Frauen surfen anders – Männer auch


Geschrieben am Sonntag, 30. September 2007 von Natalie Zwiefka Kommentare deaktiviert

Fünfter Teil der Blogserie “Der ‘Nutzen’ im Internet – Über Nutzertypen, Nutzungsgewohnheiten und Nutzungsfreundlichkeit Ihres Online-Angebots”

Was im ersten Moment wie die Bedienung von Stereotypen klingt, entpuppt sich bei genauer Betrachtung als Tatsache: Frauen nutzen das Internet anders und zu anderen Zwecken als Männer. Zwar bezieht sich das nicht auf das gesamte Surfverhalten aller Frauen und Männer, dennoch gibt es Punkte, die sich bei der Konzeption und Gestaltung zielgruppengerechter Websites als nützlich erweisen. Zählt also das schöne Geschlecht zu Ihrer erklärten Zielgruppe, sollten Sie hier unbedingt weiter lesen!

Und weil harte Fakten gewichtiger sind als Behauptungen oder gar Vorurteile, beginne ich gleich mit einer interessanten Untersuchung. Die Studie „W3B-Profile: Frauen im Internet“ von Fittkau & Maaß analysiert Nutzerpotentiale und Nutzungsverhalten von weiblichen Internet-Nutzern. (Die Studie kann übrigens bei Interesse per Mail oder Fax direkt bei Fittkau & Maaß erworben werden.)

Man hat hier beispielsweise herausgefunden, dass Frauen besonders großen Wert auf „Usability” legen. Ihnen ist demnach eine gut strukturierte, übersichtliche und leicht handhabbare Seite wichtiger, als ein aufwändiges Design. Auch Hilfefunktionen werden von dieser Zielgruppe gerne in Anspruch genommen. Ebenso werden die Inhalte Ihrer Online-Angebote von Frauen und Männern unterschiedliche wahrgenommen. Während Frauen zuerst auf die Texte und Navigationsleiste achten, schauen Männer bevorzugt auf das vorhandene Bildmaterial. Frauen legen außerdem besonderen Wert auf eindeutige Rubrikenbezeichnungen und aussagekräftige Überschriften.

Zu diesen Ergebnissen kam auch die eResult-Studie, die die Bedeutung von Gestaltungselementen auf Websites, im Vergleich zwischen Männern und Frauen, untersucht hat. Wenn Sie beispielsweise Anbieter eines Online-Shops sind, sollten Sie sich auch auf die unterschiedlichen Einkaufsinteressen und -gewohnheiten im Netz einstellen. Schaut man sich die Produktgruppen „Schmuck & Accessoires“, „Dessous“, „Mode & Bekleidung“ und „Kosmetik & Pflegeprodukte an, so konsumieren zwei Mal mehr Frauen als Männer diese Artikel.

Versäumen Sie also nicht, auch in Bezug auf die Geschlechter genauer hinzuschauen und unterschiedliche Präferenzen und Gewohnheiten in die Umsetzung von Online-Angeboten mit einzubeziehen. Denn auch wenn sich immer noch mehr Männer als Frauen im Internet tummeln, holt das weibliche Geschlecht zunehmend auf und sollte als potentielle Zielgruppe nicht unterschätzt werden. Aber auch hier gilt, wie in den vorangegangenen Blogbeiträgen: Das tollste Design nützt nichts, wenn Inhalt und Nutzerfreundlichkeit sich nicht an der Zielgruppe orientieren. Ein Online-Angebot ist immer nur so gut, wie es von der potentiellen Zielgruppe (wieder)benutzt werden kann.

Anmerkung in eigener Sache: Männern ist Usability sicherlich auch sehr wichtig, aber im direkten Vergleich ist es den Frauen wohl ein bisschen wichtiger. Die Erkenntnisse der Studie sind eben nicht als „schwarz-weiß-Kategorien“ zu verstehen.

