Werbung für nen Appel und ein i


Geschrieben am Mittwoch, 31. Oktober 2007 von Thomas Kilian (2 Antworten)

freenet stiehlt iPhone die Show

Das ist doch mal eine echt witzige, wirksame und dabei doch so kostengünstige Low-Budget-Guerilla-Marketing-Online-Werbung, die ich heute hier zeigen kann. Das iPhone von Apple ist ja derzeit in aller Munde und dank T-Com sicher auch bald an (fast) aller Ohr. Mit der Registrierung von www.iPhone.de ist Konkurrent freenet da ein toller Werbe-Coup gelungen: Mit witzigen Slogans stehlen Sie dem liebsten Weihnachtsgeschenk die Show:

  • Appelaus
  • iNe echte Alternative
  • Lassen Sie sich nicht veräppeln
  • Big Apple
  • I phone with freenet

…sowie mein Favorit:

  • Gibt’s heute schon

Die Kampagne ist einfach, ironisch und günstig. Die Plakate lassen sich als PDF herunterladen und die Microsite kann per Formular weiterversendet werden. Also genügend Voraussetzungen, um virales Marketing anzustoßen. Gut gemacht, freenet!

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Nutzen Sie verschiedene Kanäle!


Geschrieben am Montag, 29. Oktober 2007 von Thomas Kilian (4 Antworten)

Wenn Sie einen großen Personenkreis erreichen wollen, müssen Sie möglichst viele, verschiedene Kanäle nutzen, um auf Ihr Unternehmen aufmerksam zu machen. In der achten Folge des Thoxan Videocasts zeige ich, wie Sie Ihre Zielgruppe mit verschiedenen Medien ansprechen.

Die Videocast-Serie ”10 praktische Tipps, um ein Neukunden-Magnet zu werden” neigt sich langsam dem Ende zu. Noch zwei Folgen sowie ein besonderes “Making of” stehen auf dem Programm und werden jeweils im Abstand von 10 Tagen bei sevenload im Bereich Infotainment veröffentlicht.

Etwa 5500 User haben sich mit Stand heute (29.10.2007) die ersten acht Folgen angeschaut:

Auch Thoxan setzt verschiedene Kanäle zur Neukunden-Gewinnung ein. Als “agentur für neue medien” haben wir dabei besonders den Schwerpunkt auf Online-Marketing gelegt. Neben unserem Internetauftritt, dem Neukunden-Magnet Weblog, dem Werbedschungel-Podcast, dem Blogger-Shirts Shop, dem Thoxan Newsletter, einem Imagefilm und natürlich der Optimierung für Suchmaschinen (SEO) stehen aber auch Schulungen und Vorträge, soziales und kirchliches Engagement sowie Drucksachen, Pressearbeit und gezieltes Networking auf dem Programm. Und so ist der Thoxan Videocast nur eine weitere Maßnahme, um unterschiedliche Zielgruppen zu erreichen.

Wie viele und welche Kanäle nutzen Sie zur Neukunden-Gewinnung? Welche Ideen haben Sie erfolgreich umgesetzt? Ich freue mich auf Ihre Kommentare!

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Trommeln gehört zum Handwerk


Geschrieben am Dienstag, 23. Oktober 2007 von Thomas Kilian (1 Antwort)

Ich weiß, ich weiß; eigentlich heißt es ja “Klappern gehört zum Handwerk(wobei – wie jemand gestern bei einem Treffen von Existenzgründern und Jungunternehmern sagte – natürlich nicht nur Handwerker klappern müssen…), aber die Jungs hier haben wirklich den Rhythmus im Blut und zeigen, was sich mit Sticks und Blecheimern (das scheinen mir keine echten Trommeln zu sein) alles machen lässt:

Drei Dinge möchte ich von diesem Ständchen der besonderen Art ableiten:

