Alles Pinguin, oder was? (+ Gewinnspiel!)


Geschrieben am Freitag, 21. Februar 2014 von Thomas Kilian (8 Antworten)

Meine erste persönliche Begegnung mit Pinguinen hatte ich 1998 bei einem fünfwöchigen Aufenthalt in Südafrika. In der Nähe von Kapstadt gibt es einen (recht touristischen) Strandabschnitt, wo die schwarz-weiß-gefleckten Seevögel zuhause sind und man ihnen ganz nahe kommen kann. Das Meet & Greet mit Pinguinen hat mich nachhaltig beeindruckt. Hier die verpixelte Originalaufnahme von vor 16 Jahren:

penguins

Auch Google mag Pinguine

Mein zweites Zusammentreffen mit den possierlichen Tierchen erfolgte 14 Jahre später, im Frühjahr 2012, jedoch auf virtueller Ebene. Im folgenden Video von der SEO Campixx 2013 plaudere ich dazu aus dem Nähkästchen (ab 5:10 direkt einsteigen):

Worauf es seitdem ankommt, mag jeder in der SEO-Szene unterschiedlich für sich bewerten. Manche haben sich komplett aus dem Geschäft zurückgezogen / zurückziehen müssen, andere reiten die Content-Marketing-Sau bis zum Umfallen durchs Stoppelfeld, andere nutzen Social-Media- oder Linkless-Strategien. Insgesamt ist der Trend zu mehr Qualität, zu mehr Nutzerorientierung und einer erhöhten Sensibilität für nachhaltige Maßnahmen zu spüren.

Mein Gastbeitrag: Alles Pinguin, oder was?

In einem Fachartikel für das Printmagazin unternehmer WISSEN, das in der vergangenen Woche in den Handel gekommen ist, habe ich über die Auswirkungen der Google-Updates geschrieben. Hier eine kurze Kostprobe:

Linkaufbau ist keine Einbahnstraße, sondern die fortlaufende Optimierung der Backlinks gehört zur Suchmaschinen-Optimierung wie die Aktualisierung der eigenen Website. Manchmal sind ehemals starke Websites verwaist, haben einen anderen thematischen Fokus erhalten oder sind durch ein Redesign nicht mehr passend zum eigenen Angebot. Hier empfiehlt es sich grundsätzlich, die Linkstruktur zu überwachen und immer mal wieder „auszumisten“. Ein solcher Frühjahrsputz verschafft zudem Klarheit über die weitere Linkaufbau-Strategie. Wer sich mit seinen Jugendsünden nicht beschäftigt, kann es in Zukunft auch nicht besser machen.

unternehmerwissen

Gewinnspiel: 1 von 5 kostenfreien Exemplaren von unternehmer WISSEN

Ich habe vom Verlag fünf zusätzliche Hefte der Erstausgabe erhalten, die ich unter meinen Lesern verlosen möchte. Wer Interesse an einer kostenfreien Zusendung hat, hinterlässt hier im Blogbeitrag bis zum 28. Februar 2014 um 12.00 Uhr (Mittags) einen Kommentar mit einer kurzen Begründung, wieso er/sie die Zusendung verdient hat und wozu er sein neu gewonnenes WISSEN nutzen möchte.

Es gibt (siehe Box links auf dem Foto) noch 7 Tipps für den erfolgreichen Linkaufbau dazu sowie natürlich weitere Fachbeiträge aus den Bereichen Management, Finanzen und Marketing. Die fünf charmantesten, witzigsten oder nettesten Bewertungen wähle ich aus, maile Euch an und sende Euch dann Anfang März die kostenfreie Ausgabe per Post zu. Good Luck! :)

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Warum ich keine Gabeln in Gastartikel stecken werde


Geschrieben am Dienstag, 21. Januar 2014 von Thomas Kilian (8 Antworten)