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Nachlese zur OMD in Düsseldorf


Geschrieben am Freitag, 28. September 2007 von Thomas Kilian (2 Antworten)

Am Mittwoch war ich den ganzen Tag auf der OMD in Düsseldorf, der Leitmesse für Digitales Marketing. Über 260 Aussteller aus ganz Deutschland haben Ihre Produkte und Leistungen rund um Internet, Web 2.0, Suchmaschinen-Optimierung, Email-Marketing, Podcasts, Videocasts, Internet-TV, Multimedia und vielem mehr vorgestellt. Interessante Keynotes und Workshops zu verschiedenen Themen sowie Diskussionsrunden namhafter Experten waren ebenso gefragt, wie Möglichkeiten zum Networken und Fachsimpeln.

Besonders beeindruckt hat mich die hohe Professionalität der Informationsstände. Meine letzte CeBIT ist schon einige Jahre her und ich habe gestaunt, was sich in Sachen Messebau und Wertigkeit der Stände getan hat. Ein besonderes Highlight war sicher die Wasserspielerei eines Unternehmens im Bereich Email-Marketing, wo vor einer Leinwand Wasserfall-artig Begriffe erschienen. Aber auch kleinere Anbieter konnten mit witzigen Ideen die Aufmerksamkeit der Besucher gewinnen (Tiger-Kostüm, Polizei-Uniform, Boxring, Zauberer etc.).

Für mich persönlich hat allerdings nicht die Ungewöhnlichkeit der Aussteller gezählt, sondern die Frage, welche Trends und Funktionen angesagt sind und wie sich diese in der Praxis realisieren lassen. Gerade in diesem Zusammenhang war ich ein wenig enttäuscht. Mein Eindruck ist, dass die Mehrheit der Ausstellung eher für die “oberen Zehntausend” Schrägstrich Großkonzerne gedacht ist, sich die Leistungen aber nur selten für Otto-Normalunternehmen runterbrechen lassen. Meine Kunden sind kleine und mittelständische Unternehmen, Freiberufler, Restaurants, Hotels oder Einzelhändler. Die Service-Angebote großer Verlage, Google Deutschland, Yahoo und wie sie alle heißen, lassen sich in meinen Augen nur schwerlich auf diese Zielgruppe übertragen. Ein Vortrag von ebay-Marketingchef Harald Eisenächer war sehr interessant, aber eben auch ohne Bezug zur breiten Masse.

Aber es gab auch für meinen Topf den passenden Deckel: Themen wie Suchmaschinen-Optimierung, Email-Marketing oder Podcasting/IP-TV haben mich angeregt, weitere Ideen für meine Kunden zu entwickeln. Das persönliche Kennen lernen einiger Blogger(innen) und anderer Unternehmen war ebenfalls lohnend. Und dafür ist die Messe ja auch gedacht: Ideen, Impulse und Inspiration geben, Ausblick auf Möglichkeiten; über den Tellerrand schauen. In diesem Sinne hat sich der Kurzbesuch auf der OMD wirklich gelohnt und ich bin im nächsten Jahr sicher wieder mit dabei.

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Informativ und interaktiv im WWW


Geschrieben am Donnerstag, 27. September 2007 von Natalie Zwiefka Kommentare deaktiviert

Vierter Teil der Blogserie “Der ‘Nutzen’ im Internet – Über Nutzertypen, Nutzungsgewohnheiten und Nutzungsfreundlichkeit Ihres Online-Angebots”

Jugendseiten im Netz

Heute sind die jugendlichen Internet-Nutzer dran. Wie nicht anders zu erwarten, hat auch diese Altersgruppe andere Erwartungen an Online-Angebote, als Erwachsene oder auch Kinder. Das bezieht sich sowohl auf gestalterische, als auch inhaltliche Aspekte. Wobei natürlich der Übergang vom Kind zum Jugendlichen fließend ist und dementsprechend auch deren Interessen und Wünsche variieren. In meiner Abschlussarbeit an der Uni habe ich mich mit der Internet-Nutzung von Jugendlichen beschäftigt und bin zu dem Schluss gekommen, dass die Nutzungsgewohnheiten auch stark vom Bildungshintergrund abhängen. Wollen Sie also alle Jugendlichen – unabhängig von deren Vorbildung – erreichen, sollten Sie einige wichtige Punkte bei der Konzeption von Jugendseiten im Netz beachten.

