Filmisches Testimonial für Akquise und Recruiting


Geschrieben am Montag, 20. April 2015 von Thomas Kilian (0 Antworten)

Schöne Idee unseres Filmpartners Springhorn.Media, seine Kunden um filmische Testimonials zu bitten. Auch ich habe nicht lange gezögert und Ralf Springhorn ein kurzes Statement auf digitales Zelluloid gesprochen:

Die multimedialen Testimonials setzt Ralf auf seiner Website in einem extra eingerichteten Bereich “Empfehlungen” zusammen mit anderen Videos ein. Ich finde das eine richtig gute Idee und kann mir vorstellen, dass solche Testimonial-Clips auch für andere Unternehmen spannend wären, stelle bei Interesse gerne einen Kontakt her!

P.S.: Den im Video angesprochenen Thoxan Imagefilm gibt es hier:

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Die meistgelesenen Artikel im Neukunden-Magnet


Geschrieben am Mittwoch, 04. März 2015 von Thomas Kilian (2 Antworten)

Interessant, mit etwas (*hüstel*) Abstand auf so ein Weblog zu schauen, optisch wie auch inhaltlich. Stelle fest, dass unser Neukunden-Magnet in die Jahre gekommen ist und generalüberholt werden sollte, nehme das im Laufe der kommenden Wochen in Angriff. Parallel läuft der Relaunch unserer Agentur-Website, insofern bitte ich um Geduld (und Nachsicht (und Mitleid (und naja, Ihr wisst schon!))).

Traue keiner Statistik, die Du nicht selbst gefälscht hast!

Habe mir auch die Besucherzahlen in Google Analytics angeschaut, trotz der langen “Flaute” frischer Artikel kommen jeden Tag etwa 100 Besucher auf die Seite und halten sich hier im Schnitt rund 2 1/2 Minuten auf. Manche Artikel werden besonders gern und lange gelesen, eine Auswahl der beliebtesten Beiträge möchte ich Euch in dieser Übersicht gerne vorstellen und damit zum Stöbern einladen.

Bildschirmfoto 2015-03-04 um 18.54.44

Der mit weitem Abstand meist gelesene Artikel hier im Blog führt die “10 schlechtesten Gründe für eine Kontaktaufnahme bei XING” auf. Dieses Schätzchen wurde seit Erscheinen im April 2012 rund 15.000 Mal aufgerufen, überdurchschnittlich oft empfohlen und kommentiert. Auch heute noch klicken etwa 300 Leser jeden Monat diesen Text an. Das Thema scheint für viele, leidgeplagte XING-Nutzer wichtig zu sein, denn auch der “Offene Brief an XING wegen unerwünschter Kontaktaufnahme” hat recht stattliche Abrufzahlen. Wir beschweren uns jedoch nicht nur, sondern liefern auch konkrete, praktische Tipps, es bei der XING-Akquise besser zu machen.

Aufreger über XING, Spam und andere Akquisesünden

Überhaupt scheinen mir die kontroversen “Aufregerthemen” besonders gut zu ziehen, sei es mit Berichten über die Abzocke-Mentalität von dubiosen Anbietern oder die Veröffentlichung von unerwünschten Werbemails. Wie es richtig geht, verrät ein weiterer der meistgelesenen Beiträge “Pimp my Werbebrief“, in dem ich anhand einer eigenen Aussendung wesentliche Erfolgsfaktoren eines postalischen Mailings darstelle. Sollte es mit der Akquise trotzdem nicht klappen, so lesen Sie einfach die “5 Wege, mit Absagen in der Akquise umzugehen“.

Im Neukunden-Magnet Blog haben zahlreiche Gastautoren interessante Beiträge beigesteuert, gleich zwei Artikel von Andrea Lekies haben es in unsere Liste geschafft, sie beschäftigen sich mit “13 Regeln für unseriöse Telefonakquise” sowie “6 psychologische Tricks für den optimalen Verkauf“, danke Andrea!

Blogfutter für Akquise-Einsteiger

Viele Blogartikel richten sich thematisch an Einsteiger, Existenzgründer und Noch-Nicht-Profis. Ich schreibe gerne für diese Zielgruppe, empfinde es als besondere Herausforderung (und zugleich als Chance) komplexe Inhalte leicht verständlich zu erklären. Wir Marketing-Heinis sind manchmal soooo weit weg von unserer Zielgruppe, das muss einfach nicht sein. Deshalb gebe ich “Akquisetipps für Existenzgründer“, erkläre “Kreativitätstechniken wie Mindmapping für Newbies” oder argumentiere, dass Kaltakquise keine Horrorvorstellung sein muss.

Des Weiteren lüfte ich gerne die Vorhang, damit Ihr einmal hinter die Kulissen schauen könnt, etwa wie wir als Agentur Testimonials einsetzen, um bei neuen Kunden Vertrauen aufzubauen, über welche Kanäle wir selbst zu neuen Kunden finden oder wie wir unseren Online-Shop gestartet haben (Blogserie mit mehreren Teilen). Dabei bin ich gerne bereit, auch über Herausforderungen und Enttäuschungen zu sprechen, wie bspw. durch die Veränderungen im gesamten Bereich der Suchmaschinen-Optimierung oder die mageren Ergebnisse unserer Neukunden-Challenge.

Welche Themen sind für Euch interessant?

Nachdem Ihr nun ein wenig stöbern und schmökern konntet, interessiert mich zu hören, welche Themen für Euch besonders interessant sind, aus welchem Blickwinkel Ihr einzelne Aspekte beleuchtet haben möchtet oder welche Erwartungen Ihr ans Neukunden-Magnet Blog habt, um hier (wieder) regelmäßig mitzulesen?!  Diese Wünsche und Ideen möchten wir bei unserer weiteren Themenplanung gerne mit einfließen lassen, bin gespannt!

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Suchmenschinen-Optimierung im Jahr 2015


Geschrieben am Montag, 02. März 2015 von Thomas Kilian (5 Antworten)

Wer aufmerksam liest, stellt fest: In der Überschrift passt was nicht. Doch im Grunde passt es schon, denn die Faktoren für eine erfolgreiche Suchmaschinen-Optimierung haben sich in den vergangenen Jahren massiv verändert — und das ist echt super! Der Mensch bzw. die Zufriedenheit der Internetnutzer steht endlich wieder im Mittelpunkt des Google-Algorithmus. Worauf es 2015 ankommt, möchte ich exemplarisch an einigen Faktoren erläutern. Höchst menschliche Faktoren, wie ich finde. Und das – sagte ich schon – ist wirklich fantastisch!