Große Aufregung in SEO-Hausen! Der Meister hat gesprochen und Gastartikel für tot erklärt. Die letzte Bastion des verkaufbaren Linkbuildings ist gefallen, Rückzug Leute, Rückzug! Lasst uns die Content-Marketing-Sau noch mehr durch die Dörfer treiben, uns auf “das Wesentliche” besinnen (was auch immer das ist) oder die Zwillinge WDF und IDF kitzeln bis zum Umfallen. SEO funktioniert auch ohne Linkaufbau, das Thema ist Geschichte, aus, vorbei, Ende, Finito!

gabel-update
(Quelle: Flickr / bilderheld)

Google zieht die Daumenschrauben an und lässt nun auch Gastartikel nicht mehr gelten. Searchengineland.com zitiert Matt Cutts: “Stick a fork in it! Guest Blogging is done!” – was übersetzt so viel heißt wie “Es ist alles gesagt, Gastartikel sind nix mehr wert!” Also lasst das bleiben mit den Gastartikeln! Hört auf, Gastartikel zu veröffentlichen. Konzentriert Euch auf Eure eigenen Seiten, sonst wird Euch mächtiges Unheil drohen. Google wird Euch mit dem Gabel-Update härter bestrafen als mit Pandas, Pinguinen und Kolibris zusammen! Muhahahar!!!

Warum mir das Gabel-Update am Allerwertesten vorbeigeht

Kunden rufen aufgeregt an, fragen nach den Hintergründen, beschuldigen uns der Irreführung: Ihr habt doch immer gesagt, dass wir über Gastartikel an tolle Verlinkungen kommen, dass dies heute eine der wenigen Möglichkeiten zum natürlichen Linkaufbau darstellt. Soll das denn jetzt alles vorbei sein? Müssen wir nun auch die vorhandenen Gastartikel löschen? Gastartikel-Abbau an allen Fronten?

Meine Antwort: Klickklick!

Bitte mal richtig lesen, nicht nur Panik verbreiten!

Matt Cutts schüttet das Kind doch gar nicht mit dem Bade aus, wie er selbst ergänzt:

“It seems like most people are getting the spirit of what I was trying to say, but I’ll add a bit more context. I’m not trying to throw the baby out with the bath water. There are still many good reasons to do some guest blogging (exposure, branding, increased reach, community, etc.). Those reasons existed way before Google and they’ll continue into the future. And there are absolutely some fantastic, high-quality guest bloggers out there. I changed the title of this post to make it more clear that I’m talking about guest blogging for search engine optimization (SEO) purposes.

Es gibt nach wie vor gute Gründe für Gastartikel und gemeint ist ausschließlich Gast-Bloggen aus SEO-Gründen. Wenn Ihr unter einen 200-Wörter-Billig-Artikel schreibt: “Dies war ein Gastartikel vom Lila-Laune-Bär, der ideale Partner für den Kreditvergleich im Netz”, dann macht das aus einem Misthaufen noch keinen hochwertigen Beitrag. Auch die massenhafte E-Mail-Ansprache von Webmastern mit den ewig gleichen Platitüden ist gemeint:

“Ich würde gerne auf Ihrer Webseite einen themenrelevanten und hochwertigen Artikel mit Mehrwert für den Leser veröffentlichen, in dem ein Link auf meine Webseite eingebaut ist. Im Gegenzug können Sie auf eine meiner Webseiten ebenfalls einen Gastartikel mit einem Link auf Ihre Webseite veröffentlichen. Hierzu stehen Ihnen eine Vielzahl an hochwertigen Webseiten zum Thema Finanzen/Kredite sowie auch Seiten mit weiteren Themenbereichen zur Verfügung.”

SEO-Spam bleibt SEO-Spam, auch wenn Du es “Gastartikel” nennst.

Also konzentriert Euch auf Mehrwerte, auf Informationen, die andere Leser wirklich weiterbringen, auf Reputation und auf Gastartikel-Plätze, die auch eine Leserschaft haben. Nutzt Gastartikel, um Reichweite zu erzielen, nicht vordergründig fürs Linkbuilding. Dann ist alles gut. Und das bleibt es auch. Da bin ich sicher. Ziemlich.

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Multimedial ins neue Jahr?!