1. Erfolgreich trommeln können nur die Profis.
Als Zehnjähriger habe ich mal in einem Spielmannszug mitgespielt. Meine Versuche an der Trommel sind damals kläglich gescheitert. Die besondere Wirkung der Vorstellung ergibt sich durch die Schnelligkeit und die Perfektion, mit der die Jungs ihr Instrument (?!) beherrschen. Lieblos kopierte Schmierzettel als Werbemailing, eine langweilige und unübersichtliche Website oder gähnend langweilige “Tage der offenen Tür” mit Hüpfburg und Würstchenbude locken doch keine Katze mehr hinter dem Ofen hervor. Gute Ideen, professionelle Aufmachung und eine besondere Ausstrahlung sind die notwendige Grundlage jeder erfolgreichen Werbekampagne.

2. Trommeln ist kein Selbstzweck.
Ich habe auf dem Video nicht gesehen, dass ein Hut rumgeht, es wurde kein Schild aufgestellt und keine Message mit der Trommelei verknüpft. Mag sein, dass die Jungs aus reiner Freude auf der Straße sitzen und sich die Seele aus dem Leib drummen, aber besonders werbewirksam ist es nicht. Wer erfolgreich, d.h. nachhaltig trommeln will, muss seine Message / Unternehmen / Zweck der Aktion klar transportieren. Sonst ist jedes Werbebudget einfach nur in die Luft geblasen.

3. Trommeln scheint nicht jedem zu gefallen.
Auch wenn am Ende eine ganze Reihe von Leuten begeistert johlen (die man nicht im Bild sieht), gehen die ganze Zeit über zahlreiche Passanten an den Trommlern vorbei und scheinen sich überhaupt nicht für die Performance zu interessieren. Einige trampeln sogar ins Bild vor die Kamera. Was lernen wir daraus? Auch gute Werbung, außergewöhnliche Konzepte und besondere Marketing-Aktionen (Guerilla & Co.) können nicht jeden erreichen, sondern treffen immer auf eine bestimmte Zielgruppe.

Wer mit Profis / einer professionellen Basis arbeitet, seine Angebote/Leistung etc. mit der Werbeaktion gezielt und spielerisch verknüpft und diese auch noch auf die erwünschte Zielgruppe abstimmt, hat langfristig Erfolg und kann nachhaltig neue Kunden gewinnen. Trommeln Sie in diesem Sinne weiter!

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Empfehlen Sie sich weiter!


Geschrieben am Freitag, 19. Oktober 2007 von Thomas Kilian Kommentare deaktiviert

Was schon im Mittelalter funktioniert hat, setzen auch heute noch viele Unternehmen für Werbezwecke ein: Die Mund-zu-Mund-Propaganda. In der siebten Folge des Thoxan Videocasts zeige ich, welche tollen Effekte sich in der Werbung durch reine Multiplikation ergeben.  

In “10 praktischen Tipps, um ein Neukunden-Magnet zu werden” helfe ich Unternehmen durch kurze Impulse von 1 1/2 bis 2 Minuten Länge, ihre Anziehungskraft für neue Kunden steigern. Die siebte von insgesamt zehn unterhaltsamen Folgen habe ich heute bei sevenload im Bereich Infotainment veröffentlich. Hier noch einmal die Übersicht der bisherigen Folgen:

Und was können Sie jetzt machen? Genau! – Empfehlen Sie diesen Videocast weiter!

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blogger-shirts.de zieht Blogger an!


Geschrieben am Donnerstag, 18. Oktober 2007 von Thomas Kilian (2 Antworten)

In den vergangenen Tagen war es vergleichsweise still hier im Neukunden-Magnet Weblog. Grund dafür ist ein neues Projekt, dass wir in dieser Woche in der Agentur gestartet haben und das wir heute im “BETA-Stadium” hier vorstellen wollen:

Unter www.blogger-shirts.de (beta) vertreiben wir Shirts, Pullis und andere Klamotten für Blogger, Werber und andere Kreative. Die Motive sind alle selbst entworfen und werden von Spreadshirt, einem Online-Anbieter für Textildruck, produziert und versendet. Spreadshirt will nach eigenen Angaben in diesem Bereich die Weltherrschaft an sich reißen:

Wir geben unseren Nutzern die Möglichkeit, Kleidungsstücke zu gestalten, zu kaufen und zu verkaufen. Dafür wollen wir die einfachsten Werkzeuge, ein Super-Sortiment, gefragte Inhalte und die beste Auftragsabwicklung bereitstellen.