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Die Mär’ vom schnellen Erfolg

Es war einmal ein Online-Händler, der suchte sich eine passende Nische, erstellte einen Webshop und optimierte seine Inhalte für Suchmaschinen. Dazu befüllte er die Beschreibungstexte mit allerlei Begrifflichkeiten (“Keywords”) und organisierte passende Verlinkungen von anderen Websites. Schnell stellte sich der Erfolg ein, Google indexierte das Shop-Projekt und innerhalb weniger Wochen waren die ersten TOP-10-Rankings zu den gewünschten Suchbegriffen erreicht. Die Besucher kamen in Scharen, bestellten regelmäßig und umfassend. Der Online-Händler kaufte eine Schubkarre, um seine Gewinne zur Bank zu bringen. Das Dollarzeichen war fest in seiner Linse eingebrannt. Und wenn er nicht gestorben ist, (…)

Pling! Die erste Bestellung seit Tagen landet in meinem E-Mail-Postfach. Eine schwarze Filzhülle soll es sein, Verkaufspreis rund 10 Euro. Dazu 4,90 Euro Versandkosten. Immerhin haben wir das Schätzchen vorrätig, meine Kollegin kümmert sich zuverlässig um den schnellen Versand. Ein paar Tage später erhalten wir den Filzschutz zurück, er sei “irgendwie doch nicht das Richtige”. Meine Kollegin kümmert sich zuverlässig um eine schnelle Gutschrift und die Rücküberweisung des Kaufbetrags. Das muss die neue Strategie “Arbeitsbeschaffung 2.0″ sein, von der alle sprechen.

Man mag es blauäugig sehen, oder sehr schwarz malen, die Wahrheit liegt sicherlich irgendwo in der Mitte. Ich bin ehrlich und gebe zu, dass es mal solche und mal solche Tage gibt. Die einen Tage sind der Grund dafür, dass wir neben unserem Agenturgeschäft eigene Online-Shops betreiben, die anderen Tage sind der Grund, dass wir neben unseren Online-Shops noch eine Agentur betreiben. ;-)

SEO ist tot, lang lebe SEO!

Mein wichtigstes Learning aus den vergangenen 3-4 Jahren als Online-Händler (und auch aus unzähligen Kundenprojekten) lautet: Es gibt keine Abkürzungen und (in den meisten Fällen) keinen schnellen Erfolg. Das klang war früher irgendwie anders. Die Goldgräberstimmung scheint vorbei, die SEO- und Online-Marketing-Szene jammert über harte Arbeit, die nun auf sie zukommt. Manche flüchten in konzentrieren sich auf “neue” (muharhar) Themen wie Content- und Video-Marketing, wettstreiten mit Online-Tools oder proklamieren bei jeder sich bietenden Gelegenheit, dass irgendetwas mit SEO schon seit Jahren tot sei.

Dabei ist dieses SEO (“Search Engine Optimization” = Suchmaschinen-Optimierung) gar nicht tot, sondern hat sich nur verändert. Und das musste es auch, schließlich hat sich auch das Internet in den vergangenen Jahren weiterentwickelt. Social Media hat zu mehr Mitbestimmung und Teilnahme der Nutzer geführt, ist dialogorientierter geworden. Die mittlerweile landauf-landab eingerichteten Breitband-Anschlüsse sorgen für eine recht schnelle Datenübertragung. Auch die ständige Verfügbarkeit der Neuen Medien über mobile Endgeräte, Apps und Tablets trägt ihren Teil dazu bei. Vor fünfzehn Jahren mussten wir uns (über Smartsurfer, gnihihi…) ins Internet einwählen und brauchten ein paar Minuten, um bei Google überhaupt ein paar Ergebnisse durchzuklicken. Heute liest mir die Google-App meine gewünschten Ergebnisse vor und fragt mich nach meinen Vorlieben!

Genug der Hintergründe, kommen wir nun zu den Ranking-Faktoren, die aus meiner Sicht im Jahr 2015 und auch darüber hinaus für die Suchmaschinen-Optimierung wichtig sein werden:

1. Technisch einwandfreie, leicht crawlbare Inhalte

Es gibt zahlreiche technische Faktoren in der Suchmaschinen-Optimierung, angefangen bei der Indexierbarkeit eines HTML-Dokuments (robots.txt, robots-Metatag, Canonicals etc.) bis hin zum Thema Server-Erreichbarkeit, Performance und Ladezeit. Doch auch die HTML-Struktur (Überschriften, Text, Listen, Bilder etc.), valide Programmierung, Komprimierung von Scripten, schlanker Quellcode und viele weitere Aspekte sind wichtig.

Je leichter es ein Webmaster der Suchmaschine macht, seine Inhalte zu erkennen und auszuwerten, desto besser sind seine Erfolgschancen. Wenn Du ein Date hast und Dich mit Deiner Angebeteten bei Uschis Imbiss verabredest, in Deinen abgeranzesten Klamotten aufläufst und dabei stinkst wie ein Iltis, dann kannst Du einen noch so guten Ruf haben — das wird vermutlich nix.

2. Echte Empfehlungen, die zu Besuchern führen

Der gute Ruf, damit ist in Bezug auf die Suchmaschinen-Optimierung der Grad der Verlinkung einer Website gemeint. Deshalb haben die Webmaster in den vergangenen Jahren hunderte oder gar tausende solcher Verlinkungen gesammelt wie Briefmarken. Da wurde gekauft, getauscht, gehandelt, gedealt, geworben und gewaschen – am Ende mit dem zweifelhaften Ergebnis, sich in äußerst schlechter Nachbarschaft aufzuhalten.

Was ist ein Backlink heute noch wert? Anhand des Pageranks, der Sichtbarkeit oder der “Domain-Popularität” (Anzahl der verlinkenden Domains auf ein Webprojekt) lässt sich das kaum noch bewerten. Interessanter ist doch die Frage, ob und wie viel Geschäft die Empfehlung auslöst. Wie im echten Leben: Was bringt eine Empfehlung ohne Auftrag? Was nützt ein Link, der keinerlei Interessenten zu mir führt? Erfolgreicher Linkaufbau bringt neue Besucher, nicht nur Backlinks.