Hohe Mitgliederzahlen sprechen dafür, dass junge Menschen sich besonders für die vielfältigen Möglichkeiten interessieren, sich anderen mitzuteilen. Sei es in Communities oder Weblogs zu den buntesten Themen. Auch in themenspezifischen Online-Foren sollten Kommunikationsinteressen unabhängig von Themeninteressen bedient werden. Eine große Bandbreite an Themen und Interessen ermöglicht es, mehr Jugendliche anzusprechen und fördert außerdem den Austausch unter den verschiedenen Bildungsgruppen. Mit der entsprechenden Moderation können so auch zurückhaltende Nutzer für das Angebot gewonnen werden. Regen Gebrauch machen Teenager auch von der Möglichkeit sich selbst zu präsentieren. Dazu nutzen sie gerne Online-Profile mit der Möglichkeit Bilder hochzuladen, verwenden aber auch vorgefertigte Avatare. Je interaktiver Ihr Angebot sich darstellt, je mehr Diskussionen unter den Teilnehmern möglich sind und je näher es bei den Interessen und Bedürfnissen der Jugendlichen liegt, umso größer ist die Wahrscheinlichkeit einer regelmäßigen und intensiven Nutzung Ihres Angebots.

Auch hier weise ich ausdrücklich auf die „Usability-Kriterien“ aus dem 2. Teil dieser Blogserie hin, die natürlich auch für die Gestaltung von Jugend-Seiten im Netz gelten. Eine einfache, klare und strukturierte Darstellung von Funktionen und Inhalten sind auch für Jugendseiten im Netz ein absolutes Muss! Natürlich dürfen Farben und Animationen hier (in angemessenem Umfang!) großzügiger benutzt werden, als beispielsweise bei Angeboten für Senioren. Denn langweilig und farblos (sowohl inhaltlich als auch optisch) dürfen Jugendseiten auf gar keinen Fall sein!

Ein schönes Beispiel ist das Beratungsangebot für Jugendliche „Kids Hotline“. Es ist optisch ansprechend, übersichtlich aufgebaut und bedient vielfältige Themenbereiche und Bedürfnisse.

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Warum bloggen Sie eigentlich?


Geschrieben am Dienstag, 25. September 2007 von Thomas Kilian Kommentare deaktiviert

Dieser Frage ist Frank Bärmann für seinen Artikel “Der geschäftliche Erfolg von Weblogs” nachgegangen, in dem er verschiedene Blogger vorstellt und nach ihrer Motivation befragt (auch der Neukunden-Magnet wird in dem Beitrag erwähnt). Die Antworten gehen alle in eine ähnliche Richtung:

Vielmehr ging es durchweg um neue Kontakte, Vernetzung, Darstellung des dazugehörigen Unternehmens in der Öffentlichkeit, Ergänzung des Internetauftritts und des Informationsangebots und Suchmaschinen-Optimierung.

Keiner der befragten Blogger möchte mit seinem “Einsatz 2.0″ direkt Geld verdienen; bei vielen ist die Bloggerei Prestige, Kontaktaufnahme, Nähe zum Kunden, Kommunikation und letztendlich einfach nur Spaß.

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Internetspaß für die nächste Generation


Geschrieben am Montag, 24. September 2007 von Natalie Zwiefka (1 Antwort)

Dritter Teil der Blogserie “Der ‘Nutzen’ im Internet – Über Nutzertypen, Nutzungsgewohnheiten und Nutzungsfreundlichkeit Ihres Online-Angebots”

Webdesign für Kinder

Im den ersten beiden Beiträgen der Blogserie habe ich schon darauf hingewiesen, wie wichtig es ist, die Zielgruppe eines Online-Angebotes genau im Auge zu haben. Was nützt es, eine hübsch gestaltete und optimal programmierte Website zu haben, die jedoch keinen Zulauf hat. Interessen, Surfgewohnheiten und auch Internet-Erfahrungen der Zielgruppe sollten also unbedingt berücksichtigt werden.