Geschrieben am Sonntag, 12. Januar 2014 von Thomas Kilian (1 Antwort)

Einer meiner Vorsätze für 2014 besteht darin, das Thema “Multimedia-Content” aus der Versenkung zu holen. Wir haben als Agentur schon 2006/2007 damit begonnen, mit bewegten Bildern, verschiedenen Podcast-Formaten und anderen Medien zu spielen. Die Erfahrungen waren durchweg positiv, doch irgendwie ist dieses Thema bei uns dann wieder eingeschlafen. Schade eigentlich, dass wir uns in jüngster Vergangenheit nur noch “schwarz auf weiß”, also durch das geschriebene Wort geäußert haben. Als ich kurz vor Weihnachten auf einer Autofahrt beim iPhone-Shuffle eine Folge des Unternehmensnachfolge-Podcast auf die Ohren bekam, den wir vor einigen Jahren für einen Kunden konzipieren und produzieren durften, habe ich doch wieder Lust auf solche audio-visuellen Formate bekommen.

Videocontent bringt Zusammenhänge einfach auf den Punkt

Natürlich gab es zwischendurch immer mal wieder das eine oder andere Kundenprojekt, bei dem Videos oder Audiobeiträge zum Tragen kamen. Im Filmbereich arbeiten wir gerne mit Ralf Springhorn zusammen, der schon für einige unserer Kunden echt tolle Imagefilme produziert hat, jüngst für die Firma Optimum über das Thema industrielle Bilderkennung:

Ich bin davon überzeugt, dass solche kurzen Clips sich für die Ansprache von Neukunden excellent eignen, da sie die wesentlichen Vorteile leicht verständlich auf den Punkt bringen und darüber hinaus emotional ansprechen. Immer häufiger zu sehen sind in diesem Bereich auch die sogenannten Erklärvideos, hier ein Beispiel von www.explain-it.tv:

Einen solchen Erklärfilm haben wir auch auf dem Portal MittelstandsCLOUD.de eingebunden, das einer unserer Kunden betreibt. Auf jeder Landingpage (zu verschiedenen Themen) kommt der Clip zum Einsatz. Er veranschaulicht, welche Vorteile Cloud Computing für mittelständische Unternehmen mit sich bringt. Etwas ähnliches schwebt mir auch für uns als Agentur vor, denn unser Imagefilm aus 2007 ist mittlerweile echt veraltet und es geht mir heute vor allem darum, dass wir uns mit unserer Spezialisierung positiv abgrenzen.

Audiobeiträge zum Abonnieren

Dann denke ich noch über ein neues Podcast-Format nach; entweder im Stil des Neukunden-Podcast über Interviews – hier würde ich gerne was zu Unternehmertum und Werteorientierung machen, oder auch als Ego-Cast, wo ich einfach selbst zu bestimmten Entwicklungen und Trends ins Mikro spreche. Bei den Podcast-Formaten spricht mich besonders die Abo-Funktion an, da ich neue Folgen automatisch auf meinen Rechner bzw. mein MP3-Gerät geladen bekomme. Wenn ich längere Autofahrten vor mir habe, dann nutze ich die Zeit gerne zum Podcast-Hören und bringe mich auf den aktuellen Stand. Weiterhin spricht dafür, dass der Aufwand für die Audio-Aufnahmen verhältnismäßig gering ist und eigentlich recht schnell geht.

Ob meine Vorsätze sich halten? Was haltet Ihr von der multimedialen Idee – welche/s Format/e würdet Ihr Euch wünschen?

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Erfolgsfaktoren am Point of Sale


Geschrieben am Donnerstag, 05. Dezember 2013 von Thomas Kilian (0 Antworten)

Einer unserer Agenturkunden ist auf Verpackungslösungen am Point of Sale spezialisiert. Die Firma KIP aus Neuenhaus produziert und bedruckt verschiedene Schachteln, Kartonagen und Verpackungen sowie Anhänger, Etiketten und andere Werbeträger, die jeder aus dem Supermarkt oder dem Getränkehandel kennt. In einem Interview sagte der Vertriebsleiter sinngemäß: “Ein optimales Erscheinungsbild und höchste Produktsicherheit sorgen dafür, dass Verpackungen verkaufen!”