3. Tatsächlich (!) relevanter Content

Jetzt sind die Besucher da und die wollen unterhalten werden. Brot und Spiele! Holt weiße Tiger, stellt die Nebelmaschine an, sorgt für ein großes Feuerwerk! — So ein Blödsinn! In den meisten Fällen reicht es vollkommen aus, den Besuchern die Informationen zu liefern, die für sie relevant sind. Der Inhalt muss für die Nutzer eine Bedeutung haben, für sie wichtig und wesentlich sein. Das meint nicht zwingend “unterhaltsam” (außer, wenn sie nach Unterhaltung suchen), sondern eher nützlich und hilfreich.

Interessant ist, dass auch Google (noch nicht perfekt, aber) immer besser darin wird, die Relevanz von Informationen zu erkennen und zu bewerten. Dazu zählen sehr auffällige Aspekte wie doppelte Inhalte (“Duplicate Content”), geringe Textmenge, übermäßig viel Werbung, allzu häufige Verwendung eines Keywords (“Stuffing”), aber auch Signale der Internetnutzer wie Abbruchquote (“Bounce-Rate”) oder die Aufenthaltsdauer und Lesegeschwindigkeit.

Seit dem Hummingbird-Update Ende 2013 ist Google außerdem in der Lage, nicht nur einzelne Wörter oder Phrasen, sondern den Sinnzusammenhang besser zu erkennen. Was war wohl die Absicht einer Suchanfrage? Welches Bedürfnis könnte der User haben? Wie kann das Suchergebnis den User bestmöglich zufriedenstellen? Nur wer in der Lage ist, seine Inhalte tatsächlich auf die Zielgruppe abzustellen (und nicht nur so zu tun!), wird dauerhaften Erfolg in der Suchmaschinen-Optimierung haben, davon bin ich überzeugt.

4. Am Puls der Zeit bleiben

In den vergangenen Wochen hat Google über die Webmaster Tools tausende von Nachrichten verschickt und die Optimierung der mobilen Darstellung empfohlen. Seit ein paar Tagen ist klar, dass die Mobilfreundlichkeit ab April zu einem echten Ranking-Faktor wird. Zum ersten Mal (so meine ich, oder?) kündigt Google eine so gravierende Änderung bereits im Vorfeld an. Überhaupt hat sich das Kommunikationsverhalten des Giganten aus Mountain View in den vergangenen Jahren deutlich gewandelt, ist etwas “menschlicher” und offener geworden (geht natürlich noch besser! ;-)).

Ich persönlich glaube auch, dass die Sprachsteuerung sich weiter perfektioniert und wir “Google Now” neben Siri, Cortana und anderen Apps in Zukunft häufiger (weil erfolgreicher) nutzen werden. Eine vom Mobiltelefon/App vorgelesene Websites sollte jedoch völlig anders aufgebaut, getextet und konzipiert sein als ihr Desktop-Pendant. Das gilt auch für die Verfechter des sogenannten “Responsive Design”. Was nützt die responsive Gestaltung einer Internetseite, wenn ich bei gleichem Inhalt kilometerweit scrollen muss? Hier fehlen Strategien, auch den Content responsiv auszulegen (womit wir wieder bei dem oben beschriebenen Bedürfnis der Nutzer wären).

Das Beste kommt zum Schluss

Suchmenschinen-Optimierung funktioniert, weil sie den Menschen in den Mittelpunkt stellt und nicht die Maschine. Wir sollten nicht Maschinen gehorchen, sondern sie uns. Gleichzeitig sollten wir technisch immer besser in der Lage sein, die Inhalte leicht, schnell und zuverlässig zu übermitteln. Eine Prise Feenstaub, relevante Inhalte und echte Verlinkungen (die zu neuen Besuchern führen) sowie die Beachtung aktueller Entwicklungen sorgen für nachhaltigen Erfolg.

Last but not least: Google ist (sorry Google!) auch nicht alles. Nicht alle Eier in einen Korb legen, heißt: Lasst Euch nicht versklaven, sondern entwickelt Besucherkanäle abseits von Suchmaschinen. Es gibt da übrigens auch noch 2-3 Ideen außerhalb des Internets, nur mal so am Rande …

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Über das Älterwerden


Geschrieben am Donnerstag, 19. Februar 2015 von Thomas Kilian (4 Antworten)

Man mag milde lächeln, was will uns ein 35-jähriger über das Älterwerden erzählen? Zugegeben — bislang habe ich (zwar immer weniger, aber) noch keine grauen Haare, brauche sicher keine Hilfe beim Überqueren der Straße und fühle mich mental und körperlich sehr wohl! Doch es geht auch nicht um mein Alter, sondern um das Älterwerden unserer vergangenen Blogartikel und anderer Online-Medien, die ein wenig unrühmlich im Dämmerschlaf versunken sind.

Der letzte Blogartikel “Wie macht Thomas Kilian Neukunden-Akquise” ist ein dreiviertel Jahr her, Formate wie der Neukunden-Videocast stehen ohne Videos im Netz (weil sevenload schon lange Geschichte ist), mein “Igel-Faktor-Buch” ist 2007-2008 geschrieben, 2009 erschienen und seit 2012, spätestens 2013 inhaltlich komplett überholt, im Neukunden-Podcast tut sich (nach 38 Folgen) seit Ende 2010 nichts mehr. Nur ein paar Beispiele für Projekte, die wir mal mit viel Herzblut, Zeit und Einsatz konzipiert, aufgesetzt und betrieben haben, die nun langsam aber sicher “älter werden”, veralten, zum alten Eisen gehören, auf dem Abstellgleis stehen.

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Welcher Umgang ist der Richtige?

Die Gründe sind vielfältig, aber eigentlich nicht wichtig. Faktor Zeit, Faktor berufliche Auslastung, Faktor Spaß, Faktor Abwechslung, das lässt sich nach Belieben anführen. Auch die Umsetzung und fortlaufende Betreuung unserer eigenen E-Commerce-Projekte Filz-Geschenke.de, WITTEKIND Möbel und mischioff.de Designerteppiche fordert natürlich unsere Aufmerksamkeit.

Manchmal ärgere ich mich über das Älterwerden der Projekte, manchmal verdränge ich das Thema einfach, heute will ich es aktiv ansprechen und mit Euch (falls es da draußen überhaupt noch Leser gibt?) diskutieren.