Mich hat das Shop-System von Beginn an überzeugt und die ersten Tests sind soweit alle positiv verlaufen. Nun möchte ich die geneigte Leserschaft um ein erstes Feedback zu unserem “blogger-shirts.de“-Shop bitten. Selbstverständlich könnt Ihr bereits Klamotten kaufen, aber in den kommenden Tagen und Wochen werden noch etliche neue Motive dazukommen. Schreibt einfach in die Kommentare, welche Wünsche Ihr noch habt und wie Euch der Shop gefällt.

blogger-shirts.de - Shirts für Blogger, Werber und andere Kreative

Außerdem wird es ab sofort eine neue Blogserie geben: Mit “Ein Shirt und seine Geschichte” werde ich in kurzen Episoden erzählen, wie die Motive entstanden sind, wo die Ideen herkommen und was die Elemente aussagen sollen. Und so werdet Ihr Teil dieser Geschichte: Schickt uns einfach Eure Wünsche über unser Wunschmotiv-Formular und sagt uns, warum Ihr ein spezielles Motiv haben wollt.

Und hier gehts zum neuen Shop: www.blogger-shirts.de

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Erfolgsrezepte für Ihren Online-Shop


Geschrieben am Montag, 15. Oktober 2007 von Thomas Kilian (1 Antwort)

Mein Name ist Sven-Markus Meister und ich mache derzeit ein vierwöchiges Praktikum in der Agentur Thoxan. Im Rahmen meiner Ausbildung zum technischen Assistent für Informatik beschäftige ich mich größtenteils mit der Entwicklung von Software in verschiedenen Sprachen wie C++, PHP und WinSPS und mit der Administration von Computernetzwerken. Zu meinen ersten Aufgaben im Praktikum gehörte es, mich mit Online Shops zu beschäftigen. Deshalb habe ich einige Kriterien zusammengetragen, die man beachten muss, um erfolgreich im Internet zu handeln.

Wie im normalen Leben auch, zählt beim Shoppen im Internet der erste Eindruck. Wer neuen Menschen gegenüber tritt, entscheidet in den ersten drei Sekunden über Sympathie oder Antipathie. Bei Online Shops ist das nicht anders und so steht auch hier die Optik zunächst im Vordergrund. Ein ansprechendes Design macht Lust auf mehr.  Werden Sie sofort mit den „Preisknüllern“ belästigt, bekommen Sie ein ungutes Gefühl und klicken die Seite lieber weg. Vielleicht kennen Sie dieses Gefühl von Flohmärkten, wo zu aufdringliche Verkäufer ihre Kunden eher  vergraulen, als sie anzulocken. In einem Online Shop müssen Sie Ihre Artikel ansprechend und informativ bewerben.

Auch die Übersichtlichkeit der Produkte und Angebote spielt eine große Rolle. Klar gegliederte Produktpaletten für den Zugriff auf einzelne Artikel sind wichtig. Muss sich der Käufer zunächst durch unzählige Unterkategorien klicken, kostet es Zeit und Nerven. Und genau die möchte sich der Online Shopper bekanntlich sparen.

Eine Suchfunktion ist für Besucher des Online Shops sehr hilfreich und zeitsparend. Viele fragen auch in einem Kaufhaus lieber nach, wo sie ein bestimmtes Produkt finden, als selbst danach zu suchen. Ganz wichtig: Die Suchfunktion muss auf den ersten Blick zu finden sein! Wer zunächst nach der Suche suchen muss, hat die Chance auf Zeitgewinn bereist vertan.