Ich muss gestehen, dass ich mich vor dem Kontakt zu KIP nur sehr selten mit Produktverpackungen beschäftigt habe. Viele Agenturen sind ja gerade auf diesen Bereich spezialisiert. Den “Point of Sale” kenne ich eigentlich nur als Verbraucher und ich nehme diese Dinge eher unbewusst wahr. Wir haben vor einigen Jahren für einen EDEKA-Markt gearbeitet, dort gehörte die Dekoration und Gestaltung der Verkaufsfläche zum Tagesgeschäft. Gerade die Einzelhändler leben von der Präsentation der Waren. Und viele Hersteller bieten hohe Preise für die prominenten Regale, denn sie wollen, dass ihre Produkte im besten Licht erscheinen.

point-of-sale

Verschiedene Studien belegen: Die kreative Gestaltung und der Überraschungsmoment während des Kaufprozesses sind ein wichtiger Erfolgsfaktor. Dazu gehört nicht nur das grafische Erscheinungsbild, sondern auch die Haptik, der spielerische Anreiz, de außergewöhnliche Form etc. Kein Wunder, dass verschiedene Arten von Kundenstoppern (sowas hier: www.alu-werbetraeger.de) immer noch funktionieren, wenn sie gut gemacht sind.

Ich bin überzeugt, dass “BILLIG” oder “SALE, SALE, SALE” heute nicht mehr reicht, um die Aufmerksamkeit der Zielgruppe zu erzielen. Auch Mehrwerte sind gefragt, etwa in Form von kleinen Booklets, die an Produkten befestigt sind – auch und gerade in der Textilindustrie. Seit ich bei KIP durch die Produktion gelaufen bin, achte ich bei neu gekauften Produkten jetzt sehr aufmerksam auf die unscheinbaren Werbeträger. Habt Ihr mal gezählt, wie viele Druckprodukte an einer Jeans oder an einem hochwertigen Herren-Hemd befestigt sind? Mit Kordeln, speziellen Nieten, Schnüren oder zum Teil sogar Lederbändern sind 4-5 verschiedene Papierstreifen, Aufnäher, Heftchen und Aufkleber zu entfernen, auf denen verschiedene Markenbotschaften zu finden sind.

Das Interessante ist, dass selbst wenn ich diese “Beigaben” gar nicht bewusst wahrnehme, dadurch die Wertigkeit und das Gefühl, etwas Neues gekauft zu haben, steigt. Manchmal ärgere ich mich, dass ich erst zehn Minuten am neuen Hemd rumfrickeln muss, bis ich alle Nadeln, Klammern und Anhänger entfernt habe. Doch wenn das Hemd schon komplett “nackt” wäre, dann hätte ich ein ungutes Gefühl, dass es vielleicht nicht mehr ganz neu … Merkwürdig, oder?

Doch zurück zum “Point of Sale” – spannend finde ich die Überlegung, wie sich die Erfolgsfaktoren aus dem Retail-Bereich aufs Online-Geschäft übertragen lassen. Wo sind die schicken Faltschachteln, die Flaschenanhänger oder Textilbändchen? Wer dekoriert seinen Verkaufsraum liebevoll und sorgt mit “Kundenstoppern” für die nötige Aufmerksamkeit? Viele Online-Händler tun es nicht. Sie haben 0-8-15-Produktbilder im Einsatz, 2-3 lieblose Sätze und technische Spezifikationen. Bei handelsüblichen Corporate Websites ist es meistens noch schlimmer. Da wird sogar der Weg zur Kasse (aka Kontaktformular) zum Hürdenlauf. Ich denke, was am realen PoS funktioniert, lässt sich bestimmt auch auf das Onlinegeschäft übertragen. Ich werde zumindest in Zukunft mehr darauf achten, ob sich an markanten Kontaktpunkten nicht auch online ein Verstärker einsetzen lässt.