In diesem Beitrag widme ich mich dem Internet-Nachwuchs. Kinder zählen zwar noch nicht zu der größten Gruppe der Internet-Nutzer, aber auch ihre Zahl steigt zunehmend. Kinder haben ein ganz anderes Surf-Verhalten als Erwachsene und stellen dementsprechend auch ganz andere Ansprüche an Online-Angebote. Deshalb sollten auch für diese Altersgruppe bestimmte Kriterien berücksichtig bzw. erfüllt werden, um sie nicht zu überfordern und langsam an das Internet heranzuführen.

Größtenteils nutzen Kinder das Internet, um allgemeine oder schulische Informationen zu suchen. Viele besuchen aber auch gerne spezielle Kinder-Seiten in den Weiten des WWW, spielen oder schreiben sich E-Mails. Besonderen Wert legen sie auf Seiten mit Unterhaltungswert, speziellen und vor allem aktuellen Kinder-Themen. Ebenso wichtig ist die Verwendung kindgerechter Sprache und angemessener Textmengen. Damit sich die Kleinen nicht im unendlichen Cyberspace verlieren, sollte die Menüstruktur leicht erkennbar, übersichtlich und nachvollziehbar sein. Eine intuitive Navigation mit Symbolen, die Kindern vertraut und lebensnah sind, erleichtert ihnen die Orientierung auf den Seiten.

Sprache und Klänge sollten Informationen transportieren und Bildinhalte unterstützen. Inhaltlich fühlen sich Kinder besonders angesprochen, wenn ihren Interessen und Wünschen entsprochen wird und sie ihrem Drang nach spielerischer Entdeckung nachgehen können. Diese Punkte sollten also unbedingt in die gestalterischen Überlegungen mit einfließen. Schließlich ist es (nicht nur) für Kinder wichtig, dass sie die Seiten durchsuchen können und einfach die Hilfefunktion verwenden können.

Was Kinder auf keinen Fall wollen, sind langweilige und unübersichtliche Online-Angebote, die nicht funktionieren oder mit Werbung überladen sind. Sie sehen also, dass auch die nächste Generation der Internet-Nutzer hohe Ansprüche an Design und Funktion von Online-Angeboten hat. Das sollten Sie auf keinen Fall verschlafen, wenn Sie Angebote für Kinder entwickeln und auf regen Zulauf hoffen.

Mir gefällt die Seite „Geolino“ besonders gut. Hier gibt es ein umfangreiches Themenspektrum, man findet sich leicht zurecht und auch die Farbwahl und Gestaltung sind gelungen.

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Die Optimierung Ihres Web-Auftritts


Geschrieben am Freitag, 21. September 2007 von Natalie Zwiefka (2 Antworten)

Zweiter Teil der Blogserie “Der ‘Nutzen’ im Internet – Über Nutzertypen, Nutzungsgewohnheiten und Nutzungsfreundlichkeit Ihres Online-Angebots” 

„Usability“ übersetzt man allgemein mit Benutzerfreundlichkeit. Für den Erfolg Ihres Online-Angebotes ist entscheidend, wie einfach, effizient und befriedigend sich dessen Handhabung gestaltet. Zuallererst ist jedoch wichtig, dass dem potentiellen Besucher bzw. Kunden interessante und relevante Inhalte geboten werden. Denn wer sich nicht für ein Angebot interessiert, der wird es weder suchen, noch dort ausharren. Zentraler Aspekt von „Usability“ ist also die Kundenorientierung und die Berücksichtigung von Bedürfnissen, Interessen, Wünschen und Problemen. Die Beschäftigung mit diesen Punkten lohnt sich allemal, erhöht sich doch dadurch die Zahl potentieller Kunden und die „Mund-zu-Mund-Propaganda“ wird positiv beeinflusst.