Zur Übersicht gehören nicht nur Artikel an sich, sondern auch, dass die Käufer spezielle Informationen wie etwa AGB´s, Kontaktmöglichkeiten und Fragen/Antworten auf den ersten Blick erkennen können. Dies erhöht nicht nur die Übersicht, sondern spiegelt auch die Seriosität des Anbieters wider.

Ebenfalls sollte ein guter Online Shop verschiedene Zahlungsmöglichkeiten anbieten, die in der heutigen Zeit gerne genutzt werden. Hier zählt vor allem die sichere Bezahlungsmöglichkeit über PayPal oder einem Treuehandservice aber auch alternative Zahlungsweisen wie Vorauskasse oder Kreditkartenabbuchung. Die Zahlungsmöglichkeiten sollten klar erkennbar auf der Startseite zu finden sein.

Den „perfekten“ Online Shop zu erschaffen, ist sicherlich nicht möglich; schließlich lässt sich über Geschmack immer streiten. Aber wenn Sie die wesentlichen Faktoren beherzigen und in der Kooperation mit einer umsetzenden Internetagentur auf Kriterien der Usability (zu deutsch: Benutzerfreundlichkeit) achten, dann wird Ihr Online Shop sicherlich langfristig Erfolg haben.

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Die Anziehungskraft von Aqua Buttons


Geschrieben am Donnerstag, 11. Oktober 2007 von Henning Franke (1 Antwort)

aqua.jpg

Die so genannten “Aqua Buttons” üben im Webdesign eine besondere Anziehungskraft aus. Es kursieren im Internet viele Tutorials, wie diese Button zu gestalten sind. Oft sind diese aber viel zu kompliziert und umständlich erklärt und die Ergebnisse variieren sehr stark. Deshalb stelle ich hier eine ganz einfache Variante vor – kurz und knapp erklärt, ohne viel drumherum und zum späteren Nachschlagen:

12.jpg

Wir fangen mit einem einfachen blauen Verlauf an (Himmelblau -> Dunkelblau)

21.jpg

31.jpg

Als nächstes die Ebenenoptionen- / Effekte so einstellen, dass wir einen leichten dunkelblauen “Schein nach innen” haben. Zusätzlich (Bild 2) einen “Schein nach außen” anwenden um den Button vom Hintergrund optisch abzuheben.

41.jpg

Die Deckkraft der Verlaufsebene etwas runtersetzen, auf ca. 80%. Die Ebenentransparenz selektieren und anschließend die Auswahl verkleinern. Einen weiteren Verlauf (auf einer neuen Ebene, Weiß -> Transparent) von unten zur Mitte ziehen. Die neue Ebene auf “Überlagern” stellen.

51.jpg

Das gleiche Spiel noch einmal für den oberen Teil, wieder auf einer neuen Ebene. Den Verlauf diesmal bis fast nach unten ziehen (etwas 3/4 des Buttons) und anschließend den unteren Teil des Verlaufs (bis zur Mitte des Buttons) entfernen um eine scharfe Kante zu erhalten.

6.jpg

Wahlweise oben und unten noch ca. 2-3px Breite Linien einfügen.

Wie unschwer zu erkennen ist, besteht solch ein Aqua Button aus nicht viel mehr als ein paar Verläufen und ein wenig Schatten. Fast alles lässt sich mit Ebeneneffekten einstellen und nichts muss wirklich “per Hand” gemacht werden. Und obwohl es mittlerweile sehr, sehr viele Dinge in diesem Stil gibt – schlecht sehen sie trotzdem noch nicht aus.

Wer möchte, kann sich hier die .PSD Datei herunterladen.

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Mit strategischem Networking auf Erfolgskurs!


Geschrieben am Dienstag, 09. Oktober 2007 von Thomas Kilian (2 Antworten)

In der sechsten Folge des Thoxan Videocasts knüpfe ich symbolisch ein Netzwerk und demonstriere damit eine Tätigkeit, die ich jeden Tag auch im echten Leben ausübe: Gezielte Kontakte zu (neuen) Geschäftspartnern, interessanten Personen, Kunden oder alten Freunden sind ein wichtiger Faktor für den Unternehmenserfolg. 

