu dem Thema…) bei und meine Sichtbarkeit hat sich dadurch enorm erhöht.

Diese Liste entbehrt - bewusst – jeglicher Vollständigkeit. Welche Ideen können Sie zum Thema beitragen, um die Sichtbarkeit (u.a. im Internet) zu erhöhen?

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