In der folgenden Auflistung gehe ich auf  6 bedeutsame „Usability-Kriterien“ ein:

  1. Einfache Erlernbarkeit: Wie einfach gestaltet sich die Ausführung grundlegender Funktionen bei der Konfrontation mit dem Seiten-Design?
  2. Effizienz: Haben Nutzer das Design einmal kennen gelernt, wie schnell können sie Funktionen ausführen?
  3. Leichte Widerbenutzbarkeit: Wenn Nutzer nach einer längeren Phase der Nicht-Nutzung das Angebot erneut aufsuchen, wie schwer fällt es ihnen, die gelernten Fähigkeiten wieder anzuwenden?
  4. Fehlertoleranz: Wie viele Fehler machen Nutzer, wie schwerwiegend sind sie und inwieweit können sie aus diesen Fehlern lernen?
  5. Zufriedenheit: Wie angenehm und zufrieden stellend ist die Benutzung des Seiten-Designs?
  6. Funktionalität: Welche Funktion erfüllt das Angebot und werden die Bedürfnisse der Nutzer berücksichtigt?

Für Ihr Angebot sollte insbesondere auch der Punkt „Funktionalität“ Beachtung finden. Denn ein Angebot kann noch so perfekt programmiert und einfach in der Benutzung sein, stößt der Inhalt nicht auf das Interesse der Zielgruppe, klickt er einfach weiter zum nächsten Anbieter.

Um sich optimal an den Bedürfnissen Ihrer Kunden zu orientieren, ist es sinnvoll und notwendig, sich genauestens über deren Interessen, Surfgewohnheiten und Internet-Erfahrungen zu informieren, um nicht an der Zielgruppe vorbei zu planen.

Kurz gesagt, zeigt sich die Optimierung Ihrer Angebote in vielerlei Hinsicht als nützlich:

  • das Angebot wird effektiver und effizienter genutzt
  • mögliche Frustrationen und Verunsicherungen seitens der Nutzer sinken
  • die subjektive Zufriedenheit mit dem Angebot steigt und
  • Ihr Angebot wird wieder (und wieder) genutzt

Ich möchte diesen Eintrag mit einem Zitat des “Usability-Guru” Jacob Nielsen beenden:

If a website is difficult to use, people leave.
If the homepage fails to clearly state what a company offers and what users can do on the site, people leave.
If users get lost on a Website, they leave.
If a website’s information is hard to read oder doesn’t anwer peoples questions, they leave.

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Kleider machen Leute!


Geschrieben am Mittwoch, 19. September 2007 von Thomas Kilian (3 Antworten)

Heute habe ich meine persönliche Lieblingsfolge aus der Videocast-Serie “10 praktische Tipps, um ein Neukunden-Magnet zu werden” bei sevenload veröffentlicht. In der vierten Folge zeige ich, wieso das einheitliche Erscheinungsbild (“Corporate Design”) eine wichtige Rolle in der Neukunden-Gewinnung einnimmt. Wir einen besonderen “Beam-Effekt” eingebaut, um das Thema zu veranschaulichen, der mir total gut gefällt – da hat meine Crew echt ganze Arbeit geleistet! Die Folgen werden alle 10 Tage auf der Videoplattform sevenload in einem eigenen Kanal im Bereich Infotainment veröffentlicht.

Bislang wurden die vier Episonden über 3000 Mal (Stand 19.9.2007) abgerufen. Die Zahl der “Fans” ist weiter gestiegen und die letzten drei Folgen haben durchweg die volle Punktzahl erhalten. Auch die Kommunikation mit sevenload klappt reibungslos und ich kann nur jedem empfehlen, diese Showbühne für Podcasts oder Videocasts zu nutzen. Aktuell sucht sevenload neue Talente – also ran an den Speck!

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Dein Wunsch ist mir Befehl…


Geschrieben am Mittwoch, 19. September 2007 von Thomas Kilian (1 Antwort)

Wunschkunden-Blog-Parade…oder wie schaffe ich eine Anziehungskraft für meine Wunschkunden? Viel zu selten mache ich mir Gedanken über meinen idealen Kunden. Ich nehme es, wie es kommt. Ob durch meine Internetseite, über mein XING-Profil (ja, in der Tat gibt es dort auch sinnvolle Anfragen), über das Telefon oder eine persönliche Empfehlung: Wer mich und meine Agentur beauftragen will (und nicht völlig neben der Spur ist), dem erlaube ich, mein Kunde zu werden. Ist doch echt nett von mir, oder?