  • Wie geht Ihr mit veralteten oder gar verwaisten Projekten um?
  • Beerdigen (löschen), schämen, Mut zur Lücke?
  • Um jeden Preis fortsetzen und wieder aufleben lassen?
  • (…)

Im biblischen Buch Prediger (Kapitel 3, Verse 1-2) heißt es:

“Ein jegliches hat seine Zeit, und alles Vorhaben unter dem Himmel hat seine Stunde: geboren werden hat seine Zeit, sterben hat seine Zeit; pflanzen hat seine Zeit, ausreißen, was gepflanzt ist, hat seine Zeit; (…)”

Vielleicht ist es an der Zeit, einiges “auszureißen” und sich von Altlasten zu trennen? Auf der anderen Seite bekommen wir über die diversen Projekte nach wie vor Besucher und auch die eine oder andere Rückmeldung / Anfrage. Neben dem emotionalen Trennungsschmerz sprechen also auch handfeste Gründe gegen ein allzu voreiliges Todesurteil.

Ausblick

Ganz sicher ist, dass wir im 1. Halbjahr 2015 eine neue Agenturwebsite umsetzen werden (Layouts fertig, zurzeit in Vorbereitung zur Programmierung) und dass auch der Neukunden-Magnet Blog mit neuem Redaktionskonzept und frischem Layout in den kommenden Monaten durchstarten soll. Auch bei Facebook sind wir wieder etwas aktiver geworden. Darüber hinaus wollen wir im Bereich Videomarketing ein neues Format produzieren, weil unser Imagefilm doch recht gut angekommen ist:

Es wird uns also ganz sicher nicht langweilig und es lohnt sich, an uns dranzubleiben — auch wenn es da draußen bereits einige “Altlasten” geben mag. Ich bin gespannt auf Eure Rückmeldungen, in den Kommentaren oder über die sozialen Netzwerke!

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Wie macht Thomas Kilian Neukunden-Akquise?


Geschrieben am Freitag, 16. Mai 2014 von Thomas Kilian (5 Antworten)

Neukunden-Akquise habe ich nicht nötig, das läuft von ganz alleine. Wer immer von sich behauptet, er brauche keine neuen Kunden, hat entweder echt Schwein gehabt oder erzählt einen vom Pferd. So richtig glauben kann ich das jedenfalls nicht. Denn selbst in Phasen hoher Auslastung muss ich als Unternehmer (oder als Vertriebler / Freiberufler / Selbständiger / …) dafür sorgen, dass es auch in Zukunft rund läuft. Stillstand ist Rückschritt. Wer (Wachstum) bremst, verliert. Neukunden-Akquise geht jeden an, alles andere ist gelogen!

Heute möchte ich Euch verraten, was ich in Akquise-Zeiten tue und welche drei Erfolgsgeheimnisse wir als Agentur nutzen, um dauerhaft erfolgreich zu sein.

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TELEFON

Ihr seht, es geht in der Neukunden-Gewinnung nicht ohne Telefon. Und dennoch bin ich kein Freund von Kaltakquise. Telefonisches Vollheulen, sich anbiedern ist mir zuwider. Ich mag selbst auch keine unerwünschten Telefonate, die nur darauf abzielen, mir etwas zu verkaufen. Deshalb mache ich keine “Cold-Calls”. Wenn ich zum Hörer greife, dann lieber zum Netzwerken, zur Beziehungspflege, zum Empfehlen passender Geschäftskontakte. Am Telefon lässt sich schnell etwas (er)klären, allerdings ziehe ich das persönliche Gespräch einem Telefonat immer vor.

PERSÖNLICHE GESPRÄCHE

Wann immer ich unterwegs bin, ob zu Kundenterminen oder auf dem Weg zu oder von einer Veranstaltung, vereinbare ich auf der Strecke noch Gespräche mit potenziellen Kunden. Die meisten sind recht offen, sich mit mir zu treffen, wenn es bereits einen Kontakt gab oder wir über XING / facebook miteinander vernetzt sind. An das persönliche Kennenlernen habe ich keine zwingenden “Abschluss-Erwartungen”, sondern ich will mir einen Eindruck vom Gegenüber verschaffen — alles kann, nichts muss.

DIGITALE VERNETZUNG

Um überhaupt spannende Gesprächsmöglichkeiten organisieren zu können, braucht es bereits einen losen Kontakt. Ich bin an dieser Stelle von XING total begeistert. So wie ich es nutze, dient mir die Plattform als optimale Recherche- und Networking-Plattform. Auf SMOWL.de habe ich in einem ausführlichen Artikel meine Strategie beschrieben, den solltet Ihr eben lesen und dann einfach wiederkommen! Aber natürlich sind auch facebook, Google+, twitter oder Foren eine gute Möglichkeit, lose Kontakte zu knüpfen. Für mich ist XING aufgrund der umfassenden Kontaktdaten und der Vita meiner Kontakte die erste Wahl.

INBOUND MARKETING

Auf Neukunden-Magnet über Akquise schreiben und erst an vierter Stelle Inbound-Marketing erwähnen? Die Reihenfolge ist eigentlich wurscht – wichtig ist, diesen Baustein auch konsequent zu verfolgen. Wir machen das durch redaktionelle Arbeiten, Gastartikel, Blogbeiträge, Interviews, Podcasts, … aber auch persönlich durch Vorträge, Workshops und Seminare.

VORTRÄGE

Ich greife den Punkt noch mal auf, weil ich hier in den vergangenen Jahren echt gute Erfahrungen gemacht habe. Durch meine Vortragstätigkeit konnte ich viele persönliche Kontakte knüpfen und werde immer mal wieder angerufen (“Wir haben Sie bei … gesehen, als Sie über das Thema … sprachen”). Ich war vor einigen Jahren noch ziemlich skeptisch und unsicher, was das Thema angeht, habe mir da wörtliche Skripte vorbereitet und stand total steif hinterm Pult. Heute spreche ich komplett frei und beziehe auch die Zuhörer mit ein.