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Über den Fluch des langen Atems


Geschrieben am Dienstag, 10. September 2013 von Thomas Kilian (4 Antworten)

Hatte gestern Abend die Gelegenheit, in kleiner-feiner Runde von zehn Unternehmern über das Thema Social-Media-Marketing zu referieren. Im Rahmen des monatlichen “Dinner-Speech” im Restaurant Jordans in Bad Oeynhausen konnte ich über wichtige Prinzipien der Neukunden-Gewinnung im Internet sprechen und einige Best-Practice-Beispiele präsentieren. Die lebhafte Diskussion über den Sinn und Unsinn des technischen “Fortschritts” möchte ich an dieser Stelle nur mit einem Zitat von Georges Braque kommentieren:

“Wir sollten nur danach trachten,
die Menschen zum Nachdenken anzuregen,
nicht, sie zu überzeugen.”

Worum es mir eigentlich in diesem Beitrag geht, ist eines der drei Prinzipien, auf denen ich bei jeder sich bietenden Gelegenheit rumreite: Die Kontinuität. Ich bin überzeugt, das die Akquise im WWW (und anderswo) nur funktioniert, wenn neben einer scharfen Profilierung und einer hohen Sichtbarkeit auch der lange Atem vorhanden ist.

Vom Sprint zum Marathon

Viele (positive wie negative) Beispiele zeigen: Kurze Strohfeuer führen nicht dauerhaft zu neuen Kunden, die Einrichtung eines Blogs oder einer facebook-Unternehmensseite allein helfen nicht weiter. Auch die kurzfristige Optimierung für Suchmaschinen, die einmalige Aussendung von Newslettern oder Werbebriefen, die gehetzt und lieblos wirkende Kontaktaufnahme – all dies führt langfristig nicht zum gewünschten Erfolg.

Im Gegensatz zum Sprint, wo Schnelligkeit und Kraft zählen, ist Akquise wie ein Marathon-Lauf. Hier ist vor allem Ausdauer und regelmäßiges Training gefragt. Als Beispiel für die eine ausdauernde, kontinuierliche Tätigkeit im Online-Marketing habe ich gestern (wie schon oft) die Aktualität der eigenen Internetseite genannt. Wer mit Beiträgen von 2009 seinen News-Bereich schmückt, braucht sich über ausbleibende Anfragen nicht zu wundern. “Nicht aktuell, nicht professionell” – so der Schluss, der sich in den meisten Fällen ziehen lässt.

An die eigene Nase gefasst

Und nun stoße ich heute Abend auf mein eigenes Häufchen Elend, in Form unserer Agentur-Website, die unter www.Thoxan.com ihr trauriges Dasein fristet. Ein weiteres Zitat – vom Schuster und seinen Leisten – verkneife ich mir an dieser Stelle – stattdessen verrät ein aktuelles facebook-Posting meinen Gemütszustand:

alter-falter

Die schnell eintrudelnden Kommentare gehen allesamt in die gleiche Richtung: Statt Baustellenseite lieber einen sanften Relaunch, ohne dass die Besucher es merken. Als Alternative scheint auch ein Video wie dieses hier geeignet:

Doch allen freundlichen Beschwichtigungen und Meinungen zum Trotz, bleibt die Unzufriedenheit darüber, dem eigenen Anspruch nicht gerecht zu werden. Das Pensum nicht zu schaffen. Die Prioritäten (vermeintlich) nicht richtig zu setzen. Kontinuität nichtim Griff zu haben. Zu versagen?

7 Tipps, um den Fluch der Kontinuität in Segen zu verwandeln

Da ich weder ein Kind von Traurigkeit bin, noch gerne am halb-leeren Glas verzweifle, möchte ich einige Tipps zusammenstellen, wie sich das Thema Kontinuität in der Neukunden-Gewinnung (im Internet) positiv und erfolgreich bewältigen lässt.