Den meisten stellt sich diese Frage gar nicht: Gerade kleine und mittelständische Unternehmen müssen Aufträge akquirieren, um Umsatz zu erzielen. Von oder mit wem, spielt zunächst keine Rolle. Oder doch?

Ich bin überzeugt, dass wir es uns (ich schließe mich gerne mit ein!) häufig zu einfach machen. Wen ich als Kunden akzeptiere oder nicht, ist immer meine eigene Entscheidung. Geld hin oder her. Entweder mein Leidensdruck mit “Un-Kunden” ist nicht hoch genug, oder ich habe mir bislang vielleicht noch gar keine Gedanken gemacht, wen ich als Wunschkunden gerne hätte.

Wie sieht er aus, mein idealer Kunde? Bei Heide Liebmann konnte ich im Interview zu dieser Frage Stellung beziehen:

Meine Wunschkunden sind aufgeschlossen für Neue Medien, wirksame Werbeformen und zeitgemäße Ansätze, um ihre Anziehungskraft für Neukunden zu erhöhen. Sie wünschen sich eine langfristige Zusammenarbeit und schätzen an mir, dass ich strategische Akquise mit kreativen Ideen kombiniere, um außergewöhnliche Werbung zu erstellen. Dabei haben Sie den Mut, auch mal etwas zu wagen und sich auf Experimente einzulassen.

Sind meine Kunden alle Wunschkunden? Ganz sicher nicht. Ich schätze, höchstens 50% (und ich verrate sicher nicht, wer auf welcher Seite des Flusses steht…). Die Frage lautet in meinen Augen aber nicht “wie finde ich meine Wunschkunden?”, sondern “wie finden meine Wunschkunden mich?“. Mein Ansatz besteht darin, dass es möglich sein muss, die Anziehungskraft vor allem für meine Wunschkunden zu erhöhen.

Motten werden vom Licht angezogen; nicht von Bananen, nicht von einem Holztisch und auch nicht von einer heißen Blondine im Badeanzug. Wer nicht hell leuchtet, kann bei Motten keinen Stich machen. Wenn meine Wunschkunden zu den oberen 10tausend gehören, dann sind Pulli & Jeans nicht das richtige Outfit, um im Golfclub aufzutauchen. Ebenso ist der feine Zwirn fehl am Platz, wenn ich einem Handwerker eine Website verkaufe.

Die Frage nach dem Wunschkunden kommt um die Definition einer geeigneten Zielgruppe nicht herum. Wir haben keine Wunderlampe und Kai Pflaume erfüllt auch nicht jedem den Lebenstraum. Wer Wunschkunden will, muss die Grundlagen schaffen, um Wunschkunden anzuziehen. Dazu gehört für mich ein eindeutige Profil, dazu gehört ein entsprechender Außenauftritt und dazu gehört vor allem ein Produkt oder ein Angebot, das mein Wunschkunde sich wirklich wünscht. Und nun sind wir endlich beim Knackpunkt der Geschichte angekommen, indem wir den Spieß herumdrehen:

Bin ich für meinen Wunschkunden denn überhaupt der Wunsch-Lieferant, Wunsch-Dienstleister, Wunsch-Händler? Weiß mein Wunschkunde, was er an mir hat? Ich bin überzeugt, dass nur derjenige seinen Wunschkunden findet, der die Wünsche seiner Kunden kennt, versteht und umsetzt. “Dein Wunsch, lieber Kunde, ist mir Befehl” – wer mit dieser Haltung in den Markt tritt und zugleich die entsprechenden Schritte (s.o.) in der Vorbereitung gegangen ist, der findet seine Wunschkunden und kann langfristig erfolgreich sein.

Heide Liebmann hat mich nicht nur interviewt, sondern den September zum internationalen Monat des Wunschkunden erklärt und mir damit einen Anlass gegeben, mich mit diesem Thema auseinander zu setzen. Bis zum 30. September können noch Artikel, Gedanken, Gedichte oder Podcasts eingereicht werden, die dann im Rahmen der Wunschkunden-Blog-Parade veröffentlicht werden.