Viele meiner Branchenkollegen sind total heiß darauf, auf SEO- oder Online-Marketing-Events zu speaken, da habe ich ehrlich gesagt nur wenig Ambitionen. Ich gehe lieber zu Business-, Wirtschafts-, IHK- oder Branchenveranstaltungen, wo sich auch meine Kunden tummeln. Wir arbeiten halt nicht für die Onliner-Szene, sondern für B2B-Unternehmen (Industrie, IT, Druckgewerbe, Medizintechnik, hochwertige Möbel & Wohnen etc.). Mir ist eine Fachveranstaltung im Industriebereich mit 10 Teilnehmern deshalb viel lieber, als ein voller Saal bei einem OM-Event.

SUCHMASCHINEN-WERBUNG

Was wir für unsere Kunden tun, nutzen wir natürlich auch selbst. Ob SEO oder SEA (bezahlte Werbung, Google AdWords) kommt aufs Thema an, wobei es mir hier wiederum “nur” um die digitale Vernetzung (s.o.) geht, der ich dann ein persönliches Gespräch folgen lasse.

SONSTIGES

Wir haben schon vieles ausprobiert, ob Werbebriefe, Flyer, Webinare, telefonische Akquise, Service-Calls, Werbemittel und Werbegeschenke, lustige Aktionen und natürlich auch das Thema “eigenes Buch” (siehe www.igel-faktor.de). Der “Igel-Faktor” hat sich 2009/2010 mehr als bezahlt gemacht, was Anfragen und auch konkrete Aufträge angeht. Als “studierter Germanist und Buchautor” kann ich diese Erfahrung jetzt reputationstechnisch nutzen, doch mittlerweile ist das Buch einfach nicht mehr zeitgemäß, so dass ich es nicht mehr aktiv für die Akquise nutze.

Warum schreibe ich kein zweites Buch? Nun ja, erstens war der Aufwand neben dem Tagesgeschäft nicht unerheblich, zweitens läuft es durch Telefon, persönliche Gespräche, digitale Vernetzung, Inbound Marketing, Vorträge und Suchmaschinen-Werbung seit einigen Jahren konstant erfolgreich — wozu also noch eine Baustelle aufmachen?

3 Erfolgsgeheimnisse für die Neukunden-Akquise

Was machen wir als Agentur, was mache ich als Agenturleiter, um nachhaltig erfolgreich zu sein? Hier sind meine 3 Erfolgsgeheimnisse für die Neukunden-Akquise:

  1. Wir haben das Thema Neukunden-Gewinnung immer auf der Agenda, wir kümmern uns aktiv darum.
  2. Wir positionieren uns zum Thema “Neukunden-Gewinnung im Internet”, sorgen für Sichtbarkeit und bleiben kontinuierlich am Thema dran.
  3. Wir sehen in anderen Unternehmen, in unseren Kunden keine “Opfer”, die es zu überreden gilt, sondern Partner auf Augenhöhe.

Mehr nicht? Keine Zauberei? Keine Methode, um schnell und hektisch reich zu werden?

Nein, Neukunden-Akquise ist harte Arbeit, erfordert Kraft und Durchhaltevermögen, macht aber auch eine Menge Spaß — vor allem, wenn sie erfolgreich läuft. Diesen Spaß und Erfolg wünsche ich auch Dir / Ihnen / Euch!

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Alles Pinguin, oder was? (+ Gewinnspiel!)


Geschrieben am Freitag, 21. Februar 2014 von Thomas Kilian (8 Antworten)

Meine erste persönliche Begegnung mit Pinguinen hatte ich 1998 bei einem fünfwöchigen Aufenthalt in Südafrika. In der Nähe von Kapstadt gibt es einen (recht touristischen) Strandabschnitt, wo die schwarz-weiß-gefleckten Seevögel zuhause sind und man ihnen ganz nahe kommen kann. Das Meet & Greet mit Pinguinen hat mich nachhaltig beeindruckt. Hier die verpixelte Originalaufnahme von vor 16 Jahren:

penguins

Auch Google mag Pinguine

Mein zweites Zusammentreffen mit den possierlichen Tierchen erfolgte 14 Jahre später, im Frühjahr 2012, jedoch auf virtueller Ebene. Im folgenden Video von der SEO Campixx 2013 plaudere ich dazu aus dem Nähkästchen (ab 5:10 direkt einsteigen):

Worauf es seitdem ankommt, mag jeder in der SEO-Szene unterschiedlich für sich bewerten. Manche haben sich komplett aus dem Geschäft zurückgezogen / zurückziehen müssen, andere reiten die Content-Marketing-Sau bis zum Umfallen durchs Stoppelfeld, andere nutzen Social-Media- oder Linkless-Strategien. Insgesamt ist der Trend zu mehr Qualität, zu mehr Nutzerorientierung und einer erhöhten Sensibilität für nachhaltige Maßnahmen zu spüren.

Mein Gastbeitrag: Alles Pinguin, oder was?

In einem Fachartikel für das Printmagazin unternehmer WISSEN, das in der vergangenen Woche in den Handel gekommen ist, habe ich über die Auswirkungen der Google-Updates geschrieben. Hier eine kurze Kostprobe:

Linkaufbau ist keine Einbahnstraße, sondern die fortlaufende Optimierung der Backlinks gehört zur Suchmaschinen-Optimierung wie die Aktualisierung der eigenen Website. Manchmal sind ehemals starke Websites verwaist, haben einen anderen thematischen Fokus erhalten oder sind durch ein Redesign nicht mehr passend zum eigenen Angebot. Hier empfiehlt es sich grundsätzlich, die Linkstruktur zu überwachen und immer mal wieder „auszumisten“. Ein solcher Frühjahrsputz verschafft zudem Klarheit über die weitere Linkaufbau-Strategie. Wer sich mit seinen Jugendsünden nicht beschäftigt, kann es in Zukunft auch nicht besser machen.

unternehmerwissen

Gewinnspiel: 1 von 5 kostenfreien Exemplaren von unternehmer WISSEN

Ich habe vom Verlag fünf zusätzliche Hefte der Erstausgabe erhalten, die ich unter meinen Lesern verlosen möchte. Wer Interesse an einer kostenfreien Zusendung hat, hinterlässt hier im Blogbeitrag bis zum 28. Februar 2014 um 12.00 Uhr (Mittags) einen Kommentar mit einer kurzen Begründung, wieso er/sie die Zusendung verdient hat und wozu er sein neu gewonnenes WISSEN nutzen möchte.