  1. Ruhe bewahren! Wer am eigenen Anspruch scheitert, sollte sich ausreichend Zeit zur Prüfung und Bewertung der Gründe nehmen, ggf. mit einem Sparringspartner / Coach.
  2. Realistische Ziele! Vielleicht sind tägliche Aktualisierungen gar nicht zu schaffen, vielleicht liegt die Messlatte zu hoch? Wer sich fortlaufend nicht erreichbare Ziele setzt, ist am Ende nur frustriert.
  3. Persönliche Motive prüfen! Was treibt mich an, was motiviert mich? Wie kann ich mich selbst disziplinieren, muss ich das überhaupt?
  4. Einen Plan machen! Gut geplant ist halb geschafft. Wie sieht der Redaktionsplan aus? Habe ich meine Ziele schriftlich niedergelegt? Wie häufig überprüfe ich den Plan und die erreichten Ziele?
  5. Pläne fortlaufend anpassen! Welche Auswirkungen haben Änderungen im Geschäftsalltag? Wie gehe ich mit neuen Rahmenbedingungen um? Passen meine Pläne überhaupt zur aktuellen Situation?
  6. Externe Hilfe nutzen! Nicht nur bei der Planung, sondern auch in der kontinuierlichen Arbeit bieten Außenstehende oft den nötigen Ansporn.
  7. Erfolge feiern! Sich für (auch kleine) Teilschritte zu belohnen, steigert die Motivation. Und wer richtig langen Atem bewiesen hat, darf sich auch mal feiern lassen!

In vielen Fällen kann es auch hilfreich sein, die besonders unliebsamen Fleißaufgaben auszulagern. Mir fällt es viel leichter, bestimmte Aufgaben für andere zu übernehmen als für mich selbst. Meine Buchhaltung und Steuererklärungen etc. hat bereits zu Beginn meiner Selbständigkeit ein Steuerberater übernommen. So habe ich jeden Monat den “Druck”, meine Belege zusammenzuraffen und sortiert dort einzureichen. Ich sorge also indirekt dafür, dass diese wichtige Aufgabe zuverlässig und kontinuierlich erledigt ist.

Am Ende gibt es sicher keine Patentlösung, schließlich sind Ausdauer, Disziplin und Fleiß auch Typ-bedingt und wirken sich je nach Geschäftsmodell, Zielgruppe und Branche unterschiedlich aus. Doch will ich es auch in diesem Fall einfach wie mit dem Social-Media-Marketing halten:

“Wir sollten nur danach trachten,
die Menschen zum Nachdenken anzuregen,

nicht, sie zu überzeugen.”

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Suchen neue Kunden wirklich online?


Geschrieben am Mittwoch, 17. Juli 2013 von Thomas Kilian (0 Antworten)

Heute im Gespräch mit einem Kunden, der für ein neues Projekt eine zweite, zusätzliche Website haben möchte. Seinen Internetauftritt haben wir ihm vor Jahren eingerichtet, als es noch reichte, einfach nur “mit dabei” zu sein. Aus meiner Sicht ist das im Jahr 2013 nicht mehr ausreichend, um damit auf Neukundenfang zu gehen. Die Kanäle zur Bekanntmachung sind vielfältig, neben der organischen Suchmaschinen-Optimierung gehören (vor allem für regionale Anbieter) auch Google AdWords-Anzeigen, Einträge in Branchenverzeichnissen und thematisch passenden Internet-Plattformen sowie Profile in wichtigen Social-Media-Kanälen mit dazu.

Einfach so, das mache ich nicht mehr!

Alles auf einmal geht nicht und die Vermarktung ist sicher ein Prozess über mehrere Monate oder gar Jahre. Doch mit dem Wunsch des Kunden, “einfach nur” eine Internetseite zu programmieren, wollte ich mich nicht einverstanden zeigen. Zu einer guten Beratung gehört für mich auch, die Potenziale aufzuzeigen. Ich konnte ihm einige Beispiele nennen, wo ich in der vergangenen Zeit selbst das Internet bemühen musste, um gerade bei unserem Umzug vor einigen Wochen die richtigen Ansprechpartner zu finden.