In “10 praktischen Tipps, um ein Neukunden-Magnet zu werden” zeige ich, wie Unternehmen ihre Anziehungskraft für neue Kunden steigern. Die sechste von insgesamt zehn unterhaltsamen Folgen á 1 1/2 – 2 Minuten Länge habe ich heute bei sevenload im Bereich Infotainment veröffentlich. Hier noch einmal die Übersicht der ersten fünf Folgen:

Wann vernetzen wir uns? Besuchen Sie doch einfach mal mein XING-Profil! Ich freue mich darauf, Sie kennen zu lernen!

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Bewegung ins Spiel bringen


Geschrieben am Montag, 08. Oktober 2007 von Henning Franke (3 Antworten)

Animierte Banner

Man begegnet ihnen tagtäglich im Internet. Früher fast überall und (zum erschrecken der User) auch auf privaten Internetseiten ohne Rücksicht auf Verluste eingesetzt, beschränken sich diese bunten, blinkenden Grafiken heute meist auf den Bereich Werbung. Aus aktuellem Anlass deshalb ein paar Tipps & Tricks rund um das erstellen von animierten Werbebannern:

Was wir benötigt, wo fängt man an?

Zum erstellen animierter Grafiken gibt es im Internet ausreichend Tools – sowohl kostenfrei als auch kostenpflichtig. Viele dieser Programme – und deshalb möchte ich auch ungern welche aufzählen – produzieren weitgehend einheitliche, unschöne Ergebnisse. Vorgefertige Filter und Effekte lassen diese Grafiken dann später in der Masse untergehen und wirken unprofessionell.

Aus diesem Grund beschränken wir uns auf das wesentliche: Ein Programm / Tool, dass es uns ermöglicht vorgefertigte Bilder aneinanderzureihen – ohne Effekthascherei, fertige Animations-Templates oder ähnliches. Schließlich soll ja die eigene Kreativität nicht in den Hintergrund rücken. Das alles bietet, völlig kostenlos und unkompliziert, der Microsoft GIF Animator. Sicher für einige noch ein Tool aus der “Internetsteinzeit”, aber es erfüllt seinen Zweck.

Bedienungshinweise zum Programm finden sich auch auf der oben genannten Webseite, ich werde daher hier nicht näher drauf eingehen.

Grundlagen

  1. Auf möglichst wenige Frames (Einzelbilder) beschränken. So wird die Dateigröße im Rahmen gehalten (Siehe auch Punkt 4).
  2. Möglichst keine flackernden, grellen und schnellen Farbwechsel – das irritiert nur und wirkt unprofessionell.
  3. Bei wechselnden Bildern die aber keine flüssige Animation darstellen sollen, sollte man sich ungefährt bei 300ms Anzeigedauer pro Bild bewegen. So können alle wichtigen Informationen vom Benutzer erfasst werden.
  4. Die Dateigröße sollte wenn möglich bei 20kb bis 30kb liegen - wobei dies in Zeiten von DSL und traffic-lastigen Flashbannern auch eher nebensächlich ist / wird.

Es ist generell immer besser einen schönen / etwas schlichteren Werbebanner mit dezenten Animationen zu haben, als einen quitsch-bunten, grellen und blinkenden Banner. Letzterer wird zwar vielleicht eher wahrgenommen, dann aber sofort unterbewusst als billig oder störend abgestempelt – und bestimmt nicht angeklickt!