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Buntes Treiben auf der Online-Spielwiese


Geschrieben am Dienstag, 18. September 2007 von Natalie Zwiefka (7 Antworten)

Blogserie: Der „Nutzen“ im Internet – Über Nutzertypen, Nutzungsgewohnheiten und Nutzungsfreundlichkeit Ihres Online-Angebots

Nachdem ich nun schon zwei Beiträge in diesem Blog verfasst habe, möchte ich mich nun ganz kurz vorstellen. Ich heiße Natalie Zwiefka und habe nach meinem medienpädagogischen Studium die Chance ergriffen, meine praktischen Erfahrungen in der Agentur Thoxan zu erweitern. Während meines Studiums habe ich mich intensiv mit Mediennutzung und Medienwahrnehmung beschäftigt. Die Möglichkeiten des Internets finde ich so spannend, dass ich mir dazu eine Blogserie überlegt habe.

Wer ist eigentlich warum und wie im Internet unterwegs? Die Beantwortung dieser Frage ist besonders spannend für Unternehmer, die sich online präsentieren und auf diese Weise neue Kunden auf sich aufmerksam machen und für sich gewinnen wollen.

Die Entwicklung des Internets bleibt nicht stehen, ebenso entwickelt sich auch die Zahl der User. Dabei nutzt jedoch nicht jeder die vielfältigen Möglichkeiten dieses Mediums auf dieselbe Weise. Das habe ich ja bereits im Blogeintrag zum Thema „Senioren im Netz“ angesprochen. Leider wird diese Tatsache von vielen Anbietern schlichtweg ignoriert oder zu wenig berücksichtigt. Bei einigen Angeboten drängt sich mir zudem der Eindruck auf: „Hauptsache online, egal wie“. Nutzerfreundlichkeit und Kundenorientierung scheinen hier eine untergeordnete Rolle zu spielen. Dabei ist hinlänglich bekannt, dass der Kunde, in diesem Fall der Internet-Nutzer, König ist sein sollte. Außerdem ist das Online-Angebot nahezu unendlich groß, die Konkurrenz schläft nicht und ist zudem nur einen Klick entfernt. Je attraktiver und zielgruppengerechter ein Angebot also ungesetzt ist, umso wahrscheinlicher sind eine längere Verweildauer und weitere Besuche Ihrer Website.

In dieser Blogserie informiere ich Sie über Nutzerfreundlichkeit von Online-Angeboten und unterschiedliche Nutzertypen. Dabei kann es sich beispielsweise um spezielle Angebote für Jugendliche handeln oder aber auch Senioren. Auch Angebote für Menschen mit Behinderungen bedürfen spezieller Richtlinien, damit sie mühelos Ihre Seiten durchstöbern können. Dabei kann man es sicherlich nicht allen in gleichem Maße recht machen, dennoch gibt es einige Kriterien, die in jedem Fall berücksichtigt werden sollten. In den folgenden Beiträgen weihe ich Sie ein in:

  • „Usability“ – Die Optimierung Ihres Web-Auftritts
  • Webdesign für Kinder – Internetspaß für die nächste Generation
  • Jugendseiten im Netz – Informativ und interaktiv im WWW
  • Frauen surfen anders – Männer auch
  • Barrierefreies Internet als Qualitätsmerkmal
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Dreh- und Angelpunkt digitales Marketing


Geschrieben am Montag, 17. September 2007 von Thomas Kilian (1 Antwort)

In der kommenden Woche (25. und 26. September) findet die OMD, “Messe & Kongress für digitales Marketing“, in Düsseldorf statt. Über 250 Aussteller erwarten die Besucher in diesem Jahr, der Eintritt ist frei. Zusammen mit Jahrespraktikant Henning werde ich auch die Messehallen unsicher machen, allerdings nur am zweiten Ausstellungstag (Mittwoch). Wäre nett, den einen oder Kollegen oder Blog-Leser dort zu treffen. Mailt mich doch kurz an, wenn Ihr Lust auf ein persönliches Kennen lernen habt: Info(at)Thoxan(Punkt)de.

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