Es gibt (siehe Box links auf dem Foto) noch 7 Tipps für den erfolgreichen Linkaufbau dazu sowie natürlich weitere Fachbeiträge aus den Bereichen Management, Finanzen und Marketing. Die fünf charmantesten, witzigsten oder nettesten Bewertungen wähle ich aus, maile Euch an und sende Euch dann Anfang März die kostenfreie Ausgabe per Post zu. Good Luck! :)

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Warum ich keine Gabeln in Gastartikel stecken werde


Geschrieben am Dienstag, 21. Januar 2014 von Thomas Kilian (8 Antworten)

Große Aufregung in SEO-Hausen! Der Meister hat gesprochen und Gastartikel für tot erklärt. Die letzte Bastion des verkaufbaren Linkbuildings ist gefallen, Rückzug Leute, Rückzug! Lasst uns die Content-Marketing-Sau noch mehr durch die Dörfer treiben, uns auf “das Wesentliche” besinnen (was auch immer das ist) oder die Zwillinge WDF und IDF kitzeln bis zum Umfallen. SEO funktioniert auch ohne Linkaufbau, das Thema ist Geschichte, aus, vorbei, Ende, Finito!

gabel-update
(Quelle: Flickr / bilderheld)

Google zieht die Daumenschrauben an und lässt nun auch Gastartikel nicht mehr gelten. Searchengineland.com zitiert Matt Cutts: “Stick a fork in it! Guest Blogging is done!” – was übersetzt so viel heißt wie “Es ist alles gesagt, Gastartikel sind nix mehr wert!” Also lasst das bleiben mit den Gastartikeln! Hört auf, Gastartikel zu veröffentlichen. Konzentriert Euch auf Eure eigenen Seiten, sonst wird Euch mächtiges Unheil drohen. Google wird Euch mit dem Gabel-Update härter bestrafen als mit Pandas, Pinguinen und Kolibris zusammen! Muhahahar!!!

Warum mir das Gabel-Update am Allerwertesten vorbeigeht

Kunden rufen aufgeregt an, fragen nach den Hintergründen, beschuldigen uns der Irreführung: Ihr habt doch immer gesagt, dass wir über Gastartikel an tolle Verlinkungen kommen, dass dies heute eine der wenigen Möglichkeiten zum natürlichen Linkaufbau darstellt. Soll das denn jetzt alles vorbei sein? Müssen wir nun auch die vorhandenen Gastartikel löschen? Gastartikel-Abbau an allen Fronten?

Meine Antwort: Klickklick!

Bitte mal richtig lesen, nicht nur Panik verbreiten!

Matt Cutts schüttet das Kind doch gar nicht mit dem Bade aus, wie er selbst ergänzt:

“It seems like most people are getting the spirit of what I was trying to say, but I’ll add a bit more context. I’m not trying to throw the baby out with the bath water. There are still many good reasons to do some guest blogging (exposure, branding, increased reach, community, etc.). Those reasons existed way before Google and they’ll continue into the future. And there are absolutely some fantastic, high-quality guest bloggers out there. I changed the title of this post to make it more clear that I’m talking about guest blogging for search engine optimization (SEO) purposes.

Es gibt nach wie vor gute Gründe für Gastartikel und gemeint ist ausschließlich Gast-Bloggen aus SEO-Gründen. Wenn Ihr unter einen 200-Wörter-Billig-Artikel schreibt: “Dies war ein Gastartikel vom Lila-Laune-Bär, der ideale Partner für den Kreditvergleich im Netz”, dann macht das aus einem Misthaufen noch keinen hochwertigen Beitrag. Auch die massenhafte E-Mail-Ansprache von Webmastern mit den ewig gleichen Platitüden ist gemeint:

“Ich würde gerne auf Ihrer Webseite einen themenrelevanten und hochwertigen Artikel mit Mehrwert für den Leser veröffentlichen, in dem ein Link auf meine Webseite eingebaut ist. Im Gegenzug können Sie auf eine meiner Webseiten ebenfalls einen Gastartikel mit einem Link auf Ihre Webseite veröffentlichen. Hierzu stehen Ihnen eine Vielzahl an hochwertigen Webseiten zum Thema Finanzen/Kredite sowie auch Seiten mit weiteren Themenbereichen zur Verfügung.”

SEO-Spam bleibt SEO-Spam, auch wenn Du es “Gastartikel” nennst.

Also konzentriert Euch auf Mehrwerte, auf Informationen, die andere Leser wirklich weiterbringen, auf Reputation und auf Gastartikel-Plätze, die auch eine Leserschaft haben. Nutzt Gastartikel, um Reichweite zu erzielen, nicht vordergründig fürs Linkbuilding. Dann ist alles gut. Und das bleibt es auch. Da bin ich sicher. Ziemlich.

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Multimedial ins neue Jahr?!


Geschrieben am Sonntag, 12. Januar 2014 von Thomas Kilian (1 Antwort)

Einer meiner Vorsätze für 2014 besteht darin, das Thema “Multimedia-Content” aus der Versenkung zu holen. Wir haben als Agentur schon 2006/2007 damit begonnen, mit bewegten Bildern, verschiedenen Podcast-Formaten und anderen Medien zu spielen. Die Erfahrungen waren durchweg positiv, doch irgendwie ist dieses Thema bei uns dann wieder eingeschlafen. Schade eigentlich, dass wir uns in jüngster Vergangenheit nur noch “schwarz auf weiß”, also durch das geschriebene Wort geäußert haben. Als ich kurz vor Weihnachten auf einer Autofahrt beim iPhone-Shuffle eine Folge des Unternehmensnachfolge-Podcast auf die Ohren bekam, den wir vor einigen Jahren für einen Kunden konzipieren und produzieren durften, habe ich doch wieder Lust auf solche audio-visuellen Formate bekommen.