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Barrierefreies Internet als Qualitätsmerkmal


Geschrieben am Donnerstag, 04. Oktober 2007 von Natalie Zwiefka (1 Antwort)

Letzter Teil der Blogserie “Der ‘Nutzen’ im Internet – Über Nutzertypen, Nutzungsgewohnheiten und Nutzungsfreundlichkeit Ihres Online-Angebots” 

In diesem letzten Beitrag der sechsteiligen Blogserie möchte ich darauf eingehen, wie nutzerfreundlich Online-Angebote eigentlich für Menschen mit Behinderung sind und worauf Sie bei der Konzeption Ihres Angebotes achten sollten. Besonders interessant sind diese Aspekte z.B. für öffentliche Einrichtungen, zumal auch gesetzlich festgelegt ist, dass niemand aufgrund einer Behinderung benachteiligt sein darf.

Auch für Sie als Unternehmer kann eine behindertengerechte Website ein zusätzliches Qualitätsmerkmal darstellen. Ihre Nähe zu (allen) Kunden und Ihre Internetkompetenz können Sie so eindrucksvoll unter Beweis stellen. Barrierefreie Online-Angebote sind dabei nicht nur nutzerfreundlich für Menschen mit Behinderung, sondern können von Suchmaschinen besser gefunden werden und gewährleisten eine Zugänglichkeit für alternative Ausgabegeräte (z.B. Screenreader für Blinde). Dem Besuch Ihrer hochwertigen Website steht dann nichts mehr im Wege und Sie wird im Idealfall sogar als “gutes Beispiel” weiterempfohlen.

Ein sehr hilfreicher Kriterienkatalog für Barrierefreies Internet dient einerseits als Grundlage für den BIENE-Award 2008, kann Ihnen aber gleichzeitig als Leitfaden für die Planung und Umsetzung Ihres Online-Angebots dienlich sein. B I E N E steht für: Barrierefreies Internet Eröffnet Neue Einsichten und wurde ins Leben gerufen, um auf die Problematik aufmerksam zu machen und die Öffentlichkeit für dieses Thema zu sensibilisieren.

In verschiedenen Kategorien finden Sie Tipps, an denen Sie sich orientieren können oder sich Anregungen für die Gestaltung Ihres Internetauftritts holen können. Hier nur einige Beispiele:

  • die Lesbarkeit der Inhalte sollte gewährleistet sein durch klaren Satzbau, klare Textgliederung und „Nur-Text-Format“, damit Texte auch von Lesegeräten erfasst werden können
  • Bildern und Animationen, aber auch Klängen und Geräuschen sollten zusätzlich erklärende Textelemente zugeordnet werden, damit sich auch blinde und gehörlose Menschen die Inhalte erschließen können
  • in jedem Fall sollte auch die Skalierbarkeit der Schrift über den Browser gewährleistet sein
  • die Navigationsmechanismen sollten offensichtlich sein und Navigationselemente zusätzlich mit verständlichen Bezeichnungen versehen werden
  • Komplexe Angebote oder Dienstleistungen sollten mit Hilfefunktionen oder Hintergrundinformationen versehen werden
  • Inhalte und Layout sollten getrennt voneinander sein und Frames möglichst sparsam verwendet werden
  • die Website sollte mit den gängigen Browsern fehlerfrei dargestellt werden
  • Rückmeldungen bzw. Fehlermeldungen sollten sofort und leicht verständlich erfolgen
  • bei Online-Shops sollten die Preise transparent sein und mehrere Bezahlfunktionen angegeben werden
  • Downloads sollten so einfach wie möglich sein
  • Videos zur Vermittlung von Informationen sollten mit zugänglichen Beschreibungen versehen werden

Viele dieser Kriterien erinnern zu Recht an meinen Blogeintrag zum Thema “Usability”. Zusammenfassend kann ich nur noch mal betonen, wie wichtig die Auseinandersetzung mit der erklärten Zielgruppe ist. Dabei gibt es grundlegende Punkte, die für alle Zielgruppen Gültigkeit besitzen, aber eben auch zielgruppenspezifische Aspekte. Ich hoffe ich konnte Ihnen mit dieser kleinen Serie neue Perspektiven öffnen und Tipps für gutes Webdesign an die Hand geben, die sich nicht nur auf ein schickes Layout beziehen.  

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