  • An unsere Traum-Immobilie wären wir ohne die üblichen Anbieter nicht rangekommen, dort hatten die Vorbesitzer inseriert – ohne Makler und viel Trallafitti, war dies für uns sogar eine sehr günstige Form, das gewünschte Objekt zu finden. Doch wann immer ich einen Resthof oder Kotten gesucht habe, bin ich häufig auch auf Websites von regionalen Maklerfirmen gelandet – hauptsache, das Ziel erreichen.
  • Für das Problem der starken Sonneneinstrahlung und Wärmeentwicklung in der Agentur habe ich nach weiteren Ansprechpartnern gesucht, die Lösungen für diesen Bereich entwickeln. Neben einer Empfehlung aus dem Bekanntenkreis habe ich auch über das Internet einen Fachbetrieb “aus dem Dorf” gefunden, der uns ein sinnvolles Angebot erstellt hat und in den kommenden Wochen für uns tätig wird.
  • Die richtige Firma für unsere neue Treppe habe ich über eine Facebook-Empfehlung erhalten; dort nach Erfahrungen und Ideen gefragt, kamen einige gute Vorschläge. Ein Geschäftsfreund bekam das mit und brachte am Ende den besten Tipp, wir sind mit dem neuen Schätzchen aus Eiche sehr zufrieden.
  • Da es beim Thema Brandschutz mit dem ersten Ingenieur-Büro in Sachen Kommunikation und Zuverlässigkeit haperte, suchte ich im Netz nach Anbietern. Hier lag die Entscheidung am Ende doch näher als gedacht, weil ein XING-Kontakt in dem Bereich bereits über Erfahrungen verfügte. Trotzdem war die Recherche zunächst auf das Web ausgerichtet. Ich habe dabei viele Website-Betreiber online kennengelernt und mich gegen eine Kontaktaufnahme entschieden …

… denn, und das möchte ich zum Schluss deutlich sagen: Ohne eine ordentliche Website, die Basis, die durchdachte Positionierung, taugt die beste Vermarktung nichts. Insofern bekommt mein Kunde beides: Eine gescheite Internetseite, die auch gut zu finden ist. Ich konnte ihn überzeugen, dass beide Komponenten wichtig sind, um ein optimales Ergebnis zu erreichen. Ich bin überzeugt – und erlebe das auch in unserer Agenturpraxis – neue Kunden suchen online. Ja, sie tun es. Jeden Tag. Dabei sein ist nicht alles!

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Wir suchen Dich!


Geschrieben am Mittwoch, 29. Mai 2013 von Thomas Kilian (0 Antworten)

Damit ich hier mal wieder vernünftig zum Bloggen komme, Mehrwerte und Fachartikel zur Neukunden-Gewinnung im Internet liefern kann, suche ich engagierte Verstärkung für unser Agenturteam in Hille-Rothenuffeln. Wir haben eine Vollzeitstelle für einen (Online-) Redakteur/in ausgeschrieben und sind gespannt, wer unser Team in Zukunft bereichern wird.

Alle Zahlen, Daten und Fakten gibt’s hier:

wir-suchen-dich

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Alles neu macht der Mai – unser Umzug aufs Land!


Geschrieben am Sonntag, 12. Mai 2013 von Thomas Kilian (2 Antworten)

Gute Nachrichten dürfen sich gerne verbreiten: Unsere Agentur zieht im Laufe der kommenden Woche um!

Meine Frau und ich haben einen Resthof in Hille-Rothenuffeln (Kreis Minden-Lübbecke) gekauft, wo wir unseren Traum vom Wohnen & Arbeiten auf dem Lande verwirklichen wollen. Für die Agentur Thoxan stehen uns ca. 250 Quadratmeter im Bereich der großen Deele sowie im 1. Stock zur Verfügung – einen visuellen Eindruck gibt’s auf www.eicksen55.de oder gleich hier:

eicksen55

Unsere neue Anschrift ab Pfingsten lautet:

Eicksen 55
32479 Hille-Rothenuffeln
Telefon 0 57 34 / 969 28 – 0
Telefax 0 57 34 / 969 28 – 20

Durch den Umzug sind wir am Donnerstag 16. und Freitag 17. Mai nicht oder nur sehr eingeschränkt zu erreichen. Die Neueinrichtung der Telefonanlage und des Servers wird hoffentlich vor dem Wochenende komplett abgeschlossen sein, so dass wir nach Pfingsten – ab Dienstag 21. Mai 2013 – wie gewohnt zur Verfügung stehen.