Videocontent bringt Zusammenhänge einfach auf den Punkt

Natürlich gab es zwischendurch immer mal wieder das eine oder andere Kundenprojekt, bei dem Videos oder Audiobeiträge zum Tragen kamen. Im Filmbereich arbeiten wir gerne mit Ralf Springhorn zusammen, der schon für einige unserer Kunden echt tolle Imagefilme produziert hat, jüngst für die Firma Optimum über das Thema industrielle Bilderkennung:

Ich bin davon überzeugt, dass solche kurzen Clips sich für die Ansprache von Neukunden excellent eignen, da sie die wesentlichen Vorteile leicht verständlich auf den Punkt bringen und darüber hinaus emotional ansprechen. Immer häufiger zu sehen sind in diesem Bereich auch die sogenannten Erklärvideos, hier ein Beispiel von www.explain-it.tv:

Einen solchen Erklärfilm haben wir auch auf dem Portal MittelstandsCLOUD.de eingebunden, das einer unserer Kunden betreibt. Auf jeder Landingpage (zu verschiedenen Themen) kommt der Clip zum Einsatz. Er veranschaulicht, welche Vorteile Cloud Computing für mittelständische Unternehmen mit sich bringt. Etwas ähnliches schwebt mir auch für uns als Agentur vor, denn unser Imagefilm aus 2007 ist mittlerweile echt veraltet und es geht mir heute vor allem darum, dass wir uns mit unserer Spezialisierung positiv abgrenzen.

Audiobeiträge zum Abonnieren

Dann denke ich noch über ein neues Podcast-Format nach; entweder im Stil des Neukunden-Podcast über Interviews – hier würde ich gerne was zu Unternehmertum und Werteorientierung machen, oder auch als Ego-Cast, wo ich einfach selbst zu bestimmten Entwicklungen und Trends ins Mikro spreche. Bei den Podcast-Formaten spricht mich besonders die Abo-Funktion an, da ich neue Folgen automatisch auf meinen Rechner bzw. mein MP3-Gerät geladen bekomme. Wenn ich längere Autofahrten vor mir habe, dann nutze ich die Zeit gerne zum Podcast-Hören und bringe mich auf den aktuellen Stand. Weiterhin spricht dafür, dass der Aufwand für die Audio-Aufnahmen verhältnismäßig gering ist und eigentlich recht schnell geht.

Ob meine Vorsätze sich halten? Was haltet Ihr von der multimedialen Idee – welche/s Format/e würdet Ihr Euch wünschen?

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Erfolgsfaktoren am Point of Sale


Geschrieben am Donnerstag, 05. Dezember 2013 von Thomas Kilian Kommentare deaktiviert

Einer unserer Agenturkunden ist auf Verpackungslösungen am Point of Sale spezialisiert. Die Firma KIP aus Neuenhaus produziert und bedruckt verschiedene Schachteln, Kartonagen und Verpackungen sowie Anhänger, Etiketten und andere Werbeträger, die jeder aus dem Supermarkt oder dem Getränkehandel kennt. In einem Interview sagte der Vertriebsleiter sinngemäß: “Ein optimales Erscheinungsbild und höchste Produktsicherheit sorgen dafür, dass Verpackungen verkaufen!”

Ich muss gestehen, dass ich mich vor dem Kontakt zu KIP nur sehr selten mit Produktverpackungen beschäftigt habe. Viele Agenturen sind ja gerade auf diesen Bereich spezialisiert. Den “Point of Sale” kenne ich eigentlich nur als Verbraucher und ich nehme diese Dinge eher unbewusst wahr. Wir haben vor einigen Jahren für einen EDEKA-Markt gearbeitet, dort gehörte die Dekoration und Gestaltung der Verkaufsfläche zum Tagesgeschäft. Gerade die Einzelhändler leben von der Präsentation der Waren. Und viele Hersteller bieten hohe Preise für die prominenten Regale, denn sie wollen, dass ihre Produkte im besten Licht erscheinen.

point-of-sale

Verschiedene Studien belegen: Die kreative Gestaltung und der Überraschungsmoment während des Kaufprozesses sind ein wichtiger Erfolgsfaktor. Dazu gehört nicht nur das grafische Erscheinungsbild, sondern auch die Haptik, der spielerische Anreiz, de außergewöhnliche Form etc. Kein Wunder, dass verschiedene Arten von Kundenstoppern immer noch funktionieren, wenn sie gut gemacht sind.

Ich bin überzeugt, dass “BILLIG” oder “SALE, SALE, SALE” heute nicht mehr reicht, um die Aufmerksamkeit der Zielgruppe zu erzielen. Auch Mehrwerte sind gefragt, etwa in Form von kleinen Booklets, die an Produkten befestigt sind – auch und gerade in der Textilindustrie. Seit ich bei KIP durch die Produktion gelaufen bin, achte ich bei neu gekauften Produkten jetzt sehr aufmerksam auf die unscheinbaren Werbeträger. Habt Ihr mal gezählt, wie viele Druckprodukte an einer Jeans oder an einem hochwertigen Herren-Hemd befestigt sind? Mit Kordeln, speziellen Nieten, Schnüren oder zum Teil sogar Lederbändern sind 4-5 verschiedene Papierstreifen, Aufnäher, Heftchen und Aufkleber zu entfernen, auf denen verschiedene Markenbotschaften zu finden sind.

Das Interessante ist, dass selbst wenn ich diese “Beigaben” gar nicht bewusst wahrnehme, dadurch die Wertigkeit und das Gefühl, etwas Neues gekauft zu haben, steigt. Manchmal ärgere ich mich, dass ich erst zehn Minuten am neuen Hemd rumfrickeln muss, bis ich alle Nadeln, Klammern und Anhänger entfernt habe. Doch wenn das Hemd schon komplett “nackt” wäre, dann hätte ich ein ungutes Gefühl, dass es vielleicht nicht mehr ganz neu … Merkwürdig, oder?

Doch zurück zum “Point of Sale” – spannend finde ich die Überlegung, wie sich die Erfolgsfaktoren aus dem Retail-Bereich aufs Online-Geschäft übertragen lassen. Wo sind die schicken Faltschachteln, die Flaschenanhänger oder Textilbändchen? Wer dekoriert seinen Verkaufsraum liebevoll und sorgt mit “Kundenstoppern” für die nötige Aufmerksamkeit? Viele Online-Händler tun es nicht. Sie haben 0-8-15-Produktbilder im Einsatz, 2-3 lieblose Sätze und technische Spezifikationen. Bei handelsüblichen Corporate Websites ist es meistens noch schlimmer. Da wird sogar der Weg zur Kasse (aka Kontaktformular) zum Hürdenlauf. Ich denke, was am realen PoS funktioniert, lässt sich bestimmt auch auf das Onlinegeschäft übertragen. Ich werde zumindest in Zukunft mehr darauf achten, ob sich an markanten Kontaktpunkten nicht auch online ein Verstärker einsetzen lässt.