>>> Hier noch eine ausführliche Pressemeldung mit Hintergrundinfos zum Umzug

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Willst Du mit mir gehen?


Geschrieben am Mittwoch, 01. Mai 2013 von Thomas Kilian (0 Antworten)

In der aktuellen Website-Boosting habe ich einen Beitrag zur erfolgreichen Kontaktaufnahme im Linkaufbau veröffentlicht. Ich finde, Ihr solltet das wissen. Aber nicht um des Autoren Egos willen, sondern weil mir das Thema echt am Herzen liegt. Denn noch viel zu häufig machen plumpe Massenmails die Runde, wenn es um das Thema Linkaufbau geht.

Als wenn alle Welt auf Eure Beiträge gewartet hätte und sich nichts sehnlicher wünscht, als eine “für beide Seiten gewinnbringende Kooperation” einzugehen. Hört auf mit dem Mist, lest den Beitrag und macht es ordentlich. Dankeschön! :-)

website-boosting

Zum Inhalt in aller Kürze:

  • Die Dos and Dont’s in der Kontaktaufnahme (da könnt Ihr Euch hier auch schon was abschauen!)
  • Wie Du mir, so ich Dir! (einfach mal nach “Empathie” googlen!)
  • Die Qual der Wahl: Die geeignete Plattform (nicht immer ist die E-Mail die beste Möglichkeit)
  • Xingelingeling (worauf es bei der telefonischen Kontaktaufnahme ankommt)
  • Der Ton macht die Musik – erfolgreiche Kontaktaufnahmen texten (Basics für überzeugende Texte)
  • Der Link, den ich schon immer haben wollte (wie sich besonders harte Nüsse knacken lassen)

Wir haben mit dieser Form der authentischen, offenen und ehrlichen Kontaktaufnahme sehr gute Erfahrungen gemacht. Der Nachteil ist, dass sich die im Artikel beschriebene Methode schlecht “skalieren” oder an den Praktikanten vom Dienst delegieren lässt. Linkaufbau und PR ist People’s Business, das sich durch kein Mailingtool ersetzen lässt.

Neben der allseits gepriesenen Qualitätsoffensive im Content-Bereich sollten auch ein paar Tropfen aufs Linkbuilding überschwappen, findet Ihr nicht?

Update: Habe im Social-Media-OWL-Blog noch mal aus anderer Perspektive zum gleichen Thema geschrieben. Einfache Frage, einfache Antwort. Hier lang

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Früher war alles besser #SEO-Jammerei


Geschrieben am Mittwoch, 03. April 2013 von Thomas Kilian (1 Antwort)

Früher hätte ich solche Postings nicht auf Facebook oder Google+ veröffentlicht, sondern hier verbloggt. Heute ist im Social Web so manche Nachricht + Foto schneller online gestellt, als die WordPress-Kiste angeworfen. Doch die Zeiten ändern sich. Und da dies inhaltlich so hervorragend zu meinem kurzen Posting von eben gerade passt, will ich es der geneigten Blog-Leserschaft (gibt es Euch überhaupt noch???) nicht vorenthalten:

pagerank-abstrafung

Alles wird anders

Ach ja, das waren noch Zeiten, wo sich für 100 $ “Spende” ein PR9 Backlink zu einem beliebigen Ankertext “organisieren” ließ … *seufz*

Nach den weitreichenden Google-Updates in den vergangenen zwei Jahren sind offensichtlicher Linkkauf, Pagerank-Gier und Ankertext-Stuffing passé. Jetzt tun wieder alle so, als hätten Sie das schon lange gewusst und keiner hätte mitgemacht … *doppelseufz*

Neue alte Zeiten brechen an. Wie sagte schon Goethe:

“Alles, was uns imponieren soll, muss Charakter haben.”

In diesem Sinne: Weitermachen!

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