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Über den Fluch des langen Atems


Geschrieben am Dienstag, 10. September 2013 von Thomas Kilian (4 Antworten)

Hatte gestern Abend die Gelegenheit, in kleiner-feiner Runde von zehn Unternehmern über das Thema Social-Media-Marketing zu referieren. Im Rahmen des monatlichen “Dinner-Speech” im Restaurant Jordans in Bad Oeynhausen konnte ich über wichtige Prinzipien der Neukunden-Gewinnung im Internet sprechen und einige Best-Practice-Beispiele präsentieren. Die lebhafte Diskussion über den Sinn und Unsinn des technischen “Fortschritts” möchte ich an dieser Stelle nur mit einem Zitat von Georges Braque kommentieren:

“Wir sollten nur danach trachten,
die Menschen zum Nachdenken anzuregen,
nicht, sie zu überzeugen.”

Worum es mir eigentlich in diesem Beitrag geht, ist eines der drei Prinzipien, auf denen ich bei jeder sich bietenden Gelegenheit rumreite: Die Kontinuität. Ich bin überzeugt, das die Akquise im WWW (und anderswo) nur funktioniert, wenn neben einer scharfen Profilierung und einer hohen Sichtbarkeit auch der lange Atem vorhanden ist.

Vom Sprint zum Marathon

Viele (positive wie negative) Beispiele zeigen: Kurze Strohfeuer führen nicht dauerhaft zu neuen Kunden, die Einrichtung eines Blogs oder einer facebook-Unternehmensseite allein helfen nicht weiter. Auch die kurzfristige Optimierung für Suchmaschinen, die einmalige Aussendung von Newslettern oder Werbebriefen, die gehetzt und lieblos wirkende Kontaktaufnahme – all dies führt langfristig nicht zum gewünschten Erfolg.

Im Gegensatz zum Sprint, wo Schnelligkeit und Kraft zählen, ist Akquise wie ein Marathon-Lauf. Hier ist vor allem Ausdauer und regelmäßiges Training gefragt. Als Beispiel für die eine ausdauernde, kontinuierliche Tätigkeit im Online-Marketing habe ich gestern (wie schon oft) die Aktualität der eigenen Internetseite genannt. Wer mit Beiträgen von 2009 seinen News-Bereich schmückt, braucht sich über ausbleibende Anfragen nicht zu wundern. “Nicht aktuell, nicht professionell” – so der Schluss, der sich in den meisten Fällen ziehen lässt.

An die eigene Nase gefasst

Und nun stoße ich heute Abend auf mein eigenes Häufchen Elend, in Form unserer Agentur-Website, die unter www.Thoxan.com ihr trauriges Dasein fristet. Ein weiteres Zitat – vom Schuster und seinen Leisten – verkneife ich mir an dieser Stelle – stattdessen verrät ein aktuelles facebook-Posting meinen Gemütszustand:

alter-falter

Die schnell eintrudelnden Kommentare gehen allesamt in die gleiche Richtung: Statt Baustellenseite lieber einen sanften Relaunch, ohne dass die Besucher es merken. Als Alternative scheint auch ein Video wie dieses hier geeignet:

Doch allen freundlichen Beschwichtigungen und Meinungen zum Trotz, bleibt die Unzufriedenheit darüber, dem eigenen Anspruch nicht gerecht zu werden. Das Pensum nicht zu schaffen. Die Prioritäten (vermeintlich) nicht richtig zu setzen. Kontinuität nichtim Griff zu haben. Zu versagen?

7 Tipps, um den Fluch der Kontinuität in Segen zu verwandeln

Da ich weder ein Kind von Traurigkeit bin, noch gerne am halb-leeren Glas verzweifle, möchte ich einige Tipps zusammenstellen, wie sich das Thema Kontinuität in der Neukunden-Gewinnung (im Internet) positiv und erfolgreich bewältigen lässt.

  1. Ruhe bewahren! Wer am eigenen Anspruch scheitert, sollte sich ausreichend Zeit zur Prüfung und Bewertung der Gründe nehmen, ggf. mit einem Sparringspartner / Coach.
  2. Realistische Ziele! Vielleicht sind tägliche Aktualisierungen gar nicht zu schaffen, vielleicht liegt die Messlatte zu hoch? Wer sich fortlaufend nicht erreichbare Ziele setzt, ist am Ende nur frustriert.
  3. Persönliche Motive prüfen! Was treibt mich an, was motiviert mich? Wie kann ich mich selbst disziplinieren, muss ich das überhaupt?
  4. Einen Plan machen! Gut geplant ist halb geschafft. Wie sieht der Redaktionsplan aus? Habe ich meine Ziele schriftlich niedergelegt? Wie häufig überprüfe ich den Plan und die erreichten Ziele?
  5. Pläne fortlaufend anpassen! Welche Auswirkungen haben Änderungen im Geschäftsalltag? Wie gehe ich mit neuen Rahmenbedingungen um? Passen meine Pläne überhaupt zur aktuellen Situation?
  6. Externe Hilfe nutzen! Nicht nur bei der Planung, sondern auch in der kontinuierlichen Arbeit bieten Außenstehende oft den nötigen Ansporn.
  7. Erfolge feiern! Sich für (auch kleine) Teilschritte zu belohnen, steigert die Motivation. Und wer richtig langen Atem bewiesen hat, darf sich auch mal feiern lassen!

In vielen Fällen kann es auch hilfreich sein, die besonders unliebsamen Fleißaufgaben auszulagern. Mir fällt es viel leichter, bestimmte Aufgaben für andere zu übernehmen als für mich selbst. Meine Buchhaltung und Steuererklärungen etc. hat bereits zu Beginn meiner Selbständigkeit ein Steuerberater übernommen. So habe ich jeden Monat den “Druck”, meine Belege zusammenzuraffen und sortiert dort einzureichen. Ich sorge also indirekt dafür, dass diese wichtige Aufgabe zuverlässig und kontinuierlich erledigt ist.

Am Ende gibt es sicher keine Patentlösung, schließlich sind Ausdauer, Disziplin und Fleiß auch Typ-bedingt und wirken sich je nach Geschäftsmodell, Zielgruppe und Branche unterschiedlich aus. Doch will ich es auch in diesem Fall einfach wie mit dem Social-Media-Marketing halten:

“Wir sollten nur danach trachten,
die Menschen zum Nachdenken anzuregen,

nicht, sie zu überzeugen.”

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